Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 748 (24.2.1921)
- Date
- 1921-02-24
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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^gfote £ ’ 'felett, Honnersiag PMttsche^rrndschau. Die polnisch-jüdische Verständigungsfrage. SöW «nsereM Warschauer Korrespondenten.? ' Art der Frag« der polnisch-jüdischen Verständigung sah es bis vor kurzem aus, M sollte alles in raschen Fluß kommen; es wurde öffentlich Dklärt. vier Minister hätM'dtL jüdischen ForSerüngen - zür Grundlage eingehenden Studiums gemacht, die Forderungen begegnsten "Wistem.grüNdsätzlichen Widerstand; vor etwa zwei LWHen sollte eine Hnferenz mit den jüdischen Vertretern staitfinden. um die praktische Durchführung der jübisch-polnischen' Verständigung zu beraten. Die Sitzung hat jedoch Acht WMfMVM N-vtzr die Ursache siNL allerhand Gerüchte im Umlauf, welche jehöch 'alle.' bäB fantetbteiten Dieser.Hon^erenz mit dem Gespräch in Verbindung bringen, das die Vertreter der Alliance Jsraelite Universell-e in Paris Mit dem PräsidenW dM HvlNtschen Republik hatten: Aus Andeutungen, diö stütz Kölnischen Mgierüstgskreisen stammen, vor allem aus Müßerüngen des pölM' schen Unterrichtsministers: Rataj gegenüber einem Interviewer des „NÄj^n HäjNt" scheint hervorzugehen, daß die Wrven Sakvman R e inach und Silvain Levy der Ansicht Ausdruck gegeben hätten, es herrsche bei den französischen Juden-heute bereits angeblich, die Ueberzeugung. daß die Rechtewelche im. Minderheitstraktat . des Versailler Vertrages.festgesetzt worden sind, für die polnischen Juden schädlich wären. und daß es deshalb das Beste-wäre» den .ganzen Mrnderheitstraktat' a b z u s ch a f f e ü- " V . Was an diesen Gerüchten wahr ist, läßt - sich natürlich nicht genau jeftstellen; die Äeußerungen des Ministers Rataj jedoch (von unserem Korrespon-, b.enteyx bereits berichtet: .Die Aed.) lassen-den Schluß zu>,daß tatsächlich irgendeine Aeußerung dieser Art seiten der Herren Reinach und Levy gefallen ist, upd es bleibt auffällig, daß die Konferenzen mit den jüdischen Parteien Polens, ohne Motivierung abgesagt wurden. ' Sollte die polnische Regierung glauben, daraus Kapital schlagen zu können, so wäre dies ein Zeichen starker politischer Kurzsichtigkeit. Abgesehen davon, daß bis WianoS in Paris dutchäüs Nicht dSs ganze JudentumjÄ nicht einmal die ganze französische Judenheit repräsentiert) so ist der Mmderheitstraktat, selbst wenn er den jüdischen Afsimilanten der ganzen Welt , nicht pstßt, nicht aüf Grund von. Zufriedenheit oder ÜnzusrrebenhM'einzelner Vertreter einer Nation aus der Wslt?zü schaffen. Denn der Mittöerheitstraktat ist nicht spetzielk für" Sie Juden geschaffen worden- * sondern für -Minderheiten und er soll nach dem Willen dererdis den Friedensvertrag von Versailles geschaffen habendmt Grundstein für die neue Ordnung in Osteuropa bißden. Würde er von einer am Bestände des Versailler Vertrages interessierten Macht gebrochen, so würde damit bas ganze Gebäude des Versailler Friedens ins Wanken kommen. Und gerade das liegt wahrhaftig nicht/ im -Interesse Polens, dessen staatliche Sicherheit zum großen Teil von der Standfestigkeit'des Versailler Vertrags abhängt. Wenn also Polen, gestützt auf unverantwortliche und unbeauftragte Aeußerungen einiger französischer Ässimilationsjuden, Miene machen sollte, sich' den Verpflichtungen des Minderheitstraktats' in bszng auf die Juden, deren loyale Erfüllung Polens MtMter mehrfach öffentlich zugssagt hüben, zu ent» ziehst», sö'würde es sich wahrhaftig einen schlechten Dienst ekweiseii'. Einen schlechten Dienst erweisen dem neuen, tMfdem Versailler Vertrag aüfgebauten Staate auch, bis jüdischen Afsimilanten, welche aus dem Bestreben, den' Aufbau des nationalen Judentums zu schädigen, bsr'Zei'heimtückische Partherpseile gegen die nationalen GkiLnLforde'rüngen der Juden schleudern. Derlei Aeußerungen zu bestimmten Zwecken politisch auszunützen, hätte Polen keinen Grund. Dis klare politische UebcrlSgnng muß 'den Lenkern dieses Staates sagen, baß ohne Anerkennung der nationalen Rechte der Juden. in Polen die Judettfrage dortselbst nicht gelöst werden kayn, deren Lösung in eminent staatlichem Interesse gelegen ist. . Luigt Luzzattt «md der A«fba« Palästinas. Vor kurzem hat Luigi Luzzatti, der greife italienische jüdische Staatsmann und ehemalige Ministerpräsident, ein.. Schreiben an die jüdischen Arbeiter in Palästina gerichtet. Wen . Inhalt wir kurz mitgeteilt haben. DäS Schreiben, Las.'Professor- Colombo, der Vertreter ■ der italienischen Jstdön beim „Komitee der jüdischrN Delegationen", nach^ Mt-iWem gebracht und de« Jüdischen Vülksrat (Waab leuml) Hprrejcht hat, hat folgenden Wortlaut: **■4. »Ihr, die Ihr den grausamsten Verfolgungen entkommen seid und im heiligen Lande unserer Väter wohnet, sollt die.Heiligtümer anderer Nationen respektieren, mit ihnen in f^veyr Frieden leben, ohne irgendwelche politische Vorteile x. Euch zu suchen. Die Geschichte ist voll von traurigen Erspielen,. aus denen , wir ersehen, daß Verfolgte, die die Agchetzefühle ererbt haben, selbst zu Verfolgern wurden. DäS U/Hye große Sünde. Die Trennung zwischen Christen- und MusÄmanen war für die Juden gefährlich, nicht, nur in Pai^stipa, sondern m der ganzen Welt. Der/Verfolgte von g^rn/muß heute verzeihen urrd vergessen. Ggibt keine Verzeihung' ohne vollständiges Vergessen. Nur dann kan» .man die. neue. F-Mstt tMMüg genietzen« 'Wiener Morgenzeltung ' .* - - ' T*- 1 In Palästina müssen die Juden die Landwirtschuft allen and Leen Berufen vorziehen. um das Land wieder zu-Lein zu machen» wie es in der Bibel geschildert wird: ein Land, das von Milch und Honig fließt. . Die landwirtschaftlichen Arbeiter sollen sich immer mehr und meU Zu g e n o s s enschaftlichen H r uppen zusammenschließen, die eine volkstümliche KrediDasis haben. Stur auf diese Weise kctn-n LM.auf'MöMfchDlrDk GtiistölstgL Bereinigten geholfen wsÄtzv« sstür däNn Mrd.tzS leiNe litittit geben und Pis Mister die Fruchte ihrer ehrlichen Arbeit genießen. ' . Schreiber dieser FMü, die'a-us imem Hetzen kommen, ist bereit, obwohl W - Jahre alt. die l a n d w i r k s ch a f llichen Genossenschaften zu unterstützen, wie - er seinerzett in' seiner Jugend derartige Gesellschaften in seinem Vaterlande' Italien unterstützt hat. Ran muß Sen Huden Patastiiräs Mit. ft<$ vor S&r m unserer RasseNergenschaft stäÜeüdeN Gefahr ist ächi zu nehmen; Mutlosigkeit ^wahrend erneö Unglücks und Groß» Iprecyerei m Smnden des Giulls. Keine Unterdrückten und keine Unterdrücker — das mutz das Politische, ökönockstchtz Lrid - stköMischk' PrätzrckÄN der Juden Pakastittäß seitr. Die Äugen allst Juden - sehen auf Pa. l ä st i n m Dieüvtepdrückten und verfolgten Juden sehen dort das Tor der Erlösung. Äie glücklicheren, die ihr Vaterland ‘ liMn. «M Ls sie M eiWe Söhne bichö-üdelt. auch diese sind um dos Schicksal, ihrer Glaubensgenossen in Jchüda und Jerusalem besorgt. - Wir vütfeü 'ittcht Listsrt AügeMrL de«seff«i, daß wir . es waren,, die'sich während det gati^en ZLit der Galuth immer für «die GerechtigkLit aüsßeopstrt hüben- Üm tzdlöst zu wer- ' den, müssen wir selbst crm TagL 8er Erlösung gerecht und deAütitz-seiüst Mogtz..hoch tü PaläsLiiiä Bie Sonne dss Tages - aufgehen, an dem Juden. Christen unld MohcanmddänerbiitdEj: gegenseitige Wertschätzung vereinigt, ihrem Gotte dienen, und - ihr Wuiisch E ‘fbö¥' äÜgeckeine Woht - un6 düs Recht der : Entrechteten. Msdann erst wiüd die Menschheit btzü Wührrtt; $'tiedeü MdLnr der n icht dütch Ksieg, sondern durch Liebe erreicht wird. Roma, am . st.Chüuutahtag 8681. ' ' st gezi: Luigi Lüzzätti." : Das Schreiben'ÄnzzattiS ist. nicht nur dür<h' ^>ie Person 5 des Verfassers bemerkenÄvert, der ein StaütSMäM von Weltruf und eine anerkannte Autorität auf dem Gebitzt dLS - GenosssrrschaftswesenS ist, sondern auch durch baS VLrsiaiid» t nrs für die-jüdisch« Sache, das der greife ÄUzzakK öffeübätt, I der sich" früher wenig um - jüdische Ängelegenheiten ge-! kümmert tztch»« Hi«. Kchb-Körter h^brÄfcheS Äatk will Wissen, daß Ber^aMungenÄ T«Se..seiet»,.dt-.IHzatttS Emtrttt in - den Mrtschaftsbetrat (Econömie CöunM dSß Pälästina- - Grundfonds (Keren Hajessod) bechvecker^ Die Grseteems ves PMMü« MaiKüts. - Eine Mt fachkundigsten uiS Seb«utsawstM Be-! sMchungen des Palästina-Mandats, die bisher er»- i schieneü stich, veröffenMcht die angesehene englische Leib- ' schrift ,-T h r. N e w States m a n" in ihrer Nummer vvm 12- Februar. Zunächst bemerkt das Blatt, batz^ eS imMt die Ansicht vertreten habe» England hätte die mit Sem Mänbat Über Mesopotamien verbundenen -Pflichten nicht auf sich nehmen dürfen.'da sie außer- . ordentlich groß Nnd drückend seien und andererseits nichts dafür spreche, daß die Bevölketttng WN Mesopotamien tatsächlich bas englische Mandat verlangt habe. Hierauf geht der Artikel auf das Palästina-Mandat über und fährt fort: „Mit Palästina ist es eine ganz andere Sache. Dort haben wir übernommene Verpflichtungen zu erfüllen, und dort verlangt man nach uns in einer Mise, wie wir in Mesopotamien nicht verlangt werden. Alle Befürchtungen,, die wir ausgedrückt haben, waren nicht gegeir die Annahme des Mandats durch England, fom dern nur gegen die Art der Ausführung gerichtet ~ also in Wirklichkeit gegen Fragen der praktischen Politik. Unser Palästina-Mandat enthält wie kein anderes Stück derFriedcnstraktate ein gvoßes Ausmaß von vernünftigem. Altruismus. Zweifellos haben wir gewisse materielle Vorteile in. der Gegenwart und vielleicht einige weitere in der Zukunft durch unsere Position, in Palästina zu erwarten, aber nur wenige vorurteilslose Personen werhen mit der Ansicht übereinstimmen, unsere wirkliche Absicht sei. Palästina einfach zu einer Pusferpwvinz. zur Verstärkung des britischen Reiches zu machen. Es ist klar — und wenn eS nicht klar ist, foNte es doch klar sein — daß wir mehr geben als erhalten. Lord Derby hat neulich bie Preisgabe von Palästina (vermütlich an die Türken) mit Rücksicht auf die Kosten und bas außewrdentlich kleine Einkommen, daS wir von dem -Land erhalten dürften, verteidigt; aber die finanziellen Ausgaben, die in. Rechnung zu ziehen wir allerdings vernünftigerweise berechtigt sind, dürfte« schwer auf uns drücken. Im Übrigen können wir nur den ungenierten „britischen Krämergeist^^ von Lord Derbys Rede bewundern." Miters untersucht der Artikel bie Berechtigung des Protests von Emir Faisul gegen die Mandate für Palästina und Mesopotamien und tritt, dafür, ein, Fytsut .. «in'Mesopotamien als Herrscher einzusetzen, falls er deN' Beweis erbringen kann, baß die Araber in Mesopotamien ihn als Herrscher verlangen. Hierauf geht die Zeitschrift in sehr interessanten Ausführungen zur Besprechung'der im j Ü'di'sche'n Lager'kaut gewördewLn' Kritik des. HalästiM-Marchats. übe« Und MU. U. Fedtüür 1V2t _ Nr. 748 ,. „Was ist aber in bezug auf. die Bestimmungen bei Palästina-Mandats zn sagen? Sie haben eine beträchtliche Kritik von jüdischer Sette erfahret. DaS ist naMr^. lich genug, da diesem geschenkten Gaul billigercheiH ins Maul gesHD Mrden kaM. Einige der erhoh^err, Bedenken sind Vernünftig- Manche fiüß .esunseres Meinung nachnichl. Daß Mandat wird .natürlich^. Manchen ErwärtUngen nicht gerecht, die seit herMlfM^ Deklaration gLhegt jüürdeN. AVer bas mußte , so seich denn diöse Erwartüsigen waren ^travägant. Mß' MaNdat mächi hns Veräntwprtlich' für die SicherünK des „jüdischen Nationalen HeiMs", wie. die .alt« Kndung lautet. Beschwerden werden kaut, daß ditzsö.WM düng nebelhaft ist, Me es ja tatsächlich hsr Mk tstr Wir geben zu, baß es bedauerlich ist, daß eine" öMlichei^ Anerkennung des zukünftigen Gemeinwesens (Commo.M' wealth) von Palästina, nicht hat erfolgen können. Wench wir uiisere Aufgabe erfüllt haben, Selbstverwaltungs^ institülionen (selfgöverning instiMtiöns) Zu sniwickdln^ welcher Mt vön Emar Wird dieses jüdisA MivM .Heim sein? Wfr hoffen, baß eS ein.palästinensisches' Staafsvölk (Äatiöu) feist wird, vb ss sich die HestuhM j von Palästina nennen oder einen anderen Titel beKegen! wird. Das scheint jehöch die Ansprüche einiger der zionie stischen KriLiM NHt zü IdMiW. ,-Lhä Mwish WorM zürn WispM fördoffh daß die .EinWöhnÄ d^s -8aM^ nicht palästinensische HüWr, söndeM jüdische Bürgest serrt MteN. Bäöist stimmen wir Nicht Äb>d< ein das zÄzügestehtzn heißt den AM .sprÜch auf best „Wllständisie'Ü jMische ii Stä'a^!- zuzugeben, der hie Äuslegüng dedeMt, welche diö. '.MtreMiM iMnie^ der Valföstr-^)ekkaväiiöU zü gebest vstrsuchett. 8m solcher Anspruch kann' untsr' Len gegey^ wärtigett BedinguNgert stnmögltch zugestastden werdest-, dü die Judsn einst kteiste Mnprität im Lande sind/. Roch könnten wir vestnünftigerwstise in daß Mandat, eine Verpflichtung MfiksthMstn, füt einen solchen. Staa):.-. zü ütöeiLen, öestü was würde das anderes bstdeuM alH eine Detpfltchkuüg, die Aväber, Möslims und Christen -zu vergewaltigen oder zu Vertreibest? Daß die Juden bald eins Majvrjtät/wetdstst, bsttzwÄkeln'wir nicht, Noch; bezweifeln wir, b^ß sie i»stf Grund ihrer überlegenen '-JnielWnz nach. öKköMischrn^ Stsir^ in der Verwaltun g die herrsch aft haben werden. Tats ächkich .sstzt schon das Mandät d'tt Zionistische Organi-, sattön als einen Staatsrat (Advisöry CouWcii) ein, UM mit der Verwaltung von Palästina - zu^- sammenzüarbeiteN, soweit es sich um die Interessen dM jüdischen Vebökkerung und die Entwicklung des Landes/' handelt. Altes dies ist für den eine« Zweck, da es, wD. wir schon srüher gesagt habest, die Zionisten sind, von; denen - dev Erfolg . dieses ' Experimentsabhängt« "Nut wenn die Zionisten. gleich int Anfang' eine Haltung einnehmen und so einen - intolerantem GÄst zeigen, werben sie eine Katastrophe heraufbeschwören^ Politik und Gerechtigkeit verlangen sicherlich Mäßigung pon ihrer Seite. Jedenfalls sind wirals. der Mandatäst,'' verpflichtet, -die Interessen auch' der. anderen Elemente neben den Juden zu fördern,. und wir können kein,anberes Ziel ausdrücken als di« Schaffung eines pnl ästineniilchstn StaatsvolkeS.! Darin dürften wir. wie wir glauben, durch alle .Me sowohl vernünftigen als auch enthusiastischen Juden unterstützt werdest,. W die Kerntruppe der.Zionistischen Organisation bistren." .... Hierauf wendet. sich „The MW Statesman"/gegen, jene Kritiker, die die Aufnahme des Paragraphen Mr. -te Arbeit der Mssiostäre in den MastdatseutwuE cheanständeN. Diese Kritiker sollten bedenkest, daß Sie. MandatsMstcht den christlichsn Missionen nicht berbietestkann, waS ihnen selbst, die Türken gestattet haben, daß. die Missionäve auch unter der Mohammedanischen Be- , völkerung ein großes. Feld haben und däß schließlich/ die Juden in Palästina sich um diese Missionen nicht: mehr kümmern müßten als in London, wo die Beketz-'. rung eines Juden zuM Christentum angeblich mehr alß/ 10.000 Pfund kostet. Es gäbe ernstere Ängelegenheitenfür England und bist Zionisten zu behandeln. .Dieernstesten feien die Frag« d«r Immigration Und der , Versöhnung bsr Araber. Die erste Frage, ist durch einender ManbaisartiM-der Mmittisttation vott Palästina als klare Aufgabe zut Vehandlüng gestellt. Die zweite Frage wird im ganzen Mandat Vom Anfang bis zum Ende in Betracht gezogen. Die Verantwortung für die Erledigung beider Punkte werde in der Praxis^ der Zionistischen Organisation überlassest fein,, nicht nüt weil diese notwendigerweise die Haupttriebkraft im Lande sein wird, sondern auch mit Rücksicht, auf ihren Einfluß aus dt« Juden der Lanzen . Walt. ' ' ' ' _ „The New StateSman" schließt seine Ausführungen: ,Mir glauben nicht, daß unser Vertrauen auf.die Zionisten falsch angebracht ist. Sie haben fähige MänNer an Ort und Stelle und sie genießest bie enthusiastische. Unterstützung ihrer Gemeinschaft in der Diaspökä/' Schwierige Probleme liegen vor ihnen — politische Probleme, wie die Schaffung von Regierungsoraanen in Zusammenarbeit Mt der MandatSmacht sowohl zentraler als Lokaler Ätt und die Aufstellung ihrer loMeN Verteibigungstruppen, ökonomische Probleme, 'die Errichtung vou / üffentUchen Werken, von Irrigation und Landwirtschaft. Die Männe< die. mit diesen Problemen zu tust/haben, -könM das Mandat, wie /es entworfen ist, alS «in f unvollständiges Instrument betrachten, aber sie können sticht zögern, es als den C h arter «Ines gjj-stffe"«' A'nfeststehmeas. astzufthest: