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Wiener Morgenzeitung · 1921-03-03 · Heft 755 (3.3.1921) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 755 (3.3.1921)
Date
1921-03-03
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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Geüe S Wey,. Bonnersras Mlerrer MovgeyzerLtt«s f * Eine Wiese» Bücherstuvs. .Die Bücherstube in btt Arze'swn" (geleitet vom »Verlag Steuer Graphik") wnb bür>, Donnerstag, sür geladene Gäsi^ h»» morgen öert i. b, >J)l. öti für Len ftßg'me nett Bcluch erWnet. 'Sie iotl die Stätte (citt, wo in steter Auje'nandcrfolge Aü-lsicsiungeo . einen n'^ovienden Ueberblick über bic Prodültion und den gegenwärtigen Stand d.r BerlagSanstalren gehren, die sich mit 8 > r e r a t u r rt n d Kunst befallen, und es w d als Grundsatz verrackttt — wom anck schon die nicht allm roß: Rauml chleu ven sticktet — um qual'tanv berv.'nagende Werke au'zuleaen. Es sind auch aus- «tlefene literarische und musikalische Bor- < r L g e in Ausstcht genommen. * Organisation der Wiener Presse. Die Delegierten »erde» ersucht, Freitag 3 Uhr nachmittags zu .euer, dringenden Versammlung in den Navnien des KonkordlalfM zu erichemen.. Es handelt sich um entichctdendr Beichlüsse ui der Frage des KslleltivvertrageZ. * Die neuen Salzpreise. Nach der jetzigen P?e L- «liohung w rd sich im Älembandel l dx Blanitalz,auf £ il.tö, i kg Tafelsalz aus £ 25.80 stellen. v'.' * Einbruch in eine Gemeinschaftsküche. In der Nacht vom 28. v. M. zum r. d. M. wurde in der G r m t t it» Zcha t.t s k ii ch e des Wutsch istSorrbandes der Beru smilrtLrgag'steu Deutschöüsir ichs ,m Gmtn.bau-Gebäuve. rtn Enbruck verüb'. Die Anstalt ctlcibct e nen Schaden von rund £ 58:00«. Die Debe haben es nicht lehr eilig gehabt;, sie taten.-sich an -Oe» Flaschen Wem Milch. ' Y.’i' * S&it 6C0.CC0 Ätonfti flüchtig. Sin 23 b. MHat der Banstwoesicllte Aldcit K o t1 l o t ss i g durch se neu Beitretei dkm Volr^tkommnsaMt' Wieden' die Rsize ge. erstatttt. daß der T-rjährge angebliche Ingenieur 8? il Ka iser. preußische! Ltaa-SangehSrraer, ch« etwa £ 600.000 entlockt habe und dann dürchgegangcn srt. - ' Y 9 Unter dem Verdachte des Hasardspiel«-. Am 3. b. M. um -J Uhr fiiitj ichntten Organe des Sch'erhe ivbuieaus im Haute Ul.» DißlergüNr 7. in der Wohnung des-lSiätmyen angebl.chen Obsthändlers Acolf F l e t s ck m a « n ween Brr» daänes des Ha'aidiv rl's e>n. In dr Wobnung würde außer' Flerlchmann und - seiner 48jäbrigen G.Utin Fanny eine grö icre Anzahl Pciion n. die omSpcl teilgenomm'n hauen, angeirosten Fün» bis sechs Personen konnten sich durch rechtzeitige Flucht der Anhaltung eutziehm. Ihre Ausforschung ist rn Zuge. Von den Leuten wurden zwölf zur nähcr/n Pcilvstnerung d m Sicher- Leitsbureau übe, stellt. Emigk der Änaebaltenen gaben an. daß t» der Wohnung FlnsckwannS Nalchi Wa'chr gelp'.elt worden ist und daß ein grwrster Salomön Naab der Veranstalter und Bankhalter war. Drei Spiele Karlen wurden ber Frau Fletschmann in den Slrümvken versteckt axfunven. Sr; wmden b.schlagnahmt Die Stra amtshandlnng ist eingeleltet. ' * Nachschau in Stundenhotels. Heute früh hat daposi-eiliche Ssttenamt nt zwrr Hotels rm I. Bezirk eine Naä schau abg halten. Dabei wu. den sieben Mädchen angehalten, von denen sä« als gesMechisiran! an das Fravewp-ta! avgegchea werten mußten. — Was ist vnt den Männern geschehen?. * Die SrrLssthrung des KealfchülerS Kabkovsky. Bald wird ein Monat verstrichen .sein» feit - der internationale Kochstüvlcr Criarlcs Eewm 8 a y 11 o n. angeblich ammkanischer Staatsbürger.t dm l^'/rsähngen Realschüler Jose? KankovUy int-" führt und e ne Note zu 100,0 Dinars uno rr 2>>M mitgenommen hat, Brslier konnte keiner von Veden g sunden wydkN. Die Polizerdrrektion hat eine Belohnung von K1000 auf zwrckdlrn- Uche Angaben ausgesetzt.; * Wetterbericht. In Oesicrrech berrlcht wieder schönes, wdlkenloirs Wetter. F'üh vesiiiNd meist leichter Frost, tagsüber/ »vrde es ziemlich warm. In Wen erhob'sich die Temperatur biS H l* Auch >u Süd- und Muteleeutchimd herrscht müdes, hetiereS Witter be>. vo wugend südwe-lichen Wmdcn Voraussage: CÄönwctter. FisthLemperaturrn nahe su 0*, tagsüber »arm, mäßige Äitde. f’ '• ' - * Hänsciusturz dnech cte» Unfall .eines Rettung^» «ntonroLils dcr ftLdtifH.n SLsastenbaljne«. Gestern abends ereignet« sich in Hernals bei der Ausfahrt eines Rettungsf/ autvmoLils der städtischen Straßenbahnen ein . überaus iilttnet und folgensluv-ersr ÜtuAU, über den uns sölgkndes berichtet wird: „Gegen 7 Uhr war 'ein Rettungsautomohil der städtischen Straßenbahnen mit dert Arbeitern' von der Remise ,.Währing-5i reuzgasse" zu einem Unfall ausgrsahrest. In der Hormayrgasse, beim Hanse Nummer >12, löste, sich wahrend der raschen Fahrt plötzlich das^ ti.u: v^r.-äor chjyo des Krastrvagens und das Automobil fuhr mit voller Wucht in das Geschäfts.'okal des Gcmi;a-twarcuvörschleißcvs Josef D.ruzal. Durch die Wucht des Wagens wurde/üas.Geschaslch- Lolal total demoliert, das Mauerwerk Wrrte.'Ut''her:. Länge von sechs Metern ein und das AutomobÜ' verbohrte sich in dem Mäurrwerk. Die unter, dem Lommündd des Hanptmanns P u s ch l aus ge rückte Mannschast der Freiwilligen Feuerwehr Hernals mußte sofort eine Pölzung-.des GeschäftSkskals vornehmen und es dauerte geraume Zeit, bis das Automobil aus den. Trümmern gezogen toerifch konntef - ‘ . * Sammlungen für de» Indischen NationalfonhS;.Me Zentrale des Jüdischen Nattonalfonds. - Wien, L. Bezirk» Zirkusgasse 33, Tel.-Nr. 45.325, macht darauf aufmerksam, daß Spenden für den Jüdischen Nationalfonds nur gegen Vorweis einer von der Zentrale ausgestellten ÄegitjMarion ausgefolgt werden mögen. Als solche.gelten die Legitimationen aus Karton der ständigen Nationalfondskommistäre. ferner Spezialleqitimationen für Büchsenleerer und Sammler «ruf dem Briefpapier mit der Stampiglie der Zentrale und eigenhändigen Unterschrift eines Sekretärs. Zur direkten Abfuhr der Spenden stellt die Zentrale jederzeit bereitwilligst Erlagscheine zur Verfügung. * Große Spende. Rumänischen Zeitungsnachrichten zufolge hat der Dukarester Großhändler Aron Schüller anrätzlich einer Familienfeier dreieinhalb Millionen Lei für wohltätige Zwecke» darunter einen namhaften Betrag für die in Rumänien weilenden Wiener Kinder, Zespenvet. * Englische Universitaten. Die eigenartigen Einrichtungen der Hochschulen in Hxford und Cambridge wird Umverjlrätöprofessor Dr. Robert P. A r n ö l d auf Grund seiner jüngsten Erfahrungen in England am Samstag den 6 b. SW., halb 8 Uhr abends, nn kleinen Saale der Urania an der Hand von Lichtbildern schildern. . c * Jüdisches Pädagogium in Gien. Schluß deS Wintersemesters am 22. März. Beginn des SommersemesterS am BO. Mäiq. Die Einfchreibungen für das Sommer« semester- (nur für Fortgeschrittene) findest 'vom U. biS 22. März täglich zwischen 9 Und 11 Uhr vormittags mit Ausnahme von Samstag. Sonntctg und Mittwoch im Sekretariat Wien, 2. Bezirk, Obere Donaustraße 91, statt» LLeanra. Heute. D o n u r \ s t a fl, 2 Ü i iG-osiei Saal): *'$tt Äöttifltieu’naii;r4- 5 Uhr (Großer Sa-il),r-tttrintia-K » ' Amoflramm'. — 7 Uhr (G ößtr'SöaN - H iteeS Quartes d s Ltmcr Männcrge. mgocrrtliS%H Uht (Kleister Laal) Usttv- Mst. Dr. wslt« llomtt: MtzsiolSiue der St»«r§orss»l. U. Sehen und Hören. — '/.8 Uhr (Kleincr Saal) BrimariuS Usttv-Doz. Dr. Richmd Bau r: Höbcnklimi uno B-rgk anknet. — '/»6 Ul.r (KurSü'al) Tr. Spanne Sck>m da : Pbtlowph'e dcr ewige«., V'iedeiktb^. - V** Uhr KU'Staat) Pro'. Dr. Joset Krejcik: Die Wcltme'ste.sch.ift nu Elt ach. * Dir zweite internaLionale Mustermesse ist Prag dauert bis tinschlteßllch 8. d. M. Ausklinst' besigltch Hm-eisest'>"/» ger Fab ivreS- und Vstumgeiüsi'enermSß'oung druck das mlernattonnle Netsebuie..» Scheutet L Cv.. l, Schot.ennng 18». Vereinsnachrichten. f t o » i fl t f cf» e SB e n 119 f e H i © n 8 a » de. Heute. 8 Uhr abends. Cifö Hun-'ar-a 1*1.. R.id tzku- .platz. Sryunä des AuöschusieS. Keren-Hajesio''sKomm!-sion, ^R.nivn>rt vndS ommsision. >- Die I ü d r sckeTrfcka e s e t l ick a ft Al i tz t st r a ß e n nt Umgebust g. Heule. 8 Uhr, Bibelabend. Herr L.hr t Sckweitsial'er w ld über den .MosoismüS 'm Vichte moderner Mltansckütmrg*' und Frau Ravpctpou-Mltses über „D e Fran in der Bibel" ipr chen — Z i ost isii s ck r Sek t i v n für d i i westl > A e ti Ber i r k e W i e n 8 Heute. 7 Uhr abends.^ itn Beznköd im. Vk. Amkilmgitrasre l9, Hvistieoe. Bo trag dcS Herrn Sitgf ied AbeleS i,Drr Mische Humor". Giiste willkommen! — Hand e l Svertrettr.O' chesier. Zweck; A"fstelluna ein-s Orchesters werken musikaltsche Haudrlßveructei' r,sucht, «nseter OtraU'sa'ion fieznneen. Änmtlsunqen jed n D ensttg von 4 big 7 Uln im Ca 6 Garicvdau, l, Parirmg n> (Souterra'«'. — B e rb a n d z' o n i st t sch er-3 uaen dgruppen. Iuaend-» lgruvven, die sich bisher Lein Be. binde noch nicht angelchlosien hi best p b n thtt Adrelle Hürn Professor Dr. Wilhelm Stern, Wien»J XiXi Ha dtgasse 6; . bekannt. - I 8 d t scher Frau e n b n st d Heute, 8 Ubr abendS. Douraq der Fran Eüher Rappavoit-Mieles über ,D>ie Ft au >n der B brl" (Weißer Saal des Riedlioi, VIII.. Cchlöllelgane. Gäste willkommen. - H e b r a i s ch e r K l n b. Ist, Tabotsitaße 1. 7 bis 8 Uhr Wiesest: Giawntatik, 8 bis 9 Uhr Dr« Kannnka. Hiob» Kommunsies. Dis «euen Steuern der Gemeinde Wien. . Der Stadtsenat als LankeZregierung hat gestern die vom Finanzausschuß beantraglen neuen Steuer» gesetze. und zwar die Erhöhung der Mietaufwandaboabe, die Erhöhung der Alkoholsteuer, die Erhöhung der Wert'- zuwachsabgabe und die Einführung der Untermietsteuer, genehmigt« - Heute wird der Finanzresc'rrnt Stad trat Breitner dem Finanzausschuß den Gesetzentwurf, berrefftind die, Erhöhung der Fürsorgsabgabe von 2 Prozent auf 4-Prozent und die Erhöhung der verschiedenen Lustbarkeitssteuern, die eine stufenweise prozentuelle Steigerung erfahren sollen, vorlegen. Der ganze lkvmplex der Steuerhöhungen und der neuen „Steuern wiri^ nach der Durchberatung durch den D.tadtraZ.1w'chrS nässte' Sitzung des GemeinderabeS ge- Lange«. ' > - - Die EwShruRg. Der Marktbericht. . DaS Äü(>ehot in allen Flei'chagttungk» war gkstrnr in der G r s ß m a r k t b alle äöunbentlirtt groß, da mtt der Bahn — zum prosit n Tnl aus Jugoslawien — mehr alS fiOOPO kg’tö nbfU'frf' augrkommrn sind. Die Presie sind im Goßbandel nur um L 3 rer 1 dg her »ntergegangen. doch kann man wir weitere» PrerS r ü ck g a » fl e n r'chmn. Dagegen ' ellte sich p siern K a l d i l e i s ck >m Kle nhrndel um K 15 bis K 18 billtger. Imm'irhm kosict Kalbsiestck m Kleinhandel noch den horrenden PniS von ISO drS K 232 per 1 kje. ‘ Auf den Grünwarevmärlte» tst die Situation »nveranbert. -. - - . -- . KleinhanveloprriS für Nestes Kindermehl. Dcr Magsiiat Wen bat den Klc-mh.wkelspr ts für NcsilsS Kinder« mehl p.r To e w 400 g Ne tog.wjci.ismhalt mit si SO tür da- Wiene- Gcmcindcgcbtrt fesigrsetzt« Dreier PrciS tritt sofort m Kraft. Bühne mrd taff. - Johann Strarch-Ueaksr. - Herr Gzirma hat nicht Neuegebr-.-cht. Kein Wunder; denn auch Herrn B a t o n y i, dem Autor des BncheS. und feinest Bearbeitem. Jenbach und Oesterreicher, ist nichts Neues eingefallen. Erna scn ie C^ellenz aus Freier-« fußen; eine Braut, die ihren Zukünftigen nicht liebt, ein fescher Kerl — diesmal einer auS dem wildesten Kalifornren — der diese Braut zu erobern versteht; eine romantische Entführung im Auto: das alles mit seiner Fülle von unmöglichsten Möglichkeiten, war schon mehr als einmal da. Jeder mittelmäßig begabte Kinobesucher muß nach dem angegebenen Akzept ein richtiges Äinoszenarium verfaßen können. Die Herren Librettisten fügen diesem Szenarium die nötige Zahl von Wortwitzen und Reimen ein. schaffen Gelegenheiten für Situatronskomik und Akrobatik, streuen AuftrittSlieder und Kulissenabgange, je nach Bedarf, ein und das Operettenbuch ist fertig. Nichtsdestoweniger billigt die Sachlage Herrn SzirMai nur mildernde Umstände zu. Der Mangel an eigene» Einföllen ist gor zu bedenklich. Darüber kann auch daglanzende Gewand »einer effektvollen Instrumentation, die sich namentlich des HornS in gut hervortretendem Kontra» puntt geschickt bedient, nicht hinwegtauschen. Trutz allem aber werden die Bostons und Foxtrotts vermutlich bald auch außerhalb des ThealerS erklingen. ES ist wie be» neuen Bekannten. die man gut aüfnimmt, weil sie uns durch viele Züge an alte, längst unserem GeesichtSkretS entschwundene Freunde erinnern. Perstärkt wird dieser Eindruck poch durch die Darstellst, die der Schablone ihres Faches lediglich eia neues Mcmielchennmzuhängen dermochwL. KllMi iaa« wa» eh«, isum LosItz ...3. Mär, 1921 ' ' . . . .Sk 7SS einhauchen. Wenn man sie vonemander. unterscheide« will» kann man höchstens die Kleidung ändern. DaS Publikum schien sich aber, wie immer bei einer Premiere, gut zu unrec» halten. .ES lachte über die Komck der Herren Br ad und G r e! s e n e g g e r, ließ sich von den drohenden Berwicklunge» Angst einjagen und freute sich wieder, als der amerikanisch« Rinaldö und sein nur zu williges Opfer (Herr Bach mann und Fräulein Rußkä) einerseits, Fräulein Wall»dt und Herr Jmhoff. die lustigen Gegenspieler andererseits, nach allen Irrungen und Wirrungen» sich doch noch kriegten. F. FE JÜvrschS Volksbühne. Auf dstt jüdischen Vichnstt Amerikas und Rußländs sind Schiller und Goethe, Ibsen und Maeterlinck, Wrdekind und Schnitzlsr, Sudermann und Philipp zu Hause. Das grsßö jüdische Publikum geht eben nicht ins englische, russische oder pölttische, sondern ins jüdische Theater. Ob aber' auch die Wiener „Freie Jüdische VölksbüIM" f.emdspr'achige Dramenlitera'.ur (natürlich in Üebersetzung) pflegen soll, ist fraglich. Bei einzelne« .Stücken, bis int ostjüdischen Milieu spielen, wie . T s ch i r i k o w s „I ü d e n", ist die Aufführung an dieser Bühne, jüdensalls interessant. Man staunt, wie dieses literarisch wertlose, jetzt schon arg veraltete, aber dramatisch wirksame Schauspiel durch die Darstellung der jüdischen Bühnenkünstler gewonnen hat. Einzelne G^staltsn, wie her Zei.ungsaucträger (von Herrn S t r u so wer überaus charakteristisch verkörpert) oder der Onkel (Herr Steine, r) und der Uhrmachergehilsö (Herr Mayer) werden erst auf dieser Bühne lebendig. Und die disputierende junge Judengewerativn lernt man richtig erst hier lenuen. wobei die Leistungen der Herren Reiß und R e.i ch man n besonders hervorzuhehLw find. Nicht zu vergessen der vortreffliche Reb Leiser des Herrn Bleich- Auch gelingt es der Negis (Ego« Breche r), die Stimmung dcr nahenden Pogrom» katasttophe so beklemmend vorzubereiten und bis zum Ausbruch deö Pogroms so packend zu steigern, daß man der jungen Bühne diese; Zugstück gönnt. Las vor» aussichtlich lange auf dem Spielplan bleiben wird. 0. A. Der „Reigens-Rummel^ itt der Tschechv- Slorvadei. Prag, 2. Mürz. Drr ^Tribuns" meldet, daß die Änf» fiihumg von SchmtzlerS ^Reioen" m Pr'g behördlich «nterfagt wurde. In Biünn wird der ^Rcige»' aufgeführt. In Mährisch» Ostiau ist er verboten. Max Reinhardts Wiener Tätigkeit. Das Abkommen «nt Max Reinhardt ist nn« Verse k t gcword n. Reinhardt wird feine W i e h t i T S tief eit a « 1. A p r i l a u f» e b « e« und »»nächst tut B n r e t ft e a t e t Shakekpea»eS »E » riolaa* in» szen etcn. Es isi noch nickt bestimmt, vb Leu Conola« Herr All l a n darsikllrn wird oder Asixander M o »s s i als Gast. Es verlautet, daß Reinhaidt e n ge Beilimr Kunstkräste nach Wim mitbrinpt, neben Mosisi vor allem Weiner Krank Emil I a « n'i n g s «nd Helene L h i m i %, Reinhardt wird zwer Monate in Wim tätig sein. Poppsr-Lhnkeus-Feier im Deutschen Bott«« Sheater. Im Deutschen BolkStheater, das Herr Direktor B ernan m entgeaenkommendsier Wese zm Verfügung stellt, v.raustakten Ida R o t a n d. Ro'a G i l b e r e r, Al'red G r ü » f k l d. Dr. Ego» F r r e d e l l, Ferdinand Bon». Kail G ä tz und Dramamrg GlückSmann eine Ntcksiier des Gedartstages von Jos f P o v P e r-3 y n k e» S. Auch d»s technische Personal hat sich selbstlos in de» Dienst der Beranslaliuna gestellt, «m dem gre ien Gelehrte» seine Derchinnß zu dezengea. Karten an der TageSlasse. .Aus de« Theater«. ImBnrgtheater aelangt morgen, Freitag» „Des T a « t ch" nie Aufführung. Anfang 7 Uhr. In Abäudeinnfl drS CvielplaneS gelangt freute in der Staats op - r statt .Die Frau obneSchatren" m erl'ö'"m Bcei en .8 o b n g r i n', msi den Damm Mmt m als Gast Dranrell als Gast und den Herrm Manowarda. F'icher-Niemann. st scher und Krenn, zur Aussührung. Dirigmt Dr» Stiauß. Anlana 8 Uhr odendS. In der B o l k S o v e r geht freute (DonnerS'a^ .D i e Fled e r m auS' m S tue. Im twiten Alt tanzt bie Primabasier na der Siaatsover Fiänlein Ek'c Stroblendorf die Johann St aust Walzer .G' ch chle i aus de« W-merwald' und .Rosen auS d'M Süden"; Anton Banman» singt Lieder zur Lm'e« Dine mt Herr Kran?. Im Deuischen BolkStheater wird Sonntag d-n 6. v. M, 2 Uhr. Gnllvarzers .^avpho^ in dm K a m m e r s p i t l«n um '/.3 Uhr Gerhart HauptmannL .Einsam e M t n t 4 e n* gesv elt. Dte R e« e W i enerBükne bereitet skr Dienstag dm 8. d M. die E'siaussührnng des Lustwiels .7t m L » r « Sz n a" (Trains «ts Luxe) von Adel Hermant, «ic Eonsianze Linden m der Hauptrolle, vor. In der F t t i e rt Jüdischen B11 f 9 6 X h n c oslangr heu t e Cckalom Asch' .Gott der Rache, «rt Egon B r e ck e r en der Hauvlroll'. mr Aussührung. Ad SomStag den B. d.M. gastieren indrIÜdilche« Bühne. Taborstiaße Vi. die Sänger« Mali Pico» und Du stör I K glich auS Am'rika n der Operette .Jantale*. Beide» Künstler« gchr ein geht Ruf voraus. .Haanelen Himmelfahrt" im Kino. Gethart Haupt» mann bat einer siiimite'ell'cha 1 die Bersilmung von .HanneleS Hinim lfad'.t" gestattet. D e 'B>rebrer dieleS wunde«volkn Wertes w »den d-n Eut cklup Hrnp mwnS. die Dtchtnng dem Kmo a»S» zulteser«. «i( gemuckten G.fühlen begrüben. Da» Bayremher Iest.vlethauS wird s« S. d. m lna*aatoiiitiufc gut «st« Mgk «ied« sei« A«m>

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