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Wiener Morgenzeitung · 1921-01-30 · Heft 723 (30.1.1921) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 723 (30.1.1921)
Date
1921-01-30
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Sette'S Wien. Sonntag Wiener Mornenzeitunq SO. Jänner 192 t 9lr. 723 konstatieren, wenn er die Führung Europas in der englisch-französischen Allianz für lange Jahre verankert fleht. Dieser Anffassungsfehler ist aber gerade von der letzten Pariser Konferenz auf das bündigste richtiggestellt worden. Die Allianz bestellt nur mehr scheinbar und nur in der verneinenden Form, nämlich Deutschland gegenüber; sie besitzt nicht die Führung Europas, sondern jeder der beiden Staaten strebt danach, sein eigenes engbegrenztes Interesse, seinen Patriotismus, als europäische Angelegenheit auszunützen. In.-diesem Streben, das aus der Agonie Europas ein Ballspiel für beschäftigungsgierige Diplomaten macht, liegen die schweren Sünden der Versailler Verträge. Bestünde wirklich eine politisch-wirtschaftliches Führung der Welt, dann wäre das Wiener Problem nie so weit entartet, dann wäre Rußland längst wieder auf die Straße zur normalen Demokratie gekommen. Die Politik der kleinen Staaten ist heute wenig mehr als ein Planetenkreisen mn Zentralsonnen. Wo immer die kleinen Staaten den Versuch der Selbstandiakeit wagen, tritt ihnen eine Großmacht entgegen Es liegt im Interesse der Großstaatcn, daß in den Satellitenländern einökonomischer Nationalismus herrscht, der ihre Einigung verzögert undes den Großen gestattet, mit Muße sich der Verdauung der schweren Beute zu widmen Die Sukzessionsstaaten fühlen, wie Dr. Benesch auseinandersetzt, das Bedürfnis der wirtschaftlichen Einigung. Aber die Konferenz in Preßburg. die diese Lücke schließen sollte, kam infolge des Einspruches' Frankreichs nicht zustande und ihr Ersatz> die Konferenz in Portorose, wird bas Terrain zur Lösung dieser Fragen vorbereiten. Sie kann nach Dr. Benesch die prinzipiellen Fragen nicht lösen. Das zwingt zu dem Schluß, daß die hinter den Kulissen arbeitende Geheimkiplomatie eine wirtschaftliche Konsolidierung Mitteleuropas gar nicht anstrebt, solange sie sich nicht unter der Patronanz der Verbündeten vollziehen kann. Und diese Patronanz scheitert an der Vielfältigkeit und Erzentrizität der Ziele dieser Mächte, die keine Volks- Politik, sondern Diplomatenpolitik betreiben. Dr. Benesch scheint, trotz seiner auf einer gewissen^ Sentimentalität ruhenden französischen Orientierung., eigene Wege gehen zu wollen. Er schielt in der russischen Frage nach Frankreich, wenn er hervorhebt, daß der polnisch-russische Friede nicht in Paris unterzeichnet wird und daß eine künftige russische Regierung keine Verpflichtung der Bolschewiken liquidieren wird. Abe^ das ist Zukunftsmusik. In der Gegenwart will er den Sprung wagen und die Konferenz von. Portoröse zu einer Tat benützen, aus der der Wille zur -Freiheit spricht. „Die bloße Tatsache eines Uebereinkommens'. und wäre es auch Nur in den Fragen des Transports, wird für uns und unsere Nachbarn in EnglandsAmerika und auch in Frankreich mehr wirken als irgendeine Propaganda." Die Schaffung einer, solchen Tatsache würde weitgehend« Wirkungen für das Selbstbewußtsein der Staaten haben, die nicht durch den Krieg allein, sondern durch die politische und wirtschaftsgeographische Unkenntnis der Ententeführer aus der Gemeinsamkeit gerissen wurden und dies heute schon beklagen. Aber der Weg zu* Befreiung kann nur über den Willen der Beteiligten führen, sich in den großen Linien ihres Lebens gleichmäßig zu orientieren. Es muß in allen Gebieten zu einer freiheitlichen und vernünftigen Lösung der Minoritätenfragen kommen und 'es muß überall die Entwicklung im Sinne der demokratischen Menschlichkeit angebahnt werden. Das heutige System der Unterdrückung nationaler oder religiöser Mintzerheiten, der Privilegierung einzelner Klassen — wobei wir von dem Mordregime in Ungarn überhaupt absehen, das den Staat aus jeder Kombination ausschaltet — das Bekenntnis zu einem eigenwilligen, alle Kräfte verzehrenden Militarismus schafft Feindseligkeit. Mißtrauen und nicht zuletzt die demütigende Abhängigkeit von der in sich unklaren und Programm losen Entente. Die englische Arbeiterschaft und Oesterreich-Angarn. str. Die Diskussion zur Lösung der schweren Wirtschaftskrise. die Eng and hcimges.lcht hat. beschäftigt a.le Londoner Kreise. Die Vorschläge, welche die englische Regierung erstattet hat, erweckten tn Kreis.>n der Arbeit lebhaften Widerspruch. In einer an die Negierung gerichteten Denkschrift der Arbeiterparteien und Gewerk*'- schäften wird die Negierung für die Krise verantwortlich gemacht. In dem Memorandum wird gesagt: „Die innere Politik der englischen Negierung war ebenso toll wie ihre auswärtige. Obwohl die große Krise die Folge des modernen Kapitalismus ist, wurde sie durch die vollkommene Unfähigkeit der britischen und der anderen Negierungen noch ve-schärft. Durch die Aus* schaltung der russischen Marktes, durch die Zerstückelung des alten Oesterreich-Ungarn sind die Verwüstungen des Krieges noch unerträglicher geworden." Diese Worte der englischen Arbeiter verdienen, festgehalten zu werden. Sie klingen so ganz anders als die Aeußerungen unserer sozialdemokratisch"n Führer, der Herren Renner, Seih. Bauer und Anst?rlitz, welche die Zertrümmerung Oesterreich-Ungarns als die erlösende Tat gepriesen haben, als die Vorbedingung für das Wohlergehen qüer arbeitenden Men ich -n, als die Vejreiung der Nationen vom politischen und wirtschaftlichen Elend. Pon diesem Gesichtspunkt aus haben sie auch alle österreichischen Politiker, die es wagten, die Zerschlagung eines alten Wirtschast°geb'eles zu bedauern und die Wiodorhe-stellung der Wirtschaftsbeziehungen unter Garan io der errungenen nationalen und poli'iichen Freiheiten an'ustreben, als bestochene Knechle Habsburgs, qjs dunkle Reaktionäre bezeichnet- Nun, die englischen Sozialisten find wohl über den Verdacht, von Habsburgbestochen und der Reaktion verschrieben zu sein, erhaben, ihnen ist gewiß nicht darum zu tun, Karl Habsburg und Horthy zu stützen und die Völker Oesterreichs in die alte Knechtschaft zu zwingen.'Und »te komm?« b'dj zu dom Schluß, daß die grobe, mechanische Zerstückelung eines altj« Völker» reichrs Unglück über die Welt gebracht hat. Tatsachen sind eben st'-rker als politische Tagesprogramme und die E kenntnis, daß O.sterrcich- Ungarns Zertrümmerung die Balkanisierung Europas bedeutet, dringt mit elementarer Kraft durch. Ob sie noch recht-'eitig alle b'teilig en Kr-'ise wird erfassen und eine Weltkate.strophe verhindern können, ist heut>r eine offene Frage. _ Die außenpolitische Woche. Die Varisev K-'ifsr^nz. — Ge er^ätze der Alliierten. — Än-nr'^l-che Forderungen an Deut Mand. — Anttlar-eit im Osten. — Das österreichische Problem. — Die qr:ne Zn er» nationale. — Keine Revision des Fri dens von S'vres. Die Pariser Konferenz ist bis beute verlängert worden. Dieser Beschluß zeigt, wie groß die Schwierigkeiten zur Herstellung einer einheitlichen Auffassung sind; er zergt oder auch das Bestreken, zu einer sollen Gemeinsamkeit de- Handelns und des Zieles zu gelangen. Zu den sachlichen Differenzen gesellen sich auch — was man meistenbei der. artigen Tagungen übersieht — solche de- Temperament-. Dem küblen, rechnenden, aus klarer bürgerlicher Erziehung kommenden Lloyd George, der stets als alleiniger Repräsentant seines Staates auftreten kann, stehen die französischen Negierungsmänner gegenüber, deren Stimmung durch die Rücksicht aus die Kammerparteien und lsire — Nachfolger beeinflußt wird. Doumer, der Finmizmrnrstcr, ist radikaler Rationalist, B r ra n d gemäßigter FortscbntlSmann. Donmer siehr stets die leeren Kassen Frankreichs und die zerstörten Rorddepartemenks vor sich. Briand muh die Möglichkeiten der internationalen Beziehungen von morgen bedenken. Me zusammen aber sind Gegner Deutschland-, bessen unruhige schwankende Politik, die in>ren der nariona.istischen Richtungzuneigt, nach außen die alte handelspolitische Expansion artstrel^ keine festen meßbaren Posten liefert, die man in ein. Kalkül stellen konnte. Die Verbündeten Mi nen, keine Basis für ihr Verhalten zu Deutschland finden. Ähre Unsicherheit wird noch durch daS Verhallen Amerikas verstSM, daS. au der Wende zwischen zwei tiefdifferenie« Systemen, 'einen Reaktionsprozeß durchmacht, der seine Aktivität lahmgelegt hat. Europa kann sich ohne die Hilfe Amerikas Nisit erholen, aber die Beziehungen zwischen den beideti Kösttinenten müssen ganz neu formuliert wersen. Einstweilen ist aber Amerika ein weißes Blatt und /- wird der ^rnbNng.vergeben und Per Sommer kommen, ehe man die Richtung der amerikanischen Europa-Politik genau u «rd erkennen können. Die Vereinbarung mit Japan über dte lalifornis-he Fremdengesetzgebung würde, wenn ihr Zustundekon'mcn den Tatsackwn entspricht, den Berernrgten Staaten eine schwere Sorge nehmen und auch ihr militärisches Programm, im Sinne einer Entlastung beeinflussen. Dies würde natürlich auch auf Europa wirken und den englischen Arbeitern, zu Hilfe kommen, die das Programm der vollsten Abrüstung und der produktiven Hilfe für Mitteleuropa ausgestellt haben. Ihr erster Aufruf greift die Regierung in der schärfsten Weise an. Englische Arbeiter werden immer sebr kräftig; in ihrer Methodik aber sind sie immer von schärfster Realpolitik erfüllt gewesen. Leider ist ihr Ernfluß aus die Entente noch immer nicht stark genug. Sonst wäre es verhindert worden, daß die Doumerschen Forderungen in der Konferenz gesiegt hätten. Rach einer Hava-,Note be. steht da§ für die Zahlungen der Wiedergutmachungen angenommene System in der Zahlung von 42 Jahresraten ab 1. Mai 1621, usid zwar: je 2 Milliarden in den Jahren und 1622. dann für je einen Zeitraum von drei Jahren 8,° beziehungsweise 4 sind 6 Milliarden und in den übrigen Jahren st Milliarden, irn ganzen 226 Milliarden Goldmnk. Während 32 Jahresi wird Deutschland von seiner Ausfuhr e'ne Taxe von l2 Prozent vom Werte der Waren zu zahlen Hatzen, die von der'ReparätionSkommission erhoben werden wrrid. Diese Lösung ist der Beginn furchtbarer -Krisen für Deutschland, dessen Wirtschaft mit der ungeheuerlichen Summe von 2.25 Billionen Papiermark belastet wird. DaS kann Deutschland nicht leisten. Im Osten ist keine Veränderung zu verzeichnen. Der Rigaer Friede ist noch immer nicht geschlossen, da bte ungeklärten Verhältnisse Polens und Rußlands zu den Randstaaten noch nicht aufgehellt werden konnten. Die Anerkennung Estlands und Georgiens durch die Pariser Konferenz ist als ein Cchachzug Englands gegen die Sowjetzu werten, denen im Westen und Süden neue Grenzen gezogen werden. Die La^ Rußlands hat sich durch die kritische Gestaltung . bc8 Ernährungsproblems sehr ungünstig entwickelt und es müßte eine teilweise Demobilisierung, der., gegen Polen aufgestellten Armee eirnreten. Im Wesen scheint auf der Pariser Konferenz l von England und Amerika stetvertretene Prinzip MchtintervLntion gesiegt zu haben. Die in dws-ri Dingen sehr hellhörrge Prager Außenminister hat über da- Ostproblem einige sehr interessante Wendungen gebracht. Er ist für eine Annäherung an Polen, nachdem zwischen Tschechen und Polen kein Konflikt mehr besteht. Rußland müsse mar» sich selbst überlassen, aber von den Sowjets die Einstellang ihrer RevolntionSpropaganda verlangen ..Wir müssen zur Rekonstruktion Rußlands beitragen, soweit dies in unseren Kräften liegt. Jehl wollen wir dies kräftiger betonen als früher. Wir wollen unsere öffentliche Meinung darauf auf- . merksam machen, daß hierin ein fester Plan liegt uud daß wir wissen, was wir wollen und was wir wollen können." Audiesen Worten geht vielleicht hervor, daß dre Dinge m Rußland nunmehr in ein schärfere- Tempo kommen wollen und daß die slawische und mit ihr die ganze Bevölk-rn^g Mitteleuropas vor große Entscheidungen gestellt fern wird. Für Oesterreich, daimmer tiefer in politisch« Nöte versinkt, kann dies nicht gleichgültig fein. Die Leichtfertigkeit, mit der die .Negierung an die Unterwufchung de- Wirtschaft^ lebengeht und durch daS Projekt der gestaffelten Brotverteuerung neue Teuerungsprozesse heraufbeschwört, entspringt wohl der Verzweiflung über die Behandlung durch die Entente. Aber aus solcher Stimmung kann nichts Guteentstehen Und die erschrockenen und sorgenvollen Gedanken, die Dr. Benesch in^, Prag als nächster Nachbar entwickelt hat. lassen die Gefahr, über die man in Wien hinwegtanzen möchte, in ihrer Grüße erkennen. Mit Aufmerksamkeit muß man die Reisen debulgarischen Minister- Stambuliskt verfolgen, der in Warschau und in Prag wegen Bildung einer mitteleuropäischen Bauernorganisation augeklopft hat. der Plan der grünen Internationale, der im Frieden i>m dein Oesterreicher Simitsch von Hohenblum. dem Bayer« Heim und der preußischen und magyarischen Politik veefolgt wurde» taucht also wieder auf und dazur ungelegensten Zeit für die Arbeiter und Konsumenten überhaupt. Aavielen Anzeichen kann man auf ein Einverständnis zwischen Stambuliskt und dem Führer der kroatischen malkontenten Bauern, Radie, schlreßen. Obzwar diese Idee bisher keine großen Erfolge zeitigen konnte, wird es doch gut kein, lyr Werden im Auge zu behalten. Die Orientfrage wird Erü>e Februar tn einer neuerlichen Besprechung der Verbündeten behandelt werden. Wie ' »Daily Telegraph" schreibt, steht England dem von Frank» reich und Italien angeregten Vorschlag für erne politische Neuordnung für Smyrna günstig gegenüber. Demnach sollte Smyrna Freihafen worden und die Stadt erhielte eine vorwiegend au- Griechen zusammengesetzte autonome OrtSregierung upter türkischer Oberhoheit, welche nicht zwei Jahre dguern soll, wie der Vertrag von Sevre» dorschreibt» sondern zehn bis zwanzig Jahre. Dieser Plan soll den Vorteil haben, daß die christliche Bevölkerung nicht wieder unter türkisches Regime komme, daß so allmählich der türkische Einfluß zu verwischen sein werde und die R e v i s i o n der Vertragevon Sevreüberflüssig werde. Allerdings dürfe nach englischer Auffassung die vorgeschlagene AesiM rung nicht erfolgen, solange Griechenland imstande sei, deri Vertrag von Sevredurchzuführen. Da» würde darauf hinauslaufen, daß auch hier da- FrtedenSwerk nicht anqetastet werden soll. Auch hier soll also keine Entscheidung „etroffen werden. Das unheilvolle Provlsonum wird definitiv. Die jüdischen UniverfltStshöre« Ostgattziens. Aus Warschau wird uns gemeldet: In der letzten Sitzung des BersasfungsauSschnsfeS wurde der Antrag auf Errichtung einer ukrainische Universität in Stanislau behandelt. Der Un.errichts» minister Rataj hob die politische Bedeutung einer solchen Univerfträtsgründung hervor. Er kam dabei auch aus die Lage der Hörer an der Lemberger Universität zu sprechen, welche durch die jetzt geltenden Bestimmungen nicht ausgenommen werden können, da sie ihrer Militärpflicht nicht Genüge geleistet haben. In der Debatte wies der jüdische Deputiert« Grünbaum darauf hin, daß durch diese Bestimmung vor allem die jüdische akademische Jugend in Ostgalizien schwer betroffen tvecde. die durch den Kampf der Polen und Ukrainer in Ostgalizien zwischen Hammer und Amboß gestanden sei. Eine Deputation der jüdischen Studenten Ostgaliztens habe wegen Aufhebung der genannten Bestimmung beim Unterrichtsminister vorgesprochen. aber ohne Erfolg. (Bereitgemeldet.) Dia Frage der jüdis chen Studenten an der Lemberger Universität müsse gelöst werden. Oder wolle der Minister . es dazu bringen, daß die jüdische studiernede Jugend. Ostgaliziens die Stanislauer Universität aussuche? Der antisemitische Hetzapostel Lutoslawski brachte dagegen vor, die Neutralität der jüdischen Jugend Ostgaliziens bedeute Verrat an beiden Parteielr. Er forderte auch die Ausschließung der jüdischen Studenten von der Wi lnaer Universität. Minister Na taj erklärte in seiner Antwort, er kenne die politischen Motiv« des Standpunktes der jüdischen Akademiker in Lemberg und sehe sie nicht aßf , Verrat an. Dennoch könne er die Frage der jüdischen Studenten, dt«, politisch anders anzusehen sei als die der Ruthenen, in diesem Zusammenhänge nicht lösen. Ueber Antrag des Abgeordnekn Czapinskt beschloß die Kommission, die ganze Angelegenheit gemeinsamen Beratung der Verfassungskommission sind der Kommission für äußere Angelegenheiten zu überlassen. (Inzwischen bleiben also die jüdisck)en Studenten weiter von der Lemberger Universität ausgeschlossen.)

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