Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 753 (1.3.1921)
- Date
- 1921-03-01
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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WXtntt vcorgrovcmtfig 1 MSrz 1921 Vit. yö9 Men. VienskäF * R'chtvrelse für Tstttette seife. Die Zentralpreir« prüsungskommifsion bat mit B «cklust vom 25. Februar 1^21, Zairl 4.'4, unter gleichzeitiger Aushebung dtS Beichlnffes vom IO. 4M5u-1920. ^alil 545, nachstehende sJitthUuei»e für 8(>%i(jc fritsämehäl lge, trockcne. par-ümerie und adjustierte Kerntole. ekeife lesipcsrtzt - Für t kx. ohne Bcrvackung gewogen, jedoch unter Tolerierung einer ü"/»,gen G w'.chtsdiff'-renz: ») für den Erzeuger X Sv . b) jöu de« L-iedervertäufer X .Ztz ’.-y * Diebe in Theatern. Beim Carl-Dheat r wurde am L6. Frd.uar der Frau L i e ck t Mi lt 11 «, VU Gumpendorfersila,ie 162. ein DamrnüveuiglaS m t arunem Krokooilleder «n Lriotoditlederctm im '^.'ertc von K 3- 000 aus der Manteltasche vrzogrny — Äm 2«^ Febitiär würde ferner ' dem' tibit W e r t* h e r m c r, 1.. W-vvlmgrrAasre 9k». iM-Stadtlheater rme goldene Uhr mit gol.-encr flach r LsrchMsjette. ,Crayon und Zigarrenschere mir Sntaragdtybonchan. -m...^xrerte,von K:0.0 0 gestohlen. * Luxuostener für Kieditze Aus B ud <t p e st wird berichtet: Der G memd rat der Sradt Hodmezovasarhrly beschält gte sich dieser Tage mrt der Abänd'uug der städt schen LuruSneuern. Im Zusammenhang mit der Erhöhung der Kartenfteuer sprach der Gememderat m einem BesckluN auZ das; de Kauensteiisr nicht pur von den an der Kartenpartre d rekt bc« tnligtm Spielern, sondern auch v v n den Kiebitzen zu zahlen ist. da auch drer'r an -cm Sp'cle. und zwar ost m noch höherem Wm als der Sv el'r selbst, intereisiert sind. * Eine Million Dollar defrarrdierL. AnS Waffi'ng'on wird grm tbtt Ein t7iäkngcr Ancsielltr der Norihein Tust Company ,n Ch.ca^o ist mit Freihe.töanleihe im Werte von einer Mrllwn Dollar geflüchtet. . * Verhaftung des Scheckfälfchers DuSrieky. In der Nnfleleaenbeu deS7i"'.O0OKi0NM-Scheckbetrüg--rS bci einer h esi cn Bant wurden, wie berichtet, der ^auibmfche Rudolf M a t y» d«r bei der betreff ndrn Bank angcstellt war. und sein Bruder, der Comptoriri Karl Maly, in Begleitung sck»"r Gelebten Wilhelmne Ä.okan verhairet Nur der rme Mlt'chutd g«-, der schon w gen Totschlages abgesira te tz lfsarbruer Nudolt Dnbrickv winde noch ge'ucht. Heuie,st eS Krimmaideamten g lungen. auch ihn. den letzten, m vl-rhastm. Er wn-de im Hotel W enzerle testg nommen. Bel ihm, als aefäkrl ch m Verbrecher, wurde große Vorstch' an« riewenect. Dnbricky lie'i sich widerstandslos icsinchlnm. Man fand bei ihm den verhältnismäßig geringm Betrag von X 600. Dnbricky wurde dem Slcherhertsdnreau Überstellt. « Begräbniffe am heutrxen Tage AlterFriedl, o kr 9 Uhr 45 Min. Stern Adolf. -Neuer F r, k d h o s: 9 Uhr Prester Abraham Ciiarm. .9 Uhr SO Mm. Deutsch Joses. 9 Ubr 45 M«n. Alrschu! Eduard, 10 Uhr Dohany Johanna, in Uhr SO Min. st scher Schuhm, 11 Uhr . Schwan Ernrstrne, N Uhr SO Min Goldner D sider, 11 Uhr 45 Mm. W.trmann Isidor. 13 Uhr MarzoscheS Rosa. * Vereinigte hebräische Schule«. Mr d e Kurse im N.. Hl.. Vlll.. X und XX. Bez rk werden N c u a rr m e l d u n g e n sowohl von.E'wachsenrn wie auch von Kmdern, Änängern wie Borge'chrittci'en entgegei gmommen: s) fit* alle Kufe im Sekretariate, II., Gro e Mokrengaste 16, an Wochentagen von 5 bis e.Uhr, Sonntag von 10 bis 11 Uhr. Äumctvung.n.auch schi-ftlich; b>. tür, die Kurse m den e nielnen Bez r cn bei der betreffenden zwnist sch-n Beurkssektron. Mittwoch den 2. Märr, 4 Uhr nachmittags. Eröffnung voa Ktnderlm'ep 'M Viri. Brprk. Neudeggr» xaffe 12. Eintreibungen werten dortselbst enrgecengenommen. Haschomer Hazair In Wien wurde letztens ein Verbandssekietar'at der-jüdischm Iügendorganisn-on ^Ha chomn- Haziir* in Palästina. Polen und Galiz en gegründet, das sich ttiN,r anderem auch de Aufgabe gestellt hat, Vorbeicitungen zur Schaffung eines WeltvcrbandeS der Hajchomer Ha air« und ihnen verwand'er Iugendorgan sationen zu treffen. Das Selie'ariat bittetdahtr'«allMobgknanntcn Orgamsa ionen, m't ihm unverrüg-!ick in Verbmdung zu treten. Zuschriften an die A^reffe: Simon für Haschomer Ham r. W in. IX., Währmgeraürtel 121/1". Urania. Heute, Dien tag» 5 Uhr 'Großer Saal) Urania-Kinematogramme. — 7 Uhr kGro<-er Saal! W->nde-- bühnM. »Der .Köpigslerrtnanl". — Vr6 Ubr «Kleiner Sra ) Pros' Tr. Wladimir M lar: Ranm und £H, v« — */*8 Uw iKleiner Saal) Kar! Iä-rer: Dorke'ung. — '/r^' Uhr (KürSiaa!) Unw -Doz Tr Emil Fröfchets Aus ter Wer stät e bcr Sprach ' Mb des Denken-, V. - 7*8 Uhr lKu sfaal) Pro . Dr. Oswald ThomaS: .Babnbestimmnng der Planeien und Komet n. X. — 7q8 Uhr (Klnbsaal' Burno stranc-schim: Moderne ital enitch- D'chtung. — 7-8 'Uhr lKluhiaaN stnedrich Wallrsch — Friedrich Wrlh. Illing: Aus eigenen Schriften. ' 9 Die zweit« iniernatioita’e Mustermeffe in Prag fl'bet vom 28. st-bruar bis 8. d. M statt. Auskün'te berürl ch Hinre«se — 50%iaev stabrpre S' und B sumgedülneneimäsrigung durch daS mternanonale Relsrbureau Schenker & Eo , I., Schölten» ring 18». / . ' Für das jüdische Mied. Dio Klnderhilisaktion des Jüdische« Fraue»b««driS (IX., L i e ch t e n st e i n st r a st e 1l/!5). Man schre bt unS: Wir haben vor sechs Wochen über den ^'tand unserer Jnlandsakt-on für Kinder be-chtet. Seitdem ist die klabl un'ercr Schiitzlinge auf 40 gestiegen. In der sswi'chrnre t sind an Spenden e «gelaufen X 1S.345, trüber K25 '2>',. zusammen K 3> 8;5. In derselben Jett wurden verausgabt X 14.9673 . früher X 319 >3.65. zusammen K 48^ft:-*.95 Der stehlbeiraa ist demnach non K 81 2.65 aue K 10.02165 gest'egen. Auch d'e ernlausendcn Mimliedtbeiträge, lassen zu wünschen Lbr-g. Wir stnd bemiisiigt, wird r an die Her en rrpserer M-tbü>g''r zu appell'klkn. Nur Fördner mit Monas« besträgen tönrrten rrmerer Alton eine-aesunde Basts schaffen.W«r mochten unsei e 5ä.iofeit «r>vcite>n. 40 Kinder — ein Trovtrn im Me>>re des Wiener K'ndt'elend«. Und damit die'er Trovfen nicht versiege, müssen w r harr tämpf n Nur »wer Personen hiben sieb bisher m MonatSbeitägen verrflrchttt. A n o n u m X 5 0 und He«r M. S ch e n k e r« G o l t e -m a n n. II., X 240 v,o Monat. Dttser Gesamtbetrag deckt beiläufig nn eren?Mo«'atS« aurvind für er n «n'ereruülnl-'S Knd. Ein krank S Knd b kommt an Zubußen unae ähr K 10 p ,m Monat. Falls die Oenenilichke't u'">ren Bestre! unaen kein Verständnis entgegen« bringen wird, wä nt wir gezwungen, früher oder spät r unsere M,on e nurstellen. Spenden >n Geld, Vebensmittrrln wie Garderobe sind gütigst an untere Adrest^.!X.. Lrechtmste nstraße 11/13, zu r chi.n.' Geldspenden 'önrrn auch auf unser Konto brr der Vertelir-bank, Filiale Nustdoifer-lrav«, erlegt werden. Lebknsmi'tel'penden werden rach Anmeldung abgcholt. — SvtndknauswersderInlandSakt,o«i.ür K i n d e r: He>r Karl § erdmann. VI. K 600, Herr Dr Adol Bach,ach und Herr De. Paul Abel, l., X 20 ', Vorstand des. Br'hanevercines Berh Hatastllach. IX., X 160. Herr Paul Grünwald. IX., K 10 Herr Luzki ans Jaffa X 80. Herr Dr Dkay rtiprfcr, i., K 50 Her Dr. Dav d Rotblilr.«, I., X 56. Frau Bctty Spitze'. I. X 40 Herr Iaa'ow O>zrr. il, X 3«'. Durch H.cr> n .Ja itow Ostr« ge>amm l nrch dem Hebräischen Abend: Herr Avraham Äi osttela X 2 >. Herr C'm>m Ho ow h 20, Herr He mmiu König. Vli, X yo He r Abraham Salomo '.XX., X z . Hen Sr-gmund Korr mehl, IX.. X 20. Frühe«er AuvwerS X 37.6«.'. zusammen!-K 88.8«6 — L eben « mit t e 1 t p k n den: Ung nauut 'ü. f lka.b Brot. R. R. sü 1 Laib Brot, Frau H. ij, kg Saü». stra« LraruiSks Äeuerüe«. il» i«t Laib Bttzl, etter FABRIKATION I*relsi ZSgarel!«nS!«IfiZ8R aus Bernstein, Ambroid. Meerschaum, Silber, Juwelith, Galalith, Kokos unck Weichsel EngBiaehe ISoBs'Mafrasenpffalffa« sowie Pfeifen aus PAeerschaitm, Brtiyetr.- und Bimhob lew WeSeSsseS?ohrQ und Kos’nmunäisSssQ und Zlgäreft&neiosßn sowie alle Artikel der Hauchirequiäiienbi'andie rfli 1 / fl durch den Verkauf meiner Erzeugnr9-e in |f«tn BfoEr« da iiichivtrkaufte Waren w ty? w wSriiffeflii den Nationalstaa'en und dem übrigen Ausland. fiKUSI zuruckgenommen werden. / PHILIPP I?E!tMAN>T,W en VII., MariaMlferstrasse «6 strau Amt» Koscher, U.: 2 La be ll'rot. '/»kx Ma melade — G a r d <> r o d e s'v r « d e «: F.aulem Marre Adler, IX., 8 Paar Mädchmjchuhe. _ Bereinsimchrrchterr. Hebr ä i sch er K lnb. II. Tadorstrafie 1. 8 h:S 9 Uhr. Salomo« Auerbach. N uheb-8 che ^««eratur: Achad Hmm — Uronistrtche Brrirkstektion XN XV. Heute im Heim der Selton. XV.. Herklotzsaffe '>1. Vor"ag P H a.ll er: »Jüdische Likriatur". mit Pro. rn. Gäste h r lich willkommen! — JüdischrArbeitLgruvvemäbrrsch'schlesi« scherAkademiker rnWien. Heut'. llt9 Uhr, Cas6 Iä'erhof, IX, Porzellangaffe, ^'onraa Dr. T a r t a k o w e r über den Ausbau Palääin L. Gäste Willkomm«'«. — N e n r e I e h u d a. Heu:e, */a9 Uhr ab nds, Besprechung im Cal6 City, Erkerzimmer. _ SLe«erfra^ekafte«. FUlaNatt r M. Wenn Sie in Brünn eine ständige Betriebsstätte haben, so haben Sie von dieser hier keine Erwerbsteuer zu entrichten; doch muß mindestens ein Viertel der Steuer hier gezahlt werden. Wci/en Sie der Steuerbehörde den Zahlungsauftrag über die in Brünn gezahlte Erwerbsteuer vor. — EinkLuftr. Gegen die Aufforderung, eine Erwerbsteuererklärung ab'uneben, gibt es keinen R kirs; Sie können jedoch eine Beschwerde an bas Bundesministerium für Finanzen versuchen. Geben Sie die Erk'ärung jedenfalls ab und berufen Sie dann geqen den Zahlungsauftrag. — Friedrich G., Praterstraft?. Wenn Sie Ihre Angaben im Bekenntnis nicht anders beweisen können, so beantragen Sie Ihre Beeidigung durch das Bezirksgericht. — Angestellter. Die Eirrkommensteuer von einem Einkommen, ba§ nur aus Dienstbezüge» besteht, wird durch den' Dienstgeber in der Form monatlicher Gehaltsabzüge einge^oben. Haben Cis jedoch nebenher, ein anderes Einkommen, zum Beispiel Zinsen aus Spareinlagen, so müssen Sie selbst ein Bekenntnis Einbringen und die Steuer zahlen. In diesem Falle können Sie die Ausgaben für Arbeitskleider, Fahrten von und zum Arbeitsort und dergleichen, abziehen. während im ersten Falle ein allgemeiner 20pro--entiger Abschlag für diese Ausgaben gemacht wird. — K^u'mamr. Da Sie ^hren Warenvorrat am 30. Juni 1920 nicht genau ermitteln können, so versuchen Sie, wenigstens Ihren Umsatz bis zu diesem Tage festzustellen, und geben Sie diesen im Bekenntnis zur Vermögensabgabe an. Dis Steuerbehörde wird dann Ihren Warenvorrat sibähungsweife ermitte'n. — Klmigga'sr. Als österreichischer Staatsangehöriger müssen Sie auch von Ihrem ausländischen Grundbesitz hier die Vermögensabgabe leisten. Doch - wird Ihnen dieausländische ^Vermögensabgabe eingerechnet ober ersetzt, wenn sie bis zum 30. Juni '1923 bemessen wird. In Polen gibt es bis jetzt noch keine Vermögensabgabe, nur eine Zwangsanleihe. — Hohes Mter. Da Sie über 60 Jahre alt sind und Ihr Vermögen 230.000 Kronen nicht übersteigt, können Sie um zinsenlose Stundung der Vermögensabgabe bis zu Ihrem Tode ansuchen. Sie wird Ihnen gewiß bewilligt-werden, wenn Ihr' Vermögen hauptsächlich aus Ihrer Pension und aus Staatspapieren besteht. ' Die Ernährung. * Der Marktbericht. JnberGroßmarkthalle waren gestern alle frischen Fleischgattungen weit über den Bedarf angebotrn. Bei überaus schwachem Verkehr blieb der größte Teil der Vorräte infolge der hohen Preise und der am Monatsende völlig geschwundenen Kauflrast unverkauft liegen. Ans Ungarn und Jugoslawien sind gestern sechs Waggons Fleisch angekommen. Der Fischmarkt verfügte über Karpfen, der Geflügelmarkt über ein ferneres Quantum von Gänsen und Enten. Auf den Grünwarenmärkten war der Verkehr gleichfalls sehr schwach. Die Preislage blieb im allgemeinen unverändert. (Kristall- und WürfelzuLer) zu einem Durchschnittspreis toflj 12,71 tschecho-slowakischen Kronen per Kilogramm ongekauft^ Im Falle einer regelmäßigen Anlieferung ist durch diesen' Zuckerankauf die Ausgabe der jetzt geltenden Quoten für die ' nächsten Monate gedeckt. Zur Ausgabe gelangt Weißzuckee (Kristallzucker); in späteren Monaten wird Würfelzucker Mv Ausgabe gelangen. W 3. 925. Dir von der F rma H a l l r r noch «cht belieferten Kollegen w rd.'n unmittelbar nach Veerdianns Kohlcnaibenerstreiks von der genannten Firma Mt CliMiiiltÖ* kahle brlttfert werden. Bühne lMÄ §&mfL Wiener StadLSHeaLer. „D i c steinerne Mask e", ein Stück -aus foswi amerikanischen Gesellschaftsleben van Andor SB«tint* ist eine weit angenehmere Begegnung, als es die meiste*» Novitäten der letzten Mona'.e an Wiener BülMn waren, Bis zur zweiten Hälfte des dritten Aktes, die recht fo\w ventionell rührselig geriet, spannendes Theater, annehmia barer Dialog, ja sogar Ansätze zu einer Gestaltung einzelner Figuren. Joses Jarno gibt einen Millionär^ der zehn Jahre unschuldig im Kerker saß ' für «ine« Mord, den nicht er beging, sondern eine Dame der (ge* scllschaft, welche vor den Richtern als Hauptzeugi« gegen ihn aussagte^ Er trägt jetzt, an der Menschheit: verzweifelnd, die steinerne Maske der Hartherzigkeit^ rächt sich in seiner Art an dieser Dame und ihrem! Gatten, ist aber natürlich eine EdslnaLur geblieben,, die schließlich durch die Liebe eines unschuldigen Mäv^ chens erlöst wird. Man weiß, daß Jarno solche Rolle» ganz hervorragend spielt wenn er sie «exst einige Male gespielt hat. Und so haben die Besucher der Rs- Prisen noch einen weit größeren Genuß zu erwarte« aV die Premierenleute, die seinm interessanten RoberL Barris bloß in den großen Umrissen kennen lernte». Anny Magda--Schl«oßals seine Partnerin ist schön, aber für diese Konstantin-Rolle nicht temperamentvoll genug. Fein und lieblich wieder Nore Gregor und seh« verdienstlich Fräulein Schleinitz sowie die Her«» Brecher,:Kneiding.er und Volker^ Der Beifall war überaus stark. _ A. Carl-Theater. (Zum ersten Male: ,,D e r falsche Messias", von Maxmg M a l o w a n y.) j Martha Trebitsch, Viktor Kutschers, FranZ Felix Steinböck vom Deutschen Volkstheatae setzten sich, mit ihrer schauspielerischen Kraft für ei« sogenanntes historisches Trauerspiel ein, in welchem zweieinhalb Stunden lang die Tragödie des Dar Zdochba abgehandelt wurde. Das Stück hat unendlich viel leere Rhetorik gegen den Zelotismus. Hier soll wohl die Beziehung zur Gegenwart deutlich gemacht werde«. Tlber sie langweilt nur. Um die darstellerische Glaubhas!n:achung seines Helden Bar Zköchba bemüht« sich der Autor selbst. Das Publikum interessierte sich sü» die Darstellung eines ihm vertrauten Stoffes ttn& quittierte sie mit Beifall. Diesen verdiente sich redlich Herr Kam maus mit seiner Darstellung erstes Juweliers, der das Intrigenspiel treibt. Trotz heißen Dsmühens gelang es auch ihm nicht, die Jntrigenpupvü glaubhaft zu machen. _______ L. 8. Dir Kartoffelkuapp'heU. D e m lrtz er Hat auf d n Wm rr Märkten zutrq« artretrne Ka> loffelknapphctt ist Ickiglick anl die in d^n Aufb«ingun--« « ebi len derUkbendai siarlen Fröste -urückufführen. d«e e«itn Transpoit von Kiltoffdn nicht rav.nn r>ich inen liehen. Es sind Vororgen q t!offn. da» »nm'ttelbar bei Einsetzen wäim i-r W'-ltaung die Ka^off.lvrfcküde weder ausqirb-qrr b-amnen. Als Lieürqeb.ete kommen mnäcksi Ungarn und Dcurichiand in Betracht, woher zusammen noch 200)0 L'agkn auf Grund adge« schlvffener Vertrage zn beziede« sind. LeSensmittelabgabe deS LArrloan Fo- 1 DUtr'tmtloa CommUte«, AdteUnng Wie«. An die im Dezuae der 'ortwn'enbtn Unterstützung siedenden P-'rsonen gelangen in de« Zeit vom 28. d. M. bis rrnichließl'ch il März >n der Vtl'enöm rtellettlon, M. Eiteplatz 3. gegen Al»« trcnnung des Ä b i - n 11118 XVJH des neuen L bensmukel« bezngSblvckS Mehl und Zucker in dem übl chen AnSmaße zur unkntgelitichen Ansgibe Die Ausgabe er olat: An Pc»ionm, eeren LedenSmiit lblock mit der Ve«eici.nrwg Mo 2 ver ehen ist. Aivntag d n 28. d. M., Vi 2 Dienstag ken 1. Marz, dl» 2 Mittwoch den 8. Do 2 Donnerstag den 3.. Fr 3 Fre tag den 4., Mo 1 Montag de« 7. Di t D«rnstag -en 8 , Mi 1 Mittwoch den 9., Do 1 Donnerstag den io., Fr i Fre tag den lt. Die obarnefühuen FaffunoS'a e sowie die für die früher n Faffungen beznchnete Stunde wolle» genauest eingehalten werden. &(*£ *-**£ mit Zuck r. Die tm Auftrag der österreichischen Regierung von den Delegierten der Zucker,teile während der abgelausenen legten zwei Wochen in Prag geführten Verhandlungen wegen Ankauf«» von tschecha-slowaktfchem Zucker stnd nunmehr zu.n Abschluß gelangt. E» VMÄ«» Lchgeia«» 2LÜ6 Ka«sO»K Keine Kündigung des Pachtvertesges in der DolkSoper. Aus dem Bureau der Felix Weingartner Ges. «. 8.$» wird mitgeteilt: Die von einem hiesigen Montagblatt gebrachte Nachricht, derzufolge der Stadltheater-Verein „ttolfle oper" den Vertrag mit der Felix Weingartner Gef. m. b. H. gekündigt habe oder kündigen werde, ist .gänzlich unnchtrg. Der Meldung kann höchstens der Umstand zugrunde liegest» daß der Vereinsausschuß ein begreifliches Interesse daran hat» zu erfahren, ob Direktor Felix Weingartner überhaupt auf seinen Posten zurückkehrt. Um diese Frage zu klärend soll ein in diesem Sinne gehaltene» Schreiben an Direktor Wer», gartner abgehen; es ist natürlich, daß der VereinsauSschug darüber Klarheit haben mutz, mit wem in Zukunft als Leiter des von ihm an die Felix Weingartner Gef. m. h. H. *eg» pachteten Kunstinstituts zu rechnen hat. Ans den Theater«. ImBurgtbeater gdangt morgen, Mittwoch, »D S'S Tausch* zur Ausiühiung. Anfang 7 Uhr. In der S t a a t S o p e t gehl «ergeit, Mittwoch, »M o r t h ai« Szene. Anfang Uhr. In derB o l k S o v e r gebt heute. Dienstag. »Marth mit den Damen Hnatay a!» Gast. Weiner und de» Her«« Neumannn. Baunrann. Markowity und La»rr r» 0#«* Tnige.'t Herr de Cteim ed. Im Dewtfchest Bvlkstheater findet Gamß;«« de» S. d M u« 6 Uhr dre Uraufführung des e «ekri>e» Dramas »Mutter* von &na Äo » S u»d drs Arg«» •9rei11it* ••« desto! $?• »g (U&