Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 776 (24.3.1921)
- Date
- 1921-03-24
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 86% known words query
- IRI
…/2979076-2979773-2979855--07069-2993084- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Nr. 77- Dkih Donnerstag ' +m0mm*mmmm—mmmm*SUCman*xaaSfi&S*aCBG****»—* ummiiu ■■■.,■*■■"' j ■—. 'ii i Die Derrmtreuungrn des Sekretärs Westermeier. Wie berichtet, hat sich am 17. b. M. der Sekretär der Krankenkasse der Genossenschaft der Schuhmacher Wiens Amor, Westermeier mit der Selbstanzeige gestellt» i'.je’t■ bcm Jahve 1917 -der Krankenkasse durch unlautere Machenschasten einen Betrag von 600.000 Kronen entzogen M. haben.. Mach Len Erhebungen des SicherheitsbureauS hat Westermerer die von den Spitälern einlaufenden Rechnungen beim. Kassier präsentiert und sich das Geld für die Spitäler äükzalnen lassen. Dann unterschlug er sämtliche Konsignationen...u^er die Mitgliedsbeiträge. Da Geschäftsbücher und Äassenbeftände niemals geprüft wurden, war es ihm möglich/durch picr Jahve Veruntreuungen und Betrügereien auszuführen. Die Ziffer der Schadenssumme scheint mit 600.000 Kronen zu Niedrig bemessen. Der Schaden wird auf 800.000 Krpnen gcschätzt. Westermerer, der. wie schon ausgeführt wuAe,. dev« fchwenderisch lebte, hatte in der neunzehnjährigen Sekteftttr« der Krankenkasse Aloifia K.» 18. Bez^, Schopenhäuersttatze wohnhaft, eine Freundin, die er mit Geschenken üerhaiA«, rn Theater mitnahm, und oftmals zum- Nachtmahl führt«. Auch sie hat auf eigene Faust cm der Krankenkasse Veruntreuungen mit einem SchadensLetrage von'11.700 Kronen egangen, doch wurde der Schäden teils von ihrer Mutter, teils von Westermeier gutgemacht. Nach der Verhaftung däs Westermeier belauschte die K. die in der Krankenkasse über ihn geführten Gespräche und hinterbrachte ihren Inhalt der Gattin des Defraudanten Auguste Westermeier, uni die Nachforschungen nach dem allenfalls noch vorhandenen Gelbe zu erschweren. Trotzdem gelang es, Lei Frau Westermeier noch 40.000 Kronen, bei der Kinderfrau des Buchhalters, der 44jährigen Anna N., 14. Dez., Meinhartsdorfergasse rcchn» hast, 15.000 Kronen sicherzustellen. Westermeier wurde dem Landesgericht eingeliefert. Die Sekretärin K. und die Kinderfrau wurden der Staatsanwaltschaft angegeigt, aber auf freiem Fuße belassen. Schmuggler und Fälscher. ' Die Korrespondenz Wilhelm meldet: In die'dunklen Machenschasten der GoLfchmuggler getvährt' / ein Kriminalsall Einblick, der zurzeit das Sicherheitsbureau beschäftigt und bei dem von Koffern mit Geheimfächern die. Rede ist. Der Fall ist umso öemerLenstverbe< als zwei Parteien einander gegenüLertveten',ürch hie, eine die andere des Betruges b-eim Schm üggM bezichtigt, wahrend auch der Beschuldigte zum Ankläger wird u«d den Anzeiger der fabriksmäßigen Erzeugung falscher ungarischer Notenstempel beschuldigt: Wir erfahren darüber folgende Einzelheiten: ' - Der angebliche Handelsangeftellte Adülf E h rlich, vm 16. Juni 1891 zu Czukow in Galizien geboren und dorthin zuständig, zuletzt im Hotel Post am Fleischmarkt wohnhaft, und sein Bruder Salomon Ehrlich, am 28. Februar 1893 zu Bielitz geboren^ nach Czukow zuständig, hatten anfangs.März.dieses. . Jahres dem Gemischtwarenhändler Klein f e lddurch den Handelsagenten Jsak Wiener ein Quantum vön 300 bis 4M Zwanzigkronenstücken in Gold Angeboten, welche angeblich bei einer Bank in Prag zn billigen Kursen zu haben seien. Klein selb, übergab den Brüdern Ehrlich zum Einkaufs des' GMes 81-500 tschecho-slowakische Kronen. Am 5, März L J. reiste Sabomvn Ehrlich nach Prag und Jsak Wiener gab ihm als Begleiter seinen Sohn Josef mit.! Um die tschecho-slowakische Valuta über die Grenze zu schmuggeln, bedienten sie sich eines Rei sekörbes, den Kleinfeld zu diesem Zwecke zur Verfügung gestellt hatte. Die vier Eckstangen dieses Korbes warenhohl jund sollten bei der Hinreise nach Prag zur Aufnahme der Banknoten und auf der Rückreise zur' Verwahrung des Goldes dienen. In Prag nahm Ehrlich, welcher die Kaufverhandlungen dort allein führen sollte, , dem Josef Wiener, den er von jeder Mitwirkung aüsschloß, die . Hälfte des Kgufschillings ab. Auf der Reise hatlen'schon Leide bas Geld aus Vorsicht geteilt mitgeführt? Ehrlich brachte! schließlich dem Wiener Lldß 50 Zwanzigkronenstücke und verschwand mit der noch restlichen Summe. Der junge Wiener mußte allein nach Wien zurückkehren undbrachte seinem Auftraggeber Kleist se lb 'f 1000 Goldkronen, so daß dieser einen Schaden von 695000 Krvnen österreichischer Wahrung erleidLI/Minselb erstattete nun im SicherheitsLuveau die Betrugsanzeige gegen die beiden Brüder Ehrlich.und'", am 19d. M. wurde Adolf Ehrlich verhaftet/ Klejnseld und Wiener bezeichnen ihn als den geistigen Urheber des Betruges. , Während des Verhörs drehte Adolf Ehrlich den Spieß um und zeigte an, baß Wiener und Kleinfeld ihn anfangs März überredet hätten, an'einer"großzügigen Fälschung u n g a r L scher Bank N o t e nstempel teilzunehmen. Sie teilten ihm. mit, daß es sich um Roten von 1000 und 100 Kronen handle, die Kleinfekd angeblich in einer eigens - zu ' btesem Z wecke «n der Umgebung Wiens eingerichtetn We r k-- st ä t te mit ungarischen Notenstenrpeln versehen wollte. Diese Notey sollte Ehrlich gegen Beteiligung an dem Reingewinn nach Ungarn exportieren und in - einer ungarischen Bank zu Ueberweisungszwecken hmterlegen. Zu der Ausfuhr dieser Falsifikate wollten sich, fügte Ehrlich hinzu, die Genossen des schon erwähnten Korbes mit den hohlen Stangen bedienen. Kleinfeld soll mehrere dieser Körbe besitzen. Bei Ale in se id nnd W ie n eit wurden Hausdurchsuchungen vorgenommen, bk über ai&t£JB.eLA&enbeö ßtQabcn. föii ßbet Wiener Morgeitzettmr- Mitttilimgen ans dem Publikum. MH VLirl.06U»0 ö-'g FrU.uIein Pepl EisenhSndler (Lutowiska); 1 gratuliert allerherzlichat Dnaif Penner und Fnaffle «». Anlässlich der Verlobung unseres Freundes Herrn HERMANN FEDER mit Fräulein ERNA LANG gratulieren wir herzlishst GEBRÜDER. ECKHAUS ««« Den .geehr ten Freunden meines Hauses beehre ich mich mitzuteilen, dass die Repräsentantin meines Hauses und hingebungsvoUePöegerin während meiner langen Krankheit, meine Grossnichte. Fräulein MARGIT BUCHSBAUM (Eisenstadt- Wien, II.) sich mit Herrn JULIUS KOHN (Brati> stava'Wien# VI.) verlobt hat Rabbiner Moritz Kramer «« liefert in begannt gute; Ausführung PHOTO„GEBHARDT« »., TABORSTRASSE 5 »» RILLANTEN, Perlon, Gold, Silber, Pl&tia «.Uhren ktvU USA rerkaufti 776 ETTER Rotentuxmetr. 23, XeriahUierstr. 98 «t man mrr 0tnrm p———WWaWtaJB—WWmWWBBWaw»mn»mnr^ waren, ist ziemlich kfongfo*, «ch mm dis JM&pe$* 0 die in der ganzen Weltgeschichte einzig dastehende« Grones die der Fanatismus i« Dienste der „Religion der Nächstes fiefic" auf dem Kerbholz hat, die Juristen und staatlich«^ Gefetzemacher verantwortlich macht, so bedient sie sich eiwrtf; Methodenach der für die letzten Justizmorde Oesterreichs —- bejsl Scharfrichter Lang tzur Rechenschaft gezogen werde«! müßte! .Nein, so leicht, kann sich die k.rtholischL Kirche vom dieser historischen Schuld nicht reinwaschen. Sie war es^ ' die im Mittelalter den Staat souverän beherrschte, und wen«!' deri Staat gerade zu dieser Zeit Institutionen schuf, die Wej tiefste Schmach der Menschheit bedeuten, so trägt sie drei moralische Verantwortung mit. ES ist freilich kein sehr ehrendes Zeugnis für die beglückende Gewalt des ,Mtlich--religiösen" Gedankens, wie ihn, die Acholischen Klerikalen verstehen, hast überall dort, wo seine Vorkämpfer zur Macht komme«, dev Blutdurst und die niedrigsten LeLenschaften die Oberhaus gewinne«. Wir sehen diese Erscheinung in allen christliches Staaten des kirchengläubigen Mittelalters und wir beobachten sie heute im ,/hristlich" geworbenen Ungarn. Und dyrt bs^ merken wir auch, wie wenig die Kirche sich bemüht, dem Greueln, die in ihrem Namen begangen werde«, Emhalr W gebieten. Und doch wäre das die würdigste Art, für Wen guten Ruf zu kämpfen — und eine wirksamere als. Briefs kastennotizen in klerikalen Blättern.;;. Die Lohnbewegung im Friserrrgewerbe, Die Genossenschaft der Friseure hat beschlossen, die Forderungen der Gehilfenschaft nicht zur Gänze zu bewilliget und folgende Zugeständnisse zu machen: Den gelernten Ge-. Hilfen werden 250 Kronen, den ungelernten Hilssarbeiterinr^m 200 Kronen wöchentlich als Lohnerhöhung gewährt. Demnach würde der Wochenlohn eines .HerrenbedierrerS" unter taftjj 21. ,Lebensjahr 700 Kronen, über 21 Jahre 65.0 ftronem betragen. Für Manikurinnen und Harrarheiterinneu würde' . sich , der Wochenlohn je nach der Zeit ihrer Berufstätigldit auf. Grösster und dosier LLuLor Wiens «se Brillanten9 Perlen Juwelen, Edelstölnhändler Kabine witsch, Juwelier I. Maximilianslraeso 5 II. Stephanfestrasse 3, nur Nr. 3 (jetzige MaWerstras«*) (jetzige Hollandstram) Tel. 8541 und .45146 im eigenen Hause FreHac ab 6 Ukr«. Samstag getthioisett. Horen Sie auch unsere Preise und BureaumSbel die grösste Auswahl Leopold Steinbart Wlon, X., Biberstrasso IVr. 0 SebreibmasehinAnraparatnran rasch, billig und gut 159 TeL 4073/VU1 ftl Restaurant Kohn Wien, XX., Heinzelmanngassei—3 (Ecke Wallen* steinsirasse) / Vorzügl. Küche f Weinspezialitäten ehreibmasehinen fabriksneu und gebraucht, alle Systeme *i? Leop KURZER,VII.,Westbalmtr.23 (1(1.91131) Reichste Auswahl zu billigsten Preisen ln sdiLsch« and " LUXUS- U MßNM Brodbeim ,7 VI!., Kftfserstrasse " : bei MariahilfcrstnsK HaüttlcRe der StrataeabahaUaie« S tattd lS die Beschuldigung des Ehrlich sehr bestimmt lautete, wurden, beide verhaftet. Die Erhebungen in der Fäl-, schungssache hatten bisher kein Ergebnis. Kleinfeld und Wiener bezeichnen die Beschuldigung des Ehrlich als einen verleumderischen Racheakt.. , Verteidiger der ItrquWiün, Der Widerspruch zwischen der christlichen Theorie «nd der Praxis der christlichen Kirchenpolüik beginnt sogar schon den frommen Leserinnen der christlichsozialen Blatter auf-, zufallen. Das „Deutsche Volksbla^ druckt ein .Hrauenwort zu Kooperator. SchmidS Forderung nach christlichem Lkommunismus in der katholischen Kirche" ab, in dem es heißt, daß/nur «in selbst von christlicher Liebe erfüllter. Idealist diesem Gedqnkengang — den die Vertreter der Kirche bekanntlich abgelehnt haben — zu folgen vermag. Und die „Reichspost" sieht sich genötigt, in ihrem .Briefkasten" die Bedenken einer ,Lulturfreundin" wegen des Treibens der Inquisition zu zerstreuen. Sie tut dies mit folgender „Erklärung": ,Di« Inquisition in Spanien war doch nicht ein» kirchliche, sondern eine staatliche Einrichtung, bas Foltern im „finstern Mittelalter" (es war doch schon im Altertum gebräuchlich!) keine. kirchliche,, sondern eine Einrichtung, der Justiz. Um konsequent zu sein, müßten Sie „für alleFoltergreuel und Ketzerverbrennungen" die Juristen (Richter, Gesetzmacher u. dergl.) verantwortlich machen." . Mit Verlaub! Die Fnquisition war eine echt christliche. Erfindung „zur höheren Ehre Gottes", eine im Dienste der katholischen Religion tätige Institution, die' unter regier Assistenz der höchsten kirchlichen Würdenträger zahllose '«nschuldige Menschen — ,Letzer" und Juden —. dem qualvollen Mmmentodr überlieserts. Wer ihre aus führenden Büttel 500, bis 660 Kronen erhöhen. Die Gehilfen werden in einer heuür «tu 7 Uhr stattfindenden Versammlung über die Frage eines, die Entscheidung fallen. Fleischabgabe m Wien in der Woche »o« 24. bis zum 30. Marz 1921. F« der Abgabiwoche vom 24. bis 30. d. M. gckangt «Ni Wien Gefrienmdsseisch zu den Preisen der tunen Woche M AvK^ gäbe. lErste teure Woche. Es ei halten alle Hiushabunge« 10 öke per Kopf zum Presse von K 102 für 1 kg Vorderes, K 108 für! 1 kg Hinteres und L 136 für 1 kg Bratmfletsch. Der Berkanf erfolgt, gegen Abtrennung des mit-Mer ^8" bezeichnete« Ah-! schnitteS des Rindfleifchemkanfscheines. Ab SamStag den 26. d- M» 7 Übr abends, dürfen die Abgabestellen das erübrigte N'ndsseM an die bei ihnen rah«merren Kunden, ohne Rücksicht darauf, odj diese ihre Quote bezogen haben oder nicht» verlaufen. Die Kopf»; qupte betragt auch \\i diesem Falle 10 6kg und erfolgt die Abgabe zu den gleichen Pressen. Beim Bezüge der Znsatzquole wird bau mit »L* dezeichuete Abschnitt des Rmdfiesschemkansschemes. obgetrennt. PalSstina-Amk, Fürsorgekomitee der Mische«! Emigranten, / Wien, ll. Zirkssgasse $S. Älufruf z«« Pavimfeft. . . Der Aufbau unseres Landes Erez Israel beginnt. Ich alle« Schichten unseres Volkes werden Vorbereitungen gor! trvsfen.' Wir stehen vor harten Problemen, die ihrer Lösung harren. Ein wichtiges Problem ist die Erlangung der Mehr-j Heft, im Lande. Gegenwärtig wird Palästina von IVO.VOih Juden.und 500.060 Arabern bewohnt. ES ist eine Auf«; gäbe des jüdischen Volkes, an der Besetzung des LandeÄ durch unsere Brüder. mitzuarbeiten. Leiber bilden die hohem Wegekosten und der Tiefstand unserer Währung ein unüberwindliches Hindernis für die Mehrheit unserer Jugend. Ruhr immer sind die Wohlhabenden die Tüchtigsten. Cs schlummern! in. einem großen Teil unserer Jugend riesenhafte Energie^ geistiger und wirtschaftlicher Natur, für bie. der Aufbruch nach Erez Israel teilt unerreichbarer Wunsch ist, da ihr diej Mittel fehlen, Verhelfen wir diesen Menschen, in das Heilige Land zu kommen und den Judenstaat aufbauen. Jeder! Verein, jede Verbindung, jede Sektion soll e§ sich zur heilige«! Pflicht machen, für mindestens vier Personen jähvlich das Reisegeld nufzubringen. Jeder Fulnf hat die Pflicht, zirr friedlrchen Besetzung beS Landes beiz«- tragen. Bisher wurde für diesen Zweck wenig getan. Wir rufen an die Arbeit! Scharen unserer Jugend ans der Ukraine und aus Polen harren auf eure erlösende Tat. I ' ‘ Jeder Verein, jede Gruppe wird das Verdienst Habens die Anzahl der Juden in Erez Israel um vier vergrößert zu haben. Es gibt keinen edLren Zweck, als Heimatlosen die-.Heimat zurückzugeben. Unglückliche glücklich zu mach«! Und Emigrantennot zu lindern. Es ist ein edles Werk. Daß Purimfest bietet die beste Gelegenheit, dieser AUiWi de« ^nötigen Schwung zu verleihen. i Tsie Kosten der Beförderung einer Person betragen zeh^ Pfund . Sterling. . < '12. Spendenausweis vom 10. bis 20. März 1021: Ing. Pis k, 13. Bezirk. 5008. Durch Max Koh« anläßlich des Geburtstages D'r. Piket 900 K. Durch B. Halpern 1540 K. Buke ben Josef (Bnkgarienj 1.000. K. N. N. 200 K. Bettena ktion: De. Wilhelm' Sprecher 1009 K. Kreisker 1090 ft; seit 1. ÜRätg 1921 331.877.58 ft., insgesamt 338,017.58 ft. Vom Palästina-Amte und fürsorgekomitee befugte, mit Legitimationen versehene Personen sind, berechtigt, Dpendr« e»weae«»nehmen. - ... ' ■; :i % ® Antisemitische Wissenschnft. Ein »deutscher ttHtm* fcnwb“ ladt zu eimm Vortrag über jüdische Anthrovologie ein! Zutritt wird nur Ariern gewahrt. Der Vortragende hält sich M au das bewährte Kaffeeschwestern-Prinziv, nnr A b w e s e« d e ausMichtm. Treuem wird dm Besucher» der verhaßte AnbW von Jndttmasen und Kurzschadrl« nicht «spart bleiben, de»n ek sind .auch Lichlbssd« augekündeEt. Und diese Lichtbild« sind natürlich — wie schmeichelhaft — die Jude«. Wir werden als^ «um wir schon nicht hmeiugrlassm werd«, trotzdem weuigstrrch m vtLg« — i» Lichtbild — hmgmchtet. E«e MethAe, dd tmmerhm Hs«« «bstichr v« d« das H«r«