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Wiener Morgenzeitung · 1921-04-15 · Heft 796 (15.4.1921) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 796 (15.4.1921)
Date
1921-04-15
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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/' ' Nr. 796 ' Wie-/, Freitag . > '.— ,i I j. i .ir 1 1 — ----- " 111 " ' RAtzlE d UMÄ MUWKMöN. ... Ein Fu-nks-vwch ÄuS Bukarest: mechet, daß die Verhandlungen Zwischen Rußland und Rumänien anfangs Mar in Neval beginnen werdi/.n. Dies bedeutet einen Schritt vorwärts zpr Regelung der Vg/rhältuisse in Osteuropa. Dienen doH die Verhandlungen, welche einsetzen sollen^ dazu, den 'Frieden von Riga, der nach j langen Bemühungen zustande ^kommen! ist. so zu ergänzen,- daß er ein brauchbares Jn^^ument für! Ordnung werdet die Osteuropa so dringen^ bvaucht. Der Wog. um zu den 'Verhandlungen in Reval kommen, war lang und beschwerlich. Seit Monaten sll^ön bemüht sich die Säwjeiregierimg, / diese Vschandlungen 'Mt Rumänien zu ermöglichen. Tschitfschevin hat in unzäh^i^^ Noten und Funksprächen der' rru närrischen Regierung auseinandergesetzt, daß es am zwechni'Lgigsten wäre, schwebenden Fragen zwischen Rußland und Rnmär^en im Wege guten, Einvernehmens zu l josen und den Boden für einen faktischen 'Kriedenszustanjd beider Starrten vorzübereiten. Als die Sowj-etarmeen/ sich bedrohlich.gegen Warschau wälzen und -.gewisse EM.<msiimSÜsSW»e der «rssischeN Politiker sowjetistischer Gesst rnung vage Erfüllung hoffen ließen, war. Tschitscherir r§ Sprache gegen Rumänien noch drohend. Da» mccks wuivt ^e mit ein'er endgültigen Rege-lung der Zugehörigkeit Beßa nEens, das die Entente, kurz vorher Rumänien zugesproäM hatte, gedroht. Rumänien, das sei.ne. Existenz bedroht füchlte, stand Gewehr bei Fuß, um. nicht nur Beßaralbren^ sondern seinen ganzen gogc^w artigen staatlichen Bestand zu verteidigen,! - Das sogenannte zweite 'Maxxch^WÄ-ndeL kam und die Mrvcms 'anpirssungSfcchigL und geschickte Politik der russischen- Regrexung richtete sich auf hoiMiche Ordnung in den osteuropäischen Fragen ein. Man setzte sich in Riga an den Verhandlungstisch und Tschitcscherin lud auch die Rumänen ein. Frankreich sah daese Politik der Verhandlungen in, Osteuropa mit Mißbehaget^ Sie. waren geeignet, die Fron^ die es stets! gegen den Bolschewismus nach der Art des von Clemeneeau zitierten Sbcrch^ldrahtzaiunS zu erhalten bestteibt ist, ins Wanken zu bringen. And wenn auch die Verhandlungen in Riga eine Art Sanktion mit Vorbehalt von der Entente erhielten, wenn auch di^ englische Regierung der rumänischen für Verhandlungen mit Sowjetrußlcmd. anfangs Februar ihre VemniMung atibot, so war doch Frankreich unermüdlich am Werke,- um di/^ Front gegen Sowjetrußland ausrechtzuerhalten. (Bt> kam das polnisch-rumänische Bündnis, zustande, welches als Hveifbaver^ -ÄusÄöück,,, 8itzsw frainzösischen Politik anFusoheu ist. Rumänien war noch immer spruucchereit und feine Grenzen starrten von Waffen. Solche schlimme. Moglichkoiten aber besiegte die mit den gegebenen Tatsachen rechnende zäherussische "B^ärrlichkeit der Sowjetregierung. Der Frickde von Riga wurde unterzeichne-t und in kurzer Zeit Werden Rußland und Rmnänren am Verhandlungstisch in Reval sitzen, zu nicht geringem Teile dank der schlauen Vorsicht Tmke Fonescps, der.sich durch keine wie immer gearteten Einflüsterungen, woher sie auch . kommen mochten, j davon «Watten keß. nach , dem Grundsatz zu handeln: Das Nächste ist d«s Beste. In den Derhandlungen, zu Reval soll j versucht^ werdchr, Schwebezustand in den Beziehungen zwffchen' Rußland und Rumänien ein Ende zu machen, jenem Zustand, der kein Kriegszustand, aber auch kein Friedenszustand ist. ' ' ' 'H Zwischen Rttßbcmd und Rumänien, deren wirtschaftliche und politische Annäherung durch diese Verhandlungen, betrieben werde« sollen, gilbt eS zwei große schwebende Fragen; die eine heißt Betzavabien, die andere heißt Bolschewismus.' Rumäniens völlig chaotische soziale Verhältnisse lassen die Angst vor dem Bolschewismus, der sich besonders als AgrarbolschewiSmns äußern könnte, begreiflich erscheinen. Um ihn vom Lände fernzuhailten» bedarf eS alleÄings nmever Gesundung, keines Kriegs- und Rüstungsaustvandes, dessen Ge* fährlichSett gerade für die Verbreitung bölschewikischer Fd een man bei gewissen Gelegenheiten in Rumänien deutlich spüren konnte. Rumänien hat denn auch in der letzten Zeit von dem Prinzip dev Abwehr des Bolschewismus durch eine Waffenmauer «tbzukommen gelernt und seine militärischen Stände stark reduziert. Die A-nerkermung der Zugehörigkeit BetzavabienS zu Rumänien, wie sie von der Entente ausgesprochen wurde, vAtdet die zweite schwebende Frage. Hier kann Äuge russische Politik gewaltige Vorteile bringen. 1 Rußland ist heute nicht in der Lage, wegen Deßarüviens zmn Schwerte zu greifen. Tschitscherin und seine Leute beabsichtigen dies, wohl auch nicht. Sie dürsten den faktischen Ausland, daß BetzarMen -zu Rumänien gehört, anerkennen und < s»ch bloß wirtschaftliche Sicherheiten im Komper satrsnS- Wege geben lassen. Diese Anerkennung beinhaltet zugleich die - Ratistkation einer Entscheidung der Mächte, welche den Versailler Vertrag beschlossen haben, durch Rußland. Gerade dies gibt Uv Sowjetregierung wieder einen politischen Verteil in-ihrem Bemühen, mit . den Westmächten allmählich zu einem Ausgleich zu kommen. Und dies äst geeignet, den 'ocrnerhasten Pcsiaild des RigM FrretzttWertrcVöS zü gewähc^rrsten, von dem allerlei, aus Furcht -und. Hoffnung gemischte Meinungen behaupten, daß er infolge der nicht erfolgten RaLisi/.'.erung durch die Entente ein Fetzen Papier wäre. Rußlands Politik geht darauf aus, den Rigaer Vertrag dauerhaft zu machen, und die Geschicklichkeit, mit der in diesem Fviedensvertrao cstene Fragen und strittige Punkte durch rechtzeitiges Nackgeben Joffes geklärt wurden, macht den Frieden voN Riga,, wenn nicht böswillige äußere Störungen herbeigeführt werden, zu meinem wirklich brauchbaren ^Instrument für die Ordnung in Osteuropa Die Entente wird ihm ihre' faktische Anerkennung — mag die formelle auch erst spater erfolgen. — nicht versagen können, insbesondtzre wenn es bei den Verhandlungen in Reval dazu kommt, daß Rußland die gegeNwöNNg von der Entente inaugurierte Lösung der 'beßarabischen Frage Mt ALcchruutz seiMr PvrrÜchastli^W ditz tzgWt Wiener MortzenZettrrng ,15. April 1921 Seite 3 über den London, 14. April. '(Reuter.)' Fm Oberhause machte P a r m o o r MitkeTrmgen über seine - Erfahrungen während seiner letzten Reise nach Wien und verlangte Auskünfte über die Fortschritte des Hllfsplcmes. Lord Curzon erklärte, leider sei nur ein geringer ' Fortschritt in den wirtschaftlichen Bedingungen Oesterreichs während des letzten Jahres z-u verzeichnen gewesen. Es habe einigermaßen cm Initiative gemangelt. Statt ans Werk zu gehen, trat die eigenen Finanzen m OvdNMg zu bringen, j habe sich das österreichische Volk von der Hoffnung auf wettere materielle Hilfe der Alliierten leiten lassen. Richtig sei, daß die Lage Oesterreichs zmn Teil der Haltung der Nachbarstaaten zuzufchreiben sei, die, statt' Oesterreich Kredite oder Zeit zur Wiederherstellung seiner Industrien zu gewähren, von diesem Lande im Austausch für Kohle Waren verlangen, die Oesterreich sofort zu liefern nicht imstande ser. Die Nachfolgestaaten zeigten sich auch bemüht, das früher -tn Wien vereinigte < B a nk g e s ch ä f -t an sich zu r c i ß e n uud die Zweigstellen der- BaNken und-Versichernngsgesellschaften, die sich auf ihren Gebieten befinden, zwangsweise z-u Nation a lisieren. Sie wurden wahrscheinlich aus diese Art die Gans töten, die goldene Eier leg^n soll. Die Ausgaben? die den Miierten nunmehr Noch übrig bleiben, seien die Wiederherstellung der österreichischen Industrien und der Beziehungetl zwischen Oesterreich und den Suk-. zefsiousstaaten sowie die Anwendung des ter Meulen-: s ch e n Planes des Völkerbundes. His vM '^yvtvvVse« Lord Curzon frrhr sodann fort: Nachdetn, vier alliiests - Regierungen sich provisorisch' damit einverstanden erklifft haben, ihre'Pfandrechte auf österreichische Aktiven zu vertagen, haben wir uns nunmehr an die interessierten neutralen Staaten, nämlich qn Schweden, Dänemark, Norwegen, die Nied er lande Und die Schweiz, gewendet, um ihre Zustimmüng zür Artwendung des ter Meulenschen Systems zu erh>cvMn. Wir haben auch Schritte unterno-mmen, um Oesterreichs eine' steigende Zufuhr von K o h l e z u si ch e r N. Die wirtschaftliche 'Wiederherstellung dieses Teiles von Europa ist im großen Stbl ohne die ZuscnnmevaEeit Oesterreichs mit den SukzessiouAstaaten unmöglich. Diesem Ziele wird die Konferenz von Portorofe dienen, an, ' der ^Großbritannien, Frankreich und- Italien teilnehrndN werden. Ditz Konferenz wird sich mit Transport-, Zoll- und Handelssragen befassen. Das eigentliche .Programm wird von der italienischen Regierung vor«. geschlagen werden. Er hoffe, daß die Konferenz ansmtgS Mai- Zusammentreten werde.; ' - verAtnden sind, sanktioniert. Beide Verhündluttgsteile werden l Dieser Gedanke ist das einzige, was. ünS als Gegenwert für dabei gut fahren: Rumänien, weil eS seinen Besitz und die damit -vörbundeneN Enttvicklungsmöglichkeiten gesichert weiß, mäd die Sowjetleute, weil sie so imstande sind, ihre vom Selbsterhaltungstrieb diktierte rrnd bisher klü^ betriebene Politik des'Ausgleiches mit dem Westen um einen guten Schritt vorwärts zu bringen und so Rußland und sich blutige Umwälzungen zu ersparen. Denn auch die Sowjetpotttik ist sowohl nach der rein politischen wie nach der wirtschaftlichsozialen Seite hin, wenn auch spat, so endlich doch zum. Naturgesetz 'der mählichen schöpferischen Entwicklung gelangt. Und diese braucht das furchtbar hoimgesuchte Osteuropa. Erst wenn Osteuropas'ruhige Entwicklung gesichert ist, kann die Welt den Frieden haben, den . sie braucht. In richtigem Geiste geführt und von richtigem Verständnis der ganzen polittschen Welt begleitet, können die Verhandlungen in Neval viel für die Sicherung eines wirklichen Friedens in Osteuropa «WÖ 'damit in der SBeft bödsuLK. - ■ Die republikSNische Bewegung in Ungarn. ‘ Die ungarische republikanische Partei hat bei der Budäpester Polizeidirektion um die BewiNtzüng für die Ab-^ Haltung eines Landeskongrefscs der ungarischen NöpuMkaNtzv für'den 14. April angesucht, ^n dem zur Hettehmigüng tMrgelegten Programm war außer den Beratungen ^Uch' eine Feier beim Petöfi-DeNkmal und ein UNtzNg durch die Stadt bis zum Kossuth-Mausoleum, wo eii Kranz medergeleqt werden sollte. Auch auf dem sogenannten Blutfeld sollte aus diesem Anlaß ein. Gedenkfeier für die Märtyrer der republikatnschen Idee in. Ungarn abgehalten werden. In der Eingabe wird zunächst dcerauf hingewiesen, daß, nachdem die beiden monarchistischen Gruppen — die Legitimisten und die Anhänger der freien Königswahl — sich zum entscheidenden Kampfe ralliieren, auch den RepuMkanern das Recht eingeräumt werden müsse, für den patriotischen Gedanken der Errichtung einer nationalen Republik die' geschlich zulässige Propaganda zu entfalten. Historisch interessant ist die Stelle, in welcher darauf verwiesen wird, daß, als Clark im November 1919 im Aufträge des Obersten Rates in Budapest mit den verschiedenen politischen Parteien Unterhandlungen pflog, er auch der Parteileitttng der Neptrblikairer-die Zusicherung gab, daß dtp Entente darauf bestehen werde, daß die üNgärische Nation bezüglich der endgültigen Staatsform im Wege einer Volksabstimmung zu entscheiden haben werde. ' Der bevollmächtigte Vertreter der Entente erinächtigte damals die Delegierten der republikanischen Partei, diese seine Erklärung der Oeffentlichkeit bekanntzugeben. Das Ansuchen wurde von der Polizei abgewiesen und der titinifter des Innernan den die Berufung erfolgt ist, wird sich dem abweisenden Urteil ohne Zweifel anschließen. : Für die republikanischen Bestvebuno"' in ’ ngarn sind auch die im Ausland bisher unbekannt gMiebenen Stellen der Rede des Abgeordneten' Karl Ras.sah in der Nationalversammlung über den' RestaUratlönsversuch Karls besonders bezeichnend. Rassay, der seine Erklärungen "wnnen-. der Partei der kleinen Landwirte abgab, sagte unter anderem: «Die Negierung hat daß Land erniedrigt, indem st-> diese FrUge -Nicht der Polksau^NNmuNg zugefuhrt Und damit den Anschein geweckt hat, üks wäre deren Lösung auf äußeren Einfluß hin ersvlgt. Es ist keine Sentimentalität mehr am Platze, wenn der gewesene König - .wegen se'nes Machtinttzresses imstande ist, die Nat-oa. der - größten Ka' fftröphe auszusehen. Die Bitternisse von vier Jahrhunderten, das ' HiNschwktlden ünserer Nation mahnen zum nüchternen Schutz der eigenen Interessen. Dos. ungarische Voll hat sich schon für den Gedanken enffchieden, der Ludwig Kossuth geleitet hat, als er erklärte, Gott kön-ne der ungarischen Nation all daS Elend, a das Leiden, daS ihr die Habsburger der» nrfchcht habennoch einmal airsbürden. Die Nationalverjamprüptzz Kat Pre Aufgabe« diesen Gedanken zu vertu w.gen. unsere Leiden und unsere Zerstückelung verbltöben, dieser darf, nicht einigen Magnaten und dem Hochklerus zuliebeunberschlageN werden." Aus den Zwischenrufen der Rechten, die bei dieser. Stelle gemacht wurden, ging klar hervor, daß dä^ ganze Haus den Eindruck gewann, daß die Partei der kleinen Landwirte in ihrer äußersten Konseguenz der Republik zustrebt. Take ZoWese« ■ Nb-rr die HabsbAkgers'; . " Frage. Die „Pra-gcr Presse" veröffentlicht eine Unterredung^ ihres Bukavester Korrespondenten mit dem vumänifcheB^ Minister des Auswärtigen SDoh' Tonefcu. Er sagte: Das»,e Abenteuer Karl Habsburgs -ist zu unserer Genugtuung: ' liquidiert worden -dank zweier Tatsachen: erstens des abso---- luten Einvernehmens.. zwisches^, Rri.nuiuien, -der Tschecho-Sio^ ~ wakei und Juogslawien.- Ich verdattk.e es dem Verdienst des'- Dr. Be ne sch, daß er'seit längerer Zeit unsere Aufnierk-r saurkeit auf alle Pläne.der Habsburgerin Ungarn gelenkt . hat, die zunächt für Ungarn gelten, aber im Falle des Gelingens äach-WKsterreich.' .---geWoltÄr haben würden. Zweitens ) ist auch das Einvernehmen zwischen Jugoslawi-m, der Tschecho- Slowakei und Italien, ein bestimmender Faktor gewesen. EL nMtz auch von neuem versichert werden, daß Frankreich und England nicht einen Augenblick gezögert, .sondexn mit aller erwünschten Energie in Vüüapest, gehandelt haben. Wenn morgen die Habsburger nach llUgarn zurückkchrten, bliebe ihnen nichts anbeves übrig, als sich von neuem in die Arme ' Deutschlands zu Wersen, denn Ungarn hat nicht die Hoffnung, von neuem die verlorenen Länder der Stephmrslrone zu erhalten als mit Hilfe Deutschlands durch die Zc-störung der Pariser Friedensverträge. Aber Karls Abenteuer hat einen . ungeheurerr Vorteil gebracht, das ist der Beweis vor aller Welt, daß die kleine EMstte inue Realität und eine Macht ist. Es hat cncßevdem bewiesen, daß die kleine Enwuie nicksts anderes ist als eine' Wiederholung der großen Entente für die Angelegenheiten von .Mittel- und Osteuropa. Karts Aventeuer aber hat schließlich, noch ein großes Resultat gehabt. Es hat Polen veranlaßtin Budapest dieselben Erklärungen abzu-geben, wie wir sie abgaben. Heute müssen wir, indem wir zugleich die AeLensmöglich.i eiten - Ungarns voll und ganz unterstützen^ in aller Ruhe Augarn versichern, daß wir in unserem Widerstande gegen ein Wönteuer ähnlicher Art enffchLossen^MeiböN-. und daß wir niemals' zu einsn direItim oder indirekten Versuch, düs KriegsergebntS zu verhindernzulaffen wLrLen. Ich hoffe, daß wir kcins lleLerraschungev. solcher Art mehr erleben wecdeu. Aver wenn ditz EtzeiMW beweisen'sollten, daß ich in dieser Hoff--' nuirg unrecht Hab", so bin 'ch sicher, daß wir unsere Psticht - tun MMek, und ich -weiß, daß wir stark genug sind/ uni'-' nn-seven Rechten Achtung zu verschaffen. Dr. BeKesch ühtzk SaMLiÄNett LKd Äb.er Prag, 14. April. (Tfchecho-slow. Preßbur.) In der heutigen Sitzung des Außenausschusses des Abgeordtteieuhauses befaßte sich der Minister des Aeutzern Dr. Benesch zurtäck)st mit der Frage der Sanktionen gegen Deutschland Und stellt^ fest, daß die Tschecho-Slowakei mit Rücksicht auf den sich Nähernden 1. Mai auf wichtige Ereignisse vorbereitet sein müsse. Es sei allerdings heute sehr schwierig, sich über den Charakter der tteüen Maßuahrtlsn arts.insprechen. - „ Der Minister besprach sodaiuc. die jüngsten Ereigaisstz in Ungarn und gab 'der Meinung Ausdruck, daß siü auf die inneren Verhältnisse Ungarns stark zurückwirken werbr«. Sodann besprach er ausführlich die AngeiegevhLit der WiedLr- Mrfitahme der Handelsbeziehungen mit RußlavL. , Uöber die Erklärungen des Ministerwurde eme Debatte eröffnet, in deren Verlauf AbgeordnetLc LodMnan er-..

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