Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 779 (27.3.1921)
- Date
- 1921-03-27
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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Seite Wen, Somiiae. 27 . MÄZ 1821?Ic. 779 . Magyarische Politik in Paris. 9«r «estrmgarische« Frage. Bo« nfww Pariser L-KorrssPsadeate». *■ Paris, 20. März. In Paris halten sich derzeit auffallend viele ofsistelle und nichtvssizielle Vertreter und Agenten. der Bndapester Regierung auf. 'Die' arbeiten insbesondere in den radikulnatiönnkn. klerikalen und royalistischen Kreisen imb fassen ihre Pwpagnnba natürlich der Denkart dieser Gruppen an. Während die Magyaren in LvAbon und New-Por? die Mlle der Träger deskonstitutionellen, freiheitlichen und demokratischeu Ungariums spielen, gebärden sie such hier als Monarchisten,, Stützen von Dhron und Altar und begeisterte Militaristen.' Während sie;.ir Hause und in .Berlin mit dem Deutschen Reiche kokettieren, deutsche Generäle und Politiker nach Budapest laden 'und' ein deutsch-nrügyLrisches Bündnis vorbereiten, jrelcn sie in' Paris als die geschwovenen Deutschenfeinöe. urck. entschlossensten Bekämpser der deutschen Bestrebungen in Europa auf. Do sind sie in der Frage der Abtretung des deutschen Wesiungarns an Oesterreich bemüht, '.hi^Pmge so, har-,, zustellen, als handelte es sich hier um eine S t ä r kü n g der p a n g e r m a n i st i s ch e n U in trieb e, und streben, und nicht ganz ohne Aussicht auf Erfolg, die Revision des Friedensvertrages in ern:m für Oesterreich ungünstigen Sinne an. Es ist ihnen gelungen,' einen großen Deil der Pariser Presse in diesem Sinne zu bceinflusfom Ein Artikel, welchen der „Teinps" dieser Tage gebracht hat, rückt die magyarische Krunpfesweis^ ins rechte Wjcht.' In diesem Artikel, welcher durchaus in einem für Ungarn günstigen Sinne gehalten ist, wirb: unter anderem geschrieben: <' ' „Es muß festgestellt iverden, daß die Bewohner Wdstungarns, auch die deutschsprechenden. sich als Magyaren betrachten. Seit , elf Jahrhunderteu gehören sie zu Ungarn und wünschen nicht, zu. Oesterreich'zu kommen, um dort 51t verhungern und als Verteidiger der alldeutschcu Idee zu dienen. Die Friedenskonferenz wollte zuerst aus Westungarn einen Korridor für die diMhe. Verbindung her- Tschecho-Slowakei. und Jugoslawiens bilden. Wenn ater die Konferenz diesen Plan verworfen hat, weil er ihren Gefühlen der Billigkeit und Gerechtigkeit zuwider war, warum will sie jetzt aus öeutschsprechenden Magyaren reine Deutsche machen?" s „Man sollte, sich doch in Paris und London darüber klar werden, daß die östMreichiichoR-rgiepnng, welche ja von Berlin beherrscht wird, mit ihrer Forderung auf Uebergabe Westungavns nur ein alldeutsches M anöver betreibt- Man hat in Westungarn,'welchsZ man schon, in „Burgenland". umgeta.vft. hat/- ptele.tausend Plakate verbreitet, in welche», 'ZnK/Subfkrfptj-sn' eiritzs Werkes aufzefottrert . wich, .yon^s der österreichischen Staatsdruckerei gedruckt ' rrnh) vom alldeutschen Propagarrdaburean „Deutsches Vaterland hernusgegeben wird. Die Sprache dieses Plakats läßt keinen Zweifel über die alldeutschen', Intrigen, Einer der Autoren "bz$ fraglichen allDeutscheu Werfts ist der Chef der österreichischen Aktion für Westungärn, Herr' Robert Pav'y, welcher dieser Tage,. wotzjsteiwaö voreilig, zum Präfeften von. Ä^stungarn ernannt wurde- Ucbrigens hören gewisse österreichische Agitatoren, Leuen Namen bekannt sind, nicht auf, zu brtenern, daß Westungarn das schönste Geschenk ist, welches Oesterreich dem Deutschen Reiche gehen kann." „Wenn Oesterreich, von Berlin gedrängt, einer friedlichen Verständigung mit Ungarn äusweicht und von -der Botschafterkonferenz die strikte Erfüllung des Friedensvertrages fordert, so.geschieht dies auf 'Grund eines wohlüberlegten Planes. Man hofft in Budapest, daß die Botschasterkonfereuz den, cmnexionistischen Wünschen Oesterreichs nicht nachgeben wird, wenn sie nun ervrnmni wird, daß sie durch ihre Zustimmung ewige Feindschaft zwischen Oesterreich und Ungarn schaffen und für b^rt König von Preußen und z ugunsteck der alldeutschen Propaganda handeln würhe!" Das Manöver der Magi-aren ist plump-, aber nicht ungefährlich.. Mit der Parole „Gegen die Alldeutschen" kann man hier in Paris immer etwas au§richtest, und der Umstands daß ehr Watt vom Range des „Temps^ solch- Dinge ohne Widerspruchs bringt, sollte den berufenen österreichischen Faktoren zu denken geben/ Sie müßte»' rechtzeitig und Energisch für Zerstreuung der magyarische» Lügen, Enthüllung der perfiden Buda- Pester Schwindelpvlitik sorgen, da sonst eine gefährliche Wendung in der westnngarischen Frage nicht unmöglich. ist. __ St« Schritt der Entente Rnmünien. JoSLufschlag für deutsche Ware«. Bu Kar oft, 24. März. iTel. der „Wr- Morgenztg.^.) Die hiesige« Vertreter der Eierte» Staate» erschieae» koSeKtiv beim Mi«ifter des Aettßern Lake Io »esc» rmd verlangte« von ihm, daß die rumänische Negierung sofort die Girrhedrmg eines ^y'/»igea ZoSanfschlages auf d ratsche Waren Verfüge. Sie ließe« dnrchdlitke», daß ihnen die Erlaffnna eines Linfahrverbotes genehm wäre. Der Minister antwortete, er müsse die ArrschannnD der Kammeryarteien höre«, ehe er .. txi JT^TTTT tius den r^krarnischerr Greuzgevieta«. Von Dr. Markus Krämer. - E l l. In de» „Krefy". 'j-Vebor wjr.jausiZaS uphvlÄ^stiche Hilfswerk^zu sprechen^. jenen Gegenden,'wo alles noch im Flusseist, wo «Mt doller kommet, auf dä^die HeimaftosenUngewiesü; find/ und zeigen s^ Gingst dem Sochmer entgegensteht, läßt man ßJt — * * hjpTrfjp rrrrmSfrticti' Svnrmp« p3 mmi'.Tfimn« m«ü. nur. werden, welche grandiosen'Forrnen es annehmen muß, üaü der brennendsten Not Pbzuhelscn, wollen wir einen Bfick auf' die Gebiete Wersen, welche den Flüchtenden erste Aufnahme gewähren. Aus Podolien kommen sie iit’cr die Grenzorte P0dw0l0cZyska und La-.r'narud'a nach Ost galtst em,- nach Mla, Mcstat,.» HpsiMp^std.MrWPo^ Wer.fe, glücklich^ ist, von der Ta rrwpolch^ Stelle!>es Polnischen ErnigrationsaMtes^ eine Lsgittmatton zu Mäften, stelarrgt nM Lemberg. , - -^Fn Ostgali^ien halten sich derzeit ungefähr l0.000 ukrai. mfche Jyden auf, sadon.^det - Großtcih. in LWberg. Wer das ivechselvoste OstgäliZienS kcünjt,^r^wLitz. wie viele Drischaftesi vernichtet sind-'; «iw. welMsr-Z'^DörungSwerk dis letzte Invasion der Nc'iterhorden Budiennys von neuem verrichtet hat, dem wird es klar sein, daß OstgaliZien nicht in der Löge ist. -auE^nur'vorübergehend größere- Masten von notleidenden Immigranten aufzunehmen. - Seit - November 1920 ergl-tzt^ sich der Stroül der Einwanderer über die Grenzen -PodolrenZ - usid kaum.2,000 Pcrssncn ist rs hishcr geglückt, nach Amerika auszüreisen. ' ' - ' ‘ r . v In allen Städten herrscht' .unbehebbare Wohnungsnot. Ist' färütätswidri.-gen Unterkünften ' hausen dreimal so .viele Personen als sie fasse» durften, die Versorgung Mt LtzvenSnrittekn ist unzulänglich und cZ finden sich auch.verworfene Elemente genüg,. den'en sog'ar^einukrainisch-jüdischer Flüchtling ein Objekt , hep ÄsiMstAngist. Es ruangelt aü einer, kläglös^ funktionicpLvdsn DHanisäkiön ' zur Äbfertigüng^'der Bedürftigen. Das «I ü d i s ch e' ° JH.ctitt n g I k ö m^iSe c", welches üüH da^ alltäglMe ämierikarnsche Hilfswork für daS Land leitet, ist außerstand'^) hen neuen Mfgvben mit ihren besonderen' Bedingungen gerecht zu werden.'Wochen vergehen,. bis die Flüchtlinge ihre LMtimalionen erhalten. Die 'Auslandspässe müsseni» Warschau besorgt werden. Die Sink Worten der .'ampxikanischen .Perwandten, Geld und «.Äffid'avits" lassen oft monatelang auf sich warten) Und b ele bekommen die' : . v; ' sseicht demoralisieren. Mawtto, jetzt ein.'schmutziges Städtchen, hat sehr gelitten. Erst, waren die.. Deutschen .da, dan» der- Hetmän, dann die Petljura-Leuie, Me Bolschewiken dreimal Mwl Kaum hatte das Leben wieder normale.^ Formen angenohnmen, brcrch wieder die Flut von'- Invasionen bereack ' ' ' ' „schMrzen Telegramme", tu denen , der.Vürwandte. sich qußerständL. erklärt, den Flsichllipg über daA Aper roujinen.zu.kass.M viele besitzen.nur entwitz, daß Menschenhtrne eSerdachten, SüstTM sc;M< Berw.mrd.1e,. die, .amerikcmischen Gesetz .kein j Jung fr a u e p z u sckfä n d e n? Aber^ ist 8 NMM^bMHfidaKM Men,.AM FM .dayn.pom \ Brenschen, die jmem Entsetzen entwrmeN Mdiese Mensches - Zuletzt halLon . B ud j e n n h^S Kpsak«n gründliche Arbeit geleistet. We waren überall. ' Was nicht nrst- und nagelfest war, wa^L^tts-in ihre Säcke» aus ihre Wagen. AsseHinge, mußten mä^) mastche.mitsamt.,pin'ern wsip e-r» §sse'nitt'g'en FiirgeD^ÄüS' de!n' Pelucheb'ezütz dtzr D?obe!' verfertigten sie ihre Gewäncker und die^^'Decken^ihre Pferde. Fast unglaublich- Md die^Erztsihlungen aus > jenen Herbsttagen von 1920. Und beim ErzÄslen n-»ißt sich oft ein hch st e r i s ch e » L a ch e n los,. wpa» Mttt..sich, bc« oll. dem Traurigen an die grotesken ' Erscheisiungen- ^'jener rorM Ritter erinnert, von denen manche mit einem Schuh, UMerwäsche, Damenkletd urch Damenhut'.mit -wällender Feder Ms Zimmex traten und nach Kostbarkeiten suchten. Das gailze Land weiß' von diesen Greueln M^erZähl^n.'Arich der K ow e Rayon, der ' düvch. die Bo.ls<Aewikcn weniger gelitten hat, ist '/üx neuen Zuzug nicht änfnähmefähig. In der Gegend Lubomil, Aehatzk.j Kvemno, Lubachim.. üsw. Haben die Truppen B ä! a ch o w't v.z' gesputet. Fünfhund'M Heimatlose hausen im kleinen LubomrU . und erzählen von den unerhörten Grausamkeiten jener goivt! Eiümenschien, welche, buchstäblich / Sängttnse entziveinsseu,. Kinder schSndetru und Männer, »»- Pserdp gebunden, zu Tode schleiften. >-, Ein alter Äimn zeigt mir «ine Liste -von 123 Tölen» . im Alter von einem halben bis 85 Jahren, deren Begräbnis, er geleitet hat. Kinder präsentieren sich, «e man im Walde gefunden. Riesengroß ist die Zähl der tjenerisch Kranken. In den Städten und' Dörfern' zeugen zerstoxte Häuser von vernichteten jüdischen. Siedlungen. Bei -Daueyr findet' vran Trommeln, Schuhe un§ Hosen, welche aus dem Pergament von Thora-Rollen verfertigt sind. Klingt ^s' nicht wie Wahn, 8ra-Rolle« Wahrheit, ^iefa ^HeaUen^M) .eipMd > degradiert und sehen Nberfullke Lemherg. nicht aufnahmefähig)'Es gibt wohl, einige Baracken außerhalb der iZMi) aher ''diese^ liegen viel zu weit, der lrnnstränt hat in per Stadt) bei' den 'Äehörden und KorniteeS zu tun und einige erklärtem fiiir: „Wie kann man verlangen, dE'die'ßu'-Lode Gelten 'in'jenen schrecklichen Quartieren währken/ wo ° sie in den' Slachbarn gewesene Mitxsiieder von Arnwen zu erkennest glaubest, deren Ramest' mit, wüsten Pogromest verknüpft sind?" Die psychische Depression ist eben so groß) daß man khiw'Aversion^ gegen' ukrainische Soldaten, die-wohl dort -interniertsein dürsten, begreifen kann« So wohnen sie lieber zu zehn Personen in einem Zimmer. - Ich sah ein «Emigrantenheim'" in einer alten Synagoge. In einem feuchten Raum, der bequem fünfzehn Betten söffen könnte, liegen auf ihren Bündeln achtzig Menschen, Alte und Kinder- Männer und Frauen. Ein. schadhafter Ofen raucht, die'Luft ist zNm- Ersticken. Aber sie''merken es kaum. Sie überschütten den Besucher mit tausend bangen Fragensie haben tausend Beschwerden, tausend Anliegen' und «an imn oft nichts mehr als einen wohlgemeinten Rat erteilen. ES sind AuSspeifungen etabliert, Küchen mW Teehallen. In langer Zeile sind sie aNgestellt und oft gibt es Tumult drinnen. ES sind eben. nicht Schnorrer, die hergekommen find und die sich Als solche behandeln lassen müßten. Es find ukramische Juden, die' nicht. vergessen, patz einmal, als die russischen Ann.een Galizien okkupiert hatteir, daS.Ukrainische Judentum für seine galigischen Brüder ein grandioses HilfSwerk errichtet hat» von de«' sich auch der Aermste nicht'ävss'ch'lotz. Nicht besser sieht eS in der «Krefh" aus, .dabeißt in den neuen Ronldgebwten^ dis.jetzt zum polnischen Reichs gehören. Tägliche Hilferufe gelangen aus der Gegend von B.apanowitsch nach Warschau, wo sich ungefähr zweitausend Flüchtlinge, aushaltest, Aus eigener Wahrnehmung kenne ich die Lage i» W-lhvnien. Hier zieht sich die neutrale Zom dahin. Ueber Oilrop. Kyretz, Sarnh, Dombrowitza und Tuczyn. lammen die Flüchtlinge. .Me streben sie'Rowno zu, woselbst sich derzeit über viertausend auftalten. Weitere viertausend sind noch in anderen Orten festgehalten. lieberihre rechtliche Lage herrscht zwischen. Gendarmerie und BürgermersteiTN ewiger Streit. -2)qs Opfer sind-die Flüchilinge. Ist Todesangst leben, sie «v. - dunsten'Qustrtieren, harrend des «Papiers", her LsgitlyratiLN, i die tk ihnen' ermöglicht, ftei auf die Bässe. ^u gehen. DaS amerikanische Joint C o itt nti L t e e hat ein HilfSwert d^en-sich-das Äriid in tä'usestd Faltrm Mf'Gesicht und Dt^Mf äepvSgt hoch'-fie"llWick-Äicht^ Sä sieht es in best «Kresh" aus. Lnd diese Gebiete jirch die erste Insel, auf welche sich int jüdischen Massen auS drv^ Ukrainischen Hölle retten.' ' , ' - / ' - '; '''-—"- ■;■ - v Die jüdische Selbstschutzorganisation in der AkMine. In' den' vielen Berichten über die. blutigen Judenverfolgungen in'der Ukraine fehlte bisher fast jeder Hinweis darauf, ob und inwieweit die Juden den Versuch gemach^ hätten, sich gegen dre Ueberfälle' zur Wehr zu setzen. Es «r< Zweckt ein trauriges Gefühl der Niedergeschlagenheit, annehme», zu müssen, daß die' jüdische Jugend der. Ukraine ihre Stätte und ihre Judengassen ohne Gegenwehr dem raub- und mordlustigen Gesindel überlieh. Jetzig wird jedoch ein Bericht de- Herrn B reg mann,'Mitglied des allrussischen, jüdisch:», gesellschaftlichen Komitees, an das Kommissariat für jüdische Angelegenheiten der Sowjetrepublik bekannt, in welcheru auch die Tätigkeit der jüdischen S'elbstschutzorgäni-' sationes in der Ukraine behandelt wird, Bregmcmn» Bericht bezieht sich auf die' Ereignisse in der Zeit von Mit!« September 1020 öte Anfang Jänner dieses Jahres. Aus ihm erfahren wir, daß es in verschiedenen Städten der Ukraine gut organisierte Selbstschutz« bt ei l u n ge n gegeben habe, die sogar^ über eigene Ur^illeriL verfügten. I« manchen StÄten — so erzählt der Bericht — mobilisierte das' Selbstschutzkomitee all« kampffähigen Juden bsider'.ri Geschlechtes^ In -einer dieser Kleinstädte die im ganzen aus sieben Gaffen besteht, funktionierte diese Organisation, welche —- wie Awegmann hevvorhebt militärischgut emsgobaut war, so tadellos, daß die Angriffe der Strolche wiederholt erfolgreich abgeschlagen wurden. Im allgemeinen stellt' Brcgmann fest, daß die Pogrömbcmden vor den jüdischen Selbstfchutztruppen zitterten und ihre Pogrombprsuche mit schweren blutigen Opfern bezahlen mußten. Der Bericht zahlt Faste auf» in denen die jüdischen Selbstschutztruppen, di« höchstens hundert Mann zählten, einige tausend Mann starke Pogrom-, banden gurückschlugen, in die - Flucht jagten und unter chnerr große. Verheerungen' anrichtetem Dke Angst' vor diesen cntschssossenen jüdischen'Selbstschutztruppen war so groß, daß-oft. wenn die Pogromhelden mitten in den Metzeleien den Ruf; ausstoßcn hörten: ^Die. Samgobranje 'kockmtl" alles fiehsli s und liegen , ließest, und die Flucht 'ergriffen. . ' \ Die Bands» des Ajaman. G v l o v a rber'rästet Breg* : Mflnn versuchten im Mai porigen Jahres in das Städtchen etävlierk. Aber der Joint darf sich mit Emigration nicht bc-''!. HMsL>iscze..einzutzringen,,wurden jedoch vom jüdischen Selbstfassen. Und die Juden Wolhyniens haben sich noch'selbst von / schütz zilrückgeschlagen. Im September machten sie einen den Schrecken'der letzten Jahre rächt .erholt. DaS amerikflnische Hilfswerk hat bei all seiner Notwendigkeit und Großartrgkert doch auch eine ^'luocalisrerende Wirkung gehabt, indem eS die. .NnLeim^lKen ihr ..- soäialen Michtey, enchep. N.M sB zweiten Versuch, auch diesmal ohne Erfolg, da die Selibstfchutz» truppen, »nterfiützt von etira 170 Mann Nottruppen, die Angreisrr zurückwarsen. Hiebei ereignete sich — wie Äregmomn . e.LHäAlt ein trqviMr Fall. Me Sowfttsoldaten bvdieytM