Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 755 (3.3.1921)
- Date
- 1921-03-03
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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-K. 788 Wien, gonncren*__Wlene* Moraenzettung fffnetr« ©itofr cb Wagnc, bat die Genehmigung evirlt, daß «nt künstlerische und würdige Frrer ,m Festspielhaus stattsinden kann Literarisch-mnfiKattscher Abend. Der deine Abend der von der Hnachduth veranstal'etcn Abende findet Sams ag den ft. d. M. >n der Scholle, II., Lili'n'runngaÜ" 1,statt. E' Hji't'eu mit: Oberkantor Gert'on Maigulies lbebräische und jüdische Gelänge), Martba Blank-?trnow iSoPmn, bebrSüch). Konzertmeister Josei Zimbler (Violintolo) und Jakob?chwm-r (Vorle'üng aus jüdischer Literatur). Beginn 7 Uhr abends. Erw tritt frei. ___ >; -■ GLrichtssKKl.; •*;. Am 19. Juli vorigen Jahre? wurde der Altoifenhändler Josef Schwarz in -seinem Geschäfte in der Großen Stadt« gütgasie von dem 17jährigen Mechamkerlchrlirig Franz Lerck überfallen, durch Schläge mit einer Hacke schwer verletzt und beraubt. Der 22jährige Hilfsarbeiter Franz H ö ck n e r hatte den Lerch unterrichtet, wre die Tat auszuführen sei. Heute hatten sich vor dem Schwurgericht unter dem Vorsitz des Oberlandesgerichtsrates Dr. Kämpf Franz Lerch wegen Raubes, Verleumdung und Diebstahls, Franz Höckner.wegen Mitschuld am Raube zu verantworten Die Anklage vertrat Staatsanwalt Dr. Herdegen. als Verteidiger fungierten Dr. Siegfried F l e i s ch m a n n und Doktor Hermann Kraszna. - Heute gab Lerch an, er sei von seinem Vater sehr strenge - behandelt worden und deshalb aus dem Elternhaus durchgebrannt, er geriet in Not. kam auf Abwege und in die Ver» brecherkreife, die sich im Kaffee Rosta! einer wahren Verbrecherspelunke, aufhielten. Der Plan zu de- Beraubung des Trödlers sei von Höckner ausgegangen. Höckner bezeickmete diese Angaben als unrichtig. Von einem Raube sei me die Rede gewesen, es bestand lediglich die Macht, den Schwarz zu bestehlen. Die Verhandlung wurde abends beendet. ' Auf Grund des Wahrspruches der Geschwcrnen verurteilte der Gerichtshof Franz Lerch und Franz Höckner zu je ftechs Jahren schweren Kerkers. Die jungen Burschen nahmen den Urteilsspruch vollkommen ruhig auf und exkfiirten, sich die Bedenkzeit vorzubehalten. Sport. E' ' Internationale Radrennen. Heute finden im Sportpalast Rotunde wieder große internationale Radrennen statt. Außer den bewährten deutschen Gäste Schräge, Tadewald usw. werden diesmal auch neue Fahrer aus dem Reiche an den Start gehen. Im Mittelpunkt des umfangreichen Programms steht der Kämpf um die Armbinde, der die Herausforderung Schräges an den Verteidiger Tadewald bringt. Die Armbinde wird wahrscheinlich einen neuen Besitzer bekommen. Die Nennen beginnen um 7 Uhr abends. Qstn W'llMrakt. Der Straf- und Meldeausschuß des Fußball-Verbandes! ist mit Recht eine der am meisten angefeindeten Behörden unseres Sportlebens. In der letzten Woche hat er durch eine völlig unbegründete Dovpeldrsqualifikation wieder viel von sich reden gemacht. Auf Grund einer Zeitungsnotiz hatte der Strafausschuß rn Erfahrung gebracht, daß in dem Freundschaftsspiel' Hakoah—Slovan zwei Spielern, die vor der Pause astsheschlöffett worden waren, nachher vom Schiedsrichter tviever dos Weiterspielen gestattet worden war. Der Ausschuß griff die Angelegenheit auf und disqualifizierte die beiden Sproler Mann (Slovan) und Häusler (Hakoah) auf je vier Wochen. Ist schon die Bestrafung des bisher unbescholtenen Slovon-Mannnes wegen eines kleinen Vergehens mit vier Wochen überaus hart, so ist die Disqualifikation dev noch Niemals ausgeschlossenen Häusler, der sich in dem besagten Spiele nichts zuschulden kommen ließ, ein Hohn auf jede Gerechtigkeit. Obwohl Häusler infolge der im Rapid-Spiele erlittenen Verletzung ohnehin nicht spielen könnte, hat der Sportklub Hakoah gegen seine Disqualifikation P r o t e st ein» «elegt. , k > ... Hazaiv—HaSrnorieK. In der Me'stcrschaft der Schutzgruppe'Nord führen derzeit d>e beiden jüdischen Vereine Hasmonea und HMrr, die.ihr eritts Metstorschli tsiprel 10:0. beziebnngs- Weife 6:1 gewannen, während Vernas tn einem unglücklichen Kaniw gegen Leopoldau verlor. Sonntag findet nun auf dem nett renovierten B ktoria - Mau. XXI., Anton Störkaasse, das MtstelschMspel Hasmonea—Hararr statt. Dieses Spiel wird aum Über die Hegemonie Unter den drei jüdischen Beremen der Sel'uizgruppe Nord enlicde oen, da Beriias von tzazair bereits ge'chiagen wurde. Das Sckedsrichteramt wird Schiedsrichter Werner Versehen. Beginn 10 Uhr. Kk Hflzaiv-Prater A. E. 8 1. Haar konnte gleich den ersten./neflilick ernsten Merstcuchif Sgegner überlegen adtertigen. Die Mannschaft ipiel'e tn prächtigem Stil den Gegner m Grund und Boden. P. A. C bat es seinem hervorragenden Tormann zu vMmrken. darf, dre Niederlage nicht noch wen empfindliche, wurde WKir» W. ,MaUn'ckast Harairs auch weiterbrn solche Spiele liWi.'Wam ihr günstiges Abschneiden in der Meisterschaft zu rechnen. Gle.ch in der 5. Minnte ist Neubauer für Ha mir erfolgreich.- Trotz großer Ueberlegenbeit bleibt es b:8 zur Halbzeit öNvdWtn Staude. Nach Wiederbeginn kann zwar % A C wart» ehtetn Durchwach seines Mit elstünneis ein Tor erzielen, bricht aper dann volltommn zn amrnen. Ehrenfreund erzielt mit PraeblsKuß das -weite Tor. Rindler erreicht duick einen Elser das dritte, Jelzer,,das vleri^ Tor.Neubauer lann zum fünttcti Mal ei> senNrlHnd^ndlrch erzielt der Hatsarl-Bciteidigkr Seidler Mit «nbal baiem Schuß aus grofree Entfernnng das sechste Tor. — Hii'-alr.-sv-elte mit lolgendcr Mannschaft: Gleich: Seidler, Wusch-; .Brandstetter,? Klein, Rrndler: Schlestngc,. Futteiweit. E»rens,eund, Neubauei. Sclzer. — Auch de Neservege» w a U'U rhr Spiel l:0. Das Tor erzielte Ehr-ntwald. . Das Cupspiel Raprd gegen Amateure findet am Mittwoch den 9. d M statt. Ganz unaerechterwt'fe er'vlgt dte derhotung des SweleS wieder auf dem ganz unzuläogltchen .^'apid'Piatz. da d e Hütreldsrl» dm Bsrusi des riLmeu Matzes «■.ix; verü«deu «nu-q. Aasmonea Freiag 7 Ubr., Svielrveriammlnna dcr III und Jungmannfchasten^ Sams'aa ipielen- Hasmonea iU— Astoria l!>. Zungmanntchast l-Cberuib I, Inn'-m r.-mchaa ll Cbeiutb N f rve. Lamslaa BoNver'ammluna Sonomg Meist r« sch'ft gegen Hazair, XX>. Viktor-a-Vlatz- L>ni' 91. 3'? I. M-innchrst 10 Uhr. ^Vo,her Rese-ven. A^nds 7 Mir ^nfammenlunsi m Klnbheim. 8 Uhr Obmann E. F-scus. Vorlesung aus eigenen Sch.iftcn. Svortbknb Kadima. Heute, 3 Uhr nachmittags, Tratnina am Bif'orra-Platz. XXl, Anton ^torkoasie 68 Erichetnen aller Spieler Pflicht. V,8 M,r abends Ausfchnßsiynng rm Kfubbeim. — Morgen Spielerversammlung für samt l t ch vieler. — ^onnrag Merstkischastsspiel gegen Simm ringer Minerva am Rennwepet-Matz R sei de und Jungmannschafl vormutags. Haboah. S chweratbletiksektion Anläßlich ' deS vom Oesterreichifchen Ringspoit-Verband rür Sonntag den "7. v M. ausgeschrieben gewiienen Müfnnes' in^enS haben sich iämtl cke grn tnn-on 11 Ring.-r ''owokl th vrctisch als auch prak'isch vot-iigl-ch qualifiziert und werdm dalv'r an dem am 80. d. M. s'a'tkind^nden Nenl'nasnng'.n. für w-lches vom Bnnd'Sntimstch.ium für Heerwesen «n StaatSvretZ gestiftet wurde, teilnebmen. SvortkluÄ Herkoah, tror-risMseKtion. Tourenprogramm: 6. d. M. Schneelnra. nlnung Ranbit'chek. Sti-our. — 13. d. M. EifernesTor, Peilstein (St>ngl). 2d M- Bi'am« bcrg iKars). — 27. und 28. d.M. f/iax. m:t und obre Bretter. mmmms I M. ROHATYN E Wien,Msria Theresienstrasse 10 I | Telephon 20-3-63 m § Der BsNswirL.- Eine Krone -- LIO CentiMes Geld. In »cünck noncrtr: die österreichische Krone ...... 1.80 ' 130 nn 1 Mär die ofteri aestennelt-Krone ... .—90 —.90 m 1 Mär? die tschechische Krone ..7 4b k 7.50 im 1 Märt rte Mark . . ..1 .9 < 0 9 71% am 1. Mä>z Agram ».»»»».»«».»- 4 05 ( 410 un 1 Nkatz Bvka> est ............ 8 - ( S10 nn 1 März Buda'^st .. i, . 134 M.81 am 1 März' War'chau . . —.68 .— 68 am 1, MSrzl Die Braurrnd MKlziNdAstrie in Tschechien rmd Oesterreich. Bo« t 8.-Bdricht'S7st«Ltev. Die Aufbringung der Gerste hat wieder mit der bei'' unS schon stereotyp gewordenen Enttäuschung geendet. An Stelle der zugeficherten 10.000 Waggons Gerste haben die Brcmereien insgesamt 4400 Waggons erhalten, dre im Wege eines Material<msgl«iches unter die Gesamtheit der Braue« veien ausgeteilt wuriden. Im Hinblick darauf sind die Brauereien genötigt, teure Ersatzmaterialien» besonders Nachzucker, aber auch Reis, Kartoffeilstärkemehl ufw., zur Verwendung heranzuziehen. Das Erzeugungsprozent steht unverändert auf 24 Prozent der Vorkriegserzeugung und dürfte in Anbetracht des herrfchen/den Nohmaterialmaitigels kaum eine Erhöhung erfahren. Die Kollektivverträge mit der Arbeiterunh Beamtenschaft belasten die Brauindttstrie enorm, sowie auch die Erhöhung der Biersteuer, die nunmehr an Stelle der Erzeugungssteuer als Ausstoßsteuer in Geiturtg ist, eine maßlose neuerliche Belastung bedeutet. Diese Ausstoßsteuer wird vom Fertigprodukt entrichtet uind beträgt bei fünfgrädigen Bier insgesamt 32 tschechische Kronen per Hektoliter, bei achtgrädigem Bier 44 tschechische Kronen und bei Pilsner und Luxusbier 60 tschechische Kronen per Hektoliter. Von der Erhöhung, die per Hektoliter Abzugbier gegen früher 17 tschechische Kronen per Hektoliter achtgrädzgen Bieres nunmehr 20 tschechische Kronen beträgt, müssen die Brauereien 8 tschechische Krmien aus eigenem zahlen. Allen diesen widrigen Umständen gegenüber können die Bierpreise von 164 tschechischen Kronen für fünsgradiqe und 223 tschechischen Kronen für achtgrädige Biere kein ausreichendes Aequivalent bieten, so daß der Entwicklung der laufenden Betrebspeviode in Kreisen der Brauindustriellen mst berechtigtem Pessimismus entgegengesehen wird, und dies umsomehr» als die Prövse aller Brennmaterialien und Ersatzstoffe durchgehendS sehr hohe sind. In diesem Zavsammenhang sind insbesondere die trotz mehrfacher Schwankungen enorm hohen Hopfrnprsise zu erwähnen. Auch die Absatzverhältnisse der tschechischen Brauindustrie sind mit Rücksicht aiuf die innere Krise nicht günstig zu beurteiilen. Das Geschäft nach Wien ist so gut wie gänzlich unterbunden, der Export von Pilsnerbier nach Deutschland ist ebenfalls ins Stocken geraten und auch die neuen Absatzgebiete in der Slowakei bieten keine hervorragenden Chancen. Der Exportmalzindustrie waren3000Waggons Gerste in Aussicht gestellt worden, wovon nicht einmal ein Drittel angeliefevt wurde, oibzwar die Erzeugung nahezu gänzlich an das Ausland vorverkauft wurde. Hier zeigt sich übrigens die charakteristische Erscheinung, daß das Ausland mit Rücksicht auf die allgemein rückgängigen Welttnarktpreise nicht einmal soiLevlich adnahmelustig ist. In noch weit friftnhafterer Situation befindet sich die österreichische Brauindustrre. Der Absatz ist seit Mai 1920 in stetem Rückgang begriffen und die Ausstoßziffer der Wiener Großbrauerden muß geradezu als tatastrophal bezeichnet werden. Hiezu kommt der Rvhmatcrral- Mangel, der die deutschosterreich'schon Brauereien gezwungen hat, Rohmaterialien und §rsa^;tistfe aller Art zu Kotzen jßjWi&s einsudeLrn« 8. Mir, 192! Seile » Die Löhne- und Ge h a l t v e r h ä l t n i s s e sind in« sofern überaus ungesunde, a>S ste w'.t Rücksicht auf ihre Hohe in keinem Verhältnis zur bestehenden Finanzlage der Brauereien stehen und die Ülen^abititat der Betriebe auf datz schwerste gefährden. Die enormen^ Rohmaterialpreise sctM die maßlose Steigerung aller Kcglefattvrm hoben die österreichischen Buauereien genötigr .die Bierpreise vor kurzer Zeit um mehr als das Doppelte zu erhöhen, ::'oLei zu betonen ist, daß allerdings nunmehr an Stelle der frühere» Dünnbiere ein sechSeinhalbprozentigeS Einhritsbier zumAuS-' stoß gelaugt. Erwähnt man schließlich noch die bedeutende Erhöhung der Biersteuer,.so ergibt sich ein gerade-« trosttoses Bild der österreichischen Braumdustvie, die, wenn der Absatz sich in den Frühjahrs- und Sommermonaten nicht' bessern sollte,^ in der ablaufenden Betriebsperiode mit einen, kolossalen Defizit zu rechnen haben wird. Eine österreichische Exportnialzindustrie besteht naturgemäß überhaupt nicht, vielmehr ist die österreichische Brauindustria nahezu ganz auf den Ankauf ausländischen Malzes, speziell tschecho-flowakifcher, rumänischer und amerikanischer Provenienz, angewiesen. Das Gesetz gegen PLLlistreebereL. Der Bericht des Justizausschusses das Nationalrates über ba§ Gesetz. gegen Preistreiberei ist gestern erschienen. Dom £u i auss.^u . war t:t t geh n)e Erwägung gezögen worden, ob Valuten, Devise« und Edelmetalle, die zu valutarischen Zwecken Vertvendung finden, nicht einzubeziehen - wären. Man kam jedoch zu dem Schluß, baß dies beim Valuten- und Devisenhandel nicht durchführbar sei. Durch einen neuen Paragraphen wird der Vieh-, LcHens-, Futter- und DüngemittslschmnIgÄl ins Ausland mit Freiheitsstrafen von 2 Monaten bis 2 Jahren und mit Geldstrafen b iS fü ns Millionen Kronen belegt. Ist der Schuldige bereits zweimal wegen derartiger Delikt« verurteilt oder übersteigt der Wert der geschmuggelten Sachen^ 6000 Krorren, so droht ihm schwerer Kerker in der Dauer von 1 bis LtJahren und Geldstrafe bis zu zehn MÄlioncn Kronen. Auch kann in schwerwiegei,den Fällen eine Umwandlung de? Strafe in < , Zwangsarbeit erfolgen. Wegen Preistreiberei Verurteilte können auch unter Polizeiaufsicht gestellt werben. Der Nationalrat wird durch mehrere Resvluttonen aufaufgefordert, SchleichhMrdel, Hamstern und Schmuggel mit «rslärrdischerl ZalMngsmitteln schwer zu bestrafen. Agenturen, Import- und Exportgeschäfts sollen dem Konzessionszwang unterliegen. Zuletzt wird die gründliche Perlustriermtg der Luxuslokals. bedenklichen Kaffeehäuser usw. gefordert. , Die DepoLs der rmgarifchen FlÄchErrgewerdert ge'öffnsL. Budapest, 2. März. (Ung. Tel. - Ävrr.- Bur.) Eint ungarische RcgielUNkiZvcrordnung verfügt, daß die geschlossene» Depots derjenigen juristischen und natürlichen Personen, welche drcse Werte während deS Krieges und der Revolution deponicrt haben, auf Grand einer gerichtlichen En.sche dung geöffnet werden können, fals der Wohnort deS D potinbabers mcht bekannt ist und daher ein Berkchc mit ihm unmöglich erscheint. Die Eröffnung hat den Zweck, daß Wert« paprereuud Bargelddepots bankmäßig behandelt werden können, um eme Schädigung deS Depotinbabers zu ver« meiden. Die Spesen dcr L)essnung und Verwaltung des DevotS trägt die Partei, sie werden von der Bank verschußweise erlegt. tzandelsnachrrchLSR sus der Tschecho-SlowaKer. Prag, 2. März. (Privat.^ Die M 8 h r i s ch - s ch l e s i« s ch e E i s e n i n d n st r r e - A. - G. zahlt für die Betriebsvenode von 1*/« Jahren eine Dividende von 7°/o K<5 28. © e hat ihr Kapital von 2l/s auf 5 Millionen tschecho-slowakischr Kronen erhöht. Wie das Fachblatt ^Papier" meldet, wurde von e« g l i-> scher Seile hiesigen Fachkreisen ein Projekt zur Errichtung einer D r n ck p a p t e r s a d r i k in dcr Tschecho-Slowake, vorgelegt. Ein ähnliches Projekt ventiliere eine hiesige Bankengruvve ,m Vereine mit dem Besitz einer der größten Waldgüte» in Bödmen. Die Tchechoslovak Commercial Corporation of America (B 0 s k a - A. - G.) beruft ihre zweite ordentliche Generalversammlung zum 12. ch. M. ein. Zur Frage des R ü b e n v r e i s e S schreibt der «Präge» Zuckermark'.": Trotz der vorgerückten Zeit ist noch kein Fortschritt in der Frage des Nübenpreiies ni verzeichnen, ja sie steht noch nicht einmal ut Verhandlung. Das 'Kübenabfommett der Zuckerfabriken des Olmritzer Rayons ist perfekt, der Olmützer Agentieveirrag ist untc»schrieben; eS sind 16 gewerbliche und 10 landwirtschaftliche Zuckerfabriken daran beteiligt. Bisher sind nur Dtevohostrce, Sokolnice und Kr emsier noch nicht schlüssig geworden, doch steht zu erwarten, daß auch sie dem Abkommen beitrelev werden. Der Agrntievertrag tfl am 19. v. M. m Kraft getreten. Tschechische PhosphatankLuse. Das tschechische Ackerbguministerium hat rack einer Meldung des ^Prager Tagblatt* von den Vereinigten Phosvhatgruden in Floiida (Amerika) 3»O0 Waggons RodphoSphat angekaust. Durch diese Menge wird der Beda'f der Landwirtschaft an Phosphatsäuredüngung für den Herbst zur Gänze gedeckt. Landwirtschaftliche Jndnstriewerke A-G. (frühe» Kostcler Stärkcindnstrte A.-G.'. Am 1. d. M. hat die X. ordentl che Gencralveriammlung der Landwirtschaftlichen Jndustriewerk« A.-G über das Geschäftsjahr 1919,20 stattge'unden. Dasselbe schloß infolge enormer Sleigeruna der Generalregie bei nur teilweise, Beschädigung des Unternehmens n t einem Verluste von K8 16^ 147 25. welcher auf neue Rechnung vorgetragen wird. Die Generalvertammlung hat die Kooptation des Herrn Dr. Mar. >0 r c i u e r, Brün», als Mitglied des VerwaluwaSrates be-