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Wiener Morgenzeitung · 1921-04-01 · Heft 783 (1.4.1921) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 783 (1.4.1921)
Date
1921-04-01
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. 783 /2Biett, ^rcilafl sonst so Hertz beteuerten Sehnsucht noch der angestammten Dynastie. Man erfährt, datz Äe Parier der kleinen Landwirte aus ihrem anlihabsburgischen Herzen keine Mördergrube macht und energisch die Fortdauer des gegenwärtigen Provisoriums fordert. Man hört don einer dramatisch bewegten Szene zwischen Karl und Harthh und sieht, wie alle Künste der Ueberrednng aufgewendet werden, nm die beschworene Treue aufs Crs!egen zu können. Ob sie ihren Zweck erreichen und Kar! von seinem Schein abbringen, laßt sich noch nichtbeurteilen. Aber das, was in Budapest vorgegangen ist und was die Horthy-Regierung selbst zu erzählen für gut findet, lätzt einen tiefen Blick tun in die Gesellschaft jener ritterlichen Herren, deren einzige Tapferkeit in dem Erschlagen von Inden liegt, deren einzige Treue die zmn Pogrom ist. Man sieht diese bis in die Seels erschrockenen Herren vor sich, die >da, . plötzlich an ihr beschworenes Wort erinnert, auf ihre tausendfältigen Eide sestgelegt werden sollen. Sie hatten alles so schön ausgetiftelt, die Rollen verteilt. Der eine mimt den Thronverwalter. der andere den treuen Schildknappen, alle fuhren auf größere oder geringere Staatskosten in die Schweiz. Der Augenblick, da ihre Versicherungen der Tat weichen sollen, bläst sie über den Haufen. 'Mir Ungarn freilich wäre es ein großes Glück, wenn die Königsfrage aus der Diskussion verschwände. Das Land kämpft nur mühsam gegen die Rot und der Ernährungsminister hat nochdrei Stunden vor der Ankunft Karls in Steinamanger erklärt: „Die Vrotfrage ist wichtiger als der König!" Die Kunststücke des Herrn Hegedüs haben die, ungarische Währung nur NM ein Geringes steigern können. Die ungarische Staatsschuld ist geblieben und die Ratifizierung des Trianonsr Vertrages, der im Londoner Unterhaus bereits die erste Lesung passiert hat, steht vor der Tür mit allen Konsequenzen: Abrüstung der glorreichen Armee, die ihre Siegesfahnen vor den Rumänen verstecken mutzte, aber izudenmadchen besiegt hat, Abrüstung des Stolzes rrnd dieses Beugen vor der Realität historischer Prozesse, die 'ich um den ungarischen Globus nun einmal. nicht "iimmcnt. Auch der König hätte diesen Vertrag anerkennen müssen und es wäre auf lange hinaus wenig Neda gewesen, die symbolische Handlung der vier Schwertstreiche ans dem Krönungshügel in die Wirklichkeit zu wandeln. Aber die Beunruhigung der Anrainer wäre gefährlich vertieft worden und mit ihr die Sorge in dem Volk der ungarischen Arbeiter und Bauern, wieder Krieg führen zu müssen. Ungarn mutz Ruhe halten und Ruhe finden. Es mutz von dieser Regierung sich befreien, die ihre ganze Existenz auf Gewalt, Betrug, Korruption gebaut hat und sogar den Mann, der für sie. angeblich die Verkörperung einer Edee bedeutet, belügt. Karl kehrt, wenn er sich Nicht den Wechsel fällen 'eines unsicheren Kampfes aussetzen will, enttäuscht in die Schweiz zurück. Aber in die politische Atmosphäre dieses vergifteten Landes ist doch etwas frische Lust gedrungen und die Parteikrrsen, die nun für Ungarn bevorstehen, werden seinen Besiegern wenig Freude machen. Einstweilenfreilich ist er noch in Steinamanger und Gott weiß, was dort gegen Horthy gebraut wird. Inland. Bundeskanzler Dr. Mayr über die Pariser Konferenzen. In dem Ausschuß für Aeutzeres hat gestern Bundeskanzler Dr. Mahr folgendes mitgeteilt: Wir werden voraussichtlich bald mit dem Komitee des Völkerbunds über die von uns einzuräumenden-Sicherstellungen verhandeln müssen. Es ist unsere Sache, zu bestimmen, welche der freigegobenen Aktiven und Einnahmsquellen wir $uc Erreichung des Zweckes für geeignet halten. Der Natur der Sache nach stehen die Zolleinnahmen und das Tabakmonopol im Vordergrund der Erwägungen, die wir mit der Volksvertretuivg in dieser wichtigen Frage anstellen müssen. Die französische Negierung hat uns bereits, mitgeteilt, daß eine internationale Finanzgruppe sich für eine Transaktion auf Grund unseres TabqkmcmopolL interessiere. Die österreichische Negierung hat bekanntlich solche Verhandlungen bereits vor einen: Jahre geführt. Sie konnten damals wegen des Einspruches der Neparationskommifsion zu keinem Ergebnis gelangen. Bisher liegen uns noch keine konkreten Anträge vor. In jedem solchen Falle wird man vor allem darauf bestehen müssen, unsere Einnahmsquellen nicht in einem höheren Maße zu binden, als es durch die uns gegebenen Kredite gerechtfertigt erscheint. Natürlich werden wir es nicht an den eigenen Bemühungen im Innern fehlen lassen dürfen. Insbesondere werden wir jede nicht. unbedingt notwendige Ausgabe vermeiden müssen. Nach den Londoner Konferenzen über die Kreditfrage wurde in Paris über die Kohlenfrage verhandelt. Seit langem schon beantragt die österreichische Negierung — und die Ncparationskommissiou hat diesen Antrag unterstützt •— daß die Kohlensendungen aus Oberschlesien um ungefähr 300.000 Tonnen erhöht werden, was aber nur möglich ist, wenn Deutschland eine entsprechende Menge der .von ihm zu liefernden Reparationskohlen erlassen wird. In Parks haben wir diesen Standpunkt wieder vertreten, weil sowohl die Preises auch die Transportverhältnisse der in. größerem Maßktabe durchzuführenden Kohlenversorgung Oesterreichs -aus anderen Gebieten entgegenstehen. Wir erhielten die Antwort, daß die Durchführung unseres Antrages Schwierigkeiten begegnet» daß uns aber 200.000 Tonnen Kohle mehr als bisher für die nächsten Monate MMwiHey zM Wjex Sfomjfa hie KMe Wiener Morgenzeitnng I. HM IM zu-denselben.Preisen wie die oberschlesische zu erhalten, berücksichtigt werden würde. Die näheren Bedingungen sollten uns baldigst mitgeteilt werden. Inzwischen ist der Antrag der französischen Negierung eingelangt, einen Teil, der bevorstehenden Kohlensendungen durch die Lieferung von Holzschliff und Zellulose zu-bezahlen. Es handelt sich dabei nicht darum, die bisher schon in Oesterreich erzeugte und zur Papicrerzeugu-ng - verwendete Zellulose zu exportieren, sonderndie Produktion infolge der besseren Belieferung mit Kohle zu vergrößern, soweit dies möglich ist, und einen Teil der MehrerzeUgung nach Fraükreich änszufuhren.Diese Frage wird von unseren Fachleuten mit einem-Vertreter der. svochzösischeN-Lfegiening'erörtert werden. . . .... Neben den Krediten und den Köhlen wurde der Abbau der österreichischen Sektion der NeparationSkommission besprochen^. der nunmehr bevorstcht; ferner die für unf.{jo wichtige Bankfrage, die doch endlich in ein besseres Geleise zu kommen scheint, und das neuerliche Verlangen nach Lieferung von Vieh, dessen Zurückziehung uns in Aussicht gestellt - wurde. . - ' Die Anschlüßfrage In längere,: Ausführungen beschäftigte, sich sodann dör Bundeskanzler auch-mit den politischen Fragen, die bei verschiedenen Gelegenheiwn im Zusammenhänge mit der HilfS- ' aktion mit einzelnen maßgebenden Persönlichkeiten erörtert wurden. In dieser Hinsicht stellte er zunächst fest, daß die österreichische Delegation vom Obersten Rute nur zu Verhandlungen über die Einleitung der erwähnten Hilfsaktion berufen wurde uuö daß bei diesen Verhandlungen weder irgendwelche politische Forderungen erhoben nach auch Fragen politischer Natur mit der Hilfsaktion in Verbiriduuc^ gebracht -wurden. Es war daher auch bei diesen Verhandlungen mit dem Obersten Rate keine Gelegenheit zu politischen- Erörterungen. Außerhalb dieses Hauptgegenstandes wurde allerdings mit einzelnen maßgebenden Persönlichkeiten in London und Paris,- wie mit dem Minister des Aeutzern Lord Curzcm und dem Präsidenten der französischen Republik Millerand in Paris, ein GedäNkeuauStäUsch über die.politische Lage und die Stellung Oesterreichs zum Beispiel in der Anschlußfrage gepflogen. Sowohl in England wie in Frankreich hält man die gegenwärtige ÄNschLutzbewegung in Oesterreich für einen p oliilsch ch Fehle r und verweist darauf, daß die endgültige Entscheidung über einen allfälligen Anschluß Oesterreichs an Deutschland nicht bei Oesterreich, sondern in erster Linie bei der -Entente und in . Berlin luge, Deutschland aber kömig sich gegenwärtig und für lange Zeit in eine Aktion für den Anschluß Oesterreichs nicht einlassen, ohne seine eigenen Interessen auf das schwerste zu schädigen. Die Politische Lage Europas verlange nach der Ansicht insbesondere der maßgebenden PersonliDeiten in Pari? ein selbständiges und unabhängiges Oesterreich, --demman die Möglichkeit der Existenz gewährleisten -.müsse,- D^r- Bundes- - kanz-ler betonte gegenüber all diesen Aeußerüngen über die Anschlußfrage dass Standpunkt der gegenwärtigen Regierung dahingehend, daß diese von Anfang an ihre - Aufgabe darin erblickt habe, den Wiederaufbau Oesterreichs in: Interesse des so schwer leidenden und dar-mederliegenden Volkes vorz-nkbereiten und wenn möglich durchzuführen. Sie sieht daher auf der Grundlage des F-riedensvertrages von Saint-Germain und wolle ihn, soweit es möglich sei, auch loyal zur Durchführung bringen. Ohne eine möglichst rasche Hilfsaktion der auswärtigen Mächte sei aber diese Aufgabe der Regierung Nicht zu losen; eine Hilfsaktion, welche wenigstens die Grundlagen für, die Möglichkeit der eigenen Wiederaufbainrrbeit gewähre, sei nicht länger aufzuschieben. Sollte diese Hilfsaktion, die jetzt in dem Völkerbundprojekt endlich eine bestimmte Gestalt äUgeNommen habe, nicht ermöglicht werden, so müsse die Regierung den anderen legalen Weg befreiten und sich an den Völkerbund wenden, um die Frage des Anschlusses zur Entscheidung zu bringen. ' Die Hilfe für Oesterreich. Paris. 31. März. Die Note des Frnanzk o m i t e e s des V ö l k e r b u n d e s, die die Voraussetzungen darlegt, unter denen das Komitee das Kreditprojekt für durchführbar hält, wird voraussichtlich schon morgen mittags fertiggestellt sein und sogleich den Alliierten und Oesterreich sowie dem Völkerbund mitgeteilt werden. Die wichtigste Forderung, die an Oesterreich gestellt werden soll, ist der Verzicht auf die weitere Aus gabtz von Banknoten und der Abbau der zentralen Bewirtschaftung von Lebensmitteln Und Kohle. Den Alliierten dürfte mitgeteilt werden, daß der Erfolg der Aktion hauptsächlich von der Dauer der Zeit abhange, für die die Zurückstellung der Pfandrechte gelten soll, wobei 15 bis 2ll Jahre! beantragt werden. Als Voraussetzung für-das Gelingen dürfte auch das rechtzeitige Einlangen der Zustimmung der übrigen nicht bei der Londoner Konferenz vertreten gewesenen Alliierten, insbesondere dei V e r e i n i g t e n Staat e n, und dann der neutralen Länder, die Oesterreich Lebensmittelkredite gewährten, zur Zurückstellung der Hypotheken im Sinne der Londoner Beschlüsse.angeführt werden, welche Zustimmung durch Schritte der alliierten Rogierungen ehetunlichst zu erlangen wäre. Weiter dürfte die Rückberufung der österreichischen Sektion der Reparationskommission aus Wien beantragt.werden. Es soll betont werden, daß es im Interesse -er Kreditaktion gelegen sei, wenn die Kontrolle der Finanzkommission des Völkerbundes oder jener Körperschaft anvertraut werde, die von der Finanzkommission mit der Sfrnfcfiifctttafl KMMsML fKüitftraai Besonderes Augenmerk richtet das. Komitee auS) auf die Wiederherstellung normaler Be zieh«Mt gen zwischen Oesterreich unh dett Nachbavst. ländern. Man glaubt zu wissen, daß die bevor» stehende Konferenz in Portorose eine Regelung der wüM rigsten Fragen erreichen dürfte, lind wünscht insbesondere, daß der Organismus der Oesterreichisch-ungarische» Bank zur Durchführung der Bankgeschäfte des neuen! Oesterreich erhalten bleibe. Man denst ün dfeMöglich« kcat, 'daß die Finanzkomrttission des Völkerbundes in derj, - Leitung der Bank sich'vertreten ließe. Besonders betont/ dürste werden,- daß nur ein Zusammenwirken aller iq Betracht kommenden Staaten und der gute Wille, Oesters -reichs sowie das Zusammenwirken der NnänzWtnissioq mit den kompetenten Faktoren Oesterreichs den Erfolg! verbürgen. ■ Die Finanzkommission.wirb sich weiter, mit M schätzung der zttzitweisenden Aktiven nach ihrem Go!d< werte sowie mit allen Fragen, die die Anpassung des ter Meulenschen Projekts att die besonderen österreichischen Verhältnisse betreffen, befassen. Dä die Nöte des Finanzkomitees des PölkeOrmdeK' von hervorragenden FinaNZfachleuten ausgearbeitet. wird, die mit der internationalen Vankwelt Fühlung hüben,.glaubt man schon dadurch eine gewisse Garantie dafür 3u bieten, datz 'die Kreditaktion üuch wirklich Aussicht auf Erfolg hatsobald die Voraussetzungen erfüllt sind, die in der Note angefühi-t werden. Man erwartet^ daß die Beantwortung der Note durch die verschisbenett Regierungen früher, als ursprünglich angenommen, er^ folgen tverde. Es ist auch in Aussicht genommen, im zwischen eine S t ü die n k o m m i s s io n nach Oesterh reich zu entsenden, die die Aufgabe haben soll, den inte^ - essierten Bankgruppen eingehende Informationen zft verschaffen. . Die rZMifche KMfekMZ.^, - Prag, 31. Mörz. Nach .Lenbisherigen. BerjügmGtzrl..- hät bi: Kottsereirz' der Nachfolgestaaten, die anfangs'-Z^eil im -Nom zttsümmentritt, ein umfangreiches Progrchürtt-,. das 'btei Negelnng aller Fratzen und gegenseitigen Beziehungen um-; faßt, die' durch die. btsheviger: Vertrage ungelöst geblieben fdü^. bszi-rhimgSweiie der-en Lösungen besonderen Abkommen vap-j behalten worden sind. Im ganzen kann man sagen, daß berj Zweck' der Konferenz die Festsetzung der Prinzipien' für bi« . Liquidierung der ehemaligen öst-erreichisch-ungürtschsn - Mon^ archie in öf^tlich-rechtlicher. wie in prrvatrechtlicher HmftchK. ist, soweit sie nicht durch dir Friedensverträge von Saint-- ' Gerrnain, Trianon rmd Sevres' entschieden worden. sind. Ws wird sich also insbesondere nm die Entschädigung von PersttttÄ« handeln, die während. des Krieges 'durch verschiedene Mastnahmen, sei es österreichischer, sei es iralienischer Organe, ge^ schädigt worden sind, weiters um Fragen, die sich aus v>M Aufteilung Oesterreichs bezüglich der Gesellschaften, Bankers-, Veienre, Bersicherungsanstalten ü:rd Sparkassen «ergeben Habs« ' Weiter uüi'-diL'-ZahMntz'SmbdÄlitSten j von privaten uüd öfstswlichen Schulden aus der Vorumsturzzeit, um verschiedene Fragen . finanziellen Charakters sowie um Steuer- und Fo.nds-fragey^ ' Wer NatisRalrÄL. Zur heutigen 'Sitzung des N-atiM-albates warew die Abgoordneten - .'telegraphisch nach Wien bEfen worden. Die Parteiführer hielten. gestern nnnnter* brochene Konferenzen ab, die sich selbstverständlich' mit: den Ereignissen m Ungarn, beschäftigten. Die SLimmnnA war im großen ganzen ruhig, zumal die bäuerlichen Abgeordneten aus ihren Wahlkreisen mitteilten, man habe dort bk Nachrichten über den Habsburger-Putsch sehr gelassen ausgenommen, üd'er Kabinettsrta hat gestern! keine besonderen Beschlüsse gefaßt. In den politische^ Kreisen spricht man von einem. Konzentrations-f k ä b i n e t t, das Znm Schutze der Republik gegen die?' jetzt aktuell werdende monarchistische Agitation gebildet werden und Vertrauensmänner aller Parteien upnfassen soll. Namen werden bisher noch nicht genannt, -zumal die Sozialdemokraten dem Plan noch? opponieren. Parteitag der tschecho - sLowa.kischsL! sszialdewskratischerr Partei Derrtschösterreichs. Während der Feiertage fand im Hotel Post der ÄinD tuierende Parteitag der tschecho-slowakischen soz»al» demokratischen Parier DeutschösterreichS statt-, welche, dem Bericht: des Parteisekretärs zufolge, <97 tschechoslowakische Parteiorganisationen in Wien, 22 Lokalorgain^ sätionen in Niederösterreich Und vier Sektionen jugendlicher Arbeiter umfaßt. Ä'en: Parteitag wohnten in Vertretlmg; der deutschen Sozialdemokratie Oesterreichs D'ad'id, derl ungarischen Sozialdenwkratie Wilheln: und der Lschechvslowakrschen Sozialdemokratie der gewesene Juftizminister dvi tschecho-slowakrschen Republik Dr. Meißner, die Abgeordnete»^ Aster, Zehotskh, Strvin und die Senatoren CHotel und Zimak bei. Der Referent' übet bas Programm trnti dasOrganisationsftatut, Redakteur B o rek, erklärte, daß dw neue Partei entschlossen 'ist/ geckeinstrm mit den deutsche^ Arbeitern: gegen die mon archi stische Reakäion,' gegsst Klerikalismus und' gegen die partikularistischen Beflrebimgen einzelner Länder Oesterreichs zu. arbeiten. AbgeorimeÄp' Stivin sprach über den Anschluß an die sozialistische Internationale, deren Neuaufbau UM'lange' Zeit in Anspruch »vehrne:: dürste. Meißner konstatierte mit Befriedigung, daß die Mission der tschecho-slowakischen Republck, ein Bell«' »verk geger: die Konterrevolution der H ab s b ur ger mb de» Reaktion, die vom Norden drohe, zu bilden, von berufen«; Seite gewürdigt werde. Ucber die Frage der tschecho slowa kischen Minor: tät Oesterreichs referierte Abgeordneter S i r o t e k, welcher darauf hinwies, daß die tschechoflowakische sozialdeuookratrsche Partei nur in solchen gemein- .1 kam tMM-MMjcheA

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