Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 801 (20.4.1921)
- Date
- 1921-04-20
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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9Tt 80 t Men, Mrliwoch ber Assiulilation in allen seinen Verzerrungen bekannte Wettkampf um UaKpieis grHerer Himilatorischer Zuverlässigkeit ssnihraynt wgre, Die Einheitsfront ist erschüttert. Der Kampf droht auf hfr .gapzey Lipsß auszubrechen. Der Zentralverein hat am 1p, April eine Tagung seines Gesamtvorstandes abgehalten, die mit Majorität und gegen die Stimmen der meisten Führer eine Resolution annahm, die jede Fövderung und Unterstützung -es Palästina-Werkes schroff abgelehnt. Die Keren Hajessod-Leitnng in Deutschland hatte sich bemüht, den Zentralverein wenigstens zn einer wohlwoffendey Neutralität zu Peranlassen. Die Zentralvereinsfiihrer gingen jedoch viel weiter und beantragten selbst eine Beteiligung des Zentralvereins an dem zu schaffenden nichtzionistischen Keren Hajessoö- Komitee. Da mm picht nur diese Beteiligung, sondern auch Ae Zentralität abgelehnt würde und ein.Standpunkt durchdrang, der etwa' der Anschauung Dr. Jakohs entspricht, muß die Zionistische Bereinigung,für Deutschland diese Kampfansage entsprechend beantworten. Auch in den Kreisen der Zensralperems selbst regt sich bereits die Opposition. Dr. Alfred Apfel, der aus dem Vorstand ausgetreten ist, hielt in Dresden eine Rede, in der er den Beschluß vom 10. April geradezu als Sabotage der am 23. Kästner geschaffenen Einheitsfront bezeichnete. Apfel erklärt/ daß Tausende von Mitgliedern des Zentralverems, dje als Nichtzioniften die Bedeutung Palästinas für das Gesamtjndentüm anerkennen und den Aufbau nicht einep Partei überlassen wollen, sich gegen diesen Beschluß empören werden. Erfordert sofortige Einberufung einer Generalversammlung und Neuwahlen des Vorstandes. Zugleich schlägt er die Bildung eines mchtzionist'lschen Keren Hajesso'd-Komitees, unabhängig vom Zentralverein, vor. Die nächsten Wochen werden also wahrscheinlick) für das deutsche Judentum recht bewegt sein. Es wäre zu wünschen, haß die kommenden Kämpfe eine Reinigung der Atmosphäre bringen und haß es dann gelingt, eine Einheitsfront für Palästina zu schaffen, die alle Momente umfaßt, welche noch wirkliches jüdisches Fühlen nicht abseits stehen läßt, während dem jüdischen Volke nach zweitausend Jahren wieder sein Heim gebaut wird. Künstlich läßt sich eine Einheitsfront weder schaffen noch erhalten. Gegensätze sollen offen und ehrlich aus getragen werden, sonst fressen sie im Innern weiter und stören jede Arbeit. . PoLMsche^RrrndschM. Die polnisch-jüdische Verständigung in der polnischen Presse. Mber die von der polnischen Regierung initiierte polnisch-jüdische Ausgleichsaktion liegen nachstehende Pressestimmen vor, die einigermaßen Emblick in die gegenwärtig in den linlsbürgerlichen Kreisen Polens herrschende Stimmung im Bereiche dev Juden frage gewähren. Per konservative,,Czas" schreibt: „Unsere Regitz-, ruug hat die Initiative zu einer wichtigen und notwendigen Aktion ergriffen, nämlich zu Verhandlungen mit den Vertretern der jüdischen Bevölkerung. Es ist dies der erste reale Schritt zur gegenseitigen Annäherung .. . Das bisherige, Jahrhunderte währende Shstenr der wechselseitigen Abgrenzung, Abstoßung und Bekämpfung hat keine guten Resultate ergeben . . . Unsere Regierung ist offenbar der Ansicht, daß man die Inden durch eine klüge, umsichtige und milde Politik für die Staatsidee-gewinnen kann. . . Weder Pogrome noch Ausrottung noch rasche Assimilierung und Polonisierung - der jüdischen Massen noch auch die Vertreibung der Juden aus Polen oder eine einschränkende Gesetzgebung sind heute möglich. Wären sie möglich, so würden sie wirkungslos ppd für uns selbst sogar verhängnisvoll sein." „Knrjer Posski^ das Organ der Demokratie, äußert -sich' zum - selben Gegenstand: „Wo Antisemitismus herrscht, gibt es körne Rechtsordnung. Einern Staat, in dem es keine Rechtsordnung gibt, - können weder Kapitalien noch Gebiete anvertraut werden- Es ist notwendig, daß die weitesten Kreise hyi uns dies endlich begreifen. Unsere Presse erbennt - diese Notwendig-? keit an und wird in dieser Angelegenheit auf der Seite der Regierung stehen. Es gibt historische Augenblicke, in denen unter dem Einflüsse großer Ereignisse neue Lebeusnotwerrdigkeiten auf tauchen. In ihrem Gefolge drängen sich' neue Orientierungen mit unwidtzr? ftrhlichep Gewalt aus. Eine derartige neue Lebensnotwendig wit ist die Uenderung des Kurses in der Judenpolitik. Die mittelalterlichen Fabeln über die Jnpen als ein Volk van Verbrechern und über den Talmich als geheimnisvolle. „Magna Charta" der Weltherrschaft der Inden, jene Fabeln, hprch deren Apfwärmung im Landtag und irr der Presse Polen vor hem Forum der zivilisierten Menschheit kompromittiert wird, müssen endlich beseitigt werden , . . Man muß begveifsn, -aß hie Weltjudenhöit, ohne üher eine entscheidende öder bedrohliche Macht zn verfügen, ohne sich ans irgendwelche geheime Organisationen zu stützen, während des Weltkrieges doch zn einem einflußreichen Faktör nicht nur auf wirtschaftlichem, sondern auch auf politischem Gebiet» geworden ist .,. Auch Pulen darf nun, da es in den Bereich der MltPolitÜ Eintritts diesen Faktor nicht vernachWsigen/< Mienen Morgenzektrmg ♦♦ 20. AM ml /0cBe 8 Der palästinensische Mitarbeiter der „I. P. Z." berichtet: Am h. März fand hie 6. Dagung des Advisory Eounril statt. Dem Rate wurde ein Gesundheitsr-rserat des öffentlichen GsfundheitKamteS vorgslsgt. In der Diskussion wird die dringende Notwendigkeit betont, vor allem die beiden Hauptkrankheiten- Ma lgrig urch Prgchom za bekäMpfen. Die Wichtigkeit der Bekämpfung der Angenkrankheiten wprde eingesehen und im vergangenen Jahre vom Gesundheitsamt mit Kiffe ycm durch Palästinenser aufgebrachten Pri-vatgeldern eine wandernd- Augenklinik errichtet, hie . im Zft^ise Jaffq- Migdal den Dienst versah. Eine Meite derartige Augenffstnk soll errichtet werden; jedoch fehlen vorderhand ..die Mittel. Ein umfangreicher.Plan der Therapie der Austenkrankheiten ist vorhanden,-Die Negierung anerkennt die Hilfe der Privatanstalten, für deren Erhaltung sie nach Möglichkeit Sorge tragen wird, jedoch. können die Subventionen vorderhand nicht erhöht werden. Die Kindersterblichkeit ist vor allem groß in Jaffa und Haifa, für welche Städte Plane zur Verbesserung der 'Kanalisation und Wasserzuloitung astsgearbertet werden. Samuel erklärt, die. Negieckung fei mit allen Mitteln bestrebt, die Malaria auszurotten, und dies, sei nach d>en neuesten wissenschaftlichen Ergebnissen auch durchaus möglich. Leider stünden der-Regierung vorderhand keine Mittel für diesen Zweck'zur Verfügung, jedoch hoffe er, nach Durchführung der Anleihe größere Summen dafür bereitstellen zu können. Bezüglich der Reform des BodentransaktionsgeseheS bringt B e n t w i ch eine vermittelnde Verordnung ein. Infolge der allgemeinen Geldkrisesei eS noch nicht möglich gewesen, die notwendige Hypothekenbank ins Leben zu rufet). Da Hypothekargläubiger hisher das dauernde volle Eigentum cnn belasteten Grundstück picht erwerben konnten, liegt die Gefahr nahe, daß die Schuldner sich keineswegs mit der Bezahlung ihrer Schulden» die durch langjährige Zinsen manchmal schon aufs Doppelte gewachsen finb, beeilen wecken. Die Reform sieht nun vor, daß der Gläubiger auf Grund einc§ Gerichtsausspruches das Eigentum am verpfändeten Grundstück erwerben könne. Andererseits kann der Präsident des Gerichtshofes. dem Schuldner die Zahlungspflicht stunden. Diese beantragte Reform wucke angenommen. Ebenso wurde die Zollverocknung für Auslandswaren approbiert, wobei zugleich hie Lokalabgaben aufgehoben wucken. Um den da« durch verursachten Ausfall auszugleichen, wurde der Zoll - ' auf Weine und andere alkoholische Getränke, auf 2 Prozent j erhöht. Des weiteren wurde eine Verordnung angenommen - \ gegen estya in Palästina veranstaltete Umtriebe, die sich gegen Nachbarländer richten. Nach den Worten des! Oberkominisstärs dürfe pierygnd-em gestattet werden,, Pata».. stina zum Zentrum einer Agitation gegen Nachbarländer" zu machen. Das Gesetz betrifft ausschließlich Hmchluygen. Me auf palästinensischem Boden vorgenommen wecken. Sodann wuchs die Frage der Aufhebung des Wemaus.suhcherbotes besprochen, ebenso d,ie Frage der Zulassung der in, Damaskus approbierten Aerzte. Dem Rate Mrde auch -in- Liste der. . * Beamten per verschiedenen Abteilungen. tpWvlegt, die von zwei eingesetzten Kommissionen, einer aoabischen und einer jüdischen, bis zur nächsten Tagung überprüft werden soll. Ditz- Verordnung bezüglich, der Lok.alrichter wurde in dem Sinnangenommen, daß kleinere Angelegenheiten durch Ehren* rieht er, wie in England, iiblich, tzevhaydelt. werden sollen^ um so die Gerichte zu entlasten. Vorderhand sollen in wichtigeren Städten solche Richterstühle errichtet werden. Der klerikale „Kurjer Warszawski" sagt: „Es beginnt tzine positcktz Aussprache. Ms polnischer Seite aber ging die Initiative nicht ausschließlich von der Negierung aus .Affe parlan:entarischen Klubs haben ihre Bereiiwill'.gkert Eärt, PerhaMüngen mit den Juden hinsichtlich des Inhalts und der Methoden der Lösung der Judenfrage'- zu eröffnen. Unserer Negie- .rung ist also wenigstens im Prinzip die Unterstützung, der Bolksvertreturrg in dieser Angelegenheit g2wiß" „Tidzien Polski" piberal): „In der Epoche der Renaissance galt Polen als die Hochburg der Toleranz . . . Man hat. den Leitgedanken unserer Ueberlieferung verfälscht... Nun* bleibt nichts anderes übrig, als zu ihm zurückzukehren. Beide Gesellschaftsgruppön müssen wollen und können. Man mutz den neuen Bau auf dem Vergessen des Durchlebten aufführen ... . Auf jeden Schritt, in jedem Moment mutz MN die Brückezt her HerMiMg, hurch..neue Pfahle stutzen.. Wir müssen uns'auf dck Höhen der Menschheit erheben und auf ihyen die Zeichen her Liebe pflanzen." Dir Jude« Amerikas und die polnisch-jüdische Berstündigung. New-Aork, 14. April. (Privat.) Wie das „Dagblatt" berichtet, fand eine vertrauliche Konferenz zwischen dem American Je wisst Committee und einer speziellen Delegation-der polnischen Regierung statt, auf der die Frage der polnisch-jüdischen Beziehungen verhandelt wurde. Diese Besprechung, zu der die Regierung aus Polen besondere Mitglieder entsandt hatte, wird als ein weiterer Steil der Warschauer Verhandlungen, betreffend die polnisch-jüdische Verständigung, betrachtet. Die Smigrationsfrage und Amerik«. Wie der Pariser Korrespondent des New-Parker „M-orning Journal" berichtet, hat der Direktor des Arbeitsamtes beim Völkerbund, Albept- & h o m a s, der Alliance Jsraelite mstgeseilt, daß dje Gmigrationsfrage.heim Völkerhnnd zur Sprache bringen urH epPsaWu tpeche, daß den Emigranten iuteruatis).- nale Hilfe zuteil werben soll. Laut dem New-Dorker .„Vortvq.rt^" M. Havding seinen nächsten Bekannten erklärt.hphW, pr iv^be sich bei seiner Partei bemühen, daß die neue Jmmvgrationsbill nicht in einer der ersten Sitzungen des Kongresses Mr Pergtung gelange. Sie solle auf unbestimmte Zeif verschoben werden und jedenfalls sei es poch eine Frag« von Adonaten, bis hie Bjst Gesetzeskyrft erlangen werde, gleichzeitig habe Hartzing erklärt, er hätte den Außenstgatssekretär ausgefordert, «sie amerikanischen Vertreter in hm Emigrationsläubern anzuweisen^ Emigranten, die zu ihren Verwandten ngch Amerika reisen, seine Schwier imkerten zu bereiten. — In Widerspruch zu dieser Meldung steht allerdings eine Aeußerung Johnsons, des Vaters der Eiuwanderungsbeschränknngeu ich Repräsentantenhaus, die er nach seinem Empfang bei Hardiug getan hat, wonach Harding für die Lex DMugham sei, und baß bald nach der Eröffnung der außerordentlichen Sessiyn die BÄ DMugham angenommen unh die Einwanderung auf drei Prozent beschränkt toerden dürfte. Kowjetdelegierte im Wik«. INoskau, 18. April. ) Zu dem M 27. Mai m W i e n lagcuden GewerkschaNSkonchrß wlrdey flM Veklsestp . der russische» Arbeiter entsendet «erden. ErheWtMs.. In einem Leitartikel der „Arbeiter-Zeitung^ ninrmt sch Hochschullehrer gegen die Msch Hetze, welche die. - alldeutschen Professoren und Stpdsyten. gegen alle Fremden eingeleitet - haben, Stellung. W perpeist! harauf, wie schwor Wien und. iusbeso.ndere feche Lehranstalten" durch' dieses gewissenlose Treiben geschädigt werden. Er tritt für die weitestgehende Zulassung fremder Studenten ein und sagt: - .. „ „Die Wiener Universität gilt auf der ganzen Erbe als Kulturzentrum ersten Ranges. Sie kann aber-diese«. Rang nur ausrech Verhalten, iwp sie ihren inte r- CI).ftrakter nicht bloß währt, ^sondern sogar' noch steigert^ Für Deutschvsterreich allein sind ihre gewaltigen Einrichtintgeu viel zu groß. Wenn tzre TendeuK zur Fernhaltung der Fremden 1isg.t, dann ist der Niedergang der Wiener Universität unanst' . hastsam chch Wien . würd.e einen ..schweren ' kultstrellen, wirtsch ftftlichen und poli'trsch en Sch eben erleidend 'Tcktzdem wird dieser Tendenz selbst innerhalb, des Wiener Prostssorenlollegrums das^ Mort geredeh. Es wird der Wiener Universität ohnehm schwer fallen, mit den aufstrebenden Universitäten der neuen Nachbarstaaten zu konkurrieren, die nicht'nur ihre eigenen Natiousgenossen von Wien serrrhalten, sondern auch fremde Stu-denlen in jeder Weise an sich zu ziehen suchen, wozu ihre Regierungen ihnen die größten Geldmittel zur BerfstguM stellerr. Wie weit man dort in dieser Richtung geht, zeigt die Tatsache, datz eben jetzt in Prag ein tntecttatiöttatec Studeutenkougreß stattfindet, zu dem Hunderte Besucher aus aller Welt erwartet werden, die daun ans Staatskosten einige Wochen in Tschech-o-Slowakisr - herumgesührt und mit Veranstaltungen aller Art überhäuft wecken sollen. Man weiß dort eben sehr gut, wie wichtige Hilfsmittel der internationalen Politik die Hochschulen sein können. . Nach den vorliegenden Zähler: für das Wircke^- wmefter "1819/20 stammen von den ordentlichen 'Hörem der Wiener Universität 43,6 Prozents aus Wien ' und Niederösterreich und ' nur die geringe Zahl vorr S Prozent aus dein' übrigen Deutschchterreich. Die größere Hälfte bilden also die Ausländer und hievon kanren^ etwa drei Viertel aus den Ostländern und der. Nest größtenteils aus Tfchecho-Slowakien. Immer tverden die Ostländer das Hauptkontingent der rnsländischen Studierenden stellen, denn die kickturellen und wirtschaftlichen- BerhälMisft werken Wien nach dem Osten hin. Die Aerzte der Östlicher senden zum Beispiel ihre' Patienten den Wrener Spezialisten und Heilanstalten und noch immer, lassen wirtschaftlich einflußreiche Krerie d i e f c 1 Länder, die die chauvinistische Abneigung gegen Wjen nicht teilen, ihre Höhne ger N rn Wien studieren, wodurch sich vielfach wertvoll« Beziehungen aller Art ynbawstn. Es wäre geradezu Tollheit, wenn diese Kreis« von Wien abgestoßen und ferngehaltest wecken' sollen, wie manche fllMr* ge j'ch'näpp te Alldeutsche es verlangen. Jdeufallß sind mit dieser Fvage die Interessen Wiens fa stark verknüpft, baß der Vertretung Wiens hierin die entscheidende Stimme gebühren würbe. Dies ist aber keineswegs der' Fall, Die Wiener und Niederösterreicher stellen zwar dgs absolut wfttaus größte Kontingent der Professoren Mh Sstlbenteis, sie dürfen mtch.M Prozent teller Steuern Denffchö.sterreichs bezahlen und somit nicht bloß ihre Universität, sondern auch die Provinzhochschuken erhalten; aber bei der Entscheidung über die wichtigsten Fragen der Wiener Universität gibt nicht das Interesse Wiens den Ustsschlag,. sondern der ifl ein lich e ' K ir ch tn-r rw stanbpünkt her reaktionären Länder." . Seit langer, langer Zeit wieder ein vernünftiges Wort über die Fremdenpolitik Wixns und noch dazuin tzer „Apveiter-Zeftuflg"! So freudig diese Wandlung zum Miseren zu begrüßen ist, so darf man hoch nicht unterlassen, daran zu erinnern, daß die österreichischen Sozialdemokraten, und die „Arbeiter-Zeitung"- allen voran, die Frenckenhetze, die „Tollheit übergesÄnappter UlldeutsMu" aus albrn Kräften gefördert