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Wiener Morgenzeitung · 1921-04-11 · Heft 792 (11.4.1921) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 792 (11.4.1921)
Date
1921-04-11
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Gepke * imm, Mvmag Obrer eingehenden Besprechung der neuen Vorschläge fcmunt der Artikel %n dem Schlüsse, daß nunmehr vlleZ, was für Oesterreich geschehen müsse, in beschleunigtem Tempo durch geführt werderr müsse. 8werde euch notwendig sein, daß die Abmachungen grö Oesterreich durch d e einzelnen Staaten der Alliierten, entsprechend ihren Lande?gesttzen, sanktioniert werden. In Frankreich werde das Parlament einen entsprechenden Beschluß zu fassen haben. Im Interesse Mitteleuropas mrd des «uropäl'ch'M Friedens überhaupt fei es zu wünschen, dali' die wirtschaftlichen Wirklichkeiten. nicht durch po!iti'-i'-o isrisrn in den Hintergrund gestoßen werden. _ Die ChriMchssZLale» gegen dss neue Haösbsrger-Gesetz. Wie die Korrespondenz Herzog meldet, tolrf» der tzon den Sozialdemokraten eingebrachte Gesetzentwurf bezüglich Strafverschärfungen zu dem die Habsburger betreffenden Ausweisungsgefetz im HauplauSschutz nicht zur Beratung gelangen, da sich die chnstlichsozicüe Partei auf den grundsätzlichen Standpunkt stellt, daß ein derartiges Ansnahmsgesetz die Abänderung des Bersassungsgeletzes bedingen wurde, wozu die 8 w e i d r i t t e l m e h r h e i t notwendig wäre. Da die Christiichsozialen unter keinen Amständen entschlossen find, der Beratung dieses sozialdemokratischen Antrages näherzutreten, so ist die erforderliche Mehrheit von Haus ausnicht äufzubringen. Was die Stellungnahme der großdeutschen Vereinigung zu dem Habsburger- Gesetzentwurfbetrifft, so liegt eine definitive Stellung^ nähme dieser Partei noch nicht vor. Wie verlautet, herrscht in großderrischen Parieikreisen die Absicht vor, die Beratung dieses Gesetzentwurfes auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Eine definitive Stellungnahme ist jedoch bisher noch nickst erfolgt, wenn auch die Großdeutschen kein Hehl daraus machen, daß sie an den durchs ihnen Sprecher Dr. Ding Hofer gelegentlich der letzten einhelligen Kundgebung des Nationalrates für hie Republik abgegebenen Erklärungen festhcckten. Die umeu Bestimunmgeu. Das „neue* Habsburger-Gesetz beinhaltet eine Verschärfung der Bestimmungen des im Jahre 1919 angenommenen Habsburger-Gesetzes insofern, als unbefugt sich in Oesterreich aufhaltende Mitglieder des Hauses Habsburg-Lothringen mit schweren Strafen bedroht werben rmd auch auf die Förderung der Habsburger-Attionen Gefängnisstrafen gesetzt sind. Der Wortlaut dieses Gesetzentwurfes ist folgerrder: 5 1. Des Verbrechens der Störung der öfferrttichen Ruhe macht sich «in Angehöriger des Hauses HabSburg- Lothringen schuldig. der sich unbefugt auf dem Gebiet der Republik Oesterreich aufhält; wegen dieses Verbrechens ist auf schwere» Kerker von einem bis zu fünf Jahre« zuzuerkennen. Wegen Mitschuld an diese« Verbrechen wirb auf schweren Kerker von sechs Monaten bis zu einem Jahve erkannt gsgeic denjenigen, der auch ohne vorher geicoffeneS Einverständnis die Verhinderung des Verbrechens absichtlich unterläßt, der die zur Entdeckung deS Verbrechens dienlichen Anzeigungen verheimlicht, oder deren Vekamrtgcrbe zu hindern ober zu erschweren sucht; der dem Verbrechen durch Anweisung deS Weges, durch Ber« Lleidung, Verbergung, durch Gewährung eines Unterschlupfes oder auf waS immer für eine Art hilfreiche Hand bietet, der dem wegen dieses Verbrechens Verhafteten die Gelegenheit zum Entweichen durch List oder Gewalt erleichtert oder der Behörde bei Wiedereinbringung des Entwichenen Hindernis legt. 8 T Di« Führung wnd der Gebrauch von Titeln und Ansprachen, di« mit den Bestimmungen de- § 1 des Gesetzevom 8. April ISIS, betr. die Landesverweisung und die Uebernahme deS Vermögens des Hauses Habsburg- Lothringen im Widerspruch stehen, wird als Nebrrtretung mit Arrest von einem bis zu sechs Monaten bestraft. Aus Palästina. Ein englischer Beamter über die Chalnzim. „The Jewish Time's* veröffentlicht folgendes, an Dr. W e i tz m a n n gerichtetes Schreiben eines hohen. englischen christlichen Beamten der palästinensische Regierung: „Ich ging kürzlich nach Jaffa,' mn die neu angekornrnenen Immigranten zu besuchen und um zu sehen, rvelche Maßnahmen für ihre Unterbringung getroffen wörden waren. Ich hatte vordem noch Gelegenheit, sie in größerer Anzahl zu sprechen, nachdem ich schon vieles über sie gehört lwtte, wobei die Meinungen sehr verschieden waren. Ich kehrte voller Enthusiasmus für diese Leute zurück, erfüllt von den besten Hoffnungen für die Zukunft eines Landes, das sich mit solchem Material aufbchrt. In physischer Beziehung boten sie einen höchst erfreulichen Eindruck, und die medizinischen Behörden sagten mir, daß 86.5 Prozent von ihnen fiir jegliche Arbeit, rmd sei sie auch noch so anstrengend, tauglich waren. 18 Prozent eigneten sich für leichtere Arbeit (aber auch viele dieser Kategorie dürsten zweifellos, nachdem sie sich vo reift in Palästina erholt haben, in die erste Kategorie eingereiht werden), und nur ein halbes Prozent wäre ganz untauglich. Die jungen Leute, die ich sah — Männer wie Frauen — stammten größtenteils aus Polen, Beßarabien, Rumänien und Südrußland. Sie find allen möglichen Gefahren und Prüfungen ausgesetzt gewesen. Man sagte mir, daß viele von ihnen geraume Laft gBrauckM. M ge JÄ Mrg M t sie nicht wehr in Gefahr schweben,, und daß sie sich in einem Lande befinden, wo sie ftank und frei handeln und sprechen dürfen — derartig anspannend hatten die Ereignisse der letzten Zeit auf ihre Nerven gewirkt. Man kann wirklich von denjenigen, die dieses Land erreichen, als von dem „Sieg der Stärksten" sprechen. Noch mehr aber als von ihrem physischen Zustand war ich von ihrem geistigen eingenommen.. ' > Heutzutage ist man geneigt, sich unter „jungen Leuten" der: „Straßeneckeri-Jünglmg" und „arbeitsscheuen^ jungen Menschen unserer eigenen Städte vorzustellen, der nichts oder anscheinend nichts anderes im Sinn hat. als Zigaretten zu rauchen und sich zu amüsieren. Nichts von dem hastet diesen jungen Menschen an. Me führen nur eine Klage, nämlich, daß sie entweder noch keine Arbeit gefunden haben oder daß die Arbeit nicht schwer genug sei. Auch höchst erfreuliche Mgnreren hattey. sie. Ich sprach mit verschiedenen Gruppen in T e l - A w i w. Alle sprangen auf, als sie mich kommen sahen und erteilten bereitwilligst alle Informationen, die wir erbaten, ja, sie gingen sogar noch darüber hinaus. Viele von ihnen sind Soldaten gewesen und mehrmals verwundet worden. Die Mädchen find nicht weniger arbeitseifrig, manchmal sogar zu eifing, denn sie find geneigt, darüber den Haushalt oder vielmehr das primitive Lager und die jungen Leute zu vernachlässigen. Man sagte mir, dies sei nur eine vorübergehende Phase und sei den Zeiten und Verhältnissen, unter denen sie hatten leben müssen, zuzuschreiben. Es ist mir so darum zu ftm, diesen Leuten zu zeigen, daß fie uns in Palästina w i 11 f ommen sind, und daß wie uns bemühen, ihnen den muhen und unbeauernen Lebenspfad, den zu gehen sie momentan gezwungen sind, etwas zu ebnen, daß ich vereinbart hohe, Komitees zu bilden, mit einer zentralen Körvoifchast in Jerusalem, und Subkomitees in jeder Stadt sowie in. Haifa und Jaffa, ferner, soweit es sich als notwendig erweist, auch in London Amerika usw. Die Zwecke dieser Organisation würden etwa folgende sein: 1. Die Erteilung der sogenannten „ersten Hilfe" sofort bei Eintreffen in Palästina. 2. Unterhaltungen und GeseMgkmt: Klubs, Kantinen, Spiele. Sport usw. 3. Kulturelles: Allgemeine Vorlesungen, Borträge über Päläftina, Landwirtschaft usw. Bibliotheken, Bücher, Zeitschriften, auch Kinderpflege und Erziehung. Ich habe die Sache noch nicht im einzelnen ausgearbeibet, hoffe aber die Schaffung einer wirklich nützlichen Organisation herbeizuführen, zum Wöhle der Immigranten, auf deren'Wohlergehen ich, wie Sie wissen, stets so viel Nachdruck gelegt habe. Weiteres über dieses Unternehmen werde ich Ihnen Mitteilen, sobald das Projekt naher erwogen ist. Ich'habe in Hertn Go rdon vom Immigration Centre in Jaffa eine ausgezeichnete Kraft gewonnen. Er ist ein Mann, der nicht nur sein ganzes physisches Können dieser Arbeit widmet, sonder« der auch mit ganzem Herzen «nd ganzer Seele bei der Sache'ist. Ich benutzte die Gelegenheit meines Besuches, vm eine UnterrMmg mit den Arbeiterführern, bezüglich der Arbeit im allgemeinen, herbeizuführen. Ihre Organisation bedarf. noch. der Vervollkommnung, sie besteht aber aus klarsehenden Männern, und ich zweifle nicht, daß es ihnen rmd uns (dep Regierung) gelingen wird, allen Arbeit zu verschaffen, und zwar unter günstigen Bedingungen.. Kürzlich stattete ich auch den Arbeiter-Suppenküchen von Ben Zowie einen Besuch ab. Die Küchen sind auSgezeichnei und haben außerdem den Vorteil, daß sie sich rentieren. Auch habe ich di« Jnstitrrte von Dr. de Sola \ P o o l (American Joint Distribution Committee) besucht. Sie such vorzüglich geleitet und eS wäre schade, wenn einige aus Mängel an Mitten eingehen mußten. Ich tue mein Möglichstes, um de« Werkstätten und Industrien Regierungsaufträge Mrkomrnen zu lassen. Unsere Regenperiode ist gut verlaufe« rmid, so Gott will, sind die Ernteausstchten ausgezeichnet.* , Zur Fragder PalSstt«»- Einwanderung. AuS Palästina kommen Nachrichten, baß die Ar- Hefter die Losung ausgegeben hvbenr „Zehntausend iteie Einwanderer in den allernächste« Monaten!" Es ist dieselbe Lösung, die vor ungefähr einem Jahre von derselben. Seite ausgegebe» wurde und die, wie man jetzt sieht, eine Tat von größter Bedeutung war. Zu dieser Frage schreibt ,Hapoel Haz a i r" r Damals, in de« Lagen der traurige« Ereignisse in Jerusalem und Galiläa, wo jüdisches Blut geflossen ist. waren die Tore Palästinas geschlossen. Die Militärverwaltung einerseits, die Zionistische Organisation andererseits bewachten sie von innen und außen. Aber unsere Ueberzeugung, daß nur frische Kräfte, neues Blut unseren verdorrenden Körper stärke« kann, verhalf uns zur Ueberwftrdrmg aller Hindernisse; die Tore wurden gebrochen, die Einwanderung begann — und die Zionistische Organisation Sonnte nur noch gezwungenermaßen „Amen" dazu sagen. Gs find auf diese Weise gegen zehntausend Menschen im verflossenen Jahve eingewandert, und nun hat die Wmidenmg aufgehört, hauptsächlich infolge der äußeren Trägheft. Damit hat auch bas Tempo der Arbeit nachgelassen, alles bewegt sich lässig, träge, kraftlos. Statt fieberhafter Tätigkeit — tödliche Langemifci Wch. m KtzUlM dtzM, KMWwM 7il. AM VBZi »<r. versammülilgen, Kommuntsterrdemonstratipntzr. ,,Ko-vnp sations"bewegungen von täglich neu enrporjprftßrftdch, fingierten Vereinen «nd Gesellschaften. Dies-sind^SlM ptome von Unlust, innerer Leere und Müßiggang, Duz gegen gibt es nur ein Heilmittel — dir wirfliche Tak.^ Andererseits vitttzt ein Arbeiter' auf'der' Kon-. ftrenz in Rechybot: „Ich yerlange keine Privilegien, ich spreche nicht au- LoValPatriptisrnus; ahex.kiWAM^M wir dir heilige Pflicht haben, vor allem unsewe BrMeh Genosse« und Chalnzim zu rethen, dir der ukrainischen. Hölle entronnen sind. Helfenihnen^-.intz Land zu kommen, lassen wir sie nicht zugrunde gehest!" Urcd solcher, die auf unsere erste Hilfe wartengibt es viele, ein ganzes Geschlecht, das gesündeste nnh frifchejH im jüdischen Volke. Woher soll die Hilfe kommen? Etwa von politischen Diskussionen über daS Mandat? Oder von den Aeußerrmgen in der Exekutive? Hier gilt es wieder eine befreiende Tat; was man iu MMn Mht begreift, was vielleicht manche Arbeiterführer im Lande nicht erfassen, das verstehen die Bewohner tyx Zeltt-- lager, welche die Straßen baue« M>'Steine klo p fe«. Aus den Reihen derer, die unters den gewaltigsten Leiden und Errtbehrungen die Arbeit sich, ewbert haben, weht der neue Geist, der uns aus unserer Erstarrung befreien soll und wird. Diese Arbeiter reifen zur befreienden Tat — zur Fortsetzung der Einwanderung in größerem und breiterem Maßstabe. Mag mau sich in London wie immer dazu-VM Hallen, auch diesmal werden sie wieder „Amen" sägfir «W«. ________ 's Tagesbericht. ’ MMo»e«schreb»nse« englischer < „Knriere". Die Polizei L»«ftsziert 2S Miöiouen «nd 18 Kilos gra»c« Die Wiener Polizeidirektivp ist Samstag nachmittags und abends auf die Spur größerer .Gold- /und Balnte«Schmuggel gekommen. Es gelang, Werte im Betrage von mehr als 26 Millionen' znl beschlagnahmen. Im großen Publikum «nd in. dm Finanzkreisen besteht schon seit langem der begründete . Glaube, daß der Tiefftand nuferer Krone , dutch ü ir-- lautere Machenschaften beeinträchtigt worden und nicht, eine notwendige Erscheinung deS wirtschastlichm Lebens fei. Man schöpfte Argwohn, daß die Spannung, die bezüglich deS Wertes unserer Krone in Wien und a» anderen Weltplätzeu besteht, von ünlaUtereu EleuferktÄ zu großen G ch i e h » n g e n anSgenützt werde. Nun _HÄ die Kriminalbeamtenpartie des Bezirksinspektors Mikulies, BindÄ, Jaklitsch, Lindenthal, Meckel und Schneider^ SamStag nachmittags im Westbahnhof eine Gesellschaft von vier Personen unter dem Gerdächte dH S ch m » g g e l S von B a n k n o t e » festgeuommen. Knchp vor der Abfahrt des nach Paffau abgehendcu Zugefuhr ein Automobil, iv dem ei« euglischer Soldat iu lluiform, ein Herr «nd eine Dame saßen, beim West-- bahnhof vor, die chr a«S mehreren Stücken bestehendes Gepäck zur Gepäckaufgabe bringen wollten. Sie wurden angehalten und mit ihnen ein Mann, der sie schon am Bahnhofe erwartet hatte. Der Inhalt von vier Sacken^ die die Reisegesellschaft mit sich sühtte, wurde durchsucht, und man fand darin m Bündel« zu je hundert Tausendftoneuuoten emm Betrag von 20% Millioueu in gestempelte» österreichischen Kronnmoten. Die Gesell'- schüft wurde unter dem Verdachte de- Bankuotenschuurgge» zur Polizeidirettion gebracht. Der Soldat ist der am Sterneckplatz Ist.wohn-, hafte John Robertson, der schon-im Mai v. I. vo« der englischen Armer d e m o b i l i s i e r t worden ist »nd nicht da- Recht hatte, die Uniform zu trage«. Tr «nd das Mädchen, die Miß Allee Beris, sollten die Banknoten nach Deutschland Lrin.gen. Ihr unmittelbarer Auftraggeber war ein Maun, der M für de« englischen Journalisten William GermaiS, Korrespondent deS »Manchester Guardian^, auSgab. Dek im. Lahnhofe wartenhe Begleiter ist der Dolmetsch Fred Banmau». Di« Säcke waren durchwegmit A m ts - siegeln versehen, welche sie als Kuriergepäck vor der Durchsuchung schützen sollten. <S£ ist zweiselloS, daß durch die Ausfuhr der Millisnm irgendeine dem GtaaiS-. interrfle schädliche Transaktion geplant war. Der Soldat Robertson ist vor einiger Zeit wegen Verdachteder Schleichhandelmit Medikamenten beanstandetworden^ ..'i-vV « Inspektor Mknlies mit den nämlichen Kriminalbeamte» hat SamStag abends gleichfalls im Westbahnhof kurz vor der Abfahtt de- »ach der Schweiz - abgehenden Zuges de« angeblichen Gutspächter Henri Charles R a p p a r d wegen Verdachtede- Goldschmuggels anaehalte«. Eine Durchsuchung seine- Gepäcks förderte nicht wmiger als 1b Kilogramm Gold, mnst in Barren, - doch auch in Bruchgold Md Münzen, zutage, Der Wert diese- Goldes wird auf b Millionen Kronen geschätzt. Rappard hatte das Gold in öiner gleichfalls mtt dem Kunerfiegel versehenen Mappe in seinem Koffer verborge,^ Als er angehalten wurde und sah, daß seine Sache verloren sei, zog er aus feiner Hosentasche noch drei Kilo Gold hervor. Rappard hat in Wien in her Prinz Engenstraßv gewohnt. Gr ist 44 Jahre alt und hat ans großem Fuße gelebt. Er hat sich bei seiner Anhaltung für einen Kurier der Gesandtschaft in Bern ausgcgeben und Um Gepäck juk marUM« vMxL W K mcht wxfa.

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