Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 751 (27.2.1921)
- Date
- 1921-02-27
- Page
- Seite 10 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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Serie W prht und von dieser Werieintscheidungen verlangt, nimmt Len Hnzigeir, richtigen Standpunkt ein; denn es handelt sich ttm Tatsragen, um Wsilensphgnomene, in deren Bereich rein wiftenschasttiche Untersuchungen versagen. ad.b«. G. 3- Agngu: „ Vodssah h&Akovt t*^yfiscl»or" . und | .Al Giw’ath ha Chol". BcrÜN, Jüdischer Bttlag, 1.921. -! ,, Von den vom Jüdischen Bering geplanten HMDchen Vrigival- und NemiuSgaben l egep hier hie erW Met Bände boxr ErzaKlungm eines in der junghedräischm Litetainr ynt Recht aut das beste gewürdigten Erzählers. Di« erste-der beiden Erzählungen („sinh. da.s Krumme vznd g-rade*) war yor mckr als Zwei Jahren im gleichen Bellage btu fö in denncher Sprache erschienen. In ihr kommt die Eigenart Ägnon? amentscknxdmsicn zur Geltung r sowohl im Gegenstand als m Gnl, weiche harmonisch. zusammcngehorcn. Daß Mckiru des ga!«t>fch» Klein« -KdllebenS emer ökteren Generation, in aller Erbüimlnibkeit des DrpeSledens v.odk durchwärmt und geweiht von de» Reflexen ckassidischneliqiösrr Grundstimmnng. in deren eigener Sprache, die an all« Volksbücher an niiptt. die Er'öhUing m -schöner Ruhe dahinfließt, nur von lchrsamen B.trachtungro unterbrochen. Mbrend und absonderlich mgle.ch erhebt sich da eme Bettleraeschichte zu den Hohen menschlicher Tragt! und fast Übermenschsicher S chrcksalsübtrwmknna. Dre Novelle d-S zwete« Bändchens l„Auf dem Sandhkgrl") «tlehnl ihren Stoff dcm jungen Veden Palästinas, das der Berfaffer jahrelang selbst nittgelebt hat. Veibei ist der Eindruck dieser Novelle, die m Darstellung und Stimmung etwas an Knut Hgmsun erinnert, der euer gewitzen G<brochr«hcit, trotz mancher lebensvoller und men chlich-warmer Züge. Eine Liebeegesch-chre. d-e daran leibet, daß ihre Träger n cht bloß äußerlich, sondern «ich innerlich zu keinerlei Vebensfcstigkcit kommen. So Macht denn auch das därgrstcÜte'Mikreü den Wndipck^ einer gewissen inneren Zrrtiosigleit. die gleichsam als sieberxanassphätt »wischen dem gewohnten russischen und dem neuen pglöstmenstschen beben psychologisch wohl verständlich und gewiß auch rrchtig beobachtet isi. aber den neuen Imrulsnicht m.rken läßt, der der un- »efunden Bertrerung des Willens durch dre Reflnnon des aktiven kebenSgesühls durch die Passiva itt von Et>«muuaeo ein kdtde fetzle. _ % M. - Vöttzeees«ra«f. Dr. Emil Jung, „Die Herkunft Fssu", Versag Emst, Reinhardt. München. — Rudolt Pbilipv, »Dre stnsiS im Zionismus", Erarnverlaa. IX., V^chlensteinAraße 4& % Albert Ehrrnste.n, „Gedichte", Verlag Eduard Strache, Wiey. - CH. A. Krupnik, „Sipure Maaßjokh" 'hebräisch), ,Gere brk". »Miwchar Sckrroj Amruu" Verlag „Menorah", Wie«. — Alfred Nossig. „Palästina". „Theodor Herzl und der Judent", „Polen und Juden*. Dertag„Wiederac-mr", Wie». «■ ,, Ernst Horueffef. „Der Platauesmus und die Gegenwart", erlag Orma, . Karl Magerlnppr. Kassel, — Ku-Hung-Mmg. -J? H* »Vox clamantis* (Betrachtungen über den Krieg und «wderül. Verlag „Der »rue Ge st* Dr. Peter Reinhold. Leipzig. Chasanowrt'ch. „Der küda'che Cdmdan « drr Ufnmre" städisch), Verlag Judäa. Berlin. — Rabbiner Dr, Hermann Klein. „Die Sprache , der Tage", Derlag Sänger & Frredbe g, Frankfurt a. M. — „Freie zronist sche Malier", Eigenoerlag» «Helberg. — Karl RaihjenS „Die ' Jude» nr Abelstnien", WrffenschafllrLer Verlag W. Gerste. Hamdgrs. — Weltsch Felix, Fftembe und Freiheit". Kurt Wolff-Oerlag. München — Atztentzchn Zakob, .Beü'ä?e zur Orieuuerung m flitz,ichen Gerstestebr» tzx iSrsemmut''. Verlag -Äx-vm^ Zürich. H «eich KaxaplieS JßxM fetf Zionismus' ll. — Mo? Brod. „Im Kampf «u -uflMnttW",, Löwit-Veirlag. — KarI Mdnch. ^Jüd fche PW. UMtschast « Palästina", Velt-Perlag, Berli».. Salömou Ooldclman. „Juden and Mraiuer". Berlaa .H.rmoiu",Jarcho, Ars mch Maros", Kiepenbeuer-Derlag, Potsdam. GerichLssaal. iflrchtsamvatt Dr. Metbr«ger Hex Apfter des Hoteldiebe». . ■ i'. Jur Hotel Astoria wurde mn fl. August v. Z. ein Man» tzerhaftet, der unter dem Namen HanS Steiner gemelpet war.^ k^?r angebliche Steiner hatte sich in das Zimmer eines Hölel-' girsttzS erngeschlichen und eine Tasche mit Goldstücken, weist ly ausländischer Valuta, sowie mit ander«, Effekten enü. chendet.'..Jm.Koffer der Verhafteten' fand man Kleider, Wäsche UUp tzchmMstücke, die in verschiedenen Hotels in Wien dort Lohnenden Gästen entwendet worden waren. Bei der Polizei rpstrdL per Dieb als der 36jährige, nach Graz zustäudlge «Lhere Schauspieler Josef M d i x l e r erkannt. Wie die Polizei erhob, ist Meixler wegen Diebstahls, bereits viermal, empfindlich bestraft und wird pon verschiedenen Behörden alinternationaler Verbrecher bezeichnet. Meixler hat, . bevor er Schauspieler wurde, einige Semester Medizin alfolviert, war dann bei der Röten Armee in Ungarn als Arzt tätig und kost als Dolkskommiffär für dg- Wohnungswesen zur Zeit per Räteregieruna ir, Budapest sine große Rolle gespielt haben. Josef Meixler ist ein Hoteidieb, der sich stets unter falschem Namen in Hotels einmietet, um daselbst Gelegen» heitsdiebstähle auszuführen, HpMlich sich entweder -ei eßt,<^det^nfmi in ein nichttzerf-errtes Himmet ein rwer lockte dem Portier den'Zimmerschlüssel und verschwand'dann esqch. dem Diebstahl, mit. ftjnex. Dente aus^em Hote(. Ssuy kpubdön thch neun Diebstühle Mit mneV GchadchtSsumme'pH« tzber 30Y.0Y0 Kronen nachgewiesen. Meixler leugnete nach keiner Verhaftung, nachdem ihm aber daerdrückende Beweismaterial. vorgelegt wurde, legte er ein »«fassendes Ge, stckchsiis ab. -Gestern hatte sich Meixler vor dem Schöffengericht yntexdem Vorsitz des OLerlandeSgevichtSrateS Die. Thautz Wege» Diebstahls, Falschmeldung und Reversion zu »er, qnWoxfen. Die Anklage vertrat StaaStauwalt Doktor Schwär'tz. Der Angeklagte, der einen sehr iutelligensen Eiudrück machte, war auch gestern vollkommen geständig und gab eent tt habe aus Not gehandelt. Sr suchte, fand aber keime Stellung und konnte auch nach Ungarn wegen per dort heute herrschenden politischen Verhältnisse nicht mehr zurückkehrcn. Für die gesamten entwendeten Sachen habe er nur sehr Wenig erhalten, weil er die gestohlenen Gegenstände zumeist m der Judcngass« sofort zu Geld machen muhte. - Den-Garderobeschein zu dem Koffer, in welch«» sich hse stestohlenen Geldmünzen befunden hatten, hat der Augekkagtö bei seiner Einlieferung in da- Landesgericht i« der Wrstenrasche'' verborgen gehabt und ihn dann später de» Rechtsanwalt Dr. Ferdinand Melbinger, der. ferne Per, iptbiglnig bei der Strafverhandlung führe« sollten übergeben, damit Drl Melbinger den Koffer beheben könne. Der Recht-?., anwalt habe im Derteidigerzrmmer des. StrasiandeSgerichtyß^ Jbtw Schein auch in Empfang ^-genommen:rmd. den: HoffM beheben lassen, Leinen Inhalt-aber .dem' Angeklagten nicht Mr Verfügung: gestellt, sondern die Goldstücke unterschlage«.. '>Der.- Gerichtshof erkannt« .den.' AngekWW - J-fef.' Pr-ixler schuldig und verurteilte -ihn wese«'Gewoh»he,W 'tziMÜM m tüuk Labve« jchwer«« «exker»» ^.LqftjiyzchMe-. - Btzr"hein^Wzrlriä-lej- OhirläMeZßrrich'kSrckt Vk, G«g eil hasten sich heN'e drr Kaufmann'Karl H a m p t l, der Architekt und Baumeister Zssis Seck. der Handelsagent Ignaz Dnszmau n.' dte gewesiye Rechtsanwalt Dr. Max K a d e r und der Agn;r Tobias T h U N e wegen PrMmdereb zu veranstporten.' " ' ' ’ •" ' Wie im Girasankrag auStzestihrt wo'den war. hatten die Angellaglen wiederholt sogenannte „Luflgeschäfte" abgeschlossen, aber auck her Meruug«, yon Mthl »Nd RübenschniW übr^ mäßige Presse gefprr>qst, Hampel fldnd in Bnhindmtg mit eibem gewissen L ö w? «- d e r g in V'nLapch. D efer'war Einkäu'er für amiliche Stellen, während Hcrmvek aüt dem Dömp'er „Donau" dre .L^ÄschastS- Verwaltung fuhr'e. Run wurde «hm zur Last gelegt, daß ' er mit LöWMxa hzr. Gemerude Wren eipeu Waggon Fest um K 4«0.i 00 SitW Käufe angebotm hat. DämalS. im Jabre '15!S, benschte große Fettnot. tzr? Gememde praßte sich ensi'chli-ße«, gnf. d-e schweren Lle'.ervmiZbedlngpnfleii ein ügelley; und erl.rg'e den geforderten Schsuchhändlerpreitz bar m Budapest. Die an dem Gr° tchSste beteiligten Personen sollen dabei eiür Provifly« v»u ll i?o.9< y emgtzftrck. haben. Pie Gemcmde Wsep erhielt »her fei« Actt und hatte ihr Geld perle re«. ' Aut Grtzud der Beweisergebuisse wurde» alle Anzeklatzte» schuldig erkaunt. Der Richter acijtiUtlie Karl H gM v e l »r drei SD? o n (j| e« str e n g e » Arrest» und st 30.000 Geldstrafe, Ignaz S a! z« a rr« m. » w e t M » » at«« ss r enge» Arte st S und K 20 000 Geldsirafe. Tr. Max Katzer ru t echS Wo ck> e» ftr«»»e» Arr eftS ppb II 14.VS0 Geldstrafe, Tvb-aS Thune und Josef Heck za je «i st E «r M fl » »t st r« » g e p Hrrgstst «ytz st W.W Geldstrafen. TT*V“ Sportgialast MotnuH^Wte«» l^^ratgr Heult, Sonntag den 27. Februar, %3 Ulw «»ahm r lirszze WWlW»!e st-tlre asso 4rmb«»d« - Hör»»»f»?äsruapfStoppf; f|o*rww ~ Tadewal# 1 -10 KÜosa^t«r-*a4oh Kokoll-Äudel rtzttz PunckewküLra»«e fiarok dl« ktatei BCatmti(h«hMi v 8a«ptl«hvoft. — 2u4e»tM|«a ft» »w«l Wofen. Ä® .ae;* I»r K«pell» m Sport. Dte ßfEse« Futzd-kkmettsplrke. Der Heutige Vag steht gaerz W Laiche» dB Sup-Wettbewerbe», der sich W »nS hex»isS fthr »roste» PppSe larität erfreut. Sechzehn. Gpiele kommen zur ÄuktragunZ, von denen jenes Awische» R a p i h und Amateure das Tedeutendste ist. KSe Fra^ nach dein^ieg« D Mlig offen. Falls Rapid ebenso hart' spiett wie i» her Vorwoche — Schiedsrichter Koma? dürste sie käst« datan hinderü bau« werden We flnwiw« wshs best MtestAtzfer»stch».ODg--»M lotsen müsse». ' In Dörnbach finke« zwei Grchspitzcke statt.' AMt Ahe tritt der «ieder GpoettlUtz ^gege» de» Sttgde au» dem dreimal vkederhotte» Borründenfpiel ' Liesing—Verve» güngsspieter S«, während üm S vhr bi« Haßoah-Wge» hm Wf. M VrSdll»g -» spiele« hat. tzNSbesvnbtte die Hakoahntzr dürfen ihre zweittlasiigen Gegner nicht unter- .schätze«. Deiters sterbe»- »och fokMde Supfpieke statt: R u d o Ip* chüsel^-SL« metiaf. XgAottte«), 8. «. C.—Aien«a sPräter),- K.-A. &<—Cstmark (Floridsdorf), Retz Star^»- Hert-hü (Ottakttktz), SIovan—Donä üsiadtjRcnn» tvetzj, Äermania^Marienttzak. fWtenrr.Neustadt), Lagerhäuser -Gp.-D.—Admira sKriea»), W. A. F.-^- Do«a «fe Ib sHütteldoeft, Docke r—F a! ke (Merdling), Stockerauer Sp.-V.—S türm 07 (Hertha«Pkatzs,. S tu r m 14—5 r i ck et (Neubauer Matz), Simm «ringer!Sp.-V.—Dltzmpia (Simmertt^z). Itttefl«atioAare gbtittenntm . Di« internationale» Radrennen bring«« heute die erst» Herausforderung im Kampf um die Armlinde. Der so.,»« tägfge Sieger dieses Wettbewerbes, der Verliner Ladewold, wich die Lrophap gegen den besten Dienr ftetotet, Kokoll, zu verteidige« habe«. Der Wiener wird dem voüttnierte« Berliner einen scharfe« Gegner abgebe», trotzdem aber kq»» in he» Besitz de« Armbinde gelange». Auch sonst stehe« htfee? .eyMtz. assf. hem PrygpamM .. V»W J8»l1ch«» Fuh»»ik»»^O«tz«! »„ Tkchrch». Sl-M-Aei. »> X-r r-dX» M 30MWt* »lUaB. Verbandes der Lschecho*HloHa!et wurde zu« Votzkottexsiarung de» Deutschen stustbckllverh'aindeS für Pöhmen folgenveS festgestellt: „Am 2. Dezember 1060, kurz nach seiner Konsri» tuieruug, wendete sich der g. F. ch. zum erste» Male an de« % S. y. mft etnsM Pch»M«r. MH weMm pt» «ereih, wüligkett zur Einleitung von VeÄhandkrnge» Äax herpor« ging. Auf diese« Schreibe» sowie auf dis vegenz vom Ä Februar 1V21 erfolgte VsShtzr deine Antwort. Der Verbands- «msschust, über dessen Bereitwilligkeit «m Abschluß gegenfeitiger Vereinbarungen daher kein Zweifel obwalten .kann, muß die' Verantwortung dafür, dgß diese bisher nicht geitnffm werden konnte«, dem D. F. B. überlasse«.^ Der Emgktstz ««», Di« dptte Runde tzch-nM G»tz brachte i ‘ .. ' V »r» Gi 1 tzeine_ r . ..... . „ . ... __ spftlr »ndrsirgt. yun vkrlor er «rgm einpr Miutzrtwmisq» GGm. wßd»rch eg otzS tztO <ß»p »»-scheidet. . Gß» Cftdntlfl MF» «ßckAOsts. ÜM, tn . Otstßneichtsche JteftMfefttfiab tzflt da» Ansuche« der Wmm «fttf aIpA HM idtti XtXMOk 'Ah iü ffihMiiiilir M MM Mk «L fflf f. tz. stSifdlins. mtß sr Diümer__........ ..._T _ _ __^ „ Slutzky. Das Spjcl siudßl gut dun Donchachrr Sperchlqtz n»v des tM »« 8 Uhr. " M«ä j»Hpir«ÄWKL KW«.. *ßiW rL^llak, Grimfeld. Kohn; Kav. Dickler, Hausf. Bp'A" . Sützischer «thletik-KlAb fZ «. D.). Heult. MesterichaftSspi^ pfflrn Sübrrark 1919 am Bewegu»gsq.'st!«tz V-Wage« Endllation. Svirlex: Biodbeim. Herz, Ktarfckd. WiÜ»e», Nngvari. PecMik. Peltrsilka, Schlesinger, Grohlvps, Smtzw, Arm. Dearfch. Abends Kiud»»terhaltmw »u AaD Otuduchgü IX. Atfelstraße 71. - Der Volkswirt. SAHRHAUS Wen, I.» Maria Thareaifnstrfpsaa IQ Tetopho« SQ 3 SS Der Volkswirt. Eine Kr»«e 1,30 Cr»tt«i« Geltz. §y Zihrch »orirrte: j dir österrpchlsche Krone .... 1.M ( 1S?'/z «W 6S. MengH Sie oflrrr. gestempelte Krv»e . . . —.80 —.80 a« fi5. AchMr) Sir tschechische Krone.... 7,bV/a l 7.40l/i a« HL Krtzttt-nZ dre Mack - /, .. . . .. . . 9 72'/« - $.70 am SS stebrugr) Ägr»>tz » ...» ... , , . . . . 4 ** ( i'*** am SS» sfledrstar) VMM - ...» q .... . 8.- ( 7SS am 25 Fed«) Budavefl ......... 1t7'/, ( l.tl'/o am 25 Fedrurr) War'chav ........ —.66 m SS. Frbrrree) Dt. Gsldforder««s an dte Natrndank. Sirf Grund der WSHruygSrefor» i» pe» RchMig«. jahren /deponierten damals die ostnre^chisive und die- «iget» risst, p Regierung bei drr Oesttri-erchrj ch» .rn.^rrckü)en Bank ntbgesamt Sllfl« Mllionen Holtzkröne«. wurden 642.« RtWoneu unter dm» auSdrüMchon BorhehÄt dost Eigentumsrechteder Heiden Staatsverwaltungen erlegt. Dir übrige« 60 Millionen dheyten al» teilweise Rückzahlinw! der „So-NrisiiLneN'Guldenschuld'' de» Staate» an dse RotesibqnL ES hcmdÄte sich damals um den Umtausch vo« Staat-note» in Banknoten und um die metallische Bedeckung der letzteren. Die SV Millionen waren jedoch nicht zur Deckung «in« Golbschukd bestimmt, weshgÄ sich der Staat das Recht varbehrelt, einen Umtausch i» Vatcknoten oder Glborkubant'-tzorj» zunehmen. Besondere Bedeuttmg gswanst dieses Recht des StMkß durch die Bestimmungen, daß es speziell in den beide» falgentzen Fasten gewahrt bleiben »nützte: i. Bei Ab" LMß de? WWHnMWuwß und 2. wen« die Atstk OG Grß». «Htze Ler MxzahlvnM A HiSNitzsttisst tem kBsttz befindet sich die tHesterxeichisch.ungarifche Bank hft GMm» der LizWchgti^ pytz auf GM«d de» ArttkM Ach dM AriedenSvertrageS von Gaint-Germain hat die östep» reichisch« Regierung Weit» M Dezembzp IM die Lrguid«wre« und die Leitung der Notenbank auf die RechtstagS aufmerksam gemacht. Die Angelegenheit des hollmchischen '.Num^-KredUS brache Hie Nachfolgestaaten dazu, pon dem Goldschatz d« Bank -V Millionen (daS sind MV Millionen Papierkronen) zu beanspruchen. Der Protest der österreichischen Pegsepung gegen dies» .Ansprüche M d«? Repckvationskommission blieb erfolglos. Die Reparationskommrsfion wies die Regierung an, nicht nur die beanspruchten 65 Millionen Goldkronen auszufolgen, sondern auch di« Lmsorschlüssei «m die Liqüidaüwim auszuliefern. Die Regierung hat ntznmeh» in Lowdoa. Pari» und KvM telegraphisch ««d schriftlich neuer« sich Protest eingelegt uvd erklart. dqß sie h« AMwh«Mtg, die i« Wege der Wiener Sektion der RepmcaiioneksmmMoy ersistgte» gestützt ans ht» Rechtslage, «qchznkpmmen nich» imstande fei. ES ist kaum begreiflich, daß die Ontentsmächte» die einerseits Anstatte« m treffen versprechen» diese» Lantz seinem wirtschaftlichrtz Elend zu entreiße», andererseits damit einverstanden.sind, tzstz e» um seine letzten Aktiven gebracht wird». - .' 0tciicrt»fite. r.ii r. f j. r ..... j.v; Z« de« Ander tzfeftU TiM sn Mserem Wsstst. vy« H.7 U. ZprSMntlichM m& ßnt Mn rtnm wtferiit mfrmtev gmtWtn: Wß HttspMd« tzHlsig sinnlyßen Prt, tvi« rmsera StensagefetzMnnst die Ernkpmmsn erfaßt, ließe« sich ins. sMlyse ver^ mehken. Hi»? nur emige Pgahey: Die Begünstiguns füe mehrbtzlastete Haushalte e«det nach ß 173 des P. E.? EetsM mit der 9$v respeftiye H- Stuft!, dahtzitzk des -3-.YYY strynen Einkommen. Welche« Ginn M dicht. SMymnns hstbtzst- Der Wrtst-a-, htz« che mehrchpfiMtz tzaMsttt stzgtznOe? einem veineyt« yentz relgtiy est-., sp«rh, M ei« äMrst geringer, ipeU, ja hauptsächlich cm - dßp htzM sa Niedrig gehaltenen Miefp «nh HSchfivn^ npch etwas a» Beheizung erspart tntftejtt kan«. Die , Havptkosten de» Hayshalt» sind heute Nahrung und Kleidung. Nun ist kürzlich ausgerechnet worbe«, haß da» EMenzwjustyum der Kopf der männliche«Hr» Wachse»»« 400<) Krpnen. das sind 4S.0SY Ktzonch per Jahr, was auch schon üherholt ist, beträgt. Ein H<mK. hast mit Pier Persyney müßte also, «nt dos nadie Leb^r ’ fristen m könne», -irSs 160.000 Kronen Einkommen hasten- Mit welchem Rrchftz lößt daS Stenergesetz «tzev i deu WsKlag, W,. me^belastew Ha«shalte Whfte.«öt,' lbi» DKM- Wen? Pjestz tzejhiWMnng ist chch tztraA M,MndMtzichWl^,,. ........... ■; : He.lchM Gwuessgepechtti-Wit entspricht K, daß «atz st W m Wefttzust ßtz Anwmme« har SWMM