Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 797 (16.4.1921)
- Date
- 1921-04-16
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 79% known words query
- IRI
…/2979076-2979773-2979876--07286-2993322- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
kt. 797 Wien. Samsräg Wiener Morgenzettrmg 16'Äprik"!S2L üöersHlesischtzn Frage abhängig wird zumal di« Lschecho-Slokvakei wohl Ueberflutz an Braunkohle hat, jedoch SteinkMe auch selbst einführt. Die tschechische Regierung hat die - ÄVsiM nach Regelung der oberschlestschen Frage-die staatliche Kohle n b e w irtsch a ft u ng a ufz uh ob en. Nach in Deutschland würde, wenn die' Entscheidung - in-:derdberschlest-'. scheu Frage zugunsten Deutschlan-HZ ausfällt, an die Aufhebung der Zwangsbewirtschaftung für Kohle geschritten werden^ Erft dann würde auch -in Oesterreich die Zwangs- Wirtschaft der Kohle aufgelassen" werden können. Die Zwangswirtschaft ist für uns nur so Lange nötig, als der freie Handel nicht mehr Kohle' heceinbringen kann, als dies durch Verträge der Fall'ist.! Die tschechische. Re« giecung hat'jedoch zugesagt, daß für-die Bahnkohle Kohle m ausreichender Menge und ausschließlich- Qualrtätskohle ge. liefert werden wird. Was die Kohle für Wien betrifft, so ist die tschechische ütegierung derzeit imstande uns-größere Men g en,zu geben und wir haben erwogen, .ob es n'chl möglich Ware, den.Küchen-brawd zu erhöhen. Da jedoch -die tschechische Regierungvor der Regelung der oberschlestschen Frage dauernde Verpftichtnrrgen nicht eingehen kann, so Hecken wir uns entschlossen, vorläufig die Situanon dazu zu benützen, um, während der nächsten Monate die-freie. Ein läge- Lung.pqn Kohle unter, naturgemäßer -Beaufsichtigung, sowohl.für d:e Priva-thanshalte als auch für die Jndusüri^ zu gestatten. -Jever kann die vou ihm gewünschte Kohle aus dem Ausland außerhalb des Kontingents ein« führen -und dies wird umso leichte fein, .als die tschechische!. Regierung auf unseren Protesthin-die Erportprämien,. die dem FriedenSverLrag widersprechen,zwgr nicht aufgibt, aber derart - hevabfetzt, daß sie - nicht mehr zu schwer in die, Wagschale fasten. Während die Prämie bisher MO. bis,4000 Gechische Kronen per Waggon betrug (je nach Qualität, und Sorte), wird sie.in Zukunft nur 25 vis 300 tschechische KrdlMper Waggon betragen. Aus OLerschlesien erhalten Kohle in.einwandfreier Form, die zugesichert« Menge wird voll geliefert; .im März, im Monat der Abstimmung," haben wir zwar ein etwas kleineres Quantum erhalten, doch wird der Ausfall in diesem Monat nachgeliefert. Zu der Kohlenbewirtschast leistet der Staat keine Zuschüsse. Der Aeue StraßeKbahntarrf. Die Direktion drr städtischen Straßenbahnen hat drr Gemi'ndeverwaltung einen Antrag unierbreUet, wonach die 2$ o r* v e r k ckn f s k a r t < n v o n 4.50 ans ll st.sy erhöbt werden. D-r Preis der Rückfahrschein e, der' bisher 7 betrug, soll m i 1 K io '--.stimme werden. Die Direktion beantragt, daß - bei dm K r n d e r k a r t.e n e i n e Erhöhung von 8 1.50 a u f K 2.5o und bei den Fahrscheinen,' dienach ValO Uhr a b c li b S gelöst - weiden, eine solche von K 7 n u f K io e t.f o £'fl e n s o l l.' Der Preis der N a ch t s ahrschein e, der gegriiwärtigL lObeträgt, wird mit L-W-Dn-Bdrschrckg - gebracht. Dt<MVn a't'H'karte n, die jetzt ik ßgo kosten, sollen auf K 9öo, und die S t r ecke n° karten, die gegenwärtig 8 256 kosten, au! 8 400 erhöht werden. S i.e-.ti e u e n T e r t f e w e r d e n rn i t 4. M a i S35 i * f j a m k ei t erlangen. Die hier mitgeteckte Boilage wird bereits am Montag den grmemderärlrchm Anschuß für die Unternehmungen beschäftigen. $$ht Streik -er TelephonrrnÄ Telegraphen-- angesteMen. - . Gestern abends fand eine Betsammlnng der BeitrauenSo WaOer. de^ Technischen, Union statt, in der untgeteilt wurde, daß die ÄegldMttA..).kM'-Tel«:Hon»- und TelrgraphenangestellLen verschiedene materielle Zugesländmsse bei der Ausbezahlung der Borschüffe aus die Besoldungßreform gemacht, habe. Infolgedessen wnrd^-kschlosse«, vorläufig von einem Streik sbz«sehm< Die Getreralstochter rrnd der KommMonär. Hausrat «« 680 000 Stroncit entlockt " In mchtSwü'drger Weife ha' vor einigen Tagen, e n GaUnn me Tochter eines Generals um fast rlne gesamt? Habe gebracht. Tie Betrogene ist d e Gencralstochwr Rosa ivvrrnals von) Esch, die in Baden, Vöslanerstraße IO, wohnt. Frl Esch hatte ihren Hausrat, Kleider, Wäjche ünd Schmuck bei einer Partei im Hawe Nr. 17 der Rnnößlgaffe aus der Wieden eingestellt. In ürem Badener Wobnhanse wohnt« auch em Ehepaar, das als Paul 8 e 6 ö r, au Wien geboren, S7 Jahre alt, und Fian Julie, gemeldet war. Lebay gab sich für einen Kommistär aus und gesprächsweise hat Fräulein Esch ihm gegenüber geäußert. daßsie «inen Teil ihrer Habe, den Bodenkiam. vnkaufen wolle. Ledön erbot sich dazu, den Be» kau> dnrchzufiihren und erfubr den Äu b-wah, unakort. D-eie Keimtn § benützte <r nun zu emcm Betrug. Er hat sich selbst eine Vollmacht ausgestellt, in der er ermächtigt wird, die Habe des Jrauleins E'ch abzuholen und zu verkaufen. Mit der Vollmacht kam er zu der Partei. bei der die Sachen etngelagert waren. Innerhalb etwa vierzehn Taaen bis zum 1l. d. M. hat nun Leben die gane Habe der Dame mit Streffwagn foriführen lasten. Paul 2eban, der einmal in einem Badener KaffecbauS auch rmt »Herr Straßer!" angesprochen wu»de, ist etwa oö Jahre alt. untermiNelproß, hat hohe Stirne, braune Augen. Zahnlücken . im Odtrktr'er. Er spricht im Jargon, trägt manchmal Zwicker, war mit grauem Anzug und diaunem oder fltnuem weichen Hut bekleidet Seine angebliche G tlin Juliann« M klem. zierlich, kurzsichtig. hat starren Blick, braunes Haar und dlir 1e Un uiiiti sein: flc tst 86 b s 28 Jakre alt und trna drav-> farbige od-r grane Toilette und Hut mit R^'her. Das Eh'vaar soll, wich r in Gmünd ansüsstg geweftn sein. Die penodlmr Matche hat die Monogtamme „M. R.* oder „B. SV' und eine Sltfoue. Die Verfolgung der Flüchtigen ist ringeleitrt. Besteuerung der Fremde« in Paris. Aus PmiS wnd gemeldkk- Der Mmrfter für öffeniliche Arbeit'« mit b eitK« Geietzentwurf einbr «>-en, d r cine Besteuerung dei Fremden vor* ßeht. btc nach Paus kommen; das Ergebnis der Steuer w>rd drr 'Ltadicientemd' Päti:! -uflwßen. ® WeLlerberlek r. Drr iraiüts einarkretcnr Wettersturz ln-achte \n den nördl'cheA Atvenländrrn Schnee, im übnoen Oesterreich Reaen. tn Wien bis mittags 7 mra, und allgemein einen beträchtlichen Temveralut rüclgana, iv daß es ' eule Ms zu kälter war als gestern. Wien mittags' -K 5°. Voraussage: Trüb, zettweise N.edetschlage, kalt. Wiater s«f deie Rax^ Aus dem O t.t o h a u s wird pemeldet: Seit gestirn frM herrscht aut der Rar Sei 2° Kälte ausgiebiger Sclimefill. Die N-u chneelage beträgt 20 bis 25 ein und'reicht' fis 1500 m hinab. -. Für --Ekuhott'.-''sind -'.'kte'* Schueeverhälinisse d'-' denkbar günstigsten. . ‘ ' Der FowastischT Larrtzasheitevstreili miitzglückt Ans P e si h u r a wird gemeldet: Der Genewlsti e>k.der landwirdscha'!ü!''t! A-tbeiler in der Slowakei ist Mißglückt. * Ein gestohlenev Äernbrairdt. Aus W e i m a r. wurde die hii-stge Pol z'ftirckt'mn von einem' sensationellen B lderdiebstahl in Kettntnts aesetzl. In der Rieh' zum -0. d.Mstahlen h'sher «nfe anute Tatel in d.s.n-Räumen ye« Seadtmulettms nt We-mar das bckann'e Selhstb ldn-9 Rcmbrandts, das?en Maler von vo-nc mit '-o em Bar-tt da stellt. Es tst^.em Brustbild ans Ven-wand m Oel h't eine Höfte von 6?, em. *'.t!e B-eite von 30 em und etne.n' Wet von'.''mindestens d r e t' M t l l i o n r it M a r f;' Dann ft-iblen sie das B ldem''s Misten von' Nktscher; es stellt e-nen iimgen Mann mit Astonleverücke dir. Man vermute', daß die-Diebe Kenn er waren. Möglicherweise'sind die Bilder ins Alksland verschlepp' worden. Aus dte Wwdererlangung und die Festnahme der Diebe ist eine hohe Belohnung auSgr etzt. - ' '* .Vevl«sto«>eixr. Dopnerfigg.' den 14: b M-. abends -hat Dr Ja^ebWetter Cek-etär"des Äonsstr eben ft-'n!re'kamttees, kl . 8 rknspave ns, in Serviten afie llX. B^irk! seine Br>e'- tasche g'Mte° Ktolodils'-det m t den Initialen I W. ve-lar^n. In rerftlben befadcn sich zuka kt 15 '0, stl.'i!itärcnila>snngsschei". Melde eitel, Doktordiplcitn - (Kövies sowie vrov 'ari'chr Keren -H.rj^stod-Qtt-tiung 'll 400'-—) »sw. Der r-d'tche F-ndrr ist gebeten. die Brtestakche sowie die genannten Dokumente anonpm re'ommandierl etnzulenvcn und den Baibetrag als Finderloh« ^»rückznbeh illen. 9 Aus der Reckts«ttnv7l kam n«-. I»- der unter dem Vorsitz d-8 Präsidenten Dr. P einer stn'lgkfundmcn Plenat» vetsantmlung wurde beschlvsien. einen neuen Tank, über besten we'enrltch höbwe Ansage eine Etttignna >m Prinz'p er irst wurde, der nächsten V 'llvet-santmlnng zue Beschlußfassung varzu* legen. Zum nächsten Punkt d-'r Tagesordnung wurde e ne Nnrtegnl'erung der Gehalte der Rechtanwalts rnwät- 1er (Konzipienten voraenommen An Stelle des b sberig^n Gehalt s von ll 1600 wur>e ein Gehalt von K a» 00, an Stelle des G.Haltes von K-8'«0 mm den ll. 46^0 und in der höchsten Gehaltsstufe' ein Gehalt von ll 50<0 monatlich an Stelle der bisherigen X .6000 fistgetzt. Zu Pizepräsi'mken wurden' mit überw eg'ndcr Mehrheit die Herren Dr. Jnlins Ositer unb Dr. Gustav Ha vner wtederg-wählt. Die Ersatzwahlen m den Ausschuß und m den Dtsziplina' rat ergaben die Wiederwahl der btSherigen Funktionäre. * Die Not der kleinen Nentner. Das Pol zeikommistanat wurde gestern von Paiteftn des Haukes, VN., Neüstnt" gaste 71, verständigt daß die 56jährige Pr va'e Emilte Malkovics seil einkgm Tagen im Hause n-cht ges-hen worden ist. Auf Väufcit und Klopfen an der Wohnungstür set nickt geöffnet worden. Eine Kommission b-'g rd sich irr das Haus, ließ die Türe gemalt',im offnen und fand dte Ftau twar vock lebend, doch stark hcrabgekomme'n. Au! Befragen gab F au MatkovieS an, sie: habe seit dem 4. d M. nichts zu sich genommen», ha es ftitns unmöglich sei, mit ihrem geringen Retuenemkomm'-n bas Auslangen zu finden. Sie habe daher den nach, thrtt.Ansicht schönsten Tech dmÄ Erhungern augestiebt Die Unglücktiche wurde wegen Verdachtes der Gcrflesfiörung der pshchtatriscken Klinik übet geben. * Vevkaufsausstellung deo Lovletv of Mencks. Zugunsten der MlltklständSverein pungen verdnstMt dte Loeisty vk friends Samstag den 16. d. M.> von 0 Uhr vormittags bis 6 Uhr nachmittags in ihren Räumen, l., Neue.Ho bürg.(Emgang Heldenvlatz) «ine Vrrkavfsausftellung von handgewccblichen und knnstgcwer! lichen Arbeiten, die von Mitgliedern verfchirdencr M'tielstanktsvrrrtntounarn geschaffen' wniden. Di«'' Gesümtetn» nahmen fl ehen den Mittrlstandsveremigunge« zu. Eintritt L 1v. 9 Vorträge. Heute. 11 Uhr vormittags, hält Herr Lektor Dr. S. R « b i n im Bet-Ham draich, R., Fe, dinandstrahe 23. einen halachi'cken Bot trag. Lbema: bräsraddL winsL*. — Heute, 8 Uhr abends, spricht Rabbiner I. S ck a v .i r a aus Jeru'alem.' Generalsckteiär des HamizrockiHazair in Erez Israel, über die gegenwärtige Lage im jüdilchen Lände. Zetrei-Mtsrachi- U., Praterstraße 43/1 t. * Wohltatigllsitsfest. Das unter dem Ehrenschutze des Bunde-pr fidenten Dr. H a i n r sch stehende Wohltat-gkettsiest zugunsten armer, kranker K>ndcr (Aktion Reich) findet beute in den Räumen des BundesmintsteriumS für Fmanzen, l, Himmelpfortgaffe 8, statt. An dem Feste weiden hervorragende Künstler und Künstlerinnen Mitwirken. Eintrittskarten zum Preise von K90 sind durch die Damen des RomitceS sowie du>ch grau A'.chelburg- Ampergn, Dommstvnerdastü i, zu beziehen. * Derei« zur Auterstützung iLdischrr Kleingewerbe-- trerbenver irr Wie». Der Vercinsvorfiand hat, wie alljährlich, auch diesmal eine« riam halten Beraa zur äußerst de tltchen tt n t e r st ü tz u n s bedürsttger VereiitsM'tgl>eder anläßlich der Pkßtch-Fciertage duvgeitert. Die Verteilung wird in diskreter, humanster Weise erfolge«. Petenten (Mitgleder) wollen sich mündlich oder schriftlich an den Obmann d-S Beremes, Herrn S. Klausner, oder an den Vereinskassier H:rrn Aron B a r s ch ft I wenden. * 3tv0«ia. Heule, Samstag. i/iB Uhr (Großer Saal) Sckülervortrag: Der Wald und sein Nutzen. D-e Wachau. — 5 Uhr (Großer Saal) Das Wunder deö Schneeschuhs. — 7 Uhr Großer Saal) Altwiiner Quartett Schrein rrr^ — %6 Uhr (Kleiner Saal) Dr F^rd.nand Boruta: Sittenbilder aus dem deutschen Mittelalter. — *1,8 Uhr (Kleiner Saal) Uinvrrsiüksassistent Dr. Heinrich Handel-Matzeti: ForschnngStersen in China. — V,6 Uhr (KurSiaal) illock. u. pftit. Dr. Fritz Schulhof: Das und die Rätsel der Seele. — Vs* Uhr Kurs'aal) Prof. Dr. M. Simon: Die mathematische Wahischeinltckkcit. il. — V,6 Uhr lKlubsaal) Univ.-Vektvr MarinS Faber: Pt akt.scher Uedvngskurs »n Rede« und VoruagSkunst, Ul. — */,8 Uhr Klubiaal) Hochschulprofessor Dr. Franz Strunz; Biblische Charakterbilder, Esther und Daniel. 9 Ein Gartenfest zugunsten dcS Jüdische« Nationalfonds. Der Verein Eier Israel veranstaltet am L. Mai l. I. »m Restaurant ^Praterseeein großes Gartenfest zugunsten des Jüdischen Rattonl'onds. Der Kartenverkauf hat bereits begonnen. Das Fest. daS diesmal zum Unterschied vom vorigen Jahre groß angelegt »st, begegnet schon heute allgrmeincm Interesse. Karlen sind zu haben bei der Buchhandlung R. Lowit, I., Rotentnimfiraße 21, Kartenbureau Atda. Il, Taborst'aße k», tm Bureon d»S Jiid scken Ra ionalionds, l>., Zttlusgaste 83, imici bei sämtlichen M tgl-edern reS Vereines. Souulas den 17. d. M. um *f4i9' Ubr findet die Tranrrng des Fräultms C i l l r W'e t«s a s ß mit He,rn 3. v. Dr. Ludwig Müller im JMäumS^ tempchH., Pazmanitengasse statt. ., * Maawirim. Dieeliter Schiffsverkehr »nch Vakä« stina. - Reisedauer sechs Tuge. Näheres im Annon«nMl deN Bastes. __ Bereiws»achr chteu. Ingendverein Ahawat ^t ff-i 0 n, N., -Kstiu^ ftius.ahrisstraße IM Heute, 7 Ubr 'b rds Mammenkunst all« Milalte"rrL--'^ --8 e s en n d R e d e h tt l 1 i j ü b i f di e i Hoch kch ü l e r, IX.. Tiil kensttaße s. Heute, -unkt 8 Uhr<> Genrralvetsammlung für das Sommeriemster. — Berbanv d e r z i 0 n i st i s ch e n 3 u g e n d g r « p - e n. Monlas den ,8. h. M um *{& Ubr aden-s im Klublokal detz W ener. Rinoeasö. I.. Stuben,ina,. wichtige Deleqiertensitznna» Das Erscheinen d-r Delegierten ist odligatorffH. — M e n 0 r & VI., Amerlingfirafie 1(>. Heute, 7 Uhr, Heimabend. Mitgliederverf^mnilung H-rr Max Nappavort liest aus Rordan, dm Tragödie - der Assiniilotiott. V e r e r n 8 r 0 n i ü r s ch e t. H och sch ü l e r 7 h e od o r H e r z l Heute, 8 Uhr abends 8nsämme»k>'nst -m Vernnslokal« Bcsvreckung der Keren Haussod- und >l)aar-A'tst ^-Ak ron.- — Verein Erez I s r a r!,j Wi-m II , Ausstcllungsstraße 15, Restaurant Menczer. Heutes 5 Uhr nachm ttags, Seminar Ratsvrecher. 6 Uhr Mitgliedervev«. sammkung mit anschü-ßendem Heimabend. Sonntag bei schönem! Wetter Ausflug nach Salmantisdorf. D.effpunkt um 2 Uhr nach« mittags tm Vercinslvkak.. Demnä!st Eröffnung neuer H brätsch« kurse. Aitmckrungkn täglich zwischen 7 und S Uh'- im Berems-j lokal. — H a t t k w a h. Morgen bei schönem Mett« Ausfluß nach Mödling. Bon dort kleine Wanderung. -Treffpunkt Süd«- bahnbof zu dmt um VgT Uhr nachmittags abgrhenden Zug. Z e i r e i M i s r a ck i II., Praterstra^e 43/11. Heute, 4 Uhr^ Talmu"?urs (Dr La^al b'n^. 5 llhi- A^adah-Dortraa (M. Gerstels ab 4 Uhr Leseballe geöffnet. 8 Uhr GeriecalversammlMg. —j J a w n e a fulah a fc a de mit Tt a e fc rt t k.j Morgen Ansslua. Teffounkt V,8 Uhr nochmittags. Eudsiatto» drei Linie 43 Nmwalkego.. — Jur r st e ngrnvve tz^eD P a l 8 st i v a --Ä m t e s. Heute, 4 Uhr nachmittags, Bo« lemna Dr. G 0 l d st e i « aus dem Cv schen Mischpäl. Gäste willkommen. 6-Ubr abends Englisch. H., Obere Donaustraße 91, tt.'St'ege, II. Stock. Jugendheim. - Z ton t st e « be$ Ch a i in rer S cd olle. Ik.. WenbtmtUgasse 1 Gedenkrede r- Dr. Katz Vensobn ans Konstanstmopel. Dm künstletsschen Deik besorgen: Kon^ettsänger Bohomolnh, Professor Ehrlich «ntz R. Menowski. ' _f.KSWlMKKleS. Wie«er Gemei«derat. Sitzung am 15. AprL , .v,. 1'- De, Gemnnderat erledigte gestern i« einer Anfstündigen! Sitzung 41 Geschästsstücke, von denen manche ziemlich lavz-»: wierige Debatten anslöst'n. Wir lassen hier die wesentlichstes Beschlüsse aus der Sitzung folgen:? . I E r b L H ung/de § E.h r. e m v t e i s tz 8 j ä s Ä I ei Aus st e l! a n g em d e r - -,'G t tt 0 s s e .rr s Ä 0 f h - -d e r b i! h e n d e n K ü n st le r W i.e n s: j - Nach einem Referate des BizebÜrgermerster Emme« l i n g wird der Ehrenpreis verA 1000 kirr die von der Ge«, nossenschäit der btldendeir Künstler Wiens veranstalteten A«K-j stellungen vom Jahre 1921 angefangen auf L 56V0 e rhö h tL Anerkennung der BedrngLngr« für das Nachtragsdarleben ans Staatsmitteln - Auf Grund eines Berichtes des Gemeinderates B r e i t-j n t r werde« die der Gemeinde W en seitens dc8 Finanzministeriums mit Erlaß vom 27. Oktober 1S20 brkaMgegrbenen und vvrw "Mner Gtmetnderat mit Beschluß vom 5-. Dezember 1920 an« genommenen Bedingungen für die Gewähnms eines mit Vft Pro« zent verzinslichen, längstenssünW rigen, spätestens, jedoch tm. 25. August 1928 rückrahi baren Darlehens ,m Betrage dorr 3Ä Millionen Kronen, auch für das zufolge EtlasseS deS Btmdes-- minrsteriums für Finanzen vom. 22. März 1921 gewährte N a ch«! t r a g § d a r l e h e« v 0 n 175 M i 11 i o « e« K r v n e H als geltend anerkannt. Die Erricht« n g d es K re m a to r ivmS. Sehr scharf wandte sich der EhrMchsoztake R u m fflin hard r gegen die Et richtuna eines Krematoriums, anläßlich etneS- AntratzeS. Mr dte Beschaffung eines EmaichcrnngSvfrnS emm ersten Mchnßkrrdit rm Betrage von einer Mill'vn Kronen $ gewähren. Unter großer Heile, kcit der Sozialdemokraten -ebanptet« er. daß nur ein kleiner Teil der fteimaurerrschen Juden .für em Krrmatvrmm sich ernletzr. D e Errichtung eines KrematvnumS sei! nichts anderes als eine Demonstration gegen hier übliche religiöse Gebräuche. In sehr sachlicher Weise widerlegte der Sozialdemokrat! Rudolf M ü l l e r die Ausführungen Mmmelharsts, drnen jede sachliche Begründung fehle, besonders in vslkswrrtschattlrchrr undj hygrinifcher H nsichi, woran) gegen die Stimme» der ChriDch-? soziale» der Antrag angenomme» wurde. Die Gemeinde Wie» Aktes»Lei«, drs „Wiener Meffe^. Rach einem Berichte deS Gemeivderat S JnlinS Mülles wird beschloss'«, daß die Gemeinde Wien ssir S Millionen Kromn Nominale Mten der .Wiener Meste" zeichne «nd von b-m ihr zustkhenden Rechte anf Brjchrckung deS BrrwaltnugSraleö Gedranch! mache. , Zulage» für Lehrkraft« a, d r« tschechische» Schule«.! Hierauf werden Zulagen, für Lehrkräfte an de« öffentlich«« tschechischen Schulen r» Betrage von rund 8 250E genehmigt! und em Zuschußkredit in der Höhe dieses Erfordernisses hewtllrgt»! B e i tr a g 8 l e i st u » g zu d«n K 0 st e « d e S l s ra vi l r t r f ck e« R e l i g r 0 « 8 « n t e r r i ch t e S. ) Der israelitischen Kultusgemeinde wird ein Beitrag m de»^ Kosten tür dte Erre,lung des tfraeli.i'cken RelWonSunterrrckG an den öffentlichen VollS- und Bürgerschulen in.Wm« für die Zeit vom 1. März 1920 bis 30. September 1920 ,m AnSmaße von ll 40/00' bewilligt. Für die Zeit vom 1. Oktober 1S2S big 15- September 1921 wird das bereits genehmigte Pauschale vo» K 450.000 um K 786 450 erhöbt. Hse D Lang der kür dagi lausende BerwaltungSiahr erwachsenden Losten von K «65600 wr> d eine Ausgabenrubrtk »Bezüge der Lehrer'" für den ReltgronS« unterricht im Redenamte dew-lligt- Hieraus wurde nach Bewilligung mehrerer Znschnßkredits die Sitzung geschloffen. Ich gute Anzugstoffe ■ Aparte Neuheiten Modftheseiifttofff« in «lasanlCR Slmlfnn ffttv KoslBn«. Ktaldaf und MHntel lll HX ■ WIENER RESTEN - MESSE VL Bez. Windmühlass« Nr, 2 ffiälL,