Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 765 (13.3.1921)
- Date
- 1921-03-13
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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vrr. vvr» Wien. Sonntag! Wiener Morqenzetturrg der Frage der eventuellen Herükerbrrngung der ukrainischen Flüchtlinge nach Palästina beschäftigte. Eine von der Versammlung gefotzte Resolution fordert die zionistische Organsation und das Komitee der jssdi. schen Delegationen in Paris auf, energische Schritte zur Erleichterung der Einwanderung der uk.r'ai» Nischen Juden nach Palästina zu unternehmen. Die Versammlung beschloß, sämtliche jüdischen Hrtksorgamsationen und Komitees zu ersuchen, die ukrainischen Waise n nicht, über die ganze Welt zu verstreuen, sondern sie in Palästina zu konzentrieren. Die Versammlung beschloß ferner, die zionistische. Organisation aufzufordern, den in Beßarabien, Konstantinopel und Grusinien weilenden Frücht, lingen aus der-Ukraine zur Erreichung Palästinas zu der« Helfen.' ', Aufruf SSe BWemigung jüdische Forscher» Schnstfleller und Künsützr «Haruach" in Wien und Zürich, als die Vertreterin einer großen Zahl schaffender jüdischer geistiger Arbeiter, wendet sich an die jüdische Oeffentlichkeit mit der Bitte um Gehör: Die außerordentliche ökonomische Krise dieser Zeit hat 6t verstärktem Maße die geistigen Arbeiter des Judentums ergriffen, die, van jeher ökonomisch weniger standhaft, ihr zu erliegen drohen. Eine große Zahl von produzierenden siLnsÄern, Wissenschaftlern und Schriftstellern droht an Unterernährung, an vollkommenem Mangel von Vevdienstmöglichleiten zugrunde zu gehen. Die Unmöglichkeit, zu publizieren, üe immer weiter um sich greifende Einstellung von Zeitschriften und Zeitungen, die gehemmte Kauflust des Publikums end alle die anderen Faktoren, die diese Zeit so schrecklich machen,» veranlassen, die wirtschaftliche Vertretung jüdischer geistiger Arbeiter, die Oeffentlichkeit cmzurufen» vhr Augen- «rovk auf ihre geistigen Arbiter zu. lenken. ES geht uns um keine llnterstützungsaktion, sondern tarmn, daß die Bücher jüdischer Schriftsteller gekauft und ncht auSgelichen werden, daß Bilder jüdischer Maler in das Mische Heim kommen. Die Vereinigung Haruach bittet daher rlle Organisationen und alle jüdischen Privatpersonen, bet «llen Veranstaltungen, bei denwr sie'Unterstützung, Hilfe oder Kat von Künstlern benötigen, sich mit ihr ins Einvernehmen pr setzen, Bibliotheken durch sie zufaanmenstellen zu lassen, bei Vorlesungen und literarischen Veranstaltungen ihren Rat ringutzolen, Aufträge für Entwürfe'an sie kommen zu lassen, «n soauf jede Weise das nachzuholen, was sie bis jetzt versäumte und zu ihrem Schaden von Dilettanten durchführen ließ. Der Sekretär der Vereinigung Dr. Oskar Kar» b ach.^L Bezirk, Himmelpfortgasse 20, erteilt jederzeit gerne lchriftliche Auskünfte und nimmt Aufträge entgegen. Für das Präsidium »der Vereinigung jüdischer Forscher» Schriftsteller und Künstler ^Haruach" in Wien: Jakob KrauSz Lazar Krestin Eugen Hoeflich <Drs jüdischen Blätter werde« «« Nachdruck ersucht.^ . * * Antifemitentas. Dtt Antsemitentag bat gestern seine Betrachtungen fortgesetzt. Zerr a bei riet den deutsche» Studenten beim Knüppel zu bleiben, während der Erwachende Ungar Doktor K m o s k o gegen dir 'angebliche Weltherrschaft des Judentums loSzog. Seine Argumente be-og er natürlich aas der Am semnrnfibel. Don der z i o rt i st i s ch e n B e w e g « n g behauptete Redner, sie diene ebenfalls dazu, die .GojrmS zu unterdrücken". Hie> auf sprach der humorrssische .Bttampfer der Östiuden* Doktor Walter R,«hl über »Judentum und Politik*, der steig den Kopf auf den. Nagel traf. Oberst Hiltl erinnerte an die schöne Zeit des Teutoborger-WaldeS, die wieder kommen müsse. Zum Schluß würde mitgeteilt, daß heute in der Bolkshalle des Rathauses eine Kundgebung stallfinde» werde. * Versonalnachricht. Promotion.UnserGestnnnngS» genösse Herr Ioset'P o l l at s ch e k, Sekretär und Piokurst der „Maaw rim". wnd Drenstaa de» 1b. d. M. ,m Großen Festsaal der Wiener Universität zum Dokior der Rechte promoviert. * 9415 Wohnungoanfordernngeu. Die Gemeinde verlautbart die statistische Bearbeitung des E'gebnisses dp allgemeinen Wobnungsamnahme >m Cpa'hrrbst 1919 Es wu den m 43.51» Barrl ckkert^n br»869 Wohnungen verzeichnet. Bon den e>mi,teilen Wohnungen find ln.48l als gänzlich und 75HI als teilweise rur Anforderung geeignet bezeichnet worden I» dem der Ailsi'ahmc folgenden Jahre 1920 wurden rSrS Wohnungen ange-ordert, ansschlreßlich der Flüchtlingswohnungen, welche zpr Ausnahme alS geeignet bez ichne» wurden, aber erst seit 15,. Jänner 1980 auf G und der mit d e>em Zeuvunkt eingeirrtenen wertergebenden gesetzlichen Ermaet t gung in gröherem Maße angesoiderr werden könn en. Dre Zahl tiefer Anforderungen betrug 1072. io daß msg samt im Jahre 1920 3415 Wohnungen angeforder.t wurden. * Verhaftung eines früheren Berliner Theater- Unternehmers. Im Hotel Kaaerhof wurde der SljSlnige Karl Aczel. zu Teniesvar geboren, nach Budapest zuständig, verfiafict, weil er wegen ver'chi dener Betrügereien ver ol't war. Im Sommer v. I. bat er unter anderem mBerlr« ein Thearer» unternehmen gegiündet und war dann unter Rücklalfona von Schulden und ohne tuttn Teil der Gagelvrderung M erfüllen, gefliichrct. * Wetterbericht. Im Schönwetter Mitteleuropas ist noch kein- Asndeiuna er'ölgt. In Wien trat tagsüber leichteS hohes G.wölk aitt. In Innsbruck kühl, obwohl die Temmialnr weiter -Uferronmen hat. M!'tags ch Voraussage: Meist heiter, nur leichte Hobe Bewölkung, kühl. * Die Wiener Kommunist«« gegen die Vafhtloueu. Die Leitung der kommuncki'chen Parier hatte >ür gestern «achmitia § vor dem NathauS eine Versammlung enberuen, in der Promi g gm die Knebeluna des deutschen PolckanatZ duich di« Ententemächte r,hoben wurde. Es sprachen unter andere» T o m a n und Dr. Frey. Nach Annahme einer >m G nne der Redner gehrlt neu Rekolutron. m welcher die Bewaffnung des Proletariats geiordert wird, «mdr d.e Versammlrurgm Ruhe geichl isc«. " sifüns Uhr-Dee zuguusia« de» ValSstkuo-Vkonkere. Atn 27. Februar ränv rn ten Sälen dctz Jndu nchaukes am Schwär zenlHrgplatz nn er Prnt'Hlorate der Miß Pd y l r S und VsL. Mr. A. E. K » r d c S D s» v i S r» A»L'llhr»T« zugunsten de? F ü r' o r g c k o m i t e e S b c Z P alästrna- Amtes statt Dre Veranstaltung. arrangiert von einem Kom tee unter dem Vorsitze der Iran Rachela Sofer, dm de Damen Frau Sophie Löwenher», Marianne Klrmperrr, Jolefine M o d l i n fl e r, Roka Bloch. Jmny H a l p e r n. Stepha S ch r n d e l h 11 m. Marg tBuchbrnder, Frau Dr. M a v e r. P a ft w e a. Emmv S r r i ck e r und and re mehrte nrr Serie stanken, nahm einen ü'manS st-mwungsvoll.-n Verlauf. Dle mitwiilenden Künüler Hans W e n n r a f, Raorrl As l a n, Joief König. Ernst N ad b r r n u, Maria B e t t s ch a u und Fri da S ch ü 11 e r t itreten oroßen Be fall de m Publikum, das b>- Säle bis zvm letzten Plätzchen tiilltc. Auch in materieller Hinsicht bebauter bie Veranstal unfl,. welche der Fürwi pe f8' unsere wrckcien Palast na-P on ere erncn sehr brträcluk'cheri Berrag 'n'nhrr, einen rrof? tt Erfola. ru dem ra erster Reihe d^s vom Dame>komttee rrsrendet- Büffet und d e von rhm fle'ammelt n Knnstpegmsrände für dre Berlosnng berflrilägen baden. Au di-ier Sttl'e 'er allm, die durch ihre Mitwirkunfl -um Gclingen der Veranst cklung beigelragrn habe», hcr;- lichst gedankr. IM ABGRUND ROMAN VON JAKOB FINGERMANN PREIS 12 MARK / ZU BEZIEHEN DURCH ALLE BUCHH AN DLUNGEN UND R. LOEWIT VERLAG, WIEN,!.. FLEISCHMARKT 1 * Begräbnisse atn heullne« Luge. A lterFried h o f: 9 Ukr Engel Rudolf. 9 Uhr 1b Min. Stiaftny B.>«''ard. 9 llh, L» Mm. B-'Uelheim Hermine. 9 Ukr 45 M>n. Popiel Isidor. 10 Uhr Gut mann Jlka, 1» Ukr 30 Min. Dr. Fracht' mann Heinrich. 11 Uhr Löwinsobn Fanny 1i Uhr lö Min. Schosser Johanna, 11 Uhr 8»Min. Ktoß Ma>ie, 18 Uhr Karscher Alerander. — Rener FrredbosrS Uh» 1b Mi» Nemmh Lridwrp. 8 Ubr 30 Min. Hstschbem Veo, 10 Uhr Allmann Alice, 11 Uh» MargusteS Moses. Dr. Poznanski — Rabblne» von Warscha«. De» Bo»stand der jüdisch!« Gemeinde Warschau bat aüt seiner jüngst n Sitzung beschlossen» den bekannten jüdischen Gelehrten Dr. Poznanski. mtt dem Wur'chau'r Nabb nat -u beiranen Dr. Poznan' li gehört zu den jüdrchen Geleh'ten, die ihre w ssenschaftlichen Ardeitm auch >«n hebräischer Spräche veröffentlichen und ist ein e> Härter Anhänger der zionrstrschtn Bewegung. Neue Lohnfordernaqe« . der Schnhmachergehilsen. Nachdem mir den Me stern des 1. Bezi, kes kü, stich ern «euer Lobnvertrag zuü'ndrkam. bat nun die G hil enVertretung de» Gervfienschaft dre Forderung nach Gewährung der gle chen Zul rge für die Gehü en der Meister der übrigen 20 Bcstrke überreicht. Sre fordern ab 81. d. M. Zulagen von K J 0, K. 100 und K CO für jedes Bodenpaar und e>ne ent prechcude Erhöhung der Löhne der im Wochenloh» st-henden Arberter. * Wochenverdonfsliste Lev Motrnhavses A. Gerugrotz Aktiengesellschaft. FrLdjahrtz-Neuherien m Seiden-, Wollnnd Waschstotsen m au8erwäblt schönen Farbe« und Must'»n sind komplett ringet,offen, FrühjavrS-Mvdekvftüm st^o f»e 135 em brcir. per Meter K 470.—. Etam n e in allen Modefarben, i lb em breit, per Meter K Iv85<'. Feingewirkte Da men-Kni est r ü m V f e m schwarz, weiß vnd L der^r be per Paar K 123.—. Feinste Damen-Monsselinstrümpfe in sämtlichen Modefarben, per Paar ll 177.—. Jackenkragen auS Eramin. m t Säumchcn «nd Filesiprtzen v.rzrrt, K 160.—. 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Restliche Karten, IX„ Wahrmgerstraße 15, (11 bis 1 Uhr und an der.Abendkasse. * Jüdische Lischgesevfchaft Porzellangosse. Morgen. 8 Uhr abendS. ,m Ca'v C'ty. IX. Porrestangasse 1. Dortraa de» Herrn Jzchat D a n i e l Übcr »G'luth". »ZronrSmuS", ^W edergrburi"; nachher Vorlesung aus rer jüdische« Lrterarnr. Gäste w.llkommev. * Tremieux nnd Gambrtta In dem sängst erschienene« Buch DeSchanels über Gamben» findet sich die ^olgence inttressinte Cteste ft&T d e erste Begegnung zwnchen Cremienx und Gambrna Als G-mibetla rinnt bestimmt n Prozea verlor, «n wclchem sein Gegner von dem bcrühm en Rechtsanwalt N i c o l e t vcrt.eien wurde, rächte fich Gambesia an se nem G aner in einer der nächsten Sitzungen der Advokaterve» einigung in so scharfer und rrtdoiisch olän ender Weise, daß Jul S Favre und C rm eax dem jugrn Advokaten tär diese G anzle stung demonstrai v prätulierte«. Gamben» ich ldert den Eindruck der Szene und sagt: „fernmew kam ans m ch z», drückte mir die Hand und beglückwünschte m ch. Er fragte «ich nach «einem ttnrntn, meinem Alter und aus welcher Geaend ich stamm«. Er prohezerte mir die glänzendste Zutun't, die ei» Mann haben tönrr «nd lud «ick erv, rhn äst« z« besuchen. Ich war durch die>e Aus eichnuna zu Tränen gerührt um» ypr Freude fS.ml ch bera» cht" Acht Mona'e später bestellte Crem enr Gambe ra zu seinem Pnv.rl'ekretär und führte rbn auf diese We se m daß politirche Leben im. Der Aufstieg GambettaS vollzog sich »ehr ra'ch und im Krregljahr 1870 waren Cremig «g» GambeÜs KoLmm j« «m »d ds«Ms» Sgb,??e«. 13. Marz 192S Seite S 1?. Mr-n - - — *---—----—■ «— - * Festsetzung einer einheitlichen Grammatik in Boten. Am 17 und 18. Februar d. I fand in der Univerfirat Krakau eure Taguna polnischer Grammatiker siait, an der Bert«eter des stnierrichtsmimsterrums, der Warschauer, Krakauer und Pos ner Universsiat rerlnabmen. Au» der Tagung wmde die Ter- 'fii'nolooi' der polnrscheu Grammatik fefigesetzr, dre bis jetzt verchiedenart g war. ' » Die fühlbare Lücke. Die ^Wiener Mritagszeitung" bat k»ch eine Spo tbeilage zuaelept. In dem p> oprammatuchen Göss.iuua-auikrl heiftk es wörtlrckr- O'i und ©ft ereignet r§' sich, da dis B1 e r d. mit dem der sksZettmarkt gerade am merstm rechnet, im letz en Ang'nbirck dem Renn«n sernt-lerbt. Hier eine fühlbare Lücke auszufüllen, fühlen w rr «ns m erster Lrme . b.ru en*. « Allgemeine VShrpflicht. Gestern sprach der Drrein A l l g e m e i n e N 8 h r v f l' ck t durch einig« Vorstandsmirgki'der beim Bundesprasidenten vor. Dt« Herren übrrre chten ibm eine Denkschrift, die in Kürze daS^ vkkannte P'vrramm von Josis Povper-Lynlms enthalt De Denkschrift v rsnch! zu erllSren, wie dre «Ugeme ne Nakipfircht einen . Ausweg zeigt, der sogletch beschritten werden kann. Ter Bundesp äsidcnt Dr Harnisch teilte den Herren mit. daß er die Dor'chlag" von Popver-Lynkcus kenne. Er wolle stch aber gerne neuerd „as ,n dies Frage vef esen. deren Wrckt pkert er nickt verkenne Nick den mündlichen Darsigr'naen der Heiren sei er insbe'ondne -spannt, wie die Nährpflichtversickerung m natura dnrckardackt sei. Bostkommen ein g war er mit ken Herren in der Anfichr, daß die wiederholten Kred rwerbungm «m Ausland zur Frrstung unserer Eristenz srüber oder rpater an ein Ende gelange» müßten, und darr nur em planmäßiger Au'dau uns davor 8e» wahren könne, daß dtescs Ende er« Ende mit Schrecken werde. « DirbstahlversuÄ an dem polnischen Gesandte«. Nach Schluß der Ab ndvorstellnng der Neuen W-ener Bühne hat am 1V. M. en junger Mann >m Garderoberaum dem polirts'ben Ge^andren irr Wien Dr. Marcel! S z a r o t a arrö dr rnncren Biust'asche seines ^aqnrtts eure Brieftasche mit K 90 0 und ver'chiedcnen Dokumenten zu riehen versucht. Eo wurde dabn ertarpt vnd fostpenonrmen. Der Mann ist de». 31jahr'oe bescköfiigungslose Prrvatbe mre Kasimir G o r o cz, X>X. Herlrgenstädterstra'ie 181. wohnhaft. Er wurde am12.d.M. dem LandeSgenchte Wien U, ringrlrefert. * Für jüdische Krieasinvalide j» Wie«. Matt schreibt uns: Der Hilferuf des Verbandes der jüdischen Invalide» und Heimkehrer in der «Wiener Morgenzeitilvfl" für eme große Zabl von vollkommen ex st n losen Familien der lüdircken Kriegs» rnval'den ist nrcht obne Erfolg geblieben. Geickärrefirmen und k vzrlne Personen, erprissen vom un'agb<nen Elend der jüdische» Krr^gsinvalsien boten gern rhre Hand. Es ergeht nmerdmgs att die jüdische Oeffentlichkeit die Brt'e Lebensmittel, und Bekleid«n gSpeaenstände dem Be-.bande der iübi- , 'ck en Invaliden (H., ObrreDonaustr aße 65) zur Der» sirgnng zu st llen, dir der Verband aus dem vorhandenen Hilfsrvnds pern bezahlen wird. Das beste Pessachgeschenk für ' fintn jüd scheu Invaliden ist eine Lebensmittel- oder Brxlerdungsspcnde. *■ Kindertransport »ach Rumänien» Die Zentral-! stelle zur Versorgung jüdischer Kinder im Auslande» Leitung: A n i t t a Müller, teilt mit, daß stch die in Berracht kommenden Kinder Montag den 14. b. M. um 8 Ubr ab'vdS mit den Auöw 'S'cheinen m der Produktent 8r e» ll., Täborstraße, ernfinden muffen. Proviant für emen Tag rst mitzubringen! , ' * Aergte «ach Polen. Für jüdische Aercke polnischer Staatsbürgerschaft besteht die Ansstcht, Stellen in Polen bekommenzu lönncn. Reflektanten mögen stch bis spätestens Samstag den . 19. d. M. im Akademischen Verein iüdircher Mediziner. IX., Wäbrrngrrstmße 1*, läglick. außer Freirap, in in Zeit von 11 bis 'Al Uhr melden. Spätere Anmeldungen werden nicht berücksichtigt. * Neue Pastmarke« Sen ukrainische« Volksrepnblik. Der Ukrainische Pressedienst melket aus Tarnow: Die bisher m Gebrauch gewe enen Uebrrgangswarken der: Ukrairnschen Bolks>evnbl'ck ^alre russische Marken mrt dem Uedrrdruck der Ukrainrschen Volks,epublrft sind außer Kraft ge'etzt worden. Glerch-rrtig mrt dieser Außerkrast'etzung der alten russischen Marken wurde auch dre ArrStzabe aus dem Jahre 1918 rsogenannte Schah-Wertet vom ukr mischen Ministerium für Post- und Drlogravbmwksen annulliert und nne neue Serie, enthaltend 14 Werte, heiausgegeben. Dre Bilder stammen aus der Hand deS «kra ni'chm akademischen Malers Prof. Mrkolaj Jwa'siuk und - stnd lünstleri'ch und technisch volll-nd 1 ausgeführt. Dre neue» Mitten «mfassen folgende Werter 1, % 8, b, 10, 15, 20, 30, 40, by, 6o, 8V, 10S und 200 Hrywm. 9 Palastina-Fahree l Montag den 14. d. M, n» 6 Nhr 80 Mirr. abends, findet rm Konferenzsaal deS Palästina- Amtes. Wien. L, Bauernmarkt 24, eine GrüudungSver'ammlüns für irrre SirdlungSg noffeusckast rn Palästina statt Landwirte/ Serdenrauvenzüchter, Zw rner, Weber nnd Fachkundige werde« ersuckrt, am Gründungstage zahlreich m nschsinen, woielbst nässere Auskunft erteilt und d>e Wirtschas'sform festg'legt wird.- Relerent A. Hcrckera. Genossenschaft Achwah beim Paläsiioa- Amtr, Dirn. I., Baurrnmarlt 24. 9 Qtt dteowSchi-e Sueudsuausweio tzr» Jüdischen Nationalfond» wird auf Leite 15 unserer heutigen Nammer v rössemlicht. Ber der österreichisch *n Zent.ale deS Jüdische» Nationalfondrst in den ersten zwei Monaten d. I» bereits mehr als in de« erste» sechs Monate« deS Vorjahres an Spende» e'ngelaufcn; für den JaarAustria sind aller» drS 2. d. M. schon über X 259.000 ringegangen. * Grobes WohltaLigkeitofest. Zugunsten der Witwe« n d Wauen veranssaltet der H. G B. KamerakschaftSbnnd a» Samstag den 19. d. M.. 7 Uhr abendS, rm Hotel Continentaf einen BorlragSadend mir Tanmnterhaltung. Gleichzeitig Künstler» - jubilänm keS ar tistrfchen Lcr'erS Rudi Krerter unter Miiwirkune bekannter Bübnenlirdlinge. Borverkauiskarrrn erhältlich: HotS Continental. Karren bur.a» Schnitzer, XX., Wallensiernstraß^, Aipa, Tabvrstroße. 9 FrühIingszantzer Nedonte. Für die unter feitfeP Devise mguvsien des E1 i s a b e td-He > mS f ü r K r i e g K warfen. Lchrmädcken und Arbeiterinnen na, D r e n S t a - den 15. d. M. rm Sostensaal stat'fineend!' Elrte-Redoute gibt sick m den Krei'en ber best n Wiener Gesells-r'an großes Interesse foul und ist der Kartenvorverkau' en 8«';erst reger. Die Redoute vev spricht, eine der vorrrbmsien D ranstaltungen der Saison $ w»den. DieBallmufikbeorgtdieKavelleWacek-Doma« s k V. — Im klonen Saal wird erne Tanzbar insiallrrrt, in welchv Dame» u«d Herren der Getellkchast dre Bedienung der Gast über» hmm. Das Frmi»a»O«mteir sowie hervorragende Künsile «erden für reichliche Unt^hol'nng sorg»». Im Rahme» dz Redoute sind! eme amerikani'che Aukrion. eine SchönhertSkott» knrrenz und ei» Preistanzen stau, zu welcher das Wä'ckehaul M Gartcnberg. Wir», l., Trattnerdof. Schirmlabrik Karl GrG uns andcre bervorrag'vde Firmen Presse gewidmet haben. Herrn ,A end'leidnng. Dame« Balltorlette und MaSke. westliche Karl» und Loge« bei Kahlenvors«, Stiaßny, 'amllrch'il Karicnburea« und im Eliiadeth-Hei«, Malrgaffe 7 'Telephon 48.840). Ftz i GmduzLrs rrwÄM ue Miaheth-Hw«- U« Wulauche %