Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1921-04-07 · Heft 788 (7.4.1921) · p. Seite 2

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 788 (7.4.1921)
Date
1921-04-07
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
92% known words query
IRI
…/2979076-2979773-2979867--07194-2993221
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

4 entity mentions

Sette 2 Wien, Donnerstag Wiener Morgenzefturrg 7. Dprll 1921 Nr. 788 Teleki und Gratz über den Putsch. Angaeische NationalversKmm'nng. Budapest, S. April. (Ung. Tel.-Korr.-Bur. National- Versammlung.) Präsident Rakovszky eröffnet die Sitzung »nt halb 12 Uhr. Es sind zehn Interpellationen angemeldet, darunter zwei von den Abgeordneten Szmrecsanyi und Rassay, die sich auf den Aufenthalt des Königs in Ungarn beziehen. Das Haus wird trn 1 Uhr auf die Interpellationen eingehen. Nach Verlesung des Einlaufes ergreift Ministerpräsident Graf Teleki daS Wort und erklärt, er wolle seinen gestrigen Mitteilungen über die Abreise des Königs noch die Meldung anfügen» daß der Zug um 4 Uhr nachmittags die Grenze passiert Labe. Er wolle nun in ermgen Zügen darstellen, ttue -sich di« Ereignisse zugetragen haken. Der König (Abgeordneter Beneczky: Se. Majestät der König!) ist mit einem Begleiter in Eteinamanger eingetroffen. Ich hatte.« mich damals, als wir die Verhandlungen über die Rückreise mit den Oesterreichern begonnen hatten, dafür interessier^ wer Sr. Majestät den Rat erteilt hat, nach Ungarn zu kommen. (Zwischenrufe rechts: Es waren ihrer mehrere!) Ich habe diesbezüglich so viel festgestellt, daß dieser Plan im Auslande anSgeheckt wurde. (Rufe rechts: Freilich! Der.König war ja im Auslände!) Ich habe mich im Verlaufe meiner Nachforschungen urü) auf Grund meiner in Steinamanger gemachten Erfahrungen davon überzeugt, daß kein'Ungar an dieser Beratung teilgenommen hat. Minister Vasz» der auch in Steinamanger war, hat ebenso festgestellt, daß die Ankunft des'Königs für uns alle die größte Ueberrafch ung war. Einzelne Organe der Auslandspreffe haben da» ganze Ereignis in einem ganz urtb gar falschen Lichte dargeftellt und die wildesten NachriHten in die Oeffentlichkeit lanciert. Diese Nachrichten bezogen sich einerseits auf die Lage in Ungarn, andererseits auf die Absichten des Königs. Unter diesen wilden Nachrichten befand sich, um mn: eine zu er« wähnen, die, daß 15.000 Mann in Steinamanger -ereitfiehen, die gegen Budapest ziehen wollen, wogegen ich selber festgestellt habe, daß in Steinamanger weniger Militär war, als ich selbst für notwendig gehalten hätte, um den dortigen Wachdienst mit den entsprechenden Ablösungen durchzuführen. Jedenfalls sprechen die Tatsachen dafür, daß diese Nachrichten nicht nur übertrieben, sondern nach allen Richtungen hin dSSwMge Hetzereien Waren» Ministerpräsident Graf Teleki legt im weiteren Verkaufe feiner Rede dar. daß sowohl der König als auch die Regierung wohlüberlegt und n i ch t unter äußerem Drucke gehandelt haben. Die Nation habe dah« eine schwere Belastungsprobe der Konfolidierkheit bestanden und diejenigen, die darauf gerechnet haben, daß sich au» dieser Lage ein Zwiespalt in der Nation entwickeln werde, seien nicht auf ihr« Rechnung gekommen. (Lebhafter Beifall.) Die Derzraeches; btt (SrJemt*. Minister des Aentzern Dr. Gratz führt unter stürmischen Entrüstungskundgebungen der Abgeordneten in ausführlicher Weife sämtliche Demarchen, die bei der ungarischen Regierung erfolgt sirst», an and legt den Standpunkt dar, daß weder der Friedensvertrag noch die Satzungen des Völkerbundes oder byr Geist der westliche« Zivilisation eine Ern« Mischung in die ungarischen Angelegenheiten rechtfertigen. Gegenüber dem Geist der Gehässigkeit der Balkanvölker ruft er de» Geist der französischen und der eng. kischen. Zivilisation an. die sich stets für die Frei« Fest der kleinen Völker eingesetzt haben. (Lebhafter Beifall.) •, In Angelegenheit der Abreise deS Königs Karl wäre, rechtlich angenommen, nur die ungarische Nation berufen gewesen, zu entscheiden, nachdem der FriedenSvertrog trie Unabhängigkeit Ungarns anerkannt hat. Es widerspricht dem Sinne der FriedenSverkrageS, jemanden zur Abreise aus Ungarn zu zwingen, der als Ungar dar Recht hat, auf ungarischem Gebiete zu verbleiben. ES wrrft ein besonderes Licht auf die Drohungen, daß die Tschechoslowakei nn6 Jugoslawien, welche Staaten aufS energischeste die Abreise des Königs Karl gefordert haben, g'erch^ zeitig bei dar Schweizer Bundesregierung Schritte unternahmen, damit die Rückkehr des König- Karl auf Schweizer Gebiet verhindert werde. Abgeordneter Rassay (Unabhängige Landwirtschaft»- Partei) erklärt, er hätte einen detaillierten Bericht auch über die Maßnahmen der Regierung erwartet« ES fei die Pflicht der Nationalversammlung, die strasrechtlichtn NNd pp li tischen Verantwortlichkeiten festzusielle«. Diejenigen, die Karl ine Land gebracht «Ob versucht haben, ohne Befragen du Nationalrrersammttmg ein Fast aecompli zu schaffe«, hätte» Hvchverrtt begangen. (Lebhafte Zustimmung bei der Partei der kltttttti Landwirte, Lärm bei der chrifilichriaiiouale« Pari ei.) Alle bisse müssen strafrechtlich zur Beraittwot» tung gezogen werbe«. (Rufe linkS: Wer sind dieses) »enne bloß den Grafe» ThomaS Srdödy, der mit bM grwrsenen König zusammen Leiste. (Stürmische Ruf« lin.s: Sr ist noch immer König!) Redner nenne auch Pcrjorum, die de» geweLewm König «ach Budapp gebracht haben. (Das Ung. Korr.-Bur. nennt aber diese Personen nicht. Die Red.) Hievon unabhängig sei tue politische Verantwortlichkeit der Regierung, die man unzählige Male auf diese Gefahren aufmerksam gemacht habe, von der. man aber immer nur zweideutige Antworten erhalten ‘habe, die direkt eine Ermutigung zü diesem Abenteuer ledeuteten. Unter dem Vorwand der Wiederherstelltmg der Rechtskontinuität hätten öffentliche Funkttonäpe Propaganda für die Restaur i e xun g de r - H ab S b urg e r gemacht. Die Negierung hätte" wenigstens erklären fallen, daß die Konigsfrage nicht ohne den Willen der Nationalversammlung gelöst werden könne. Wenn er auch die geradezu bombenhafte Zufälligkeit der Anwesenheit des Ministerpräsidenten Grafen Teleki und des Schauplatz dex.. De- .. gebenheiten akzeptierest wolle, müßtest die Genannten im Jntereffe ihrer eigenen Reputation aufklären, wie es komme, daß sie zur kritischen Zeit in der Nähe waren. Er frage, ob die Regierung einen politischen Agenten in Pranginr gehabt Hab e, und wenn nicht, warum nichh und ob der. 'Ministerpräsident Mcht wisse, daß einzelne Abgeordnete in verschiedenen Staaten Europas habsburgische Propaganda treiben. Karl sei schon Samstag abends in Steinamanger gewesen. Warum habe der Reichsverweser erst Sonntag zwei Uhr nachmittags davon gewußt? Warum habe der Ministerpräsident den gewesenen König nicht verhindert, nach Budapest zu fahren? Hismit habe er die Verantwortlichkeit dem Reichsverweser aufgebürdet, welcher seinem Eide treu - geblieben sei. Eine zweite Verfehlung habe der Ministerpräsident der Nation gegenüber - begangen. Wenn Karl nicht mehr im Lanhe weile, sei 'dies nicht ein Verdienst der Regierung, sondern der.; . .. schlechte» Regie zu verdanken. Auch die Nationalversammlung trage eine schwere Verantwortlichkeit: Sie müsse Garantien schaffen, damit sich solche Ereignisse in Zukunft nicht mehr wiederholen. Redner unterbreitet schließlich' einen Beschlußantrag, worin der Regierung das Mißtrauen ausgesprochen und die Einsetzung eines neungliedrigen Untersuchungsausschusses verlangt wird, welcher dem Hause in dreißig Tagen Bericht über die zu treffenden Maßnahmen erstatten soll, ferner die Entsendung eines anderen neungliedrigen Ausschusses, welcher einen Gesehentiourf über die Verfassung vorlogen soll. (Lebhafter Beifall und Händeklatschen rechts.) Die Debatte wird sodann auf morgen vertagt. Die beiden Interpellationen Szurrecsanhi und Rassay in. Angelegenheit des Aufenthaltes des Exkönigs in' Ungarn unterbleiben. Schluß der Sitzung dreiviertel 8 Uhr nachmittag». Ei« «enss Szmrsesany1?Panawa. : Georg Szrnrecsari y i, einer der führenden Legitimlsten in Ungarn, der auch bei der, Reise Karls die Hand im Spiele hatte und der noch bis vor. wenigen. Tagen der Präsident des Verbandes der „Erwachenden Ungarn".war, steht neuerdings im Mittelpunkt einer dunklen Millionenaffäre. Sein erstes großes Millionengeschäft machte er bekanntlich in Wien mit der Durchführung des Ra u be s d e r M i l l io nen iy der Wiener ungarischen Gesandtschaft- Szmrecsanyi ist bis heute noch die Verrechnung jener Millionen, welche, wie erinnerlich, zur Organisation bet Gegenrevolution und zur Aufstellung der Offiziersdetachements hätte verwendet werden sollen, schuldig geblieben. Wiederholt hat die ungarische Nationalversammlung sich mit dieser Forderung nach Rechnunglegung beschäftigen müssen, aber die „Erwachenden Ungarn" schützten jedesmal ihren Präsidenten Szmrecsanyi und so war denn die Nationalversammlung schließlich gezwungen, einen Strich unter die angebliche Rechnung zu setzen. Nun hat der Karlistenputsch Szmrecsanyi in Gegensatz zu den „Erwachenden Ungarn" gebracht, welche sich auf Seite Horthys und der OffiziersdetachemeniZ gestellt haben, da auch sie wie jene von der Wiedereinsetzung d«s Königs bas Ende ihres Regimes befürchteten. Infolge dieses Gegensatzes wurde Szmrecsanyi, wie bereitberichtet, gezwungen, seine Demission als Präsident des Verbandes der „Erwachenden Ungarn" zu geben. Nun beginnt die Serie der Enthüllungen über die Mißwirtschaft Szmrecsanhis mit dem Vermögen der „Erwachenden Ungarn". In einer der letzten Sitzungen der Äerbandsleitung wurde bereits festgestellt, daß Präsident Szmrecsanyi dem Verband mehr alseine Million Kronen gekostet habe, welche Ausgaben durch keinerlei Leitun gS" besch küsse'gedeckt erscheinen. Szmrecsanyi wird aufgefordert, zunächst Über diese Million Aufschlüsse zit gehen, und es wirb sich zeigen, ob der Verband der „Erwachenden Ungarn" mit seiner Forderung mehr Glück haben wirb, als die Nationalversammlung. S Die Zwischenfälle in BrrrÄ. Zit den Zwischenfällen in Bruck a. d. Mür während der Durchreise des Exkaisers Kart meldet die Karre» spondenz Herzog noch ergänzend: Die Arbeiter, die während der Dutchfahrt des Exkaisereine Demonstration beabsichtigt hatten, hatten sich nach dem Ein-' treffen der nach Frohnleiten entsandten Abordnung zM größten Teile entfernt. Die am Bahnhof verbliebenen Arbeitet begaben sich in die WEM, deren Türen versperrt wurden. Rur ungefähr S50 Arbeiter wm» den auf den Perron hinausgtlassen. Als der Zug in die Halle einfuhr, drängten die i« den Wartesälen befindlichen Arbeiter Nach, wobei die to de« Drück der andrängenden Menge «achgabsn. Eine Gruppe von Sföeitaai «chm. vor faß* t Saümwaasm des Stellung und einer der Arbeiter wollte eine An-' spräche halten. In diesem Augenblick schritt jedoch, Gendarmerie ein, welche die Arbeiter zur Ü'Ä» drängte. Auch Ententeoffiziere, welche dem Zuge entstiegen waren, drängten die Arbeiter zurück. ' Infolge dieses Zwischenfalles wurde der Aufenthalt in Bruck a. d. Mur auf das äußerste abgekürzt und nicht, einmal die beabsichtigte Auswechslung der 'Lokomotive'' vorgenommen. Die Ententeofftziere zeigten'sich überden Zwischenfall, sehr u n g e,h alten. ' ‘ Die „Arbeiter-Zeitung^ berichtet, daß die steirische Landesregierung den in Frohyteiten angehaltenen ZlE. wieder nach Ungarn zurück dirigieren wollte. Sie. habe auch eine Abteilung Gendarmerie mit. Maschinengewehren nach Bruck a. bl Nur entsenden tvollüir.. -S.te,..EinspMchL»,Her Sozialdemokraten verhinderte.Herdes. Aus dem Bericht des Blattes geht hervor, daß es in Bruck bei der Durchfahrt des Zuges must geringfügige Demonstrationen gab. Die Meldung, daß man eine aufgeregte Menge mit Waffengewalt von ihrer Absicht-. den Zug zu stürmen, abbrmgen muhte,' scheint - also vaU den monarchistischen Trauernden erfunden zu sein. Auch die dienstliche Meldung der Brücker GeMarmerie bestreitet Zwischenfälle oder. Ausschreitungen, . , Fvankrerch «mb Karl. In seiner Rede zum Budget erklärte gestern, der französische . Mimsierpväsidenl Briand im 'Senat: „Wenn Man Verbündete hat, ist das beste Mittel,' Frankreich zu ■ dienen, indem wir die von uns Italien, der TfcheHo-Slowakei und Jugoslawien gegenüber eingegangenen Verpflichtungen achten. Wir halben sie geachtet und emgehatten. Die Rückkehr. des Exkönigs nach Ungarn hätte zu blutige» Ereignissen An'latz geben können. Dies rechtfertigt genügend'die in dieser Angelegenheit von Frankreich eingenommene HMtnng." Eine Erklärung der Exkönigin Zita. Bern, 6. April. Der Pressechef des Königs Karl teilt dem „Bund" mit, daß Königin Zita in ihrer Aussage gegenüber der waadtländischen Polizei lediglich gesagt habe, daß sie allein um die Abreise ihres Gemahls gewußt habe. Sie hätte Sorge getragen, daß niemand sonst in Pcangins von der Sache erfuhr. Die Folgerungen aber, als ob die Königin die JuspiratorM des Unternehmens fei, seien unrichtig. Ein Jubiläum. Wie«. 7. Avnl:v Fünfundzwanzig Jahre ist her, seit der Wiener Schrift, stellet Theodor Herzl, danlals Korrespondent in PÄrrs,- eiNdünnes Büchlein erschienen ließ,- dadeU Titel' „Judenstaat" führte. Daalte Wort, daß Bücher ihre Schicksals haben, ist selten kt so vollem Sinne anwendbar gewesen wie in diesem Falls. Diese Schrift hat das Schicksal gehabt, eine« lethargisch gewordenen und an seiner geschichtlichen Sendung zweifelnde» Botte neue» Willen vinzuflötzen, die verschleiernden Hüllen von den Augen einer in verschwommenen Träne« versunkenen Masse nioderzureitzen und den Blick für dm Wirklichkeiten wieder zu schärfen; es hat das seltene Schicksal gehabt, eine große und über die gesamte von Juden bewohnte Welt verbreitete Bewgung zu entzünden, die wie jung«, erneuernd« Frühlingswind einhevbrauste und. die uralten Säfte ü» jüdischen Stamme zu frischem Treiben brachte. Me in. geistigÄr GeburtSwehen ist dieses Buch, entstanden, dessen Autor sich eine drückende Last von der Seel« zu schreibe« gedachte und im übrigen seine Aufgabe auf diesem Gebiete für beendet hieltweil er nicht merkte, daß sich ihn ein rätselvolles Schicksal zu seinem Werkzeug erkoren hatte und er selbst in seinem Buche zum tönenden Instrument des neuerwachenden jüdischen AuferstehuuZSgersteS geworden war. Wunderbar, wie stets die Manifestation deS Genies, ist dieses Erwachen und dies« Aufstieg. Hier ringt sich einer, den sein Weg vom Judentum ziemlich abseits geführt, den mit diesem nur noch latente» Raffe^efühl und die Bande der Pietät verbinden, schrittweise und in qualvollem Kampfe um Erkenntnis und Klärung durch, einer, den fein eingeborener jüdischer Adelsstolz auf die Seite fein« Gemeinschaft treibt, ihn nötigt» sich mit ihr solidarisch zu «klären und die Gedankenkette über di« Judenfrage bi» zu ihrem logischen Ende zu durchlaufen. So vollzieht sich die überraschendste aller Metamorphosen, dir de» Feuillewnisten in den jüdischen Staatsmann. Den» diesem stoat»männischen Geist vermag bald die Tatsache, die einen anderen in harte Nachbarschaft mtt der Lächerlichkeit zu bringe» imstnde gewesen wäre, keinen Abbruch zu tun: Daß « der Staatsmann eine- Staateist, der noch völlig gedankliche Konzeption ist .ohne einen Zipfel von Wirklichkeit« Des Führers Größe mehr als der fürs «sie noch geringe Anhang von Genossen mußt« ihn davor bewahren, ein jüdisch, politischer Don Quixote zu werden. D« «Judenstaal". das Buch, das den modernen ZioniSmns eiulettet, wA nicht nach seiner Berbreittütg und der Zahl der Auflagen gewertet werden, auch nicht nach de« Umstands daß e» in die verschiedensten Sprachen Übersetzt würde, sondern «sin nach seitM dynamischen Wirkung, und die kommt ein« umwälzenden politischen Dat gleich. Dieses Buch hat den seelischen Aüftuhk itt die jüdische Gasse geiragen; 'feine htttttt tiner UÜchtsrneN Sachlichkeit verborgene Pttthetik, die Großzützigkeil serü« kühnen Kombinattotten all das spricht für jene Talge eine unerhörte Sprache. Hi« wird wieder «mnal dem jüdtschen Volke ew große-, nationale- Ziel gezeigt, eine Fahne cnbroHt, die »mehr ist als ein bloßer Achen", tziec Mt das Wort von dex Idee, die all«« imHandq

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.