Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 731 (7.2.1921)
- Date
- 1921-02-07
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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3Tt. 731_ Men, Montag_ Wkeerer VBiovpemcHum 7. Februar 1921 Seite 9\ Stückes, der auch die Titelrolle innehatte, erwies sich als ein verständnisvoller und unbefangener Darsteller und erntete auch ungeteilten Verfall. H. Die Eisenbahnkatastrophe in Felixdorf. Die Eisenbatmkatastropüe in der Südbcchnsiatwn Felixdorf hat, soweit sich gestern feststellen ließ, Itz Todesopfer und mehr als 40 Schwerverletzte gefordert. Unter den Toten befindet sich auch die Frau des Bahuvorftandes Friedrich* Wenger, dessen einziges sechsjähriges Söhnchen Egbert, wie gemeldet, bei dem Zusammenstoß sofort getötet wurde. Frau Wenger ist auf-dem Transport ihren furchtbaren Verletzungen erlegen. Wie uns aus Wiener-Neustadt telegraphiert wird, ist gestern früh im dortigen Krankenhaus der Beamte der Wiener Speditionsfirma BlumLPopper, Karl Popper, gestorben. Er hat sich auf der Fahrt zu feiner Braut Pfunden. Iw Wiener-Neustädter Krankenhaus liegen auch rneherere schwerverletzte Wiener, und zwar der Kaufmann Hugo Groß, Offizial Gustav Fink, der Student Eduard Körbel, der Kassier Alois Oberegger und der Beamte Moritz P e r l m a n n. Wioner-Reustadt, 6. Februar. (Privat.) Der Verkehr auf der Hauptlinie der Südbahn mußte auch heute, da die Strecke noch immer nicht freigenigcht ist, durch Um st ei gen ausrechlerhalten werden. Ebenso müssen die Züge auf der?'spang- Linie, die von Wien kommen, in Sollenau anhalten. Die Passagiere sind gezwungen, von dort zu Fuß nach Felixdorf zu gehen, und können von dort erst wieder mit der Bahn Weiterreisen. Der größte Teil des Verkehres wickelt sich auf der Pottendorfer Lmie ab. Heute wird auch die ganze Nacht hindurch gearbeitet werden, so daß vielleicht schon morgen früh beide Hauptgeleise von den zahlreichen Waggontrümmern befreit sein werden. Was die Ursache des Zuqszu'ammenstoßeS betrifft, so bestätigt es sich, daß der Zugsführer des GüterzugeS das Haltesignal übersehen hat. Wohl versuchte er nock im letzten Augenblicke mit aller Kraft zu bremsen, doch gelang eS ihm nicht mehr, die Katastrophe zu verhindern. In der Nacht, als sich das Unglück ereignete, herrschte allerdings ein furchtbares Schneegestöber. Heute fanden sich auch eine Gerichtskommi fron sowie eine Kommission der Südbahngesellschast an der Unsaüstelle ein. * Die GepäckträgerSgatlin Schweiger und der Ehauffeur Franz Pe 1 fcdnigg, beide in Wien wohnhaft, sind bald nach ihrer Einlieferung ins Wr.-Neustädter Krankenhaus ihren Verletzungen erlegen. » Nachträglich wurde festgestellt, daß eine Anzahl verbrecherischer Elemente nicht davor zuriickgescheut ist, dag furcht« bare Unglück für ihre Zwecke auSzunützeu. Verschiedene leicht- und schwerverletzte Passagiere deS UnglückSzngeS teilten Mit, das) inmitten deS nächtlichen EhaoS, während kaum noch die ersten Hilfeleistungen erfolgten» Plünderungen vorgekommen seien. Leute, die sie scheinbar aus ihrer gefährlichen Lage befreie» wollten, benützten diese Gelegenheit, um sich der Barschaften. und der Wertsachen der Verwundeten zu bemächtigen. Wie es heißt, hat die Polizei auch bereits mehrere Perhaftungen vorgenommen. Bestohlene Amerika-Briefe. Verhaftung eine- Postoberoffiztrrls. - Wiederholt wurde berichtet, daß beim Post amte Eüdbahnhof Beamte mi't li.be Machenschaften mit PuWnderbriefen Vornahmen und deshalb den Gerichten angezeigt worden sind. Die Mehrzahl der Schuldigen wurde mit mehrmonatigen Kerkerstrafen belegt. Die Mfpiele wirkten nicht abschreckend und die Moralbegriffe Wen sich auch nicht so gehoben, daß derartige Beraubungcn mit einem Schlage aufgchört hätten; im Gegenteil, die Ausländer», namentlich die »Amerika- Briefe", die in der Regel Geld enthielten, wurden nach wie vor beraubt. Nun haben Postbeamte ihren Amtskollegen, den. 35jährigen Postoberosfizial Johann EnglisA 2(3. Bez., Klosterneuburgerstraße 41 wohnhaft, schon feit einiger Zeit im Verdacht gehabt, Beraubungen solcher Briefe vorgenommen zu haben. Am l. d. M. beobachteten sie ihn bei der verdächtigen Mauipulativn mit rekommandierten Briefen und führten ihn dem AmtSvorftand vor. Da er jede unrechtmäßige AmtSgebarung entrüstet in Abrede stellte, wurde Englisch der PolizeiinspeltivN Südbahnhof überstellt. Hier wurde er einem eindringlichen Verhör unterzogen und schließlich zu dem G e st ä n d n i S gebracht, daß er sich feit einigeU Monaten durch Spoliierung von Briefen ausländische Geldnöten angeeignet hat. Bei Englisch war nicht die drückende Not der Beweggrund der Tat, sondern, was auch in vielen früheren Fällen beobachtet wurde, da- Sinken der Moral, -die sich der Strafbarleit so diffamierender Delikte laum mehr bewußt ist. Bei der in seinem Amtsraume vorgenommenen Revision wurden in einem Fache eine &ote zu fünf Dollar, sechs gehndinarnoten, fünfzehn ungestempelte Banknoteu zu je 100 K. und. eine tichecho-slowakische Banknote zu 1000 K. gefunden. Englisch mußte schließlich zngeben. auch diese Banknoten, die einen Wert voll schätzungsweist 20.000 K. haben, aus Briefen gestohlen zu haben. Wenn diese Summe Vit Ausb eute nur eine- TageS darsiellt. kann man sich eine Vorsielluna von Mittkiluvgeü airs dem Publikum. j B5MU.&ESTBM, Ferien, Oolfl,Silber,Platin «.Uhren j k»«ft und verkauft 770 ETTE8S Roteatnmsir.28, MarlaMlferntr. ©8 Bekannt seriöser Käufer für BHIIaMt©!*, Per*!eifl JuweS-EdaSstainh2ndier Rabinowitsch Juwelier «oa I. Maximilianstrasse $ (hetost Jetzt Mahlerstr.), Tel. 8541 II, Stephanisstrasse 3, nur Nr.3. Im eigenen Hanse. Tel. 45148 Freitag 4 Uhr u. Samstag geschlossen. Hören Sie auch unsere preise dem gigantischen Schaden machen, der durch solche durchaus nicht vereinzelte Fälle von Brief'poliierungen zum Nachteille von Leuten, die das Geld sicherlich dringend brauchen, verübt worden ist und verübt wird. Englisch stellt Übrigens in Abrede, daß es die Beute des einen Tages fetj Bei einer Nachschau in der Wohnung Englisch' wurden größere Vorräte von Lebensmitteln, Stoffen, Leinwand n. derql. gefunden. Das Geld dafür stammt sicherlich von den Spoliierungen her. Verhaftete Raubmörder. Im Juni vergangenen Jahres wurde an der bei dem Wirtichastsbesitzer Alois Dient! in Krug bei Alt- Pölla bediensteten Magd Aloisia Schau dl ein Raubmordversuch verübt, wobei K. 44.000 Bargeld geraubt wurden. Von den Tätern fehlte zunächst; jede Spur. Alle Nachforschungen blieben vergeblich, bis jetzt das Sicherheitsbureau nach Korrespondenzen mit den Gendarmerieposten Neupölla und Gars ermittelte, daß der 24jährige Schloffergehilfe Karl Schneider, Währingerstraße 163wohnhaft, einer der Täter sei. Er wurde verhaftet und legte dem Polizeirat Dr. Matter im Sicherheitsbureau das Geständnis ab, den Raubüberfall mit dem Väckergehilsen Karl Scherer begangen zu haben. Scherer hat zuletzt in- Währing, Paulinengasse 24 gewohnt. Er war aber Ende Jänner aus Wien verschwunden und nach Göding überstedelt. Auf telegraphisches Ersuchen des -SicherheitSbureaus war er am b d. M. dort von der Gendarmerie verhastet worden. Große Diebstähle in einer Fabrik. In der letzten Zeit wurden in der Fabrik Aviauto, 1, Diberstraße, große Diebstähle ausgeführt. Die Polizei stellte lest, daß ein gewisser Gotthard Müller, der noch vor kurzer Zeit bei der Firma angestellt war, in der letzten Zeit in Weinhallen auffallend große Zechen mache »nd daß ihm Dübstähle in den Magazinen der Firma, UI., Marxergaffe 80, die Mitte! zum flotten Leben bieten. Im weiteren Verlaufe der Amtshandlung wurde der Schuldige verhaftet. Die Untersuchung nahm rmmer größeren Umtang an und schließlich wurden voch vierzehn Personen a!S beteiligt verhaftet. Unter ihnen waren 'echs Angestellte der Firma. Durch fortgesetzte Einzelverhöre und durch Gegenüberstellungen wurden die Leute überwiesen. in de« letzien Monaten teils einzeln, teils zu zweit oder dritt Auto- und Fahrrad'chkänche.Stahlrohre.Magnestum« Zünder und Werkzeug gestohlen zu haben. Die Dicbsbeute haben Geschäftsleute in Wien und in der Umgebung billig und zumeist ln Kenniyis reffen. daß die Herkunft der Ware unreell ist, gekauft. Alle Drcbr und ihre Hehler legten schließlich ein übereinstimmendes Geständnis ab. ES ist besonderbemerkenswert, daß die eigenen Angestellten der Firma ihrem Haufe Konkurrenz, machten und die Preise unterboten. Sie konnten daL ganz gut «un. da sie ja so »billig" bezogen. Wenn die Diebe eine Lieferung an eine Kunde deS Hauses hatten, machten ste das An'vt, billiger als ihre Firma zu lie'ern; sie bedangen stch nur auS, daß die Lleierung ohne Lieferschein erfolgen müsse. Dle G.srhällslcnte verstanden den Wink, zwinkerten mit den Angen. nahmen daS Anbot an «nd stellten als einz ge, bequeme Bedingung, daß ste keine Schclercien haben dürften. Sie ford rten die Diebe;n echtem Wienerisch aus. sie ja nicht zu »verwarnien*, wenn d e Sacke herauSkäme. Bloß auf Grund der Geständnisse der rn die Geschichte Verwickelten berechnet die Firma ihren Schaden auf mehr als K 400.0ÖÖ. Durch zahlreiche Revisionen, die Inspektor Hack/ und ferne Partie Vornahmen, konnte ein Teil der Beuie bei den Hehlern beschlagnahmt werden. Ern Teil wurde in Geld ersetzt. so daß bijetzt ern Drittel des zugegebenen Schadens gut-? gemacht rst. Müller vnd drei Hauvibeterligte wurden dem Landesgrricht ringelirlert. Elf -andere Personen wurden der Staa'Zauwaltschaft angezrigt, aber aus freiem Fuße belassen. Das jüdische Augenhospital ftt Ierufarem. Man schreibt «ns auS Jerusalem: Das jüdische Augenhvspitlü m Jcrüsale« CJewi«b Ophthalmie Hospital), boä bisher durch daS Joint und durch ArrSlandSaktiomn (insbesondere durch JnstrumentesenduNgkn aus Oesterreich) unierstüyt wurde/ ist. gleich da, andere« Palästinensischen Institutionen, durch die Einstellung der JointtHlfe in eint schwierige Lage geraten. Zur Veranschaulichung der großen Bedeutung deS Hospitals mSgeü die totgknden statistischen Daten dienen: Seit dem 1. Juni 1913 (dem Zeitpunkte, in welchem die Unterstützung des Joint begann) bis zum 1. Dezember 1920 wurden rA Hospital attfgeNommen: ui P o l i k l i n i k: Ambulante Kranke: 1 t.2 i 1 «tu e, daß heißt 5604 jährlich und 18 täglichi Kranke über* tzaüpt wahrend dieser Zeit 11504 7. daS heißt 46.019 im Jahrs üäd 147 täglich, d H o s h I t a i: Stationäre Kränket Neue 709. das heißt 264 jährliche Die Zahl der DerpflegungStage war IS.691, daS heißt 5076 jährlich, so daß durchschllittlrck immer 14 Retten beleck »oree. a) Grör-.'re Lstzte NachrichtM. Der Krieg ln ZrLaNd. Wo ist de Balrra? ° LorrÄsn, 6. Februar. (Neuter.) Nach bei! Meldung eines hiesigen Blattes habe ein kleiner Dampfer de Valera nach Schottland gebracht, wo am 2. d. M. gelandet und mit wichtigen Dokumenten mittels Automobils in südlicher Richtung weiter* gefahren sei. Die Hafenbehörden seien angewiesen worden, Maßnahmen gegen j^den Versuch de Valeras» nach Frankreich zu gelangen, zu treffen. Der gegen-, wartige Aufenthalt de Valeras fei unbekannt. Dublin, 6. Februar. (Reuter.) Aus verschiedenen Stadtteilen werden Ueberiälle aus Abteilungen von Soldaten gemeldet. Die Truppen wurden mit Bomben beworfen, worauf sie das Feuer erwiderten. Es entwickelte sich eine regelrechte Schlachh in deren Verlaus ein Offizier und mehrere .Aivilpersonen verwundet wurden. Bei einem der Kämpfe wurde auch ein Kind, durch eine Kugel tödlich getroffen. " .V: >' O p e r a t l o n e n: All ambulanten «nd statioktären Kranken r 9 2. das heißt 881 jährlich und 82 monatlich (2!) Arbeitsiagr^ , 6) Kranlenmstand beim Perlaffen der .Anstalt: G e h eilt wurden 407 (57'4°/<>), g eb cM e r t 228 (31%), nichtgebeffert 46 '6‘5°(0', Br-leitversonen 28. zusammen 709. ä) Personal: 1 Arzt. 1 Oberschwester. 3 H'lfsschw.stern, 1 Sekretär «ndr Apotheker, 1 Wirkschasterrn und 4 Bediente. Nun soll das Augenhospta! vom W aad Harr (Jeru* stalemrr jüeischer Strdtrai) übernommen werden und es besteht alle Hoffnnno.daßdiesesalZ die einüaeösfenlliche jüdische Augenheilanstalv 10 sehr wichtige Institut, welches feit vier Jahren besteht (ge» giündet 1916) und Var zwei Jahren erweitert wurde, sich m ersprießlicher Weise fortentwickeln wird. * AnSschNeßlkche Behandlung Unbemittelter in best Ambulatorien. Ein Aufruf der wirtschaftlichenj Aerz teorg a ni sa ti on, der soeben an die Aerzte tt*. lasten worden ist, behandelt die A m b u l a tör ie nfr age< ..Es ist kein Zweifel," heißt es in dem Aufruf, «daß ncdjj immer Leute in den Ambulatorien behandelt werden, diej keinen Anspruch auf unentgeltliche Behandlung haben.^ Leider würden auch auf dem Lande oft wohlhabendtz Leute hie her in die Spitäler gewiesen statt arr Privatärzte. Die Leiter von Ambulatorien werden schließlich dringendst ersucht, bei der Aufnahme von Ambulatorium» Patienten mit möglichster Rigorosität Vorzugehe». * Selbstmord einer Berlinerin- Am S8. v. M. iß! eint' etwa 20» biS Söiährrge, kleine, elegant gekleidete Frau mit blan>'m Mantel vom L^orkai in den Donaukanal gesprungen und eriranken. Man hält sie nach dm Wortm, die sie vorher «» Passanten wechselte, für eine Berlinerin. ' . j * Eine Perle. Am 85. v. Mhat M' HauSgehilstn, stch Alo'sta Dier nannte und in der Porzellangaffe 10 stnaiert gemeldet war, der Luise Türke. IX., Kolingaffe 3 eine Kaffett« mit Juwelen, ein blaues Tuchkleid und eine schwarze Sealjacka im Gesam'werte von X 80.000 gestohlen. Die Diebin ist etwa .SS Jahre alt. mittelgroß, blond, nagt Grctchenjnsur und ha^ blaue Augen. * Große Diebstähle bei der „Lueina*. Ein Eh»> scheidungsver'ähren :st mittelbar der Anlaß zu fortgesetzten größere» Diebstädlen bei dem so wohltätig: wirkenden W8chnerinnenhe>m „Lircina!". X., Knöllgaffe 20/24. geworden. Der Chewrzt des Heim« hat angezergt. daß bei der Jrrvmtur in der Anstalt festgestellt wurde, daß 22 Leintücher rm Gesamtwerte von X 22.000 mrt^ dem .Stempelaufdruck der Anstalt fehlen.. Als Täter!! bit daS Kommrffariat Favoriten den seit Dezember vorigen Jahres' m der Anstalt beschäftigten STjährigm Malermeister Josef Großmann. V., Rernprechlsdorferstraße 8* wodniiast, ermittelt und verhallet. Irr, feinem Geschäfte in bet Pimperstorfferaasse j3!) wurde eine Revision vorgenommen; dabet fand man außer den Leintüchein zahlreiche Sprtalsmäntel. zw« Kiul'schuk'hermovbore, Ope ationsmäniel.Kaistrschnitlbrnden.Komvreffcn und in aroßer Menge Wä'ch'stücke des Amerikanischen Rote» Kreuzes.- Mit Nachichlüstel hat erdre Türe des WäschcdepotS und deS W'cheichrqnkeS geystnet/hatte er^elwas gestohlen, so versteckte er l es rn der Holzverschalung des Ganges; und wenn er den Dienst vsrlttß. wraelte er sich seine Beutestücke einzeln um den Leib und trug st^ so weg. In seiner großen Atenstlientasche trug er überdies rrgclmäß^ 20 bis 25,fcg Kohle oder.Koks weg. Großmann hat drt Diebstähle, verübt, wer! er rm'EhMeidvnasproreß mit seine« Gattin steht und stch mit seiner Beute die Kosten für einen neuen Hausstand beschaffen wollte. Er wurde dem Landesgerickst em-> - geliefert. j...-..ü'. v. \-i}>: . [•; * Selbstmord wegen mißglückter Börfespekttlattoneu. Hotel Hopfner in Hietzing hat sich in Nacht zllm Samstag der 28jährige Kaufmann Richard Basch» zu Prag!gehören, NathauLstraße 19 wohnhaft, durch einen lltevoloerschutz getötet. Ursache des Selbstmordes sind v'erfehlte Börf«- spekulatione,«, * Devisenzentrale. Ab 4. d. M. ^stnd die Devisen,eiri.as« ^Zentralstelle für dm Zrbluugsveikelir mir .dem-Ausland) und d e Borsenvertretung der Ocsteire'chischrung rrnchen Bank. I.. l-v ppliagerstraßr 8t. und zwar dr? Direktion und sämiilche Abt-ilungen, unter,folg'nden Telrvhonr'nmmern aumrus.M: 60-0-60. <r!--2-8V, 61-3.52. 63-2-48. 67-1-15 und '-7-2-98; nach T Uhr abends Und * änSonn' und Feiertagen smd anzuru^en': Devisen zeu? c a l c r Hofrat Salankovrts 6'--0'60. Inspektor Snerhys 61--3-52. Kontrüllök' Marquet (Abteilung ftzrausländische Wertpapiere «iü-2-48. o r s e v e r t r e t u n g der O e st e r r e i ell : s ch-» üngarrschdn Bank' Sekretär Arkaner 67-1-1 >. Injektor Müller 6t-2-8-. Inspektor Knopf'67-2-98. Die Enckteuabkeittmg der Oester reich'sch-ungari.chep Bank, l., Herreng-rffe 17, hüt dre Kummer 4681/Vlli. v , . . } i * Theodor Herzl-Filrn. Zugmisim tzts Fürkorgeisn)iietS lüc jüdische Emigranten und des Jüdischen Nairoualfonds ffndet Solu tag t«n 16. d. M.. x{a\l Uhr vorm-Urgs, rm T tg'iy hoft - Krno. Volksprater 6ß, eine AustÜhrnng de- Tbrodor Herzl-FrlmS statt. MM des Kamiimr-nerS Fred» P! o c e t. Grjane-quartett des He:ru .Wiri G i o hj *