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Wiener Morgenzeitung · 1921-03-06 · Heft 758 (6.3.1921) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 758 (6.3.1921)
Date
1921-03-06
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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in Nr. 758 Donmag Wiener Morgenzett««- 6. Marz 1921 Serie 5. -- aufweisen kann wie die Zahntechniker/die eine ucuniährtge Tätigkeit nn Fame Nachweisen Missen, bevor sie-die gesetzliche .Selbständigkeit erlangen. Künstliche Zä^'.c. Gebisse, Goldkronen und BrückenarLeiten werden seit jeher nur von Zahn. techmkeiO hetWeMt. 'Sie -wovÄr-r'aLe^--äuch Mi operativen ' Angriffe, die bisher / denk akademisch gebildeten Zahnarzt vor- ' L^wtten''waren,', ous^uhr'eä imd. berufen sich'hievet nicht nur aüf-ihre genügende Ausbildung in Theorie und Praxis, sonde^'aüch auf das Vertrauen, das ihre tzerlkünst schon' jetzt i^Äei'Lvsien - Kreisen der Devölkerung genießt. Plombieren uüdWurze.lziehen dürfen sie bereits, jeth wollen sie auch nach die Htzte Position der Zahnärzte erobern: das Recht-auf »'.öS Ziehen nicht erhaltbarer Zähne, das die Zahntechniker oller anderen 'Staaten der Welt schon'haben. Während övS' Streiks loerden nur als „b e'fü g te Z a h ntechni k c t“ Legitimierte dem Bedürfnis der Bevölkerung nach-künstlichen Zähnen, Gebisses Kronen und Bxückep abhelfen,'//'//' » > ' Der Streik, welcher besonders voll der Gehilfenschaft mit großer Intensität geführt wird, hat in Mn/ -Weisest^ der Arbeiterschaft eine Bewegung ausgelöstd'i.d dahin " äbzielt,. beb Z,ah-närzten keine DicnstposteN rtzeh'-r a-n-u-'- n eh.'ry en. Auch die Eltern jener - Lohrliilge,' die^ bei Zähn« grzten beschäftigt waren, erklärten, -ihre .Kinder in die Lehre der Zahnärzte nicht mehr zu senden. Im Laufe des gestrigen' Tages wurden die für die in der kommenden Woche'beginnenden Beratmtgen / des Initiativantrages notwendigen Beweis- Materialien für die Berechtthung ./Öder Zahntechniker zur Extraktion, von Zähnen -ins Parlament geschc^ft. Darunter besindew sich offizielle Erklärungen' der früheren Präsidenten dM Stpm-tylogenverbandes: Prof. Dr. W e i s e t - und' Doktor . riz - F L:ä n>k1 sowie ' deS Vizepräsidenten' Dr/ Alexander. $$■?£ d nt an u und des Siolnatologc.nl Dr. M um darüber, daß/5den- Zahntechnikern unbedingt das//. Recht. der 'Zähnexkxaktiqn zustche..-Weiters wure ein Bündel von Zuschriften ans'lZahnärztekreisert herbeigeschafft, Aus welchem hervorgeht, daß Gehilfen nur mit emdr Praxis.im Znhuezichen bei Zahnärzten Bedicuftung finden könnet'.. Eilt'weiteres Beweismittel für die Befähigung und Berechtigung zu Zahnexiraktionen sollen, T a u s c n d l dort Militraärzten gefertigte D i e n st- Sett'el fur.das von der Za^nte'chrnkergenosscnschaft während Krieges' gegenüber' bcm Kriegsmmisteri'üm ' betriebenen Zahnämbülatoillllts gelten, tu welchen Zahncxtraktionene lei Soldaten.angerdnet werden. 'Nicht weniger als 80.000 solcher' öiMationen wurden dort Zahntechnikern dortselbst äusgeführt. RarrhmgrdVersuch in der Leopoldstadt. ' ' - Noch' beschäftigt sich die Po'ltzeibsh'örda 'mit der. WüskläMng des am 4. d. M. an 'dem Sekretär Franz Wsstl vorübttu . Raub Mordversuches', uub ' schon lv.ird emö nell e B'lu tta t bekannt, die in d/n gestrigen NachmttLagsftnndcg ansgeführt tvordeuist. Am Atzend WtrLe di: in ’ü'ix .-Czürrtütgasse 4 tvohilhafte Frau',Marie.. H'ch-wech,.- mit schmrxen>O-srcetzM.Mr -.MrfMMöen-. -Dis. PpliZeibül/örde.ivittdü v'rstündigtz ü.nd-D'sm/Osmmi-ssaritzt'? LMpoldstadt fand sich eilte Koiüinifsion auf dem SchaupWe, der Tat' ein. Auch der Vorstand' des^Sicherheit's- - " burtzaus. Hofrat Dr, Schultz und,ftür.'HMvxrtrskr MZchrüngsrat Wähl erfchiene.tr 'M / Haust. Der Bor- Mgd. des Kritnilialbe'anlteureferatsf''' Ae'giernngsrat Tll Nd Le r, fand sich mit ejuer AnKaHLOrimiMtzormietr vin/ Nach,dorr ersten Erhebungen sind' ein Ov f f'c r u n-b H,U.-;rasch.e m i t.. W e.r'tz fach t.%. g erauht ui,;p tbcn. Als Täter'kommt der 27.jöhrige Schühmacher- Uh.W .-Ferdjttchrd. Hube r-s d o r fer, ein Wiener, ^,r Mtß-ach't.. Er ist flüchtig und toird beschriebelt als groß Nonsetrs gläubig ausgenommen werden, könnte, wird man. von getindeill Schatrer ergriffen.' 'Für den'-ianHerhasb Deutschl-.tttd§ lelie,chett L re<e>- W?,. uichl zur.Gntschuldigung, gber/znr' Erklärung, hin- NMiÄgtl'lM'rdetMMß.hier über d.ie.s..Personalien, der/ chMEichischeN' - Mtisiket ziemlich^ vage" MschauuNgen--. HDch? schnregeht. ' Ja, i 1 reurer'Stll'die?Herur»tut LldchZ h a u-s-e >t s, „Das Stegkried-Jdhll" *), ist chMr -der' iffast zu siriden: „Jn^seiuer/-Rhhthmik ist der Wil dM jschisHen. Psalmszttri^eiiteuHultur getvorden." Sch'Mrist Mtzberhilt. „trotz Äl<rHarMy.MtsprLgung. feinM-'Rassetteigen.schaftetl''(itt'denchklMUerMusen.seine dgrke-.sieW^einn entwurzelter- HnWfMfizi^t vom Niedsergaltg. der europätscheu sKarans ergibt sich/datru chie Folgerung: - „Wie. PfitztzW- „Palestriit'a" dcr^sMschlich einer' gevmani-'s.chen KunstLpoche'.ist, so<.hed:ntet Schrekers Kunst den -LÄrdstuM dev iuiertrütki-o nale n knnstlchischett Eittwichlnng." ^--^Dicsi: Proben ans' 'dem netlerän '.musikalifcheit Schrifttums'muiett toi: ZerrbGer einer überhitzchttf Phniliäsie. ,gn. Sie enj?ftamnten in. der Tat einem krank-' lntschn Znstano, erirer Psychose,-die in her von inneren Ingch/o laugen Kriegsleiden etttneevten Konsti-' dersdeütschelt Seele ihren lirsiprung hat. Eine l'.nhtgLre-.'ZDutft rvird rnit Vevachtlmg über diese Dokumente menschlicher Schwäche hinstteggehen, tote es durchcjj}tMipnufif Gegestw-grt schon jetzt.geschieht.. Es -wird Kriegsliseratnr des RewöWonsantisemitismus. sejn. Men gelegt und vom chohUchiger.Pergesfenhitit. chit .dein, Pautz/l des Schweigens. bedeckt.. Per völkerverhludandän/.ahev' und nicht der .trennenden Betrachtungstpeif? i». her Kunst gehört' die. Zukunft, denn sie' FABRIKATION «LLLLtzV'»««» ivi>d«ste Auswahl r ZlgarallansipltKen aus Bernstein, Ambroid, Meerschaum, Silber, Juwelith, Galalith; Kokos und Weichsel Englische Hola-MalrosenpfeSfea sowie Pfeifen aus Meerschaum, Bruyere- und Birnholz Weichselrohre und Hornmundblsse mg\n/ Tobak- und ZlgOretlendosen sowie alle Artikel der Rauchrequisitenbranche ^lll In durch den Verkauf meiner Erzeugnisse in Uain f9if>SI#n nichtverkaukte Waren tlU /U VBlämlSl den Nationalstaaten und dem übrigen Ausland. J!ll5fi!2 SlIMElU zurückgenommen werden. / PHILIPP BERMANlf,Wien. VII,, Marialiüferstrasse . 1038 66 und schlank mit schwarzem Schnurrbart, bekleidet mit Militäruniforin und Sportkappe. Die Tat ist wahrscheinlich schon um 2 Uhr nachmittags aus ge führt wor-- 'den, wurde aber erst abends entdeckt. Die Erhebungen sdäüerten die ganze Nacht über an. V . H' ...:! Nachts wird uns berichtet: Frau Sch wetz ist eine - 'Frau -von .beiläufig 5ll Jahren./Sies toohnt'- in ^denN Hause mit einer. Aftermieterin, einer- TräMvörWei-- . ßerin. Gestern vormittags weilte- -ihr Stiefsvhü^Wbe'r's-" dorfer bei ihr. .Das ist ein Tunichtgut- ' der'-Wlfach'' abg^straft und namentlich als- Einbreche'r- -berüchtigt---ist.-s Der Bursche hat' als Spezialität'Einbrüche' mit - Aus- - schneiden der Türfüllungen und Frau Schwetz empfandvor ihm gewisse Furcht. Hübebsbörfer hat' im Krieg eineli Kopfschuß bekoiyinen -und D deshalb auch' nachher .in-.. irrenärztlicher Behaichluiig ''gestanden,' Ans . einer Strafhaft ist er erst TüHlichHitltz'sseü 'worden. Gestern ' votitzittclgs war. er abe?''init der^Frau. sehr zutuGich'. Mr Hach mittag kam er' ibieder sin dia Wohnung/ jeden-' : falls "schp't'i mit der NkoWbficht^'ILm 2 Uhr s begann!er die Frau zu tvürgen^ -'so ''M'ßM,^'daß' sie 'dessen'-' kaum gewahr war, daß der Ziehsöhn' Böses im Schilde führe. :<3it* verlor alsbald, uÜtKr den Händeu des 'Böse-/ Wichts die Besinnung ^undÄr Bsilrsche muß sie für tot gehalten haben. -Aber Wr Sicherheit stopfte er..noch r zwei Tuchenten "über sie.- NBr -hielt, er sie sicher sür^ tot und begann ihr di'e-'O'''hrgeh'ange aus den' Ohren zu nehmen: ' •; ' I". """ -i- . Es sind das Ohrgehänge mit einem großen, blauen Stein und rrngsherunt - mit -weißen, kantigen Steinen in Grappenfassung.-Sie chabeit vor drei Jahrem-etwa. 120 . Kronen /gekostet. Dann yahin HuLersdo.rser ans der Wohnung einen,, sch.warzeii Tuchmantel, der.-'^er. Trafiknerschleißerin gehört. Er', ihat-, graueNi PÄzkmMr? .unh -Mauschetteu und blau gMnmies-Ripsfutter' und.- fchhiarze Borten. Der W.e'rL: dürste 5000 Kronen stin." iAußetdent. nahin Hubersdorser einen Handkoffer aus gtager Segelleintoaich, Mt diesM. 'Beute, -floh er.-'. Frau wstrda die Tat entdeckt., Frau.' Schwrtzs beze^chnstHfossrtiihreN-' Ziehs-ohn als- Täter.- Die MLtzhandliurgen'-tzäben-.'' : kennlweiteren Folgen verursacht, als - daß die Frans -Schmerzenim Halse.hat.Die Verfolgung HübersLörsers ist ein geleitet. - > Der Kampf gegen Seuchen «nd Kriegs- ^' \ elend. > General Sir David Hendersoch Generaldirettov - der -' L^-ig a der Rot kr e u z der ei u ein. Genf, teilt mit: Ein wichtiger Beschluß ist gefaßt worden betreffs des.Kampfes gegeen dieSemch'.^n und das Elend, welcher zurzeit/ non- : verschiedenen -HilfsorganifätioNen i-N den-, vom - Kriegh.im-; gesuchten Gebieten Vur»"aZ geführtwird, - Um -ein -.ii'.heit- - 'liches- Vorgehen aller .Kräfte , zn -sichern, - und unnütz'! - Arbeit ' zu .Mrlneideu, sollfür' alle.-die'. in --.Europa zerstreut wirkenoeit. Mfsorgaiitif'atjonqu -das Prinzip der >-C i n h e i t S f r o n t und ' de^'/Mheitft.chen!- Kommantz'E ausgestellt) werden. - - - Mach' eingehendcut MetnMgsalista!'s:h -zwischen den hMtptfächlichstLN.-JltterLsseNicn ist'chie. Führung dieses großen wohstätsgen Untü'rnchmeaL der Liga der- -Rottreüzvsreinein-Genf attvertraut worden»- Diese Liga hat als Ziel, alle. -nieur Arndt und vom Ministerium für soziale Verwaltüng Scktioiischef Dr. Pauer begrüßen. Der Direktor des Woh-. inungsam-tes der Stadt Wien' Dr. tvöahc .entwickelte-sodann- -die Grnndzüge des von ihm zu erstattenden ÄeferätdI-über. :die Vorkehrungen gegen die Wo h nungsnat. Er. imiür- Ibreitete ausführliche- Michtlirüen, -die chsUMytznAmsyMp Lin-. sderung der WohiMugsnot'^ilt' 'der R'Ä tzt ö n i"e rm n'g . d e S. Mohnraumcs, der Erhaltung des vorha-np-enen''Woh- -nungsbeständesder. N.ückgew.iltmlng--zweckwidrig'.--.verMydetec iWohnun'gen; für ihren ursprüiiglichen r Zweck.» .der. > DuUMyr«- ivön. Votwohimng/rn "und/der Schaffung neuer /WohMMens e*J ■ •; i»"S* r -»i tzölN HülMptr' -tn: bfcitcn'blei / verlangt! eingehenden' Üntersuchuug unterzogen werden:' Mniftcriälrat'. Ing- 'Arnidtstellt fest, -daß als großes-Hindernis -für -die^ 'Errichtung von./Noubcputendie.gänzlich veraltete. Ba-uordn-ung i zu betrachten' sei.. Die. Porgelogtcn Leitfätze wilden hierauf, genehmigt. . - s, s Der Städtetag wird cmt 12. Niärz um 10 Uhr vorinitiaas durch' Bürgermeister '0l cum ä' int eröffnet werden: ‘ ' ' „Der Zude wird verbranntl" Daß die „Reichspost" Judennamen an den Pr'angev stellt, ist man schon gewohnt. Meistens handelt es um die Liste der bei polizeilichen Razzien PerlusttjerLÄr.^ Mit-der Veröffentlichung diesew Namen will das christlichsoziale Blatt angeblich'' die Unlust der Judeir . zir ehrlicher Arbeit' demonstrieren'. Nun veröffentlicht" sie' aber einen Pranger ganz ‘ eigener Art. Sie druckt Sie lange Lifte der Juden ab, die im Dezember 1920 und' iin Jänner 1921 zu Doktoren der Medizin^proyivvlerk'. ^wurden.- Sind diese Listen auch! ein Zeugnis für.düs' : Parasitäre der jüdischen Existenz? Die „Rcichspost^' faßt sie pfMb'ax. so/-auf, > dennsie will die Verjudung ^des. Mrztestandes vor tzchp^Hntiieinitenbund . bringen, i Schön! Wir sind sehr neugierig, wogegen 'dieser sich'- : entscheiden.jvttd:/gegen die. Mische Faulheit oder, gegen,, den - jüdischen MM? " Wahrscheinlich ' wird er gegert ',7bcides wettern nich/ResolnttoWt nnnehmen, daß. -tlian - die - sstdischen SchMer ' ''zip, ehrlicher Arbeit, anhalttzu/! die ehrlicharbeitenden aber zugrunde richten soll: Und/ dann wird man hin gehen nitd sich! vor dem christlichen Volk brüsten, mit. welch eiserner Konsequenz inan seine Rechte gewahrt hat . . '! v Äv-1. ist .berufen, . bei aller. Wertttng nastonaler B^r- Meheuheiteus .gerechte' Ur'beiles zu fällH, .hie auch .den iMr# der Heit'en zu überdauern' imstande sind.. / . & SSLÜwfen. 'Hilfsaktionen -in Cucopa zilsammmizufasseu und nach -einem -einheitlichen Planiauszubauen-; 5l nationale Rotkreuzveretne schlossen sich ihr bereits an. ' . .‘,: : rlljn vbic glückliche Durchführung dieses bedeutend.'»' Werkes, zu -i ögliche-'t, >- -' »teil - sich l. die / 7ütt"eüzligä, .als Zentralstelle für Msrünft.'--Lder-'-'ditz--Bedürfnifse der verschiedenen notleidenden' Länder zu dienen amd alle Kräfte, ihrer - vtelgliedrigen Orgatlisätion diesem: großen Zwecke zu widmen. ' .Es sei hervorgehobein daß-die. Rotkreuzliga in der Lage ist,: sämtliche Berwaltungöspesemv-:- wie--' - '-zuM Beispiel die Betriebskosten ihrer Genfer'Zentrale soiüie die Kosten aller in ihrem Auftrag an Ort und' Stelle-geinachteit 'Erhebuirgcn- .oö;§' .eigenen Mitteln zu-chestteikenii'Fösglt'ch'Mrden-alle'der Liga ,' überwiesenen Geldsuminen restlös, ' ohne jeglichen ''Abzug/ cht-' den ihnen bestimmten wohltätigen Zwecken verwendet''werden. ';Sre -bis .befragten nationalen Rokkreltgveretite haben, -in- - überwiegender Mehrzahl-ihre tatkräftige Nnterstntzung diesem üeretts mlch'eärbeiivk«^MiönSplan'''Mäsagf,-M/.e.-chen schiedene der namhaftesten Htlfsorganisationen. -Mit .;enr An- - schluß ariderer Rotkreuzvereine und freiwilliger Körperschaften-' ist'.zuberscchtlich'zu rechnen. ' ' ".Der dutzeror-entliche StaLLetag. Sanlstag werde- Än! Wiener Miha-us eine'Sitzmig/chen- -.EseMstÄeittM.- des deu,tschiWrreichischen StädtobuOeS 'ahge-/: chattep,/ die sich mit den Mrhsreitungssi. für den - apr- 12. - üNd - 18.- Märg im' Sitzungssaale' 'des Wiener' Gemeinderaws - statt-.' .findenden anßer»vdentltchen,-Städte.tag .beschäftigter,Burger-- nt-eister Roummln, als Obmann des Städiebundes, konnte-vom Ministerium üw Handel rmd Kewerbe MmÄeriaLrat Luge- Hvrthy-Banditen. In Bruck-5tiralyhida. wird der ungarische grenz-». Polizeiliche DiensA von - §)ffizi-eren der Nattonalarmey gemeinsam mit einer Expositnr d-'r Grenzpolizei ver-- schen. In letzterer Zeitz ist . es zwischen diesen beiden Ex-? ponenten ungarischer Rechtsordnung, zu U nst i in mü!gke i'te n gekoininen, welche 'schließlich '/dahin ~ fütjrMi,. daß beide Teile:die Behörden .mit gegenseitigen, An-' zeigen über große;Schmuggelaffären und Valuten- Md' Waren schieb ungen -überfluten. Bezeichnend ist mini,, jjfc „Pecsi Magyar Ujsag" aus Budapest erfährt,' sache,, die zu. diesen. Feindseligkeiten geführt Hatz. -HiH Oiffiziera -der - utugHrischen . Nationalarmee aff-ichi^rDß/ nämlich vor einiger Zeit im Rsvisionsranm der:MeM^ Polizei '.ein aufreizendes. Plakat mit der UtzbersMM' „Hant die J'uE:D.ie.Beamten der GreitzppliMi^ denen, wie es scheint, die Gemeinheit - der Hsrrenh Offiziere doch-zu .starker.Tabak war, rissen das Platzai: herunter und entfernten.auch' am nächsten Tag gin' zweites, von den Offizieren ang-ebrachtes Plakat desselben/ Inhalts. Dies führte zunächst zn heftigen Auseinander-' setzungen, in weiterer Folge .Zn Beschwerden und schl'i-eß-/ lich-zn Enthüllnugenin welchen jede Partei die. andere der .gröbsten Korruptionen und .Amtsmißbräuche-. che-.- schuldigt. In der Tat: ,-An allem sind die Juvenschuld .. « Der Tanzmeister als Sprachbildner. Dnß in Jaffa ein. Jude das Bedürfnis hat, eine Tanz», schule.zu eröffnen, in welcher nach der Ankündigung «moderüe ' Tänze" a la One-step, Foxtrott, Ragtime usw. gelehrt werdLN, mag. in gLwisseor Sinne noch hi.ngehen, wenn, auch durchaus' -keige Notwendigkeitzbesteht,,.den Aufbau deö,jüdischen PälK- - stina' durch Import^europäischer SchiebertailZC, mß Levantiliische verballhornt, gü'fordern... Was aber die Ankündigungen .. ides. „TanMofessorßtz - Nonstenr Huyvitz, .' dessen/ Tangschille l den - geschmackvollen. Namen ,,/Jezirah" (Schöpfung) -trägt,/ be« - /sonders iuteressantz .machtz - ist .der / UlnsiäiiLtz.-daß. sw gtM./;- /zeitig für'das /Hebräische,sprächbild'enü,sind. Ä'em He-LräischeNt' cher. Sprache der Prstph^e^ -dev^Sjiieache tiefstev Denker» chgt/.? bisher eines gefehlt:, ein AuZÜruch für Foxtrott/Mid Ouestep., Es ^besitzt ihn jetzt, -Foxtrost;1zeißi> Zadei Schoal und.,Oüe-.-- st/eH: Psijah-'.achath»^..-- ' - Diese Sprachbildnerei eines Tanzlehrers (für Bobjazz hat er leivor keine hebräischö-'llebertragung gefnnden) ist. aber nicht bloß kurios und humoristisch, sondern ste birgt auch % $■ ' i

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