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Wiener Morgenzeitung · 1921-02-20 · Heft 744 (20.2.1921) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 744 (20.2.1921)
Date
1921-02-20
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Sk. 744 Mm, Tomtta- Wiener Morgeirzettuny 29. Febm« 1921 ausführen würde, so wäre das gegen die jüdischen Interessen. Die Beweise blieb er freilich sHusdig.- Außerdem wieer darauf hin, daß staatlich: oder'städtische Schulsubventionen an die Mmderhdrten eine ZenttalsteÜe für kultureÄe Autonomie erfordern, welche ln Polen nicht voryanden sei. Natürlich ist^ dieses Argmnent eine Verschiebung der Tatsachen, da eS stt^Sache'der'l' polnischen Regierung sein 'wird, - qerad? irijehieinc* füMfd^c;• ctttrarftctte zu schaffen,, von der MS auch! Ke '«SKÜläckgÄe^enherten- /tzeregest werden.' ' ''"'/) - '! ';;t Weiters" tvrrd von polnischer Seite' immer und ' immer j wieder darauf hingewiefen, daß unter den Juden selbst'über die jüdische- Schule leine einheitliche Anschauung' bestehe, ob sie nämlich 'jüdisch.vder-'hebräisG 'sein. solle, und daß daher hrc Gewährung von Zuschüßen für die indische Schule nicht ztveckmäßig. wärd. Auf diese mit einem Schein von Nichtigkeit vorgebrachten Verschiebungen de- Tatbestandes, welche 6« der Debatte im Stadtrat zu langen Lrört"rungen darüber führten, ob -das -jüdische)eine eigene, Sprache ober ein deutscher Dialekt fei, und.ob die Juden das Recht hätten, sich als, Volk anzü» fehen, gatz der.. zionistische .Stadtrat Horner die-mnzrg pDrge-Äntwort. dqß die Hpracheufrgfle.eine r e i n ln ne re 8jl n gelegen h e t t d e r I ü d e n fei, - über die nicht dem MAdtxat, sondern,de»-7.^ichetz^sL^stt.E^.EEnLscheiduy^'snstche. ' ..' [ Recht merkwürdig waren. bei dieser Dshatße .die-Aus« Wrumgen desdem „Busid" angehorigen jüdischem..Stadtrates Älter. In der Spvachenfrage legte er dar, daß dos WMarsr-HE<WS. ME.dMGMWMitern gefordert werde, die jichtfche^ ^oDgeoifisi'wolle dem jüdischen Proletariat das, -KevrLischje ' aP/Mmgen, ^henso.wie die HMsM' ,5Kourg'e.oisie' das Poll'/tsche^-Wd' ^err/Mter/tapr.zü dem che^kwurdigen Schluß, daß 'die/ jüdische' ArHterhemoitedfe. züsammep Mit. dich 7 ppltzHtzrsi/ für ..diL' ^tchenhcit. Ehlens ' schon MPich.^7 Gchyjh..'EM^.'^^'- Dltt.,'sön- Keribä.rer Starchpünkt für .eiüen Mup,Ästen"/.,Ddnn abgesehen Äapönl' daß in Pö^eÜ heute sisisi^eLsirstal'mcht^djc ^Arbeiter- ' denrokratic herrscht, und daß die FordeÄrrg. jüdischer MindU-'. heitSxeHeMcht '' glleü^;Sachß',Mr Md^chen^- AHesteHeMotvatie ist, /hie? polnischen"geringen Lest cruSmacht/ /ist es ein der Mndr^schen, 'Ehchrie^yrtschie- .den 'sticht''G^rNkenHst^7Hr Poln,i sche n Ärteiterschqft.zur/ VeimirMchung/einer Mh!sch'en»Autimomiekbestrebung als entscheidendem Faktor ein? Einmischungsrecht gu geben. Dami^ wstre . Nicht nur süp^die^ Polnische Hruvgöoisie ein,, gefährli^s/Präjudiz tzeschä-sfest,- /sorchern der- LütonomiegäöE^ .Äbsrhauytr.!)ber Se'lbstoestsmmung^ auf kulturellem Götiet vorsieht, illusorisch. Ter .Bund" selbst kann -seinem Vertreter für dessen merkwürdige Auffassung nicht dank' bar sein. * y 7 . * Das Bestreben, die sögenamite Sprachenfrage gegen die jüdische Autonomie auszunützen, hat sich nicht nur im Warschauer Stadtrat -gezeigt, - sondern rstz allemUnschein,^ach auch bei der polnischen Regierung vyrhstnden. Ein Mitarbeiter des Warschauer „Najer Hijnt". hatteeine. Unterredung mit dem Unterrichtsminister Rat ä j, einern Parteigenbsstzn, des Hi:.isierpräsidenten/ welcher 'djrr'''Mniste!tHtßMi)Nlffwn^such die jüdisch-polnische Verständigung angehott 'und.'gerade' f:»r. die Probleme dieser Verständigung, die auf kulturellem,Äebiet liegen, entscheidenden'Einfluß hat. Astf die Frage, welche Vorschläge der Minister, zur Verchirklichüng des' erwähnten Artikels .63 des .Versailler Traktes voysereitete,' gab. Rataj keine genauen Erklärungen. Er/deg. rügte sich damit, festzustellen, daß . der erwähnte Artikel nicht wörtlich' 'aber ,sisiu> gemäß der' polnischen Verfasiung einverleibt werden müsie.' Aus seinen weiteren Ausführungen war.zu.ersehen, daß er den jüdischen Forderungen mit Mißtrauen .gegenüberstehe. Der Minister sprach sogar von einem, Attentat' auf den Bestand des polnischen Staates, öin alter und bekanntes Argument aus den Zeiten, da auf polnischer/ Seite wenig Sachlichkeit bei der Behandlung jüdischer Fragen zu. finden war..' Und er verwendete das im Stadtrat, gehörte „Die erste, wichtigsteAufgabe:ist die 7 Bef©psiiing| tf: Ein Viertel Palästinas muss mit WitSdern de» deckt werden, um die übrigen Teile gesund und fruchtbar zu mache'n ............ .u Die Juden Oesterreichs stiften in - diesen! Jahr? zum Andenken an Tfoe© loi* H©P3eB bis zu dessen Jahrzeit am 20. Taiuus einen 11 ,JAAR AUSTRIÄ“ . von 300*000 Bäumen 87S3 Die SSirtiing eines Daum es kos tet lOOSCroaen* Jeder Jude spendet dem Jüdischen Naüamalfond MI , Zirkusoa^se 33) mindestens je 1 Baumyauf se nen Namen und die seiner Angehörigen tür den „Jaar Austria“. Der „Jaar Ausiria“ wi*d, nur; da n: gepflanzt, wenn wenigstens 10'>.C00 Bäume gestiftet werden —mm—b———WM—B—waiMwsimaS ArWment, daß ln den verschiedenen Angelegenheiten der kulturellen'Autonomie-die Anschauungen, der Juden nicht einheitlich seien und es daher für sie vielleicht nicht zweckmäßig wäre, wenn die Verpflichtungen des, MydeKeitSvertrageS voll erfüllt würden. Der Beweis» den Rataj anführte, war üb'rfgens sehr'bezeichnend: Er berief sich — auf die französischen JudenDie'Silvain L'e VH und Theodore Refn ach find eben im gegebenen Falle bequeme Eideshelfer. Alle diese Argumentatiönen auf polnischer Seite, denen ein einheitlicher Wille der jüdischen Bevölk^ru'. g Polens - gegenübersteht, beweisen, daß auf polnischer Seite wohl - der - Wille zur Verständigung vorhanden sein mag, d-aß aber noch'. immer/das .richtige Urteil über Juden und jüdisches Lehen fehlt. Damit das richtige, Verständnis neben einem' gewiffen" guten Willen Platz greifen» ist ein Druchdriugen der Erkenntnis nötig, daß es sich hier nicht um Gnaden, sondern um - Rechte ha> idelt und die Juden keineswegs Bürgerzweiter^Kategorie. sind. .In einer' Atmosphären von Nario-' > nalistischer Engherzigkeit mutz die sogenannte. Verständi---! gungsfrage.stets mit Hindernissen zu kämpfen haben. , Die BetHebsräte in Ztalien. Einem Vertreter der „Chicago Daily News" hat der italienische - Ministerpräsident G.i o/l r t t s , erne^ ,lsnterxedung über' d-ie' Detriebsväte und, über die Entivassnüng gewahrt./ Me bekannt-, liegt jetzt dem italienischen Parlament ein Gesetz-- entwurß, betressend Einführung der Betrirbsrüte und der Arbeiterkontrolle^in den. Betrieben, vor. G i o hi t t i fägkie:.. Dieses/,Gesetz wird den Äroeitern gestatten,..den.Preis der/- Rohstosse, die Erzeugungskosten, die Löhne und Gehälter. der ,Arb:ider und Angestellten, die Namen, der Teilhaber und den 'Betrag' ihrer Gewinne, sewir die ErzeugirngSrnethöden,' mit Aus nah me'der Fabrikationsgeheimnissekennen zu lernen. Durch dieses Gesetz wird Italien in'bezug auf soziale Gesetzgebung allen anderen Machten Vorangehen und einen durchaus neuen, pö.'ilischen Versuch machen. Pie fortschreitende/industrielle Ausbildung der Avbeiter. wird auch den ^lag beschleunigen, an welchem die Arbeiter imstande seit^ werben, ihre IndustriendiHe-It.^.Ms)betrejb t rf.| - Dieser Forlschtit wird Ober - selhsWerst'Lttdlr^st- .sshi längsamk sein. Durch die Arbeiterkontrolle werden die Jndustrlelleus genötigt werden, mehr .aus diL7Pvodüktion 7als auf dis Spekulation .achtzugeben, was. die, .Erzeugung selhst direD fördern wirb.' /. ,7-. >. i:,i r-ii 7 Auf die Frage, ob er einen staatlichen Sd)ü^ heÄ SchWer"industrie für gut halte, antwortete Gtolitti: AsH flehe keineu Grund, um diesen Schutz zu gewahren/; -allev^. dings, -wenn/einige Industrien für die Landesverteidigung { entbehrlich sind, 'so ist os besser, baß sie unter, staatlichelö. Kontrolle stehen. Italien hat aber keinen Grund, einen neuen', Krieg zu fürchten."Es hat seine natürlichen Grenzen exreichL. und will nur leben und leben lassen. ' f. i : Aus die weitere Frage, ob er einer . q l lg ein ein e Entwaffnung günstig geaenüberstehe. antwortete Giplittr, Italien werde nie einen solchen Plan bekämpfen, unket ver Bedingung allerdings, büß .die Entwaffnung wirklich' ein« allgemeine sei, und daß die innere Ordnung im Lande ge^ sichert werden könne. ' '■ *- Die neue ägyptische Deyfaffüng. Aus Lonbon wird berschtet: Der.Oericht der Kolumsssion. welche ernannt wur-7e, um unter.der Fühff > . rung L o rd Mi'lner's Vorschläge bezüglich der künftigen, Verfassung Aegyptens zu machen, wurde ver-/ öf'entlicht. In dem Berichte heißt, es:. Die., Zeit sek gekommen, Aegypten das Versprechen, ihm, eine Selbstverwaltung zu gewähren, zu erfüllen, und zwar^mitteU. eines Vertrages mit der ägyptischen Regierung,, der, in gleicher Weise die Unabhängigkeit Äegyptens ge-s währen und die wesentlichen' Interessen Englands, sicher^ würde: Gewisse hechte müßten ausrechLerhaJtÄn/w'röLN^ Der,,Vertrag müßte die Sonderstellung des hrWche«/' Reiches sichern/ Großbritannien es ^rmSgkiHn^'/'ZM^^ Schuhe der Verbindungen zw'fchen den ein'elnen,M.ils^. des Reiches auf./ägyptischem Gebiete Truppen zu.Jaltetr^ angemessene Sichetheit geben/daß die ägyPtisH^/laus^ wärtige Politik England ke'ineu Abbruch tue. Der Be< richt erklärt weiters, vMDeseiligung der Äaprf<Ä'isneUi könne dis ägyptische Regierung keine wirkliche IlnaL^ h'ängigkeit'^genieß'en. Die ägyptischen Gerichte müßlenh organisiert werden,' um die Konsulargerichte zu ersetzen./. Die Mächte würden ans ihre' Vorrechte nur.bann ver-i z'rchten, wenn England die notwendigen Sicherteltmi 1 gebe.- Der Vertrag müsse Großbritannien das WchH /geben, Lndie die Ausländer betxefsende GeschgebuuK'' einzugre'.sen und die Zweige .der Verwaltung,. MlM ausländische Interessen berühren, zu kontröMren/ " Sapirha pnd Benesch. eipe.Zkonse.'enz mit dern tschecho-slowakischen Minister., des, Äeußern Dr. B e ne sch ab./Der Korrespondenz d-erj. „Rzeczpospoli/r" meldet, Minister Sapieha habe erklärt^ daß er von den Ergebnissen dieser Konferenz sehr) befried^g-t sei. 7-; - -f»• - Das Mißtraue« gegen Deutschland./ Paris, 19. Februar. (Funkspruch.) In d:r Kourchissiön für auswärtige Angelegenheiten der'belgischer. Kammer hat Paul H y m a n s die Erklärung' abgegeben,/ De üts chlanddenkeaneinenV er g e Itu ngs-' krieg und Belgien sei weit davon entfernt, sich in eine foi^löse Sicherheit cinlullen lassen zu können. Diese Er^ Üärung hat großes Aufsehen erregt. ' 5/ Josef Popper-Lynkeus. 7^''«» 21, lvebrnar 1921. , ' / '^ Am 21. Februar feiern wir die Wiederkehr-des an dem vor nunmehr 83 Jahren eine stille, Frau der Welt ein wunderbares, Kind gehoreil hat. Gesegnet mit. den seltensten. Gaben , der menschlichen. Natur wuchs dieses Kind heran und wurde M einer. Erscheinung von unvergleichlicher Größe. .. / In engen Perhältnissen geboren und./auferMen, m dem traurigen Düster, des Ghettos, entpfing /Josef Popper schon in frühester Jugend die tiefen Ein-, drücke von sozialer Ungleichheit, die ihn sein ganzes Leben beschäftigen sollten. Ihm war es. verhängt, tief hitteinzubttcken. in Qual und Jammer' des chenschlichen Daseins und die tausend Schmerzenschreie /geängstigter Herzen zu vernehmen, die hilflos dcr Grausamkeit, des Lebens preisgegeben sind. Aber ,die Natur, die diesem Manne das zarteste Verstehen und das tiefsts Mitleid gegeben hat, verlieh ihm auch die mächtigen Kräfte dcS Verstandes, um dafür zu wirken, daß der Not und -Hn'Elend Schranken gescht würden, / . / , . Verweilen wir unr einen Angenblick bei der Universalität dieses Gnstes: Die, Natnrwisscnfchäft vcrdchikt ihm neue Erkenntnisse, als Lichter und Philosoph hat er in den „Phantasien ein e s R e a liste n" der Welt eines - der schönsten und tiefsten Bücher geschenkt und in feinem „Voltaire" besitzen wir, den herrlichen Ausdruck für eine dev seltensten Gaben: Ge?, rechtsakeit in der Beurteilung anderer - Menschen.. Indem Buche „D a 8 In d i v i d n u m und d i e Bewertnng menschlicher ExLste/nzen" tritt tisis mit gebietender Hoheit der E t h! k e r ^os^f Popper entgegen: hier finden wir auch als Zitat aus Martin Anders »Bcml Schem" die wundervollen Worte, dis dem Popperschen Gedanken so nahestehen: „Einzig und, einmalig ist das. Seiende. Neu . und ungewesen täucht/ es aus der Flut der Erscheinungen auf, geschehen und/ ünwiederholbar taucht, es in sie zurück ... Die/Einmaligkeit ist die Ewigkeit des Einzelnen, denn mit. seiner Einzigkeit ist er unverlöschbar in das, Herz her Allheit eingegraben . . immerdar alsder also . und. nicht änders Beschaffene. So ist die Einzigkeit das wesentliche Gut des /Menschen, das ihm gegeben ist, es zu'entfalten." Im weiteren Verlaufe sagt Popper folgendes: „Un-' erreicht ist aber die Empfindung für die fundamentale Gleichheit und Einzigkeit, sowie für die unendliche Bedeutung aller menschlichen Individuen, die in eijter Stelle des Talmud zum Ausdruck kommt: An jener" Stelle (Sanhedrin 37 a) wird über, die Zeugenaussagen in peinlichen Dingen gesprochen.. Der Zeuge soll in eindringlichster Weise aufmerksam gemacht werdenvorsichtig auszusagen, denn es handle sich um ein Menfchenleben, das oer Zeuge opfert, wenn er falsch anssagt, sein Blut und das Blnk seiner Kinder würde bis zum Ende der'Welt an ihm hasten. „Deshalb", heißt es svejtör in diesem grandiosen Passtts, „wurde der Mensch einzig erschaffen, um Dich zu lehren, daß, wenn jemand eine. Seele von Israel vernichtet, so wird es ihm angerechnet, als ob er eine ganze 'Welt vernichtet hätte. Und wer. auch nur eine Seele erhält, dem wird es angerechnet, als ob er eine ganze Äelt erhalten Hätte Daß nicht, / einerzum anderen sage: Mein Vater war -größer als dein Vater. . . Und nicht einer gleicht , dem anderen. Deshalb ist jeder verpflichtet, zu sagen, meinetwegen ist di.e Welt erschaffen." \ ’ 7 /, ZnM Schluß dieser Betrachtung sagt, Popper: „Ehrfurchtsvoll betrachte man diese Worte, die in her ganzen Weltliteraturnickt ibrescileiihen haben!" ' ' Von diesem Gefühl der fundamentalen Gleichheit; und Einzigkeit menschlicher Individuen gelangt Popper/ zu seinen gewaltigen Sozialreformen, die in erster/ Fassung schon im 'Jahre 1878 in dem Buche: „D a s Necht zu leben und die Pflicht zu sterb'en*; medergelegt wurden. Diese zwei wichtigsten Problems' -wurden später getrennt behandelt, und zwar die-Lösung/! der Walen Frage als Magenfräge indem - großen, Wetk: / ^Die' allgemeine Näh'rpflicht"/!, während das Kriegs- und Friedensproblem --etneE eigenen Werke' Vorbehalten wurde, das in allernächster^!Zeit unter dem Titel -,Krieg, Wehrpflichtünd's Staatsverfassung" erscheinen wird. ,.i / Nur mit ganz flüchtigen und unzulänglicher^ Strichen konnten tvir hier ein Lebenswerk zeichnen. daS^ 'den gewöhnlichen Menschen. wie etwas Wunderbares i schwer zu Erfassendes erscheinen muß. Das Genie alleiu kann eine solche Fülle der Gaben in sich vereinigen, rmd man muß ans. irgendein?m Grunde gesegnet sein, damit!. Leben und Wirken von so überqüellendem Reichtum er-! füllt seien. Im „Alabin", einer der innigsten und'!-! zartesten der „Phantasien eines Realisten", sprechen, oterj lirabische Dichter miteinander über die Frage, warunk! gerade Aladin der Wunderlamp? teilhaftig wurde. Wir Horen von Aladins großer Liebe zu seiner Mutter: ein-! Mal, auf dem Wege zu etn?r Liebesnacht, hörte er tM Vorbeigehen die Schmerzensrufe und. Klagen eines häreyden Weibes/ darauf verlor er alle Lust zu der schönen Frau zu gehen, er lief nach Hause und bat feine Mutter um Verzeihung, daß er ihr bei seiner Geburt sö viele Schmerzen verursacht habe. Seine Mutter aber sagte zu ihm: „M?in Kind, du hast keinen Grund, mich-' um Verzeihung zu bitten, du hast mir keinerlei Nebel«! ketten verursacht als ich dich trug: als ich dich gebar»! hatte ich keine Schmerzen; als. ich dich aufzog, weinteH

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