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Wiener Morgenzeitung · 1921-03-20 · Heft 772 (20.3.1921) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 772 (20.3.1921)
Date
1921-03-20
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Seite 2 ... Wen. Sonntag Ein Gebot der Stunde. Don M. Henrich. In diesen Tagen ist eZ ein Jahr, seitdem die Vertreter Lee palästinensischen Arbeiterschaft die jüdischen Zentren Europas ausgesucht haben, um der Alijah, das heißt bcr.J Einwanderung von jungen jüdischen ArbeitSpionieren nach Palästina, eine Bahn zu' brechen. Diese ihre Lösung'konnte sie nur nach hartem Kampfe und unter Anspannung - 'llcr Kraft« verwirklichen. Denn nebrn' den äußeren Hindernissen», die damals — vor San Remo — der Alijah im Wege standen, hatte man hiefürauch in' jüdischen.Kreisen kein Verständnis und cnrch so manche zionistische Stelle mußte von deren Notwendigkeit erst durch die tranrigen Exzesse von TÄ-^has "und tzerusaleur überzeugt werden. Die Bedeutung dieser Bewegung ist jedem Einsichtigen 'schön in den ersten Monaten ihres Bestandes zum Bewußtsein gekommen: Die Ali-jäh war es, welche die zionistische Bewegung belebt und die -Organisation vor neue Aufgaben gestellt hat; sie hat dem völlig stagnierenden jüdischen Leben in Palästina eiwge tausend frische, junge Kräfte zügeführk,' die von einem heiligen Ideal und inneren Drang nach produktiver, ausvauender Arbeit getragen sind/ und schließlich biLet die Alijah den steten Anftwr« /'süt -.-die -'Schaffuüß neuer A rb eits möglich keck te'n 'rn Palästina. ' Aber auch darüber hinaus hat die Alijah eine hervorragende Bedeutung als politischer Faktor >und eS ist emr begreiflich, wenn einige arabische Rädelsführer sich in ihrem Memoraridum an den Obeckommissär Sir Herbert Samuel hairptsächlich gegen sie wenden und ein Verbot gegen die jüdische Einwanderung nach Palästina fordern, llebrigens hat auch Dr. Weih mann, der Präsident der Ziomstrschrn Organisation, gelegentlich seines jüngsten Aufenthaltes in Palästina die höhe Bedeutung des steten Zuftrömens neuer, begeisterter Arheitspiomere nach Palastüm hervorgahoben u-nd dabei, sogar betont, daß. die Chalüzinr bislang -die einzigen seien, die .eine'- Antwort aus San Remo 'gegeben hccken . . . . - . Angesichts dieser Tatsachen ist es umsomehr zu btklagen, daß, nach den Duldungen der palästinensischen Presse, die Wijoh. in. letzter Zeit in' steter Abnahme begriffen ist. Diese Feststellung wird leider von - den Wiener Stellen, die sich mit der Alijah befassen»-bestätigt. An Stelle der. früheren regelmäßigen großen 'Chatuzimtransporte werden jetzt nur kleine Gruppen kcher Emzelfahrer abgefertigtl ' Die Ursache dieser Erscheinlüng dürfte wohl haupksächkich in der Arbeit slösigkeit liegen^ unter der? ein erheblicher ' Teil der Neuangekommenen' ckn Palästina' zu leiden hat, was wiederum eine.Folgeerscheinung der allgemeinen wirtschaftlichen. Krise ist. Es 'ist. 'selbstverständlich. daß Nachrichten über Arbeitsmang'el, die nicht bloß durch die Presse, sondern auch durch die Betroffenen selbst in diegesetzt werben, 'auch auf''die "böKisterteft' ^hatuzhm abs^hve^-isd - wirken und zur Vorsicht mahnen^ Aber dies kann unntöglich dar' einzige 'Grund'' der Stagnation der Alijah-Bewegüng sein, zumal es ünerkkärlich erscheint, weshalb denn diejenigen Teile der EhaluziM Nicht nach Palästina gehen, die jetzt in steter Gefahr'leben -und mit Ungeduld darauf warten, ihr Ideal, für düS sie sich jahrelang seelisch und beruflich vorbereitet haben,' doch - endlich verwirklichen-zu können. Daß es bitte Tausende solcher reisebereiter Chatuzim gibt, beweisen die zahlreichen Kürrespondrnzen in der jüdischen Arbeiterpresse in und außerhalb Palästinas, aus der Ukraine, Rußland, Betzarabien, Tiflis usw^ welche in den einen Refrain ausMnßert: Schaffet doch ehetunlichst die Möglichkeit für unsere Auswanderung nach Palästina! Diese Möglichkeit wird jedoch nicht geschaffen. Die große jüdische Oeffentlichkeit, die zurN Problem des Aufbaues eineS jüdischen Palästina im allgemeinen keineinnere Be«» Ziehung bekundet,' hat auch für dieses Gebot der Stunde nichts übrig. Mein auch in zi on'i sti sche n ' Kr e is'en wird leider dieser Frage nicht das nötige Maß von 'Verständnis und Aufmerksamkeit entgcgengebracht. - -ES gibt aber jetzt nöch einandrees Hindernis füt dir Alijah, nämlich die ,.Z ertifikä te^^. Die Handhabung bei der. Zuweisung. dieser von der zionistischen .Exekutive im Einveenehnren -mit der palästinensischen Regierungzum Zwecke der Regelung der Einwanderungvon mittellosen Elementen nach Palästina eingeführten' Zertifikate bewirkt eher eine Behinderung. Was soll zum Beispiel Wiest, dieses wichtige Durchwanderungszentrumwo früher allmonatlich mehrere hundert Cbaluzim abgefertigt wurden, mit den hundert Zertifikaten für drei Monate oder Tiflis, dieses Flüchtlingszentrum mit den vielen aüSwanderungsbereiten Chaluzim, mit ten vierzig Zertifikaten beginnen? Müßten nicht vielmehr bei der Ausgäbeder Zertifikate, deren.Zahl für das erste Jahr mit 16.5VV festgesetzt wurde," in erster Reihe iirtö in ausgiebigstem Matze diejenigen Orte berücksichtigt werden, in denen die stete Gefahr dev vollständigen Vernichtung der dortigen auswand errlügSöereiten Jugend herrscht? ' ZweifeUvS pltb sich auch für. diese Maßnahme wit für die seinerzeit proklamierte Abstellung der Alijah eine Begründung finden lassen. Wahrscheinlich wird'auch hier aus die gegenwärtige schwierige Lage in Palästina und auf die dort herrschende Arbeitslosigkeit verwiesen werden. ES soll nicht bestritten werden, haß die Lage in Palästina in Wirklichkeit schwierig ist. Aber trotzdem und m gewissem Sinne gerade deswegen muß die Fortsetzung der Alijah, die ununterbrochene Einwanderung der tatsächlich erwünschten Elemente, besonders der Chaluzirn, über die .auch' '.'S,1 r. Alf red Mond sich so anerkennend ausgesprochen hat. mit aller Entschiedenheit gefordert toetbett. Strenge erscheint wohl notwendig. aber keineswegs in bezug auf die Zahl der zuge-. dachten Zertifikate, sondern hinsichtlich der Auswahl des Menschenmaterials, das den ungeheuer schwierigen .20. März,1iM /Nr. Die derzeit in Wien stattsindenden öfterreich isch>tschechischen Handelsvertrags- Verhandlungen werden in einer Reihe von Sektionen geführt, von denen die handelspolitische die wichtigste ist. Ist diiiser wird zugleich die Frage der Regelung der Ein- und Ausfuhr behandelt; dir Verkehrssektion beschäftigt sich mit der Regelung der Grenzfragen und des P a ss w e f t« s. eine andere Sektion mit Veterinärangelegenheiten und eine vierte mit Holzein. und Ausfuhr. In der handelspolitischen Sektion wurden von den österreichischen Delegierten zahlreiche formulierte Anträge gestellt, welche die Meistbegünstigung verlangen. Diese Klausel ist der Tschecho-Slowakei durch den Friederrsvertrag einseitig gesichert worden. Den Hauptpunkt der Verhandlungen bildet die Regelung des bisherigen Ein- und Ausfuhrverbotes. In dieser Hinsicht, wird zum dritte» Male in grösserem Stile und systematisch der V-rsuch unternommen,- die 'Ein-"lind Ausfuhrvon zahlreichen Artikeln freizugeben, die in einem Verzeichnisse zusammengefasst wer? den solle»; naturgemäß ckerden in diese Freiliste solche Waren, wie zum Beispiel KonfektionSwarr, Automobile, Waffen uM, nicht ausgenommen, Lei denen das öffentliche Interesse Lies nicht zulässt oder wodurch die tschechische Industrie stark tangint. würde. Ein« zweite Lifte wird jene Waren enthalten, bezüglich deren Ein- und Ausführ lich beide Vertragschili essende» Parteien gewisse Konzessionen oder Erleichterungen mache» wollen. Die dritt- Liste'wird endlich hie von der gegenseitigen Ein- und Ausfuhr a usg e f ch lasse» e » Artikel enthalten. Durch diese Vertragsbestimmungen wird jedoch das System der Kontrolle des Aussen« Handels seitens der beiden Staaten sticht.tangiert. Die Verhaudluygen werden bis kommenden Freitag dauern und nach Ostern teils in Wiest, teils in Prag weitrrgesührt und schliesslich in Prag jü Ende geführt werden. Parallel mit den Wiener Brrhändlnnge« finden in Prag Verhandlungen über eine Reihe von finanzielle»! Fragen statt. > -t- Prag, 19. März. Die finanzpolitischen Besprechungen, die gleichzeitig mit den in Wien geführten handelspolitischen Verhandlungen am 17. d. in Prag hätten beginnen sollen, wurden auf Wunsch der österreichischen Regierung verschoben, die bei der tschechoslowakischen Regierung eine Ergänzung des der Kon. fcrenz vorzulegrudrn Materials erbeten hat, um ei« erschöpfendes nnd erfolgversprechendes Programm zn ermöglichen. . Aufgaben, welche das Volk, das Land und die schwere Stunde des Ucderganges ihm auferlegen, vollkommen gewachsen sein muß. Ein. solches Menschenmatecial, dessen Idealismus erprobt,-dessen Wille fest.ist und das auch über die nötige physische Kraft urt> berufliche Vorbereitung verfügt, wird sich weder durch persönliche: ^'Urchill moch durch eine momentane. Archeitslosigkeit. «schrecken - lassem Aberauch wir alle, die gesamte ''zionssttscheKWelh'--sostteN^wenitzer Wanfelmut bekurchen.- 'Die. 5lXX) 'biö. 6iW Neuzugewanderten, welche trotz der wirMch .schweren MrisiS^ urch .rssler --scheinbaren. Aus» sichtslosigkeft im Lände dennoch schlecht und recht untergcbrcrcht wUrden. dee Tatsache ferner, daß nach .den letzten Berichte»' aus Paläsüna: die.' ArbeitSlosigk-e-it -.bis a-u;l: es n unh cbc u t c ivi.c 8 -Mi n im um -gefu n kr n ist.-ci'-sind dies nicht, die' triftigsten Beweise dafür, daß unter don; .Drucke der Wjah stie, K»cäste. angespannt. - die Energien auSgeVst und ArbeitzSmKgiichkeicken g«schaffen worden.? -Di^ Mijcch , ist ^dfcchpLngsgemätz auch, das beste Ppch>aganiWnftte4--;p-rch sie^wssxde aufhie.-- Arbeit für den K^en^^M^^deD;DüW^nc^Mhayscmdtz^. .ßordexyp. mch Wuchtend psi^en, -zun^^ .jLtzt 7'aAfandere. ue^nSwerie LMuMen.hLy^reoLem Erte^nicht.hlnsewiefen >weMn kann. Me-.Alijcch .jst Afp auch in dieser, Hinsicht ^in Gebot der ^unde . und - eS ist.Pflicht' vor allem der Zionisten, sie so rasch als möglich wieder in Muß zu bringen.. Nachlese zvr Budgetdebatte. Krisengerkchte,- AuLenfragr nutz anderer. .. (Bon unserem ParlamenlSberichterstirtter.H Die'B ubgeLdebÄtte endete mit einer nierk" lichen Verstimmung per Seiden Meyrheirsparteien. 'Die Gr«ß'deutschen glauben' Grund zu haben, den C^hrrstlichsoziale» und besoridevs Dem Kanzler D'r. IK st KstÄnänfÄMg^il/vonyersest'' -st müssen. Bon dsn tvichligsten ^EsttschließuHen hes Aabinettschefs -- .sv' Mgen sie — eilfahren sie immer erst auf dem Um« wege^über ausländische ZettrmgMr. Dr.' Äkayr/Lst'"jeLenfällst durch das Schicksak Dr.' Renners gewitzigt, der, Lie-'GHeimnisse' seiner'' Regier»mgSP-olitik arglos ick' AusköLrLrgek Anßschusse artSkramtd, so daß sie schon eckige Minuten später hem Pressechef der ungarischen' Gesasibtschäft, Herrn R e ich, zugetragen wertwn konckteu. Die-Besorgnis des BusideSkünzlers erscheint'sticht ganz unangebracht, sickert doch immerhin mehr, als ihm sieb sein mag, in gewisse klerikale Schweizer und Berliner deutschrvationale Kreise durch. Jedenfalls befinde» sich die Vroßbeütschckr gegenüber den Christlichsozialen taktisch in einer weitaus günstigeren Lage als seinerzeit die Sozialdemokraten w'ährend'bes Koalitionsregimvs. Sie habe» keinen anerkannten Vertrauens mann ini Kabinett und behaupten, sie-hätten, als sie zusammen mit den Christlich sozialen die Regierung des "Herrn Mayr wählten, keinerlei Verpflichtung oder Verantwortung übernommen. Die Sozialdemokraten freuen sich zwar über die Einstimmigkettendie- - zwischenden - Mehrheitsparteien aufgetaucht sind, wollen sie aber für sich 'noch' nicht ausstützen,' tvejlsie anscheinend die Zeit nicht für gtzkommen erachten, sich an der Regierungsbildung zu beteiligen.- Der-Sturz des Kabinetts M a Y r wäre ihnen inehr als unangenehm, weil nach Mayr nur mehr ein reines Beamtenkabinett denkbar wäre, bas sie schon auS dem Grunde perhorreszieren, weil sie das am Ruder befindliche Kabinett als. christlichsozial stigmatisiert .wissen wollen, um dadurch freie Hund für ihre Agitation zu haben. UsprigenS ist auch mit-dem Beharrungsvermögen einzelner AabineLtsmiLgliich^^Lum Beispiel des Hernr He in l, in hohem Maße zu rechnen, der es seinem LGrumAer Letz murr» aössarM ÜaL. wie vmL M» nister wird mch ausdauernd das Portefeuille festhäsi.; Vorderhand ist hie Krise gewiß nicht akut; kommt es^ doch den Großdeutschen nur darauf an, den Christlich-- sozialen zu beweisen, daß sie auf die deutschnational'^ Unterstützung angewiesen sind. i Ob das Kabinett Mayr in seiner gegenwarUgs»! Zstsammenschüng noch längere..Ze.it beisammenbleihrsck, wird, ist allerdings eiste aridere Frage>-Ziemlich.deutliÄ hat sich ja bärüber der Finanzmimster Dr- Grimm! in der BudgeLdebaUe vernehmen lassen, als er den Parteien eine. Ärbeitsgemeinschast nähelegte -und den. Wünsch hinzufügtd, er möchte dieses Zusamnrena.rbeijtzu bald procul negotiis mitansehen. Daß die Svzialdemo-- kraten im Lause der Budgetdebatte ihre anfänglich'. sa! heftigen Angriffe gegen die Mmistev^ Haueis und Dr. Glanz so zieinlich einstellten, ckag däräüf zurückzuführen, sein, daß.sie unter der Harch, erfahren haben/ die Position: dieser-beiden Minister im Kabinett seis' ohnehin nichb allz-üstar? und man wöfle sie. ihnen z»^ Megösser IE ^vstfert^ bis )es' rstch^ lüehr dest AstsH^ Zweckt, 'ellß.'May. .He'.'dep.. sozialdeckü^rakischerr. ÄJe| erlegen. .'; >’-V -i Was man. in der BüdgetdebakLe sonst zu hörenbekam, war weder MonderS interessbüt noch neu.. Die Berichterstatter hatten sich, schock im Ausschuß ihre Arbeit seehr leicht gemacht, indem sie als Referate einfast^, die ihnen von den einzelnen Ministerien zur Verfügunggestellten vorgebruckten Materialien verlasrn. Im Hausen beschränkten sie sich durchwegs auf die Verlesung des gedruckten Ansschußberichtes, vhue auch nur einen eigenen Gedanken beizufügen. Lediglich die Verhandlung des Unterrichtsetats ließ vermuten, daß es ür diesem Staate auch so etwas wie geistige Interessen gibt.! Man stritt.nur die Glockelsche Schulrefonn..Bon deui Christlichsozialeu wurde weniger die Refvrnr selbst alb ihr Urheber Glöckel angegriffen, dem namentlich die! von ihm als.HuLerstaatssekretär verfügten Erlässe gegen die Schulbesuchserleichterüngen und über die Aufhebung^ der zwangsweisen Teilnahme der Schulkinder an den religiösen Uebungrn porgehaltvn wurde». Herr G lö cke^ brachte es fertig, in dieser Situation bas rettende Wart' „Jud" zu zitieren, inidein er heu Fall der Ernennung! der getaufte^ Jüdin. Dr. Mare sch -Igel zurMfe-! rentin im Unberrichtsamt aufwärmte. Damit war der Bann gebrochen und der großdeutsche- Professor Doktor Zeid le r aus Stockeraü konnte pon der Höhe rinev nicht allein durch einen längen Umhängebart beschränkte»! Geistigkeit über die Gefahren bozieven, die dem deutschen Idealismus durch den Mischen Matxrialismus drohen. Er Linstruierta einen Jdealdeutschrnfür den.Gebrauch' an mittleren und scheren preußischen Lehranstalten, als ob Nicht die Variationsbreite des deutschen 60-Mllivnen- Volkes neben Kant und Stirner über Ewers und Hauptmann noch Raum hätte fiir einen Hugo Stinnes. Zeidlers Anschauungen i über den . Geist des Judentums scheint er bei Artur Trebitsch entlehnt zu haben. Es ist nur! bedauerlich, baß in dem Hause am Franzensring nickst mehr ein berufener Vertreter des Judentums die Juden, frage zur Diskussion stellt; das verlegene Sichbeiseitedrücken brr Gozmldemokraten, die übrigens, nnmn sie den antisemitischen Instinkt statt eines Arguments setze« wollen, auch um feine Anrufung nicht verlegen sirch, läßt einen ssHen aufrechten Bek^nwer zum jüdischen BolkStum, zu seinen Fehlem, zu feiftert Vorzügen und' jeiner Geistigkeit im Nationalrat doPpett sch,wer vermissen. ’ . Tschechische Ausprüche «ttf historische Werke.; Prag. IS. März. <T«!.-Komp.) Wh' eck« AellmnKb« „Rarodni Listh" läßt die tschnho-sloivaAchr. Regierung von eckigen Pmsisforen eine Denkschrift auSarvrstm, « boL- ÄaSÄES1**“

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