Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 798 (17.4.1921)
- Date
- 1921-04-17
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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Seite 2 . Wsen.SbünLag .^reüe'r' Morgert.^ rltmrg »licht auf die rein mechanische Nntersuchtrng der finan- Ziellen KredikbedürstigkoiL beschränken, sondern müßte die Wurzeln des liebe!s aufsnchen, das in der Absperrung Oesterreichs lient. Wenn die Gnrichtrmg eines großen mitteleuropäischen Wirtschaftsgebietes durch unüberschreitbarerr politischen Unabhäntzigkeitsideen, der. Nachfolgestaaten verhindert wird, so ist doch die Mn-' bahnung einer Zollunion Zwischen diesen nicht so s unmöglich. Auf alle Fälle aber, ist die WegschaffuirA. dein Paßschranken eine unbedingte Naturnotwendigkeit. Der. Verkehr für Menschen Md Güter muß frei werden./ Sonst erfttcft Oesterreich und dann ist jede Kreditaktion rrnötig. Zum arabischen Problem in Vorderafien. k'. D i r r. 17. Ärpil.- ' Die Frage'der künftigen politischen' Neuordnung Vorder-' afiens ist noch immer in kein definitives Stadium getreten.. Die englischen Mandatsentwurse für- Palästina. und Mesopotamien sind seit"geraumer' Zeit fertiggestellt' und'"'bevor sie noch dem Völkerbund zur An nah nie unterbreitet werden ' konnten, hat bereits eine - enjschiedene Kritik in den geseyyebenden .Körperschaften, vcnr England eingesetzt, welche tzrößtenterls in deur ungeklärten . Kompetenzverhältnis Zwischen Mandstcrrmacht und Völkerbund. ihren Ursprung hat.. Die Opposition geht von dem Grurchsatz aus, daß der Ilcberncrhme von so weitgehenden Verpflichtungen, wir sie ein Mandat enthält, auch entsprechcydr; Rechte für die Parla-.. rnente der betrcffen.den Staaten ,. gegen übersiehe:: müßten, und NMnenüich wird dieser. Grundsatz, in der mcfopotamischcn Frage ins Treffen geführt, da die ülebernahmc des Mandats über dieses Land für England vielleicht .für lange.Zeit hinaus mit großen materiellen Lasten verknüpft sein wird. Verschiedene Nachrichten aus der letzten Zeit lassen erkennen, daß Erfand das vorderasiatische Provisorium durch eine baldige Stabilisierung abzulöscn plant und die Reise des -Kokonialrmnisters Churchill nach Aegypten und Palästina wird rnan mit diesvw-Absichten unschwer in Zusammenhang bringen dürfen. England als arabische Vormacht hat ein begreifliches Interesse daran, die Aspirationen der Araber tunlichst zu befriedigen und Maßnahmenzu treffen, welche gseip.net wärendie auf arabischer Seite bestehende Unzufriedenheit zu bannen. Dem König von Hedschas, beziehurrgSweifedessen Sohne Emir F a.i s u sind während des Krieges weitgehende Zusage:: auf. dir Errichtung eines unabhängigen arabischen Reiches gemacht worden. Diese ffind bisher/nicht eingclöst worden, der französischen Politik ist es hingegen. gelungen, Faisuk von seinem Prcrtendententhron zu verjagen rmd der arabischen Politik vvn^-DatnaskilS einen Schlag zu versetzen. ./ >. :• Aach gewissen Meldurrgezr der-englischen Presse aus denletzten Tagen, scheint nun" England, die Erhebung. Faisuls zum König von. .Mesopotamien vollziehen zu Wollen unddieser soll bereits die Reise tn sein künftiges Besch angetretcn haben. Eine Bestätigung dieser Meldung - bleibt - abzuwarten,^ ebenso wie die Frage noch. unklar ist. wie diese politischei Form in die des Mandats einzufügen Ware. Es kann jedoch mrfleinen Fall /einem Zweifel unterliegen,, daß, England -die. antiarabische Politik Frankreichs,, das .seine. Einflußsphäre in Syrien ständig auszubauen bemüht ist, auf keinen Fall mitzumachen gesonnen ist, und es heißt auch andererseits, daß entsprechende Sicherungen geschaffen werden sollen, daß hie Aspirationen der künftigen arabischen Politik nicht rn das ftarnzofifche Interessengebiet. übergreifen. Tie französische Presse, welche diese Meldungen gleichfalls und mit merklichem. Unbehagen registriert, bestätigt, daß bekannte englische Orientexperten, darunter Oberst Lawreirce,. gegenwärtig Konsulent im Staatssekretariat sürKolonien, der Churchill.auf, feiner Reise begleitet hat, nach Mesopotamien entsaridt werden soll, um die Frage drS unter englischem Mandar zu errichtenden arabischen Königreiches mit Faisul an der. Tp.itze zu studieren. Eine ähnliche Ordnung der Dinge soll, wie die »Times" zu berichten wußten, in Transjordanien Platz greisen. Das Ostjord»nland, dieses ebenso furchtbare wie bisher aller geregelten Ordnung entzogene Gebiet, ist bei der ferner* Zeitigen Grenzregelung nicht in das Mandatsgebiet von, Palästina einbezogen worden und bisher, war von einer Ordnung der Angelegenheit nichts zu hören. Man wußte nur, und auch der französische Oberkommifsär für Syrien und dyn Libanon, Herr de Ca ix, hat dies letztens ausdrücklich festtzestellt, daß das Ostjordaniyttd völlig iu b-rr englischen Jrsieressenzone liege. Das Land selbst hat in der letzten.Zeit viel, unter der durch beduinische Horden verursachten, Unsicherheit gslrtten. Unter diesen Umständen ist d«p Äodenlbebauung in diesem Lande, welches schon seit depr Mtertmn eine Äarukammer für Palästina bildet,, sehr zurückgegangen und die. Häuptlinge der arabischen Stämme sinh vor Einiger Zeit spontan bei Sir Herbert Samuel erschienen, um englischsn Schutz zu erbitten, und dieser hat im Emvenrehmen mit den Arabern eine Art von heimischer Regierung geschaffen, WÄcher englische Offiziere a!S Berater beigegeben wurden.; Aber auch das Oftjordsttland hat. feinen Prätendenten,- und zwar in 'der Person des Emirs Apdullah, eines Bruders Faisuks, der sich seit einiger Zeit in' S/iaan,; ssidöstlich vom Toten Meere» festgesetzt und auf eigene Faust eine Art von Regierung geschaffen hat., Al^ullah hat rum die Anwesenheit Churchills in Palästina-benützt, um mit diesem zu verhandeln, und es scheint zu einem Emvepmchmtn rn bezug auf die Zukunft des OstztnLanlaNdeS gekommen. und die Schaffung einer administrativen Eircheit unter einer einzusetzenden Regierung beschlossen worden zu fein. Die Ver-' treter der palästinensischen Regierung irr Ostjyxdanland sind Mm Wm. tim dm mmtmeffmjafc Der Kampf gegen den Vertrag von Sevres. :-.N-.rf:alrLi:to/!eZ 15. -lprit. (Havcb.) Bekir Samt Betz/ der Führer "der kerrra!isti'chett Abordnung, hat während' feine/-. Äusinlthali'P in Kvtfflanlinppcl den.' Preffevert'revrrn /Hg-euüher' folgende EMäruMabgegeben.: WennLondoue^ Konferen?, «sich nicht den Fricheu im Orient hat'sichern' können, so hat sie. doch rvemgstens.für und -einige greifbare Erg'-bniise gszeistzt, die'unseren nationalen Forderurlgeri g -recht werden. So wurde iie Be xdj igu :g der n ati ona.len Ä 'Meg u n g in Anatolien anerkannt- Gricchenlanu ist nicht n rßr Beauftragter der verbündeten Mächte in Thrazien imb Smyrna- Die unveränderte Durchführung des Vertrages' von SevreZ in seiner -Gesamtheit wurde als Unmöglichbeit anerkannt. Der augenblickliche Krieg ist seinem Wesen nach' «in K'-amPf zwi sch e n Gr ie che n ' it'nH/^'T'Ä'r''fe si,' 'Ävbe^MS Schicksal der Türken -und der Griechen auf dem Spiele steht. Wir sind fest entschlossen, unser Recht bis pi .äußersten verteidigen und können der Zukunft nrit festem Vertrauen entgegensehen. In. unserem uationalon Gefühl sind wir Me vollkommen einig. Angora — HauptstadL Äer Türkei- Athen, 16. April. (Agenee b'AthrneS.) Wie den Blattern aus Kvnstantinppel gemeldet wird, sei Bekrr S <r M i B e p nach der Demission T e w f i i 3 zum Großwesir ernannt rvörden. Mit Äew f-i'k sei ein Ueberein-' kommen wegen Verlegung der Haupt stad t nach Au g or'a getroffen worden.' .. KonstanLin-opel, -12. April. (H'avas.) In w-ohlun-jerrichte/en Kreisen glaubt nlan, daß der Sultan, von ueälem Tewstk Pascha mir der Bildung der Regierung betrauen werde. Es soll sich um ein.Kabinett her Versöhnung handeln, das., dem dringenden Bedürsnis dös Augenblicks entsprechen und der'baldigen B.'se'Ligung des bestehenden Dualismus zwischen Konst-antmopel und Angora den Weg bereste-,: soll. Griechi?ch-tÄrkr?che Kämpfe. Athen, 16. April. (Agencv L'Athcnes.) Amtlicher Bericht über hie militärische Lage vom 13. April: Bei der Nord--, gruppe, ist nichts Neues vörgefallen. An der Südfront beunruhigte gestern cher. Feind, durch Art i llert efe ner und, ■ l eichte, Angriffe in de^r Gegend von - Tulu Bunar v nser t Wteilungen. Unsere , Flieger warfen mit Erfolg Bomben in die feindlichen Limen..'. > Athen, 16. April. (Agence d'Athenes.) Die Blätter melden aus Smyrnas däß id^L, türkische Niederlage bei Tulu Bunär sich als.-Immen-schwerer heraus stelle. Es. bestätige sich, daß Ke'M'al persönlich-ftine in Auflösung begriifstkren 'Truppen in.--Richtung auf Kiutshra zur Ordnung zurückzuführen versilche. Alle Defilees gegen die Ebene von Banas seien fest in den Händen der Griechen. Abdullah zu urrterirehmen, un>d wenn FaisiÄ mesopotamischer Köni^, Nmrde,'>-^.sa -wchve wohl-die Anerkennung Abdullahs rncht, mehr in weiter Ferne. - -/ Eine Regelung ^der Verhältnisse in Vord^rasien liegt auch durchaus in der Linie der -jüdischen Jriteressen in Palästina.- Dis' arabische- ..Gegnerschaft geoen die. zionistischen Pläne.röttute sehrorheblich geynld^rt 'werdenwenndie Araber ihre eigenen Ansprüche 'befriedigt sähen rmd Abdullah selbst hat einen Vertreterder ^Tinies" >tzetzenW« Aeüßerungew getan,' die durchaus -einer Verständigung mit den Zivmsten das Wort ' -reden/ - -Ss'- -wstre/' vi«M«cht'-' und Kenner des Orients, .welche, nicht-gerade ,.im Geruch'einer-besonders zionishenfreundlichen Gesinnung stehen, weifen darauf hin — im wirtschaftlichen Interesse Palästinas gelegen, wenn Transjordanien mit Palästina bereinigt wovden wävc, ein Land, das unter entsprechender Pflege und bei moderner VerlvOrtung feine , alte Fruchtbarkeit wirderei^H^eu könnte, verschiedene, Wertvolle-'NaturprodlKt^ .^siMÄnk» -sogar ausgedehnte Wälder 'n-ustveist.' ' <Aöer Va s dieser'^ Weg, anscheinend aus. politischen - Gründen, nicht beschrrtten wurde, wird es eine'' Aufgabe der künftigen -'jüdischen Politik sein, das' Ein» vernGnwn mit den arabischen'' Faktoren zü pflegen und den jüdisch'kulturellen Einfluß, auf das ' arÄöische Volk- »USzudehnen,- um so ein friedliches Zusammenwirken, auch in wirtschaftlicher Hinsicht, zu ermöglichen. Die jüdisch'-araÄfche Verständigrmg ist einer der Hauptpunkte aller kimfiigen jüdis^en Politik. Der Kampf de« Bolschewiken gegen den Zionismus. /, Er« kurioses Dokument. -Wir entnehmen der. russischsn Zeitung „Wolja Rosst;i ' Sew-.folgenden chavaltcriftischen Rund er laß -des Tscht.A. (Tßher-eswyffchajnaja Komissija, diebolschewitische Sdeuauflage dcr alten »Ochrana") an. die bolschewikischen Geheim» spitzeb Der Erlaß trägt den Vernierk „Aufzrchewahren unter Betantwortuugdes Vorsitzenden oder Chefs". Als Chiffre:. „Streng geheim". Es ist ein Zirkularfchreiben Nr. 9 vom U Juni 1920 und an alle gouvernialmr Tsch. K>, an die SepaiÄtwbLeikmg«n und die Rahons°Tsch St im Verkehrs« wesen gerichtet, ... - --Rach einer avtzeuteinen Eisileitung ühcr Kitz Kriegs--urch' allgemsme Lage gibt der Erlas; den ,.tn:rcn Genossen" gegen Pie rechten lS^stlrevol^titzir.-MiurMk mrm ■ —----- ' ' 1 1 ■ -> näre), gegen die. linken S.-R. und gegen die Mens'rhhs wiken. Zum Schluß komnren die Maßimhmen gegen die'. Zionisten» die wir wörtlich-'-Äm. Ätzdruck bringen. - „In der'lebten Zeit haben wir Men die Zionist:M Organisation cnerßisM Maßnahmen ergrifferr. Die Verhaftung der allrussischen (zionistischen) Konferenz, die Arretierungen und Untersüchsinqen, die in einer ganzen Reihe vov Städten 'bei den aktivsten zionisiischen.»Parteimärirrern vor, genömmyf) wurden,- ,&&. Ämstaud>j.-.datz. aus den verantwortlichen ASmtern' der Spwje'tS entstrnt wurden — all das wirkte zersetzend äuf die Örgmrisätton und demoratt» sicrcnd auf deren MibglieÄcr. ' ■■ -l Zu unserem Leidwesen erhalten wir, nicht selten Nachrichten, daß die Genossen, welche die'botz. der Zentrale au«- .gegeb.enen, die, Zionistxn betreffenden »Wpisüngen, d^rrchzu« -führen haben,' oft nicht genau wissen» worum. eS hier geht und -. weshalb dies geschieht, und dies führt gerade von seiten derfen»gen>, Ä««-^ inerster; ^Keihe-berufen stich,, diese Angelegen- ■ heit mit vollem Verständnis zu behandeln, zu sinnlosen Maßnahmen. .... Vor allem müstew-.d'ie sGeno.New',wifsH^.dätz He Zionisten weder in Westeuropa mach von Koltschak oder Denikin ver, folgt' werden (!), im'-Gegenteil, 'män^verhält sichdort freundsich..zu.- ihnen. .Dieser. Umstand allein beweist schön" den politischen Charakter dieser Organrsat.iotz. Mud wenn wir über gar kein anderes Material-, gMen-ditz' Z^Wten perfügon würden, fo würde diefs Tatsache allein genügen, um i'lüer die Orgamsatiou ein abfälliges Urteil zu fällen. Denn wenn sic den Bourgeois ge-, nehm ist, ergibt sich von selbst, daß. sie dem Proletariat der; Sowjetregicrung nicht genehn: sein kann, Warum das? Was ist die Ursache.hievmr? Hier müssen wir den Genossen empfehlen, sich noch einmal mit unserem. Rundschreiben Nr. 3 zu beschäftigen, wo sie unter den „.HÜdstschen politischen Parteien" all das finden-können,-was jeder wissen mutz, dcr. einen -Begriff vom Wesen des -Zionismushaben will. Wir haben nur folgendes.hinzuzufügcn: AlSnationale Organisation-vernichtet sie -die ganze-Kulturarbeit! der Organe der Sowjetregierung, in erster Reihe.die der jüdi«. j schen 'Komm-ünisten, di« - bestrebt sind, pic^ kommunistischen. j Ideen in den jüdischen Massen einzuwürzeln. Indem sie die- \ uationaststischsn Instinkte stärkt und entwickelt, stört sie die Bemühungen, welche auf die Vereinigung der verschiedenen Nationen zu einer einzigen Vruderfamilie gerichtet sind. Außerdem hat der Zionismus eine Grundaufgabe — die Schaffung eines jüdischen Staatswesens oder (wie sie. es tu ihrem Programm nennen) ^iner öffentlich-rechtlich gesicherten „Heimstätte" in Palästina." Was aber ist darin Konterrevolutionäres? Warum sollest wir sie darin stören? Darum, weil an Stelle der Mrker englische und andere Imp erialisten dem arabischen Bauern auf dem Nacken - st Herr werden/ der die Majorität in Palästina dürsieÜt^ 7NNd'.''stlS^' HelferShelfer werden sie sich der jüdischen Kapitaliste bedienen, welche tatsächlich an der Spitze d e r z: o n t s! i- schen Bewegung stehen. Eine solche Freiheit rann das' Proletariat auf keinen Fall achten und cs wird sie bekämpfen, nicht nur aus prinzipiellen Gründen, sondern auch aus praktischen. Welches find nun die praktisch e n Er-! Wägungen? Die zweifach (für sich selbst .und für ihre Auf--' tragyeber -7 die Entente) interessierten.zionistischen Hand-- langer werden behilflich sein, den Willen der Imperialisten' durchzuführen, die A u.f st ä n d e der bedrängten und unter» ' drückten Araber ni e d c rzu schlage ist wie es unlängst in Aegypten der Fall'war, wo jüdische^ Legionäre, organ:» sierte Zionisten, den.'- ägyptischen Völksaufstand Niederwarfen. - (?) Der proletatischen Sowjetrepublik ist daran gelegen, daß der gerechte Zorn der unterdrückten Orient- Völker nicht zersplittert und geschwächt ^cherde, fonderü datz sich dieser ZorN' unmittelbar gegen dist^lnterdrückcr, Engländer mrd Franzosen, nicht aber gegen ihve HelferShelfev ' (die Zionisten) wendet. 1! Außmdem ist der Zionismus, der fast die ganze jüdische Intelligenz umfaßt, im Falle seiner augenblicklichen Verwirklichung geeignet, uns unseres ganzen Kaders der zum Aufbau - unserer Volkswirtschaft notwendigen Arbeiter zu berauben: der Ingenieure, Acrzte, Apotheker. Architektett und anderer Spezialisten, die uns. bei unserer Armut für etliche Zeit noch unschätzbar sind. Dieser Beweggrund ist nicht prinzipiell, aber wenn wir unsere kommunistischen Prinzipien erveiö^en wollen, dürfen wir diesen pwktrs-hvn Beweggrund nicht aus den Augen verlicräsi. Die Kampfs 0 r men sind folgende 1. D er I de e n k a m p f, der den jüdischen 5^oiuMirnrsten überlassen wird. Es ist sehr - erwünscht, daß auch die russischen Genoffen an dieser Arbeit teilnehmen — denn per Zionismus ist ein Faktor, der weil ük«r die Grenzerr emer rnternen jüdischen > Frage hinausreicht.' 8. Die Zerfchinetterung der Organisation^ die aber keinesfalls folgenden Rahmen verlaßen fall: a) Beobachtung und Registrierung, b) Die Kerh-.udecuttg öffentlicher Versammlungen (kerne Lokale geben!); und sollten gcheinte. Versammlu'.rgen siättsinden, sie unter verschiedensten Vorwänden stören, die Teilnehmer für vierundzwanzig Stunden einsperren und hernach f^iloffeu. lieber alle diese Vorfälle die Zentrale mit dringeNdeor Telegramm verständigen, e) Die Korrespondenz über die. zionistische Detveguirg aüffangen und je Nach ihrer Wichirg» feit der Zentrale zuseNden oder bn der' Orts-Tsch. K. behalten;' dem Adressaten nicht zustellrn. d) Den Mandat.reu der zionistischen Organisation keine Passiersche'»« für Eisenbahnfahrten ausfolgen. Auch nicht deren Zwc«g» verbänden: .Herzliah", „Kadtmah", „Achusah", »Makkaln^ und.' andere. Jedoch die Zionisten nicht stören, werchr i«t Auftrag dör SdwMr reisey. e) Die Wechmrnßen der Organ« Sati&tt iiMcth)Q&x£nik mmAm hmm totgSAiAtjA&i