Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 772 (20.3.1921)
- Date
- 1921-03-20
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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Seite 4 Wien, Sonntag Neue Unruhen in Irland. . Lmi-on, 19. März. (Tel.--!domp.) Alle Telephonirrrd Telegraphanlcittmgan mit V e l f a st sind seit gestern, unterbrochen. In der Stadt selbst kam es zu Unruhe n und Plünderungen. Militär mußte der bedrängten Polizei in Panzerautos zu Hilfe eilen. Auch in anderen -Teilen Irlands kam es zu Gefechten. In der Grafschaft Galvay wurden mehrere Bürger getötet. Dublin, 19. März. (HavaZ.) Eine aus Soldaten und Polizisten bestehende Patrouille fiel heute früh - bei Dungarham in einen Hinterhalt. Der Kampf dauerte fünf Stunden. Ein Polizist wurde g c t ö t e t. Man glaubt, daß mehrere Angreifer getötet IvSrden s sind. Ferner "würde' die Leiche eines vermißten Söl-'' baten gefunden. Man meldet, daß gestern abends in der Grafschaft Cork zwei Polizisten in einem Hinterhalt verwundet wurden, davon eurer 1 öd' ich. Auch unter den Angreifern soll es Derwnnbete gebi?n. GeleZLe BeLnde irt Zsndsu. Paris, 19. März. (Wolfs.). Die Ageuce Havas 'meldet aus London: In versch'eden-en Vorstädten Londons sind Brände ausgebrochen, die Sinnfeiner n zugeschrieben werden. Der amerikstttLsche BoLfchasLer Ln Londsn. London, 19. März. (Tel.-Komp.) Dis englische Negierung hat dem neuen amerikanischen Botschafter Robert H e r v e y ihr Agrement erteilt. Hervey ist der Herausgeber -und Eigentümer der beiden amerikanischen Zeitschriften „Amerikanische Rimdschaü" und „Herveys Wochenschrift". Er würbe dadurch bekannt, daß er den früheren Präsidenten Wilson entdeckte. Später wurde er aber einer seiner erbittersten Kritiker. Er spielte auch eine führende Rolle bei der Nomination des neuen Präsidenten Hardinge;. Wieder eine EiAwSAverrmgsdiL in AmeriLa. Paris, 19. März. (Wolff.) Wie die ..Chicago Lribune" erfährt, soll im amerikanischen Repräsentantenhaus aufs neue eine Bill eingebracht werden, die die Einwanderung beschränkt. Die Bill soll ähnlich der gestaltet sein, die Wilson nicht angenommen hat. Der FsK Krsrrstadts. . Moskau, 19. März. (Funkspruch.) Am 17. d. M. um G Nhr 30 Minuten früh haben unsere Truppen die Drahtverhaue verschiedener Werke /vor -Kronstadt rasch .durchschnitten und mehrere Werke genomrnen. Zwei, derselben waren nicht besetzt. Um 1 Uhr nachmittags rückten unsere vorgeschobenen Posten in Kronstadt ein. Ueberläufer und Gefangene empfingen unsere einmarschierendeit Truppen mit großem Jubel. Fast alle Forts und die Stadt sind in unserer Hand. ' Kopenhagen, 19. März. „Berlingske Tidende" wird aus Helsingfors gcmeüreL: In der Torski treffen stündlich neue Flüchtlinge aus Kronstadt ein.. Bisher sind an der finnischen Grenze 36.000 Flüchtlinge angekommen. Es wird, noch immer heftiges Geschiitzfeuer von Kronstadt aus gehört. Nach einer späteren Meldung hat das Geschützfeuer gestern nachmittags aufgehört.! gggjggj'-ü -• ganze Skala der Gefühle widcrspiegelten. Hiezu kam! ein volltönendes Altorgan, das sie mit großer Leichtigkeit in allen Modulationen zu handhaben verstand. Berühmt waren ihre grellen überraschenden Uebepgänge. Besonders in den Rollen, in denen das Weib zum Dämon wird, wie in Ra eines „Phädra", ihrer Glanzrolle, war sie hinreißend. Geradezu stürmischen Beifall erntete sie, als sie kurz nach der Februarrevolution des. Jahres 1348, nachdem sie die Freiheitsheldin „Lukretia" gespielt hatte, mit der Triöolord vor die Menge trat und, wie ein Augenzeuge berichtet, mit dem Rus:.„Aux armes, citoyens" den Zunder in die Massen warf und die „Marseillaise" sang. Von den Franzosen wie die leibhaftige Freiheitsgüttin bejubelt, bereiste sie mit diesem Gesang die Bühnen von ganz Frankreich und die Re-!gierung erlies; an sämtliche Provinztheater ein Schreiben, das zu Einladungen an die Rachel auffordern sollte. Einen ähnlichen Erfolg erzielte sie am. 22. Oktober [1852 in einer Fcstvorstellung zu Ehren des Prinzen Napoleon, kurz vor dem Tag also, an dem er dis zweite Kaiserreich cröfsncte. Es wurde „Cinna" gegeben und Rachel trug eine eigens für. den Abend gedichtete Ode vor. die mit Anspielung.auf die damals vieldiskuticcte Rede Napoleons das Thema behandelte: ,^'empire c'est la paix!" Der Zudrang war ungeheuer und am nächsten Tage überreichte ihr Napoleon, welcher der Vorstellung bcigewohnt hatte, ein kostbares Ärmband. Vor dem Besuch Wiens hatte sie bereits eure Tournee nach London und Berlin erledigt. In ihrem Ensemble befanden sich ihre Schwester Rebekka und ihr Bruder Rafael, die sie selbst ausgebildet hatte. Auch die älteste Schwester Sophie hatte sich vorübergehend der Bühne zugewandt, mit mehr Glück eine jüngere Schwester Dinah. Ueber die Wirkung, die sie in Berlin übte, ist in den Lebenserinnerungen von Karl Schurz nachzulefen, der sich dort mit der größten Begeisterung über ihr Spiel äußerte. Auch Gottfried Keller, der sie in Berlin sah, schrieb über ihr Spiel an den bekannten LiterarhistoMr Hermann Hettner in den enthusiastischesten Ausdrücken. Am 18. September Ü.P' begann W GaUpM im. Miau.e.r Thea t*x Wiener MorgertMims_ MvSkau, 19. Marz. (Funkspruch.) AuS Oranienbaum wird vom 18. März, 8 lchr früh, gemeldet: Die Schiffe „Petropawlowfk" und „Sewastopol" haben sich ergehen. Die Stadt Kronstadt.und die Flotte haben sich den SowjetS untccworfön. Alle von den Meuterern-verhafteten Kommunisten sijrd befreit. Der Lvni«s Moslau. 13. Marz (Funkfpruch.) Der Zelmte Kommunist enLon^retz hat.foigcnde Enddeschiüsse gefußt: Der Kongtetz billigt die Politik der Regierung im Sinne der Herstellung normaler Handelsbeziehungen mit n ü b r i g e n L ä n d e r n durch Abschluß von HandelSnb« koinmen sowie die Dekrete der Volkskommissare über die ,W1 r t schlaf tl^i ch e n K o n z e s s i v n e n. .Der Kongreh weist [darauf hin, datz die Erhaltung ^ver uncchhängigkeit aller GebiÄe der Sowjetrepublik im Jntereffe aller russischen Bürger liege. Gi« Kavzretz der F«ett«n I«1er- London, 18. März. (Deuter.) DaZ Ekexutivkamitee der Z weiten International«', bas hier zu einer Beratung zusammentrat, beschloß, eine besonders Versammlung der Mitglieder des Exekutivkomitees und Vertreter der parlanrentarischen Parteiender i^ Betracht kommenden Lander einzuberufen. Die Versammlung soll in Amsterdam vom 31. März bis 3. April tagen und sich mit der Prüfung der Wiedergutmachung und der Sanktionen befassen. Die Koffer der russischen Handels« Äelegstto«. Rom/ ls. Marz. D-S Gepäck der hier durchreisenden russischen Handelsdelegation w:rd von den Zollbeamte» zurück» gehalten. Der frzialrtzifchr Devutnrte Rondarihat sich beim FinLN-min'.st'r nnd beim Zslldlrrktor dafür verwendet, daß nur wer der 27 Koffer untersucht werden sollen. Die d«< „Gwrnale d'Jtalia" wissen will, soll drr fragliche Koffer eine beträchtliche M e n g e P l a t i n enthalte«. Die Brrrcker Verhavdlurigerr. Budapest, 19. März. In der : Nationalversammlung «« griff im Verlaufe der Debatte über die JndemnitätSvorlage auch Minister des Aeutzevn Dr. Grap das Wort» um die Nationalversammlung über die Brücker Verhandlungen zu informiere«. Den Ausgangspunkt für diese bildete die Auffassung, daß ein unmittelbarer Gedankenaustausch rorleibhafter wäre, als wenn dis Ententemissionen die Regelung der schwebenden Fragen in die Hand nehmen. Auch die Entente würde nach der Auffassung der ungarischen Regierung unmittelbare Verhandlungen lieber sehe«. 8v wurde die Entsendung von vier Kommissionen vereinbart. Die erste Komission befaßt sich mit der Regelung der S Leu erfragen und der staatlchen Zugehörigkeit, die zweite Kommission mit den finanzielle« Fragen, den ZcchlungS- Modalitäten, der Festsetzung des Umrechnungskurses, mit der Frage der Filialen der Postsparkasse, der langfristige» Hypothekardarlehen und der Frage der Doppelbesteuerung. Die dritte Kommission beharwelt das wirtschaftliche Verhältnis zwischen den beiden Staate«, wobei der Standpunkt zum Durchbruch gelangte. Laß entgegen den Bestimmungen des Friedensvertrages ein« auf der Grundlage der Meistbegünstigung futzend« Vereinbarung zustande gebracht werden soll. Es sind auch Verhandlungen im Zuge, daß beide Staaten über die Meistbegünstigung hinaus sich wirtschaftliche Begünstigungen zustchern. Die vierte Kam« am KärnknerLor, wo sie auch Schillers „Maria Stuart und „Die Jungfrau von Orleans" spielte. Bauernfeld huldigte ihr in amrSmiMü»en Verse«, Kriehuber malte sie. Aber M wertige Tage «ach ihrem Auftreten in der französisch gespielbm „Marie SLitarL" dieses Stück am BurgLhvater aufgeführt wurde, kam es zu einer lebhaften DemonstreLion beS Publikums für die deutsche 5tmrsL und alS sich die Rachel am 5. Oktober am KärnLnerbor-Theater verabschiedete, machte sich hie Opposition ln recht unliebsamer Weise bemerkbar qrnd Friedrich Hebbel richtete aus diesem Anlaß an feine Gattin, die Schauspielerin Ehrist ine, Enghaus, ein Sonnett, in welchem die Kunst der Rachel völlig abgelehnt, wird. Daß die Rachel auf. den aufreibenden Gastspielreisen ihre Kräfte so schonungslos an strengte, hatte einen besonderen Grund. Im Jahre I6öv ging im Pariser TlMberleben ein ,«wer Stern auf: Adelaide Ristori. Die ehrgeizige Rachel empfand den Erfolg der jungen Rivali» äußerst peinlich rrnb seit jener Zeit war sie von einer krankhaften Unrast befallen» woraus sich ihre zahlreichen Kunstreisen nach Holland, Deutschland, Oesterreich, Rußland, Italien und England erklären. In Snglarid erntete sie beispiellosen Beifall. Sie wurde zur Königin geladen und auch der Sieger von Waterloo, der Herzog von Wellington, zählte zu ihren Bew anderem und huldigte ihr brieflich. Auch im Haag empfing sie der königliche Hof mit aller Auszeichnung.' Kaiser Franz Josef lud sie bei ihrem Wiener Gastspiel nach Schönbrunn zum Diner und in Berlin wurde sie als Gast des Königs behandelt. Vor dem Hofe spielte sie in „Sanssouci" mit solcher Wirkung, baß die russische Kaiserin, die in Berlin zu Gaste war, vor Erregung nicht Beifall zu spenden vermochte. Wenige Tage später sah sie unrer ihren Zuhörern den- Zaren Nikolaus, welcher der Jüdin auf alle Weise huldigte, sie beschenkte mrd sie für das nächste Jahr nach Rußland ein lud. Noch heute steht zuur Änbentat an jenen Tag ihre Statu«, die der Preußen« könig hatte anferttgen lassen, im Park von Sanssouci. Auch in Petersburg und M§kgU übMättkte. Ik : der Lof mit den aröLLen W , 20. März 1921 'Nr. 772 mr-1.1),.- —— -.... ..y. — |f ...... .I~i.Jfl.i ■ . Mission beschäftigt sich mit BerkehrStragen. Die bridoff! «rsteren Kommissionen tvsien in Prag, die Heide» letztere»: in Budapest. Die Veraturrgen werden gleich nach Oste»» beginnen. ß Die Drucker Verhandlungen erstreckten sich auf. Detailfragen, sie umfaßten auch die heikelsten politische« Probleme. ES wurden auch die Vorbedingungen der posittscheu Entspannung und als Folge düvon die politische Lu» nÄherung in Erwägung gezogen. Die Verhandlungen farde» in fveundschaftlichstem Ton« statt. Die Aussprache in Bruck hat bereits praktische Folgen gezeitigt, wie die Aufstellung von Gefandtsck^sten in Prag und Budapest und von Paßämtern in Pretzburg und Kaschau, die Amnestieerlässe für politische Delikte, die Möglichkeit der Rückkehr der Flüchtlings in die Lschecho-Slowakei. Der Minister schließt mit der Versicherung, datz er bereit sei, auch mit den übrigen Nationalstaaten, sofern sichdort, die Disposition dazuergibt, jede» Augenblick in nähere Verhandlungen einzutreten. Die JndemnitätSvorlage wurde hierauf nach kurzer Debatte auch in den Details angenommen mit einer vom Finanzminister erbetenen Ermächtigung, ihm 800 Millionen Kronen zu dem Zwecke zu votieren, damt die StaatSangestellten für die nächsten-drei Monate eine autzerordentiicks provisorische Unterstützung erhallen können. Wie« als Handelszeutrum. Dir Bedeutung dev Feemde»»eedehrs für Wie«. Unter dem Dvrfitze seines Präsidenten OberkuvLtorS Steiner hielt tutt Freitag der Landesverband für Fremdenverkehr i» Wien und Niederösterreich seine sehr stark besuchte Generalversammlung ab. 'In feiner Eröffnungsrede kennzeichnste Oberkuvatov Steiner bin hohe Bedeutung der Frernbeninbustrie für daß gesamte Staatswesen nnd alle erwerbenden Stände^ Der stetige Fortschritt des FremdenverVrhrs, der derzeit schopi 66 Prozent der Friedensfoegnenz erreicht, fei umsomehr zu begrüßen, als der Zustrom ande« Snkzesfionsstaaten den untrüglichsten Beweis liefert, baß Wien nach wie vor der Mitterp»«kt des Harr^ delsverkehrs geblieben ist. Ji Der vom Generalsekretär RegierungSrat Ger en h-i erstattete Jahresbericht weist auf die erhebliche Besser vung der Verhältnisse im Eisenbahnverkehr und sichtlich der Untrrbringmrg i«d Verpflegung detz Fremden in den Hotels hi». Döe Ln Wien atntltch' gezählten 382.000 Fremden, deren Jahresumsatz mit?, mehr als zwei Milliarden zu beziffern ist, bekunde« d-v. große Anziehungskraft der Stadt Wien. Trotzdem finden, der Fremdenverkehr und bas Hotrlwefen nicht bei alüm Behörden die notwendige Förderung, waS schon Ln der- BetriebSeinstettung von 30 Wiener .Hotels znm druck gelangt. V Im Anschküsfe an eine Reil)« von Beschwerden über die die HvtLlinduftrie schädigenden Verhältnisse richtet« der Obnmn» der Wiener Hoteliervereinigung Artur Wolf an den Landesverband das Ersuche«, mit allem Nachdruck bei den Behörde« dahin einzuwirke«, baß nicht: bei den endlosen Erhöhungen aller Stenern und Ab-i gaben stets nur die Hoteliers als Melkkuh herangezogen' werden. Heute ist noch Wien für albe Fremd« die? Ihr zarter Körper leistete Erstaunliches, solange ihre Kraft durch den Erfolg gehoben wurde. D««' Aufregungen der. Mißerfolge war er nicht gewachsen! Und vür Lungenleiden, daß sich früh bemerkbar machte,s öerfchlimnlerte sich zusehends, - obzwar die Kranke in Aegypten Genesung suchte. Am X, Juni 1867 schieb sie offiziell aus dem Verband der Comedie franeaise und reiste nach dem Süden Frankreichs, wo sie am 3. Jänner 185$ starb. Ihre Schwester hatte an das jüdische Konsistorium nach Nizza um religiösen Beistand für die Ster, fettbc telegraphiert und es trafen ei« alter Manw und zwei Frauen ein, welche die jüdischen Sterbegebete -errichteten. Im Laichenzugc sah man alles, was Paris an literarischen Namen aufzubieten hatte, und am Sarg-2 sprach der Grändrabbin und andere Redner. Ms Letzter feierte sie ihr treuer Freund, der berühmte Kritiker Jules Jan in, welcher den Lag ihrer Abreise von Paris ergreiserrb fchiüwrte. Ihr Arzt Dr. Tampiex hat ihre Leidenszeit tot1 einem mit inniger Verehrung geschriebenen Büchlein „Die letzten Stünden der Rachel" geschildert. „Dem Glauben ihrer Väter treu, wollte sie auch als Jüdin sterben." Rachel starb unvermählt, weil sie sich' nicht entschließen konnte, zum Christentum überzutreten. Graf .Morny, ein natürlicher Sohn Napoleons I., hatte unter dieser Bedingung um ihre Hand geworben und der Erzbischof von Paris hatte sich selbst in dieser Richtung bei ihr bemüht. Nach ihrer Rückkehr aus Aegypten i verbreitete sich bas Gerücht, sie fti zum Katholizismus! übergetveten. Aber Rachel beeilte sich, dies zu beute«*1 tieren. Sie hatte auf dem Schiffe die Bekanntschüft eines Bischofs gemacht,, der für ihre Genesung eine Messe lesen ließ tmb sich auch sonst um ihrd Bekehrung bemühte, bis sie durch eine entschiedene Zurückweisung diesen Versuchen ein Ende bereitete. Wenn Rachel, der Kaiser und Könige, die größten Dichter und Künstler huLigteu, allen Lockungen zur Untreue WÄerstrnb entgegenjetztr, so hat sie wohl auch als Jüdin verdient, baß die jüdische Gemeinschaft ihr eine ehrenvolle Errnnerung bewahr.