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Wiener Morgenzeitung · 1921-03-10 · Heft 762 (10.3.1921) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 762 (10.3.1921)
Date
1921-03-10
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Wisner 2Üöffgen*cttuttg SÄe 2 Men. Donnerstag Kapitalismus und Judentum. Hs» Dr. Paul WeisengrSn. Wien, 10. März. SPon fängst hat sich' auch in nicht national otien-v Eierten nichtjüdischen Kreisen die Anschauung, daß die. Juden die Hauptträger des Kapitalismus seien, zum förmlichen Dogma verdichtet. Aber auch die Juden selbst glauben vielfach daran. Das Buch Sombarts „Die Juden und daß Wirtschaftsleben" hat auch in den national gesinnten Schichten der jüdischen Intellektuellen Äuen gewissen AnklÄng gefunden. Es sei hier nicht untersucht, ob Gombart mit seiner psychologisch-ökonomischen Analyse recht hat oder nicht, ob wirklich das Judentum durch die Kraft der Abstraktion und durch beit ausschließlich rat'ona.istrschen Einschlag, d:e ökonomischen Dinge zu erfassen und zu bewerten, ausgezeichnet ist oder nicht. Es kann nicht geleugnet werden, baß die Juden ein starkes, rp^rtschastlich aktives.Element smd, daß sie über sehr große geschäftliche Talente verfügen, Wer sie sind nicht die Hauptträger des Kapitalismus, sie sind nicht die Initiatoren des Systems und sie sind gevade nicht in unserer Periode die absolut führenden Geister und die ersten leitenden Köpfe des Kapitalismus. ' , Im Altertum gab es nach meiner Auffassung keinen Kapitalismus. Am wenigsten kapitalistisch orientiert Maren die Juden der antiken Welt. Sogar bei den Phöniziern, Persern und Babyloniern war das-Wucherkapital lange nicht in dem Maße vorhanden, wie bei den Römern. Für die spätrömische Zeit ist das Wucherkapital «ine ganz spezifische Erscheinung. Es wäre ganz falsch, diese primitive Kapitalbildung des Kapitalismus in unserem Sinne qufzufassen. - Alle modernen Merkmale fehlen hier vollkommen. Es ist ganz falsch, auch, die spätrömische Periode als den Beginn einer industriellen Zeitnuszvfassen. Die Grundauffassung vom nichtkapitalistischen Charakter der antiken. Wirtschaft geht bis auf Wilhelm Roscher zurück. .Karl! Marx hat diesen Unterschied zwischen modernem Kapitalismus und antikem Wucherkapital besonders scharf. herausgeschält. Einer seiner Schüler, der italienische Marxist I. Salvioli. xschreibt in seinem Buche „Der Kapitalismus im Altertum": „Alle diese Nntcrnehmungen waren, wie Akftrgt, Uebergangserscheinungen, aus ihnen entstand der moderne, mrdustriellr Kapitalismus < Dazu kam es ySojü hr Mttttum nicht; der antike Kapitalismus hat nie dieses Embryonalftahium überschritten, dank ten bereits geschilderten Umständen,Me die Entwicklung der Großindustrie hemmten. Selbst die kleinen industriellen Unternehmungen auf kapitalistischer Basis waren und blieben Ausnahmen, da sich der Arbeiter, der zu Ersparnissen und Dermögeu gekommen war,und der Freigelassene, der sein Pekülium vergrößert hatteim allgemeinen reicht in einen kapitalistischen Unternehmer verwandelten." Im Mittelalter waren die Juden in starkem Mähe an primitiven Leihgeschäftenbeteiligt. Die ganze. Beeinflussung der Wirtschaft durch die Kirche, das- Zinsttzrbot des Katholizismus wirkten auf die Geschäftsgeiarung der Juden günstig ein. Mit der Entdeckung Amerikas beginnt sich der neuere Kapitalismus bereits schüchtern zu regen. Das Leihkapital bekommt neue Formen. Das geroaltige Einströmen des Goldes und der Edelmetalle, der starke Fiskalismus der Fürsten, der beginnende territoriale Zentralismus, eine Auflösung der ständischen Herrschaft, schufen einen gewissen Frühkapitalismus, wobei von einer eigentlichen Entwicklung der Industrie noch immer nicht die SRefce sein kann. Aber die Juden sind nicht die' Begründer und nicht die Initiatoren des neuen wirtschaftlichen Systems. Die italienischen Namen schwirren «US entgegen, Geld, Wechsel, die ersten Grundbegriffe moderner Wirtschaft sind italienischer' Prägung. Der Reichtum an Edelmetallen, der relativ sehr große Luxus, die einheitliche Stadtrkultur, förderten dis Bedeutung der - italienischen Kaufmannsgeschlechter. Die christlichen Kaufleute verdrängten auch in den Niederlanden allmählich die jüdischen und in Italien, wo sie nie eine größere Bedeutung erlangt hatten, wurden die Duden bald ganz ausgeschaltet. Es war die Periode der italienischen Wirtschaftsblüte.. Die Medici, die Fressenbaldi waren die Rocke feflers und Morgans dieser Zrit. Bald aber überflügelten die Augsburger Kaufleute all die Florentiner und Niederländer. In der alten Stabt Augsburg erwarb Johannes Fugger, der Sohn des Webermeisters, 1409 das Bürgerrecht. Sein Sohn Jakob trieb bereits große Handelsgeschäfte, dessen Enkel Jakob ■*- gestorben 1526 — wurde vom Kaiser Maximilian i* den Adelsstand erhoben. Aber größer wurde die Macht des Hauses unter Karl V. Wir erfahren auÄ der interessanten Schrift Ehrenbergs, „Das Zeitalter d« Fugger", in welchem Umfange und ausgedehnten Maße die Habsburger Geldgeschäfte mit den Fuggers machten. Zur Zeit der Kaiserwahl Karls V. Üben diese den größten Einfluß auf die gesamte. Politik aus. Einen solchen großen politischen Einfluß wie die Medici und die Fugger haben sogar später die Rothschilds nie ausgeübt. Die Masse der jüdischen Geldkurs wurde vollkommen in den Hintergruyb gedrängt. Am Ende des AneienS regime trete» bk Juden wiederum hervor. Im Jahrs ISIS ist der Reichtum einiger weniger Wiener jüdischer Patrizkrfamilisn ein sehr großer. Im Kongreßjahr 1615 spielt das Wiener 10. Mk, ISA Der WManS in ♦ x TrotzM >- Diktator. London, 9. März. (Funkspruch.) Nus HeisingsorS wird gemeldet, datz in Anbetracht der ernsten Lage Trotzki zum Diktator mit u.flumschränkter.M a cht ernannt worden set und si^ ngch Petersburg gegeben habe. Auch in Odessa soll ein AuKa-nK^gegen die SÄvZetrsMrung^ auSgebrochen. fein. ' ' / ' Dis KronstLvtÄ RsvslLs ae^en die GvwjeLs. Berlin, 9. März. Die „Vsssische Zeitung" meldet aus Riga: Die Krorrstädter Matrosen haben versucht, mit de« Petersburger Sowjets in Verhandlung ,^n treten. Die Sowjets ersuchten -die Matrosen, Delegierte nach Petersburg zu entsenden, was aber abgelehnt wurde. Die MirtrosenhUdeu gegen die Sowjettruppen Operationen zu Land eröffnet, besetzten Oranienbanm und rückten gegen KraSnojr Selo vor. Gegen dieAnsständischen wurden Truppen - entsendet, und zwar die ans Nomadenvölkern bestehende dritte Kavallrrlkdivision, die dritte Arbeitsarmee und andere, den Bol-; sche.wiken als zuverlässig geltende Truppen. Diese Truppen werden von T u ch a r e z e w s k y kommandiert. Der Armeeftab befindet sich in Tosno (vierzig Kilometer von Petersburg). Die dritte Armee ging zu . de» Aufständischen über, ein anderes Regiment folßte ihrem Beispiel. Tucharczewsky rief infolgdcssen von Smolensk das dort stehende Reiterregiment herbei; da aber dir Eisenbahner erklärten, daß sie das Regiment nicht durchlaffen werden,-mußte es auf die Benützung der Eisenbahn verzichten. Bombardemnrt von Petersburg. . Stockholm, 6. März. Die Einnahme von Krasnaja <8 o r k a durch die revolutionären Truppen' wird nicht b est ä t i g t. Dagegen erhält man Einzelheiten - über die B es.chi eß ung .Petersburg s durch die 'Forts von Krönstadt.. Nach, der Ablehnung des Ultimatums hat K r o uskadt gestern nnchmitagS um 4 Uhr 45 Minuten das Feuer eröffnet. Die Beschießung dankte bis Mitternacht. Sie begann wieder um 6 llhr tzorwittckgS. Die Küftenbatterien'antworteten. Die Lage war verworren, da einige Forts in der Umgehung, hon Kronstadt in ^den 'Händen der. Bolschewiken - verblieben waren. In den Straßen von Petersburg sollen sich Kämpfe abspielen.' Man . verweist darauf, daß hie Proklamationen von Kronstadt--: «Ich t . .mehr v o. n G e n e r n l Koslowski unterzeichnet sind.^-Dse Züge zwischen Petersburg .und Moskau verkehren. . . ’ BrrNMtiHichDvlschewih->r.. "' HelsinsferS,-9. VkarF. - Die gün^' Nechi zum DrenStag wurde PetersbstEg - bombardiert. Äm Biensta« morgens unternahmen die Sowftttruppen einen Ausfall gegen Kronstadt, der jedoch zurückgeschlogeü wurde und für . die Bolschewiken sehr verlustreich endete. Das Eis ist mit Leichen bäreckt.' '. , " Warschau, 9. März. (Kunlspeuch.) Aus R i g a wird die Verhaftung S i n ow j e w s.und 'K ale n i n s bestätigt. Bauernaufstände Werder, aus -, den. Gouvernements Orlow,. Ehgrkow, -Saratow uMKalugr gemeldet. . Wien, 8. Mörz. (Zenosta^ „Rutzrittron'' teilt mit- Die letzten NDrichlen aus Petrograd sind voll Wider- :sPrM.^HilrerMs/wivd. behauptet, daß. .- die aufständi- ^chest§ÄMiter^rüip Hflfe/ der Kxonstädter Matrosen sich» Detzt^loHHn. e^gerAÄädtteilen halten/'und. den Roterd MrM^HE^blMvin^Mmer größerer. Unzahl kommen,' ^nerW^ ^bistett,. ' In dön Straßen hören die SHießereien nicht auf, beide Teile..^ Hättestgroße Verluste. Andererseits- 'MrdMitgetM, der, Wrö«- grader Aufstawd am 1. März endgültig.ZiÄeygeMagen worden sei und daß jetzt,in der Stadt Müssönhausdurchsuchungen rurd Arretierungen begonnen häti'en. -Tfch^schrrirr - MsSkaü, 9. März. 'Mnkfpruch.) Der BülkSkomMifsär des Aeußern Tschitscheri« veröffentlicht eine Regierungserklärung, wonach die' von 'auswärtigen Zeitungen gebrachten Nachrichten über' große'Unruhen in Petersburg und Moskau nicht den Tatsachen entsprechen. Auch in Kronstadt gebe eS keine allgemeine-Meuterei, sondern nur die Bemanwmg deS Schlachtschiffes „Petvopawlowsk" habe sich gegen Pie Regierung erhoben. Die üörigev ^Matrosen stehen der Meuterei entivctzer gleichgültig gegenüber, oder beteiligen sich nur unter, dem Drucke zaristisch gesinnter Ofsiziere. Die gemeldete Beschießung von Petersburg und der Abfall der Bemannung der Werke sind- Erfindungen^ ' '.Die. Arsache».: Im „Berliner. Sägeblatt" schreibt zu den Unruhen - i« Petersburg untz MoSkau eind informierte Persönlichkeit: Dich Mitteilungen aus S o w j e t r u tz l a n d sind spärlich.- Jeden« falls geht aus der ömMichen Süwjetpresse -selchst hervor, daß die gesamte toirkschamtliche und wolr-tischie Läge i.n S o w j eft ü-tz l a nd -sichneuerdiygs scharf zügxspitzt hat mrd die Stimmung sehr gespannt ist. Dett -letzten^ äußerdir Anlaß dazu hat' die - plötzliche, schnelle Verschärfung 'der. wirtschaf.-tlich^e-'ä' Krisis.- gtzbotew Die gesamte He m i t t t l v 0 r sw r g u n g- -hat sich als viel schlechter erwiesen, als man in SowjetvUtzlbnd 'gehofft hat, und die vorhandenen Vorräte sind' in unüberlegter Weise -verbraucht wovden.-'DaS Ergebnis war, daß nach amtlichen Moskauer Meldungensich etwa Mitte Februarbereits 31 Bahnstrecken -im europäischen * Rußland außer. Betrieb befanden- und-selbst eine.so.wichtige - Magistrale, wie-> die. .679-Kilometer lange Strecke SysrMrj—- Rjashsk^chwelche Pie Hguptp.erbmdung d,es europäischen Rutz« lantzS mit dem-Ural und Sibirien vermittelt, am 15. .Februar; ihren Betrieb.. einstelle.n: .mußte. Auf der. M.oskäu-7---Kurfler«. - Bahn- -xeichen-, die Holzv-rräte^imm.« nur fsir. einige Stunden^ . dieLherAnsefühxstnü Holzmengep werden shfort tzeMrmrchr,.<so sichrzßchest WSstaHM« - droht ist., Ferr;ex^Msdhy.piL'MwLMläfl^ dqtz^sotzar auf .-jer; großen. transstbirischen .Dahn und neuerdings auf per Rikolöi- Bahn, die-Petertz-burg und. Moskau -.verbirwet, ,mit .Betriobseipstellungon., zp^ rechnen' .sei.. Schon. i.m Jänner , mußte zuerst im Süden, dann, in Petersburg und in anderen Jndustriebezirftn mit der Stillegung der. «och. afl»eiienden Betriebe-in großem Umfange begonnen' werden. In Petersburg haben, ngch einer -nsueren Meldung per .„Ekonotnitschejkaja Schisn", bereits i 9< .Großbetriebe wegen des Hcizmaterialmangels ihre. Acheit i eii^estellt. - . . . . * Schriftsteller Gentz und andere bedeutende Politiker der Restaurationszeit werden direkt zu Vermittlern jüdischer Leihgeschäfte. Nun beginnt eine Blüteperiode des jüdischen Kapttäli^müs, "die einzige, wirküche." Das Haus Rothschild wirb zur Weltfirma,.Nathan Ma.ier, der dritte Sohn von Maier Anselm stdithschild geht von Manchester 1803nach LostdoU'. Eine kurze ökonomische Weltherrschaft der. Juden' beginnt'. Die bedeutendsten Geldgeschäfte, die großen Staatsanleihen, werden von den Rothschilds unter Führung des Londoner Chefs Nachan eingeleitet und. glänzend '-durch'geführt. In dieser kurzen Spanne Arik sind' die"Juden wirklich die Hauptträger des Käprtattsmüs.'Mathan erfindet meus Formen in bezug auf die Anleihen, der Begriff: der Konvertierung kommt durch ihn erst zur Geltung. Das englische Haus Baring wird in verhSttnismätzig kurzer Zeit vow derc Rothschilds geschlagen. Si^^sjnd nm 1830 eine große Macht. . .. . . - Doch' der Stern ^er- Rothschilds erlischt in wenigen Jahrzehnten^ Dev jüdisch^' Reichtum ist. nicht mehr: der größte. Die Haup.tträg^r.pes K'vütaliSmus sind wieder Arier. ' . ---- - - - - r;«■- Wre' stehen., heytz'.vtzs Dinge? Me verläuft", die nivderne Entwicklung in der Beziehung? Scheinbar, .ist der ganze Kapitalismus. .Ln den Händen, der Juden. Wenn man aber näher'. Lusieht, eine tiefere, sozialpsychologische Analyse astsööllt, enthüllt sich unsein anderes Bild. Man gehe nach Preußen-Deutschland. Dia Presse ist in den Hände,: der Inden, die BanlLn wimmeln von unseren Htammesgrnossen, Aber haben sie auch' wirklich die Macht? SiNd sie die eigentlichen Träger des Systems? Rein und abermals nein! Krupp und Stumm waren früher die Träger beh Systems, dann war es eine lange Zeit Thiessen. Heute'ist es trotz Rathenaui uNd den vielen jüdischen BanDirektoven sicher Sjinnes. Kein Judenstämmling, ein bewußter Arier, ein deutschnational-konservativ orientierter politischer Kopf. 'Ganz mal triüüä Mitüäai Wett ken« SStiü&em. ■ VTiiW er ist sicher.heute wirtschaftlich der mächtigste Mann^ der stärkste Träger'des gesamten mittcleuropäischew Kapitalismus. -Sehen wir nach Amerika, sicher dem! Lande, der ^stärksten wirtschaftlichen Weltentwicklung.: Die Juden sind reich, /aber keine Spureiner großes wirtschaftlichen. Macht. Sogar im Bankfache if£ bcifi junge Morgan fast Alleinherrscher.- Der teichste Mauw Amerikas soll ein deutsch-amerikanischer Holzhändler und! Holzbesitzer sei«. Nach, ihm -komm«« lauter echte -Ameri-! kaner, Arier, zumeist religiös gestimmte Gemüter^ die! in christlichen St)noden leitende Stellungen einnehmen. In erster Linie Nockeseller, der Petroleumkönig. Die Eisenbahnen und die Schiffahrt sind ganz in den Händew der Richtjuden. . Auch die Eisenbvanche Mzu-- vier, Fünfteln nichtjüdisch. ';! So sieht ^s wirklich in den Bereinigten StvEw aus. Auch' im Osten werden die Jude« überall da,, wo es enulli' autochthvncn Mttelstand gibt, zurück^ gedrängt. In Polen sind die Juden inächtig, weil die Polen überhaupt' kein wirtschaftliches Element -darstellen. Airs denselben innere« Gründen sind sie'in! Ungarn die Hauptträger' des Kapitalismus'. In Rumänien sind hie J,chtn in de« letzten zwei Jahrzehnte» wirtschaftlich' ' zurückgedrängt. Ein großer Teil' der Banken, ist nicht mehr in Mischen Härchen. Wie sehr die Griechen und Armenier auch' im Handel die J-üdeir übertrofftn haben, beweist die Grschichw des .Getreide«» Handels in Osteuropa, ' - So sinddie - Juden nicht die Begründer des kapi-, talistischen Systems, nicht die Initiatoren, unh '- siK waren nur eine, kurze Spanne Zeit die Träger per go«< samten europäischen Wirtschaftlichen Entwicklung. Heute sind sie es längst nicht mehr. Die neuen Formen; des Kapitalismus, die letzten Organisationsneuheiten' Lei wirtschaftlicher Technik,' die Idee her, Kartellbildung^ sind arische» Köpfen, entsprungen. Das Dogma vo« bei jüdischen ökonomischen Weltherrschaft kamt eiuer fchäv ÄLst AsiMs^ MM.'Mirdhalten. * " *7 \ . ’ / * >r/f *•’

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