Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 718 (25.1.1921)
- Date
- 1921-01-25
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2 Men, Diensraq Wiener Margen,Mktunq 25. Jänner'1d2k Nr. 718 gelieferten Daren Vorbehalten, das ist eine ernstliche Burg» jchafl, wenn die Industriellen vorsichtig Vorgehen." Der „Sßrtfm" erinrtert an den Vorschlag des Hollanderter Meulen, wonach die Staaten, denendie interessierten Industriellen angehor-n. ausreichend garantierte Oblrga» tioncn ausgel'en sollen, die diesen Industriellen anvertrapt würden, um als Ergänzungsbürgsck>aft für eine Kredit» üperation zu dienen. Der «Matin" hält die praktische Durch» führung dieses Systems für möglich. Gleichwohl fänden diese Kombinationen bei den Banken eine kühle Aufnahme, da üe, abgesehen von diesen Garantien, noch die BürgsÄiaft desjenigen für notwendig erklären, der die Waren verkauft und die Operationen benützt um Vorräte abzustoßen. Der «Matir," erörtert im Zusammenha.g dam,t neuerlich die in London und m den skalldinavisck»en Ländern lebhaft erörterte Frage der Versickerung gegen Kreditrisken. Nach Ansicht der betreffenden Kreise müßten die RiSkrn geteilt werden und die Prämien dürften nicht zu hoch sem. Die Engländer glauben durch Zusammenwirken der Versicherungsgesellschaften, der Banker, und des Staates dieses Ziel zu erreich;«. Der «Matin" erklärt schließlich, eS wäre gut, daß Frankreich die Gelegenheit der Pariser Konferenz benütze, um fernen Standpunkt bekanutzugeben. Keine direkten Verhandlungen Mit den Deutschen. ' Paris. 24. Jänner. (Habas.) Im Gegensätze zu verschiedenen Gerüchten hat die englische Delegation keinerlei Vorschläge gemacht zwecks Zulassung von Mitgliedern Ä>er Vertretern der deutschen Regierung zur gegenwärtigen Konferenz. England für eine Aendervng des 1ürkis6 en Frictcr ererirt^cs. Paris, 24. Jan: er. (Funkspruch.) »Petit Parisien" sagt in Besprechurrg der Aussichten der Pariser Konferenz der englische Premier sei Verhandlungen mit'den Türken, über eine allsällige Aenderung des Friedens von Sevres nicht ganz abgeneigt. Außenminister Dr. Simons für eine Verständigung mit der Entente. Berlin, 84., Jänner. Im Haupt'auSfchuß deS Reichstages gab Außenminister Dr. S l m o n S einrn Ucberblick über die bisherigen Verhandlungen und legte die Gründe dar, die für das Eingehen auf den Vorschlag der Fortsetzung von füi fjährigen Annuitäten maßgebend gewesen sind. Er betonte, daß man die Festsetzung der Gesamtschuldsumme nach dem Friedensvertrag bis zum 1. Mar d. I. erwarten könne, auf die man nur dann verzichten könne, wenn sich Deutschland vorher mit seinen Gegnern über die Erleichterungen verständigt habe, bezüglich derer in Brüssel bereits zu verhandeln begonnen wurde. Komme es nicht zu einem Einvernehmen bezüglich der bekannten Voraussetzungen der Leistungsfähigkeit und bezüglich der Methoden der Leistungen, so müsse eS bei der Festsetzung der Gesamtschuldsumme, bis zum 1. Mm sein Bewendrn haben, da die deursck>e Regierung ein unbilliges Diktat einer unerfüllbaren Verpflichtung vorziehen würde. Andererseits dürfe die Regierung nichts versäumen, was der Zusammenarbeit mit den bisherigen Gegnern zur gemeinsamen Wiederherstellung der europäischen Finanz, und Wirtschaftskraft dienlich sein könne.'Sie müsse sich ebenso wie ihre Gegner von dem Bewußtsein einer unverrückten! Solidarität durchdringen lassen. ' 25 Millionen Dollar für OrsierrLich? Der »Wiener Allgemeinen Zeiturg" wird aus Paris telegraphiert: j Oesterreich wird nach den bevorstehenden Beschlüssen beS Obersten Rates einen Kredit von 25 Millionen Dollar erhalten. - Der Kredit wird in der genannten Höhe bemessen werden, um Oesterreich das Auskommen bis 30. Juni zu ermöglichen, da man stch darüber im klaren ist« daß entscheidende Beschlüsse über den großen Kredit vor März oder.April nicht zu gewärtigen sind. ' Die französische und englische Presse fördert die Hilfe für ÖesierrslH. P-ris, 24. Jänner. (HavaS.) De meisten Mor^n- Blätter beschä.t g en sich mit b:it auf ter TageSo:duung der Beratung.'» des Obe.strn Rates stehenden Fragen und insbesondere mit der Frage der Finanzlage^ Oesterreichs, wobei sie auf die N.Nw>.'ndigk.it Hinweisen. dieses bedrohliche Problem zu l-'s u. „Petit Parisien" schreibt: Man wi b sich auch über die Notwendigkeit einigen, dem dem Zusamnt nb uch entgegengehenden Oesterv/ch zu H lse zu kommen, obwohl diese Fürsorge spät kommt und matt kaum ein Mittel sieht, sie ohne Mitwirkung der. Vereinigten Staaten» wirksam zu machen. „E c l a i r" berichtet, die Repa-atwnskommission habe den Generaldirektor des Finanzdi.nst?S der österreichischen Sektion, einen Franzosen, nach Pa iS berufen wegen eventueller Teilnahme an der Beratung des Obersten Rates über die Frage der Oesterreich zu'dessen wirtschaftlichem Wiederaufbau zu gewährend«:, unerläßlichen Hilfe. Auch die misten Londoner Bliitler besp.ech n in den Sonntagsnummern d'.e V.rhilm sse in Ocst. r ich und führen aus, das; die britischen Vertreter bei der Konferenz :n Paris die österreichische Frage an erster Stelle rur Verhandlung bringen werden. „Obferner" erklärt, das; die Nieiiung Oesterre'chs von großer Bedeutung für alle Staaten der Entente sei, da es sich für alle darum handle, „mit Oesterre'ch zu schwimmen oder unterzugehen". Der Zusammenbruch Oesterreichs wü'de den der Tschocho Slowakei sicher, den Jugoslawiens höchstwahrscheinlich zur Folge haben. Wien sei von großer Bedeutung für den englischen Handel, weil es allein über einen aukgebreite'et und geregelten Bankendienst in Mitteleuropa verfüge. Graf Teleki weiß nicht, was in PMscfaba vorgeht. L*-Vaye^er Korre^vv^denten. Die »Wiener Morgenzeitungkann sich abermals eines ehrlichen Erfolges freuen. Cie hat als erste- Blatt die schädlichen Wirkungen der Tätigkeit des vom Buda. pestex Jo int,Komitee errichteten Bu^eauS zur Evidenzhaltung der rn Budapest ansässig gewesenen und zur Vertreibung verurteilten gaiizischen Juden festgestellt und dadurch auch das Ausland auf die Behandlung der galizischen Juden in Ungarn aufmerksam gemacht. Die Folgen dieses Aufrüttelns der öffentlichen Meinung hat vor allem Herr von Polar auf fernen Eüropareisen zu spüren bekommen. Mo immer er erschien, mußte er erfahren» daß die ungarischen Juden, welche heute die Führung in Ungarn haben, für all die Grausamkeiten an den galizischen Juden mitverantwortlich gemocht werden. ES blieb ibm nach feiner Rückkehr nicht? anderes übrig, als trotz iller biSberigen Dementis zunächst einzubekennen, daß die Leine beS Budapester Joint-KomiteeS einschließlich seiner Person blkhrr ihrer Pflicht den galizischen Juden gegenüber nicht entsprochen haben und daß den Juden des Auslandes zunächst bewiesen werden müsse, daß man in Ungarn sich endlich aus die Bruderpflicht besinnen wolle, wenn ein freundschaft.'her Verkehr zwischen den ungarischen Juden und jenen der übrigen Welt hergcltellt werden soll.. Herr von PolnM mußte aber auf seinen Reisen auch zur Ueberzeugung gelangen, daß er für dir ungarische Regierung, in deren Auftrag er die Reise unternommen hatte, insolange nichts erzielen kann, ils in Ungarn gegenüber, den eigenen und den ausländischen Jiid»n wie, den galizischen jedwede Gewalt gestattet ist. Herr von Polnar hat in seinem Reisebericht an die ungarische Regierung diese über seine ,Erfahrungen nicht im unklaren gelassen und verlangt, daß die Regierung, wenn schon nicht bezüglich der Rechte der ungarischen Juden, so doch hinsichtlich einer' , besseren Behandlung der galizischen Juden beruhigende Erklärungenabgebe, AlS. Form hiefür wurde vereinbart, daß das BudapesterJoint-Komitee unter Führung d.e S' He v * : v o!j:^ P o l n a i beim Ministerpräsidenten; Grafen T e l e k l erscheine,. dort. die Beschwerden vorbringe, worauf dann Graf Teleki die gewünschten beruhigen- . den Erklär um g r n abgeben werde, j So wurde denn das Komitee am 13. Jänner vom ' Grafen Teleki, damals .noch Minister des Auswärtigen, korporativ empfangen. .In seiner Ansprache führte Herr i von Polnai all daS aus. was tzie «Wiener Morgenze'.tnng" feit vielen Wochen über das Budapester S ch u k h a u i und über die Inter ui ertenlager in PiliScfaba und Zalaegecfzeg geschrieben und was gerade von den Herrn von Polnai nahestehenden Kreisen geleugnet worden war. Im wesentlichen sagte Herr von Polnai: «Die ungarische Judenschaft hat,-,sq sehr sie bisher unterdrück: Und erniedrigt wurde, sich noch kein einzigeSmal an die Regierung gewendet, damit diese ihre Rechte in, Schuh nehme. Was wir jedoch bisher für unsere. ergetten Interessen nicht getan haben, das für unsere galizischen Brüder zu tun diktiert uns Mitgliedern des aus Vertretern aller Richtungen des ungarischen Judentums zusammengesetzten Joint Distrivutio« Committee als Wortführer deS gesamten ungarischen Judentums unsere Gewissenspflicht."'Herr von Polnai führte weiter aus, daß. obgleichder berühmte «Zwanzigtausender-Er'.aß" de§ Minister deS Innern nur die Internierung ler feit dem Jahre 1614 nach Ungarn geftück'eten ausländischen Juden gutheißt, dieser Erlaß trotzdem j auch auf solche Juden angewendet wird, die seit Jahrzehnten in Ungarn wohnen. Er ersucht um die sofortige Außerkraftsetzung dieser, administrativen Maßnahmen. Weiter behandelte er die schweren Grausamkeiten gegen die Internierten in P i l i S c s a b a und Z a l a e g e r f z e g, die dem Ansehen Ungarns im AuSlande. mit welchem die Reg-erung rechnen müsse, schon bisher unendlich viel geschadet habe, und bat um die Abstellung dieser Uebelstände. Hierauf füc Le die Verlesung des ausführlichen Memorandums an die Negierung. in welchem alle von der «Wtcnpr Morgenzeitung" bererts berichteten Gewalttätigkeiten und Unzukömml'chkeiten ausfubrlich dargcstcllt werden. Ministerpräsident Graf Tele kr tat in seiner A stwort sch als wenn er nicht der Chef der Regierung, sonderst etwa der Abgesandte irgendeiner ausländischen Gewerkschaft wäre, der zum ersten Mole von.diesen Ungeheuerlichkeiten hört. Er hatte wirklich den Mut. zu.erklären, daß chm die geschilderten Zustände im Schuhhaüs und.in den beiden Jnicrnicrtenlagern , v.ö l l r n unb.ekannt seien. Mit derselben sorglosen Naivität erklärte er auch, daß außer dom ..Zwanzigtausender- Erlaß" ein anderer sogenannter «Geheim erlaß", welcher sich auf die,vor-1914 eingewandcrton Juden beziehe, nicht : existiert. Die Jnternienmg der seit dem Kriege cingewi,werten gallischen Juden sei einfach ein AnS'unftSmitte' zur Lösung I der Wohnungsfrage gewesen, da eS sich ja um Personen handelte, welcke auch so in absehbarer Zeit da- Land verlassen mußten. Graf Tcleki war weiter so gnädig, zuzugcbcn. daß die Internierten keine Häftlingseien, und daß. nwnn anck die Lager unter Polizeioufsicht stoben, 1 das euw uiru,chtlcye rvel)u,lom«cg our Juiocrüerten Nickt aus° fchließe. Die Äüsterung verurteile die Grausanikeiten. tpelchS aus der K r r e g s p s y ch o s e zu erklären seien, und versprach, den Eigenmächtigkeiten in den Lagern ein Ende zu bereiten. * AuS der Vorgeschichte und dem Perlauf dieser Audienz und der Erklärung deS Chefs der ungarischen Regrerung ergeben sich für die. Juden des Auslandes und für die zivilisiertr Welt im allgemeinen folgende. Feststellungen: Die sogenannten Führer der ungarischen Juden gestehen in offfy grellster Form ein. daß , sie für die mit Füßen getr"wnen Menschen- und Bürgerrechte der ungarischen Juden, deren Führung sie an sich gerissen haben, bisher nicht einen Finger gerührt haben. Dieselben Führer der ungarischen Juden, die sich ihr Leben und Vernrögen zu sichern verstanden haben, müssen ferner zugeben, daß davon ihnen angeblich zum Schutze der galizischen Juden errichtete Bureau bisher diesen unglücklichen Flüchtlingen einennicht geringeren Schaden zugefügt hat als die u n g a er sch e n Behörden selbst. Herr von Polnai gibt schließlich zu, daß er diesen Schritt auch jetzt noch nicht unternommen hatte, wenn er nicht aus eigener Wahrnehmung hätte feststellsn uiüsson, daß daS Ausland mit einer Negierung nichts zu tun haben wolle, die unschuldige Menschen wie Verbrecher emkerkert und sie den schauderhaftesten Qualen aussetzt. '? Aber auch der verantwortliche Chef der nnaarisch-n R^. gierung mußte embekennen. daß seine Exekutivorgin'e selbst » die unmenschlichen Regierungsverordnungen noch durch eigenmächtige Verfügungen übertrumpfen. Man erfährt nun. basi in Ungarn eine große Zahl ausländischer Inden interniert wurde, obzwar diese Internierung nicht einmal durch einen Horthh-ungorischen Erlaß gedeckt erscheint, Herr von Polnai und sein Chef haben je ein für daS charitative und finanzkräftige Ausland. zügeschnitteneS Sünden^ bekenntnis abgelegt und hoffen nun, daß sich der S t e r l i n g» und Dollarftrom nach Ungarn beweglicher zeigen werde. ' Wir sehen vorläufig in diesen Bekenntnissen nur die Be-' kräftigung unserer bisherigen Beurteilung der Horlhy- Negierung und der Polnai'Clique. In Ungarn hat bisher das Bekennen der Schuld nicht den ersten.Schritt zur Besserung: bedeutet. Wir werden nun abwarten, ob die Schuldigen straft und die Unschuldigen menschlich behandelt werden. BiK' dahin ist abwartende Vorsicht geboten. MiniDrDr. Äeneich über die Kommende Osiensive Sowletrntzlands. [ In einem Inle-View. bas.' er dem Sonderbericht-, erstatier de§ römischen „Corriere d'Italia" gewährte,, sagte der Minister des Slenßern Dr. Be ne sch über di- Möglichkeit einer russischen Offensive gegen Polen' und das Verhalten der Tschecho-Stowakei in. diesem Falle: Die Mehrzahl d^r Polen/ mit denen ich gesprochen habe, glaubt nicht "an einen! neuen >rüWschik polnischen Krieg. Ich aber glaube, daß es dazu komnE, wird. Die Möglichkeiten dieses Krieges sind-nicht geringer, als sie es im vorigen Jahre gewesen sind. E8^ ist notwendig, daß Polen und Rumänien vorbereitet' seien. In diesem Sinne muß Man die Augen offen-> halten und auf alle Eventualitäten vorbereitet sein. Im Gefühle staatsmLnnischer Verantwortlichkeit muß, man vorbereitet sein, auch wenn nur eine einige Mög-- lichseit eines Ueberfalles von welcher Seite immer vor*' Händen wäre. Das bolschewikische Regime Hai sich, anstatt daß es vernichtet worben wäre, gefestigt. Znni-' Kampfe gegen den Bolschewismus waren Millionen-' armeen und Milliardenbudgets notwendig. Den Bol^ schewismuS durch innere Aktionen zu vernichten ist' unmöglich; stellen wir uns nur die Ausdehnung Rußland vor, die vernichteten Kommunikationen, die bürgerlichen und intellektuellen Schichten in Verfall, die (£nt?v sernung der politischen Elemente von der russischeni Heimat, die Analphabetie und den Mangel politischer' Kultur des Volkes usw. Man muß eine ganz neue polii»' ' tische Linie Rußland'gegenüber schaffen. / ' 1 Die Optionen. Die Zahl der Optionsgesuche, welche bis zu der^ am 15. Jänner abgelaufenen Frist überreicht wurden, beläuft sich in Oesterreich auf 100.060. Im Ministerium des Innern allein sind bis Neujahr 36.000 Gesuche, nach Neujahr 14.000 Gesuche ^ingelaufen. Zur Bewältigung der Arbeit Mußten an dieser Stelle'Pensionisten he'angezogen werden. In erster Linie wurden die Gesuche von Subetendeutschen «ledigt. Jene Pe'r^ sonen, die keine deiitschen Schulzeugnisse haben oder' Dokumente, die ans den Kriegsjahren oder gar aus dem Jahre 1920 stammen — als die Option schon ausgeschrieben war —^-müssen'auf eine rigorose Prüfung ihrer Angaben gefaßt sein. Die Behörde verschließt' sich der Einsicht freilich nicht, baß die Beschaffung von Dokumenten in den vom Kriege unmittelbar heimgesucht. gewesenen Gtb töte n des Ostens znm Teil unüberwindlichen Schw:erig"«iten begegnet, weil Archivs, Mat'ikenämter, AmtZkanzleien vielfach zerstört Murden. Darum erfahren manche der Gesuche eine individuelle Behandlung, um in keinem der Grenzfälle unrecht zu. tun. Leute, die keine behö dl'chen Dokumente beibringeN' konnten, haben auf Jahrzehnte zurückreichende Ge^> sch''ftZ- und Priratkörrespondenz und selbst Geschäfts» bücher vorgelegt, die in tadellosem Deutsch geführt sind. Ta ist die Entscheidung über dad geforderte Bekenntnis znm Deutschtum wohl,nicht l.'icht. Die Volks» ' zahlungsanS.'.üge werden scharf kontrolliert. Das mit der Angelegenheit besch ift gte Amt, daS unter dev Leitung be» Sektionschefz Wenodikter steht, mußte iiic dep XavteüsnoecMc. L^Moilen werden.