Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 734 (10.2.1921)
- Date
- 1921-02-10
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
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jjffielF tofeit, Donnerslüg Wiener Mvraevzerrrtns 10. Februar 1921 - All. Durch -re neuen Bestimmungen soll auch dem Handel prit Geschäftslokalen. gesteuert werden. - . . . AuS dem Rathaus wird hiezu mitgeteU: Die Kutch* imachting der Landesregierung, durch die die Anforderung von Nohnungen und Geschäftslokalen neu geregelt werden wird» geht von dem Grundsatz aus. datz in Hinkunft alle Wohn««- gen und Geschäftslokale, bezüglich deren die objektiven Voraussetzungen für die Anforderung gegeben sind, generell als angefordert gelten, ohne datz, wie tiSher, ein besonderer Beschluß die Anforderung aussprechen mutz. An dieses generelle Anforderungsrecht werden nunmehr auch nutzer den Wohnungen im engeren Sinne des Wortes auch Kanzleien und Gefcha ftslokal« ganz allgemein Linbezogen fein. Gegenwärtig könn'en Doppelwohnungs« nur bann angefordert werden, wenn sie im Wiener Wohngebiet gelegen sind, daS sich nicht vollständig mit dem Wiener Ge- «ieindegebiek deckt. Nese Bestimmung wird dahin äbge» ändert, datz es in Hinkunft gleichgültig sein wird, ob sich die zweite Wohnung im Wiener Wohngebiet befindet.- Hat jemand eine zweite Wohnung wo immer, so wird seine Wohnung im Wiener Wohngebiet nur. dann von der Anforderung freibleiben, wenn er zwingende Gründe Nachweisen kann, datz er in Wien wohnen mutz. Bezüglich der Hberzgßljgeu Wohyrgume galt bisher der Grundsatz, datz bei Wohnungen mit mehp als drei WobnrSumen die Zahl der Zimmer um nicht mehr als einen Raum die der Bewohner übersteigen darf. Feder danach Lkerzählig befundene Raum war anzufordern. Dabei wurden oll? den Hausstand bildenden Bewohner in der Zählung als vollberechtigt anerkannt. Diese Bestimmung soll nun e,ue Einschränkung insofern erfahren, als Kinder' unter zehn Fahren in dieser Beziehung nicht mehr als vollberechtigt zu. gelten haben werden und nur für je zwei Kinder unter zehn Fahren ein Wohnraum beansprucht werden kann. Die überzähligen, unbenutzten oder unzulänglich benützten Wohnungen und einzelnen Wohnräume gelten als angefordert. Die Wohnungen, beziehungsweise Wohnräume, werd'en von hem Augenblick als angeforbert gelten, in dem das gegenwärtige Mietverhältnis, sei es durch Kündigung, sei rS durch Tod oder Abreise des derzeitigen WohnungsinhaberS erchet. Eine »freihändige* Vermietung erscheint in Hinkunft ausgeschlossen. Besondere Bestimmungen enthält die neue Verordnung Zugunsten der Hausbesorger. Heute kann der Hauseigentümer dem Hausbesorger küuvigen und über die «ach Ablauf der Kündigungsfrist freiwerdende Hausbesorger- Wohnung verfügen. In Hinkunft wird die auf diese Weise freiwerdende Wohnung ebenfalls als angefordert gelten, so daß ihre Weitervermietung nicht mehr in der Befugnis des Hauseigentümers liegen wird. Die Strafbestimmungen werden außerordentlich verschärft. Die Geldstrafen werden von der bisherigen Maximalhöhe von 5000 Kronen bis zu einer halben Million ausgedehnt und die vorgesehenen Arreststrgfen werden eine wesentliche Erhöhung erfahren. ’ Flecktyphus in Baden. Den vereinzelten FleckiyphuSsällm, welche nach Die» e'll* DSschlepVt wurdm. folgen nun auch emzrlne Erkrankungen außer« halb Wien-. Bei zwei Fam km. wlch? a»S Italien zugereist «ch l» einem Badmer Sanatorium abgest'egen sin-, wurde Fleckttzphns festgestellt. Die Insekt on ist kwkisill-ß agf der Bahnfahrt von Italien nach Wtrn erfolgt. Die SanitgtS' bchK'de ordnete die sofort ge Ueberiübrung der beiden erkrankten -amiljen ft t w a zehn Personen) in die Jnsek,onSahftckurg des öffentlichen K,ankmhauseS in Baden an. Die Elsenbahnkatastrophe in Fellxdorf. D«r Lokomotivführer Rudolf Gstötterbauer des VLtereilzuges, der durch Uebersehen der Lichtsignale in den Schnellzug hineingefahren und'dadurch daS groß« Unglück bei Iellxdors verschuldet haben soll, wurde im Auftrag der Staats-- . anwa'.tschast Wiener-Neustadt in Hast genommen. Die Verhaftung erfolgte nach Aufnahme eines gerichtlichen Lvkalchrgenschrines an der Ung'.Kcksstüle und ugch Einvernahme des Beschuldigten. «eltere PodeSfßtte. Der 38jShrigs Hugo Groß, Gesellschafter der Firma Groß u. Bruder. 3. Bezirk, Mqrxergafse, ferner der ÜOfShrige HuA Perl mann, 9. Bezirk, Severingasse, ftnd im Wiener- Aeustiidter Krankenhaus ihren Verletzungen erleget»* Das Urhebeyregistrr. PasBundesgcketzdlatj enthält eineVervidnung betz Bupdts. MM'stniumS für Justiz beuchend, das si, Heber, eg,ster. Di jelhe bestimmt: Die Anmeleunge« -um U,drbmtgiste> baden ivlgenoe Angabe« z« enthalten: t. den Ramm. die Belchä tgung. hrn Wohnort und die Staatsbürgttschqfl des Urlicbcis: S. die gqtage Bezeichnung de- Wmkxß mpd iemer Gq jung. pej Przlagswelkm insbesondere den volsen Titel. dre'Zahl der Abierlungeg (Bavhs, Berichte, Hck'e. Blätter) und ter Smen; 8. die Cit der Her- 6fror! chung de- Welkes 6. sird Gei.): 4, Jahr und ©r| der 55r össentl ckunp; 5. den Decknamen des ÜrtiebrrS oder die Angäbe, baß daS Werk obne Neununa emrS NamrnS ve>öffeniiicht wurde; 8. falls b:c Urheber die Humftknng nicht selbst vornimmt, den Ramen, die Bcschä tigung und den Wphnö« deS Anmelder-. . Die Enwagung wird gegen Mfon« Hbw Gchtzbr dg, K 200 für jedede,'andere Werk (ff 4??0rtztysmm«N. sine bemerkenswerte Vapstelnspeade füx tza» üdifche Reich, Die Zepttaltzr- JüttM« Rational ien, ll., ZirkuSgaffeL-t. här sich kürzlich an die F„m< •HWf... . . . f-nhs, Wien, ll., ZirkuSgasse här sich kürzlich an dlr Fnma Heinrich tzranckS Söhne in Li« z gewendet, die wöhftnd des Kueges als rrsie ll SVOÜ für die damals ein gefühlte »Kuegft indipende pes Jüdischen RsiionasionhS^ gegxbxn hglte und Letzte Nachrichten. Deutschland wird nicht unterschreiben. Aeutzerungen de-Prinzen Max von Baden. London, 9. Februar. . (Wolsf.) In einer Unterredung mit dem Berliner Berichterstatter der „Daria News" erklärte Prinz Max pon Boden,.die Staatsmänner der Entente wüßten wohldatz die in Paris .aufgestellten Forderungen unerfüllbar seien. Unmögliche Bedingungen wurden Deutschland auferlegt, dalnst hje -ngedroliteu' Sstnktionsn zur Durchführung gebrächt werden können. ' Diese 'Sanktionen -7das Ziel der -Franzosen ----- sollen den Verfall' Deutschlands hs« wirken. ^urch die. Durchführung der Sanktionen lglly der Ruin Deutschlands vollendet werden. fPrinz M.rx sagte, die" Nßgiernng -Fehronhach und Simons wer^e nicht untUschrMen.^ Wir sind, erklärte Prinz Max, eher bereit/.uns' in dis Katastrophe, die der Einmarsch französischer Truppen und die Besetzung des gehietes nach sich ziehen werden, zu schicken, als »'lt eigener Land unseren Kindern uyd Enkeln Ketten gnzulegen, die-unh jetzt fesseln. Bayer« gegen die Entwaffnung und Auslösung der Einwohnerrvehre«. V>!>Ak», 8, MrMk, (WM.) Eins anitNche MH t'eiluug besagt: Die Berliner Besprechung der'Staats¬ und Ministerpräsidenten vom 5, Februar hat iri Payern Veranlassung zu eingehenden, Beratungen sowohl im Ministßrrg^. tpik Iw WKotze der ftoaliti-nSpaMen, gegeben. Im Mittelpunkt der Verhandlungen.steht die Fordeirung der ffsttwaffnung unh Auflösung der Einwohnsrwöhren, deren Beibehaltung für Bayern nach wie por nach per ühereinstiMmendM Anschauung aller beteiligten Faktoren eipy Lebensfrage bildet. Dieser Standpunkt, der ausschließlich durch die Sorge für den staatlichen Wiederaufbau bestimmt wftd, kann auch durch die neue Lage nicht umgestoßen werden. Hiebei stand die E i n h e i t des Reiches für alle Beteiligten a u ß e r F r a g e. Eine Zwangsanleihe i» Polen. Warschau, 9. Fehruap. (Wolfs.) Finanzministcr Stec^kowsky hat sich entichloss^n, pon H.'m Gesetz über die Zwang/anlejhe Geb auch zu machen und hat den Vizeminister Rybarsky. mit her Ausarbeitung einer dies" bezüglichen Verfügung beauftragt. Der Entwurf der Verfügung ist demMinisterrat bereits zur Begutachtung d^rgelegt worden. Unabhängig davon wird der Entwurf über die einmalige Vermögensabgabe heratsn. bat sie. drm Jüdisch n NationalwndS bei feinen Bestrebungen mt Schaffung eines Judrnsta Irs ln Palästina m «nie.fißucit. Dem Blick lag ein Aufruf bei, in dem rur Svende von Bausteinen iür daS Dritie jüdi che Reich m der Höhe von ll Sl'Ovo mgunsten d(s südlichen Nalionalfouds nufflc bibert wurde. Dre n \ dit i ü b u f ch > Fiima hat dem Jüdischen Na'iotialwuds einen Baustein om'dm t uvd dlcks Wldmuna m't dev brstry Wünschen für haS Gclingen der jüd'-chen BaM'ache bealutet. * Professor Max Dvorak gestorben. Bor tune« ist P:»k. Dr Map Dvorak, der. belann'e Kunsthrstor'ker der ener Nniveisttät, inMrußbach plötzlich gestorb n. Er we lle beim G'afen Almen zu Bcknch unh f Ute in den nächsten Tanm nach Wien miückkcblen. Pro». Dvorak stnyd erst in der Mu-e der P srrigeljabx'- Er war. % per der der, priaaensjen Aünsthcktorikcr und genoß als Lriner prosie Pemb'beit. Bor rmiaen Jabren war ex Gegenstand der beitlgsien An'eindungen durch die deut chnauonalen Hetzer, d« hem Gelehrt n f'ckech'sche Hbkpnst yorwarfep. * Eine Hils-aktirn dex fsidifchen Gifenbohner H-flaydS, Wix erhallen folgende Zu'chnft: D p pvt rfeujgle rngne AvA'.chun erachtet es als seine Pflichtnamenß: er Yrgamiativn jüerscher Ange'ttklter m öffentlichen Diensten Oellenelchs ihitn bolläi'dl chm Kolleoen iE'smbahndireltion Utrecht) fOc d e mit Ei'olg durchg fsihtte H^lfsostion. namenft'ch dem Luter der Altivn Kenn A, -kroyspetler. Pan helkadk öt und H^rln 8. van Meer, Cprinqweg 2L, be re m Uireckt. h emit öffentlich d n wärmsten Dank äirsmrprechm Wien im stedrnar 1921. Dr. R. Glücklich. Dvm uu, Dr. S. Morgmsltl«, Lchrislführer. 3*9- E- Berger. Sniner. * Die royende« Woh«r»«gen. In einem La,bachrr Blgtt le rn wir: U einem Ttyckarlcise ter Cüdl'aby lebte« «0 Familien »u W g g g 0 n S. Da die Vabn da- Wut'e notw^d^a brauchte, wurden Sams»ag die Waagonß einfach nach der Milch von La'barb sielcgimen Station B r e s ö w 1 tz gesckobr«. Nun begaÄnen die Wagoonbewohner E nfprache zu erheben, weil sie m ganz neue ^eben^Qrrfiqlniiie gesteht rcuibep und bit Kinder pus Pcn Schulen n(hmm müssen. 9 m Laibachs«? Apde« a« VgraW zuflemjesß«. ^Lalhack «>M uns mitacttltz daß die bozftgey Jude« dcr KiiltiiSgemcmte -n A g r a m zvgewscken wo>den sind. 0 Linken per Sebftt«mmeltireife in Enylaud Aus L 0 vd -n meldet em Funsipruch: Der engl-'che Lebt«Sm«ttl? kont,oster hat ein wcktcres Linken der Preise für die w'chiigsten Ledenlm ttcl voraus eiam, da. daS Sinken her Preise nicht die ftylae einex f Me« U.l»»>«sistupg dcS Warktes, spnhem Hk, M 'Wch MtwhM« ßtWMfl ft:. ltz, Airlnk Msiih» Isst, aßr lG. Eintoe Teiluchmrr werben noch zu folgenden Kypen awgmomWn: a H mä sch mr An'ä aer und . Fortgelch' lliene; b' Ralnrwi"enfchafl EleNr zr»at und Astl v»om-t): e. Jüdische Geschichte stnmklduugen täglich im BereiuShckm ab 6 Uhr abends. * Vereinigte hebräische Schule«, Wie». Mit dem lolMhe «mir fjjx Wsnnm rMnet. Mdt«: ») Im XX. B ez,rt je ein KurS für Erwachsene. Amber von 10 blS l3 und von e bis 8 Jahien; d) im ll. B «r 1 r k rin Kurß iür E r w a ch f e n e; außerdem werden in den n ü ch st e n Tage« ei öffne»: e ,m U. Beert k ein AmS chr Kinder vpn tz d ß 10 I,hren: ä) im X. B e z r r k zwei Kurie für E r- « a ch l e n e. Aste bikjemgen, welche an t>ici«w Ämfcn le i* zunebmen wünschen, mögen sich beim SekretaMft, Schusipftztz ll.. Große Mohrengasse 10/99, gn Wochentaae« (anspepommey Jlellaa)von-»bis 6Ubr. Sonntag ft, M Ullr mckden.Nr die Schuleii. >m XX Bcnrk: Donnerstag 4 bch 5 Uhr, Sonntag;9 'biS’JO Uhr m SchllUoka!. XX., Olhmmgaffe 4«, ‘ * * * Amtlicher Wetterbericht. In Oesterreich tzttM poch vo,wiegend tiüh.'s Wetier ohne wesentliche Niederschläge, Dt« Temvnatur hält sich nahe dem NustvWsi, In Msihxe« und M-- böbmen ist AtlsheileiMa eingttreley.. - VorgüKjage: Mnähsiche Bess-rurig des WitterunkSchalSkterß.Temp'rqrMabnahmr. schwächt Winde. - * L 'VrnSneüdo. Der 43jSWge Kaufmann Bernhard W. wurde gestern in seiner Wohnung? NeubaugürtaL 43, i»^ dßv versperrte« stüche hetz offenem GaShahn mft dem GasMcmch! im Munhe bewustlos ausgefünden. Er wollte 7 sich weg«« 5kra»khzit töten. Die Rettungsgeselkschaft brachte ihn in . dft Fango-Heilanstalt. '• Sclbstw'.-rd. Die 25jährige Private Helene Böhm hat. sich gestern in ihrer Wohnung, Salzachstraße li wegen häuslichen Zwistes aus einem Reyolver «ine Augel in die rechte . Schläfe gejagt un--ist^M..M^Vteklle -totgeblichen I * Gjnhrvch, AM 8. d M. drangen Einbrecher durch- I «st^r in das Ge Mt dkS TuMmr- S'eamund D 0 n d t 6> VI., Linke 'W>eWijtz ßß und stahlen Möbelstoffe im Wette von ll M.600, '* Uennirf HenftPoynerStafl: GroßerSaal; % 116t; »Minna von BarvbeUn oder bas Soldqtxngtsick'F 5 Uhxi Daß Wimher.des.Schneeschuhs, 7,Uqf; Htttexes QuHtteU b<8 Wievox Mäimergesangve,eines. K>elyerGaajl< Mt Dr-HMe Anherle r Pnvffolyaie und Hygiene her tzra«. lV. phr : Hock'schnswo'effor Dr. J>am S'lnnz; DflS Evangelium und dis fozattn Kämyft der Gegenwart. — K u rS « aa l: 'HA Mr; AfstfteM Dr Jafts Kling' Die isioste dex Matn'MM jn oft Naimwissipschaf' und Techu f, V. t/,8 sihr; Hoch'chißlvrofcffsr Ing. H.lN'ick Wagner: Der Bau p?n Schiffen, — KtUvsaali V2ö Uhrr' Dr. E'ich Jori«r: MeisieiWvtWgxg moderner. Balladsndlchtung,!?. -- */*S Ubr: 1lmy,-Lxktsr MgrrW Jab x: Dichtung und Phantasie, >1*. -rM f 1T« t to rraum: v Uhr: Prpf. Dr. Oswald Thom's: Jtrnrohrkyrjk. . 9 „Metasinm Gold- Wt he« RegenboM -ft Mr bewahrte Tgschsnlamvend.«terie. * Dbcysov Herzl-Film. Zugunsten des A8rkokark»mir«s für jütische Emig'antkn nyh deS Jüdischen NalionalfondS findet Sov'tag ten lij. h: M-." Uhr voinnttays, «m T e g t t tb 0 ,f»- K r n 0. P 0 l k s p r a t e r S6, «ne Auffsthrung de- Tb obor Heick-Films statt. Musik des KaprstmttiteiS Fred P l a c e k, G.sangsauailrti des Heirn KantorS Jose, G r 0 d. Kaiten h ll 2v. 80, 40, &0 und 60 (je R 10 billiger als an der Kaffe) erhSlilich bei Dx. Sacher. Palästina-Amt, ll., ZittuSs gaffe 83. vormi'ta 's 10 bis 1 Uhr «Md nachmittags 3 bts 6 Uhr. Tel. 45-8-85. * Tbeodos Derzl im Film. 3« F e r d i y a « h ß- K s» y ist ypn mora n. Freitag an dep F.lm % b e b 0 e H e r , l m seben. Rudolf S ck i l d k r a u * und Josef 3 chidtr aut sind d,e Hauvtb schäfigtev m dreftm Film und stellen das lndfnde und ringende Jlldentnm dar. Bon König Satomon gnge'angrn »erden alle Episode», die das Juhemum berührc», gezeigt und Theodor H rzl, der Bannertiäger des Judentums, sieht sträblend jene Stätten, dre. ernst »n Zion das Judentum brgtiicken we»den. — Ern I lm von unausjvrechlrchey Wirkung, hcn jeder Jude gesehen haben muß. » * »Buchenland*. Die unter dirsem Namen bekannte«, älteste und ange'ehenste Pukowinaer LandSmann'chafr hat scho« länge vor dcm Kriege auf ihrem st,eng urpolit,scheu Bode« die m Wien lebenden Jnielektuellen aus der Bukowina veremlgt. Bei Ausbruch des Krieges organisierte sie mit seltener Energie und Opferfreudigkcit die erste Bukowir aer FlüchtlinfSsür-o,ge. Was h«er s'Uber geleistet wurde wird der Chronist wohl würdigen mW«, Ba'gckd. Kle;der, Sulbiicher usm. und viele MillwstM Kronen wurden hrer ve,teilt. N'cht als »milde Gaden , sonder« als wahre und aufrichtige Brudcrbil'e. Pech lange por dem Frieden-'chluß, kaum haß der ,Fe,nd dt» heimail'chen BMr v-tticß. eilten die Bukow naer m ih>e teure Heimat zurück. Mi FrirdenSvertrag hat sie nun emr, anderen ReichSeinheit anvertrgM aber der Bukowinaer HUrd derselbe der er immer war nur ei« Bukowinaer, ein stol-^r Buchenländer l Buchenland hat seither teiue geiell cha'tlichen Veranstaltungen wieder ausgenommen und die letztem »Gckesttcha'tSa'rende m t Kunstvottragm und au- »ch! eßendem Tanz" haben neuerdings dewie'en. welch große« AnfchrnS sich dicke Bereinigung in der Wiener Gesellschaft erfreut. Dgdulch angeeifett und um »hre srbr g'lichteten Wohltätigkeit-- 'onds zu starken gehen dre Bachrnländer.nun daran, den diesiährgen Faichmg mit euer großarrangrerte« »Buchenlandsredoute am 23 d. M. 11 feen Prachisälen des Kur'alons z« beschließen Man hars erwarten, daß der rührige PergnötzungsauStchuß seinen Landsleuten und rdren Gönner« e neu neuerlichen Beweis dakür liefern w rd. daß sie nur im ^Buchenland" ihr Gcscll'cha tS- und geistiges Zentrum finden. G - * Die für 14. d. M. an gesetzte SrstanffÜhrnng »Der falsche Mesfia«" muv technischer Schwtcreaketten halber ve> schoben werde«, Gelöste Karte» behalten »hrr GUnMt. Näheres in dm TaseSzeitungen. Berein-wachrtchte». Zio^isttzsche Gektion LandstraSx. Heute, 8 Ul.r abcndS, La» Hunaaria, lfl.. Radetzlyplatz, Voxtrag von Professor Dr. Wilhelm Stet» über - sinkt, e Jngenderzrehung^ Ingen d v ex ein Eßr ade r 8 »sch e» Bei r k SsektronLeopoldstad i. K N« dz,mm er C a »ö R e i f, ll.. S t r v d a n , e st r a ß e 4. Heute, t Uhr abends. Zusammenkunft. Gam-tag. 6 sihr abend-, Veftammluug dxr? Jugendl chen hell ft. BeMeS. ' ' »Jugendbewegung", M»kglfrdy el renl Dr. S ch m e r l r r Gcr Nnal-Me tägltch vpn « biS 9 UH «m llluWal. eh 01« e h i t sehe) Sehomrim b’W in »b. Heute leitet Sit«o» Wolf xi«e Zichah über »Re v 0 I« t i 0 n , s m ll S jij r3 llgen Endstation der Elektrischen »88' (Gr'NÜng) PünliUch »m 9 Uhr. W, e d e n - M a r g a r e t e n. — Z \.51 n t ft 1 f ib t 2> t! t, b A 9e«te, Kracke VA Mr obrydS. i«t CgfS Mqrggrttm. % Hqppt- «tlakre H7, Ausschum,yung. Km« Kajeffod. — S e m ,« a r des Kartells Jardania, Avoda, Jrremia. Leiter Herr Wersl. " Ajttusggsse M HßN'e ',,7 sihr. '-- ^\* ll »ft i s ch e s'/11s»tÜ i e Wt ,11 i> e r8 enr t, «»L Heute,? uyr abends, ,m Beziil-hnm» V» , Amerlingstraße 19, Höfstiege. Vortrag des Henn J'rarl Bellind au- Patostmq ijhft »KolonisationSprobttme GW MrUl-MM! m Ssibj'chk LischL-irNschZN PUerH ratze und N m k> e d p n g. Heute, Pi allst 8 Uhr, im Wechen Gaaft desRredhois Vo,»rag des Malers PtoftsforS David Koh« über »Bildung und Kultur'. Anichlieffend Bomäge des FrWemS Ruth Reich und Heß Ptßseffvkj Ehrlich, , kü» AUSSTATTIiMGFM kann & friep ■ vn MM MW HM AM ■ MM ■ ■ MW »W MM >»UW infolge kleiner Begien, »ehr pre.Uwert vi I inb.uii.n,.il.An Im Uni. Hegten, JL VL.Unk«Wienzeila40,inHo(i