Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 791 (10.4.1921)
- Date
- 1921-04-10
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 791 Wien. Sonnrag Wiener Msrgemekvnff 10. ApM 1921 Seite v .Feuer im Osten"» da» vanasiaii che Buch von Eugrn Höflich» daim Belage Tal rn Wieu erschienen ist. w rd gegerwänia ms Hebräische. Jüd'iche undMni'che übersetzt. Dre?s!««ische Uebrrsctzung drsorgl F. BrombergEyttow!y.. Eröffn»»K der SezeMan durch BundeSprastdeate» Du. Hainrfch Die 61. Ausstellung der Wiener Sereisio», die eins KollrktivanSsirllung brr Münchner P e z'r s s i o n brrngt, wurde gestern vomrl'agS vom Buridrspräflücnren Dr. M chael H a i n r s ch feierlich eröffnet.' Die D!ympi«--B«u und Wintergarten «leder eröffnet. Eine Nachricht, die ,n den W ener Ges.llschastZkre>scn ftbidigsi begnißt wird: Dw Olympia'Bar H., Rotpasse), ist wt«bit eröffnet. D rckror Karl U j v a r t, bet mit Seltenem Kcschrck und femem Verständnis diese schone Bar zu dw beliebtesten GN* bffssemer.tS dieses Genres g'staltet, bat wieder eine große tnter« r'at orale Kiinst!r>schar für die Olympia-Bar verpfflänet und ftrpi in Lestrr Wege .für gediegenes Amüsernrut und heiterste Hrumrrrrg. it. WUmschaft. „Cfjöt tGadjS" von MkNttckrw Birnbaum. Weli-Berlaa Brrlin. &<->0. (Fünftes W^rk her Melrnuck-). Das chaldäffche ^'dcln-n vom Lamm lein, welches rn der Ha ada so rnrsiwürdig deMc-ert «nmuttt daß es Änlaß %i\ ben bev'duebenßttt Drrrv gen pao, bat Menachem Birnbaum, destrn arschmackooller Vnchüümnckde» Buchend S We!t<''ttlagrS 'chön-sG^warrd gidt,m zehn' Zettbttuagen ougeregk. Mir d-cfen ist daS L-cd. von Bi' nbäum ^lüö ftcitivtich a, tu tnüchügem Luxrr?pew.inde alS chnjieS Werk der Weli-Drncke «schienen Dre Zeichnnnpen 1 «’.’ett d?e im Viebe grgcb'-nen 8hr.t osiüi, Zumeist mit schwarum Grunde, e ndri:glch heivon Sir. sichen von der entfachen Illustration allmählich zur venlendnl über und münden in den ketzren Bild-rn ($a der Trrdesrngel den Schlächter schlach'et und zul'tzt von Gott geschlachtet wird'», irr eine Symbolik, dw Unendliches rm Welt- Keschchen sinnvollbeji'et Diese irr der Jllnstratu)» vers« l te Wmffche Dculung ist nicht immer zwiusimd. Doch in ihrer Gänze zeigt diese künstlerische Arbeit Birnbauws Stil und Geschmack Wö. V$t von feinem, Lkrmstverstmde wi'ki'une-? Zrugn S ab. Birnbaums »Ch.rd Gadjo" verdcenrd't Ailfmcrk'aMrt oller, welche si'rr geschmackvolle, kürisllerlche Stiüsierung nl'en Gutes Inten sie haben. L. b'. »Kritir". literarischeMoriatS'chnft.redigiert von M. Süburg. Inhalt der soeben erschienenen Nummer S: Melech C b m r e U « i c f t„Nacht"; Baruch G l.a s m a tt nt „Ins weite Land": N Wein: p „Auf den Spüren emes nerrm jüdischen StilS" (lV. und V.); 3? o tizen. „Ewee"» Blätter der vereinig'en Berlag?emstalten Indischer Verlag ^(Welt-Berlag), kostenlos zu beziehen Lu ch die „Ewrr"- Geseltschafr für Buch- und Kunstharrd.rl-m b. H. Belli« NW..7, Doröthecnstrasm 35. Jnbvlt de§ Februar-Marz-Hefles: Ärn old e i g. „Bon der Jugend des Ostens". — Hermann S t r-rr ck. ..Iudenknabe" Litdoaraphie). — Siegfried B e t n* seid, »Kinderheim Baurngarten". — Jakob Klatzkin. ..Krisis und Entscheidung". — Karl Wllhe l m, »Jüdische Planwirtschaft m Palästina". — Alexis und Lotte B er e r-- wald» „Esther, ein Schattenspiel" (Selbstanzrig^. „H«zl- Worte". — Salomo.K.i rti.b.a um, ,„^cbcti und Wotte des Baalschem" (S«lbstan;«ge > * der Bei fluchte"^ »Jontef- Lirder"^ Amwo-ten auf Drieie aus dem Le'srlreis. B i b! i o- 8 r o p h i e: I. Neueste Jndaika, II. Philosophie und Aatnr« tviffeufchaft^ — K u n st b r i 1 a g e: Das Schat eniheattr m'ri dem .Sckatttnspirl „Esther", einige Figuren aus dem Cchattenspirl. Graphische Darsicllmig zu W l l h e l m. -7 Planwirtschaft. Büchereinlauf. Pros. Dr.. Karl B a! l 0 d: Svwietkußkand. (Berlagsgeiiosirnschast „Freiheit". 'Berlin). N i r: 'Die iurrtschaMiche Kwuzsrh rn Erer Israel 1920. Wim, '<621. Jüdischer sorialer Arbeitrrverband Poale Zion sjüdr'ch). W e! l e n z Egon: Arnold Schönberg. H 0 i.f m a n n Nudolf St.: Franz Schrcker >Neue Mufftbücher. Verlag E- % Da! A Co, Wien.) Dr. Siegfried B e r n s e l d: Krndcrhcim Bsumgarten. (Jkidischer Verlag. Berlm) S ch «i d e m a n n: Der Zusammen« brrrch. (Verlag der „Sozialrvrsftn'cha't", Berlin.) Ludo L> a r tr-l a n n: Großdeutsch oder k!e>ndentsch. iDrrlag Perthes. Gotha ) A. T t n e n b 0 a m: Weltkrieg. Weltfrieden und Meschiachs Zeit ijütvch). (Verlag Majmon,Lodz.) Anderfen-Nex ö: Dre Fam lie Frank. (Albert Langen» München.) V-of.' Adolf- E l ö h r: Wege des Glaubens. (Wilhelm BranmiiÜer, W:rw) „Der Aufstieg". Hch l6 b>S 18. JofestP 0 p p e r «L y n l en s.: Gammelschrrft.. rediaiert von De. Klausner. Jerusalem »681. (Hebräisch.) W a s s t r rn a » n Jakob: Mein Weg als Deutscher und Jude. (Fischer-Verlag, Berlin) Rüben F a h rr: Measiadaüth ^e.k'ia n. (Menorab-Berlag. Wim.) W e r n b r e n n e r: Ein Tagebuch aus Goethes Zeit. (Krevenheuer, PotSdam.) Alexander M 0 i z k 0 w s k r : Ernstem. Einblicke in ferne Gedankenwelt, k voffmann L Campe» Hamburg.) Preßbureau der Zionistsschen Orsisnisatiorr in Polen: Materialien zur I u d e n» f r ag e i n P 0 l e». redigiert von I. Griinbqum. MarMu. 4 Hefts (polnisch). Leonhard Frank: IW hu baaüfMB. Varschau, Ha.sesirah, publizistisches Bureau der polnffch-uMMfchen Organ (atron. N. W r l b » s z e w i e z: (LuwLvnvtd ^tsssizast b'Lrsr lsrnsl. Warschau, Ha^effrab. publizistisches Bureau der polnisch-zionistischen Organisation. Cbaim Bloch: Jirarl. der GotteSkämvftr. (D:r!ag Har,. B.rliN.) „Chad Ga^l»" Zeichnungen von Menachem B.rnbaum. Welr-BMtz, B«!m. . /v’v.. GerichLssstal. ,--C. Dir Schöfsttt lacht un^ meint. Ein junger Italiener. Domenicv G a b e § ch i wnrde dm, Schöffcngencht unier der Anklage vorgefnhrt. in Wien falsche Hrinderilirmoreu sowie einen falschen Schick der Ranca Itatia iit Verkehr sebrachr und dadurch Bankgrfchäfrc und andere Fii'men um mehr als K 800.0C0 betrogen zu haben.) Der Gerrchtshvf bestand aus dem Vorsitzende« OberlandekgmchlSlüt Dr. H o'L^e r und z w ei S ch 8 f f i n n e n. Als der Staatsanwalt in sejyem Plaidoyer die Verantwortung de§ Angeklagten einer tr'lweiscn hnmorrstischen Kritik nnrer-og, lachte eine der beiden Damen. Dann kam der Derreldiger Dr. Ludwig Eckstein zum Wort Als er den Ger chtshof um Milde für den rin Krieg verdorbenen jungen M >nn bat, dm emsigen Sobn und bi<* Stütze einer vernvenelten Matter, und rrwähn't, daß ter Angeklagte rm Braut b Ntze, die e n Kind von ihm unier dem Herzm traae. sing d es lbe Cchvisin bi-terlich zu weinen an. Die Berbandluna endete m»t der BrrurterlÄng d«K Anzckl»gten drei Iabrcn .schweren 5'erkrrK. Sport^atastRottt»detTyienUtPfaler $mu$* VaS J5D? «acsimttrsgrr Grosse internationale Eateimen c5ariwf«ji 7lrrubknckek-;Wpk 3arcd<l-®»Ä<?. . NaupttMr«. . P?äBi5eßfÄ?)re« für M<i:d Sehrrr-e eregen TanSerN?eresrvn-?tt^kee (Z L3«fe). . lZsnälkrp. - AKuerfafcfs» m\t Mot-ffSdmug. Dls FLstbirllwettsplere. D'aS bebeüteildste Treffen geht heute auf dem Rudo lfs- Hügel-Platz vor sich, wo der platzbesitzeuds Verein der H a k 0 a h gegenübectLitt. Leider fehlen in der HLkoahMann« fchaft wieder bewährte Kräfts, worunter ihre Spielkraft leiden dürfte. Technisch und auch taktisch sind die Hakoahurr ihrem Gegner überlegen, aber die Rudolfshkrgler stellen die weitaus, kräftigere und schußgewaltigere Mannschaft" ins FÄh. IM heutigen Treffen sieht für die Hakoah viel auf dem Spiele, da sie im Falle einer Niederlage in der MifLerschaststabellL tebmtenb zurückfallen kann. Beide Mannschaften gehen mit ben gleichen SiegesauZsichtsn in den Kampf. Hoffeutlich wird sich dieser innerhalb der Grenzen der Fainreß bewegen. Das Wettspiel wird von Schiedsrichter Alstrecht geleitet. Der Sportklub Rapid, der curf e^§enem Platze ben W. A. C. zum Gegner hat, wird wenig Mühe fjaben, die Punkte nach Hause zu brlngrtt. Schiedsrichter Kapperl. ■ Eine« interessanten Kampf ^dürften einander Hertha und Wacker auf dem Platze d«S letzteren Vereines liefern. Hertha hat h:uer bemerkenswert gute Resultate erzielt.- Die Favoritnrr sind aurh etwas hoher einzuschätzen als die Meid» linger. Ter Vorteil des' eigenen Platzes stellt einen Krästeausgleich her, so baß der AuSgang des Kampfes ungewiß ist. Schiedsrichter Grüuöaum. - * Der F. A. iS. hat. den Wieirer S p 0 r t k l ub zu- Gaste. Das Wettspiel sollte guten. Sport'bringen. DisHausherren stellen den besseren Angriff, hingegen besitzen die Gäste >wt Hinwrtrefftu das Uebergewicht. Das Resultat wird -ganz knapp sein.- SchiLdsrich'ter Seemann. - ' - -'i- -- S im merirrg rrnd .Adm,ira 'kLmpfsn-'-i»-'Floridsdorf um ihre Existerrz. Beide Mannschaften' sind MsttegskanLidatejr. Wir räumen der Admirr die besseren SregeZaussichten ein. Schiedsrichter Domar. In der zweiten Klasse Dhen folgende Wettspiels auf dem Programm: Gernrania—(Lrick:L (Schwechat), Ostmark- Bewegungsspieler (Lehrerplatz), Red Etar-—Nüßborf (Ned Slar- Psatz),; Dünaustadt—Ober^St. . Veit '(Wäcksr-Platzl. Slovan-. Baumgarten .(Rennweger - Platz), Sdtrm 1J07-7-OttQkring (Hertha-Platz). __ Radrennen!«r Spyrrpa^ft RoLnnde. Die heute um halb 8 Uhr nachnlittags auf der Renw bahn in der Rotunde ftattsindenden -Rennen umfassen wieder sehr interessante Konkurrenzen. Weltmeister Willy Arend hat den H-erausfordernugökäinpf -um die Armbinde gegen den hervorragenden deutschen Meisier Willy Bader zu bestehen, was zu einem scharfen'Kämpft führen wirb. Im Hauptfahren treffen'alle erMaffigen Fahrer aufeinander, so die Deutschen Schräge, Ärend, Bader, Tadewald, Rubel, und die befteir Qesterreicher, wie Peresson, Kokoll, Puhrer, Zenkay und Valetta. Das Prämien fahre:: ist für die Oesterreicher allein bestimmt, hingegen nehmen am Abschiedsrennen nur döntsche Fahrer, von denen einig« in ihre Heimat zurückkehreu, teil. Alfred S ch r a g e, der famos: Der iner, fährt ein Match irr drei Laufen gegen unsere Tandenrrnaunschaft Peresson-Puhrer'. Als KameradschaftsrerrnLn zugunsten des verletzten Ernst Reischl wird das Däuersahren über 15' Kilometer mit Motorschrittwacher» ausgetragen, das Krammer, Martin und Silüerbaüer, bestreiten werdrn. Das Prograurm vervollständigt noch ein Handikap für die-zivertklassigen Fahrer. , NerrlZugsringen. .; Heuir findet im Festsaal des HotÄ (Lonkinental, Pratrrstcaße, die biessährigL, Meisterschaft tm Neu^ngsringen statt, die weger: der außergewöhnlich starken Beteiligung schon um 8 Uhr früh beginnt. Sie wird wie'gewhnlich in fünf Gewichts-- klassen' ausgetragen. Bon der Hakoah, die sehr fleißig fürhirft Konkurrent trainiert' hat, starten: im Federgewicht die «Hervenr S'gek, Dirn^oft-, M^r'lu-n. Tu-ki-wr-z, Fr.-«rr, Patlascheriko; im Leichtgewicht die Herren: Kadm-on und Kenrpler; -im M'rtt-e!gewicht: A. Löbl, und im Schwergewichte Berger.- - ___ , Hoüeywettspiele. Die Hakoah spieüli heute vormittags mit ihrer ersten u-rid zweiten Mannschaft in Ober-St. Beit gegen den Wiener H-o«reyklub. Spielbeginn dreiviertel 9 und viertÄ 11 Uhr. Ein Straßenlausen findet heute nachmittags vom RapNr- Plah in HüttÄdorf aus. statt. Es haben 61 Läufer genannt, darunter der Favorit Opfolder. Die Haklxchuer Wurm, Jnwald ufto. haben gute Plahchancen. Die Teamspieler für die nächsten AuSwählspkele. Für die Auswcchlspiele gegen llngavv, Schweiz. Deutsckstand und Süddeutschlanb hat der Verbandskapitan folgende. Spieler nominiert:. Ostricek (Hertha). Blum (Dienna), Poppovich (Amateure). Nieifch (Napid), Neubaue-r (Floridsdorf). Geyer (Amateure), Wondrak (Rapid). Kari Kanhaufer (Sp-srtklub), Kuthan (Rapid). rAvalosch (Amateure), Katz (Hakoah), Jszd.i (Floridsdorf), Seidl (Floridsdorf), Fuchs (Amateure), Refch (Wacker), Bauer (Rapid), Eckl (Breuna), Diettrich (Rapid und Jancfik (W.A.F.). Ziffern vom Schwebnrfpie!. 80.000 gcchlends Besucher, eineinviertrl Millionen Kponen Einnahmen., S50.00V Äronen Reingewinn. 260.000 Kronen Watzmieft (!)i ' v Die Schweden in Graz. Das Spiel der Schweden in. Graz ew^ete mit einem Defizit -.von' 30.000 Kronen, obwohl der Besuch des Spieles alle Erwortnngen übLrtraf. Ich diese Bankette l Hlkkoah—RubolfShügell Die Hakoah tritt heute in fol» gender Aufstellung, gegen Nudolfshügel a-n: Halpern; Scheuer. Weiß; Mvlnar, Polla-k. Konus; Katz, BoroS, GtanCl, Grün« A 1»ofö, SluhstL, — KrüMetd, Per Myer.. FsrM G, pausiert. Trümer, der mehrere Wochen beruflich verreist wap, triffi erst Dmrnerstag wieder in Men ein. Häusler ist noch immer, nicht-hergestellt. — Die Reservemannschaft tritt wie folgt aas. Reumann; Basch, Wertheirner; Kraus, Palmei, DukesgL. Spira. Drucker, Gansl 1. Dickler, Hetz. — Ersatz: Finkch Posanner. — Am 10 Ahr vormittags spreit eine Jang'« Mannschaft. ' ' - Irr der 4. Klaffe -Ost geLaugen heute mehrere 'ind^ceffanti: Kampfe zur Austragung. Auf dem Viktoria-Platzö messen um 12 Ahr Minerva XI mvd Hechawer ihre Kräfte Im vorigen Jahre gewann Minerva.2:0. Auch heue? ist diese Marwschaft sehr spielstark. Hechawer ist durch die. MsgüÄiflkation einiger ihrer besten Kräfte erheblich ge» schwächt. Die' besondere Ambition der Hschcrwer-Mannschyst:-. sowie das Bewußtsein, daß für sie jeder PuE uneinbring-.' bar' - D»- lasten einen scharfen Kamps mit knapchtsM Rtzsultcst erwarten. — K a d i m a spielt auf dem^ Gsrsthas^r« Ptzr^'kftgen F r e m. Kabima wird gegen den tüchtigen Getzne?' einen - schweren V Stand haben, doch ist zu hoffe«, daß >.d«S' jüdische Mannschaft Kirustig echschrreibe» wird. ,. u' HäSmonea—LeopaLauer Sportfeennbe. . Die Meiftsr»' freunde mifo. HaSmonea, aufeinandertreffen. Die Sportfreunde' -füDen 'vn der Mersterfchcift «nd^ wurden noch von " keine)» Mrsrn besiegt. Hasmonea-Mamrschaft: Schuster; Schächter;.' Breuer; Eisenmayer. Wolfson 1, Sockal; Baron, Schrr^k, FcnichÄ, Grebler. SirM-r. Ersatz: Frey L . «r | Wft5CmWgjfta DrOQDMr eMEuuccM Tefep?jow 17536 - ®M7S R . VHcn« 2., WippSImjg^ffslras»« Nr. 88 1 — SPF.7.JM.TTAT* frofeis.«?. Farbbär-der Karhow. n Wach^nairtl^re | ” BORO* Ktrnimiwssr 'latwro» Der Volkswirt. Eine Krone ----- t Gsffe?s«g; In Zürich nonerle: die osterrelchlfchr Kreme » Mc ofterrgesiemvelte Kesse die tschechische Krone die Mark * - Agram Bäkeu est 0 « » » » « »■« Büdavest o o e o * Ssrichau ,52<4 ®elÄ, smfetist Ke-S»«. . o L52% ( 1.47V, «m 8. 'LPM » . . . —.0? (—L7 am S L«G V . . 7.G ( 7 80 am-’S Hmy « s 9.St% ( $S2% am 8. SvM ... 4 06 ( 4 05 gm « LprG . . s so ( 8.40 am s WM) . t.97% ( 3.03 am S. «Jk© . (—.?l m s. WM Sie ttexefte PerssaaleiuLommesste»«» «oveAe. . ' Zur peinlichsten Aeberraschung nicht nur des Fi»sW Ministers, der dieser Empfindung mit nicht mitzzuvxrstehende« Ackrger! Ausdruck gabsondern auch aller jener» welche AM der Veberzeug-ung durchdrungen sind, daß die staatlichO AütoiTiLät und die Anhänglichkeit, an die Republik nur' erhaltM werden' können, wenn endlich einmal in die GesetzgebmiKA» Latigkeit eine gewisse Muh « . gebracht weichen kan«, habM sich-die dr« großen Parteien der Rationakversammlunig R0|e lichaüs eine neuerliche Novellierungdes Einkommensteue?» Gesetzes ' geeinigt, dessen vorhergehende ^Novellierung —» dich im Januer dieses .^-ahreS beschlosiene .'Herabsetzung heg. Steuersätze um ein Drittel bei allen Eivkomme« «ni«8 800.000 Kronen — «och nicht einmal durchgeführt werde« konnte/ weil — die Staatsdrucker«-! bis heute «ichi Utz ^SteuerabzugItabellen fertiggestellt hat. i! ^M-^Die neueste Novelle trägt aber wieder alle WßÄWE« MrD-'.P r o.v r s-o r i u m s und die AebesgangsbestimmulytzE« seihst^, welche das bis heute noch nicht durchgeführk Br« änlagustgsverfahren für 1320 regeln sollen (daS ebenfallt, wegen Nichtsertigsrell-ung der ..Bekerrntnitvotdrucke" »ßW ständig ist) sind angesichts der dem. Laie« schwerverftSnb«, licheft Begriffe über die ^in" einem- SteuerZahre und ein Steuerjahr -zu entrichtenden Nbgahen niHt dazu anaetMtz ^as Gesetz klar z« gestalten. " t \ •: 7Bon den weitgverfenden Aenberungen. i« der Gte«S»r s k a^l a, der Erhöhung des steuerfreien ExistenzmimmumS AM 8S00 auf 30.000 Kronen abgesehen — Sei Arbeitern «nd Am gsstelltsn betrug es schon gegenwärtig in Anbetracht d« fo» genannten Pauschalabschläge jährlich 1SL00 Krone» « iff 'eines der wichtigsten Prinzipien : der bisherige» Gesetz» gebung, nämlich jenes der primären Miwirkung der Gßener« pflichtigen cm der Veranlagung durch Einbringung der flStt 'HnntnisseS, beinahe gänzlich aufgegebe» ward«». Theoretisch kann nach der soeben angenommene« Novelle bta Steuerbehörde erster Instanz in jenen Fällen, in welchen tzjß Sjribringlrchkeit einer Steuer nach ihrem Ermesse» gefährde? ist. eine vorläufige Veranlagung der Steue» tz> chrrm voraussichtlichen Ausmaße vornehmen und die hienaH entfallende Steuer nnttelr eines sofort vollstreckbare« Zahlungsauftrages vorschreiben. Dieser Bestimm«»« lftgt' dft sehr vernünftige Erwägung zugrunde, in erst«? Linie jene Elemente steuertechmsch zu erfasse«, welche «chech Gewerbeanmeldung und ohne feste BetriebSstätt« Ui^se»» geschäfte machen und oft Riesengewinne erzielen; es wärü herzlich zu begrüßen, wenn sie auch in der Praxis, wirklich «tut so wie sie gedacht ist, crlS Ausnahmsbestimmung gehandhadt würde. Be: den stark zerrütteten F'nanzen unseres Bunde», staates und der Wsltfremdhoit eines gr'.ßen Teile» der mchd» asaoemifch göbildeten Steuervors>re»bu«l.it-organ- (bekannt» sich wurden insbesondere die Wiener Steueeadmimstra'tione« in den letzten zwei Jahren durch einen starke« Gvschutz gewesener Berufsoffiziere verstartt) liegt di« Befürchtung nah«, daß diese Kautschukbestimmung zu schikar-oser Behänd«, lang auch, der ehrlichen Geschäftswelt herang^oge« werden kann und so «in neues Moment der BennruKts g«»g m tec em»erH<snden Stände gebra«^