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Wiener Morgenzeitung · 1921-04-24 · Heft 805 (24.4.1921) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 805 (24.4.1921)
Date
1921-04-24
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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AK. 8yg Men, Sonntag . -- «- » l - ■■ - ■- - - - - - - - -j; ^Normalunterrichtes jede Nationalität ihre Kinder in iihrer eigenen Sprache unterrichten lassen kann. Die -Ungarn ungarisch', die Ruthe neu ruthenisch, die Deutschen deutsch, und die Juden hebräisch oder in der jüdischen Wolkssprache. Der' rumänische Staat will nämlich nicht die Nationalitätenpolitik des alten Regimes fortsetzen Und erhält sogar, wie dies der Fall der staatlichen Schulen im Szeklerland beweist, ungarische Volksschulen. -Ans Bukarest ist eine Verordnung herabgelangt, welche diesen Grundsatz vertritt, der nunmehr auch burchgeftthrt werden muß. Die nationale Sprache ist nämlich nicht,identisch' mit der Muttersprache. Die Muttersprache Unserer Juden kann, die ungarische fein, aber ihre Nationalsprache ist .diejenige, welche' ihre Borfahren sprachen und die im Verlauf der geschichtlichen Entwicklung rm Volte gewissermaßen eingeschlummert, aber nicht völlig erloschen ist. Wenn also die Juden ihre Kinder aus dem Gebiete Rumäniens in ihrer Nationalsprache erziehen urid im allgemeinen ein nationales Leben führen wollen, so können sie sich in ihren Schulen entweder der Sp^aphe ihrer Vorfahren, der hebräischen Sprache, oder der^Sprache der jüdischen Massen, der jüdischen Volkssprache. bG'enen. Es ist nur selbstverständlich, daß die SchMnspektorate und die Oberdirekboren der Unterbezirke Kontrolle üben. Ebenso sicher ist, baß der Staat hiebei auf die bestehenden Umstände Rücksicht nimmt. Wir wissen, daß das Bestreben der Juden dahingeht, daß der ganze Unterricht allmählich und stufenweise ausdie hebräische Sprache eingestellt werde. Dort, wo' unsere Unterrichtsbehörden solche Neigung antresfen, sind' sie bestrebt, diese Absicht im Geiste der rumänischen Gesetze zu fördern. Würden sich aber die Juden an die ungarische Sprache klammern, so bleibt keine andere Wahl übrig, als den Gebrauch der staatlichen Sprache obligatorisch zu machen. Der Staat hat das Recht, zu fordern, daß eine Nationalität, welche von ihren nationalen Rechten keinen Gebrauch «rachen will, sich nicht der Sprache einer anderen Nationalität, ^.sondern derjenigen des Staates bediene. Mitteilungen ausdem Publikum. Sophie Falkenflick Paul Czaczkes Wien; Kopyczynce empfehlen sich als Verlobte «n April 1921 Rosl Trink Hillel Neumann Rzeszöw Krakau empfehlen sich als Verlobte .«« Wien, im April 1921 Hindzia Peiler Max Eisenberg Stanislau Wien Ve rl o b t e im Stanislau, April 1921 Verlobte Wien,' im April 1921 Herzlichste Gratulation xut Vorübung unserer Nichte Hindzia Peiler mit Horm Max Eisenberg entbieten Matthias Peiler und Frau. Wir gratulieren herzlichst "" Herrn Oswald Eimer zu seiner Verlobung mit Fr Aulein Sabine Hübscher Bernard Yebel und Frau, Prag. ZUR VERLOBUNG meiner ■ Schwester Fräulein Dina . Winzelberg (Chrzanow'* mit lierrn David Dunberg (Maköw) gratulieren herzlichst Simoa MM«rz samt Frau and Wan, Amsterdam. Arnold'Edelstein und Frau gratulieren herzlichst penn Salo Kavalek and Fran zur Gebart Ibrea Tdchtircbena. MAC&ito Möbel u. Innen Dekoration bi grösster jtaswdtl. Nur xeeti»x»e »15 Erzeugnisse.- . > J. SPIRA Mn. W., StthKtin3.il.!' (Ecke Karl Sdrwei|{ho!er*M«e’). 2Öie ater MorgeztzeitoMT / 24. April 1921 watanwn»— mi—i MEMPLEX m 7*iasgfozflg.: MEM-RASIERAPPARATE MEM-KLINGEN »EXTRA« und »SUPRA« M.E. MAYER, WIEN ENGROS UND EXPORT l, LOBKOWITZPLATZ NR. 1, I. STOCK TELEPHONE: 2524, 7797, 445 DETAILGESCHAFTE: I., GRABEN 17 UND LOBKOWITZPLATZ 1 <hjeäme& VlMARlAHlLFEftST RASSE Kfc, 6t9niei, b*sls#iü*rt«« L«£*r Wiens iaTeppieheo, Dsefc.m, Vorhlagra, Uefcer wtirloa, Lmaftflppiehsm, Stern, Deppsldseken etc. Billigst* Preise. «640 anne 711.,8chottesftld0.24 ■*•». Telepkon ■■ 6RÖS5TE AUSWAHL IV LÜXÜ3- UND sm- MÖßELK llSSIGE PREISE 449 Ich gebe hiemifc meinen p, t. Kunden bekannt, dass das Pelzhaus Beraum» k Landeimann wnrdeundickdasselbenunmehrunterderprotokoUierten Firma lI.Nrnni.MW. 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