Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 770 (18.3.1921)
- Date
- 1921-03-18
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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Sette 4 Men. Frettag wiener Morge«zemmK Dohnklasss für den Familrenerh alter 10V Sbroiteit.» für die Ledigen Arbeitslosen 75 Kronen täglich betragen soll. 1 Abgeordneter G13 ckel beantragte, heute eine Sitzung 'abzuhalten, damit das Gesetz über die finanzielle Autonomie der Wiener Universität noch vor Ostern verabschiedet werden üöunc. Der Antrag wurde jedoch von den Christlichsozialen und den Grosjdeutschen abgelehnt, so daß es bei dem ursprünglichen Vorschlag des Präsidenten W«iskirchner blieb, die nächste Sitzung im schriftlichen Wege anzuberaumen. Präsident Weiskirchnex wünschte schließlich denAbtzeordnrten gute Feiertage, woraus zu entnehmen ist, daß die nächste Sitzung erst-nach Ostern stattfinden ■ wird. Die WirLschafLsverhandLrmgen mit der Lschecho-sLowaLifchen Republik. Im Bundcsnnnisterium für Amperes hat gestern die Er- Lffnuuc-Ssitznng für die Verhandlungen über ein,Handelsabkommen mit der!schcck>o-slowa?schen Revublik stattgefunden. In semer Begrüßungsrede hob Bund Sm nifter H r t u l hervor, daß b:e Ergebn sie der Beratungen für daS handelspolltifäie System Mitteleuropas von ganr br'ondercr Bedeutung fei« werden. Die gemeinsame Beratung werde sich nnt d.rm Äbschluß eines Handelsvertrages, H eber insbesondere mit der liberalen Handhabung der Ein- und ÄuS uhrwerbote befassen, ferner mit Vereinbarungen, dir durch gegenseitige Zugefländn fse eine Erleichicrung der Zollabfertigung und der P a ß Vorschriften sowie der D e r k e h r S s ch w i e r i g k e i t r « verbürgm sollen. j Munster Dr. S ch u st e r erwiderte namens der tschechoslowakischen Dclegatron mit dem Hinweis auf die vielfachen 1raLi:rsirel!« wirtschaftlichen, durch der'önliche Verbindungen verstärkten Bez ehungen, die den Verkehr zwischen d n berdelseingrn Gebieten kennzeichnen. Tiotz des Umstandes, daß beide Staaten «ine doch entwickelte Industrie bcsitzen uüd dann ein Anlaß zu Iaterestengegenfötzen erblickt werden könnte, zeige doch der Güteraustausch zwischen anderen Staaten wt: ähnlicher Wirtschaftslage, daß sich rin Ausgleich ermögliche. Im werteren Verlaufe der Eröffnungssitzung wurde daS Programm der Verhandln: gen vereinbart und, -re Bildung besonderer Ausschüsse für die Fragen des Handelsvertrages, der Ern» und Ausfuhrverbote, zolltechnischer und Grenzverkehrssragen' Ei'enbabnverk hrskragm und Beterrnärlragen durchgesührt. Die Behandlung gewisser finanzpolitischer Fragen soll demnächst in Prag erfolgen. ___________ Eine neuerliche Niederlage -er Negiernngsparteien. < Im NntennchtsauZschuß tourbe gestern daS Gesetz Zber die Schulaufsicht beraten. Wie berichtet, handelt es sich hiebei hauptsächlich nrn die von der Stadt Dien b-'käm-ste Entsendung von Vi.ilisten Ln die Schulaufsichtsbehörde. Die Christ!ichsoM.en wollen auch den Juden einen Vertreter zugestehen. Die Sozialdemvkratzest nahrneu diesen recht geringfügigen Anlaß ~~ ben übrigens die „Arbeiter-Zeitung" Zu einem Kampf am Leu israelitischen Religio nsleherer entstellt — wahr, um das ganze Gesetz Zu werfen. In der Abstimmung konnte die notwendige ZweidriUelmehrheLL nicht erzielt werden. Rücktritt des österreichischen Geschäftsträgers in Madrid. Zn einer Meldung der .VoMchen Zeitung", wonach der ßsterrnchljche GeschättSträger in Madnd, kega'.ionsrst Dr. Johann G a g r r n, in eme große KorruptwvSaffäre vewickelt sek, bei der eS sich «m die Unterschlagung großer Summen ans der Hilfsa'tio» für Oesterreich handeln soll, erfährt daS Telegraphen- Korr-svondenz-Bureau. daß drr genannte Geschälrsträ.e: in keiner Werse kompromittrrrt ist. Doch habe er mrt Nücksscht darauf, daß die Angelegenheit m die öffentliche Erörterung gezogen, wurdk und er dreS mit ferner Stellung nicht vereinbar fand, feinen Rück- . «ritt «mzemrlvrt. , Konferenzen de^S»tzesfio«SstaatL».! Rom, 17. März. lStcfaM Den Blättern zufolge wird die Konmenz der auS der österre chifch-ungarifchrn Monarchie herporgegongerrn Stamen wahrscheinlich EndeMärz in Rom zulammentreien. Äußer dom Delegierten Italiens, (er den Vorsitz führen wrrd, werden daran Vertreter Oesterrerckder Tichccho-Slowalri. Polm». Ungarns und Rumäniens trilnehmen Die Konlerenz von P o r t o r o f e wird um den l5. A p r i l zufammenireten, v« die Mittel zu prD«. wie Oesterreich vraktisch geholfi'n werden kolk. A» dreier Konferenz »erden auch Vertreter der En'.cntr teilnehmm. ___________ Die Milchkühe. Xia Vertretern all--? produzierende« Stande und der gesamten konsumierenden Bevölkerung zusammengesetzte,Kommission für Angelegenheiten des wrrtsch Glichen Wiederanfbaues Oesterreichs" hat in ihrer am 17. Marz abgehallenen Plenarsitzung nachstehende Entschließung mit Stimmenemhelligkeit gefaßt: Dre im cktaatsvertrage von Sant-Gennam de« Rumpfs staat Oest'rrerch aut er legte Beipflichtung zur Ablieternng von «000 Milckkükm und andere» Nutzvieh erscheint vollständig undurckfühibar. Dr» vsterreichische Bevölkernng erwartet mit Zuversicht. daß fe:e alliierten Mächte nicht in grausamer Weise und lediglich gestützt auf dre Buchstaben des FriedenSvectrages Oesterreich Tausende von für den heimische» Konsum unentbehrlichen Milch- When entziehen werden. _ Kleine Nachrichten. ' Rew-D-vb, 17. März? <Tel.-K»«p.) Zu große« Ausschreitungen kim es mSprmgsield inOhw gegen die Reger. Als nämlich em Reger out einen Pvlizeiogente» eme« Schuß abuab. kam eS zu ZuammcnsiLßen. per denen dr« Reg« gerötet wurden. Prag. 17. März. 'Tickech. Prrßbur.) I« dem Pulper» magaz-n m Hosirwttz der Prag sind durch Explosion von Tpreng» .siosfabfälle» siede« Soldat« m^esr wseve«, tzgmM Mi ÜOIr. Die Kämpfe in Rußland. Die segenrevolutionäre Regierung in Kronstadt. Kra-rm, IS. März. (Privat.) „Nowy Dziennik" veröffentlicht eine Reihe von Informationen des polnischen Ministeriums des Auswärtigen über tzie letzten Vorgänge in Rußland in der Zeit vom 3. bis 10. März, welche zumeist aus der Presse der Konterrevolutionären stammen sollen. In der Versammlung der militärischen Delegierten uub der Gewerkschaftsorganisation in Kronstadt wurde eine Regierung gebildet, an deren Spitze als Präsident Petruczenko. als Vizepräsidenten Jakowlenko und Archipopow,als Sekretär M i l g o w, für Justiz P a w l o w, Apprsvisionierung Tuk il, innere Angelegenheiten Walk stehen. Außerdem wurde das Programm festgesetzt, das den Kampf gegen die Sowjets wie auch gegen die Weißen enthält. Die Zahl der Aufständischen soll über 40.000 betragen. Moskau verspricht Amnestie. Moskau, 17. März. (Funkspruch.) Die Regierung hat in einem Aufruf sämtlichen Kr-onstädter Meuterer«, die sofort die Waffen niederlegen, Straflosig Ceit zugesichert. In Kronstadt lvar in der vergangenen Nacht wieder von ,S tra ßen kä mpfen herrührendes Maschinengewehrfeuer zu hören. Ein vom Kommando der 7. Roten Armee veröffentlichter Befehl besagt unter anderem: Nach glaubwürdigen Nachrichten aus Kronstadt beginnen die Meuterer das Verbrechen einzusehen, bas sie an den Bauern und Arbeitern Rußlands begangen! haben. Die Wünsche der Bauern. Moskwu, 17. März. (Funkspruch.) Bei der Besprechung der Frage der Naturalsteuer sagte Lenin, diese fei in erster Linie eine politische Frage, weil sie die Beziehungen zwischen den Bauern und den Arbeitern betreffe. Bon dem guten Emvern.hmcn zwi,ch.nBaue.rn und Arbeitern hänge aber das Schicksal der ganze» Revolution ab und daher müsse die ganze Aufmerksamkeit der kommunistischen Partei darauf gerichtet seiu, die berechtigten Wünsche der Bauervfchaft zu befriedigen. Die Petersburger Truppe« «nzuverlässtg. Kopenhagen, 17. März. (Wolff.) Wie die .Politiken" aus Hclsiugfors meldet, bestätige es sich, daß m Petersburg die ganze Arbeiterschaft z» den Kronstadtern Revolutionäre«, halte. Such die Petersburger Truyvm seien mcht mehr zuvalälsig. DaS 58 i. Regiment ia SfraSnaja Gorka fei Sbergetrete». Die Kämpfe in Georgien, 17. März., (Tel ^Komp.) Der Geneiolstab der in Georgien besiudlichru Sowjettruppe» teilt mit, daß es de« Rovruppeu gelange» sei. nach fchwirrige« Märsche« alle GebirgSübergängr zu besetze« üud sich mehrerer Ortschaft« z« bemächtige». Telegramme. Donar Laws Demission. London, 17. März. (Reuter.) Premierminister Lloyd George machte im Unterhaus« unter lebhafter Bewegung von einem Schreiben Bonar Laws Mitteilung, worin dieser aus Geiunbheitsrücksich'en seine Demission als Parteiführer im Unterhaufe bekanntgibt. König Konstantin vom Amerika anerkannt. Pari«, 17. Marz. (Tel -Komp.) Ei» Kabellelegram« der »Chicago Tribuns aus Washington kündigt dir Anerkemnmg König Konstantins durch die Bereininien Staaten an. Sowohl KoustaMm, als auch die Konigm-Multer Olga haben an Harding Handschreiben gerichtet. Griechenland anerkennt alle von VenrzeloS gegenüber den Bernnigre« Staaten eingegongkne» Verpflichtungen «nd ersucht um Auszahlung der restlich« 80 Millionen Dollar devon Wässn gewahrie« Kredits. Die Bildung von Derteidigungs« bataillonen in Palästina. Jerusalem, 18. März. (Jüd. Zkorr.-Bur.) Die Regierung hat die Bildmeg von zwei aus je 600 Man« bestehenden Bataillomn zu Verteidigungszwecken in Angriff genommen. An der Spitze des NordbatzaillynS, das sich vorwiegend aus jüdischen Soldaten rekrutiert, steht Oberst Margolin. ehemaliger Kommandant der jüdischen Legion, während das für den Süden Palästinas bestimmte Bataillon vorwiegend arabisch sein wird. Beide Bataillone sind dem Kommando des Generals Lastellk unterstellt. Die sHienstdauer beträgt bloß ein Jahr, die Ergänzungsaushebungen sollen jedes halbe Jahr vorgenommen werden. Die StretKKe»rg««g t* tln§«m.; Budapest, 17. März. lUng. Tel -Korr.°Bur.) Ja der heutigm Sitzung der Ratw»alv«isamml«ng erklär« Minister« pläsideni Graf T e l e k i in Beantwortung einer Jmewrllatian. betreffend ein« drobend« Streik der Eisengießer, die Regienmg dab« durchaus «cht die Absicht, sich in stohndiffereaz» M,fch« Ardettgebern oqd Arbeitern eia«Mngen. JSiMJtJftilv Wz tz»..U,dck»chW h«md. «ck W Arb«ttM 18. ^192! Nr. 770 weg« der Lohnftagen in Verhandlung« einzuiret«, wenn d8 geringe Zahl von Arbeiter«, welche die Arbtlt bisher niedergelegt Hab«, dieselbe wieder ansnähm«. MinisterDr. tzotovee über dketfchechischungarischrn Verhandlungen. Preßburg.17. März. (Preßzemrale.' Minister Dr. Hotovee hat über dre t chechisch-ungar,scheu Berbandlunoen folgendes gesagt: Forschen wir den Gründen nicht nach, die das gute Verhältnis' mit Magyarien trübten, denn was auch immer die Gründe waren,! unser höchstes Bestreben muß sein, die alten Verbindimgenj so rasch als möglich wieder herznstellrn und sogar noch anSznbanen. Der Minister gab dann der Hoffnung Ausdruck, daß in vier Monate»^ der Export- und Import- Handel fre'gegeben werde, und daß die staatliche Kontrolle von Export und Import oufhören wird. Ein. solches Bestreb« scheint auch seitens der Nachbarstaat« za bestehen. Gelingt eS also, z»' den gewünscht« wiltschaftlichen Abmachungen zu komm«, tatnl wird sich das Programm Dr. Brnesch' verwiiklichev, ohne künstliche Donaukonsörderationen ein Mitteleuropa der mg« Juterrffnw g«reinschast zu schaffen, daS.sich versteht, weil eS ei« 8ed«S^ intereffe daran hat, sich zu »ersteh« und wirtschaftlich geg«seiütz) za ergänzen. Bombenwürfe bei einer Tranerfeier. , Prag» 17. März. lT^l.-Komv.X Eine« vv« „Crtti Slovo" veröffentlichten Telegramm aus Cetinje zufolge wurde» beute nachmittags anläßlich einer von der Verwandtschaft Königs NikitaS veranstalteten Tranerfeier für drnselbm zwei Bomb« i» ta°r KönrgSschloß gewors«. Bei de« Att«tat wurde glücklich«-/ weise niemand verletzt. Der „Bund" — kommunistisch. Warschau, 17. März. (Funkspruch.) Unter Teilnahme! jüdischer Vertreter aus Pol« uud Lettland bat die Konfer«z d«U .Bund* in Moskau die vereimgung d«S »Vmld* mit der! Konnnnnistenpartei deschloff«. Tagesbericht. Eine jüdische Gedenkfeier. FLnsh«ud«tjah»feter der Iude«oe»drenu«ua auf dau ErdbersrrtSade. 12. März I42L. | D« fünshmrderist« JabrrStag der Verbreuua»g vou Vi«« Ghetloiudm ans der Erdbcrgerläude zu Di« beging die zioniÄ« sche VezitckSsekrt»» Leapoldstadt durch eine Gedeutfeier. welch« a« IS. d. M. i« Sascke deS Hotel Post stattfand. «asi«haft besucht war »nd ein« überaus rrhrdend« Verlauf nah«. \ Den Borfitz führte Herr Armesrat Josef vres» der d« erschien enm Präsident« der rsraelitrsche» Kattnsgrmemde Hcn» GmeralsiabSarzt Prvfeffor Dr. P i ck. ferner die Bertrer«; der t'vnckisch« Leitung, «nd deS jüdisch« Rationalrates für Oesterreich begrüßte. Die Redner der Feier» die Herr« Gemeinderat Dr. Leopold P l a ich k e S und Dr. Otto % b e 1 c 3, debandelt« die geschichtlich« .Vorgänge, die ftner Judenverbwusrmß dorauSging«. schsidert« das heldenhaft ertrag«« Martvriu« der damaligen Ssteireichischen Irw«. welche auch nur durch Annahme der Scherutause sich von b« acht Monate «ähwnd« qualvoll«! Fvlterong« hätte» beftri« könne», aber « herrlicher Tr«, standhaft da- Ende adwartet«. Rach dies« eiadrnck-voll« A»Ssührnng« las Herr 4):. Abraham G ch m e r l r r rin,ge m greff«de Kavttel eiuer zertgmössi'ch«. m deutsch-jüdischer Sprache odgefaßt« Tbrovik. der berühmt« »Wi«er Gemah-. Die Lecknrhmrr der Ged«kseirr spendet« als sinniges Augedruk« fürpie große« Hera« dir stattliche Zahl von ödst Oeldämu« im .Walde Oesterreich", der in Palästina gepflanzt wird. Die Flucht vor der Verantwortung. Gestern wurde mirgeteilt: Anläßlich der Vorfälle trag 12. d. M. an der Universität richtet« der Vorstand fee »Deutschen Studentenschaft" nachstehendes Schreibe» an den akademischen Senat: .An den hohen akademischen Senat den Universität Wien. Die .Deutsche Studmtenschast" der Universität Wien bedauert und mißbilligt die Vorfälle vom Samstag den 18. d. M. im Kleinen Festsaal der Universität. Sie lehnt jede Verantwortung ab, da sie in Unkenntnis der Abhaltung der Versammlung keine Vorkehrungen zur Auf» r-chterhaltung der Ordnung treffen konnte. Aufs schärffi«, mißbilligt sie aber das Heranziehen unakavemischer Elemente durch Studierende, daS daS Eingreifen der organisierten deutschen Studentenschaft notwendig machte." Gleichzeitig versendet der Vorstand des Antisemiten« bundes eine Erklärung, in der es heißt: .Entgegen de» in der jüdischen Presse verbreitete» tendenziäs entstellten Meldungen über schwere Ausschreitungen nach der Massenversammlung vor dem Rathaus vom 18. d. M. stellt der Unterzeichnete Vorstand fest» daß bis zur Auflösung de» Zuges aus dem Schwarzenbergplatz von der Frontkämpfervereinigung der Ordnerdienst musterhaft aufrechterhalte« wurde und bis dahin keine Ausschreitung vorkam. Wenn späterhin von einzelnen Trupps Prügeleien und auch SachbeschÄigungen verübt worden sei» solle«, so können dieselben nur aus da» Schuldkonto vorge» sallener Provokationen oder auf das Treiben unverantwortlicher Elemente, die sich erst spater der Demo«- stratton angeschloffen haben, zurückgeführt werden. Keineswegs trifft aber die Leitung de» Antisemitenbundes die. Schuld an dres« bedauerlichen Vorfällen." Beide Erklärung« werfen ein grelle» Licht auf den antisemitischen Mannesmut. Denn gemeinsam ist ihnen da» LuSkneife«. Sie sind ja so unschuldige Lamperl! Die eme» sahen sich bloß durch das Heranziehen »unakademtscher Ele, mente" »um .Eingreifen" im Kleinen Festsaale der Universität genötigt, die andere» büßen di« Schuld .unverantwortlicher > GlsMsNto". die sich sichMtücktlchsewoibk »nteo sich ft*»*».