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Wiener Morgenzeitung · 1921-03-02 · Heft 754 (2.3.1921) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 754 (2.3.1921)
Date
1921-03-02
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Nr. 7S4 Wien, Mittwoch Letzte Nachrichten. Die Ausweisung der Ostjuden aus Oesterreich. Ter VSlkerbundrat versucht, ein Aomyromitz z« erziele«. Paris, 28. Februar. (HavoS.) Der Völkerbundrat letzte die Prüfung der von der polnischen Regierung aus. Aeworfenen Frage, betreffend die Ausweisung der oftgalizifchen Juden aus der Republik Oesterreich, fort. Der Völkerbundrat beschloß, daß nrorgen zwischen den Vertretern der beiden , Regierungen unter dem Vorsitz Valfours eine Besprechung stattfinde,um einen Ausrler.ch' beider Standpunkte' zu versuchen. Die deutschen GegeuvorschLLge. London, 1. März. (Wolfs.) Die deutschen Gegen-, Vorschläge besagen: Der Jefftwert dcr .von alliierter Seite gefgrderten 42 Annnitätsn beträgt'bei der Deutschland angebotenen Rückdiskontierung der Annuitäten mit 8 Prozent , jährlich etwas über 50 Milliarden Goldstar!. Auf diese rund 50 Milliarden Goldmark sind die gesamten bisherigen Leistungen Deutschlands auf Arund des Friedensvertrags, soweit sie auf Reparationskonto gutzuschrcibsn sind, in Anrechnung zu bringen. , Deutschland schlägt vor, eine internationale Anleihe»!' in möglichst großem Umfang, etwa bis zu acht Mil» siarden Goldmark, auszugeben, die möglichst auf allen jntenationalen Finanzplätzen zur Zeichnung gelangt and , in allen Emissionsländern von Steuern jeder Art befreit sein soll. Der Zinsfuß der Anleihe soll möglichst aiedrig gehalten werden,die Tilgung mit einem bis einein« halb Prozent nach fünf Jahren einsetzen. Deutschland ist bereit, für den Dienst der Anleihe den Anleihegläubigern hie nötigen Sicherheiten zu gewähren. k Abgesehen von dem Dienst der Anleihe übernimmt Deutschland für die nächsten fünf Jahre die Zahlung einer'Annuität von je einer Milliarde Goldmark. Diese Annuitäten werden in erster Linie durch Sachleistungen gedeckt werden. Hiefür soll nach Möglichkeit der freie Verkehr zwischen deutschen Lieferanten und alliierten Be« stellern eingeführt werden. Die ÄeutscheReichsschulL 300Milliarde« Mark. .Berlin, 1. März. (Wolfs.) Im Reichstage teilte Wna'Nzminifter Dr. W i r t h mit, daß die deutsche Schuld bereits 300 Milliarden Mark überschritten hat. Wyig Nikolaus «on Moutenegro gestorben. AMöes, 1. März. (Havas.) Heute ist König Nikolaus von Montenegro gestorben.. Seine Tochter, die Königin von Italien, und der König von Italien wurden-durch ein. Telegramm Lengchvichtigt und werden zn chen Leichenfeierlichkeiten, deren. Datum noch nicht festgesetzt ist, erwartet. Stürmische VorgKnge im Prager Parlament. , Pmg, 1. März. Im Einlaufe der heutigen, .Sitzung tzes^ Äögeordnetenhauses befindet sich ein RegterungS- ^rt,wnrf über eine staatliche Verbehrs-Jnvestitions-An- Nhe. ferner ein Entwurf, durch den die Regierung ermächtigt wird, die Titers der österreichischen, der ungarischen und der österreichisch-ungarischen VorkriegSfchulöen sicherzustellen, weiters ein Gesetzentwurf, durch den ein Kredit zur Deckung unbedeckter Erfordernisse der Militärverwaltung, di« durch die Kriegsverhältnrsse it^sder'.Slowakei, im Jahre' 1919 verursacht wurden, bew/ll'gt wird. Mor Emgang in die Tagesordnung gibt Ministerpräsident Esrny eine ausführliche Erklärung über die Ereignisse in Krompach, wobei er schon beim Betreten der. Tribüne mit lebhaften Rusen der Kommunisten, empfangen wird. Während der Ministerpräsident die Ereignisse in chronologischer Reihenfolge schildert, kommt es zu erregten Auseinandersetzungen, Lärmszenen und. Zwischenrufen zwischen, den kommunistischen Abgeordneten und den Vertretern der bürgerlichen Parteien. Der Ministerpräsident erklärt sodann» daß auf Grund der.sofort emgeleiteten Untersuchung -64 Personen in Haft genommen worden seien, und stellt fest, baß der Ausstand von den Kommunisten arrangiert tvsirhe.. ... . ' . . .Ueber Antrag des Abgeordneten Merta (Sozialdemokratische Linke) wird die Debatte eröffnet, in deren Verlauf die Sozialdemokraten und, Kommunisten die Ausführungen des Ministerpräsidenten bekämpfen, fahrend die bürgerlichen Parteien seinen Standpunkt verteidigen. Ei» grotze^ Vankskandal in Warschau. Unrcrlchlagur.- vo» 280 MiMonen Mark, r,. Ma schau, 1. März. (Privat.) „Robotni^ meldet: In der Bank der polnischen Kaufmannschaft. wurde auf Grund der (von unö bereits gemeldeten Red.) Anzeigen über eine den Staat schädigende Gebarung ein« genaue Revision du chgesührt, worauf das gesamte Der- Wartungspersonal der Ba ik.und zwar die Direktoren Amudätt. M SätiM l*»fft LümtliHe Tviener Morgenzerrung 2. März lS2f 11 B*öflsCe Answalii: FABRIKATION JBlBlinstc» ZBgsrsttonsjpIftsen aus Bernstein, Ambrotd. Meerschaum, Silber, Juwelith, Galalith, Kokos und Weichsel SngSiseha IftoSt-MatoosenipIfeitaii sowie Pfeifen aus Meerschaum, Bruyete- und ßimholz losa Weichselrohre und Horem jadblsse ntf^ny Tabak« und ZigsrQttsndosen sowie alle Artikel der Rauchrequisitenbranche rflll / ß durch den Verkauf meiner Erzeugn;sce in Unin Ölfilm nichtverkaufte Waren u yerySKfifSI den Natio.nalstaa'en und dem übrigen Ausland. flBlll fuälälU zurückgenommen werden. i / PHILIPP Wen VII., MariaMlferstrasse 66 Prokuristen, verhaftet wurden. Es wurde festgestellt, daß von den erwähnten Mitgl'edern des Bor'v-altungsappärats binnen kurzer Zeit 288 Millionen Mltc veruntreut wurden. Die Bank der polnischen KauflnannschafL in Warschau war, wie der „Robotnik" feftstellt, eine ausgesprochen „patriotische" Gründung. ProVisisnsschWirrdeleLen bei der Sachdemobilisierurrg. Am 19. v. M. «.stattete d'e Haup'anstatt für Sachdemobili/ie.ung im Sicherheilsbureau die Anzeige, daß sich bei ihr verschiedene Parteien AMeü>et hüt en, die .Vorschüsse auf Provisionen für die angebliche Beschaffung von Textilwaren aus den Beständen der HauptanstalL bezahlt hätten, ohne daß eine Lieferung erfolgen konnte. Es wurde nun durch die Erhebungen festgestellt, daß der 41jährige Angestellte der Hauptanstalt Oskar Kaspar, 8. Bezirk, Skodagass 8 wohnhaft, einer der Schuldigen ist. Er wurde dem Sicherheitsbüreau überstellt, da er sich mit diesen, Geschäften befaßt hatte. Durch die Erhebungen wurde sestgcstellt, daß sich Oskar Kaspar mit dem 36jährigen ehemaligen Angestellten der Hauptanstalt für Sachdomobili,ieruug Julius Pallan, Nenstistgasse 41 wohnhaft, vereinigt hat, um verschiedenen Geschäftsleuten größere M ngen Jut. sacke, Molino und Machen aus den Beständen der - Anstalt anzutragen. Sie taten dies, obwohl die Depots der Hauptanstalt derzeit gesperrt sind. Laut Mitteilung der Hauptanstalt sind die, Mengen, die dre beiden versprachen, überhaupt nicht vorhanden. Di« beiden Beschuldigten behaupteten trotzdem, sie könnten durch Vermittlung eines hohen Beamten die Freigabe der Waren oder eine Beschleunigung ihrer Herausgabe erwirken. Für diesen Dienst vereinbarten sie eine entsprechende Provision und sie hatten die Stirne, zu behmrpten, sie müßten von der Provision einen Teil dem hohen Beamten für seine Mühewaltung auszahlen. Unter diesen Dorwänden ließen sie sich Beträgt von 30.000 bis 60.000. Kronen ausb^zahlen. An der Hand von Aufzeichnungen Kaspars und Pallans wurde nun festgestellt, daß sie 18 Geschäftsleuten in dieser Werfe etwa 270.000 Kronen entlockt haben. Keiner dieser Geschäftsleute konnte bisher auch nur ein Stück Ware erhalten; die Provision haben aber die Kompagnons sofort geteilt. An den Vermittlungen war auch der 39jährige angebliche Maschinenhändler Josef Theurer, 12. Bezirk, Wilhelmsgasse 50 wohnhaft, beteiligt. Er ist flüchtig und seine Ausforschung ist eingeleitet. Theurer hat von den Geschäftsleuten Provisionsvorschüsse in der Höhe von 71.000 Kronen entgegengenommen. NarnenSgleichtzert. Hxr Richard P sil. Priv ttbeamt«^ Wen. IV., LebmirolgaNe 4, ersucht um Fcstüel'ung. daß er mir dem Richard Pöl'l, welcher den Schmuckdttdstahl im IV. Bezirke/ Btt v!i n,e v nibhat. wrd r ve wandt noch 'deutlich rst. « Attentat auf den KultuSprasideute» Vau Debreezin. Aus Budapest wird berichtet: Rach eurem Debrecziner Telegramm hat sich am letzten Sonntag mittags auf dem Hauptplatz von Debreezin eine aufsehenerregende Szene abgespielt. Der Präsident der Debrecziner Kultusgemeinde, Dr. Enge» Reis, der auch Mitglied des städtischen MunzipiumS ist, wurde, als er den Hauptplatz passierte, don einem jungen Mann überfallen und insultiert. ES gelang dem Attentäter, nn Tumult, der aus dem um drese Zeit belebten Hauptplatz entstand, zu entkommen. Die Poüzei stellte noch am selben Tage fest, daß der Angreifer Georg Nagh, Praktikant im Komitatsdicnst, ist, der bei seiner Einvernahme angab, sich zu dem Angriff aus politische« Gründen veranlaßt gesehen zn haben. Die weiteren Erhebungen stnd berufen, festzustellen, im Auftrag welcher? Organisation Nagh den Angriff vollführt hat. * Abschasfung der Todesstrafe für poüttsche Verbreche« in Jugoslawien. Aus Belgrad wird gemeldet, , daß der Verfassungsausschuß die Artikel 5 bis 6 des VersassunzSenÄvurfeS der Regierung, wonach politische Verbrechen nicht mit der Todesstrafe geahndet werden dürfen, argenommen hat. Eine AuSnahnre bilden bloß Attentatsverbrechen, welche an Mitgliedern der Herrscherfamilie begangen werLen,- Für die teilweise Aufhebung der Todesstrafe haben die Demokraten, Radikalen und die Agrarier gestimmt, während dis Kommunisten, Republikaner, Sozialdemokraten und auch die Klerikalen, welche für die völlige Abschaffnnß» der Todesstrafe eintratsn, gegen die in den genannten Artikeln enthaltene Einschränkung gestimmt haben. ® Ein kommunistischer Abgeordneter erstochen. Wie «Agramer Tagidlatt" meldet, kam es in Banjaluka m eurem dortigen Restaurant zu einer Rauferei, in deren Der» lauf der kommunistische Abgear-rrete Lastrie, der infolge seiner Ohrfeigenaffäre mit dem sozialistischen Abgeordneten B r k i e begannt ist, erstochen wurde. Lastric verlangte von der Musikkapelle, sie möge kommunistische Lieder spielen, wogegen zwei Arbeiter protestierten. ES kam $u einer Prügelei, in deren Verlauf Lastrie zwei Revolverschüsse abgab durch die einer der Arbeiter am Kopfe verletzt wurder Der Verwundete versetzte Vaftric mit einem Messer eine« Stich in die Brust uiL flüchtete. Lastric wuvde in das Spital gsbvacht, wo er alsbald seinen Verletzungen erlag. * Verbot der Lastkrafttvasen ohne Gummibereifung. Mit . der im Lo^idesgesetzblatL für das Land Niederösterrerch verlautbarten Verordnung der Landesregierung für' Niederösterreich-Land vom 46. Dezember vorigen Jahres wurde vo« 1. d. M. angefangen der Verkehr von Lastkraftwagen und Anhängewagen ohne Gummibereifung auf öffentlichen Straßen und Wegen in Niederösterreich mit Ausnahme des Gebietes des LairdeSteiles' Wien verboten. * FlecktyphnSfSlle in Oesterreich. In der Woche vom 18. bis IS. vorigen Monats wurden beim DolksgefundheitSamt 'nr Bundesministerium für soziale Verwaltung zwei Neuerkrankungen an Flecktyphus, und zwar in Niederosterreich einer (Wien, ortsfremde Zivilperson) und Steiermark einer (Gemeinde Gillersdorf bei Fücstenfeld, Bezirk Feldbach, ortsfremde Zivilperson) und keine Neuerkrankung an Blatter« angezeigt. * Der «rtts LandeSsirnstätsrefevent. Der BimdeSpräsident hat den Hosrat Dr. Max Winter zum LandeSsanitätsreferenten für Nisderösterrrich-Land ernannt. * Der Dimer WohnungS- und EiedknügSkondS. In einer gemeinsamen Sitzung der Gemeinderatsüusschüsse für technische Angelegenheiten, für Sozialpolitik und, Wohnungsfürsorge wurden gestern die Grnndzüge eines Statuts für den Wohnungs- und SiedlungSsondS der Gemeinde Wien beraten. Aufgabe des Fonds ist die planmäßige Förderung des WohnungS- und GiedlungSwefemS.. * Wetterbericht.. In den wkstlichen AlprnlLndErn davrrt das fchSnl. Vettcr an. Vom Inn argen Ollen *tt verschlechtert sich daS W ster immer mebr. In N ednöstene ch ist der Himmel meist bedeckt bei itoibweitlufiw W>nden. — Voraussage: Leichte Besserung deS herrschenden WikterungscharalterS. * Verhaft»«« von Balntenfchiebern in Warfcha«. Gchem wurden in Warschau N Balutasvekulanten vrrlia'tet. * Die Leiche Dr. Höhels geboraen Wie die .TageSpvll* meldet, wurde die L ich« keS am 18. v M. auf her Hoden Be-rsch orrunalückren SekrionSrates des BundcSminille"UmS drS Aeulrern Dr Karl Höhe! aus Wien am SamStag 600 m vom Schüyhans entfernt au'gefunden und nach Mürzsteg gebracht. ® Begräbnisse am heutige«Lage Rener Fried» h o k: 9 Ubr so Min. Klernmann Chane. 10 Nbr Limit Marie, 10 Ubr 3o Mi». Schnürer Gerson. 11 Uhr Walter Adolf. 9 Aübischrr GewerbesSrder«ng«amt VortriaSreihe über «BerÜbmt- Juden aut dem Gebiete der W sienfchast, T'chmt und Kunst". Herr Futz R o d eck über Ricardo". Wiss-nschaftlicher Klub. VI.. Getrridemark» 7. Eingang Dreistufnfentz'ifse 1. Sonntag den 6. d. M. 6 Uhr abenkS. Reaie» beitrag L 5.—. Vorder kaufskarren rm Jüdischen Ratronalrat. 11., Taborstraße 30 a. * Ei« freudiges Ereignis i« Vraugins. AuS Genf wich gemklder: Schweizer Blauer melden aus Prangins dre Geburt einer Tochter deehemaligen österrelchischen Kaue'paareS. * Ei«e «e«e Zeit»«g»grii«v»«s in «rag. Aus Praa wird gemeldet: Dre reue d u fche Zei'nng .Vrager Presto" wnd am 27. d. M. mm ersten Male erscheinen. Der Haup'gweck d'S im OrbrS-Verlag er'cheintnden Blattes ist. eine Berständmung aller Rationen der tichccho.slowatrsch^n R^vu' 1k derbr>m8dre» und da- Ausland über drr Berhölmiffe der R pudlil richtig tu informr re». * Tarois italienisch. Wie . die Konelpondem Hmog erführt. «,dlgr dre E.gderlridiurL na» TsrvrS r» s» «K» h, s Der Kompagnon. Am 8. Februar erstattete der Kaufmann Mor Steiner aus Cluj in Rumänien im SicherheitS» dureau die Anzeige, daß ihm fein Kompagnon, der 47jährrge Kaufmann Marin S a l a m o n in Cluj, einen Betrag von 130.000 Kronen und 10.000 Lei unterschlagen habe. Er gab an, daß Salamon nach Erstattung der Strafanzeige bet de« Polizeibehörde in Cluj im Juli vorigen Jahres geflüchtet sei und sich nach Amerika gewendet habe. Von dort sei er vor einigen Tagen nach Wien zurückgekehrt und er soll sich nun hier aufhalten. Durch die sofort eingeleiteten Erhebungen deb SicherheitSbureau wurde Salamon im Hotel Münchnrrhof, Mariahilferstraße 81, auSgeforscht und verhaftet. Man fand bei ihm eine Anweisung an das Bank- und Wechfelgefchäft Heinrich Bloch, 1. Bezirk, Rotenturmstratze 26, auf 1,097.697 Kronen lautend, und einen größeren Geldbetrag. Geld und Anweisung wurden beschlagnahmt. Er stellt die Drruntreu ung in Abrede und wurde am LS. porigen Monäbh dem Dandesgericht eingeliefert. I Ga»nrrft>ezkEten. Vor dem Eingang des Museums für Volkskunde in der Laudongasse wurde am 13. v. SÄ1.' die Zinktafel mit der Aufschrift „Museum für österreichischst Volkskunde" gestohlen. — In der Toreinfahrt deS HauseN Fasangasse 36 wurden zwei halbrunde Spiegel im Wert» von 6000 Kronen und im Hause Elisabethstraße 1 dem Alois Brichter etwa 300 Kilogramm AufzugSgewichte im> Werte von 18.000 Kronen gestohlen. | 6 Wem gehört der Pelz 7 Vom SicherheitSbureau würden kürzlich zwei Burschen dem LandeSgericht eingeliefert. Man fand in ihrem Besitz einen Herren-Stadtpelz. beste« Eigentümer bisher nicht bekannt ist. Gr hat Sealbsiamfuiter, vrrginischeN Fischotter-Scholkmgen. Das Fntter ist an einig*« Stellen etwas getrennt. Der Anhänger ist au» Leider. Die äußeren Taschen sind mit taubengrauem Samt, die innere.« mit schwarzem Cloth gefüttert. Der Eigentümer kann sich am 5. d. M. von 9 bis 3 Uhr und am 6. d. M. von 9 bis 12 Uhe bei Kommiffar Dr. Krechler, SicherheitSbureau. Elisabethpromenade 7, Tür 87, melden. * Urania. Hruie, Mittwoch. 7*5 Ubr (Großer SsM". -?chülervmtraa. — 7,6 Udr'Klemer Saal) Schvldirrktor Kars L tdleitner Das deut'che BolkSlüd. IV. — 7,6 Uhr (KmSsastt Dr. Ädost Hnatrl: Werdm und Brroehen im Weltenraum. — 7,6 Uhr 'Klub aal) Dr. Gnnvd Herzog: Gnech 'che Marche^ Abrnlemrr'omme und Llebesgefchichren. ll. — 7 Uhr 'Groß«; Saal): Erstes Kon-ert des Ulanm-Fiaumcksr»: Schubert- Schumann. — '/,8 Ndr 'Kle ncr Kaal) Umv.-Prof. Doktwi Ro rt ll. A nold: Eia Monm m Eas.land, I - 7,8 Uh» KwS aü Dozem Dr. Al rev S'fl: Da- Vand'chgstSbild. U. 7,8 Uhr Kludmak» -»»dOSvh Mq»: MÜÄs r I

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