Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 748 (24.2.1921)
- Date
- 1921-02-24
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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Zar Erwerbung dieses: Rufes hat er nicht .Hel mehr. getan -als andere /Hochadelige, denen die Hekale Menge der Steuerzahler- und sonstigen Plebejer MlMunst als: Befähigungsnachweis gelten laßen Mtzte< Er ist der Sohn eines Mannes, dessen Größe HM; derselben Presse darin entdeckt wurde» daß er im MhZe 1878 sich von Bismarch dazu gebrauchen ließ der Wnarchie durch 'die- Angliedetpng: Bosniens zu einer fiawjsche'n BevoLkerungSmehrheii zu vW)?lsen, eine Tat. W„'r.die hon den^'HeZbsLzeittösM'M/rLestecreich stets MßKrt als deutscher Charakter aufgefaßt wurde. Diese HMstruktion des Staates wurde von Bismarcks Ruch. Wern diestzits und jenseits. pop: Bodenbach dazu ve- Mtzt^die Monarchie 'durch ein. BynheSverhältnis. festgiAßgen, das ihr. schließlich . den 7Älödgebracht hat. MoraUs Söhn löste kühnen MMs denBtknd, als es MN;m spat war', und belud^ W./.Är ' den Augen der MmHen - nist dem:Schan,dckai.'M./.ssnnÜtzen. Verrates. pÄ^pf»' wieder ejWtWneicheln, nimmt er jMhM,Herrat' des.Liberalismus auf/sich und, begibt MWchÄ».'. EMchlWes in die' .Partei.' des' offenen Rück. ME^ 'Sst^^ ^WnMichnatiöMstt,' deren Erfolge in M'^WezimHrung des.' jüdischen Memeüts. schon längst MAesL^eh'deutWw.ReartiWrä-MDerufen^ haben. W7Kpfer des Intellekts ist bei heA : Herrn'Grafen mit dEHrWterry.'koßmöWtisch' gegtznMer dem Ausland,' Mve'rGchDaKMMMv'^dnhMn.-Jetzt haben. sich: MMiten^ geänderL'hnbsie. haben -'sich' einen '.• neuen: MwM' Äileg'en nisissZtt:' Sie sirid chnMchnatioNal. '- : & Mt''Lsbachlismus magyarischer Hörbung ^hat' darin - hWnM^ ihMMan -einM vollblüH-Lgrärischen, indu- 'WMzWr.^ unentwickelten Land eine' gewaltsame.Mit AhMÄen - umhegte JndüstriepöliW einokulidrte, deren MWändigkeitStenLenz nur Schein^'Mr. den män leuch- M-Mßwenn, mün Schönbrünn schrecken ^wollte. Sie Mühe-nicht -felbstasidrg werden, Ipeil/sie nebst den Ideen üMMchdas- KaprtaKund die Äütsrnehmer aus Wien rM^Wajz .beziehen: mußte' und: vhpe-. die ■ Krücken der oMtreichischen: Banken niemals frei '-gehen -konnte.. Aber dMe' Mdüstrie!...-hotte.' .Berwyl.tz',MsrptMeAen,- Akt'.en/ Wtttiqmen^zu yergehen.- Als Empfänger konnten nur- M ädeligen'Gesetzgeber in Frage, kommen. - Ta der Mtdel liberal genannt. wurde. - ngMton sich auch, die: Grafey: so imd^ die. gutgefüttprlen: Wiener und Pariser. ÄWer. berichteten..tagauS, tageiN).^.vonden: liberalen Mdiyrtätsn dieser. Clique, 5 die. daheim, in, aller Stille, mU Gendarmen und Panduren soziale. Fragen behandW,,und dje maMsche Jugend der - ehexnals.l.oih'üaenen Mrfer nach Pnerika i,ogte.,AnHcr.wWM'ging man nüt/ dUMstyrität, r weil sie von Gotteingesetzt worden ist. MtM Autorität verstand man/-h«l:'Höf.)iN: Wien ugd iGtPerlin. War .man dort feierlich^so reisten die Grafen. iN ^en Mußestunden der .Politik, an .die Riviera;;; war nM kriegerisch, so, zogen. die iNagnatenbegeistert 'den *£pj,eT: Eljen! Das. Volk mußte Dhlen -und ein rucke«.!W.i^er Krieg: hat. dieses- Spiel, uin^rbüher. Weise für sHs;Jahre unterbrochen. Er--AM:Mrlvren utzd das. äuSgeblutete^ rächeheischende magyqrischo Volk erhob sich. Die'-Grüfen verschwanden ins Ausland und ließen Unggrn in , den Händen einer in der Kriegsgefangenschaft zu-Myatischenl,-.Haß gegen die adeligen:und nichtäoeligen UüDrer - aufgestachelten GesellschäfH Die Rumänen machen: Hefen . Treiben ein EnM Jehh kamen sie-alle Oirder wie die Ratten aus den Känalen. lauter jenen -NM^ern, waren/einige. Juden .gewesen. Also hatten EM Grafen leicht^ Die Juden haben das Vaterland vtz'Eim!. Der- .-Uüf aus Deutschland. ^fänd begeisterten - Widerhall:, upd.. — hie Grafen..schsvämmen lustig im FHrwasier. Apponyi,- der alte, Vielredner, kam wieder Mh.Mrt ihm.die ganze Sippschaft der Magnaten. TaS Hr^eÜinorden^sorgten die ünterstandslosen Offiziere,, hse,.Pölitik über die früheren liheralen, spater arbeits. pMMchen, jetzt chrrstlichnationglew G.rafen. .Graf MM.sierte.sich eine Zeitlaug. Man hat doch ein biyM Repommee m verliere^ .hat eine .vornehme Er- Die Forderungen der Sieger. Wahnwltzige Summe« der Reparationskommissto». vud und Paris, 23. Februar. (Havas.):Die Reparatiouskommiffion veröffentlicht die gesamten Forderungen der einzelnen verbündeten Länder wie folgt; D r i t i s ch e s N e i ch: 2.542,707.375 Pfund Ster- Aua und 7.597M2.08K Francs. Ital ien.- 33.V8K.836.000Lire spwie37.928,130.395 Francs und 128,060.000 Pfund Sterling. Belgien: 34.254,045.893 belgische Francs und 2L75,215.800 sranzöüsche Francs. 7 : J a p a n: 832,774.000 Aen. S t a a t S. H. S.: 8.496,091.000- Dinar 19L19,7E12 Francs. Pole n: 21.913,269.740 GvldfrancS 500,000.000 Goldmarl. , . Rumänien: 31.099,400.188 Goldfrancs. P o rt u gal: 1,944.261 Centos Rüs/ Griechenland: 4W2^788.739^GMfrg«es< /Drasi!ir»: '598.405 Francs nnd. 1,216.714 Pfund Sterling. Tfchech 0. S l 0 M a l e i: 7.612,432.103 Francs «nd 7 063,117.835 ÄroneN. S.i a m: 9,179.209 Goldmarl «nd i169M Franc-. Polivien: 16.000 Pfund Sterliijg. P e r n: 56:236; Pfund Sterling und 10:389 Francs.; 80:000 tpm - 7 K»bot 8M.135 DoMr, ■■ U: .'- ■' J Liberia: 3MlODollarI - Die europäische Tonaukommlssion l,834.800 Gold, srancs sowie 15.098 französische Francs und 488:851 Lei. Fra« k r e i ch verlangt: 1. Für Beschädigungen an Eigentum: An industnclleil Eigentum 38 882,521.479. an Baubesitz ..36.892-500:009, an Mobilarbesitz 25.119/500:000,: an nichtverbautem Besitz 21.671646.225. an Staatseigentum 1.958,217.193. :an; öffentlichen Bauten 2L8Z,299.000, sonstige,. , Beschädigungen - 2.359.865.000, maritime Schäden 5,009.618,732, für- Schäden in Algerien und den Kolonien 10,710.000, für Schäden im Auslande 2.094,825.000. öprozentige Interessen für' 30 Monate 4.125,000.000. 2. Personrnschaden, nnd zwar: Militärpensionen 60.045,696.060. Familien- Zuwendungen 12.936,956.824, Pensionen für Ziviloyscr d?s Krieges 514,465.000. für Mißhandlung von Zivilkriegsgesangenen 1:869,230,600, Unterstützung van Kriegsgefangenen 976,866.060. Lohnentgang 223,123.313, durch die Deutschen zum Schaden der Bevölkerung vorgenommene Eintreibungen 1.807,615.939. Mcs zusammen macht 218.541,596.120 französische Franks aus. Bolschewikischer Angriff gegen Georgien. Revs§«r?on in Eriwan. — Sturz drr armeni-' fchen Reaitzrnnq.:'. Paris, 23. Februar. (Funkspuch.): Die/yeorgischr' Gesandtschaft in Paris hebt hervor, daß die Bolschewiken die Feindseligkeiten gegen G e 0 r g i e n ö h n c v 0 r h e r. gehende Kriegserklärung eröfsnet haben. Die georgische Negierung hat zur Veteidrgung des Landes , mehrere Jahrgänge unter die Waffen genifen. Die Gesandtschaft hatte bis gestern, keine amtliche Brrständigung von einer Räumung Tiflis^. Rach Meldungen aus Konstantinopel ist es den georgischen.Truppen gelungen, die Rnffen ans-Axatalli zu vertreiben. Die Operationen schreiten günstig fort. Die fremden Missionen haben Tiflis verlasse», Da große Bestürzung herrscht. I» Eriwan ist^eWDevolntion ausgebrochcn, die armenische HrssidMtzck wurde gestürzt. Die georgische Regierung - Mt WM Sitz nach Koutis verlegt. 'u'tnv.fi ..1.. ' <- - Die ostgattzische FraMM"; Paris, 22. Februar. (Privat.) Der BolMHup*? rat verhandelte heute die von der wcstukrainischt« MlM gatio« vor gelegten Beschwerden über da§ Schrckfaß O st g a l i z i e n s. Eine politische E n t fche 1*^ düng wurde nicht &etr0ffen. Der Rat -HWeHeM Vertreter der pol n i sch e « Regierung üb'MMs^ Angelegenheit an, der eiue - EntgegnungSuote - ÄimWsW ES würde beschlossen, die Beschwerden und die pslnssche Rote den Regierungen der E n t;t st a ät e n znr endgültigen Beurteilung und En'tfcheiinnch -z» übergeben. . '• v - Die Frrede«sVerhtm-Lrmgett Ln Mga Varfchnr, 22. Februar. (Xd. der „Wiener Marge», zeitung".) Die Kommisskonsverhand-iungen in Riga i'tzavrr fort: ' In der' letzten Sitzung der ju^stisch-politischen/:Ko' Mission^ au weichet; JaHfe/teilnahm/ wurde die i&wsdj Op t i oLS Le W: die Bewohner der abgetretjerchw' BictCi: ztzm:-vorlLusiKen. Abschluß', gebracht... Gs/^urdsAKe^/' : schlöfsM/ daß; daS'. DptwrSr^t':-nsn»fien'^Rn'-ffM»^MhE^; der Sbwjet-ttkratns für/ alle ehemäligen ^russische»: ' bürger gelte, welche nach dem Sinne der diesbezÜtzlichen)Wnl^- schenBcrordimngen; die polnische Stäat§Lürgerfchaft'>KH?W. Dirsa.Staatsbürgerschaft bleibt, allen Hersmien mit.-'MÄßhW Bürgerrecht/ -welche im Gebiet Rußlands oder der/MorE^',,? Mrätne'anfSssiz. sirrd:: :DaZ. OPiionSrrchL?zuZunsteg> PdeD haben' alle. Personen' p 0 l nl s ch er .Abstammung, polnische: Staatsbürger isind/ --DcheuApßbruck. stammung" besagt, daß das Optionsrecht. denjenLgM/OÄWe^h.' znsteht,! die oder deren Ellern auf dem DerrifortchnxDr'> p-lnischen RspnblLk innerhalb der Grenzen des -Jahres WfZwohnen, beziehungsweise'gewohnt haben, wenn dteft , ßWoMc, oder deren . Eltern durch ihr „Verhalten" oder du^ B^, nützung bex:-Polnischen 'Sprache. ihre AngehöriMt sehen-Pationalltät bewiesen haben. (Kurz und bündig-MMr,; Juden ist Option für Polen fast unmöglich. .Die; Der Termin für dir Option beträgt im errtopäischen RützlanhSi ein. Jahr,' im Kaukasus und. im asiatischen Rußland,zwe^Jahrs^ nach Unterfertignng - des. Friedensvertrages.'.: Die-;.OpWnK^! bjchingungen. -.müssen einen Monat: nach Unkerfertigungde^s Frirdensvertrages in Kraft treten. Die Option^ wi.rd. in; An»> Wesenheit diplomatischer oder, konsularischer VertretergW-ge^ Die endgültige. Redaktion dieses Punktes wuche einer gliedrigen Subkommissron übergeben, der auf polnischer Seitz»^ A l be r t und Rund st e i n,- aus russisch« L Y s ch-t f.ch Inl-kU und Loren tzyn angehScen. . t. .;? s;- i : Am 20, . b.; SOI.. fand in. Riga eine gemeinsamL. SH>ttNZs der FrisdensdeleZationen statt,-an welcher -der.polnische FinaE!minister Steezkowj ki teilnahm. Auch Kra.s-stin^wap^ anwesend. Dabei wurden' der weitere Gang der Friedensperhandlungen sowie einige Fragen.'der künftigen' nnd Handelsbeziehungen zwischen" Polen und Rußland bekrlömeter zugesprochen wurde. (Es scheint sich' üm'/TeMMM: zu handeln, welche Rußland an Polen als für die Entschädigungsgelder, abtreteu will.) .. ziehung genossen, und läßt .sich nicht ohne zwingenden Grnnd vor . aller Welt Arm in Arm mit unmanierlichen, rauhen Bravos selM. Auch die Politik dieser Gesellen ist. außerhalb des magyarischen Globus. in üblen Geruch geraten. Man macht sich draußen allerhand Gedanken über die Zweckmäßigkeit eines Kurses, der die kulturellen/Grundlagen. deS ungarische.. Staates zerfrißt, die?EtagÄ:'^eS' Üinst*.' lerifchen und wissenschaftlichen Lebens: 'ln. die S?ct*4 bannung schickt und die Korruption des eigenen Ünglücks über die neuen Grenzen hinaustragen will.' . Solange dieses. SMem ohne Führung durch Männer von Starneu dÄ und Klang bleibt, kann es von den Agttatore Restauration politisch nicht verwertet werden:-. Hange! hat nun. den Grafen Andrassy veranlöM'W Reserve aufzugeben.Sollen nur Windischgrätz uydApr^rD iy: dem Schweizenfchen Büen retiro Ehren ' Und /ÄLemheimsen? Das kann Andrassy auch. Eine eitzene Pärttzi zu bilden, ist ihm mißlungen.. Asso.' mutiss, ^öWSM'D den Christlichnationalenk Bisher' ließ er sich nicht ünttzff den Linden durch den Gruß der HejjaS und PrpulD blamieren. Aber das ist doch nur Sache des perfffnlHW. Geschmacks, den mcm: andern kann/ SchliWich ist'^ das.CbamÄeon ein WneS Ljert W --W - J.