Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 765 (13.3.1921)
- Date
- 1921-03-13
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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jSfeÜe'S’ <W1en, eötmla^ Meüer MorgenzettmtK 13. März 1921 4lr." 765 Das Wohnungsproblem. - Gestern vormittags trat im Gemeinderatssitzungs- ^'aal der für zwei Tage anberaumte außerordentgliche Städte tag zusammen. Von 67 dem Bunde deutschösierreichischer Städte angehövenden Mitglü'dertzemeinden sind 42 Städte und Gemeinden durch 95 Mgeordnete vertreten. Der Obmann des Städtebundes Bürgermeister Reumann begrüßte die Erschienenen. ' Bundespräsident Hainisch gab dann ein Bild der mächtigen Entfaltung des Städtewesens auf deutschem Boden vom Mittelalter bis zur neuesten Zeit, Är der ein rasches Wachstum der Städte schwierige .Probleme gebracht hat. Das Problem der Wohnungs- Lwt und der Gehaltsregelung der Gemeindeangestellten wird vor allein zu lösen sein. Dr. Hainisch schloß mit dem Ausdruck der Hoffnung, daß die freien Städte des Zwanzigsten Jahrhunderts ebenso ihre Kulturaufgaben erfüllen werden, wie die freien Städte des Mittelalters. Bürgermeister. Poelzl sprach' im Namen der deutschen Städte der Tschecho-Slovakei die. Hoffnung aus, daß die Geschichte das Unrecht gutmachen wird, baß dem deutschen Volke das Selbstbestimmungsrecht versagt worden ist. i Nachdem der Vorsitzende Vizebürgermeister Emmerling den Rednern gedankt hatte, begannen die Beratungen. Magistratsrat Dr. Mayr, Vorstand des städtischen Wohnungsamtes der Gemeinde Wien, erstattete über die Vorkehrungen gegen die Wohnungsnot Bericht. Er schlug als Maßnahmen ^ur' Minderung, der Wohnungsnot vor: 1. Die Rationierung des.Wohnkaulnes, 2. die Erhaltung des vorhandenen Wohnungsbestchndes, 3. die Rückgewinnung zweckwidrig verwendeter Wohnungen für ihren ursprünglichen Zweck, 4. die Einrichtung von Notwohnungen, 5. die Schaffung neuer Wohnmigen. Es darf die Umwandlung von Wohnungen in Geschäfte usw. grundsätzlich nur dann bewilligt werden, wenn der Verwendungszweck im öffentlichen Interesse gelegen ist und außerdem ein Aeguivalent. an Wohnraum geleistet wird. Die Vereinigung zweier oder mehrerer Wohnungen darf nur unter ganz bestimmten Vorbehalten bewilligt werden. Abtragungsbewilligungen dürfen nur für baufällige Objekte erteilt werden. Die Ausführung lebenswichtiger Jnstandsetzungsarberten an bestehenden Gebäuden ist zu fördern. Der Wiedergewinnung der zu . Kanzlei- und Geschäfts Zwecken benützten Wohnungen für unmittelbare Wohnzwecke ist die größt« Aufmerksamwit zuzuwenden. Geeignete Mittel hiefür sind die zwangsweise Erlegung von Kanzleien und Geschäften durch Beschaffung und Bereitstellung anderer Räunw,. strenge Prüfung oes Raumbedarfes van Aemtern rM Zusammenlegung derselben und die Einführung besonderer Abgaben für zweckwidrig verwendete Wohnungen. Erstellung von Notwohnungen durch Adaptierung von Baraken, Kasernen und ü-nstigen für di.'se Zwecke verwendbaren Gebäuden. Regierungsrat Dr.Hans Kampffmayer (Wien), besprach in seinem Referate die Leitsätze für die Förderung der Bautätigkeit und führte aus: Angesichts der furchtbaren Nahrungsmittelnot ist zu fordern, daß zugleich mit der Bekämpfung der Wohnungsnot den Inhabern der neuerstellten Wohnungen ein großer Nutzgarten überwiesen wiÄ>. Zur Bekämpfung der Wohnungsnot dient auch die Errichtung von Wirtschaftssiedlungen; denn wenn die gegenwärtig arbeitslosen öder ungenügend beschäftigten körperlichen und geistigen Arbeiter, insbesondere die abzubauenden Beamten, in Wirtschaftssieblungen untergebracht werden, so machen sie die bisher in den Städten innegehabten Wohnungen frei für andere.! Bei der Errichtung dieser Wohn- und Wirtschaftssiedlungen müssen alle beteiligten Kreise, Bund, Land, Gemeinde rmd Siedlungswerber, Hand in Hand arbeiten. I Es sprachen sodann Vertreter von Provrnzstädten. Hervorzuheöen wäre die Stellungnahme des Herrn Afritsch (Graz) gegen das Prinzip der Siedlnngsgenossenschaft, dessen Kosten zu hoch sind. Verfehlungen eines Bankbeamte«.! Das Bankhaus Paul H a - » A Komp., Tegeihoffüraße 4, vstatietr am 4. d. M. dem SichrrheitSbureau die Anzeige, daß ein unbekannter Täter ihm einen Scheck auf K 235.000 entwendet hat. Noch wahrend die Erhebungen über den fehlenden Scheck im Zuge waren, zeigte das Bankhaus Hahu & Komp, feinen Haupt, kassier, den 32jährigen Ferdinand N o « a k, zu Brlin' gebaren, fl,, KMergafse 8 wohnhaft, wegen DiebstahleS und Betrages ,n. Die Anschuldigung ging dahm, daß Nowat de» vermißten Scheck als Zahlungsmittel verwendet habe» dürste, ohne den Ausgang zv bache«. Nun befaßte sich das Sicherheitsbmra» mir her Person dr- Hauvttassiers Nowak und stellte lest, daß der Manu wiederholt Abgänge in seiner Kaffe hatte. Am 8. d M. hatte er einen Abgang von K 80CO; dieses Manko deckte er. Späterhin betrug der Fehlbetrag, der durch Unterschlagungen mt- Kande» ist. * 488.000. Um diese Hinterziehungen zu deck« und fß verschleiern, fälschie Nowak eine fertige Kaffenaufstellung in murr Post, indem er vor die Summe »K 90X00* einen Zweier schrieb, so daß die AusgangSpost A 290.« 00 zu betrogen schien. Nun blieb »och ein Manko von K 338.000 zu decken. Auch dickrS -Skamotirrte Nowak weg. indem er dehauvtrte. baß der Betrag von K 238.000 nicht in die Kaffenaufstrllung gehöre. Dieses Manöver gelang ihm aber nicht; man kam >n der Bank au' die Veruntreuung. Die Erhebungen über den Verbleib der Summe sind eingeleitet. _^_ Bildergalerie der Straße. Man spricht sehr viel von Wiener Plakatkunst. Nicht jedem ist es gegeben, die künstlerischen und technischen Werte würdigen zu können, die sie bietet. Aber jeder Mensch mit klarem Blick und gesundem Urteil ist imstande, den Moralischen Qualitäten der Plakate, die jetzt unsere Straßen säumen, Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. Man hastet nur zumeist rasch daran vorüber und nimmt sich nicht, die Zeit zu näherer Betrachtung. Das heM: wir Erwachsenen nehmen sie uns nicht. Die Heranwachsenden, die Schuljugend hat Muße genug, dazu und versäumt es gewiß nicht, die Bildergalerie der Straße liebevoll und sorgsam zu studiere» und sich alle die Gemeinheit, Lüsternheit, deutlicher oder minder deutlich vertretene Erotik gründlich zu Gemüts zu führen. An Gelegenheit fehlt es wahrhaftig nicht. Da ist ein Pärchen in engster, absichtlich ungeschickter Tanzverschlingung zu sehen, dort fuchtelt ein ziemlich unbekleidetes Frauenwesen mit den Beinen in der Luft herum, hier streichelt eine Schöne ein Miniaturmännchen, auf ihrem Schoß, auf jedem Ballplakat halten Männlein und Miblein einander eng umschlungen und die. Männer haben einen Ausdruck im Gesicht, daß man sich zu einer Ohrfeige veranlaßt fühlte. Natürlich können auch die Kinos in diesem Wettbewerb nicht Zurückbleiben, das ist von vornherein einzusehen. Sie tragen ihr redliches Teil dazu bei, die Straßenausstellung für Halbwüchsige anziehend und lehrreich zu gestalten. Daß manche dieser Plakate flott gezeichnet, witzig und elegant sind, soll nicht geleugnet werden. Mer diese künstlerische Qualität (die übrigens beileibe nicht alle auszeichnet), kann mit der Tatsache nicht versöhnen, laß sauber empfindende Frauen — es gibt ja auch das noch in Wien — die Mehrzahl der angobrachten Plakate nicht näher ansehen können, ohne vor Scham und Zorn rot zu werden. Man muß ja durchaus kein. Mucker sein, um an den verschiedenen Plakaten für Bälle, Vergnügungsetablissements usw. Anstoß zu nehmen. Dabei kann man dieser Schaustellung aus keine Art entgehen und es gibt auch kein Mittels Kinder und Halbwüchsige von ihr fernzuhalten. Welchen Eindruck es auf die Fremden machen mag, in einer Stadt, die in der ganzen Welt für ihre Hungernden gebettelt hat und weiter bettelt, alle Bretterwände mit Darstellungen wüstesten Lebensgenusses beklebt zu sehen, in der „sterbenden Stadt? Plakate zu finden, deren sich keine Matvosenkneipe und kein Bordell zu schämen hätte, läßt sich leicht, vorstellsn. Was hilft es, wenn man noch so nachdrücklich darauf hinweist, daß die arbeitende Bevölkerung Wiens neben dem fielen Schieberpack im bittersten Elend lebt. — die. hinten. Bilder sprechen gegen uns. Sie zeugen 'uns, weil wir sie dulden, weil wir aus Trägheit, Achtlosigkeit, Stumpfheit, diesem offenkundigen Unfug nicht entgegentreten. Die hohe Obrigkeit aber, sorgsame Hüterin unserer Sittsamkeit, die vor keinem Mittel zurückschreckt, eine bedenkliche Theatervorstellung unmöglich zu machen, eine Theatervorstellung, die zu besuchen wahrhaftig niemand gezwungen ist, findet eS ganz selbstverständlich, baß sich an allen Straßenecken schamlose Gemeinheit breitmacht. K. M. Verhaftung eines Abenteurers. Die Korrespondenz Wilhelm meldet: Am 9. b. M. wurde in seiner Wohnung, 3. Bezirk, Fasangasse 33, ein Mann verhaftet, der als sein Nationale „David Fr iedmann, Ingenieur, am 2. März 1875 zu Nagyenyet in Rumänien geboren, angeblich heimatlos", angab. Auf Grund einer vertraulichen Mitteilung erschien der Mann dringend verdächtig, vier Galiziairern unter der falschen Vorspieglung, ihnen amerikanische Paßvisas zu verschaffen, einen Betrag von 120.000 Ar. entlockt zu haben. Im Besitze des angeblichen Fciedmann wurde ein Reisepaß auf diesen Namen gefunden, der bei näherer Besichtigung ziemlich bedenklich erschien. Er war im Februar 1920 vom rumänischen Konsulat in Chicago ausgestellt. Er gestand ein, daß der Paß unecht ist und daß er selbst in Wahrheit Janos Szilagyi von Andanaza heiße. Er will ehedem Gutsbesitzer in Siebenbürgen gewesen und vor etwa vierzehn Jahren nach Brasilien ausgewandert sein. Bezüglich der Geschichte mit den amerikanischen Paßvisas befragt, gab der Mann zn, tatsächlich mit Hilfe eines gewissen Karl Gradinger, im Jahre 1874 zu Wien geboren, nach Hainburg zuständig, 8. Bezirk, Strozzigasse 6 wohnhaft, und dem Kaufmann Paul Trümer, Neubaugasse 65 wohnhaft, den vier Galizianern für die Paßvisas 120.000 Kr. entlockt zu haben. Von dem Gelbe hat Gradinger 20 000 Kr. und Trümer 10.000 Kr. erhalt««; den Rest von 90000 Kr. .sackte Friedmann-Szilagyi ein. Dieser Gradinger hat an der Wende der Jahve 1919 uttb 1920; viel von sich sprechen gemacht. Er trat als Gründer des ,MubS des ferne« Ostens" i« die Oesfentlichkeit, gründete eine Reihe Unternehmungen zweifelhafter Güte und wurde Mitte Jtzbruar vorigen Jahres unter der Beschuldigung des Betruges, der Veruntreuung und der Bigamie verhaftet und dem Landesgerichte eingeliefert, daS aber die Untersuchung gegen ihn einstellte. Frftdmann-Szilagyi und Gradinger redeten den Bewerbern um , die amerikanischen Visas ein, sie unterhielten die ausgezeichnetsten Beziehungen zu amerikanischen und englisch.'» Krisen und wären schon dadurch in der Lage, die verlangten Bisas zu verschaffen. Szilagyi räumte auch Schwindeleien zum Nachteile von Banken ein. Bei der Filiale., des Wiener Bankvereins in Budapest hat er auf die Namen Fluchar und Matejka 260000 Kr. entlockt. Bei der Deutschen Bank in Berlin hat er auf den Namen Gottfried Homppe einen Betrag von 10.154 Mark herausgvschwindelt. Schließlich hat er in Hamburg einen Bankbetrug in der Höhe von 230.000 Mark begangen. Es. handelt sich bei Szilagyi jedenfalls um einen internationalen Hochstapler, dem schon viele Leichtgläubige zum Opfer gefallen sind. Vorerst, ist man bemüht, seinen wahren Namen festzustellen. Die Erhebungen werden fortgesetzt. ' ' - ' ■ '; Für das jüdische Nationalmnseum in PalSsttna. Das »Vorbereitende Komitee zur Gründung von Gammel» und Forschun-sstellen des jüdischen National museumS in Palästina* versendet folgenden Aufruf: Noch hat der Wirderaufbau Palästinas kaum begonnen, und schon verfügt das Land über ein hochentwickeltes Schulwesen, eine Nationalbibliothek und divers: auf die Erforschung des Landes bezügliche Sammlungen. Das nun gegründete Komitee stellt es sich zur Aufgabe, in jeder Hinsicht die vorgestreckten Ziele aller dieser Institutionen tatkräftigft zu fördern und alles in Betracht kommende für ein jüdisches Nationalmussum nicht nur zu sammeln, sondern auch wissenschaftlich zu bearbeiten. ) DaS vorbereitende Komitee zur Gründung bou Gammel- und Forschungsstellen des jüdischen Nationalmuseums in Palästina will alle sichtbaren Zeichen des Lebens, Leidens und Schaffens außerhalb Palästinas sammeln: Bilder, Brief« und Schriften von allen aus unserem Volke, die in ihm selbst oder ln der es umgebenden Welt auf irgendeinem Gebiete von Kunst und Wissenschaft oder int öffentlichen Seben Leistungen vollbracht haben, die ihren "Namen njcht in Vergessenheit geraten lassen od?r deren Leben jüdische Weltanschauung manifestierte. Dokumente nnb' Druckerzeugnisse, Gemeindeschriften und alte Familienpapiere, synagogale Kunst- und allgemeine Gebrauchsgegenstände. Sichtbare Zeichen alles dessen sollen Lefanynelt werden^ was Zeugnis ablegt von der Art und Weise, in der sich die Völker um Israel zu ihm!, verhielten, es. schätzten, eS verachteten, es leben ließen oder es bedrückten. n!>• Vom praktischen Standpunkte aus hat das Komitee im gegenwärtigen Zeitpunkte alle Ursache, rasche und gründliche Arbeit zu leisten: Im Osten wütet unmenschlicher Haß im Zerstören-alter jüdischer Gemeinschaften, mit denen Jahrhunderte altes jüdisches Kulturleben spurlos verschwindet. Im Westen vernichtet die Hochflut der Austrittsbewegung achtlos und oft geflissentlich', was Spuren jüdischer Eigenart trägt. Das Komitee richtet an alle, die Herz und Sin« haben für ihr Volk und Verständnis für das groß« geschichtliche Geschehen unserer Tage, an alle jüdischen Gemeinden und Archive, deren Schätze noch nicht geraubt und geplündert worbe« fiitf), den dringenden Appell, durch Schenkungen und Zuwendungen seine Bestrebungen zu unterstützen. Alles einlangende Material wird wissenschaftlich bearbeitet und eventuell sich ergebende interessante Resultate in zwangloser Folg« veröffentlicht. Das Komitee ist bereit, in Fällen, izr denen eine sofortige Uebergabe der gewidmeten Gegenstände in das Eigentum des Nationalmuseums nicht erfolgen kann, ein Uebereinkommen zu treffen, das trotzdem wenigstens die Inangriffnahme der wissenschaftlichen Bearbeitung ermöglicht. Das Komitee macht es sich auch zur Pflicht, die vorhandenen jüdischen Lokalmuseen nach Kräften zu fördern und Stücke, die einen besonderen autochthonen Wert besitzen, über Wunsch der Spender diesen Museen im Original zu überlassen und dem Nationalmuseum zweckdienliche Reproduktionen zn überweisen. Mr da»" Präsidium: Dr. Bernhard Dachstein Frau Regine P i ck. ß* Dr. Otto Abele», Oberrabbiner Dr. P. Ch aj c.s; Dr. Paul Diamant, Univ.-Prof. Dr. S. Ehrma n n, Noomi L ö iv h, Leopold L o u r i e, Univ.- Prof. Dr. Max Neuburger, Dr. 8. Robinsohn. Dr. David Rothblum, Dr. Abraham Schwa d r o n, Dr. Ignaz S ch v a r z, Dr. Advlj Segall, Sandor Wolf. Alle Anfragen und Zuschriften sind zu richten an. das Sekretariat des Komitees, Wie«, 7. Bez., Halbgaffe 9/16. ' Palästina für die ukrainischen Flüchtlinge. ' Jerusalem, 10. März. (Jüd. Kerr.-Bur.) In Anwesen» Heft mehrerer tausend Juden aus ollen Gesellschaftssceickte« und der Vertreter sämtlicher jüdischen Institutionen $0*3fiinaS fand hier eine Massenversammlung statt, die sich mit Cfln Sfneliimo Kletd«r naad Hantel WIENER RESTEN-ltSSE fT Ur I%U9I UIII TS » CoTercottt» und 6»b»r«Une am MiUpteii t j/i. WindmOhlasss Nr. 2