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Wiener Morgenzeitung · 1921-02-27 · Heft 751 (27.2.1921) · p. Seite 9

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 751 (27.2.1921)
Date
1921-02-27
Page
Seite 9 (sequence 9)
Language
German
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Re. 751 Men, Gonnkas Krennnng de- Albschrrille« XVm drsneven^LtdeuSmuttl- SezoaSbkockS Mehl mrd Zocker m dem M'chen Ausmaße ,« «nent-elr!rcken Ausgabe. Dir Ausgabe tr,»to: An Ptrsonrn, bereit LebenSmi'telblvck mit der Vemcknurig ^» 2 vniehrn m. Montag dm 28. d. M.. V1 2 DrmStag ten 1. Marz, Mi s Mtttwsck den 2. vs 2 Donnerstag den L^> i'r' 2 Freitag den 4.. Mo 1 Montag den 7, Di 1 DrenZtag dm 8., Mi l Mittwoch den 9„ Do l Donnerstag beit 10., .fr4 Freitag. dm li. Die «bangrführien FaffunaSiaae sowie die für die friwenn Flckrnrgcu bezeichnte Stunde wollen genauest eingehallen werden. Asiogabe »o» gk»«d»n»«ttch. Bvm Bundtsminmerium fgg BolkSrrnnbruir« wnd vtrieutdart: .Z«r BeeSeffernng der Nikchversoraung der Kmder m Wie« wird im Anschluß a« die am S6. d. M. "endigende Auggabepmode aus de» zur r'elfügMg stehenden MckchkonlervenvörrZtr» in der Zen vom 27. d. M. b,S zum 12. März an dir Kinder/ vom. vollendeten-zersten .beium vollendeten sechste« Lebensjahre Kondensmilch äUSgegevc». Jedes Kmb vom vollendeten ersten 5iäT min vollendeten zweiten öeßmsjiihre erhalt drer Dosen, jedcS Kind 'vchn zwene» biS zv» vollendete» sechsten Lebensjahre eine Dost Kondensmilch z«- gewiesen. Znr Ausgabe gelangt auch die-ma! avSschließlrch gezuckerte Kondensmilch. Der neue Preis betrögt tiir Mmdeirbemcklelte und für drs mitcher Znlaykarte für Ärberrslose beteittm ArbntSlosen? SS, für dre sibWen DezugSbürHllgten 4L, per Dose, hiezn wird amtlich noch verlcrmbart: .Für die « Wem amtlich wr. Ausgabe gelangende Kondensmilch werden von heute ab folgende Preise iestgrsetzt : 1. Für Mind^stbemOtelte und drem t oer Zuiapkarte für ArbertZlose Betciltrn K 26; L. für die übrigen Bezugsberechtigten 42 für. eine Dose. Die Regmung inüßre sich zu einer Preiselhöbung entschließen, da der den bisherigen Pi eilen infolge -des andauernd ungünstigen Standes nnsrrer Valn'a der ' staatliche. Verlust br'r - nver. Dole Kondensmilch schon mehr als K 100 betrug. — Drr Nbgabe der entfallenden 'Quote, b« föt Äi«W vom ersten bis zum vollendeten zweiten Lebensiahre ans eiNrn'il' oder in Teil» mengen'bezogen werden kann, nrnd peaen Vorweisung der Milchkarte und gegen Abtrennung der auf der Karte. für .M ndrstbemittelte vorgesehene«, der Anzahl der Dosen Entsprechende« KondenSmilchabschnitte erfolgen. Für ' die Svrkgen' Dkzngsberecht'gten erfolgt die Abgabe gegen Abtrennung e,ner der Zahl der Dose« entsprechende» Anzahl von LageSabjchmtte» der. M., dezw. SIS. Woche. /. Zutaeransgab« ß» Me». Ab Montag de» 28. d. M wird, in den Wiener VerfchleißsteÜe« dre irir die eiste Halste Februar entfall nde Zuckermenge grgerr Abtrennung drS . Abschnittes 81 des EmkaulschemeS m't SO dkg WeiHzucker anSsegeben. Dre auf den Monat März lau'endeni Zusaß» k a r ten für Kranke, schwangere Frauen, stillende Mütter «nd Kinder big rum vollendeten seckst n Leheusjabr gelangen in den Wiener Verschleißstellen gleichfalls ab 28; b. M-, und. zwar m W,Ü r.f r l z u ck e r, in vollem Ausmaße zur Einlösung Es habest demnach die Zusatzkarte« für Kranke mit dv dfcg WLrieft ju'cke'r, die Zusatzkarten tür schwangere Frauen, stillende Mütter und Kinder bis züm vollendeten sechsten.Lebensjahre rnit 2ö <!&g Würfelzucker zur Einlösung zu gelangen.. . Margarineanogede. Bo« 27. d. M. biS S. März werden Seiden städtischen MargarineabgadestrÜen per Person 12 3kg Margarine zum Preise von L12.S0 gege» Äblrrnnunß deS Ab« schnirtrS 333 der Fcttkarte auSgegebrn. Wkr«„ Mm SftÄtaE .. - - l«Hers «gm 3r*äm —. . Ws» Bli OVWffWwvwwm»\*fymrn iwyiw't****m*+*m*+9rr*wmw9*m*+9Tf**+ H EU T e - s Unbekannte k^d^S I S Uhr i nae«m: (1&& D IE SroaE. Tiohirikoff mh’ - Riffe r S. Bne&«r JB Moderner Klavierabend Eduard Steuermann. Bst einer neue«, bemerkenswerten Schrift ,,&«** Musik und Wien" versucht Paul Stefan das BeühAtms dvr Mrner Nodevne §u ihrer Umgebung, ihre Quellen rmd ZiÄe klarzustellen. Mit b'egeistevter Subjektivität WÄ> überseu>gendem Lempermnent geschrieben, beleuchtet sie in knappen, ge«, drängten Wartest, Schlaglichtern gleich, jüngere'und jüngste Musik/ihr Wollen wnd Müssen, soweit Wiener Musiker cm ihrer'EsttwiMuntz teilhaben. Eist beredtester, fvurigeorr..An« walt wird sich kaum finden lassen. Doch mögen Wort und Schrift vmmevhim viel für Aufklärung Und Verständnis in Sachen der Kunst bedeuten, nachhaltige, bezwingende Wirkung ergibt nur die lebendige Tat der schöpferischen Wiedergabe. Dieser Gedankengang hat wohl a^ Stefan veranlaßt, unter den Herolden, den Verkündern der-Moderne an erster Stelle auf Eduard Steuermann hvnzuwersen.! Von eine« Leinen Wiener Kreise langst hochgeschätzt, km Ausland längst anerkannt, hat Steuermann nun auch hier sich eine breitere Zuhorerschäft erobert. Nicht als virtuoser Beherrscher seines Instruments allem, der sich für neüe Schwierigkeiten eine neue Technik schafft, der für unesthSrte . Klangfarben den suLstilften Anschlag findet, dessen immense GedächtniSkraft an ein Wunder glaubest laßt. ES ist viel mehr: Die bereits angÄeutote Art seiner Virtuosität läßt in seiner Kunst stärksten geistige« Einschlag und ÄS «atüe« liche Folge eine Durchdringung d«S GloffeS mit tiefstem Kunstverständnis, wie es nicht vielen gegeben ist, erst recht' deutlrch werden. ' In den Mittelpunkt seines ProtzvammS/ das uns von Skriabine und Bufoni über eine wertvolle, melodisch und harmonisch gleich einnehmende, einsähtge Sonate van Berg zu Ravsls wundervollem, hi« bereits -gchörtsm Triptychon ^Gafpard de la Nuit" führt, stellt « eine estgene Bearbeitung der Schönbevgfchen Kammerfymphonie. - Dl« - girnKe Skepsis, die man einer noch so guten Wärbeitung eisteauf 'Gaiqztonleitsr und Quartsnharaumien aufgebaute« Werkes mit derart veichgestÄtigsr Thematik, «tt derart komplizierter Polyphonie, eni^egenbringt, schwindet «ach^ de» ersten Takten. Hjer ist das Pröhle«»/bi«. viÄstnchrAe^ prchephr»^ Partitur aus 'der Räümbim-ension auf die Nlacherüsimensio« dos einfarbigen KlayievauszugeS -u projizisren, sin« Lösung befriedigend nahe-gebracht. Klstr ffat’ Ve#_ daS -WsÄ bmrvt. Hsder KontveyrrM, SÄtz KaAas« dNr/Mz-7 Wie*** «sr-e«LEm» zehn ©oCottijiüumsnie, wie nur je bei . einer Aufführung in der Orrginalbesehur^z. Selbstverständlich, daß auch in diese« Falle das glühende Feuer der NeberzeugrM, das cmde« mrr« zuveißen und zu bsgeistern weiß, die trau-mhafte. Sichsrhelr der WredevgaLe, die im Hörer auch rncht das geringste Gefühl von Schranken aufkommeri läßt, für Äerrermanns Spiel wesentliche . Charakirristika und Voraussetzung find. Die Wervekraft deS WendS war, das konnte man fpüven, g«ß. D?aS. Hagnid — eS ist ja' noch immer eichs -- sollte öfters un-ternommen werden. Herr Siüirormenm bl-eWe aber im kleinen Saal. Auch daun, wenn die Idee sich, als Geschäft eoweifen sollte, Dr. Gustav Fuchs. ErhShustS der Sitzpreise in den Stsat-thrO-ern. Die DtaatsiheaterverwaktunA ist infolge einer i« Zuge befir^lichen Eehöhuny sämtlich« Gagen und Lohne gszumnge», ab 1. Marz eine Erhöhung d« Sitzpreisa «ntreten zu lafs-rn. Wie offiziell vmSauGavt wird, besieht das BostreSen^ m'rvefteftyohew-er Weise auf die KuNsibedürfnisse des Mitte l st a n 3> e § Rücksicht zu nehmen. Die neuen Preise werden zwar ‘ für Logen, Parkett- «nd 'Parterresitzesehr wesentliche Erhöhungen bringen, die Galerie» sitze dagsgen Wetben 'zum großen TeÄ unverändert, in einigen, Fällen werden sie sogar ermäßigt und nur für einzÄne, besonders bevorzugte Reihe» em wenig erhöht. Auch für die Zukunft werden außer de« bei Rao^nUtagV- Vorstellungen angewandten ermäßigten Preisen zwei PreiStafek« gÄ-wn: Die d« gewöhnlichen" Preise und die der ,e«chöht«n", wicksi keineswegs dar«, gdbocht ist, die gewöhnlichr« Pvvvse bei etwaigen zwektromgigen Barstellung«, anzuwenden. Die erhöhten Preise sollen nn Falle besonders kostspieliger Inszenierungen oder bei« Auftreten von Gäste« zur Anwendung komme». Für Grstauffü hrungen und ssnsationelle BeranftaltungM, die als Ausnahmsfälle anzusehen sind, wörd eine dritte Preistafel, die der .besonderen" Kreise, angewendet, die jedoch nur von Fall zu Fast festgesetzt und verlautbart werden soll. Moß diese besonderen Preise werden auch in den Galerien starke Erhöhungen erfahren. Das Galeriepublikum dagegen wird fortab von den bisherigen Unterschieden zwischen gewöhnlichen m«> erhöhten Preisen nicht mehr getroffen sein. Dr« Besuchern der Loge», des Parketts und des Parterres wird zugesichert, daß rm Monatsdurchschnitt mindestens zehn Vorstellungen zu gewöhuo Uchen Preisen stattfinden. Die soziale« Tendenzen dies« Art der Preiserhöhung find nur durch ein woitgehe^reS Entgegenkommen der Fimmzvesvaltung ermöglicht worden.??. tm B o u n, ScklistüeSrr Dr. Egon F r i t b e l L. Karl @ ö.e1 nnd Pros. Allted G » S« fel d. D,e Vrranftchl «nrd durch dm Drammorgm Hemrlch Glücks « a » n gelktttt. Karten find an der Tageskasse drS Dmsschm Doll ihealerS rrhättlich. W o ch e »sp i e kV l« » d eS D e»N H e rr Burk! 1 8 e.a t e r S : Montag, LS. d. M., 8 Uhr: .AndroKnS Änb d Löwe". - Dicnskaa. h März. Vs? Uhr: .Flamme". Ml. wvch, S.. 7 Uhr: .Ehestl". - DanncrZwg. S., 7 Uhr: ^-Klamme' -- Freftag. 6.» 7 Uhr ^zum 50. Male ^Flamme . — Samstag, 3L 7.6 Uhr zum ersten Male) von Lina Löss, «FrechE von H»dnt Knmtz. I Uhr: .%«*« . — Sonntag, 6., a/,ll Wft vor mittag«: DoPper.LynkrnS'Matnre. 2 Uhr nschinittaaS; »Satz-ho*. V.s Uhr admd«: Mutter" - »Frerhert".« Ätz, obmdZ: ,Fla»mr*. 1. In de» K o » « e » s st i e 1 e» wird DimSiag HM ' 1. Rän am 7 Uhr Mdekmdk <Lntt«grvrätde Mittwoch dm 2..Man. 7 Uh». Attz'dastchtwS «S pr ek - tt L e r d e»1 chaft" vnedecholr. j Wocheusstielstran der KamMrrspiek^ Mo»'«s, 28. d. M.. 6 Uhr, Simm*; ro Uhr, .Leondr Ebemäimir". — DimStap, r. Mlh», 7 Mr, IS U, Menageiie . - Mittwoch. 2., 7 Ahr, »Svie! d« Lwdenlchatz' 1» Uhr, Merrageui". — DomrnZka^ Z., ^T^Uhr (jurn «s Male). »Kiimmere dich vm Rmsbevon Geo»a?S. Feydeg^ 10 Wir, Mmagrne". - Freitag, 4., 7,7 Uhr. Fümmere dr< u« w Ufer, .Mmar>'Ze°. - Samrtax! s., *L1M „Kümmere dich «m Amösie-; 1V Uhr. .Kümmere dEum wf«* - Sonntag, 7.3Mr. .MM": 7»? Uhr. .Kümmere um AmÄie^: 10 Uhr, «Rfm tnere dich m» Wnc#« Der HrldrnderitonN Julius W»t i stnansialtLt m Antritt seiner mternat vnalen Tournee am 54. März jm Große MMvernriZisal mtt dem Symphonbkvcheüer unter Mmeg Rndvlf RilruS rm Konzert, weiches durch die Mtt»n?«va Komnursänaenn Else Bland, der KlaMrmrt«o«n Firner- 8 w i e h a ck sowie deS Crllov-rttross, Prof. Fsil S u l»e r ein künstlerbches Ereignis z» wrrdm versprichr, W großer Teil von Loge«-- und Cerrlefitzen. ist bereits vemrnh* alle anderen Kategor'en ab heute an der Konzertkasse (Ms? . Beckg«-« tn dm StastSsst«. Während der WrgestrEschi „Faup"°-RllffLhcung ür» es im Gtehpartemw der StgatSostch? z« einer regelrechten Rauferei, die mit der gevakst. samen Entfernung eines Besuchers durch dis Wache endete. Ursache des Exzesses war die UnKulänglichkeit eines Ggsichl aus Pmg, b« den Faust barftEte. Man hörte den BLngch kaum «nd als Mchhist» fHerr Bohnen) erschien und sei«, mächtige Stimme «scharren ließ, verlor der unglückliche %eum völlig die Fassung. Herr PLee«vor, der in der Kü»fÜ» koge der Vorstellung beiwohnte, wurde geholt und führte Mf Partie des Faust vom zweiten Mt an weit« durch. WLh«ch des ganze« Abends blieb die Wuchst tat Hintergrund 4ta| Aus der» Gta«t«theMte*». Am Burgtheater vmb M, der GtaaLsop e r schließt die GpielzeiL Ende Juni. Beide Theater bleiben zwei Sllonate geschlosfwr. Das Schönbrnnn« Schloßtheater wird »m ArugMgr «woeteroiiner. -» dp tue «w) vagreuv our Monate Juli «nb August wird gespiett feeefe» könne«, hängt von der BereitwMgkeit ein« Anzahl von Bnrgtheater- Mitgliedern. ech, - während ihres LmtraNiche« Urdmbes ds Schönbrrmn« Schboßtheatee mitMvirke«. —» Kommende wirb im Durgtheatrr Fräulein Aemw A 5 t t gen vom Essener Stadttheater ein Gastspiel absolviere». . Sie gastiert ans Engagement im Fach der sentimentale« Aebhaberi» in tat ,Ma»t vv« Messina", .Itaftninantag" «nd Jtotm* «atb JMa". Samstag dm 5. Mär» geht JbsenS .Fra« vv « Meere^ «euetnstudlert in Szene.. Maria Raster spielt die Elliba, Herr Panlse« den Dangel. — Demnächst findet In der Staatsoper eine vollständige Re»eLnftudier«»g von Pfitzners „Palestrina" patt. Die Rolle de» Borromeo ist mit Herr» Weil, bw deS Rovaggerio mit Herr« Gallos we«befttzt. > Moderne Mische Literatwr (Ißete Periode). UeVer dieses Thema, das öffentlich noch wenig erörtert wurde, veranstaltet das Kulturamt des JDischen HochschulauSschusses in seiner Vortragsreihe über die alte «nd moderne hebräische und jüdische Dichtkunst, morgen, Montag, emt Ihalb 7 Uhr abends im Saale des Niederösterreichisch« GttverbetareinZ, 1. Bezirk, Sschenbachgasse 11, eine» Vortrag vo« Dr. Siegfried Schmitz. Fräulein Rirjam Schnabel, die durch ihre ausdrucksvolle Interpretation der Werke der jüdische« Dichtkunst sich in den welkste« jüdische« Kreise» eine« wohlverdient« Namen erworben Hai. wird deutsche Hcteetragunge« rezitieren,- fern« werde» Erzählungen von Mentale, Perez «yd Scholem Alejchr« im jüdische» Original Freie Jüdische Vsw»d»»«e. Heute, Gonytag de« 27. d. a« haw r Ahr abends gelangt S. TschiriksffS.dreialligeS Schauspiel „Dia Jude n" zur Aufführung. Spielleiter Ego« Brrch«. MS- NachmitiagSvorfiellüng wird S.ardin» Drama „Der Uyhekannte'« geMe«. A«s tze» rheKtee«. Im D u re i h e s i e r aelangr «orgr», Montag, „Dr r B rr f ch we nder" M AussütznWg. SrtzStztt Presse. A«jau« >7 Uhr. I»der StaatSoper gkht Montag &«tmt■* ta Szene. tErcamillo — Herr Bohnen «l! Gast') Anfang 7,T Ahr. F« der B olk«o v er.?«den heute. Somttag. zwei Bor» stkSungen statt: Nach« ttogg Y»3 Uhr «Der A r e i i ch it tz°. adeutzs 7 Uhr Kienzl» »D e r S tz a « g e 11«t «f, «it ta« X*A«en Hader. Saling« mb de» drm» 9ie»9, Moina», Ma> kowjch. B«r..FrrschIer, Ämr »yd Paters. Dttiomt Herr Dstto» Drmch. Morgen, Möntaa, «laugt m der Voilgotar »De, Froubadv » ," zm AMhnmg. Dirigent Her» M»«e». Y« Deutsch»» vollgth eate» stabet tztataw d« 4. Mättz di» Ad. An ftchrrn, von Hans Mßleta GchrnWi ^Flo««»" stott. S»m>jag dt» 4. März» 7.U Uhr. mrd zugnnste»derGhre«s»WtztMI• f^ef Po»p»r-tztz»kevß SS?« Gr« Ido «uia»tz. Gchw't. taSlemr Grtaie« stata G, Sd4r ** m» dir chsm» Mmtzmand Stehparterr« postiert. UM «aine» Si«ono *mf »bchg. «* Me K»»BstL fette» tat Felix Wemgartner G6. m. H. H. »,rd Wtaere,Ur der BolkZoprr begann d,r gestrme ««Whnnr« der .Mecherl do» Ißrvderg" mit rmrr halbstündrgrn Brrspätung, da PertaUÄ dmch tau «saMe» Betttchgrat LllSri^ tzstdttÄ Mchtaat. der Fel« «emgartatk m «. d. H. ZK Name, SimonS zu Begm« der «orstellvng snnm Auftr nicht m der Kantlei, sondern «der AussichttratSloge «M D« GrhnmraL Rainer Su»o»g ohnedkediese halft, so gab sich dag DrrsouÄ mit tats« «r«Sv «o»« Stadi»« tm *n M . SOwdetadaataeg. Ä« Proxß mn.da» LrndeScheater hat vwdeggericht al- NckwStahörta tae Beschwerde tag «L. Dwettor Kramer -rg« den LmtaSverwailmg-aU-schuß beka, Irch adgewie.sem .S»»sege» »**>« der schwerdr d»tsiglich der d»klagte» 8»g,o»är, Schaaspreler ,»d deg DrrestorS d»! tschechisch»« »ati,««lt-ra;rrS statt,»' , e d » « m» dle Aamle-enhe t m «eualtche» Besh«di»u, dir «sie Instanz MÜcktarmrs«. Valdsaden« »vpftrw«, Jsaado« wkd > — - . « """ »« r r « V ta* itf»uüT Das Budapest« KÜnÜlttrnsMtag | dient ffte die Wirtargata ««ttngrschranKeS Lob. Die Hrrra Stra«»r. W»iNabinovitS und St»iUiouch, d« Dame» Steamer und Ra di»avitwirft» dwu" sehr derdiruftltch und ernten stürm,schm Befall. ~ Bcko, Herr «nd F^an Sftamer als Abraham «d Savch ftch» Gesang «d Sp,el Hkivorragendtg. ' «etmainr Schnitze» wird am S. M8k, 8« - tottat Ir« Mm« K»nz«to<r«neS. als Solckta rchhe »r». 17. März wird Irr Künstken» n» Klemm MusitvrrnnSfaai einm Klavierabend mit mftrchante« Vkvnram«. das demuächl »«Sstmtlichk mrd. amedm. ^Kortm^n tat MnsiiveremSkasit, Kehlmdotter mb TM Schmtzd Arrangement KonMtaret Oeor, Hagel. ___ Literatur «.WiffeuschaB »m S». Geltz «.»r»M SeiftVerlag, Berlin, 1SS0. ° Selten ist a«f kein«« «a»m Star etav schwterigo Wst strittig» Materie so vick Licht verbreitet worden wie ta dieser schmächtige« Broschüre. D« Verfasser untersucht darin den NattonSbegriff als PhÄsoph, nicht aw Pottttter. Mw Sommt rS nicht darauf «, „zu definiere», was Ration ift sonder« davani. z» definieren, wa» Ratio« sei« M". Ration ist «och ihm nicht »ns eine Raturhegebenhett, sondern »n, etae^fgaber^istigS Umschatte« ta- «ege' Aufgabe beS freien menschlich» Schasse««. € eine Gemeinschaft mm Mensch», die gewisse Slementr gemri» sam haben, „softem sie dieses Gegebene als fchöpferi tatturelle Aufgabe beseelt". US ist dieungefähr tat&tai Punkt, den auch Martin Labor vertritt. Don ch« aus er« sich für Feiix Weltsch die Richtlinie» für da» Bertza tag einzelne« z»r nationala» Frage «nd für die Ziele < Ratio«Spo!itik. Er kommt natnraemäß zur Mlehnuna imperialistischen «nd egoistische« Rationalismus. Er berül sich dar« mit anderen zionistische» Denker«, doch ist Äeinheitliche, geschlossene Durchleuchtvng der eiusch ge« von besonderer Originalität. Bo» seine« St prrnkt aus untersucht er die verschiedenen StrSmnuge» Judrntum «nd kommt zu de« Schluß, daß «Uefo der jüdtj Rationalismus als Aufgabe erfaßt — die richtige, Gewisse« biktterft EinstÄtan« de« Judo, ftiu tan«, dieser kleingu Beoschü» wird Mine günstige U sitae - Rationalismus tat allgemein« sitae Rationalismus sin taftntaeen oortatgohen »»««. mg« ft» Rwa mit der „wifftnfchafttt^n" Anelyft^ S»M«« Gta, -8 wtad ms» sitas dm Msrt L-M«

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