Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 734 (10.2.1921)
- Date
- 1921-02-10
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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' Sette 4 Men» Donnerstag > - . . .;.; * Kindern und Frauen zn Kai ser-GeSurts tags,feiern und Hindenburg-Festen. wo der „Gott, der Eisen wachsen ließ" gepriesen und Roche gepredigt wird. Die Demokraten und Sozialisten schweigen verschüchtert und tun ln aller Heimlichkeit ein bißchen mit. So wird es den Herren in London und Paris leicht, allzü^eicht gemacht, von einem Volke zu sprechen, das keine Schonung verdient und in ein eisernes Joch gezwängt tverdcn muß. weil es in. seiner Gänze von kriegerischer Mord- und Deutegier beseelt ist. Und Lloyd George darf Worte reden, die von einer entrüsteten Welt zürückgewiesen würden, wenn ihm nicht die deutschen Kriegk-hetzer und Reyanchehelben als Kronzeugen dienen' würden. Die Früchte der alldeutschen Reaktion reifen schnell. Eine „Vertretung der französischen JMenschast bei PilsndfLi.. . Die bereits gemeldet, empsing-'der 'St'aats'chef *T i l| it d s f i eine „Deputation" derfranzösischen 'Inden, bestehend ans dem Mitglied des französ'sclien Instituts Solomon Rein ach und dem Professor des Collegede France Sylvan Levi. Die polnische Presse verzeichnetdie Meldung, ohne daß manbiStzrö ctwas Näheres erfahren hätte, wer die Zusammenkunft veranlaßt hat. und welchem Zwecke sie dienen soll. Jedenfalls ist, dahinter nichts Gutes zu suchen, wenn die prominentesten Vertreter.der jüdischen, Assimilation und die wütendsten Ne'ampser naüoiinljül i scher Fordermcgrn als von niemand beglaubigte Vertreter deS französischen Judentums beim polnischen S'.aahschef erscheinen. Wir wollen abwarten. ob hier nicht wieder ein politisches. ÄucktMei gelegt, worden ist. Die ASwehrmethode Lncien Wolfs. In England ist die ,.M o r n i n g P.ort'' das DrsM IcS lügenhaften Nntisemitis.mus. Nichts ist oie'em Diatte di nun und verlernnderisch genug, um es nicht abzndrncken. wenn cs sich gegen die Inden richtet und als Mittel zur Vernichtung kindischer Eristen'en geeignet erscheint. „Morning Post" hat vor den Antisemitenblättern des Zlontiuents nur. das. eine voraus, daß sie auch AbwehrarMcl von jüdischer Seite'änfniinmt. allerdings nur zu .dem. Zwecke. um desto, schärfer ans die Juden losznlwnen. Aus diesem Eirunde haben es bewußte englische Inden abgelebnt. die Hirnrissigkc trn vlnd Niederträchtigkeiten der ..Morning Post" in dem Blatte selbst zu widerlegen. Nltr Lncien Wolf wacht Uesen Kampf gegen Windmühlen 'mit. allerdings in ^er vow).den, asliwllcstotischen Awehrjttden aller Lander heucbten Abi.' gleichzeitig dem Z'i v n'rs'm'n 8 und deck R'a! i'ön ä l j ü n d e n't u m 'eins zn versetzen. . Pie jüdischen Blätter der Londoner Oft seile „Jewish Expreßünd ..Jewish Tintcs" erklären daher rundweg einmüng. daß Lncien Wolf, wenn auch ibm die besten Absichten Zugebilligt werden sollen, durch seine Abloebrmetyode d'em Judentum inchr schade, als er zu müden glaubt oder als er gesözadet bätte, wettn er die niedrigen Angriffe der ..Morning Post" unbeantwortet gelassen hätte. 'Man könne — so führen die genannten Blätter ans — nicht den Eindruck los werden, daß Lncien Wotf durch oie unausgesetzte Betomtng seiner Ablehnung des jüdischen Nationalismus und Zionismus sich bei der ..Morning Post" Liebkind machen und sich gleichzeitig den Beifall der sogenannten Notabein, welche inder Liga der britischen Juden vereinigt-sind, sichern mochte. Eie Briefe Lncien Wolfs an die ..Morning-Post" sind ko geschrieben, daß sie selbst den Schluß zulasten, daß die Angriffe des antiieniitischen Blattes vielleicht auf fblche Inden zutrefsen, die etwa jüdischnotional oder zionistisch gesinnt sind. Ironisch bemerkt ein jüdisches Blatt, daß Lncien Wolf wahrscheinlich befriedigt sein wird, die Anerkennung der „Morning Post" erholten zü haben. _ Telegramme. Ein Cowjetgesandter in Rom. Rom, 6. Februar. (Del.-Komp) N-ch dem „Eorriere d'Ita ir" Hai Graf S s o r z a b.ri .der letzten Satzung des answürkigen Ausschusses erklärt. datz Nukland Herrn 23 o» v o w f k i endgültig zum Vertreter in Italien bestimmt, und das; Italic > ihm sein Agrement erteilt hat. Worowski war früher Sowjetvertreter in Stockholm. Die Orlentsragen. Paris» 8. Februar. (Havas.) Für die Bcrha-dlung der Orientfragen auf der Londoner Konferenz wu.de, die Zeit vom 21. bis zum 28. Februar festgesetzt. In der Türkei ist noch kein Einvernehmen zwischen den Nationalisten und der Konstanlinopler Regierung erzielt worden. Keniat Paicha hat' an di« Berbündelen ein Telegramm herich'-ct worin er si' v n der Entscttdung einer Te.ega ion nach London, b/i-achricl-ti st. Die Konstanlinopler R gierung wi d eine eig ir Delegation unter der Führung des Gcoßwesir» nach L-snton schicken. * Ath'N, 8. F^'bruar. (Havas) D'e gri ch'sche Regierung hat die Einladung zur Konferenz nach Low on angenommen. Der Delegation, die unier der Führung des Ministerpräsidenten Kalogeropulos steht, gehören Dufter diesem noch Staraiades u>w Karomilas an. . Wlerrer Mor^euzeUun^ - •, -*».•. Kon^tan^'^pol, 8. Februar. (Havas:) Must a f ll Kemal fo'dect. daß dem Sultan eine Abordnung der 'Nati^nalversüchmlung'ckon Angora zur-Seite gestellt werde. Ne.ch Annahme der Bedingungen Mtistafa Kemals würden die Zivilliste des Sultans sowie di« Gehälter von Angora gezahlt werden. Pa ls, 8. Februar. (Hatzas.) Den „Times" zufolge sind bi> für die Londoner Konferenz bestimmten Delegierten Mustafa Keinals nach Nom abgereift. Zwischen ihnen und best Delegiertender Konstantin pber . Negierung soll - vollkomwenes Einvernehmen bestehen. P - V 8 F<b i-at fHävas) Bisher ist noch keine Antwort Griechenlands u..d der Türkei aus die Einladung zur Londoner Zkonsrrenz eingetvoffen. Di« Beratung der Orienl fragen beginnt am 21. Februar. . Die deutschen. Vertreter für die ' Lorr-oner Konferenz. , Verll«, ' 0/ Februar'. (TSl.-Kvmpr) Wie die HBos-- s fisch« Zeitung" ersährr. wird die denstcheNktzg'icrnng auf der Londoner Ko. f nxnz durch den Re'.chsmittister des ' AeUßern Dr.'Sim o ns, und den Reich finanzministcr Wi^t-h vertreten.sein. Die Minister worden von.einem Stab Politischer^ hawts' chlich . aber, .finanzieller und Volkswirtschaftlicher Sachverständiger begleitet werden. Amerika «n^'d-lr Pariser UorbernnZen. London/ .7.' Februar. (Tell d-?r „W'enrr Morgenzeitu".g".) „Ch'cago Tribüne" meldet aus Washington: An den Bo a n-rgen in Paris nahmen auch vier a m e r i k a n i s ch e( Finanzsachverständige teil. Drei von ihnen erklärten zuerst, daß Deutschland fünfundzwanzig Milt'a den ie'.ahl.nr könne, der vierte schätzte die Summe aus sün'zehn Mill'a den. Nach genauen Jnsörmalii.'nenzogen- 'edoch a'ltev'crihr« Schätzung - als' z n'.h.p ch gvg r'i J' e u zurück. Der Besteuerung d e r d e n t s ch e m A u c,f u h r hal e keiner der vier zugestunmt. Man sei in Ar e ila der Ansicht, daß diese Veßoue ung den-Entscheidungen des L)berswn Rates 'e"e Brdcutu'-g nehuien wü ^e. wril h'edurch die Festsetzung - einer' den'sch-n - G 'fam:schüdigungssumme wir'-e: ann'bol e r inerte. Das'Blatt schreibt weiter, Pr5sile:'t W i lf o n ha-ekeinen o s.r iz ie.ll'öw De- > legierten/zn den Pari,er Vevalup^en entsendet, weil - die Alli'erten genau die Meinung Amerikas über den Veesa'.tler Frielensrertrag kennen, den der. amerikanische Kong es; 'n v ch n i ch tr a t i f i z i e r t hat. DaS Staalsdepa.lement werde jedoch, un er der ge "nwärti-! gen Verwaltung der Alli'e ten keinerlei Mitteilung .wegen ,-ckrer deutschen Entschädigungszahlung machen^'- 'tz - s'-/- - D'er'V^vtrH’ von NLgä MÄ der Schutz der"roli<i.iÄsen'ÄÜindLrheiten in Polen. Biga, 7. Februar. (Jüd. Kvtr. Dur.) Die FriedenSbelegalion der Sowiets hat sich mit der polnischen Fassung jener- - Artikel..des Friedcnc-vertrages. welche den Schutz der nalionaft'n und religiösen Mknderheicen in Polen betrefsen, einve standen erklärt. Aus Grund dieser Ar'ikel verpflichlet sich Rußland, sich in die inneren Angcl-egenhei.en Polens nicht eiaznmeng n. Die Not in Polen. L-ndon, 7. Feb üar. (Trl. der „Wiener Morgenzeitung".) „Daily Expreß" mrldet aus Warschau, daß die Ernährungsiage. Polens außerordentlich prekär sei. Ganze Verölterüngsschichien leiden H u-n ge r. In einer ossiziellen Frststellüng wird gesagt, daß sich die Lebenskosten ign letzten Monat um 8ü Prozent rer euert haben. Der Preis für das nkchtkonlrollii'rt-.' Weißbrot beträgt 100 polnische Mark pro Psund. Fleisch kann man sich nur mit det größten Schwierigkeit verschassen. An Brennmaterial gibt es nur Holz, und auch das nur in äußerst geringen Me:,gen. Polen mache seit 1914 den schrecklichsten Winter durch. Generalstreik in Warschau? London 9 Feb uar. (Tel.-K mp.) Ein aus Moskau e'.ngelangter Funkipruch meidet, daß in Warschau der Generalstreik au.'gebrochen ist. Die Stadl ist ohne Licht und Kraft, die Straßenbahn verkehrt nicht mehr, und auch Telephon uub Telegraph sind unterbrochen. Handelsnrinister Dr. Aotovee über wirlfchastliche Fragen. Prag, 9. Februar. In einer Vertretern der Prager P esse ge-vährten Unn'rredung erklärt« Öandelömin'ster Dr. Hvtovec bezüglich der Versorgung, und der W'rlschaftsla.',« der Republik, daß ec bei seiner jüngsten Anwesenheit in London 7900 Wag oiis Mehl, ans e'nen sechsmonatigen Kredit für die tschecho slowakische Republik s'ch.'rgestellt habe. Was den weile en Bedarf von 15.000 Waggons betreffe, so werde dieser durch die Verwendung der vortciihaf e i K e i'e tu Evg'a cd. F ankrckch und Holland sowie du ch bereits abgeschi.-ssene Lläuse gedeckt werden, so daß m.in innerhalb 14 Tagen werde sagen können, daß der Bedarf für d!/ lan'e.ide Kampagne gedeckt sei. 4Zei der KreditgewälDung in Rondos, sei vor allem für die e/glisch?» Finanzfreise das Gleichgewicht des Budgets der t,ch cho^slowakischen Republik ausschlaggebend gewesen. D«t Minister betonte die Notwendigkeit der Jnvest'etung ausländischer Kapitalien in der Tschecho^Slowakei und sprach die Hoffnung aus. daß binnen einer Frist von einem balbeu Jahre die Kou- >10. Febntar l921 Rr. 784trvlle betz Außenhandels aufliören und burM neue > Zolltarife der Z o l l s ch u tz - gesichert ' sein' werde. Schließlich machte der Minister Mitteilung davon, daß^ in Kürze eine tschecho^ slowakisch-englische Handelskammer^ in London errichtet werden würde. v Dalmatien jugoslawisch. Belgrad, Februar. (Verspätet.^ Der Chef der. halpratinischen Provinzialregierung verhandelt^ heut«- mit.dem Wuister des Äeußern und hem Minister des Innern. Wie verlautet-, hat der, Chef der dalmatinischen z' Legierung für die E i n s e h u n g der j u g o s l a-, w. i s ch e n B e h ö r d^tt i n D a l m a t i e n Jnstruktivnsni erhalten, da die E v a k u i e r u n g D a l m a t i e n s durch) die JialMer. eine Arage?der nächsten -Tage:jct. AM DM RaLrorralvat. : Oesterreich und der Völkerbund — Win aboelehnte», Mißtrauensvotum,. VaS 42 Milliarden Dr.siM. ^" Aach einer ganz ausgiÄngen FäschingSpause haben gestern zunächst die Ausschüsse deS Nationalrates sich recht' behüt« > sam wieder an die parlamentarische, Arbeit herangelnacht^ Vormittag», war der BerfassüngSauSschuß versammest,^ der in. vertraulicher Schpng über die Zuschrift der Negrerüng,ibetreffend den Beitritt Oesterreichs zum Vötketi« b u n d, beriet. Die' Angelegenheit wurde . .darum.. der-», traulich behaudett,. weil die Großdeutschen die AnschtußsragL,. aufrollten und man aus dem Verhalten dieser Negierungs-,, Partei in der Krage des Zusammenschlusses, mit dem Heulschen^ Reiche keine Weiterungen mrt der Entente im Hinblick äM die Krediwcrhandtuugen entstehen lassen wollte. Nachmittags.hie'wn.her HaUpt- und'.'der^WehrauSifchch.', Sitzungen ad. ,Dr. B.a y e r . unternahm im HguptgusschM' einen Vorstoß gegen die Regierung., 'indem-, -er,,-:pv4--.3luösicht. darauf, daß das Kabinelt. für die jüngst veroffenckichte Bier-i- Preiserhöhung nicht.die Luiummüng des Haup'tauSfchusseS geholt hatte, einen M iß traue nSant rag stelltie. dep, allerdings abgelebnt' wuLde. - ', ,• Für die heurige Srtzung de? Nationalrates, auf deren! Tagesordnung ganz belangtose Lückenbüßer stehen, steht ern Exposee des Bunderfinanznitnisters Dr. Gr i m m in AuLiräst, der gelegentlich der Einbringung, des Nachtrages zum Staats- Voranschlag «inen Ueborblick über die staatsfinanzielle Situation geben wird. , Der.christlichsoziale »Moniteur" konnte schon gestern verraten, daß das Defizitauf42 M'll l,i a eden angewachsen ist, gegenüber einem für Ende.Oktober erwähnten Feh!betrag von etwa, 24 Milliarden. Die' Finanz.- wirtsck-aft de» -HetM De. -G.r r m m, ün.tersichxih^t si^. was da« Ä»,wachsen..,de^ Defizits- .anlo-lgt, - Äfö,. tzürcki'aM ' niM von der feines Vorgängers Dr. Reisch. .! Für heute erwarter mmr auch, daß die Vorlage über die Berlegunq deS Sitzes von Aktiengcfellschaiien in» ÄuSland, die wohl rm Nalionatrar eingebracht, aber noch nicht aufgelegt worben ist. endlich im Drucke verteilt wird. Tii-ses Gesetz soll e» der Läuderbank ermöglichen, sich als Pariser Institut zu tonftnuieren. ohne daß sie ihrer iw Oosterreich erworbenen Prlvitegien verlustig wird. Wie eS heißt, hat auch Generaldirektor Rotte t von der Länderbank -mit führenden Partamentnrirrn Rücksprache .gepflogen, damit die erwähnte Vorlage ohne Fährlichkeiten den Nation ckratpassreren kann. Der Notenwechsel m?tGenerak'^'mm'*.- Der Heeresausichuß des Nalionakrgtes hat gcsl«ru die Negis u rgsvorlagen. beirrssend d-'n Nachirng 'zum HeeresgebührenLejetz und den 1. Nach rag zum Militärbesoldungsü.'e-gangsgest'tz. angen?mm>ZN. Bundesminister Dr. Glanz gab hierauf, einem Wunsche des Ausschusses Folge leistend. Aufklärungen über die bisherige» Verhandlungen mit dem int«valliierten HceresWerwachungsausschuß. Von Geheimnissen könne, sagte der Min/sier, bei diesen Vcrhaildluugcn absolut nicht die Rede sein. Der Münster sei vielmehr in der Lage, den Ausschuß über den Gang aller, einzelnen Berhandlunge"» von denen'übrigens auch , die.B'Laustragten beim Jiltera liierten Hecresuberwackmugsausjchuß forttausend Kenntnis haben, gei'ziu zu insorinlereü. /Was die ebensaUS mehrfach besprochenen mündlichen, Verhap<dlungen über die DurclifÜhrung der militärischen Besti^iuirgen deS Staatsvertrages von Saint-Germatn. betrifft, so gehen sie auf ein ausdrückli.heS Verlangen der B-.itschasterkonfcxenz zurück, dem offenbar der Wuitsch zugrunde lag, die restlichen Arbeiten d«S Jrctera liierten Heere-überlvachungSätt'öfckusiLs' möglichst abzuküczmt. In jüngster g it sei nün iin Gar,ge der Berhaudlutlgcn mit dem He^resüberwachungöausfchuß insoferne ein Waitdel etngetreteu, als an, Stelle des anfangs reck)t sck)leppenbe» und auch später nicht. besonders rascher/ GaugeS ein Tempo trat, das, so , sehr der baldige Abschluß der D.'rhandluttgen begrüßt werden müsse, doch, etwas u forciert und gewiß nicht im Interesse der Sache gelegen sei. Der Ausshuß habe sich in letzter Z.it, offenbar,, einer Weisung aus Pari» folgend, den 20. Februar als Endtermin für stiue Arbeiten gestellt, und arbeite nur,, um' di sm Termin cinzutza-ten, mit belristet.'n Anfragen und Fbrderungeu. die vielfach so kurze Terminierungen ausweisei-,, daß deren Einhaltung auch beiin besten Willen vor, vornherein unmöglich ist. In den letzben Wochen ist eine Reiche derartiger befristeter. Forderungen gestellt werden. Der Mii.ister »veudet sich dann dem inehrfach in der Ocssentlichl.it erörterten Notcnw.'chstl mit General Hallirr zn. Ti s r Notenwechsel wurde mit ckn.-r Zuschrift des Genera.» Hallirr erölsnet, Inder er den A-.-fthluß der B.'tsckiajterkonsrrsnz vom 22. Dezeinber v. I. über den Stand der Gendarmerie. Polizei und Wehrmacht n,i t ilt. Durch, diesen Beschluß wurde der Regierung die Möglichkeit einer Vermehrung der Stände von Gendarmerie und Polizei über das Ausmaß der Stände vom Jahre 1913 hinaus unter der Voraussetzung eröfjuet. daß der tat LriedeuSverLras öorac^aic Maximal-