Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 737 (13.2.1921)
- Date
- 1921-02-13
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 737 Wien, Sonntag Wiener Morgeuzertung . 13. fiebmat 192! Seite 9 Kaiser übertrage»; der Wiener Aufführung wird die Berliner Choreographie des Werkes, die vom Ballettmeister Kröllir stammt, gur Grundlage dienen. Fm Ans den Theatern. ~ - Burgtheater wirli morgen, Montag. -Libussa au^elührt. Zu dieser Vorstellung findet kein Kartenverkauf statt. Anfang 7,7 Uhr. Fn der S t a a t S o p e r acht Morgen, Montag, zu er« höhten Preisen ^Salome" in Szene. Anfang 7 Uhr. In der V o l k S o p e r finden beute zwei Vorstellungen statt; um 2 Ubr „T o S c a", abends 6 Uhr „L o h e n g t i n" mit den Damen Bartsch-Fonas, SalingM und den Herren Engelhard. Friscbler und Brand; den Trlramund singt Herr Ernst Fischer von der f Staatsopcr' als» Gast^ «Dirigent Herr Auderieih. Morgen, Montig. wird „Margarete" („Faust") mit den Damen de Drbieka. Weimx, Herstein. und hm. Hkiren, Pacher, Frachter,^ Hagen nnd^ Ta»tt»tz -'gegeben!''' Dirigent Herr Dr. Mi'er. —' Kapellmeister Vilh/lm G rum Mer - wurde -.a» die Volksover vetpfl chtct.Hrrr^Grümmcrlrittscin Engagement am 16. d. M. als Duigrut. der „Zairbnflöte" an - o ch e-n s p e e.lp la ti d e r Neue n W i e n e r -D üh n e: Heute, Sonnt m, nachMi)tagS „Pharisäer", abends „Rabagas , Montaa. Dtenstag, Donnerstag, »Freitag,- Samstag; „Nabagas". Mittwoch „Präsident Stopper". - - / Fm Johann D tr a ust - T h eater wird als: nächste Novität „N i n a l d s". Ode-ette in drei Akten von Karl Bakony'. freie Bearbeitung von Brla Jnrbach undNudolf: Destrrrrlcher,, Musik: von Albert Sprmai, vorbereitet.: \ . i r,6 BiMK-Avend^ ■< .-v.w,! f . Fm 'Rahmen der Vortragsabends welche das Kulturamt^ ch-S Jüdischen Hochschulausschusscs gemeinem mit der Lese- und i Medehalle der Wische Hochschüler veranstaltet, findet morgen, Montag den 14. d. M, im Festfaale des Gewerbrvereines, I.,' Eichenbachgasse 1l, ein B rali k »A h e n d statt. Es wirken -mit: Schriftsteller Dr. Ernst M ü.l l e r, der bekanntlich eine Auswahl. Btalikscher Gebiete in deutscher' Sprache nachgeichäffen bat. ferner Egon B r e ch e r und Mirjam S ch n a h e l, welche Dichtungen Bialiks zum Vortrage bringen werden. Beginn präzise 7-8 Uhr abends. _ - Vom hebräischen Theater in Jaffa. Nachdem die hebräische Bühne dem Publikum rn dstier Saison einige ge« lungene Vorstellungen zu bieten in der Lage war, - geht ste jetzt daran, größere Bühnenrvrrke ausiuiühren- Als liteiarnchr Letter dienen die bekannten Schrittsteller F i ch m a n n und B r st r i tz k r. Geplant sind die Aufführungen von „Die Geschichte von Herrn Jonkm" von I u s ch k i e w r r s ck. „Israel" von B e r ritt e r n. „Das wüste EinkehrhanS" von H i r f ch b e i n und „Der Beicffene" von A n—s k r. Das letzte Stück wurde bekanntlich von B i a l r k ins Hrbränche überttagen, rn der Hättu'a veröffentlicht und gibt eme tiefe Darstellung des chassidlschvn Lebens, mit dem sich An—skr rn den letzten Fahren intensiv besckäst'gtc. Es wurde ein Fonds zur Anschaffung von Dekorationen für die Bühne ins Leben gerufen. Die Tbeaterkrä're planen auch, eine Tournee m die K-o lonien und nach Galiläa zu veranstalten. Lfskar Geregi nnd Frieda Guttrvill absolvieren derzeit ein kurzes Gastspiel im C h L t n o i r. Eröffnung der Ausstellung im Theseus-Ternpel Heute. Sonntag. 11 Ubr vormittags, findet im TheleuS-Dmvvl im Volksgarte« im Beisein von Vertretern der Regierung und der Behörden die Eröffnung der eisten Ausstellung der Donauländischen Künstlerveremiaung statt. Die Ausst-llung wird ab 1 Ubr allgemein zugänglich sein und blerbt tägtlch von S bis 4 Uhr geöffnet. _ Literatur «^Wissenschaft. Vladimir SolowieW. Dre nationale Frage im Lichte der Sittlichkeit. Der Sin« de§ Krieges. Deutsch von Karl Notzel. München, Drei Masken-Verlag, 1921. Zwei fundamentale, Fragen deS politisch-sozialen Lebens werden bier von dem in deutschsprechenden Ländern erst se>1 wenigen Jahren bekannt gewordenen größten russischen ReligionS- Philosophen behandelt. Klar und unzweideutig ist seine Stellungnahme mm nationalen Problem, gegen den in sich unwahren und wertvollste Menschhcitskräfte negierenden abstrakten KosmopolitisrnuS nnd iür eine auf das Völkerleben übertragene reinste Menschhe'tsmoral. welche nicht dre Auslöschung der nationalen Fndlv dualuäten fordert, aber rn dem Grundsätze gipfelt: „Liebe jede Natron wie derne eigene!" Dem Kriege gegenüber nimmt Solowrrw eine» zu dem Leo Tolstois entgegengesetzten Standpunlt ein. Bon seiner christlichen Grmrdeinstellung aus verwirft er den Krieg zwar absolut, bejabt ihn aber wiederum relativ als EmwiälungSnoiwendigkeit mrd sucht ihn historisch vor allem aus seiner eigenen Entwicklung heraus zu rechttertigrn, ja sogar die . Verpflichtung zum Kriegsdienst auS einer sittlichen Mission des Staates abxulenen Dieie Argumentationen erfabren aber durch die hrstorische Methode selbst, deren sich Eolowiew bedient,. ihre Widerlegung,, wenn man die Konsequenzen nnd Belege aus der Gegenwart mit dm Tatsachen vergleicht. Denn Eolowiew, der rm Jahre 1800 starb, hielt den europäische» Militarismus «och für eene Garantie des Friedens, einen Krieg -wischen den europäischen Möchten für ausgeschlossen. Rur erneu Weltkrieg zwischen der weißen und gelben Raste hält er als nolwmdige Auseinandersetzung zwischen Westen nnd Osten, welcher Gegensatz schon dem ältesten Kriege zuginndelag, tfir unausbleiblich. Hoffentl'ch liegt auch hrer eine Täuschung vor. mit derjenigen über den Weltkrieg aus gemeinsamer Quelle entspringend. L. M. Tat itnb Freiheit Ein Fichte-Buch. Ansgewählt von Emil Engelhardt. Deutschnationale BcrlagSanstalt, Hamburg. Eine Auswahl von Aussprüchen deS großen deutschen Philosophend e durch die schemaiische Art der Zusammenstellung wie ähnliche Sammlungen dem Wer.e des Deukers selbst eiwaS Gewalt antut, wozu noch - die deujschnationale Tendenz hinzn» kommt, rn welcher der Erwrckrr e,neS geistig orientierten Deutschtums heute ost einem plump-chauvinistckchen Nationalismus die Stange halten soll. Daß rn den Zusammenhang eines in der Formulierung der menschlichen Freiheit kühnsten und vom tiefsten sittlichen Ernste zugleich durchdrungene» Systems auch einzelne Aussprüche und dankenswerterweise nicht z« kurze Auszüge höchst wertvoll sind, braucht eigentlich nicht besonders betont zu werden. M. „StriifÄ**, Literarische Monatsschrift, redigiert von M. Srlburg, . Wien, II., Tabörstraße 7., Inhalt des soeben erschienenen Heftes 7: M. Sil bürg Skeptiker.,—Melech R a w i t s ch. Zwei Gedichte. — R. Wemig Auf den Spuren eines neuen jüdischen Stils. — H. Le j w * f* Verse. — Perez Märkisch, Aus dem Zyklus „Draußen". — Melech N a w l ts ch, Das einsame Lied memeS Lebens. -- Jojne Rosenfeld> Madame Roimann. — Notizen. Sine jüdische Volt:suniversiLLt in Wilna. Am 6. d. M. fand im jüdischen Kulturhaus in Wrlna die Eröffnung der jüdischen Volksunrversitä t statt. D:e ersten Kolleg en wurden von Dr. Z« S ch a b a d (Einleitung in die Biologie) und K. T ep p-e r lLilkraturpsychologi'? gehalten. „Haschiloach".Diese dem hcdräischen Publikum wohlbekannte Zeitjchrltt wird jetzt wieder m Jeiusalrm unter der bewährten med.ä'tion Dr.^ K! a u S n e r T hrrausgegeben- Dos vor uns liegende Heft (Ban,d P8, 3.'Heft) enthält eine Fülle von neuen lüerarischi'u -Arbeilen- In einem großen Artikel behandelt K l a u s N/e-'r./als Fortsetzung zu seinem, erschienenen Werke „lieber den Messias-Gedankm ln der Herligen Schiiit". nnnmrbr däs'elbe Tbema auf Grund der Avokruvhen. Verschieden? apokryphe Schritten, wie „Sefcr Hajowlnn", auch Leprogencsis genannt.' -'„Das Vermächtnis der zwölf Stämme". „Die Lobgesänge- Salomos" werden auk ihre' Entstehungszeit, Äuiorschasr .undvor. allem ihren Inhalt in bezug aus „die m ihnen?.zum ,Ausdruck kommenden mesnanischkn Ideen einer genauen Untersuchung ünterzogen und der Autor zieht daraus wlchtrge Schlüsse aus die Entwicklung des Messianismus m verschiedenen Epochen des jüdiichen Kulturlebens. -- In einer inüreffayten Arbeit vyn Dr. M i r? i n werden dre ethischen Grundlehrrn H i l l e l s mit K^nts Vrinüpirn der geläuterten vraktischen Venmuft verglichen? Del klare, reine wissenschaftliche Stil, wie ,'ihn 5.vor,- dem Autor vor ollen Klatzkrn und D i e.se n d,r,u ck in die Literatur ernaeiübrt haben.!verdient besondere Hervörbebnug. Wcitere^^ .Adhandlunaen sind . die voy ,Dr. B r ü'w e r über eme aieue hebräische Quelle zur Geschichte der Frank-Sekte und von Dr. S I ö.u s ch z über den Ursprung der Hedräer^ein Vergleich der ältesten semitischen Kulturvölker auf Grund von lirchäologischen Forschungsresultaten^'sowie/ein Artikel von -B'a n-.irber 'bas‘ jüdische^G'eM— Vött der schonen Literatur seien bervorMeb'en ein?' sebrschönt "eM päläst'nensische^ Skizze „Im Wagen" von N. I e r ü srch a l m i .und ein Fragment noü Kz^m ch t. Zarte, stimmungsvolle, sprachlich vollkommene Gedickte gibt unö ein neuer Dichter unter dem Preudonym , ..Zur li". S ch r m o n o w , tz veröffentlicht ein Poem, lvelches den Attfentbalt H a l e b ' s' unter den Ruinen des Temvels schildert. Elnioe racresvolttische Besprechungen schlreßen das re chdaltige Bündchen ab.- > 7. N. „Der Jude*. Das 10. Heft dieser gedieg'wn Ztttschnst bat - folgende« Inhalt:' Arnold Zw e i g. Der heuttae deutsch: Antlskmilismus. — Erwm Ko.Hn.- Entwurt einer Arbt>'ts.gkmcinscbast für wisiensebafflickie Wirtschasiseeziehung. — Jakob R abino ta i tz. B alik und die modkrne hebräische Dichtung. — I. A g n o n. Der Verstoßene. N. M. Gelb e r. Znr Geschichte deS Zionismus : Ein ' Projekt einer Juden» kolontsa ion in Palästina aus dem Ja'are 1&&). —* Artur R uvprn, Dre Entmickluna des Genoffenschaftswelens in Palästina — Hugo Bergmann.- Die E nicnng der palä« st'nenstschen Arbeittrschast. -- Moses B-ea 1 i n s o n, Brief aus Italien. — Hans K o l, n. Geschichte —'F. N. S i m ch o n i, Lckeraturgkschichte. — A. Ä. Braw rr, Zu den ^Memoire» des Ber Bolechower". - GerichtssKÄ.. Gatte und Hausfreund. Nach fünfjähriger Kriegsgefangenschaft kehrte der SpiegÄbeleger Leopold A g ne r nach Wien zurück. Seine Frau Henriette war inzwischen mit ihrem Jugendfreund, den Dachdeckermeister-Franz Miehl, in Beziehungen getreten, die zu einer Ehe führen sollten. Der Heimgckehrte war mit der Absicht feiner Frau nicht einverstanden. Die eheliche Gemeinschaft wurde 14 Tage lang ausgenommen; das Ehepaar vertrug sich jedoch nicht und nun machte der illegitime Mann dem Gatten den Vorschlag, die Angelegenheit freundschaftlich a u s z u t r a g e n. Der Ehegatte stellte seine Frau vor die Wahl, sich für ihn oder den anderen zu entscheiden. Darauf erklärte die Frau, daß sie mit Miehl leben wolle. Das war dem Agner nicht, recht und es soll zu Bedrohungen der Frau gekommen sein. Während nun un gegenseitigen Einverständnis der Ehescheidungspwzeß 'eingrleitet wurde, besorgte Miehl eine Wohnung für seine Geliebte, die dem Ehegatten verheimlicht wurde. Der Gatte erstattete darauf 'die Anzeige wegen Entführung und gestern hatte sich Miehl vor dem Einzelrichter Oberlandesgerichtsrat Doktor Hotter zu verantworteir. Er erklärte, er habe Frau Agner nur deshalb in einer anderen Wohnung untergebracht, um sie vor tätlichen Angriffen des Gatten zu schützen. Da ohnedies die gerichtliche Scheidung im Gange war, habe er darin nichts Unerlaubtes erblickt. Der Richter verurteilte den ^Angeklagten unter Anwendung des Milderungsrechtes zu einem Monat strengen Arrests. Prstorettdiebstahr. Einem Vertreter der Oesterreichischen Wasfertfabriks- Aktiengesellschaft wurden eines Tages Pistolen zum Kaufe angetragen und er erkannte sofort, daß diese Waffen vor einiger Zeit an das Gendarmeriebekleidungsamt von .seiner Gesellschaft geliefert worden waren. Die Polizei erhob nun, baß von den vier Kisten mit Pistolen, die das genannte Amt erhalten hatte, zwei erbrochen und 306 Pistolen im Werte von 200.000 Kronen gestohlen worden waren. Die Pistolen waren zum Teil von vcrschiederren Leuten gekauft :md wieder verkauft worden, so baß nur ein kleiuer Teil zustande gebracht werben konnte. Endlich gelang es, die Diebe auszuforschen; eS waren dies die Schlossergehilfen Rudolf Thorwartl und Robert Just, die in den Räumen des GeudarmeriebekleidungsamtLs Arbeiten verrichtet, die Kisten geöffnet und' ihnen die Pistolen entnommen hatten. Gestern hatten sich die beiden vor dem Schöffengericht wegen Diebstahls zu verantworten. Sie waren geständig, bestritten' aber, eine so große Zahl von Pistole,! entweirdet zu haben. Nach ihnen dürften noch andere Personen aus den schon geöffneten Kisten Waffen genommen haben. Der Gerichtshof erkannte die beiden Angeklagten schuldig- und verurteilte Thorwartl zu sechs Monaten nnd Just zu sieben Monates schweren Kerkers. ,1 Sportpalast BLotgyad^Wäen IE, Prater Internationale ßadrennen bestritten von crstklassigeu deutschen, Österreichischen und ungarischen Rennfahrern I. Renntag: Hente, Sonntag Bebirin halb 3 Ubr nachmittags 87A Sieben Rennen mit Vornnd Zwischenläufen Konzert der KapelleWacok Sport. Vrgimr der Meisters ch aftskAmpfe. Heute beginnt - die Frühjahrsserie der Meisterschaft. Die Vereine haben alles daran gesetzt, di« Sportplätze in spielfähigen Zustand zu versetzen, so. daß nrit der Austragung sämtlicher angesetzten Spiel« ^zu rechnen ist.! In Floridsdorf kommen die Spiele H'akoah^ Admira auf dem Admira-Platz und F.A. C.-- Amateure auf dem F.A. C.-Platz zur Austragung. Beide Spiele werden gleichwertige Kämpfe zeitigen. Die Gast-> mannschafleir Hakavh und Amateure sind technisch und' taktisch wohl über ihre Gegner zu stellen, aber sowohl Admira als auch F. A. C. stellen äußerst robuste unft ambitioniert kämpfende Mannschaften, so daß der Aus-, gang der Spiele nicht völlig sicher ist.; Rapid spielt in Hütteldorf gegen den Simmering er Sportklub,'der nach dem Abgang Swatofch' und Pacistas Mühe'haben wird, einer schrverew. Niederlage zu entgehen. Gleich falls in HüttelLorf kommt das Spiel Herjh arge gen Vienna zur Austragung. Die Döblinger müssen auf ihre Neu-Akquisitionen noch verzichten, trotzdem werden sie alles daransetzen, nicht ohne Punktegewinn hervorzugehen. - Der Wiener Sportklub hat den W.A. F. zu Gaste, bei dem-es zurzeit wieder gehörig kriselt. Di« Dornbacher dürsten einer.: sicheren Sieg erringen. In der z w e i t e n K l a s s e finden folgende MeisterschaftSspiele statt: Ostmark—Sturm 07, Donaustadt-' Ottakringer Sportklub, Rennweg—Cricket, Red Star-^-' Ober-St. Veit, Slovan—Wiener Bewegungsspiele^ Nußdorf—Baumgarten. * Der W-A. C. trägt ein Freundschaftsspiel gegen den Wiener Bewegungs-Sportklub aus, das eventuell die Drittklassigen siegreich sehen könnte. Die heutigen Radrennen. Hmtr findet auf der neck errichteten Radrennbahn in der Rotunde die erste öffentliche Veranstaltung statt. 'Das Programm des Eröffnungstages werst internationale Besetzung auf. Sicbm Rcnncn kommen zur Austragung, an denen nicht nur die beste« Wiener Amateuriahrer, sondern auch vorzügliche Berufsfahrer aus Deutschland und Ungarn ittlnebmen. LLnderwettspiele des Oesterreichischen Frrtz-all- Verdandes. Der Oesterreichische Fußball-Verband hat in de« heurigen Frühjahrssaison ein sehr umfangreiches Pro» gramm abzuwickeln. Am 25. März treten in Wien auf. dem Simmsringer Sportplatz Schwedens Repräsentative an, dann folgt das Auswahlspiel gegen Ungarn auf der gleichen Sportanlage am 24. April, Am 29. April reist die Auswahlmannschaft in die Schweiz-ab und spielt am 1. Mai gegen die Nationale Mannschaft der Eidgenossenschaft in Basel oder Bern. Von dort geht die Reise nach Deutschland, wo am) 5. Mai der Länderwettkampf Oesterreich—Deutschland' stattfindet. DerAustragungsort ist noch nicht sicher. Am ehesten kommen Leipzig oder Berlin in Betracht. Den Abschluß der großzügigen Expedition, die von 20 Personen bestritten wird, bildet das Treffen gegen SÄ»-, deutschland am Z. Mai iu Nürnberg. Vom Sportklub Hagibor, Prag. Der Sportklub Hagibor/ Prag, hat in den kchte« ALonaten einen großen Aufschwung genommen. Men Sektionen voran marschiert die Fußballsektion. Die Sektionhat vier Fußballmannschaften, siebeir Zöglings- und' zwei Hochschulmannschaften und hat als Trainer den, allseits! bekannten Sportsmann Kozeluh engagiert. Die erste Mannschaft, durch rreue, hochklassige Spieler verstärkt, hat m dieser Saison den schwersten Kampf vor sich, in der tschechischen und deutschen ersten Klasse eine wichtige Rolle zu spielen; aus dev ALLGEMEINE DEPOSITEN-BANK WIEN, I. SCHOTTENSA&SE 1. GEGRÜNDET 1871. DANK' UND WECHSELHAUS: L KÜUSWRATBIN&!4. Wiener Wechselstuben« vll, Neabaugssse 44 I. Telnfsltstrssse 2 VIII. Joselslidterstrssse 64 L Rbienturmstrawe 39 XII. Koppreitergusc 2 I. Ftjox Josefs-Kai ST XIII. Breitenseentratee 6 II. Taboretmse 7 XIII. Hietzingcr Hauptstr. 3 in. Hauptstrasse 10 XIV. Mariahitferstrasae 106 IV. Rainerpiate 2 XIV. Sparkassaplatz 1 IV. Wiednergürtel 10 XVII. cfttalcringerstraBse 84 ¥H. McnshBIsrsIiasseTtb XVHL WShrineorstrasse 84 Helen« Baden d. Wie». Caernowit* az. Innsbruck, Lins, Steyr, St PSI* i, Villach. Exposituren: Knittel* leid. Vöcklabruck. Iktienkapitnl und Reserven: J&£ 480,000.000; sorgt siratUche Baftkgkschcfte uad< unhielle Transaktionen zu des tat*[ todeste! fiedhupuase. J