Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 714 (21.1.1921)
- Date
- 1921-01-21
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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Sk. 714 : Mett. Freita- Türkischer Sieg über die Griechen. Paris, 20. Jänner. (Wolff.) Einer Meldung der „Chicago Tribuns aus Konsiantmvpe! zufolge h'aben die Truppen Keniül Paschas in Anatolien eine allgemeine Offensive gegen die Griechen begonnen, tzie sollm diese gezwungen haben.. Jsmjd, zu ZaMen, M 'BnM besetzt. habem -. Die KemMen. behaupten,, «4M GeMgene gemacht' und '1.7 Feldtzeschutze. und t^öße ÄtMionsvorräte «beulet'fy Wey.' . TÄMsbEricht.;,y ©ie neuen Fahrpreise auf der Straßen- , , - ‘k . bah«.;/ . .::;*• -'-Zufdlgtz-Äetzreinhexatsheschlnss^ werden' ab 26. Jänner dbr Pretse'ssürl. dir Einzelfahrscheins aö 2. Februar-die Preise Är MvNats«, Retz- und'-Gt^enkgrien 'Und »b"-T. M ä r z bi; Preise, der HalbjahrsnetzkartLN erhöht. Die neuen spveise sind . be^eitZ.Ms »den VeröfsLnttichnngen, hLftmM,. Jb»odf*füth' rrachDHt'i^rö. Bedingungen für die Fahrgäste nichtig: , Die im ^Borverläuf abgegebenen Einzelfahrscheine der abgsLnPfrM .FahrPreiSfluse»"'-deS alten Tarifs' haben nöch bi^'einschließlich-2'5/d. M, GültiMit: sie werden also 'ab SVsb.M-ungültig. Dom .22. d. M/. «r.'.-tvrvben 'sir- bis einschließlich' ZI/März in der Vergütung.geMstet. . ->' Den'' Inhabern der gekündigten', Kgrien. Mrd aber Sie MWichkeit gcützwn werden, durch den Bezug von, Zusatzt^ertckavken'' für einen Monat, beziehirngstveise für '/ vier ^Karten für die. sonstige GÄtimgsiwucr - 'gültig Ftt machen.. Der Verschleiß der.. Zusatzw-ertmarken und die Behandlung der Netzkarten bei den Ausgabestellen findet, vom -AA.^rbtzüar.-an-.statt. . *■•■:« u-'wv/--''» ' U-;5Dic^im‘ Umlauf befindlichen- Halbjahrsnetzlarlensanstzestellkvom.2. Oktober 1920 bis l.. -April 192SeMüngsisdise ausgestellt vom 2. - Jänner "1921. bis. 1. ^{uft'19211 ftnd,rwch. .M einschließlich 1. -März gültig.- Sieverlieren mit A. März 1921 ihre Gültigkeit . und! tVerdeu - mit Wirksamkeit Vom .2.: Februar> 1921 einmonatig -züm 2. März 1921 gekündigt. . ' - Den..Jnhaber» der. Karten, die sie bis 16. März- 1921 bsck der. Kartenausgabekasse der städtischen Straßenbahnen in Wien,-, tz. Bezirk, Mahlgaffe - 3, abliefern, werden - ja - nach b^ur.Ausstellungsdatum der, Halbjahrsnetzkarten ein Sechstel, beziehungsweise zwei Drittel des Kaufpreises mit dem Betrag von K... 383.33, beziehungsweise K. -1533.33, zurückerstattet. Großfeuer im Bahnhof HriUgenstadt. ' Irr später Nachtstunde wird rrns . gerneloet, daß «^uf'her Heiligenstädterlärrdü.ein Grvßfe-uer ausgcbrochcn - M Ävoße Holz-- und Kohlenlager stehen iw Flcknimen.' 11 Ühr nachts in einem Ävhlenschüp scn, offenbar' durch Kurzschluß, - entstanden ist. Es brannten alsbald Holz" 4rnd Kohlenlager in einem Ausmaße von 300 Metern Lin -Quadrat. Aon'der Feuerwehrzentrals und. aus den mnzslnen BsziöVen' wurden' zahlreiche . Löschtrains auf den Brandplatz geschickt. Die Bemühungen der Feuer- Mh^-richten sich darauf, den Brand/zu lokalisieren- Die Werkstätten der Nutofabrik Weiser erscheinen' gefährde k-- . ■'' ■ .• -;v; " •7: '-u yditte, rvs ist der Abrrrd?" i Die Zechgelage i« dev TcheAerngaste. Die Polizei hatte in Erf.-chrung gebracht, daß im Dauft Achsll^ingafse 54 auf der AiÄwn an drei Tagen Zechgelage staitgefanden hätten. Daher, wurde die heim-- Kche 'UeberwachUng des Hauses an geordnet. In der Nacht zum 20. d. M. waren Polizeikonzipist Dr. Böhm rffck SriminalbeamL; der Partie des,Inspektors.Höllmülle.r auf der Lauer.' Sie nrußHy bis etwa um Mitternacht warten, Dann begann in der Umgebung. des Hauses eilte förmliche. Auffahrt von. „eAia; zehn Auto- ■ mobilen und FiaHrn, die' in der Johann^ Strauß-Gasse hielten./',Die Fahtgästü stiegyn 'aus üyd .wurden 'von ,Mreppern/< in dl^,.HtzNL MchDingasft - 54 --geführt. Man 'beobachtete etwa 40 Gäste. Gegen 1 Uhr.! morgens^ höpte der Zustroyt auf "unb nun hielt Dr.. Böhm die Zeit für..KeSWMn^WzrjfchreLtzen..^Er'kanntedie für ^en Abend ausgegebene. Losung, d.is„Bitte,- wo EO d e r A b e n ds lautete. Als ihm aüf fein Läuten die Hausbesorgerin öffnete,' genügte d'ie' '-L-ösnngI..'.'UM.. ihm ürrd den Kriminalbeamten seiner Begleitung .Zutritt in die Wohnung Nr. 11 zu verschaffen. Die' Herxen >,w«cren,.in'-' Zivil; SicherheitswNche ftand aber ttnbernerrt in Bereitschaft. In der kleinen Wohnung, die - bloß - auS einem Zimmer und zwei Kabinetten besteht, herrschte ein wüstes ' Treiben. Die ■ Wohnung konnte die zahlreichen Zecher nicht fassenso daß sich, viele -Gäste sogar im Vorzimmer aushalten' mußten. Zn der Wohnung wurden mehr als 40 Personen, darunter zahlreiche Damen (!), auch einige Prostituierte, vngetroffen. . ' Durch Erhebungen wurde sejigeftellt, daß eS sich um einen-.^äustzedehttten unbefugten-- Gewerbshetrieb '^ndl^. Die Wohnung hatte die 34jährige Hauptmanns-. gattm, Fosefine. R i t t e r. Zur Verfügung gestellt. Für chrs BereiÜvilligkLit erhielt sie) von -jeder ^verkansien Flasck>? -Champagner 100 Kronen.- Außerdem hatte sie m den Zechgelagen den Vertrieb des schwarzen Kaffees. Hausbesorgerin- Ella. Z a i l e r, hatte Fleisch, Wurst ^^-'^hlspeise zur Verfügung gestellt. Sie vertrieb aK ctuern in der Küche improvisierten'Büffett. ,ltT vivft Flasch» .CHampaMy: dytrffg 1200. Wiener Moeqenzettung Kronen. Als „Schlepper" der' Gelage' wurden dis bereits wiederholt beanständsten Brüder Otto Vergentz, Backerstraße 14, und Ernst Vergentz, 2. Bezirk. Ca- - sterlezgaffe 3, und der als „Schlepper" Polizeilich öc«: ^annic Nichard Müller, der zurzeit unbekannten Aufenthaltes ist, sowie ein gewisser „Gustl" festgestellt. - Ihre Ausforschung ist eingeleitet. Weiter wurde erhoben, 'daß. das erste ZechgelLgL am -beim Bank-- beamten Rudolf.'Ber g et auf Türnumwer- 6 stattgesunden hat. Auch dort tvaren die nämlichen.Schlepper tätig. Für die. Ueberlassung der Wohnung hat Berger - etwa 2500 Kronen für die Nacht -erhalten. Der zweite Abend ' hah• bei' der - Hauptntannsgattin Frau Rotier ftattgefunden, und zwar am 15. d. M. Die Umstände waren die gleichen. . Der dritte Abend-hat in der Nacht zuw: 18, / d. M. .in der Wohnung des StaaLs- Lahnoffizials Rudolf H e l le r stattgefunden. Er bekam - für die Ueberlassung der Wohnung angeblich 1000 Kr., Gegen die Wohnungsvermieter wurde die Strafamts- Handlung wegen UeberschreiLung der Sparnraßnahmen ' und wegen unbefugten GewerbebetriebeseingekeiLett-Di-e Anzeige zwecks Anforderung der Wohnungen wurde an das Wohnungsamt erstattet. Die sichergestellien Lebens- Mittel würden iin .Wege des Marktamtes veräußert.. Gegen die drei Schlepper, ibic SBrüöer Vergentz..ürrd -Richard Müller, wird, da sie nicht nach.Wien'Znstündigsind,, der Abschassungsantrag' gestellt werden. . ALLenLatsplLne der GseLhy-LegroALre. Raübauschläge ans Wir»«« GefÄLftsleute. — Da» Personeaauto -es Ha«ptman«es De. Frey. — Versuchte Eurführans eines Flrrgzrrsges. Aus Wiene r-Neustabr wird, uns berichtet:, Am 8. L. M. wurde von der hiesigen Staatspolizei ein Svr,dent ungehalten, der verdächtig war, der' österreuhischen Legion in Eseh anzugehören nnd^einen Sindie^/oUegen für.diese^ Legion angeworben zu haben. Ferner gelang es, einpn-zweiten jungen Mann, der. der- Legion angehört hatte, zu verhafte^ Die mit der -Durchführung der Amtshandlung betrauten Kriminalbeamten brachten auch in einem hiesigen Kaffeehaus vier Rucksäcke zustande, von denen einer den Shy gehaltenen, die drei anderen - zwei Offizieren .uwd eivMr Einjährigfreiwilligen der Legion gehörten. In dem Rucksack des'Einjährigen fand sich - ein Tagebuch, vor, welches ziemlich eingehend ausgear'eltete Entwürfe.über Raubanschläge, die von einigen Legionsmitgtiedern an Wiener Geschäftsleuten geplant worden waren, enthielten. Nach den Aufzeichnungen war auch beabsichtigt gewesen, das früher dem Hauptmann Dr. Frey zugewiesene Personenauto gewaltsam sich anzueignen. -Die Erhebungen der Kriminalbeamten führten zu dem Ergebnis/ daß noch am 8. d. M., abends, auch die beiden Legionsoffiziere angehalten werden konnten. Der mit ihnen iv^ Verbindung stehende Einjährige wurde von der Polizeidirektkon Wier^ noch im Laufe , der Nacht verhaftet. .Die beiden Ofsiziexe und der.andere-Legionär wurden ebenfalls der Wiener PüttzeMrekstowfMeUebeN,' welche feststellte, daß die erwähnten Räubpläne in einigen Fällen bereits über das Stadium der Vorbereitungshändlungen Hinaus ' gediehen waren. Sie wurden unter dem Verdacht des Landesverrates und des Raubvrsuches dem Wiener LandeSgericht eingeliefert. Der hier angehaltene Student sowie ein dritter LeginnS- Offizier, - welche an den Wiener Straftaten nicht beteiligt waren, dagegen in hohem Grade verdächtig erschienen, die gewaltsame Entführung^ eines Flugzeuges vom hiesigen Flugfeld versucht zu haben, 'wurden dein hiesigen Kreisgericht eingeliefert. Der von dem Studenten.-verführte.Kollege wurde auf freiem Fuße belassen. Konstituierung des Prager Joint. Wie wir erfahren, hat am 11. Jänver im Sitzungssaal des Prager jüdischen Rathauses die konstituierende. . Sitzung der Sektion Prag des Amercan Joint Distribution Committee stattgefundeü. SDen'"93brfl% stihrte der Vizepräsident der Mltüsgemeind'e Htzrr,.Robert F'ü ch ß.. Der Regionaldrrektor Herr Leon- W e ch s l e r erörterte in längeren Ausführungen die Entwicklungden jetzigen Stand und die Zükünftsaussichten des Joint-Weckes. Es sei dringend notwendig, daß äuch bas' Judentum der HWgebret -das Seine zur Lösung der äuftauchenden Probleme beiträgt und daß es die aus der allgemeinen' Lage sich ergebenden Aufgaben selbst übernehmen muffe, falls der Joint sich zurückziehen ^sollte. Die Ansätze für eine solche Tätigkeit seien vorhanden und die jetzt gebildete jüdische Fürsorgezenträle' für Böhmen, Mähren und Schlesien werde viel Segensreiches wirken können. Die Versammlung nahm diese Ausführungen mit zustimmendem Beifall auf und wählte ein aus 36 Mitgliedern bestehendes Komitee, welches Vertreter aller Gruppen und Richtungen des Prager Judentums um» .faßt. Zum Präsidenten wurde Herr.Robert Fuchs, zu- .Vizepräsidenten die Herren Stadtrat Dr. Ludwig Singe v, Vorsitzender . des Jüdischen Nationalrates, - Richard K o h n als Vertreter des. Verbandes der tschechischen Juden, Dr., Emil W i s m a i e r (Bnei Brith). und Hugo W al d st e i n (Poale Zion) gewählt.. Es wltrde auch sofort eine Reihe von Kommissionen für die einzelnen, Zweige der Hilfstätigkeit gebildet. Die iutermerLeu PsgesMÄLAditertz in fianeni.' In dsr Stadt-und im Kreis -La n out besteht ein, ^Konzentrationslager für 7000 Mann, von den Balach^owicz', Petljuras, Bredows und Dental ns. Wie dem „Najen Hajnt"' aus L-aneüt berichtet wird, ist die Stadt von Soldaten voll. 3!achjs überfallen, sie die Passanten. Die Bevölkerung muß ständig auf der Hut sein, da fortwährend Raub und Diebstahl Vorkommen. Kürzlich wurde ein Fleischer auf offener Straße überfallen und beraubt, ant gleichen Tage ein lieber- - soft, gni drn ^XTDülur kr ^üvicu^-: Scknkr: t^rfuchr. 21. Jänner 192! Das Raubgesindel zieht Passgnten die Stiefel. Jjsnt; fc®« '; Füßen. Mit dem Raub flüchten die Banditen gewöhnlich in die Wälder. Außer Diebstahl ist das Kar-benspiek' ihre ständige Beschäftigung. Muer ihrer Haussirüte, der? beim 'Spiel viel Geld gewonnen hätte, wurde später psn' seinen. Partnern .vergiftet, und h-eraubt.-Das' Gesindel, .treibt einen, schwunghaften Handel litU G-ö-ld und Silber,, das.von Diebstählen h-errührt. .! B« mck m : * Bausteine für das Dritte füdifche N>erch. Du B t% i'r-k S fei t:t »-« Vlll rnchuete den 107.,B an.ft Drn 1.08, B a ü ft e i » verpflichtete sich der' Ve> ein r'ott'.Mchtt'. Höchichülrr T h e s d o'r'H e r.z'l attsmdrinürn. Die B e z'kv.rs, sek ti o u 7! nahm die Zeichnung des 125. B a u st e i n s" riör und widmete denselheu Herrn Sam. Eduard M t ch e t»* ' st ätzt er. : , Ä Heftige Stürme in Frankreich. Wie die Paris« Blatter melden, wird ein Teil von Frankreich, daruntrr.7 PariLf seit.vorgestern von h e f tu g I n 'Stür m t u heimkiesucht.'Dsi relephvnücke und - telegravhische -Berbmdmtgvon ParM«stütze.«.'- Rördm und- Oste» ist äbgelchnitte». . In OstsiankreiÄ., desonder^ m der Gearnd von Nancvl hält daZ schlrckte Weiter bei hrstiflem . Sturm und kvr-.en Schneesallerr an. Das Thermometer zeigt 10* unter Nn!l. - '; *■ Gememdewablen in Frankfurt a. M. Das.Jüdische KorräspondenzburcE nreldet aus Frankfurt:- Die' nächst. Berlin.gvößte jiidische (Äcmeinbe Deutschlands, Frankfurt'-am'. Main, hat rhr Wahlrecht in vorbildlicher Weise demokratisiert.. Rach dem neuen Statut .haben Männer, .Frauen rr»Ä> . Au8länder das gleiche aktive und passive Wahl« recht, ES firrdet Verhältniswahl statt. Die erste Wahl nach den: neuen Statut ging ohne jeden Waihltmnpf..von statten,, da alle. Karteien' sich über :dch Verheilung der Mandate gew einigt hatten. . * Per jüdische NnkversitätSfo»ibS. DaS Zentralbirrstm deö' Keren .^rjesiod hat ansämtliche. Zionistischen Föderationen"- diu Zirkular mit der Kundmachung verschickt, daß beim Keren Hajessod ein spezieller Fonds für die' hebrärsche Universität geschaffen worden ist. Dieser Fonds wird sich aus Spenden, die speziell für die Universität oder für eine, hesorchere '.Fakultät gezoichner werden, zusammensehen. Der.- Umversitätsfaiids wird von derselben Körperschaft verwaltet wevdett, der die Verwaltung de§ Keren Hajessod unterliegt,' da ' dieser Fonds tatsächlich einen Teil de§ Keren Hajeffvdbildet. Die . Spender cvha-lten für ihre Spenden Bestätigungen vom Keren Hajffod: Zur fachniänmschen Behandluntz. des UniversitätsproicktS ist in London unter Vorsitz Lorid.'.' R-a th schr ld s ein BoratmMkomitee geschaffen worden» das.mit den größten jüdischen Gelehrten in Europa üuh Amerika in ständigem Koniakt bleibt, Mn deren fachmännische Kenntnisse bei dcx Verwirklichung beS . Projekts - in Anwendung Zu bringen. . - Amtlichen Wetterbericht. Hoher, Druck UM - Spanien, liefet über Nmdskavdmavien., Ein Fallgrbiei. zieht mtt ungeheurer Geichwindigkert über Nordenropa weg. I« Trrol schnell es andauernd. In den östlichen Ländern Oesterreichs herrscht veränderl'ches,-börgeZ Weiter der starken westlichen Wmderck — Voraussage: Hrrschender bö'ger W.iterungscharakter «m lerchlrn Niederschlägeu in Schauern anhaltend. Etwas wärmet - * Obeebürgermerfterwah! in Berlin. Bei det gestrige» Oterdsirgermeisterwabl. .wurde Siidikamuierer Boeß mü 114 St mmm gewählt, .95 Stimmen wm en M den Stadlvroordnetrn Dr. Wehl evifallen, 6 Stinunm waren vyMrig. der .Bekanntgabe des Ei gebnlsies setzten die Kommunisten großen Lärmszenen ein und schmähten die Sozialdemokraten SoZ-alistenverräter. . Jüdisches Muserrr». Im ZvttuS der diesMngr« Vorträge spricht Prok.-Dr.' Bernd? Geig e r morgen. Vg7 Übv ' abends, m den Räunren . der. Bnei-B'rith-Verein gunge», IX^ Universirätsstraßr 4, über „P erst s'ch e E i u f l L s s e s »8 das b i b lisch t-u n d nach b i b l i? ch e Schrift * Person alnachricht. Vom Wiener Magistrat als Landes behörde wurden unserem G'sinnungsgcnoflen Herrn Jng. Joseß, Lacks die Befugnisse einrs Zivilmgeniems für MäschmrnbM und Elektrotechnll erteilt. ' { * Samen und Materialien für KkeingÜrtner. Die Alemgartenstrlle gckr in ihrer Abgabestelle. UV., Zollernsprrg--. gasse 3, an Sckrlbrrgärtner und Kleingärtner Samen jeder Art sowie alle für Kleingärtner notwendigen Materialen (Wrrkzen-^ Sanfsckläuche,. Dradtgittcr, Fensterrahmen rc.s ab. Die. PrM 'ür die Matrrial'en sind fthr mäßrg^ Samen nnd. Maftrialie» können rn der Äbgabestelle gegen BorwerS "eines Mitgliedsbuches ewer SchrrbkrgartLnorpsnisatl0N oder.gegen Pachtkürte?.erfalgdÄ -- Vegräbttisie am heutige»Tage. N-e« r r F r ie^ h-v s> 9 Uhr Brunnwaffer Ialle, 9 Ubr Äst Mm: Tyvs' Jgna^ 9. Ukr 10 Miü. Markus Chaim, 10 Uhr Hrtzky Leopold, 1v Nh! 40 Min. HäuÄer" Hermann. . * Pin» Aevifionshalle vor Berg. . Wie »B. Z. s» Abend" erfährt, wird an der Grenze bei Berg ein stäatNch'B' Gebäude ttrrchtrt werden, das. n-cht nNr eine groß« Revision^ Halle, sonder» auch Wohnraurnlichkeite» für tschechische sowie.rtmss.- osterreichiiche Fmanwrgane enthalten.wirb. Der Kostenvvranschlas für das Gebäude' beträgt 3,60li.000' llä. Matz hofft., durch dr^ Aufführung dieses Baues den unhaltbaren Berhaltniffen bei de' Grennewston zu steuern und der Bevölkerung drese ohnehin wem beliebte Am:shand!ung zu erleich:em. - " - , > Die Berufstätigkeit der Z»g«tMiche« Wie».' Die Statistische >lentrall»mmiksion hat für Zwecke dev'.. Jugendfürsorge aus den Ergebnissen der auhrrordentlichm BollS»' zälstung vom 3l. Jänner 1920 die Zahl der nrgcudl'chm Persone»'' Wien rrn Alter von 14 dis 16 Jahren mit der Unterscherdü»^ zwsscheu den Bnu^Statigen und den Brrusslvsw, daS ist den nsM Lernende», mit Einschluß der wenrge» dauernd Bernfsunfähige» ermlttelt. In gam Wren sind danach 99.349 Personen im 14. diK 16. Lebensjahre, das beißt mll vollendeten 13 Jahren, bis zu» vollendeten 16. L bensjähre' gezählt worden, w^von 46L0S männlich und 49447 werblich. Von den 99-349 Jugendlichen »are» Ä086 .oder 5.1*40%. berufstätig. 48231 «och berufslos. Hon je l0y männlichen Jugendlichen waren .57.97, tzs» je IGOi weiblichen- Jugendlichen nur 4477 bcrufSrällg. ' j * Mit einer Kiste Seide »m eine Midis« vte* fchnmnden Der 83jährige CchnerdergehNfe Ludwig K er b l ee^ IL> SchiftamtSgafse 7 wohnhaft, der'als Zolldeklarant verwendet wurde, hatte am 1b. d. M. nu Hauvtrollamt tür die Speditionsfirma Schüller L Werner, VH., Schvttenseldgaffe 8l, e«e mir l&<&: 1035" signierte Kiste, die 24-kg schwer war und! Serdengewebe im Werte von 20.000 Francs, (etwa eine Million Kronen) enth-ftt. auszulosen. Er Hai die Kiste ausgelöst, rst abwj serther mit der Serbe versckwnnden. - '. ~:} Starke. Sterblichkeit tum EL«gli»ge« ««« Kinder» in -Wien. Wre^wir ertahren. .ist in den lehren T<^e«!- eure be'onberS zunehmende Sterblichkell der Säuglingen und lleine« . Kürdern z.r derze chnen. Dre stärkste Ster blrchkell ist bei de» Säuglingen rm Älter von sechs bis neun Monaten sowie Vei de« nrriainlgen 5?nidrcu wabrzunehmrn. Die Mchrptbk