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Wiener Morgenzeitung · 1921-03-08 · Heft 760 (8.3.1921) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 760 (8.3.1921)
Date
1921-03-08
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Nr. 760 Wien, Dienstag J.L «ii—im y»M-ir» fTi-gaatir <••••»•«*, ■' 1 m,m '* 111 Letzte Nachrichten. Dr. Simons gegen die Zwangsmaßnahmen. - Loindoir, 7. März. (Wvlff.) In selu-en Ausführung gen auf der heutigen Konferenz hob Reichsminisber Dr. Simons besonders folgende Punkte hervor: 1. Die Schuldfrage könne weder durch den Friehensvertrag noch durch Zwangsmaßnahmen entschieden werden. Nur die Geschichte könne die Verantwortlichkeit am Weltkrieg entscheiden. Wir seien den Ereignissen noch zu nahe. Ob eine einzelne Nation ausschließlich an diesem Kriege schuldig erklärt werden könne und ob diese Nation Deutschland sei, würde kaum durch die Unterzeichnung des Friedensvertvages endgültig errt-- schieden werden können. , 2. Die Zwangsmaßnahmen feien durch die Vorschriften des Friedensvertrages nicht gerechtfertigt, denn nur drei Stellen sprächen hievon — § 18, Anhang 2, im achten Teil, der Schlußabsatz des Artikels 429 und Artikel 430 — und kerne dieser Bestimmungen sei anwendbar. 3. Die Zwangsmaßnahnren ständen auch im Gegensatz zum Völkerbundvertrag. Nach Artikel 17 des Völkerbuu'dvertrages käme bei Streitigkeiten zwischen Mitgliedern des Völkerbundes und einem Staate, det nicht Mitglied sei, das im Artikel 15 vorgesehene Schiedsgerichtsverfahren zur Anwendung. Deutschland sei nicht Mitglied des Völkerbundes, hätte aber den Vertrag unterzeichnet. Der Minister lege deshalb im Namen der deutschen Regierung feierlichen Protest gegen die angedrohten Zwangsmaßnahmen ein. ■ Eine Proklamation des Reichspräsidenten. Berlin, 7. März. (Wolff.) Der Reichspräsident hat folgende Proklamation erlassen: Mitbürger! Unsere Gegner im Weltkriege haben unerhörte und unerfüllbare Forderungen an Geld und Gut an uns gestellt. Wir selbst nicht nur, auch unsere Kinider und Enkel sollen Arbeitssklaven der Gegner werden. Durch unsere Unterschrift sollen wir einen Vertrag besiegeln, den mszuführen auch die Arbeit von Generationen nicht genügt -hätte. Wir durften, wir konnten das nicht tun. unsere Ehre, unsere Selbstachtung verboten es. Unter, »ffenem Bruche des Friedensvertrages von Ver-sailles sind die Gegner zur Besetzung weiteren deutschen Landes geschritten. Der Gewalt können wir Gewalt nicht entgegensetzen. Wir sind wehrlos, aber hinausrufen können wir es^ 'daß es alle hören, die noch die Stimme der Gerechtigkeit erkennen: Recht wird hier zertreten durch Gewalt! Mit den Brüdern, die Fremdherrschaft erdulden müssen, leidet öds ganze Volk. . Ehern zusammenschmieden soll uns dieses Leid zu einigem Fühlen, zu einigem Wollen! Mitbürger! tretet der fremden Gswaltherrschast mit ernster Würde entgegen, bewahrt* euren auftechten Sinn, aber laßt euch nicht zu unbesonnenen Taten hinreißen! Harret aus! Habt Vertrauen! Die Reichsregierung wird nicht eher ruhen, bis fremde Gewalt vor unserem Recht weichen muß. Der Reichspräsident: Gez. Ebert. ^Oer Reichskanzler: Gez. Fehrenbach. Weil Amerika die Schulden nicht streicht. W shing o r. 7. März. (Funkspruch.) „United Preß" schreibt, daß die Rehe Hard ings den Alliierten keinen Zweifel gelassen haben wird, daß eine Streichung ihrer Schulden an Amerika nicht zu erwarten sei, und daher trachten sie, aus Deutschland so viel als möglich als Wiedergutmachungssummen herauszupressen. ein alter, reindeutscher Ausdruck für Schwiegertochter), „stippen" (für stupsen, stoßen), „zwugen" (von zwaggen^ naß glätten), „Docke" (für Puppe). Aus dem, jüdischen .Speisezettel findet sich so manches deutsche Wort, das schwer erkenntlich ist. Die „Jouch", die Suppe, ist auf das heute wenig appetitliche „Jauche" zurückzuführen, das „Zimmes" ist nichts anderes als Zumus, Zugemüse, „Leckach", die Lebkuchen, sprachlich mit „Lekwar" zusammenhängend, ist innnerhin! sehr' wahrscheinlich und über die Ableitung de^ „Bronsen"' von Branntwein ist kaum ein Zweifel möglich. Im „Unbaßen", dem Frühstück, ist unschwer das Wort „Imbiß" zu erkennen. Auch im Alltagsleben sind überall deutsche Wörter üblich. „Nächten" für „gestern" ist ein Ausdruck, den Uhländ noch verwendet, und. „Weihtug" für Schmerz findet man in der Form ^Weihdag" in jedem plattdeutschen Buche, natürlich auch in Fritz Reuter. Der Jude, der über alles zwischen' Himmel und Erde „klärt", sucht sich eben über die Ereignisse „klar" zu werden. Der Student, der in die „Klaus" lernen geht, meint die „Klause", ein Wort, das allerdings nicht als deutsch bezeichnet werden kann. Eine „Kimpetturn" ist, genauer betrachtet, nichts anderes als eine ,Kindbetterin", wie die „Neiturn" eine Näherin ist. Wenn der Vater dem Kinde anhroht, es zu „schmaßen", so verwendet er dabei bas alte Wort für schlagen, das sich im „Schmiß" ev- Mten Lat. Der ^Seiser" (die Uürl mMs. audevsö Wieder Morgerrzettim- 8. März 1921 'Seite S ®wp ftsste FABRIKATION 'i«ei8e! Zigarettenspitzen aus Bernstein, Ambroid, Meerschaum, Silber, Juwelith, Galalith, Kokos und Weichsel Englische HoBs-Matrosenpfelfan sowie Pfeifen aus Meerschaum, Bruyere- und Birnholz «m Waichsalrohre und Hornmundbisse Tabak« und Zlgdratlendosen sowie alle Artikel der Rauchrequisitenbranche durch den Verkauf meiner Erzeugnisse in Halm Bifftoffl nichtverkaufte Waren den Nationalstaaten und dem übrigen Ausland. ElcSKl IlISuUS zurückgenommen werden. 50 % Mens! “ÄMSa“ Mn Risiko I ^SaASfJSH??^.ÄS,R'' / PHILIPP HERMANN,Wien VIL, MariaMlferstrasse 66 als der Zeiger und die „Mime" (Dante) eine deutsche | „Muhme". Alexander Mo szk owf ki, ein ausgezeichneter Sprachkenner, besaßt sich in einem seiner unter dem Titel „Das Geheimnis der Sprache" erschienenen Aussätze mit der Bedeutung des Jüdischen als Fundgrube für verlorengegangenes, altes deutsches SprachguL mch macht sich dabei über die „völkischen" Spracheugeniker lustig, welche dem „Mauscheln" Schimpf und Hohn entgegenbringen. ohne daß sie ahnen, daß sie damit Reste ihres wertvollsten Sprachgutes bespeien. In diesem Aussatz führt Moszkowski (nach Strack, Klauner, Simchowitz« Regis u. a.) einige jüdische Worte und Formen an, welche beweisen, daß viele sprachliche Vortrefflichkeiten des Deutschen, die nahezu verloren sind und sonst wahrscheinlich unwiderbringlich verschwinden müßten, einzig durch das Jüdische, das heute als lebendige Sprache den Verwesungskeimen entgegenwirkt, erhalten werden. So ist „Leilach" (für Laken) mittelhochdeutsch und wird noch heute in Bayern und Oberösterreich gebraucht. „Leinen" (lesen) kommt vom mittelhochdeutschen Wort „lei", das Weise, Lied bedeutet. Der jüdische Ausdruck „Schüppitze" hat das mittelhochdeutsche Schaube (Joppe) bewahrt. Die jüdische Endung „—hat" (in „gesinderhat", „krankerhat"). hat die hessische Wurzel „Heit" (Art) bewahrt. „Goder" (für Doppelkinn) ist heute im Deutschen nur. mundartlich enthalten. „Koulen" (für Kugeln) ist heute im Deutschen nur noch in „Kaulquappe" erhalten. Moszkowski schließt: „Sonach müßte gerade der „Völkische" durch -sein eigenes Interesse auf die sorgsame Erkundung einer Sprache hingewiesen werden, die . . . wertvolle, echtdeut,che Sprachgüter verwaltet." Was jedoch bei dem nur durch die Unwissenheit übertroffenen Sprachdunkel der „sprachvölkischen" Antisemiten in den Wind gesprochen ist> * HnnS Heinz Ewers, der bekannte deutsche Schriftsteller, dev im Gelecke E T. Ai Hoffmanns und DoeS schreite^ hält rur Zeit >n Wirn^Lffantlick e Vorträge über seine Erfahrungen und Sch ckiale während des Krieges m Amerika. Er macht darin unter anderem der Politik der Zentralmächte den Vorwurf, die auf Seite der Juden und Iren bestandene Sympathie nickt verwertet zu. haben. Ertelt auck mit» daß es in Amerika eine starke antisemitilcke Bewegung gibt, dir abxr von einer po1itr''chen Wnkmig wen entfeint ist. . * Menerakolerft Karl Tersrlyeyfky gestorben. Gestern ist hier der. Generaloberst Karl T e r s z r y a n^l k v nach längerem Leiden aestorben. Er war einer der größten Sch^acktenverlicrer der Monarch e. * Anfall Der 28läbrige Kaufmann Mon'tz Lowy wurde heilte ans der Praterstraffe von einem Strai-enbabmuge nieder» grstoßm und erl'tl eme schwere Nervenerschütivcung. Die Retmngsgesellichait brachte ihn m seine Wohnung. * Vortrag Lazarus Barth. Heute um 7 Ubr abends findet in den Räumen des Zenei Mis-achr. U., Praterst'aße 13. ein Vortrag d?s Chesicdatteurs der ,Jüdl'chen Preffe", Berlin. Herrn Laarus Barth über ,Da8 rborarreue Judenmm und der W> de, ansbau unserer Hcima^ statt. Gäste wrülvmmrn. « Freie Aerztestellen. In der Lrmgenbrilsta.te Steinklamm der Gemeinde Wcen kommm m hier« Seku darrrzlstrllcn zur Be'etzimg. Gesuche bis längstens 15. März in der MagistraiZ» abteilnng 12, Wien, I, Neues Rarhaus. * Begräbnisse am heuttgenTäge. Älter Fr i edh o s: 9 Ubr Kohn Kmharma. 9 Uhr 4b Min. Cdon Katharina, 0 Ü nr 3’> ömoß Moritz, 11 Ubr Frndmann Anna, U Uhr 3 Min. Hacker Alexander. Neu kr Frie d ho f.. 9 Uhr; slbcr Rosa. 9 Uhr 3" Mm. Tellhe m Sregmund, lv Uhr Haas Johann ', 10 Uhr 80 Mm. Heilpcrn Anna. * Die volüshygienikche AussteLuUg zugunsten der Allgemeinen Poliklinik wu'de von «972 Besuchern frequentiert und er«?ab em Reincrtia.nis von 40.630. « Das gestohlene Kino Ei« ans drei Spulm bestehender LüMV'clfilm mN dem Tit t „Glücklich enllobt* wurde nebst vier Svuten des, Filmdramas „Die letzten Kolzagks', einem klemem Paibö.Arparat "Ikr. 660 samt '/,» U?-Motor und einer Pi ojrktiopslampe mit Kondensor m der Nacht zum 27. v. M. aus dem Overateunaum des Küo8 Rößlcr in Mistelbach durch Einbiuck gestohlen. * Der Oberrabbiaer von China. Vor kukzrm traf in Peking der neu «croätjlte Overrabbiner Dr. Hirsch, mit seiner Familie rin und wrnde von feiner Gemeinde und Vertreten» andcr-'r Gemeinden in China mitgrosser Herzlichkeit empmngen. Man erhofft voy dem ncugegriindeten Obttrabbmate eine Erstarkung der Judmhelt ,n China. > * Schlechtes Wetter kommt. Der amtliche Wetterbericht besagt: Das Wetter hat sich verschlechtert. In dm Alpmländern berrscht trübes, derzeit noch Mildes Wetter. Im Süden ünd Osten Deutschlands und in Westböhmrn regnet es bereits. Gleichzeitig haben hier starke nordwestliche Winde bewitchiliche TcWe.atur-- rückgänge hervorgernfen. Voraussage r Schlechtes Wetter, Regen, meist reichliche, Riederschlägt, Abkühlung, zeitweise starke nordwestliche Winde. . ’< * Ein redlicher Finder ' Es ist in dieker Zeit her Verderbnis und der sinkenden Moral deS Veizeichnrns wert) daß eS auch noch redliche F uder aibt, die ihr Gew-ffen nicht beschweren wollen und wie es das Gesetz vorschreibt, Funde ordnungsgemäß adlidseru. Der Uvterbeamte der Postsparkoffe Georg H r g e r hat am 1. d. M. in -er Inneren Stadt eine» Betmg von m 600.000 gefunden aeb das " re‘ ' c “ i Sflguftmt faintokäL •VTWIWWVP* M SIWMWWMSaWM sofort k der » (Eröffnung der ersten KrankenfürsorgefteLe für geistige Arbeiter. SamStag dm 12. d. M«. mittags ^/,12 Uhr, findet »m Garnisonsspital 1. IX. (van Swietengaffe 1), die Eröffnung der vom Zeniralrate der geistigen Arbeiter mit weitgehender Unterstützung des VolksgesundheitSamtLs geschaffmm Kraukenffirsorgeffelle für geistige Arbeiter statt. Es ist dies, tote: uns der Generalsekretär Dr. S m o l e mittellt, -re erste Ein-. richtung in Oesterreich, die sich bestrebt, das Unglück einer Erkrankung für den Einzelnen sowohl, wie für die Familie dr-> geistigen ArbeilerS nach jeder Richtung hm z« milder». | * Flecktyphus in Karpatho-Akraine. In mehrere^ Orten der Karpatho-Ukraine tritt der Flecktyphus epidemisch auft Die tschecho-slowaklscke Regierung hat energische Maßnahme«- zur Bekämpfung der Epidemie ergriffen. * Kohlenabgabe. Nack Beendigung des Streiks der Kohlmarbeiter wird am 7. März die Ersatzbelieferung durch Holz seitens her Kle'mkyhlmhändler eiugestellt. Die Kohlenabgabe--. stellen wurden angewiesen, nach restloser Deckung des laufenden Bedarfes vom 14. März bis 2. Avril, de infolge des SlrM nicht emgelöstm Kohlen uachzuliesern, soweit eS nach dem Kohleneinlaufe möglich ist. Hieb« ist Miächst, der Bedarf an Küchen-i und Betriebsbrand und erst ln letzter Linie der Herzuüd Zunmev-i brandbedarses zu berücksichtigen. , - * Schnellzug Wien—Leoben—Tarvis (Rom). Vre Betriebsdirektion der Südbahn teilt mit, daß ab Donnerstag dm i0. d. M. der Schnellmg Wien—Leoben—Billack—Tarvis (Rom) Nr. 1/1101. Men-Südbahnhof ab 7 Ubr 45 Mm. früh, wieder jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag verkehren und/der Gegcnzug Nr. 1102/2 von Freitag den 11. d. M. au w/eder jeden Montag, Mittwoch und Freitag um 9 Uhr 40 Min. abends rn Wren-Südbahnhos ankommrn wird. ■ | * Starker Schneefall in Iernsalern. Irr dm setztm Tagen ist rn Jerusalem viel S ch n e e gefallen, was mit dem Einbruch starke« Kälte verbunden ist, worunter die daran nicht gewöhnte Bevölkerung viel zu leiden hat. jf i * HebarnMenversammlirng. Morgen uw 4 M nachmittags findet m der Volkshalle des neuen Rathauses eine DemonstranonsveisammlMg der Wiener Hebammen statt. W der Tagesordnung steht das Hebammengrsetz das demnächst dem Parlament vorgelegt werden soll. Es sollen Bertryer «ler Värreicn svrechm. / * Nachschau in Stundenhotels. Gestern Mb haben Kr-minalbeamte des Sitter amteL in den StundengotelS deS VH. Bezirks eine Nachschau.abgehalten, bei der sie mm Mädchen aufgriffen. Fürs' von . ihncn' mußten als geschlechEkrank dem Fraucnsvital übergeben werden. / - » Zählung, der Geschlechtskranren in Oesterreich. Da noch immer eine beträchtliche Zahl von Zählbogen ausständig ist. werden alle jene Aezie. die bisber ihren Zähtbogm für die. 8äblung der Geschlechtskranken noch nicht eingeickM haben, rM ^ntereffe der Volksgesundbeit dringend ersucht, ihren Zählbogen , ilmgebeno auszusüllen und an das B o l k s g e m n b I) e t t S«.: a mi in Sie«: einmsenden. (Auch Leermeldptzgen sind, wenn sie den T.itsachen evtiprechen, von Wichtigkeit.) * Jüdischer Franenbund, IX., L ch t e n st e i nstraffe 11/18. SpendenausweiS der JntandMion für Lkttsder: Frau Großrabbtner Sckrwa Friedmann, IX./X 500, Anonym Monatsbntrag K 500, Frau Dr. Marie Engländer, -.1.» X 200, Herr Isidor Feuerstein, XX., X 100, FiLulciv-P. F. X ^0, Herr H Sckist, XX., K. 50, Herr Spindel. lX.. 1 50, M Blumen auf dag teure Grab K so, Frau Sopbie/Cohen^ » SO, nühercr Auswe s K 38 865, msammen X 40/405. -? 8 e b e n sm > t t e l s p e n d e n: N- N. 5 Laibe BroL G- M 8 Laibe.Brot, Frau Rebekka Werner, IX., 1'/, kg Mehl. Ungenannt^Laibe Brot, Frau Blume, lX., t Laib Broe, Frau F/anzlsta Feucrste n, ll» 1 La b Brot, Frau Anna Koscher, ll., l-Laib/Brot. * Palästina-Amt.' FürsorgekmniLtze sür jüdische Emigranten, II. Zukusaaffe 33. Xl Spendenausweis vom 20. Februar brs 1. März 1921. Altiori der Frau Tr. S o ser durch Heinrich Ro seniwerg, 1., Mischmartt: H. Ro s tx» zweig K 10^0, Feintuch X 400. Armany L 200. Mrisner XlOo, Fried kl300,Dquber X 300, Oblath kl 100. Buxbäum X 100, Diverse X 340, zusammen X 2540. Durch Herrn Josef Schars IX., X 410. B etr enakt>on des Dr. Mundru/,. Hugo Schwarz X 1000, Frankel k 500,- Ros«er Oskar K 170, Knltlrsgemein de St. Pölten L 200, Gvers.e K100. Durck S ai s o n Lew« und Piktorrn S a l a m o. n p v a: Ing. M a n d e l K- 300, Dr. Menasse K 100, Dr.^Valom X 300, Baruch S. X100, D veiseX 700. G r o ßlo g e B'ne Bri 1 h f.D ent s chland X 2000. Hnmamlärer-lBercin B'ne Brith ^Eintrachtin Wien X12.CT0, Betbäus^Livias Chenj- », X 2266, zusammen X 22 686. Bisher/seit 1. Jänner 1921 X 279.8 >3 58. Insgesamt 8 303339 58. Livschütz 1 Paar Schuhe, Jugendgruppe X., 5 Laib Brod. . Bekleidungsstücke und Nahrungsmittel werden entgegengenommen A. Zirkusgafse 33. Spenden bei Herrn Dr. Sofer, l. KoblmatstlO, Palästina-Amt, l.Bauernmarkt24 II ötrfttSrtrtff» SA. Urania. HeMe, Dienstag, 5 Uhr Großer Saal Urania- -Kinematogtanlme: Wunder des Schneetchubs. — 7 Uhr (Großer Saal, : Altdeutscher Ab^nd. — V,« Uhr (Klemer Saal) Pros. Dr. Wladumr Mr or: Raum und Zeit. — 1IS Uhr (Klemer Saal : Natur,chutz (Wesen. Wege und Zieles I.. Pros. Dr. Güntber-Scklesiuger: Naturdenkmalpflege. — .'/,8 Uh, (Kurssaal) Univ.-Doz. Dr. Emil Frösch cls: Aus. der Werkstattr der Sprache und i$§ Denkens. VI. — 1/,8 Ubr (Kmssaall Prof. Dr. Oswald. Thomas: Bahnbeftimmung der Planetm nnd Kometen. XI. '/-6 Uhr (Klubsaal Bruno Franceschini: Moderne italirnische Dichtung, IV. —^ 4/a8 Uhr (Klubsaal) Kompositionsabend^Othmar Weichy. Vereiusnachrichten. I ü b i s ch e B o l k s b i b l i o t h e k Z i o n, U.. Glocken» ifje 8<). Der HebräischkurS findet ab heute '/,9 Ubr obendS ieber statt. — Juristen gruppe de- Palästinam te S. Heule V,7 Ubr abends Türknches Strairrckt, auetnmarkl 2^ Palästina-Amt. Gäste Willkomm«. 3 Uhr abrndß nglischer Kurs. IN., Radetzkhstraße 2. (Realschule. Lehrsaal 6.) Hebräischer K l u b, t!., Taborstraße 1. 8 brü 9 Ufa m Salosr«» Anerfach üb« RenhedMche Stimck»: Lch«

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