Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 762 (10.3.1921)
- Date
- 1921-03-10
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 88% known words query
- IRI
…/2979076-2979773-2979841--06925-2992926- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Rr. 762 Men, Donnersrag j Zwei Meisterschaftsspiele kommen am Sonntag anf im Floridsdprser «. C-Platze zur Austragung. Zuerst trrffen Hakoah und Wacker, bann Rapid und F. A. C. zusammen. Der Barverkauf za dieser großzügigen Veranfialtnng hat bereits begonnen. Die Hechawer-VeseliKkeitSseKtisu veranstaltet von »ad jeden Donnerstag, V*8 Uhr, Bunte Abende mit Tanz im Stadtthealer. Gäste willkommen. Hrcharve». Morgen, Freckag. ab 3 Uhr, Training für die Spieler der l. «nd ll. Mannschaft, Hakoah-Platz. . Haa«o«e«. Ostersonntags spielt HaSmvnea gegen de» »weitNasfigrn Provinmeister Klosterneuburg. Morgen, 7 Uhr, Spieler»enamml ung der Jung- und Schüler Mannschaft. Samsta«. V,9 Uhr, Wettspiel Hasmonea-Inngmannschait II—Bürgerschule Ul; Hasmonea-SchAcr—Unitas-Zchiiler. Sonntag Meisterschaft gegen StammerSdorf. Hech«»er. Fußballsektion: Freitag Training auf dem Hakoah Platze, 3 Uhr. - GeselligkestSsekilon: Heute eröffnen wir deu meiaen unserer allwöchentlich Donnerstag M Cafä Sradtchemer. Vll£, Albertgaffe 39, stattfindenden Bunten Abende im genannten Cass «m 8 Uhr abends. Emgeiührte Gäste wrllkorrmrn. BANKHAUS ROHATYN Wien, I., Marie Theresienstrasse 10 Telephon 20-3-63 m Der Dylkswirt. eine Krone 1.20 Centimes StA. Rüchgans een Krone rrnfe Mark. i. , In Zürich notierte: hie Sstrrrrichifchr Krone ...... 1.20 (125 a« 8. März) dir östrer. gestempelte Krone . . . .—.85 (—.90 am 8 März' fett tschechische Krone.. . 7.60 ( 7.75 am 8. Marz) feie Mark ........... 9 32V* ( 9.55 am 8. März Agram » »,» «v. •^.\» ♦ .* » 4 10 ( 4.15 am 8. Äkarz> Bukarest .$’ iV. .* . . . 8.05 ( 8.25 am S. März Bsdavtst . . . . . . . 1.40 (1.37V* am 8 Marz) ESarfchan —.88 .70 am 8» 3Närz) Rehabilitierung des Handels. Es gibt in Wien vier Handelsakademien, von denen drei Privatunternohmungen sind, und, da si-e trotz gesteigerten .SchüierandrangeS sich gegenwärtig als finanziell unrentabel erweisen, fortwährend - mit der Emstellnng ihres Betriebes drohen. Das Gegenstück hiezu sind beiläufig zwei Dutzend staatlicher Mittelschulen, die in der letzten Zeit einen auf» fallenden Rückgang der Schillerzcchl zu verzeichnen haben, »be« -vow dm^Antorvichtsbehörden um . jeden Preis geholten werden, weil, sie, wie offiziell betont wird, die einzigen Anstalten sind, die in Oesterreich höhere Bildung vermitteln. Liegt da nicht der Gedanke nahe, von beiden Schultypen das Gute in/eine dritte, neuzuschaffende, hinwberzurctten: Vom chumairistischen. (GhWrasium die ideellen Güter, von deren drohender Vernachlässigung ein Sinken des österreichischen Kulturniveaüs befürchtet wird, und von den Handelsakademien die. praktischen Disziplinen, deren Kenntnis auch /künftigen Verwaltungsbureaukraten nur nützen könnte. Gegenwärtig hat der KaufmannSstand einen schweren Stand gegen die Aversion gerade jener Faktoren zu bestehen, die seme riätüMchen Beschützer fein sollten. Diese Aversion beruht, weniger auf gelvissen Entartungserscheinungen, im merkantilischcn Leben als vielmehr^auf der Geiftesvichtung, in der die Stützen des Staates erzogen wurden. Im Gymnasium wurde ihnen die schlichte Einfachheit der republikanischen Römer, der alten Deutschen,^ des' Tacitus und der Sf^rrtänet ÄS Külturideal eingebläüt. Einer so fundierten Weltanschauimg erscheint der Kaufmannsstand als der Repräsentant jener Faktoren, die die Verweichlichung Athens, ine Entartung.des kaiserlichen Roms und die Inferiorität Karthagos auf dem Gewissen haben. So wurde dem Handel im modernen Kulturstaat lediglich tzie bescheidene Rolle eines Marketenders gegönnt, der die. LLbensnotwendigkeiten des Militarismus, der als eigentlicher Staatserhalter galt, herbeizuschaffen hatte, und der .Zynismus" der englischen Staatsmänner, die, das Verhältnis' von Wehc- und Rährstand umgekehrt einfchätzend, auch im Kriege die kaüfinänmschcn Interessen als das treibende Moment der britischen Politik anerkannten, mit sittlicher Entrüstung zurückgewieftn. Mt dem Untergang der Kriegsmacht der Zentrqlmächte, hatte m den Augen der Anbeter dieses Molochs auch der „Marketender" natuvgemäß feine Existenzberechtigung verloren und seither begegnet jede Regung des KaufntannsstgndeS, sich und dem Staate wieder auf die Beine DU hoffen, dom passiven und aktiven Widerstand aller Faktoren, denen -eine mißgünstige Vorsehung zu irgendwelchen amÄichen Einfluß in Oesterreich vevholfen hat. Diese Praxis bßt Leinen Geister hat einen unerwarteten Bundesgenossen in der Theorie der großen Sozialisten gesunden, die nach dem Umsturz Oberwasser gotvonnen. Dem rÄsien Sozialismus ist ja die Aufhebung der Halidolsfreche.it immanent. Indes , zeigt das Beispiel Rußlands, das alle BHprodukte im Ochsten Ausmaß selbst hervorbvingt und dören Verarbeitung dem souveränen, -der kapitalistischen Mißwirtschaft entwachsenen Proletariat arwertraut, dessen Bevölkerung aber trotzdem unter dem größten Mangel an allen Lebensnotwendigkeiden leidet, welche katastrophalen Folgen die Ausschaltung desjenigen Faktors ha», dem'seit MenWttgedenken die Gütcrzerstreuung, das heißt die Beförderung der Waren von dem Orte ihrer Erzeugung an die Stätten des. Bedartz Gr^ Nertettung uvtrx hie BkÄbvgMer- Wiener Morge«zei»u«s_. obliegt. Dieser Faktor ist etben der Handel. Alle Anzeichen deuten auf ome nahe bovovstehende NehabMtierung dieses wichtigen Kulturfaktors in Rußland hm. In Oesterreich, das umso viel armer an eigenen Rohprodukten ist und daher auch dm Zwischenhandel nie ganz wird entbehren können, ist man noch nicht so weit. Hier lebt der Handel in der Vorstellung der Geister noch immer als eine besondere Art künstlich gezüchteten Parasitentums fort, das am Bolksköxpor wuchert und bekämpft werden muß. Slum hat daS kaufmännische Leben unter den: verheerenden Einfluß der Krieges gewiß Formen angenommen, die nicht gerade geeignet waren, das Ansehen des HandelSberuseS sondeMch zu heben. Man darf aber nicht vergessen, daß es sich da um zeitgemäße Entartungen handelt,- von denen auch die anderen Berufsschichten, ja die Buveaukratie selbst nicht verschont geblieben sind. Die War«, die aus dem Woge vom Erzeuger zum Verbraucher eine künstlich verlängert« Kette von Händlern durchwandern muhte, fand ein keineswegs erfreulicheres Pendant in dem Aktenstück, dessen „Dienstweg" sich infolge der Konzentrierung des ungeheuren Beamtenheeres der alten Monarchie in dem Leinen Deutschösterreich (bedeutend verlängerte. Beide Beispiele sind durch das Mißverhältnis des durch bvachgelegte Energien gesteigerten Üve° tätiigungsdrangeS zum verminderten BetätigungSobiekt charakterisiert. Der Techniker spricht in einem solchen Falle von einem Leergehen der Maschine. Gr wird «Her nicht die Maschine für den unokonomischen Verbrauch ihrer Kräfte verantwortlich machen, sondern durch Herbeischaffung von zu verarbeitendem Material ihr Leergehen zu verhindern suchen. ES soll nicht geleugnet werden, daß unsere staatlichen und privaten Kräfte sich in diesem Sinne um d-ie Renaissance der österreichischen Industrie bemühen. Aber so groß die Förderung ist, die man der Warenerzeugung angedeihen läßt, so groß sind die Schwierigkeiten, die man noch immer der „Warenzerstreuung" entgegenstellt. Der Kaufinann sieht sich nicht nur an neuen Staatsgrenzen willkürlichen Sperrungen uralter Handelswege wehrlos gegenüber, er ist auch im eigenen Lande förmlich vogelfrei. In der Stadt und auf dem Lande ist er das Opfer amtlicher Razzien und behördlicher Uebevgriffe, die nicht nur die Möglichkeit seiner ^tufSansübung, sondern häufig genug seine persönliche Freiheit und menschliche Würde bedrohen. Dieser Kampf gegen einen Stand, dessen zivilisatorische Sendung sogar der idealistische deutsche Dichter Schiller, dieser polare Gegensatz allen MamchäertumS, gefeiert hat, läßt sich Vernunftmäßig nicht erklären, sondern nur auS Instinkten, deren Keime in der weltfremden Schulbildung unserer Amtsorgane unheilvoll ergänzt durch den Einfluß gewisser Rassentheorien, liegen. Darum kann die Verbesserung der Verhält-, nissc, unter denen gegenwärtig ein für den Staat und die ganze Menschheit wichtiger Beruf zu leiden hat, ein Stand, der sich in der Geschichte als Vermittler des Austausches nrcht nur materieller, smidern auch geistiger Güter einen Ehrenplatz errungen hat, nur angsbcchnt wirrden.durch Hebung und größte Verallgemeinerung der kaufmännischen Bildung. Schon vor dem Kriege wurde einer Ergänzung der humanistischen Bildung durch praktische Disziplinen das Wort gesprochen und in teilweiser Stattgob-ung dieser Forderung das Realgymnasium geschaffen. Es vst aber sehr fraglich, ob gercÄe die darstellende Geometrie, die dort an die Stelle des Griechischen trat, den lange gesuchten Weg ins wirkliche Leben repräsentiert. Ohne Zweifel wären die HandelSwiffenschaften ein. geeigneteres Medium. Kein Geringerer als Goethe hat der doppelten Buchhaltung den Rang einer Kunst zngebilligt und damit auch ihren ideellen Dildungswert festgelegt. Eine Verbindung der humanistischen mit der merkantilen Ausbildung an der Mittelschule würde den zukünftigen Kaufmann befähigen, Geschäfte ZU machen» ohne dabei den Boden einer sittlich gefestigten Lebensauffassung unter den Füßen zu verlieren, reale Werte zu schaffen und zu verbreiten und sich den hiezu unentbehrlichen geistigen Schwung aus dem Kontakt «nt der im höheren Sinne. beglückerchen Welt der Ideale zu holen. Dein präsrmrüven Verwaltungsboamten aber wüvde rechtzeitig das Verständnis für die realen Bedürfnisse einer Welt erschlossen, der er jetzt aus Unwissenheit Mehnewd gegrnübersteht und er würde auch plötzlich das Gute erkennen, das sich nach den Worten des Dichters an das Schiff des Kaufmanns anknüpft, der Güter zu suchen geht. Das Gute, dem die blutig gespaltene Menschheit unserer Tage entgegenfiebert. ES gibt keinen verläßlicheren Weg zur Annäherung zwischen den heute feindlich getrennten Völkern, als den, auf den sie die instinktive Sucht nach Befriedigung ihre» Bedarfes weist. Der Weltfviede winkt als die köstliche Frucht der Rehabilitierung des Handels. Ei«e Enquete des Vereines Ader die Frsge von AuslandskreLite». Der Verein „Währungsschutz" veranstaltete gestern zur Besprechung wirtschaftlicher und finanziellen mit dem Wiederaufbau und dem KredichpoLly» zusammenhängender Fragen eme Enquete, an der Finanzfachleute und Vertreter von industriellen, kaufmännischen, gewerbliche» und Konsumentenorgamsationen teilgenommen haben. Der Vorsitzende Dr. Stephan Licht hob hervor, daß den Anstoß zur Enquete das bekommt« Projekt des Ministers Louchenr gegeben habe, welcher im wesentlichen die Gründung eines Banken- und Handelssyndikats zwecks Gewährung von Krediten an Oesterreich und , die Einräumung einer Finqnz» kontrolle aN eine mit" dem Syndikat , in Verbindung stehende internationale Kommission vorsieht. An der Diskussion nahmen von den erschienene» Experten die Herren Ministerialrat Dr. Gleispach^ Seknons- 10. März 1921 . Hetze- - , Uv-.":; , . rat R o senbe r g, Minister a. Dr. E n ge l, Dokio» HofsmannSthal, Dr, Madle^ Dr., Schlesinger^. Dr. Taus s t g und Sekretär P o ch l a t k o teil. Der Dom sitzende faßte die Meinung der ükerwiegeNden Mehrheit der Teilnehmer dahin. zusammen, daß die Notwendigkeit l a n g f r i st i g e r K r e d i t e für den wirtschaftlichen Wiederaufbau Oesterreichs, außer jedem Zweifel stehe, daß aber solch« Kredite auch vom Standpunkt der Kreditgeber als ouvchauS rationell angesehen werden können. Die Möglichiki» eines Kontrollrechtes seitens der Kreditgeber könne nicht a limine abgelehnt, es müsse jedoch wohl erwogen werden, ob die gewährten Kredite für die heimische Volkswirtschaft solchen Nutzen stiften, daß die schweren Nachteile mit m Kauf genommen werden können, welche sich im Hinblick auf unsere politischen, nationalen und sozialen Verhältnisse äuS einer solchen Finanzkontrolle zweifellos ergeben mühten. Die Einräumung einer Finanzkontrolle an ein B a n k.-en- oder Finanzsyndikat würde seitens der Bevölkerung gewiß als unerträglich empfunden werden.. Als eine Maßnahme, welche unmittelbar für die Sanierung Oesterreichs von allergrößtem Werte wäre, muß in erster Linie die Aufhebung des vom Standpunkt der Reparatiousgläubigeq gewiß auch schon als zwecklos erkannten Generalpfand» rechtes im Sinne der Vestinfinungen der Frieden?» Vertrages angesehen werden. Durch die Befreiung von diese«/ Pfandrecht sowie die gerechte Entscheidung der obschwebsnden finanziellen Differenzen zwischen Oest'erreiH und'den Sukzessronsstaaten durch die Reparationskommission würde, die Kreditfähigkeit Oesterreichs — inSbeson» deve auch gegenüber den neutralen und den SufzessionS» staaten — wieder hergestellt und es könnte auf dieser Grund» läge im Wege der Selbsthilfe in kürzester Zeit voraussichtlich viel mehr geleistet werden, als die Tätigkeit eines auSländs, schen Bankensyndikats jemals zu vollbringen vermochte. Die Gefahren nuferer Devisenpolitik. In den nachstehsnden Zeilen sollen alle maßgebendew Faktoren darauf aufmerksam gemacht werden, in welcher Weises durch ungünstige Devisenpolitik der österreichische Handel UnÄ die Bevölkerung, sonnt unsere ganze Volkswirtschaft, g« schädigt wird. ■* Es wird als bekamrt vorausgesetzt, daß ja alle Uebrrfee» Importartikel, seien es LLensmitiel oder Rohstoffe,. a«s bech verschrienen Ursprungsländern in Pfund Sterling per Tonne; oder Schilling Sterling per HnnbrebweighL offeriert tveröen^ cnrch wenn diese Waren nicht aus englischen §dolo«ien, sonders aus Brasilien, China, Java usw. stammen, baß die Deckung' aller Uebersee^Connosfements durch Akzept der Zahlung fetten^ Londoner Bankfirmen erfolgt, also jede Faktura einmal i»! Psurch Sterling zur Auszahlung gelangt. Importe amerikani«! scher Produkte fomien mittels New-HorLer Bankrembours ütz Dollar oder aber in Pfund Sterling via Londmr gedeckt^ werden. Da wir jetzt gezwungen sind, außer Kolonialwaren!; und Rohstoffen auch Lebensmittel, wie Mehl, Fett, Hülsend fruchte, Getreide, Zucker ufto., zu importieren, sollte maw der Devise London die größte Aufmerksamkeit widme» «M. trachten, dieselbe so billig als möglich beschaffen zu köunen^ um den Import aus den Ursprrmgsländern zu fördern, asto. aus allererster Hand kaufen zu kSnue«. Gerade das Gegen»! teil ist der Fall; das Pfund Sterling notierte beispielsweise am 1. Dezember K. 1807.80, während London für eiw Pfund Sterling rmr K. 1135 bis K. 1165 notierte, also saM um sechshundertzweimrdvierzigeinhalb Zkrvnvn oder 25 Prozents über dem Londoner Kurs. Wie schwer die heimische Kauft; Mannschaft durch diese ungeheuerliche Kursdiffereuz geschädigt ist, geht daraus hervor, daß der hiesige JmpÄeteur mit ««er! ausländischen Firma, welche da8 gleiche Offert benützt, mit: ihrer Valuta die Pfunde deckt und bann, in .österreichische! Kronen umgerechnet, nicht mehr koukurriereu Dann, wie nachstehender Tabelle ersichtlich ist. , Preis per 50 kg Londomr Umrechntmtzs- PrrÄ möst.^ Kurs kurS in Kronen Krone» Holländische Gulden. . 57.15 ä 15.719.- 17.977,96 Mark » . » . . » , . 248.— k 739,50 18.989.83 Frantösssche Francs . . 57.50 k 3.145.— 18.083.75 Schweizer Francs . . . 223.— i 8.050- 17.951.50 Dollar . . . . « . . 3.48 k 518.50 18680 — Italienische Lire. . . . 901.25 » 1.900.- 18.073.75 Oesterreichlsche Krone« . 1.162.— k 1.967.50 1&073.- Mit Älllsnahnre der französischen Valuta ist die Kvlft stellation der Kurse derart, daß zum Beispiel eine Schweizer' Firma um K. 123.50 per 100 Kilogramm billiger offerieret kann als der österreichische Importeur, welcher dasselbe be-j" nützt. Es ist zweifellos, daß wir diesen Umstanden das grvßH ' zügige Schiebertum verdanken, unter lvelchem unsere Kauf-! märmschaft so schwer zu leiden hat, well sie nicht In der Lage ist, ihre jahrzehntealterr Verbindungen wieder auf* zunehmen, welche es an Entgegenkommen wirklich nicht fehlen lassen. Der Fortbestand der jetzigen Lage muß uuseren mühsam; angebahnten, zur. Wüte gebracht«» Jmporthanbel vollständig lahmlegen. [ ■! _ („Stete Wirtschaft.") vesterveichische ZllckerkLufe irr Prag. Pres, 9. Marz. Hm stufe« gegenwärtig dir Verhe»d» lungen Über den Anlauf von, weittte» 1800 WaggouS W e i z Ul ck e r seitens Oesterreichs statt. Die Verhandlungen werde» vom Leiter d« österreichisch« Znckrrstrlle Seltionsrst Dr. Saue'-' und den Herren Dr. M i!» », und Sch o « a « geführt. Nach de« bisher,ge» Verlauf d» Berhandl»»gen ch zn fchiwtz«, dass gchh hinstchUich dieser Post ei« voller Ginvernrh«« erziell werfe« wird. - . . Wirtschast-rrachrichte« aas der Tschecho- Slvrvakei. Prckg. 9. Mar». I» feer Kampagne 1920/31 habe» feit