Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 737 (13.2.1921)
- Date
- 1921-02-13
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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',r.egöc'4* L—.. Wien, Sönnla- Wiener MorgenLeiL«»- 13. Februar 1V21 St t.T'Sfl LstenS schon in der nächsten Zukunft bei den maßgLöen- FakLoren die ihm gebührende Beachtung finden wird. In der dritten Resolution werden die bisherigen , erschlichen Versuche besprochen, mit Hilfe der russischen Generale Koltschak, Deniki.n und Wrynge! das «lte Rußland in seinen alten Grenzen wieder herzu» istellen. Der Nationalrat ist der Meinung, daß diese Bestrebungen der Russen mit dem Selbstbestimmungs» irecht der Völker in Widerspruch stehen und 'daß diese Politik der Ententemächte unrichtig ist. Rußland , ist mittels. Gewalt entstanden und wurde durch die Revo» Dfton endgültig zerschmettett. Durch die Unterstützung der reaktionären rüstischen Kreise wurde jsttit die Stellung der russischen Bolschewiken gefestigt.. In der vierten Resolution ist vom polnischen Zmpe.rialismus die Rede. Durch gewisse. West» Daaten ermuntert, begann Polen einen ungerechten Krieg mit der Westukraine und besetzte auf Grund des Beschlusses des Obersten Rates vom 11. Juli f 919 das jGebiet der westukrainischen Republik. In dem Beschluß bes Obersten Rates war die endgültige Entscheidung über dieses Gebiet dem Selbstbstimmungsrecht seiner Bevölkerung Vorbehalten worden. Das Vorgehen der Dolen in Ostgalizien widerspricht jedoch diesem. Beschluß. Das ukrainische.Volk kann die Ansprüche Polens auf. Astgaligren sowie auf andere westliche Gebiete der Ukraine nie und unter keiner Bedingung Anerkennen: es fordert die Beseitigung der polnischen Okkupation, damit dem ukrainischen Volk die Möglichkeit geboten wird, sein Selbsthestimmungsrecht cnrszriijben. - In der fünften Resolution wird der bekannte War» Schauer Vertrag Petljuras mit Polen vom 22. April 1920 besprochen Dieser hat zu keinem Erfolg geführt. La Polen ihn nicht einhielt, indem es in Riga Friedensverhandlungen mit Sowjetrußland ein» Teitete. Das' ukrainische Volk kann für diesen Vertrag Verne Verantwortung übernehmen. * Die sechste Resolution befaßt sich mit der Politik .Der Enteiste in bezug auf Sowjetrußland. Die Ententemächte sind mit Rücksicht auf die gesteigerte bolschewikr» sche Propaganda im Westen und die immer bedrohlichere wirtschaftliche' Lage Europas gezwungen, mit den Sow» zets einen Frieden zu schließen. Der Nationalrat stellt jedoch fest,' daß, solange die Urkraine okkupiert ist, von einem d au er n d e n Frieden in Europa keine Rede jfem kann. . In der siebenten Resolution wird in bezug aus die Dkkupation der.Ukraine durch die russischen BoI* Ichewiken erflärt, daß die sogenannte ukrainische Sowjetregierung im Charkow eine aufgezwungene Okkupationsregierung , ist, gegen die sogar die Ukrainischen.Kommunisten, kgmpfem . Diese Regierung Wurde von Moskau aus zwecks Irreführung gewisser Kreise, besonders aber der Arbeitermasfen. der Delt eingesetzt . und bildet nur eine Expositur der Moskauer Sowjets. Das ukrainische Volk hält daher alle Verträge dieser Regierung, die von ihr im Namen der Ukraine geschlossen'werden und sich auf die Ukraine beziehen, für ungültig. { ' In der achten Resolution wird' unter Hinweis auf Die Anerkennung, einzelner russischer Rand» staapen durch die Westmächte die Hoffnung ausge» drückt,. daß diese in rhrym eigenen Interesse demnächst auch die U n a b h ä n g i g k e i t der Ukraine anerkennen werden. . Die neunte Resolution .besaßt Ach mit den drei ukrainischen Staatszentren, der Westukraine, der Dstrckrarne - und dem Kuhangebiet. M. wich darin erklärt, daß diese drei Zentren ein und dasselbe Ziel,, das ist die Errichtung eines aus allen ukrainischen..Gebieten bestehenden souveränen ukrainischen Staates anstreben sollen. In der zehnten Resolution wird über die Aufgaben der Rada gesprochen, die darin bestehen, dem ukrainische» Volk. in seinem Kampf um die eigene' Staatlichkeit moralisch beizustehen. In der Nachmittagssitzung wurde ein Aufruf an das ukrainische Volk verlesen, in dem die Geschichte des Freiheitskampfes der Ukrainer geschildert und auf die schweren Ausgaben hingewiesen wird, deren'Lösung'mit Rücksicht auf die unentschiedene Lage im Osten bevorsteht. Der allukrainifche Nationalrat appelliert an die patriotischen Gefühle der ukrainischen Nation und be»' tont, daß nur die Einigkeit aller Bevölkerungskreise die Verwirklichung der..nationalen Ideale ermöglichen kann. Das Parlament. In dieser Woche werben die Ansschüsse des Nättonalrates fleißig tagen, um dis ihnen, zugew.iesenen Arbeiten zu erledigen. Zu diesem Behufe findet keine Plenarsitzung statt. Das Plenum dütfte 'erst wieder in der zweitnächsten Woche zusammen treten. Morgen setzt der Justizausschuß feine Debatte über das. Preistreibergesetz fort und am Dienstag hält 'der Finauz- und Budgetausschuß, wieder eine Beratung ab, um zunächst die Devisen-, und Valutenvorlage zu beraten, woraus dann der Nachtrag' zum Staatsvoranschlag verhandelt werden soll. Mit b?r Erledigung des Nachtrages hat die Budgetvorlage den Ausschuß passiert und kann dann ins Plenum des Nationalrates kommen, wo sie noch vor Eintritt in die Osterferien absolviert werden soll.- Der Unterausschuß für Berfassungsfragen wurde gleichfalls für übermorgen einbernsen, um die Vorlage über die Errichtung von Bezirksvertretungen, die an Stelle der Mzirkshauptmannschaften kommen sollen, zu verhandeln. Mit der Borlage über eine besondere Bvotauflage für das Jahr .1921 befaßte sich gestern nachmittags eine unter dem Vorsitz ksts Bundesministers für Land- und Forstwirtschaft. H a u ei s einberufene Sitzung. der agrarischen Vertreter, der auch die Bundesminister für Finanzen Dr. Grimm und Ernährungsminister Dokwr' Grünberger anwöhnten. Die agrarischen Nativnatzäte erklärten in her sa,st dreistündigen Beratung, baß sie. der BrytauMg^,., wie sie im vorliegenden 'GeDtzentwurf gedacht .sei, ihve Zustimmung nicht geben. Es wurde daher von sämtlichen Redneiür ein« Abänderung der Vorlage verlangt und be8hall» beschlossen, ein dreigliedriges Subkomitee einzu-, setzen, das noch im Lause' dieses?Nsnats Gegenvorschläge auszuarbeiten hat. Der Budgetausschuß schloß gestn" die Beratung des Heeresetats ab- - Ncue Lohnfarderungen der Landarbeiter. Gefährdung dev Dsvpflegung der BeoölLerang. Die „LandtoysHorresporHenz" meidet: Gegenwärtig istz ein Teilstreik der landwirtschaftlichen Arbeiter wtt M a r ch»' f e ld bis Hohenau im G<mge, der.zwar nicht von der Ge»j Werkschaft der Landarbeiter veranlaßt wurde, aber auf be»! deutende Forderungen der Landarbeiter zuvückzuführen ist.! Die Forderungen,' welche die Gewerkschaft ausgestellt hat, bezwecken eine Sgprozitntig« Lohnerhöhung unh werden jetzt erhoben. ' Um die Lcchstovdsvungen zu decken, müßte der Gest treidchöchstpreis auf daS Vierfache echöht^werden. Der Staat müßte vier Milliarden für rahomerteS Mehl zu* schießen, das Bestreben - nirch Zerstörung der landwirtschaftlichen Erzeugung müßte aufhören oder die verbrauchende Bevölkerung müßte eine üngehsure Mehrbelastung erfahren.' Am 16.' d. M. beginnen die Verhandlungen über die Forderungen der landwirtschaftlichen Arbeiterschaft Gegen- wärtig versehest die läckdwirtschaftlichen Arbeiter trotz des Streiks die Bichpflege; wenn diese eingestellt werden sollte, müßte der Viehbestand zmn Teil ausgelassen werden mrd die Fleischversorgung der Bevölkerung eine große Einbuße' erleiden. ' Die österreichische Frage. . ErklarRUge«» de« rschecbo florvabifche» ÄußerrMinisier-r. , ' .Der tschechp-.slpwakische Minister ' des Aeußern Doktor .Benefch erüärte. seinem/.Vertreter,des-'»Petit Parisien" .. gegenüber, er sei mit den .italienischen Staatsmännern in zahlreichen Punkten .sir einem Einvernehmen gelangt. Es . sei. nacheinander..,xüber ..O e st erreich, U n g ä r n, die \ Dynasti e.. H a.p sburg und über die R ü tzl ain d gegen, ' / über einzunehmende Äbwartende Haltung 'gesprochen. worden. Die . Grundsätze , MeS , italienisch-st'checho-slowakischLN... Ab-; kommenS seien ausgestellt und die Probleme,., die .auf der,, demnächst, stattfindendeu.Konferenz in. Pörtorose zur. Besprechungen.kommen Werden, erörtert. Myrden^ Durch bi« : Wiederaufnahme der Produktion und des: Warenaustausches.. werden wir, fügte der Mrüster.hingm die .Entwicklung aller :' Staaten Mitteleuropas sichern, wobei.ein jeder seine politische Unabhängigkeit wahrt. Durch dasselbe. Verfahren wird. auch Oesterreich gerettet werden . können. . Oesterreich werde beginnen müssen, sich mit seinen Hilfsquellen und seiner Arbeit selbst.zu helfen, die Großmächte werden. es vaber untenstützen. . SchKAer i« Paris. W« die ..Politische Korrespondenz" erfährt, ist der'' Sektibüschef ^rm''BundesminisLerium für Aeußeres Doktor Schüller heute nach Paris"äbgereist, um dort an den. BerhaMüngen< über, -ft KreditaLtionen teUzuuehmen: Otto Pohl im Wie«. . Wien. 12. Februar. .Wie die „Politische Ldürrespondenz" erfahrt, ist. der,,Leiter der österreichtschen Kriegsgefangenenmrstion in Moskau'Otto Pohl zur Berichterstattung for. Wien eingetroffen. gigwwwiwa-egui» WB iMf iamhw* Me Ausgrabungen in Tiberias Bor einem zahlreichen Publikum, unter dem sich der. Oberkommiffar spwie^ viele christliche und arabische Gelehrte befanden, .hielt der Delegierte des hebräischen Ausgrabungsinstituts Profeffor Dr. Slouschz in Jerusalem einen inter» jesianten Vortrag über die von ihm geleiteten Ausgrabungenbei Liberias, die sehr reiches und wertvolles Material zutage brachten. Die Initiative zu diesen Arbeiten ging von den am Straßenbau beschäftigten Chaluzim aus. Diese fanden, während ihrer Arbeit verschiedene altertümliche Geräte, Ton- und Glassorten» sandten Berichte darüber an das hebräische Ausgrabungsinstitut undforderten die Gesellschaft auf» hinzukommen und wertere wiffenschaftliche ^Forschungen vorzunehmen. Am 12. Kislew begannen die. Ausgrabungen in der Nähe der Heißquellen von Liberias, nicht, weit vom Grabe des Rabbi Meir Bal-Nes, unter den. Gräbern des N. Kobane und R. Jeremia. Slouschz fand Spuren von alten jüdischen Ruinen, ein zerstörtes Tor, eine Marryortafel und darauf Menorah und Schofar, die nicht zu. tief im.,.Erdboden vorgefunden wurden. Mit großer Spapnung wurde 7 die Arbeit fortgesetzt. In einer Tiefe von anbeMM. Metern fanden sich die ersten. Steine einer Mauer, Anzeichen für einen .Synagogenbau. Die Vermutungen. täuschten nicht. Bei weiteren Grabungen fanden sich Krüge, , Glas- und Axonze». gerate, Steinsachen und Leuchter im, echten, altertümlichen jüdischen Stile (usth zwar jüdisch-byzantinisch). . Am 16. KiÄew fand man in einer Tiefe von 3 Meter 80 Zentimeter einen Fußhoden aus Marmor; darunter wurden ein Kanal und eine sehr altertümliche Grundmauer entdeckt. Die. Breite des Fußbcä»enS betragt 186 Zentimeter. Am Ende desselben befand sich> eine ^Stufe> die zum zweiten Fußboden führte. Nachdem dieser" letzte gereinigt war, erschienen zwei Fassaden vgn Märmörsäulen» auf der einen ein Plastisch gehauener Leuchter und ein Bronzestück, das die Fassade mit der Säule verband. Die hervorstehende Menorah befindet -sich an den drei Seiten der Saute, während die vierte in der'Wand ist. Bei'tier Säule'^wurden zwei'Mosaik» tafeln ersichtlich, in drei Farben schillernd, grün» hellgrau mtb Elan. Der Wand gegenüber steht eine Saulenveihe, jede Säule 170 Zentimeter von btt anderen entfewt. Eine ähnüKe Reitze befindet sich in Kifar Aachum» jenseits de- Amereth. Hinter der Säulenreihe beflndet stch ein Fußboden aus Stein» der nicht ganz untersucht, wurde. Es wuchen Ausgrabungen in einer Fläche von 10 Meter Länge nnd 8& Meter Breite vorgsyommen. In einer demnächst erscheinenden Samraelschrift will Slouschz alle Beweisgründe dafür auseinandersetzen, daß diese Synagoge die im. palästinensischen Talmud unter , den. dort aufgezählten 13 Synagogen von Liberias . mit dem Namen »Synagoge der Heißquellen des Tanaiten R. Meir" bezeichnete Synagoge ist. * . Am 27. Kislew begann eine neue Ausgrabung, um die Fortsetzung der altertümlichen Mauer beim Kanal, nördlich vom ersten Aüsgrabungsort, herguSzuftnden. Nach drei Tagen erschien in einer Tiefe von zwei Metern eine Reihe großer Steine. Nach einer Woche fanden stch Ruinen verschiedener Gebäude, vier Lehmschichten., Jeder Stein, hat eine Breite, von 64 Zentimetern und eine. Höhe Von 60 Zentimetern. Die dritte und vierte Schichte sind viel höher als die anderen; sie sind aus Basaltsteinen, ohne Mörtel und Lehm, .gebaut. Diesen Bau mutz man spätest e n s der Epoche von HerodeS Antipater und Agrippa jf..zuschreiben.; In einer Tiefe' von 3si Meter erschien ein Wasser'-^ leitungskanal, der früher in Liberias war... Diese Entdeckungist von,.sehr großem -Wert. Es wurde ein altertumUcher Wasserleitungsranal vorgefunden, ganz aus. Etein> ein vorzüglich erhaltenem Bau, als wäre er unlängst erst aüsgeführt' worden. Die beiden Enden. deS Kanals wurden schon vörgefunden, Er hat eine Breite von 40 Zentimetern. "Das M-, stehen dieses-Kanals weist auf ein geordnetes Lehen,-das früher in Liberias herrschte, auf die schwere Arbeit, die einst die Juden qusführten,. hin, und der Industrie- und/Kunststil ' zeigt, daß die Juden von Liberias nicht bloß Thorag.lehrte, Poeten , und Grammatiker waren. } Später wurde eine enge Kammer vorgefunden, t« der sich ein kleiner Sarg von 88 Zentimeter und darin ein Kinderskelett befand. Weiter kamen noch Gräber ->um Vori schein^ vier große Särge und althebraische Äilderrelief^ l In einem Sarg war ein ManneSskelett mit emem ganzen- . Decher in der Hand' (wahrscheinlich zum Händewasch.-n bei l der Auferstehung bestimmt). Auf dem vierten . Sarg war ein Relief deS LempeltoreS,' fast genau wie die Abbildung deS Tempeltoretz auf den Münseu des Bar-Lockba (ä** wichtiger Fingerzeig für die Epoche dieser Gräber t), und eine griechische Uvberschrist: „Das ist das Grab' des Eüfidor, Ratsmiiglieid. Er lebte' . foundsoviele Jahre.'" (Die Jahre»- anzähl ist verwischt.)- Bei alledem , sind keine Zeichen christlichex oder heidnischer. Zeiten, vielrnehr sind es rein jüdische Nelieföildcr. Nach P. Vincent soll dies ein Grab eines der Synedrionmi.Lglieder. fein. .Die Arbeit, berichtet Slouschz, wurde immer schtvieri» ger und ich>wollte sie unterbrechen. Da veranstalteten meine Arbeiter einen „Streik". Sie . ließen, mir ein Schreiben zukommen, wenn ich. die Arbeit, nicht fortsohe, würden sie eß selbst tun. DaS Interesse der jüdischen Arbeiter an diesem wissenschaftlichen Werke war ein. sehr starkes. Mit seltener Aufopferung taten sie mit — ich mußte ihrer Forderung nach» . geben, - Unsere Arbeit lohnte sich. Wir fanden viele Mräler, welche nach unserer Ansicht und,der.- der anderen christlichen Gelehrten die G r ä -b e r d e s S y n t b t i Ö n sind. Wählend die „Heitzquellen-Synagoge" , sehr altertüinlich' ist, scheinen die Gräber aus dem dritten Jahrhundert nach. gewöhnlicher Zeitrechnung-zu seini ' - Ich weise'auf,, die in Liberias bis auf den heutige» Tag-lebendig gebliabene Sage hin, daß die im^ Talmud erwähnten 24.000' -Schülex d«S R. Akiba, die um Aufstand des Bar-Kochba für die Freiheit ihres Vaterlandes gefallen sind, in der Umgebung von Liberias bestattet sind. . Um dieselbe Zeit. —. erzählt.der. Vortragende bekam ich dic^ Mitteilung, daß die Regierung an. einer änderen Stelle in Tiberias^mne^'WasierleMngSkastD'gräbe-lüild rch wurde aufgefordert, -das dort gefundene Material ' wisiänschaftlich zu rmterftchsn. Auch , dort wurden Gräber, in e:n^ Tiefe. von/. 180 Aqntim.eter vorgefunden. He? .Typus dieser Gräber ist.derselbe, den tch seinerzeft in Äfnka als den aus'der Epoche. der, Geonim stammenden entdeckte. Es sind' dies künstlich errlchtete Gräber aus je'drei' Steinen.,, Ue'ver diesen Gräbern' wieder eine Reihe aus späterer Zeit bis zum Grabe dcö Maimostid.es, der..kurze Zeit vor der / Zerstörung Liberias' im 13. Jahrhstndert bestattet wurde. Die weiteren Forschungen, zusammen mit dem Chacham aus Tiberiäs, Dr. Jakob Tolidans, unternommen, ergaben auch Inschriften auS der Zeit der Gconim und anderes ' antiker Gelehrtest M ist kein.Zweifel, daß wir cs hier «ft einem sehr alten Friedhof zu,i»n habest'und die weiterest /