Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1921-03-06 · Heft 758 (6.3.1921) · p. Seite 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 758 (6.3.1921)
Date
1921-03-06
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
86% known words query
IRI
…/2979076-2979773-2979837--06880-2992877
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Seite 4 Wien, SAmtag Inland. DieAnswrisnngsfrage vot dem Völker» b««d. . v; 9m »lfizirLe Prato*»!.? P»ris, ’4. März. Das offizielle- Protokoll über die Sitzung des Völkerbnndrates vom 3> d. M-, die sich mit der Frage her Ausweisung der Ostjuhen aus Oesterreich abschließend befaßt,- liegt nun vor. Der Bericht P.alfv »rs, der vom Vylkerbnndrgt angenommen Murde/ erklärt, zunächst», daß weder irgendein Grundsatz es. internationalen Rechtes noch irgendwelche Bestimmung von Staatsvertragen das Recht Oesterreichs beeinträchtige, Personen. die nicht österreichische Staatsbürger sind, aus- Auwcisen. Immerhin erscheint es angemessen,- das Ausweisungsrecht mit jener Mäßigung auszuüben, die die Humänität erfordert, und Privatinteressen z« berücksichtigen. Beide Parteien haben die Entscheidung des Völkerbundrates über die Rechtsfra-e angenommen. Bei freundschaftlich geführten Verhandlungen unter Leitung Balfours wurde vereinbart, daß Oesterreich derzeit sein Ausweisungsrecht'gegen solche - Personen nichtausüben wird, deren auf Artikel 80 gegründete Option der Regierung zur Prüfung vorliegt oder die bereits um eine Aufenthaltsb e w i l l i g u n g eingefchritten sind, insolange die kompetenten Behörderr über den Eiuzelfall nicht entschieden haben. Im übrigen-werden.mit besonderer Sorgfalt geprüft werden die Ausweisungen a) von dauernd für gemeinnützige Arbeiten Angestellten Personen, von Kranken und Greifen, deren Transport laut ärztlichen- Zeugnisses schwierig ist, von Personen, deren Heimstätten durch die KriegsereigNisse zerstört wurden und noch nicht, wiederhergestellt sind; b) von gewissen. Kategorien von Studenten. Diese Zusagen sinh an die Bedingung geknüpft, daß andererseits Poleu. seinen d iplo ma-. G-tischeu und Konsularä.m teryin Oesterreich die unverzügliche und möglichst entgegen-, kommende Behandlung, jener Personenverzeichnisse auftrage, die von den österreichischen Behörde», behufs Erleichterung der Heimschaffung nach Polen vorgelegt werden. Keine 0Uffcti*a5)»tff«M0. PweiS, 5. März. (Privat.) Eine m a ßgebende Persönlichkeit ans den Kreisen des Bölkerbundrntes erklärte ihrem Korrespondenten: Der Sinn der Entscheidung des Rates geht dahin, baß bei aller Anerkennung der Souveränitätsrechte Oesterreichs in Zukunft keine Massenausweisnng von Flüchtlingen wird erfolgen können. Ein Liquidierungsorgan der Entente in Wien. Dis Politische. Korrespondenz schreckt: Hn der Abncht, die Lasten zu vermindern, die Oesterreich aus der Erhaltung der Heeres- und Luft fahr t-U ederwach ungsausschüsseerwachsen, hat . die Botschafter» konferz die Auflösung der U e b e r w a ch n ü g S- Musik und Antisemitismus. Don Dr. K«»«ad MarU (Berlin). Jene frühen Idealisten, die an das erste Aufleiichwu der Friedensmorgenröte holde Hoffnungen für die Ueberwindung b-Ls Kulturhasfts knüpften, müssen heute durch mancherlei Anzeichen eines fortgesetzten Kriegszustandes zwischen den geistigen Heerlagern ihren Optimismus Lügen gestraft sehen: Der Ruf der Claris Gruppe hat in der Wüste des Chauvinismus noch immer nicht bas ersehnte Echo ge furchen. Und bas Deutschtum strengster Observanz, dessen Kampflust mangels eines innigeren Konnexes mit dem Fremdlande unbefriedigt nach Angriffsobjekten sucht, schafft sich selbst einen neuen Gegner mnd findet ihn mit ererbter Feindseligkeit — int Judentum- Vom literarischen Fehdeplatz, wo sich Dichter- und Verlegergruppenzwar nicht offensichtlich bekämpften, aber jederzeit bereit erklärten, die Minderivertigkeft des Gegners zu erweise«, hat nun der Zwist auch auf musikalisches Gebiet Mergegriffen. Seit die neudeutsche Schule unter Führung. Wagners und Liszts den Antisemitismus für die Musik entdeckte, schwelte der kriegerische- Brand stets im- Verborgenen iveiter. Neuerdings wurde er wieder lichterloh. entfacht durch den Kampfruf, den Hans Pfitzner in seiner viel-, erörterten Schrift „Die neue Aesthetik der musikalischen Impotenz" *) ertönen ließ. Der Verkünder dieser von Pfitzner so höhnisch, betitiltm Lehre soll Paul Becker, Musikkritiker der „Frankfurter Zeitung", sein. Wenn ein Komponist gegen einen Kritiker polemisch auftrift, so wird der Leser mißtranisch und forscht nach plausiblen Gründen für dieses Faktum. Wenn er dann auf Seite 131. der Broschüre lieft: ,Kerrn Becker ist mein „Palestrirm" zu müde; er rchickt Xb/n in eilte Vergangenheit, von der wir., uns ' vbwenden. Herr Becker will frischfröhliche, neue, inter- Inational-jüdische 5kraftkuns^, so weiß er genug. So viel mindestens, daß diese Broschüre nicht geschrieben worden wäre, wenn die „Frankfurter Zeitung" sich ’fi S&&2 NnmtSheste", &!&&&*, ' _Wiener M»rsenz»ii««-_ auSfchüffe mit 20. Februar verfügt. Da Oesterreich noch große Mengen von Kriegsmaterial abzckliefern hat und eine Reihe 'anderer Fratzen ihr«? Erledigung harren (WehchSfch, Ständefrägen, Räumung von Flugfeldanlagen ufw:), wurde ein Liquidierungsorgan her UeberwachungsauSschüsfe eingesetzt. Der' offizielle Titel ist: Commission Intet* alliee de Controcke eN - Aukri.che, Orgare de Liquidation. ' ' ' ' ' Im Liquidierungsorgan sind Frankreich, E ngla n.d und Japan vertreten- I talien ist auSgefchi?i en Die rängaltesten Offiziere der ftanzösifchen Delogatio» sind im' HeereLauSschuh General H a l l i e r, im Luftfahrtanssckinß .Oberst Bares; in der englischen Delegation Olerst Gos soi und Oberstleutnant $ U ich er.;- in der - japanische^ .Delegation Oberstleutnant M i h a k e und Oberstleutnant Oyaigu. Oesterreich darI keime Beschwerdr« fK^re«, Wie dem -Tel^graphen-Korrespondenz-Bureau mit» geteilt wird, hat die Botschcrfterkonferenz in ihrer Sitzung vom 2. März beschlossen, daß sie keine weiteren V e s ch w e r d e n der öst.rretchischen Negierung gegen die bisherigen Beschlüsse der Botschafterkonferenz oder der interalliierten Ueberrvachungsausschiisse entgegennehmen werde. Damit hat die Botschasterkonferenz auch das wiederholte Einschreiten der österreichischen Regierung in der Frage der Wiener-Neustädter Fluganlagen abschlägig be-' schieden. __ DrrndeSrat. Die nächste Sitzung des Bundesrateö wrude >ür den U. d. M., 13 Uhr «.tta-S, anberaumt. Zur Be, Handlung kommen der GesetzrSbcschlnß des NaironallateS über die Volute nnmsatzsteuer und der noch zu gewättigende Ges'tzrSbrschluß über: die D e r m ö g e n,s ä b g a b. e n o v e l l e. Verlängerung der Eiuzahlungsfrist für die Vermögensabgabe. Der B u d g e t a n S s ch u ß hat gestern die Frist für dir Tmzahluns ^rr DermögenSahtzabe b-.S znm 10. April vrtläagrrt. _ Die österreichischen Eisenbahnen und Kriegsanleihe« in Ostgalizie». Der Präsident des ukrainischen Nationalratrs Ostgalizirns Dr. P e t r u s z e w y c» hat sich an den Obersten Rat in Paris in der Angeleaenheit der Derterlung dcS W ag enparks der S st e r r e i ch r s ch e n Eisenbahnen mmr die Sülze! sisnSsiaatm gewandt. Er ersuchte um Ernennung eines beton deren Bevollmächtigren hei der Wiener Reparationskommission ^n« Schutze der BermögenSinterelsen des vstaallMen StaatSterntorlumS sowie nm Heramirhnng eines Dele-ierte» des ukrainische«RationalratesOstaalizienS zwecks Anhörung her Wünsche und Bedstlfniffe der Bevölkerüng dieses Landes/ Ferner proteUrrt wieder der westnkramische Natwnvlra! gegen die vom polnischen Fmanzmmister mit der Bervidnnng vom 5. Jänner, l. I. a n g e k ü n d i g t e Registrierung nnd Abstempelung der Obligationen der österreichischen Kriegsanleihen in Ostgalizien, wodurch die Besitzer solcher Obligationen in Ostgalizien der Gefahr großer materieller Verluste ansgesrtzt sind. Diese Berordnpng der polnischen Regierung bezwecke die Dnrchfvhrnng der Bestimmung des Artikels 805 des FrikdenSverlrages von' S». Germain in bezug ans Ostgalizie« und erscheine daher als KompetenzÜderschreuunq. da er keinen Staatsakt gäbe, durch den Ostgabzien Pole» »äs fürs" znrrlannt worden wäre. 6. März 1921 _ Tagesbericht. Oie Streiks. Der Kohlenarbeiterstreik beendet. Pos.t' OesLerreichislhen Arbeitgeber-'HLUptverbbcnA, wird uns mitgeteilt, hqß bei den gestern im BundvKministertüm für., soziale' Vertualtung, mit den Kohlen- •’ Arbeitern'der Gemeinde Wien und' der Kohlenßrvtz^' firnteu Wiens ^tttchgeführben BerhäMungm ein Ab- ' ^.mmey'zustande''gewMuiest.ist, das ein« Beendigung p cs:.S t reik s, der KsMnarbeiher bedeutet. Die Der- - Handlungen geMteten sich stellenweise sehr - schwierig" und langwierig. Dem Äbkomnren zufolge erhalten die ' Kohlenarbeiter einen Wochenlohn von 1830 Kronen gegenüber den verlangten 2100 Kronen. Bon dem Wochen lohn gilt die eine Hälfte-als Grundliohn, die andere als Teuerungszüschlag. Außerdem erhalten alle jene Arbeiter, die am- 16'. Februar dieses Jahres mindestens vier Wochen in dem nämlichen Betrieb getvesen sind, einen AnschaffungsLcitrag von 1000 Kronen. Die Lohnsätze treten am Montag Len 7. März i Krasr. Damit ist der Kohlettarbeiberstreik, an dem 15t . Arbeiter beteiligt waren, beendet. Streik der Wiener Schneider. Die Gehilfenschaft der Wener Herren» und'Damenmätzschmiderei ist gestern in den Streik getreten, da ihre Lohn« sorderungen seitens'der Unternehmer nicht gur Gänse be- »mlligt wunden. - Die Unternehmerorgmnsationen wollten den/. Arbeitern 60 Prozent für Männer und 70 Prozent für Frauen Erhöhung gewähren, , ivährend, die Arbeiter von ihrer 80-, beziehungsweise lOOpozenügest Forderung nur je 10 Prozent nachlaflen wollten. Gestern' früh sind etw 10.000 Arbeiter und ' 1000 Stückttieister in den Streik getreten. Dieser wird beinah^' -restlos durchgeführt, Die-.Arbeiter verließen nach Bekanntwerden der Streikparole die Werkstätten und begaben sich in, die VcrsmmnlnnigsloMe. ' - - - Der Streik droht übrigens an Ausdehnung zu gewinnen, weil nun mich die. Arbeiter der Konfektionsindustrie an die Ilrrterrwhmer mit neuen Forderungen herangetreten sind. Heute vormittags siadet eine Verscnmnlung der Stückmeister der Konfektionäre sMtt, in der möglicherweift gleichfalls ein Streitboschlüh gefaßt werden wird. In diesem Falle dürfte sich die Zahl der Ausständigen in der Kleider» industrie mit 10.000 oder 20.000 Personen vernrehren. Die. Wiener Unternehmeroryanisation, in der rund 6000 Unternehmungen der Kleiderbranckm vertreten sind, werden Montag , eine Verscmmnlung crbhalten,. mn zu der durch den Streik ge-, schaffenen Lage Stellung zu nehmen. Die Arbeitgeberverbände erlassen eine Erklärimg, daß mit Rücksicht auf verschiedene Rmstände, so die bereits eingetretene Stagnation in der Herrenbrcmche, die unerhörtm Lasten .für die' Utrternehmer-mnd die mrsicheren Zustände des Warenbezuges aus dem Ausland, keine weiteren Zugeständniffe. gemacht werden können und daß daher mit einer längere^ Dauer des Streiks zu rechnen ist. Der Zahntechnikerstreik. Die streikenden Zahntechniker wenden sich mit einetz Erklärung au die Bevölkerung, in der sie darauf hinwe.sen, daß es in Oesterveich keinen Zahnarzt gibt, der eine 5hm'^ gründliche Vorbereitung — auch für operative Zahnheick»»nd^ liebenswürdiger ausgcbrückt hätte. Was die Welt nicht armer gemacht hätte. Denn dieses in reizbarer Laune dem Druck übergebene Gemisch voA prätentiöser Selbstverteidigung und polemischen Ausfällen, von unzusammenhängenden Studien über Beethoven und Schopenhauer, das durchsetzt ist mit Kraftausdrücken gegen das Judentum und die moderne Musik — Pfitzner erblickt zwischen beiden Begriffen beängsttgende Zusammenhänge — ist des Komponisten der „Rose vom Liebesgarten" und des „Palestrina" nicht würdig- Aber es ist charakteristisch, daß auch dieses Pamphlet nicht solche Verbreittmg gefunden hätte, wenn sich darin nicht ein glühendes alldeutsches Bekenntnis und ein hetzerischer, durchaus unfunbierter Antisemitismus ausgesprochen hätte. - Mit Pfitzners „Aestheftk" ivar die Frage des Judentums in der Musik wieder zur Diskussion gebracht worden und seither mehren sich die Aeußerungen zu diesem anscheinend nicht sonderlich ergiebigen, aber mit einigem bösen Willen zu recht ansehnlicher Bedevtung aufzubauschenden Thema. Karl Blessinger, der vor einiger Zeit in seinen „Musikalischett Problemender Gegenwart" eine gute Uebersicht über den heutigen Stand musikalischer Knlttrr gegeben hatte, läßt feinem Werke eine Ergänzungsschrift folgen, die er „Die Ueberwindung der musikalischen Impotenz"*) benannt hat- Das Arzneimittel Bleffingers entstammt der' natürlichen Heilmethode und soll in der Beschränkung auf die der Kunst seit altersher eigentümlichen Wirkungen, unter Vernwidung aller außermusikalischen Stimulanften, liegen. Bon Interesse für unsere Betrachtung, ist aber vor allem BlessingerS Stellung zur Judenfrage. Obwohl er für Pfitzner, an dessen Adresse die Schrift gerichtet ist, den Vorwurf polemischer Schreibweise bereit hat, sieht er dm anftftmitischen Balken im eigenen Auge nicht. So spricht er van dem „zu einer geschlossenen Masse vereinigten ostjüdifchen Proletariat, das umso gefährlicher ist, weil es nicht für hohe-ethische Zvefe kannst, sondern lediglich und ganz offen für die. Zerfi tßmm 8S#teu gtottatä störung der europäischen Kultur. Das Etnporkommen dieses geradezu satanisch gifftgen Geistes ist' umso bedenklicher, als wir hier geradeztr vor einem Naturereignis steheir, gegen das alte Wwehrmittel sich bisher als unzulänglich erwiesen haben". Die Schuld an dem Emporkommen dieser satanischen Gistträger liegt aber, nach Blessinger *— cm der ehemaligen k. k. Bureaukratie, die gegen die Eindringlinge nicht bas geringste -^.unternommen hatte. Damit sind wir, so erstaunlich klingt, beim Fall Gustav Mahler angelangt. „Ueber Mahler gerecht zu urteilen, ist tvohl heute kaum möglich"^ ruft. Blessinger aus und enthüllt im folgenden, was sich als Bild dieser Persönlichkeit itt seinem Kopfe matt.1 Wir sehen einen durch feine starke, aber primitive Intelligenz in die Höhe aebommeneit Ostjuben, der ingeradezu unglaublicher Weise mit den derttschen Meisterwerken umging und dessen .Schaffen den höchsten Grad von Impotenz bedeittet- Wobei tmr bedauerlich erscheine, daß man an Mahler nicht Vorbeigehen könne, weil er einem Teil der Musiker wie des Publikums völlig den Kopf und den Geschmack verwirrt.hätte. Wie machte dies Mahler? Einfach durch Reklanve. Allerdings, räumt Blessinger ein, mußte die Sache doch eine reale Grundlage haben. Denn, ,pem Fern ist leichter plausibel zu machen, daß Odol das Beste für die Zähne ist, als daß Mahlers Symphonien. die. besten sind". Die Reklametätigkeit MahlierS bestand nun darin, „daß er ftr hohem Maße die Fähigkeit hatte, attdere zu faszinieren in einer Weise, daß diese schließlich alles voll Entziicken- Hinnahmen, was von ihm herrührte". Der Gedanke, baß diese Fähigkeit etwa auch', iis dem Werte der Mahlerschrnt Schöpfungen und in der Genialität seiner Person gelegen sein' könnte, ist Blessinger wohl niemals aufgeblitzt, ebenso wie es sich feiner Kenntnis zu entziehen scheint, daß sich Mahlers Genienur in schwersten Kämpfen, die sein Leben frühzeitig zerstörten, durchsetzen konnte. So zeigt sich in erschreckender Weise hie verheerende Wirkrmg der antisenlitischen Weltanschauung' an einem, sonst leidlich verßAmm d-r WENK daß d-M

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.