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Wiener Morgenzeitung · 1921-03-03 · Heft 755 (3.3.1921) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 755 (3.3.1921)
Date
1921-03-03
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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,6e&V 6 Men, Donnerstag s. Die t» Februar bereits gtzleistelen Lab«" und Gebafts». ^lnüaeu sowie drr am 15. Februar ansbezahlien Be Hilfen w% fett 2trr 23. Februar auööezahlte Anschaffirngsbeilr/is werden hr^'ec m Abzug gebrachi. Loh«bewegu»g der Trasikverschleißermnen. Dü: Angesi^Üten im Tabakverschleiß und m Lottökollekturen Oeyerr-rrchs halten heute um 7,8 Uhr abends trn Lehrer« hausverrm, VIII, Josessgafse, eine Vollvecsammlung ab, «« ihre dohllsorderkuge« zu besprechen. Der Kaffeneinbrttch i« den HauiuieubroLwerKerr. .^n der Nacht zum 14. Februar wurde rn den a m m e r b r o t w e r k e n in. Floridsdorf ein Kafseneinbruch verülii, bei dem den Tätern ein Betrag von 280.000 Kronen . in .Äc . Hände fiel. Das PolizeiLommissariat Floridsdorf foza&ic in Erfnyrung. ’ daß ' Äs mutmaßlicher Täter der : ZofährtHe SchlossertzeWfe Leopold Rotter, '13. Bezirk, U-rrÄtsirirhe,' der Zvjährige Eisendreher Arnold Gr e ihn er, 20.-De^rk, Ädalbert. Sristergasie 12, der 3Sjührige Schlosser--' gch'üft Stephan Thom, 21. Bezirk, Anton Denglevgasse 8. - rr:G .z't Halbbruder Greibners, der 40jährige Eisendreher Vantuch, Adalbert SNftergaffs 25 wohnhaft, in Be- , trachr' rämen. Sie wurden durchwegs verhaftet und dem ' <§'LnrÜLttsbureau übergeben. Dem Schlofler Rotter konnte ,?'.7ro Reihe anderer Einbrüche nachgewiesen werden, deren et aucn gestäiidig ist. - Er hat dem Dachdeckermeister Rudolf Si effel zwei Pferdegeschirre im Werte von 20.000Kronen ^esirchlen; am 80. November v. I. hat er aus der LZvhttung des Moritz Lofchitz- Wäsche und Kleider im Werte von 58.600 Kronen entwendet. In der 'Nacht zum 29. Dezember v. I. hat er das Geschäft der Firma Friedländer, Putzerei. Prag erstratze 145, erbrochen und IS Stück Lernen und drei Treibriemen im Werte von 140.000 Kronen gsstochlen. MiMonendieSMHleiuderFeLixdorferWeberei. -?ius Wiener-Neustadt wird uns vom 2. d. M. rrle^r^Hiert: Die Staatspolizei. hat große Leinendiebstähle rwi'.b£x Felixdorfer Weberei und Appretur aufgeideckt. Hausdurchsuchungen, welche bei 20 Personen, die in der Fabrik beschäftigt find, vorgsnommen wurden, forderten über, 257 Kilogramm Leinwand von 2060 Meter Länge ’ zuta.^e. Da die Täter nach eigener Angabe jede Woche je 10 bis 50 Meier Leinwand aus der Fabrik fovttrutzen — sie tauschen fie großenteils gegen Lebensmittel um — belauft . sich , der Schaden auf mindestens zwei Millionen Kronen. Tirol LleibL weiter gesperrt. ' zo^sbruck, 2. März. Im Landtag entwickelte sich eine iait$cSs&tft'te über den soziÄÄLmokratifchenAntragemi Aufhehiittber Erfchrverutfgen für 5sterrcichische Bürger" bei der Einreise nach Tirol' und ruf. Auflösung .EiuMseLmteZ.. Abgeordneter Dr. Sterdle (christlich- und. Bürgermeister Greil (gwtzdeütsch) beanirägren?:•£:_'Aufrechrör-hÄtüng'. der Emreifsbeschränkungey, . dagegen t ine /Lesoruu. der diesbezüglichen Vorschriften, dre sich Latsäch« ".ch als nicht mehr zeitgemäß erwiesen haben. Der Antrag Dr. Grü'ner wurde mit allen gegen sozialdemokratisch:» Stimmen ab ge lehnt, der. Antrag Greil und ein Zusatz« anLräg WEensberger .wegen Besaitrgung der Grenz« s.hrLanen einstimmig angenommen. Gerreralanforderung von GeschLftslokalem «nd Werkstätten. , Es ist eine unleidliche Tatsache, Latz eine große Unwahr von Geschäftslokalitäten und Werkstätten leersteht oder unbenutzt für Spekulationszwecke dient. Andererleits ist bewiesen, daß Lausende von Heimkehrern und sonstigen Geschäftsleuten, die durch Len Krieg gemalt« Jam in ihrer Existenz gestört wurden, jetzt nicht in der Lage sind, ihr Gewerbe auszuüben, weil auf legalem Wege fast gar kein Geschäftslokal zu bekommen ist.. Eine Abordnung von Gewerbetreibenden und Kaufleuten und des Bundes der Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschäften hat gestern dem Landeshauptmann ein Memorandum überreicht, in welchem gebeten wird, im »Interesse der Handel- und Gewerbetreibenden die beabsichtigte G.eneralanforderung der leerstehenden oder nicht zweckdienlich benützten Geschäftslokalrtäten und Werkstättenräume 'durchzuführen. Der Bürgermeister als Landeshauptmann sicherte der Abordnung zu, im Inter« esse des Gcwerbestandes sowie im Interesse des Wirtschaftslebens der Stadt Wien an dem.Prinzip der Anforderung von. Betriebsräumen und . Geschästslokalen nach wie vor festzuhalten. SeLdstmord eines Ra-Liners. Äor oemgen Tagen hat der Rabbiner der Kultustzenrurdc Mala ela in der Slowakei Selbstmatt» Legern. Der Unglückliche hinterläßt acht Kinder. Als Grund des Selbstmordes werden Ernährungssorgen angegeben, außerdein lebte der Rabbiner, welcher der orthodoxen Richtung zumeiste, in Zwistigkeiten mit seiner »neologen" Gemeinde. : Der. ebenso tragische wie ungewöhnliche Vorfall wirst rin' scharfes Licht auf eine am jüdischen Bolkslörper zehrende Fjunde, di" ebensosehr einen Schaden tote eine Schande ffitf foa£ Inden rum bildet. Die Rabbiner in zahlreichen kleinen «Nd manchen größeren Gemeinden in der Provinz find seit Langem in einer Weise ausgebeutet, daß die Staatsbeamte» und die übrigen Seelsorger ihnen gegenüber vielfach als währe Krösusse erscheinen. De« Rabbiner, dessen Aufgabe «» ift hg* ariMji WjlH» {|in#f «u UhL hta Wiener WorsenzeWmg 3. M2rz 1921 Rr. 758 G-s pftsste Amwabl 5 FABRIKATION KBtMlft «ui m fi o Hk*»» av L«a»r Zigarettenspitzen aus Bernstein, Ambroid, Meerschaum, Silber, Juwelilh, Galalith, Kokos »nd Weichsel Englisch« Hota-Matrosenpfelfen sowie Pfeifen aus Meerschaum, Bruyere- und Bimholz ans Weichseirohre und Hornmundbisse Cff10/ Tabak« und ZlgSrettandosen sowie alle Artikel der Ranchrequisitenbranche 1^11!(I durch den Verkauf meiner Erzeugnisse in Ifnln Dlrffrn nichtverkaufte Waren UU /u va&uiailSI den Nationalstaaten und dem übrigen Ausland. RBIKl RIMRO zurückgenommen werden. ÄSÄr. / PHILIPP HERMANN,Wien VII., MariaMlferstrasse 66 jüdischen Traditionen im weitesten Sinne lebendig zu erhalten unfb für eine wahrhaft jüdische Erziehung der Fugend zu sorgen, das Judentum nicht als bloßen KonfeflionalismuS zu, lehrensondern als eine alle LeLensgebiete umfassende national-echisch-religiose Anschauung, ist unter dem Druck. der materiellen Sorgen, infolge des schädlichen Einflusses der ihn umgebenden Enge und öden Kleingelstigleit in dielen Fällen seine Führerrolle entglitten und er ist ein Werkzeug in den Händen'der Keinen GemeLndegrößen geworden, die umsoweniger nach dem Gesichtshui'.A ihrer jüdischen Eignung gewählt werven» je' mehr die Dekadenz des jüdisch-geistigen Lebens svrbgeschvitten ist. Daß kleine Krähwinkelpaschas sich - sogar in seinen eigensten AngÄegenheiten zu Despoten des Rabbiners aufwerfen» ifi eine fast' alltägliche Erscheinung, die so zur RsgÄ geworden ist, daß bald niemand an ihr Anstoß nehmen wird. So find der innere Niedergang der Gemeinden und der Verfall des RabbinatS Hand in Hand miteinander gegangen und beide Erscheinungen entspringen der einen Ursache: der Dekadenz eines seinem eigentlichen Wesen untreu gewordenen Judentums, über dessen innere Leere oft auch die starrste religiöse Form nicht hinwegzutäuschen vermag. An dieser Entwicklung find auch die Rabbiner nicht ohne Schuld; als Gesamtheit angesehen» waren fie teils-zu schwach,-teils nicht willens sich einer Entwicklung entgegensüstemmen, die schließlich auch über sie selbst hinwegzugehen droht, und der Selbstmord des. armen» gehetzten utto verhungerten Rabbiners von Malaria beleuchtet ein trauriges Kapitel m der neuesten jüdischen Geschichte. Zur Reifs EmsteinS «ach Amerika. Wie berichtet, tritt- Einstein seine Reise nach Amerika, die er auf Einladung der Zionistischen Organisation zur Vorbereitung der jüdischen Universität in Jerusalem unternimmt, am 23. März ab Rotterdam an. Er wird von seiner Gattin begleitet. In Plymouth schließen sich Doktor Weitzmann, der Präsident der Zionistischen Organisation und verslhiedene Herren der.zionistischen Zentralleitung an/ um mft Professor Ginstern gemeinsank. für die Errichtung der jüdischen- Universität in Jerusalem und die sonstigen Ziele des Palästina-Grundfonds (Keren Hajessod) der Zionistischen Organisation zu wirken. Professor Einstein hat dte Teilnahme am Solvay-Kongreß in Brüssel, zu dem er als einziger Gelehrter aus Deutschland eine Einladung erhalten hatte, infolge seiner Amerika-Reise aufgegeben. Nach seiner Rückkehr auß Amerika wird er die übernommene« Vorlesungen an der Universität Lehden halte«. Eine jüdische MusterheimstäLte. Die Tagestzeimstatte für vorschulpflichtige jützische Kinder in der Darwingaffe. Bou BezirkSrat Dr. Otto A b e l e S. Ein Dienstweg führte mich in die Darwingasse vnb ich benützte die Gelegenheit, unangesagt die Kinder- Heimstätte im Hause Darwingasse 5 zu besuchen. Es erscheint mir zweckmäßig, einiges über diese Heimstätte mitzuteilen und die Oeffentlichkeit für diese wirklich vorbildliche Art jüdischer Kinderfürsorge zu interessieren. In zwei großen, luftigen Sälen tummeln sich unter fachkundiger Leitung W Kinderscharen, die hier täglich von 9 Uhr früh bis 6 Uhr abends ihre ^Heimstatt haben. Don den zahlreichen, Anmeldungen, die dem Sekretariat der „Sozialen Fürsorge Anitta Müller" Vorlagen, würden nur die an Rachitis und Tuberkulose erkrankten Kinder ausgewählt und auch hei diesen mußte die größere Notdurft und Verlassenheit den Maßstab für die Auswahl bilden. Wir fanden die Säle angenehm durchwärmt, ein osfenstehendes Fenster sorgt« für Luftwechsel. Vor allem: Die Kinder wierden vortrefflich genährt. Sie erhalten ■ vier Mahlzeiten täglich. Gabelfrühstück und Jause bestehen aus Milchkaffee, das Mttagmahl gewöhnlich ans drei Gängen und das Nachtmahl aus einer Milchspeise. Die Speisen werden nach bem System des Professors Pirquet hergestellt. Nach, dem ersten rührenden Eindruck, den bas fröhliche Durcheinanderschtvirren von Kinderstimmen immer wieder auslöst, sah ich mir Me Kleinen näher an. Man findet nicht leicht so reiunch gehaltene Kinder. Sie werden in dem vorhandenen geräumigen Baderaum zweimal, wöchentlich gebadet. Wie wir aus den Kanzleibüchern entnehmen, haben fast alle bei der Aufnahme an . Rachitis und Kindertuberkulose sehr stark gelitten und die Ausweise der Äerzte stellen nicht nur überraschende Besserungen des Leidens, sondern Gewichtszunahmen bis zu fünf Kilogramm fest. . Einige Beispiele dafür, was eine solche Anstalt bedeutet: Da ist das dreijährige Kind einer unglücklichen Familie. Der Vater unheilbar 'krank, die Mutter schwer leidend und ein Bruder des Bübchens, das hier rotbackig sein Spiel treibt, liegt mit Knochentuberkulose im Spftaj. — Sin zweiter Fall: Der Vater des sechS- ^Mriack Kinde»- ta» ju>ä M flMäPtitet tat» Ut ein Kriegsinvalider, dem der Fuß ab genommen wurde. Am Stumpf des amputierten Beines sind jetzt tuberkulöse Geschwüre entstaüden und der Vater muß i«j Spitalspflege gehalten werden, während die Mutter für sechs Kinder., zu' sorgen hat. Bei seiner Aufnahme war, der. Knabe nicht' nur schwer rachitisch, sondern auch geistig .zurückgeblieben und! konnte trotz seiner fünfeinhalb>. Jahre nicht sprechen. Er hat sich im Laufe der, acht Monate, die er hier in Pflege ist, nicht nur körperlich großartig ^.entwickelte sondern plauscht jetzt frisch. — Und ein achtjähriges Knabe wird mir gezeigt, der einzige Schützling, der daH vorschülpflichtige Alter überschritten hat und doch auf-? genommen wurde, weil er nicht sprechen konnte und' chm das Gehen versagt war, so sehr waren die Füße von der Rachitis hergenommen. Jetzt hat er frische Auge« und tollt durch den Saal. Das Mittagmahl, das ich kostete, war von einer Qualität, die jedem gutbürgerlichen Tisch genügenwürde. Es bestand aus einer! Schleimsuppe, Ritschert und vorzüglichen Germknödeln. Bezeichnend, daß Herr Professor Z a p p e r t die Leitung ersuchte, für die Schützlinge seiner/Kinderbaracke im Augarten, Das Essen aus dieser Küche beizustelke«,. was auch seit sechs Monaten, geschieht. Während de« Kindermahlzeit besichtigte, ich die reiche Sammlung! ausgestopfter Vögel und'Kleintiere und an den Wunders die stolzen „kunstgewerblichen" Erzeugnisse gemein-» samen Kinderfleißes. Freilich: Die BerpflegsLosten eines Kindes betrage« täglich' trotz der Beihilfe der Amerikanischen Kinderhilfsaktion 75 Kronen und es besteht dre Gefahr, daß die Heimstätte in dieser Form nicht wird fortgesührL werden können. Nun erscheint mir aber gerade eins solches Heim für. Elendkinder mustergültig und ich glaub'e, daß unsere „Jüdischen Kinderfreunde", die fünf Heimstätten mit dem lächerlichen Monatsbudget von 72.000 Kronen erhalten, in den Stand gesetzt werden; müssen, ihr^ Heimstätten so auszuöaüen, wie es die. eben geschilderte ist. -Die Heimstätte der „Soziales Fürsorge Änitta Mülles in der Darwingass«' steht unter ritueller Aufsicht und -kommt den Kindern der ärmsten und bedrängtesten jüdischen Familien des Judenbezrrkes zustatten^ Wen» unsere' jüdischen Kreise auch nur erfahren, daß diese Heimstätte in Bedrängnis, ist, so werden sie — wie ich zuversichtlich hoffe — sofort! in reichem Mäße für dieses mustergültige Unternehme« Geldmittel zur Verfügung stellen. Und wenn sie di« Gelegenheit benützen, um auch unsere so überaus opfervoll wirkenden „Jüdischen. Kinderfreunde" zu bedenke« und sie in den Stand zu setzen, ihr Werk so auszubauen^. daß die Kinder nicht nur betreut und in der Ernährung! durch Zubußen gefördert, sondern völlig in der Heime statte ernährt werden könne«, so ist der 'Zweck die^-i Zeilen erfüllt. Die Tausa Krumholz. Ein kurzer, nüchterner PolizeiLericht meldet dtzs Einstellung des Verfahrens gegen den seit Monats« inhaftierten Isidor Krumholz und die Seinigen. Da^ ist das wenig ruhmvolle Ende eines gewaltigen Krieges,/ den die Hüter der gesetzlichen Ordnung in Oesterreichs - gegen eine jüdische Familie in allen Haupte und Nebenzweigen führen zu müssen geglaubt hatten. Auf der Walstatt liegt nebst der moralischen Integrität' und der physischen Gesundheit der von der Verfolgung Betroffenen die Leiche einer Frau, die aus mangelnder Nebereinstimmung mit der antisemitischen Auffassung vom jüdischen Ehrbegriff die Schmach ihres Hauses nicht hatte überleben wollen... Isidor Krumholz erschien allerdings, als er aus Amerika hier aukam,. doppelt belastet. Die erste Belastung war ein verstümmeltes New-Aorver Telegramm, das den Mann in ganz unklarer Weise unlauterer Manipulationen beschuldigte. die zweite war sein Name Isidor Krumholz-. Diese Belastung war d« ungleich schwerere. Gegen eine« beliebigen Tobias Schulze in der gleichen Situativ« hätte die Behörde wahrscheinlich ihre Erhebungen, die jetzt zur Einstellung des Verfahrens führten, nicht weniger eifrig betrieben, aber ohire den Mann, der ja in Deutschöfterreich dem Arme der Gerechtigkeit stets erreichbar blieb, seiner durch die enggezogenen staatlichen Grenzen ohnehin beschränkten Freiheit zu Betäuben und vor allem ohne seine ganze Familie in einer solchen, eines 8tulturstäätes unwürdige» Weise seelisch und physisch zu malträtieren. Man bedenke nur, welche Brutalität in der Amtshandlung lag, einen Verwandte» des Krumholz, dessen Gattin soeben durchs Fenster gesprungen war, peinlich zu inquirieren und schließlich an der auf der Straße liegenden Leiche feiner £eben$» gefährti« vorbei ins Landesgericht abzu führen! Tlehtv ita tattälidttl ftoft ffd» ht* rtkrgiftlfnifrif üm fttwdffi

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