Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 775 (23.3.1921)
- Date
- 1921-03-23
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Sektz S. Wien, Mittwoch Tagesbericht. Der Horthy-Terrsr im Amt und auf Ler Straße,/ . Aus Bud aPest, wird uns beruhtet: Die christkuhe Rechtsordnung wütet wieder in' Ungarn.' In den fetemtern' bis zu den höchsten Stellen trägt jede Maßjnahme und jede Verordnung den Stempel des Weißen Terrors gegen die Juden, und in den Straßen bon Budapest und in den Probinzstcidten mehren sich aber- Wals die Gewalttätigkeiten gegen jüdische Bürger. Bezeichnend hiebei ist bloß, daß Mefc Fäll^ schon so sehr überhand nehmen, d'aß ihre-völlige Unterdrückung in der Presse kaum mehr 'durchzuführen' ist und daß es tzenügt,/ diejenigen Borfälbe zu summieren, welche die Zensur' passieren ließ, um eine Ahnung zu' haben, wie es auch heute noch mit der. Rechtsordnung in Ungarn bestellt ist. - ' So berichtet - der „Vilag": Es ist wahrhaftig nichts Besonders geschehen. Im ganzen wurden fLn f Men s ch e n in, der Trommelgasse' insultiert. Eine gutgelaunte " Gesellschaft feierte den Josefstag, und die Feststimmüng' riß die jungen Leute zu Scherzen hin. Sie ohrfeigten fünf Manschen,' iearheiteten" sie mit Stöcken und Fußtritten'.und zogen sich dann zurckckl'Die Herbeitzesilten.. Wachleute fanden keine Spur, mehr von den Angreifern. i - Ein anderer Fall aus demselben Blatte: In her Drvßfürst Alexandergasse ist eine. Wachstube. Zwölf .Schritte von dieser Wachstube wurde am letzen Freitag- Abenduw halb 8 Uhr eine jüdische Familie, bestehend Aus drei Brüdern urck» der Gattin eines derselben, .von einer aus ungefähr hundert Jünglingen bestehenden Gruppe angegriffen. Unter dem Ruse:, ,sHant di: Juden ßvuWSn. diese jüdischen Passanten mit Eisenstöcken mörderisch geschlagen. Der eine, Emanusl Molnar, ^vurde von ungefähr fünfzehn dieser Rowdies derart zu gerichtet, baßer bewußtlos zusammenbrach. Das Weh- Vagen. der Mißhandelten' hatte einenganzen ° Auslauf verursacht und trotzdem gelang, es den Angreifern, ehe' die Polizei aus der, wie gesagt, zwölf Schritte entfernten Wachstube am Tatorte erschienen war, zu ent- AsmMn. . - - ' In - der Provinz, geht es nicht besser zu. Die ßmgavischLn Blätter melden, unter anderem denfolgenden Fall: Beidem Biergroßhändler Jsnö Weiß in Bicske im Stuhlweißenburger Komitat. erschienen. fam .ä. März, 8 Uhr abends, fünf bewaffnete Männer in Uniform und erklärten, eure Hausdurchsuchung vor- «ehnren zu müssen. Sie rafften alles an Geld und GchüruHachen Zusammen,'inißhaudelten Weiß' uyd seine FrM m furchtbarer Weise und zogen dann ab. Vähkend 'Kiefer echt christlichnationaleu „Amtshandlmrg" hielten Drei Mann vor dem Häustore Wache. Die Blätter verschweigen die Namen dieser uniformierten Räuber, obgleich sie durchblicken lassen, daß die Attentäter nicht unbekannt seien. 'Diese Erscheinungen können niemarrd wunberrrehmen, wenn man auf der anderen Seite sieht, daß die Regierung und ihre - Organe ununterbrochen daran arbeiten,'die Juden auf allen Gebieten zu entrechten. Wie die Regierung und die Stadt Budapest mit den jüdische n F l eis ch h a u e t n'; vorgegangen ist, ist. bereits bekannt. Zuch daß der allergrößte Teil der 54 SKm>- ronzessionsbFitzer, denen tte Konzession entzogen wurde, Juden sind, 'wurde bereits bericht«,'. Weniger bekannt jedoch sind die Begleitumstände chicsrs Gewaltaktes. Zunächst die" Tatsache, daß ein Teil dieser, ihrer Konzession beraubten Juden seinerzeit die Konzession aus. dem Grunde erhielt, weil der Betreffende als Ganzinvalider ans dem Kriege heimkhrte. Andererseits jedoch hat der Abgeordnete Karl Rassayin seiner am letzten Samstag in der Nationalversammlung vorgebrachten Interpellation auch hinter die Geschäftsgeheimnisse dieses Rechtsraubes' geleuchtet. So teilte er, mit, daß ein Teil dieser auf weißterroristische Weise freigewordenen Kinokonzessionen an eine an'g lo-magyarische Filmaktrengesellschaft, an deren Spitze Oberst Stead steht, vergeben wurde. Ironisch frug Abgeordneter Ras sah, ob denn Oberst Stead auch ein ungarischer Kriegsinvalide fei, zu dessen Gunsten dieser Konzessionsraub begangen wurde. Daß an dieser FilmakUengüsellschaft, die heute in einem gewissen Sinne das Film-Mönopol in Ungarn besitzt, auch noch ungarische Politiker und ihre Verwandten beteiligt sindbraucht . Nicht erst gesagt zu werden. D'fer christlichnationalen GeschLftsantisemiten sinh in ihren'Mitteln/ aus dem Kurs Nutzen zu ziehen, unerschöpflich. Das Neueste, was sie zu diesem Behufs -erfanden, ist ehe Verordnung, daß er in Budapest von nun ab keine Filialgeschäfte mehr geben würde. Unter Berufung auf den Wohnungsmangel werden sämtzb liche Filialgeschäfte angefordert und es ist natürlich nur ein Zufall, daß bei der Durchführung dieser Verfügung gerade die Filiallokale jüdischer Geschäftsinhaber anforderungswert befunden werden. Selbstverständlich werden diese Geschäftslokale nicht zu Wohnungen adaptiert, sondern abermals als Geschäfte den Nutznießern des christlichen Kurses ustd solchen, dir zu viel Geheimnisse wissen, zugewiesen, um sie zum Schweigen zu bringen. Die brutal übrigens bei solchen Anforderungen vargegangey wirb, zeigte der Falt der Delogierung einer jener jüdischen Traf Lla ntinnen, die nach der» M« LßchUKuiMmU m Ar AeoLLtteM «eLomsren Wiener Morgsnzettung Im Weltkriege verloren 'wir unsere Augen und unsere Glieder, unser Hans und Gut.. Uns freut nicht die Sonne, freut nicht die Erdo. Aber . le’ en wollen wir und arbc^or, Gebet den jüdischen Kriegsblinden und «•Krüppeln Brot und Arbeit. Zeichnelt ÄH“ feilsch eine su fS.SSS »ad 5000 K rur„ Wiederaufriehlung der Existenz der . " ’ / Unglücklichen.' V '* * Jeder flnteflÄln r e tt e f eine Jflfllsclie KriegslipMenMlle! - - Gebet Arbeit der Sclmfeidcr- und Schusterwerkstätte des Jüdischen KriegsinvalideR* verbandes (XX., Hemzelmamiffasse Nr. 15). Spendet für Verpflegung und Bekleidung . Gegenstände und Geld. Gebet ein Pessach-Geschenk den jüdischen Kriegsinvaliden! Hebet die Unglücklichen aus Not und Elend! Verband der jüdischen Invalidem und Heimkehrer Wien, II., Ober« Donaustrtsee 65 4«ss Ze?chnungen und Spenden werden entgegen genommen: In der Redaktion der „Wiener Morgenzeitung0, in der Verkehrsbank,. Filiale Taborstrasse, Postsparkassenkonto Nr. 191.132 und im Verbände der ißdischen Invaliden an Wochentagen zwischen * und* 6 Uhr nach mittags.- «SNWWWMV ist. Es ist dies die Witwe Adolf Avas, welche seit vielen Jahren gegenüber der Oper auf der Andrassy- Straße eine Trafik innehatte. Die Konzession wurde ihr entzogen und gleichzeitig ihr Geschästslokal ängefordevt. Da sie außerstande war, rechtzeitig das Geschäft zu, räumen, wurde sie vor einigen Tagen mit B r achialgewalt delogiert und — es war gerade gegen Abend — die Besucher der Oper konnten mit-., ansehen, wie eine Witwe im geordneten Ungarn hilslos auf die Straße gesetzt werden kann. . Eine Produktivgenossenschsst jüdischer Blinder. Man schreibt uns: Schon vor. Jahren wurde unter Mithilfe des Gemeinderates Dr. Pla.schkes der Hilfsverein der jüdischen Blinden gegründet. Diese Blindenorgamsation vermag es, einzelne ihrer in besondere Not geratene Mitglieder gelegentlich zu-, unterstützen, ihr- Ziel aber, durch geeignete Institutionen jeden arbeitswilligen Blindendavor zu schützen, auf Wohltat«^ AnspMch. erheben lzU müssen, konnte sie bisher nicht erreichen/ * Deshalb Konstituierten sich Montag den IC. d. M. mehrere Frauen und Männer der jüdischen Gesellschaft provisorisch als Blindenfürsorgekomitee. Nach einem ausführlichen Referat des Herrn Siegfried Abele's wurde einstimmig beschlossen, an die Gründung eines Bl in den-Ledigenheim es mit Arbeitsstätte zu schreiten, woran sich auch «ine Produktiv- und Wirt sch asts genösse nscha ft sämtlicher jüdischer Blinden schließen soll. Da bereits bestimmte. Lokale in Aussicht genommen. sind, werden0 bei genügendem Interesse der jüdischen Bevölkerung diesem schönen Werke keine .Hindernisse entgegenstehen. ' < : *: Zur Aufbringung der MittÄ sollen, wie der Vertreter . der Tischgesellschaft „Mserstraße und Umgebung", Herr Vomze, beantragte, unverzinsliche Anteilschein e ausgegeben werden. Er war in der Lage, auch sogleich eine namhafte Zeichnung anzukündigen. Zum Obmann des . provisorischen Komitees wurde Herr Gemeinderat Hermann Plasch-" kes' gewählt. Gefällige Zuschriften und Spenden find an die Geschäftsstelle des Hilfsvereins der jüdischen Blinden, Herrn Leo Damm, 16. Bezirk, Frauengasse 3, zu richten. Enquete über Lnngenkrankenkslsnte«. Am 19. d. M. fand im DolkSgefundheitsamt eine Enquete statt, die vom Komitee zur Gründung van B e rsorgungSkolonien für Lungenkranke einbe,' rufen worden war und dem Ausbau der von dem Komitee errichteten Kolonie galt. Vertreten waren das VolkSgefuird, heitSamt, die Stadt Men, der Vorstand der Krarckerikassen Wiens und NiederösterveichS, die Wiener Bezirkskrankenkasse, die Allgemeine Pensionsanstalt für Angestellte und die In» validenentschädigungskommiffion für Niederösterreich. Nach ^nleitenden Worten deS Hofrats Franz erstattete Pri» mariuS Gerber ein ausführliches Referat, in welchem er die Rotwendrgkeit begründete, endlich auch in Oesterreich UebergangSanstalten für aus Spitälern und Heilstätten entlasiene Tuberkulose zu schaffe«. Da erfahrunzSgentätz die aus Heilanstalten entlassenen Tuberkulösrn bei sofortiger Rückkehr zur Bollarbeit im Erwerbsleben bakd abermalserkranken, brauchen sie jene UebergangSanstalten, m welchen sie unter ärztlicher Aufsicht bei individueller, abgc« stuster, sogenannter dosierter Arbeit allmählich ihre frühere. Leistungsfähigkeit wiedererlangen können. DaS Der» sichren wind seit 1890 in zahlreichen Anstalten deS Auslandes angetvendet und ist auch.in den Heilstätten Alland und Steinklamm 'eingeführt, worden. Seine Wirkung auf den physischen uyd. psychischen Zustand, der Genesenden ist im Gan»en f« günstig, daß man geradezu van einer ArLeitS. heUmethod« (Arbeitstherapie, zu sprechen berechtigt ist. Eine .derartige Uebergangsanstalt/ist {« September 1«0 in zwei V«A daHWiiM BiMm' 23. Marz 1SS1 Mr. Tft % errichtet worden und arbeitet mit bestem Erfolg, erfährt aber nicht jene Förderung, die sic mit Rücksicht auf ihre sozialmedizinische Bedeutung verdienen würde. GektrsnSrtt Müller billigte diese Ausführungen des Referenten und erklärte, . das VoLkSgesuMeitSamt werde die Bestrebungen . deS Komitees nach . Kräften fördern« Oberstadtphysikus Böh mversprach eine - Subventionierung der Aktion durch ' die Stadt Wien zu befürworten. Sehr warm setzte sich der Chefarzt des JnvalödenamteS, Obermedizinalrat -Deutsch» für den der Aktion zugrunde liegenden 'Gedanken ein. Professor Schiff, vom Verband der Krankenkassen und Vizedirektor Breit von der Bezirkskrankenkaffe erklärten, eS nur begrützen zu^ können, wenn die Anstaltspflege in dem zur. Diskussion gestellten Sinne, aufgebaut werde.. Chefarzt Schön schjlderte die prekäre Lage.des Komitees, zollte dem Idealismus der Kranken, die an dem Aufbau der Koionre mvtgewirkt halben, Anerkennung, und sprach die Hoffnutvg aus. daß die Aktion nunmehr nicht , nur bei Behörde« imfc 0 KrarLönkassen,. sondern auch in privaten Kveisen die vM verdiente Unterstützung finden werde. Fromme Methoden. Ein ostjüdischer Exportakademiker hat das Verbreche« ' begangen, während der. Sommerferien im Salzburgischen Erholung zu suchen. Da dieses Delikt zu einer Verurteilung nicht ausreicht, bemühte sich die autochthone Bevölkerung, ihm irgend ein ^Klämpfl^ anzuhängen, um ihn mit Gewalt ins Kriminal' zu - bringen. Cr wurde also zunächst eines Rot« zuchtakteS an einer Taubstummen bezichtigt, poch mutzte da» Verfahren gegen ihn eingestellt werden. Da. man aber schätz nnmal zum - Schutz der bedrohten Tugend ausgerückt war, ließ man ihn nicht ganz laufen, sondern verurteilte ihn wenigstens wegen ^Gefährdung der öffentlichen- Sittlichkeit^ die ex sich durch — Sonnen auf einer Wiese angeblich hatts zuschulden kommen kaffen. Vor der Berufungsinstanz erwies sich auch diese Anschuldigung als unstichhältig und die Sachs endete mit einem Freispruch des Angeklagten. Das verursacht der ^ReichSpost7. schtperen Kummer, wahrscheinlich mit. deshalb, weil ihrem, christlichen Herzen daS Bewußtsein wohl« getan'hätte, daß sich-wieder einmal ein sündiges Menschenkind Krch - unverschuldetes Leiden das Himmelreich verdient habe. In ihrer.Enttäuschung -färbt sie ihren. Bericht über di« Angelegenheit so, datz der Leser glauben mutz, der Jude Hab« das Verbrechen, das chm zur -Last gelegt war> wirklich bs« gangen und fei nur durch irgendeine Unbegreiflichkeit — wahm ' scheinlich die bekannte Judsnfreundlichkeii der Salzburger Ge» richte — der verdienten Strafe entgangen. Durch diese „fftt» lidh»religiöse" Methode will es das christliche Organ den Inden erschweren, auf dem Lar^pe Gastfreundschaft und Erholung V vom Grotzstadtleben zu finden. Und das zu einer Zeit, da tausende christliche Wiener Kinder die Gastfreundschaft deS Auslandes in Anspruch nehmen müssen! Zmn. Glück verftehi man dort unter '„sittlich-rÄigiösem/' Tun etwas Besseres, wenn man ti dort auch niHt VÄstthk, mit diesem Begriff Geschäfi:Jt 4 zu machen . ^- - Der falsche Tonfall. Dem. Zeiümgslcftr ist es heute verdammt schwer gemachl wordeir, sich zu orientieren. Während bte. „Arbeiter-Zeittlng* dem Steinwen.derscheu Antisemitismus, ein paar Tränen der Dankbarkeit ins Grab nachweint, legt die „Reichspost" gewaltig gegen den „falschen Tonfall" los, der die polittsche Diskussion im Deutschen Reiche vergiftet und das Niveau der gesetzgebenden Körperschaften auf das von Spelunken, hinabdrückt. Allerdings macht sie diesen Borwurf in erster Linie dni Sozialisten aller Schattierungen, bewahrt aber immerhin so viel ganz ungewohnt« Objektivität, folgenden klerikalen Erguß eines bayrischen — Amtsblattes wenigstens nicht in Schuh zu nchmen, der als ,Lunkspruch an alle Sarr- und. Sk> gierungsjuden an der dreckigen Spree" gilt; ,Mir haben, vernommen, was Ihr aller verbieier, Vck verboten habe« wollt, und wir erkennen wohl, daß Ihr damit im Dienste Eurer Sozen, Uspen und Kchreden «inen Feldzug gegen ünS Bayern eröffnen wollt. Wtt machen Euch, dmd und zu. wissen, daß Ihr das beschließ«, aber nicht beschließen könnt, ganz nach Belieben, daß aber .jetzt ,uyd hinsür für Eure Machtsprüche, die nichts sind all Sprüche ohne Milcht — und das werden wir Euch beweisen — in Bayern kein GÄtungsgebiet ist. Ihr könnt bei unf Schwier und schlechte Kerle aufhetzen; wir habe« . NestndÄ und Lumpenhunde im Lande, denen Eure Para» grqphen recht nett änstehey werden, aber .unser Gesamt-, Volk verachtet Euch, Eure Befehl« und Eure Gesetze, tuen« sie rkach unserer unbeirrbaren Ueberzeugüng dazu angetan . sind, die Tyrannei des Pöbels wieder aufzurichte«. Wir haben damit aufgeräumt, und wenn Ihr glaubt, daß wir sie uns durch Berliner Saujuden wieder in» Land schaffen lassen, bann ist haS bloß ein Beweis, daß Ihr zuviel Maschinengewehrschnauzen, aber zu wenig Hirn habt. Ihr kennt weder unS «och unftve Verhältnisse und braucht sie auch nicht -u kennen. Die Ordnung, die wir im März 1920 ohne Euch und Eure dumme Meinung geschaffen haben, die erhalten wir unS. Ob sie Euch paßt, ist unS wurscht. UnS paßt sie, und wenn Ihr glaubt, daß Ihr UnS Euren jämmerlichen Willen aufzwingen, könnt, dann macht nur die, Probe! Mit Eurem Enttväffnungs- und Entmannüngsgesetz wischen wir unS MW . . . In unserem Lande ist Euer schwarz-rot-gekber Weimarer Putzhadern, Euer demokratischerSchandfe tzen nicht r» GÄtung, . . . . Wollt Ihr's daraus ankemmen lassen, bann kommt nur selber herunter, und herntzch werden wir ja sehen, ob uns die beschnittenen Eunuchen der Entente Gewalt antun können. Me lassen die Berliner Saujuden gebieten und verbieten und lachen d«KU. ES soll nur so ein galizifcher.PeikeSjud kommen und uus entwaffnen wollen — den schlagen wir, daß er «. keinen Sarg mehr hiueinpaßt." S^lbstverstLnblich entrüstet sich das Organ der Wen« Lhrisklichsozialen weniger' über diesen „sittlich-religiösen" Gau» Herdenton alt über Len „Heid nisch-j übt scheu Ha^, mit dem-« gelegentlich von sozialistischer Seite erwidert wirb. Und daS zitiert« Beispiel „bajuvertscher Tonart" ist nicht .«ÄU* •!.AiäatN^.MLjMKM. »M«