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Wiener Morgenzeitung · 1921-04-10 · Heft 791 (10.4.1921) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 791 (10.4.1921)
Date
1921-04-10
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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Geke 8 Wim. Sonntag Wiener MorgenzeiLung L0. April 1921 Rr. 791 Beim Einritt ift die Mitgliedskarte vorzuwetsrn. — Zl o n i-- hischeDezirk-sektron XN/Xv. Drenstagdm 12. d. M.. 7 Uhr abends, im D^rrinslokal. XV.. HerNstzaaffe 2«. Bottraa Dr. Hermann Kad , s «d udrr „Jüörsche Wtrdergebmt und. Organisation"'. Gäste willkommen. — Zionistische Be-, g i r k S s e k t i e n B r i g r t i e n^a «. Sitzungen und Zukammenkünfte jeden Mittwoch nnd Samstag um 8 Uh abends m Sitte Nordost, XX, Gaußvlatz lMaihildenplatz) 1. Heim >jfr (v u fl t n b 0 v u S> t) c Karl Meivlgasse 5. — Jüdische Tiickgrsrllschoft Landstraße. DimSiag dm IO. d« M-. VS Uhr abends, Wiener Nmg-Caf6, Souteriatnloköl, Dsi trcigsiibend H. 8 e w a n o n: »Die gegn'wntrtge Lage in Palästina^. S. flrredländeri GescmgZvortrag. Gäste willksLimm! — HrbräischerKlnb, II., Taborstra'-'e 1, mvrorn,Montag» Kurs Dr. Goldstern über »Mn'cknaitrsrhetz yie&'A — Jüdische Tischgesellschaft P o re {i i g st m H e. Moraen, Montag, 8 Uhr abendS. Referat 4e§ Herrn Dr. Wilhelm Stern über »Die Zukunft des jüdischen Bcifö’1. Geiangsvottiäge Herr Grünberg. Gaste will- Zsutme»! Erntrm frei; — Jüdtich-akadenerscher P L i! s > s p b e n d e e e r,n Muglied-'r. die um Beivill-gsng btS o« kridtivn^peldts eingcreich^ baden (Chemiker und Pharma« rmrcA ausgenommen^, wollm sich mi: dem Nachweis ib>« M'ttell.-sigkr!: Leute, Conntaa, spätestens rrismeu. Montag, von l! bis? lifotm BereinSwkal ewstnden. — Jugendverein ,.Ä h a w a t h Z i s n", kl.. Kinne Zufahrtsstraße 1^0. Morgen. Äionl.ig, V,9 Udr abends, Gang zur Sternwarte (Urania). Führer Tr. S. Auerbach. Tnffvunkr um 8 Ubr abends im Berrinsbeim. — Hebräischer Klub. Heule g meinsamer Äusstug nach Rruwaldezg. Treffpunkt Schottcnwr piäzrir S Uhr «schmittags, . Komrmmales. Die Lage -es Baugewerbes. Ei«« Suquete i« B»ndes«inistsri»« für Han Sei «ad Gewerbe. Bur einige« Tatzen fand tm Mu istkrium ifte Handel 8nd Gewerbe unter dem Vorsitz des M nisterialrates Dr. Stein eine Enquete statt, der Vertlct.r der M mstenen für soziale Berwalümg und tur Finanzen, iemer D^treter des Wrrt'chiftsrttbandes des Baugewerbes uud der gewerblichen Bauüosivcr» wertuuss-AkLienge ellschastbciwobnten. Zweck der Konferenzwaien BersHlätzr zur Hebung und Bel bung der im arge» liegenden Bautätigkeit. Die Vorschläge, gingen dahi«, durch Gewährung emer langfristigen Steuerbefr ein« g (von Äerisirrrerrr. Zn'chlägen und MretauswandaLsabenl Erleichtr» ruuge» zu schaffen, daß Baufübrunocn in. den Städte» ermöglich! werde«, t« d'neu die Wohnuugsnol geradem unerträgliche Zustände gefchasien hat. Die Vertreter der Ministerin für Handel rrud für soziale Verwaltung «klauen sich für bte vorgebrachte» Anträge, wogegen die Vertreter des Mmist riums tör Finanzen eine Reibe von Bedenken geltend machen, besonders in der Richtung, daß durch eine bevorstehende Verlängerung der Realsteuern eine Belastung der de« Landern f>.ei S« übergebenden Steuern eintreLm würde. Ein aus Kreisen der Bangewrrb-trcibcnden werterS gemachter Vorschlag, die Befreiung von st rötlichen Abgaben an den Verricht der LrndeS« und Ge* vumdezuschlägr;a knüpfen. wird niinn.ehr im Finanzamtc einer nuircltch'n Prüfung unlerLvaen. Die ErnShwNg. Der Marktbericht. SpeR«Shaste Preisste!ser«ns für Kalbfleisch. - <8r»tze Fleischmengen Unverkauft. Der sefllif.e Tag brae! te für Kalbfleisch hiesiger Herkunft eine neuerliche svrungbaftePrr i ser Höhung. Kalbfleisch wurde bis zu X 320 per Kilogramm, das rst vm X 80 beim Kilogramm teurer, als bie letzte Notteimrg lautete, svgeboten: Die Folge dieser eno men neuerl'cken Preissteigerung war, daß die N ichlrage ganz bedeutend zurricksiegangen »fl und «Ul atoßer Teil des Ä.rlbflettchtzs. daS sonst namentlich VON 1v» Gastwirten auch u Hoden Preisen getan r wurd vnvrnkaust lirgm blieb. Älle übrigen Flriichgattungen b'rederr im Preise unverändert. Ans d«? G r ü n w a r e n m a r k t e n ist die Sage - im LÄgerntinrn unverändert. Grüne Gemüse, Salate, nnd Svirgt «o'iertr» unverändert hoch. Kartoffeln und Eier waren über Bedarf angLdotev. Lev ensmittelab gäbe Itl iawloiui Joint Distribütioa Committee, Abteilung Wie». Ä« die iw Bezüge der toctlanienden Unterstützung stehenden Prr;oEien gelangen in der Zeit vom 11. bis, einschließlich 15d.M. '-N der Gebens« iteliektrsn. Ul.. Estevlatz 8. gegen Äblicferung' des Bbschrnttes XX des Lebensmiitelbezugsblocks nachstehende pasfah- SoschereLebenSmltiel zur Ausgabe: s) G r g e n En trichtung eines AegiebeitrageS von K i5 per Kilv- -r a m «r M a z z o t h Sdg per Kopf, b) Unentgeltlich: V c Et V« Ecg ver Kops, jekoch höchstens 4 kg für eine Familie. .fandet Vs per Kopf, jedoch höchstens 3 feg für eine Tamil e. Di? Ausgabe ertolat: Än Personen, deren Lebrnsmiitclöiock mtt der Bezeichnung Llo i und 2 versehen ist. Montag k« N. d. M., Vi i und 2 DlenStag den 12., dsj \ und 2 Mittwoch den tS.. Vo i und 8 Donnerstag hm 11.. Fr 1 »nd 8 Trertag de» 15. Die TasiungStaar sowie die für die früheren VaAnAS« »orgeschtttdene Stunde siud genau einzuhaltm. Reue amtliche Einkaufoscheine «nd Avcker- «e«Lay»niernng. Es wird aufmirsiam gemacht, daß Pi'ontag de« II. d. M. di« Ausgabe rer ncuen amtlichen Einlauf cheine dn den , Br vttommif fronen beginnt Die derze»1'gen Einkausschrme bleiben «och w'iierh'N in Kraft «nd es wird a«f ße «och der Äpril'uckcr zur Ausgabe gelangerü Beet- A»d Mehlansgabe in de« nächsten Woche. Tür die kommende Woche, das ,st vom 11. bis 17. d. M-, geks«gen >« Wien tlA feg Fcmmebl zum: Lblich-n Piche, ierner *L feg Reis mm Prerie von X 8 40 per */,■ feg anb '/« kg Bohnen znm Prer'e vo r K 5/;0 per */« kg zur Ansgab«. In der »achfolgenden Woche wird wieder */» feg Ber chle ßmehl ausgegeben »erde». Ausgabe «um StonHnzmHtfi. Vom Bundesministerum LrVvlkrervahruug wud vrttautbart: Zur it erbestcrung der Mstch. Versorgung der Kinder in Wien werden tm Anschlüße an die am S. d. M. rndiaende Au?gab-'pe >ode in, der Zeit vom 10. bis •23 d. M. 1217. und 218. Woche' «euerd ngS an die Kinder vom vollendeten ersten bis -um vollendeten zweite» Leb nöjahr je drei Do'en und vom vollendet u zweue« bis mm vollendeten sechstens Lebensjahre re «me Dose Kondensmilch ausgegcben. Zur Ausgabe gelonct. auch diesmal ausschlichlrch gezuckerte KondmSmi'ch Der Preis be'rchn für Mindest'emitlel'e und für Ite mit : ber Zu ahtarcke für Arbeiksloie beteilten Arbeitslosen K 28, für d»e übrigen B 'wg^berechira.trn lr 42 per Dole. D e Abaabe der mttaÜctib 'xT Quote wird unter den glc ch:u Modalitäten wie bisher enolaen. Maegarinabgabe. Vom 10 b s 1^. April werde« Le, den städtischen M-iigarlneabgnb.st llen 12 äkrg Margatinzum Pieise von K12.20 oeßen Abt' enMna des Abschnittes v3S der Tettkarie ausgegeben. Organsierte V:rbraucher irhrlte« 12 äfeg Pflan mfett (Faßwares zum P.ei'e von K 13.30. Freie lüdiscfie WsüDluie L Ltiferk»s« Brecher — Ifstk Dsufsch. Angart n str. s. 4380 Te?. 40-3-31. «Ba JE EUTE 3 llhr neehmittars: UW AM vea E. T*et\irikc>u ' ' Regle: Egen Brecher 8888 “* » Uhr fcbeads: *Cfi® m Ziseü inZispr eit> An’eize w von Schülern /.leichem MI ■ ,Ntcm«TP;,*e '/ TThrah.rd«; KH LS««« %J«*fi»e82SiiaBit«b 'aH H von .) Uordia isit Ben Zffl als Gact ia der Holle d, s Loei« Wß Rcr-chineki Regie t L Oeatseh Bühne unÄ Kunst. Gastspiel des Moskauer Künstlertheaters. (W i e « e r S t a d t i h e a 111.) Dis Moskauer Künstler eröffncten ihr Gastspiel mit Tschechows Drama „Drei Schwestern". Ein dunkel-melodisches Stück, langsam und getragen da,mtönend, wie ein östliches Steppenlied'. Ein Endchen. Handlung und langwierige Gespräche. Dieses Gefellschaftsbild aus/ der russischen Pr.vvinzst'.dt stammt auh der schwülen, bleiernen Zeit um die Jahrhundertwende. Ein junger Baron unb untauglicher Offizier, von des Gedankens.Plässe angekränkelt, sagt: ^,Em Slurur .bereitet sich vor, der von. unserer Ges. llfchaft die Trägheit, die Gleichgültigkeit, das Vorurteil Men M Urüeit, diefaule Langeweibe, hinwegblasen wird."'Sein Gseg^nspleler, einrohufbev Hauptmann, antwortet ihm: „Sie gehen entweder an Ihrem Spleen zugrunde oder ich werde mal tvü^e.ib und schieß' Ihnen eine Kugel durch den Kopf." Der Robuste. knallt den zarten, an der Gegenwart.leidenden Bawn tatsächlich am Schluß des vierten Aktes nieder.' Er hat.nicht nur in diesem Drama recht behalten . . . Auch sonst liest man di« nachdenklichen S.e'len der Dichtung — da man sich durch Lektüre für die frerndsprachige Aufführung rüstet —- mit dem wehmütigen Lächeln^ des. Zeitgenossen. Da ist ein russischer Batteriechef, von unglücklichen F-amilienverhältnissen niedergedrückt, aber von Idealismus erfü lt; der meinb, als er von teuren Menschen und von einer geliebien Frau scheiden muß: „Früher war die Menschheit beständig in blutige Kämpfe verwickelt, ihr Hauptintereise drehte '-flch um kriegerische Unternehmungen, Ueberfülle, Siege -— j e tz t h a t s i ch b a s a l l e s ü b e r» lebt und nichts als eine ungeheure, gähnende Leere ist davon gebliel'en, die vorläufig noch mit nichts ansgefüllt ist:'aber dir Menschheit sucht eifrig nach etwas, das diese Leere ans füllen könnt-,', und sie wird sicher etwas finden." Datum der deutschen Buch^usga'. e: 1902. die Menschheit inzwischen fand) war Weltkrieg, Äkassenschlachtung,! imperialistische Vergewaltigung. .. - Es ist bezeichnend, daß die russischen Künstler mit dieser schwerblütigen, an äußeren Wirkungen armen, fast ganz auf Dialog und. Charakterzeichnnng gestellten Dichtung begannen. Wesenhast zu sein.und kulstviert-estes Zusammeaspüet zu. bieten, ist ihre Stärke und sie haben sie zu bewundernswerter Entfaltung gebracht. Kein Souffleurkasten, aber deshalb nicht bloß völlige Beherrschung des Texies.'Zu einer vorbildlichen Gemeinschaft Nachschaffender find sie vereint (wie wir ihr ähnlich in einigen Vorstellungen der Wiener Jüdischen Volksbühne begegneten). Wenn das Spick die drei Schwestern zusamme..b>.lngt, welche.im Mittelpunkt des Geschehens stehen, gibt es jedesmal — 'am ausdrucksvollsten iNr dritten Akte — ein herrliches, harmonisches Bild, das, die Melodie der Dichtung wunderbar zum Ausdruck bringt. Affekte werden, gerne gemieden. Bei einem westlichen Ensemble würde man sagen: Es wird' mit der Sordine gespielt. Hier aber ist es wcfenhafte, vstslawische Art, seinen Gefühlen nur dumpfen Ausdruck zu geben und sie umso tiefer in Ver Brust zu bewahren. Die Braut schreit nicht auf, wenn sie erfährt, daß der Bräutigam im Duell erschosseir wurde, der Gattin genügt ein. Senken der Augenlider, ein lrises Erschauern der Schultern, um den Ekel vor dem ungeliebten Manne zu äußern. , . . Die Einzelleistung tritt hinter diesem vollendeten Zusammenwirken zurück und nicht alle Darsteller sind gleichwertig. Unter den'Frauen schien uns wach dieser ersten Probe M- R. G ermanowa dies Königin zu fein. Sic spielt eine verblüffende Lehrerin mit unendlich rührender Gebärde verhaltenen Leidens. Ihr fast gle'chwerlig O. L. Kripper-Tfchechowa und in der Rolle eines russischen Mütterchens ganz ausgezeichnet E. F. Skulskaja. Unter den Männer» fiel uns M- M. Tarchauow ganz besonders auf. Er wußte schon in.der Maske und Geste die Mischung' drücken, und war in den letzten Szenen s?hr ergreifend. Die Herren Mas sa l i t in e w, Kä tf ch a lo w. Be rsenew und Balscheew Heben wir besonders Hervor. Das Stadttheawr ist bekanntlich kein Ort für intime Wirkung uttd erstickt jede Stimmung im Keime. Auch die rasch zusammengeklaubte l Ausstattung war -vohl dem Spiel nicht angemessen (der Marsch, den bk Militärkapelle des abziehe.iden Regiments anstimmte, jedenfalls nicht russisch). Wenn gleichwohl der Erfolg so groß' und bk Wirkung so tief war, so ist die ungewöhnliche Kunstleistung des Ensembles umso höher gg werten. ■ ■ 0. A. Freie ZKdrsche VsSksLührie. Heute. nacbmi'tagS S Uhr, wird »Die Juden* von E. Tschiritssi aegebtn- AbendS gelarigt Schote« Alejchems .Asskt j» sUpzeit — An’ ei*©“ zur Auffübrunz. — Msuteg qrh- GordinS.^Der llubekanute". mit Br« Z.wr i« der Rolle deS Müller LourS KsrschiuSki als @jft, m Szene. Anfaug V,SAhk> ' I Aus feen Theater«. JmDnrfti heater arlanat morgen, Montag, ,K 8 «t» 6 e a mr AuMrung. Anfaug'/,7 Uhr. In der StaatSover yebt morgen. Montag. »Trilln« a n d I f o 1 d e" in Szene- Isolde flrau Marie Loteutz-Höllisch« (Kerlsiuhe) als Gast. Anfang VS Uins. In der B » l k s o v e r acht SamStag de« IS. d. nach nirhrjälttiger.,Pause «nler der. Leitung Fclix WetngartnrrS ..Ob e re n" nrüeinstudiert irr Szene. Die Titelrolle ßugt Fra« Weiugartuer-Marekl. ,Jm D e« 1 sch e« B »lZlheater wird GchmtzlnS Komödie ^P r o f e s f o r Bernhards DienStag den 13. «nd.Frett.ig den 15. d. M.. '/,? Ubr, wiederholt. - Montag den 11. tz. M, 7 Uhr. gelauat Grillparzers Traurrfvi« «S a p p b o". w t Fravi L^olckmar in der Titelrolle und Herr» Klüfch als Phaon. zur Auf ü'irung. Für biefe Bolstellung gelte» volkstümliche Prüfe ohne Voi mt'kgebühr. — Als nächste Neuheit wird gegenwärtig Georg Büchners Drama ,Da»ls»S £ o d" vocSerettkt. Svielleilev: Duektor Bernau. In der N e u r» W i e «e r B L h n e bsgimtt Montaa dir .Erstauffübrung vo» SmdouS Schauspiel »Fedara*. «lt DU» Düi ieux und Oskar Berege als Gästen, präzise '/,? Uhr. — Z«o ivälkommeude könne» erst nach de« ersten Akt z» chre» Sitze« gelangen. I« der R e« a i s .s a »e e -- v ü % «e spielt Ferdiuand Bon» am Montag. DienStag und Freitag die Rolle deS Gasto» in .Geständnis", Karl Forest fpirlt alladeudlich de» John Mollund. j Versfinariingsamt DOROTHEUM Wien, I., Dorotheergasse t7. tnrvryyy’ryvwyve"»1^1* w w Schloss Kiessheim bei Salzburg Nachlass Erzherzog Ludwig Viktor i.Teü: Siltierscbatz Prächtiges Alt-Wiener Silber, Gebrauchsgegen* stände, vollständiges, reichhaltiges grosses Tafefservice, Kaffee- und Teeoervices, Döjeuners, Nippes etc. Schaustellung: von Donnerstag den 14, bis Sonntag den 17, April von 10 bis B Uhr im Karl-Saal. Versteigerung: von Montag den 18. bis Donnerstag den 31, April ab 3 Uhr in den Kunstsälen. H Die nenefte Vhase dev Theaterkvtfe. Die T-'ealerbtr«Üoten haben vielfach die SchaufpielervertrSgo für daS kommende Jahr «och nicht erneuert. Att Ursache« werden die ungeheuren Spesen, bte Lnstbarkeitssteuer und bft schlechte GeschäilSgans angegeben, «klche du Direktoren veranlassen, evrritue!! nur «inen Teil ihrer KrS'te «enerding» r» verpflichten. Der DeutschösterreichtscheBüdaenv ere i« hat »an eine Resolution beichlvsie«, in dr* die Direktoren gewarnt werden, aus Gllv.arungSrücksichten dio Remgagemmts versekt zu machev Der Vorstand de- Deullchösterrllchischrn BühnrnvereinS foibrrt jene Mitglieder mL vorderhand Ruhe zu bewahren, «nd erklärt, durch organisatorische Maßnahmen i« gegebenen Zeitpunkt durchsetzen zu wollen, daß der größte Te-l der vichtengagierten Mital eder, soweit esich nicht um Eleven handle, m die Betriebe wieder eingestellt werden selbst wenn die Direkt vren bereits Mitglieder srcmderBühnrn engagiert habe» sollten. Der D > r e k r o r r n v e r b a « d hat zu dieser Kundgebung der Schimspielrir «och nicht Stellung genommen. Die,Perser" desAifchyloS wird dceBortlagskünstkcri» flda Wagner m ber neuen Betdenischang von L«o» e n ch r w a n g e r am M'ilwo b dm IS. d. M, '/,8 Uhr, im Klemm Saale ber lltatu« rezitieren. Einleitende Wortvo« Prot. Dr. Zo es H r a z k h. Für Ausstattungen: Malrakrengkaas. LareheniScher ■ «G»G» L*ia«a»arMi In7ol$o kleiner Regien mm biliiatton KfiNN & FRIED VI, Unk» W itsztUe 40, imlloti

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