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Wiener Morgenzeitung · 1921-01-10 · Heft 703 (10.1.1921) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 703 (10.1.1921)
Date
1921-01-10
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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* . Nr. 703 Wien. Montag ■ .... - ■ i‘ -i; j i ~ / - - ■ - -- — ^Und das Kreuz?- — ftagte SchloMdlmt traurigen. feuchten Augen. Wieder wutzton beide nicht, was sie antworten sollten, obwohl der junge Mann doch jÄren Tag zwei Zeitungen las und wußte, datz fo ein Kreuz etwas sehr Wichtiges sei. Aber er wußte doch nicht, wie man dem Kinde dies verständlich machen kann, und er hatte bisher überhaupt nicht darüber nachgedacht, ob ein Jude dieses Kreuz tMen darf oder nicht. 'Die Mutter hatte bestimmt darüber nicht nachgedacht,, sie hatte bisher «M einmal gehört, daß Juden. Kreuze bekamnen; tte, um bei der Wahrheit zu bleiben, sie hatte 'vor der Zeit, da ihr Mann von ihr fortgingnicht das geringste Verlangen danach getragen, daß ihr- Mann ein Kreuz bekomme. Jetzt dachte sie darüber nach und kam zu dem Schluß: Da ihr Mann davon fchreibe, so sei das sicher eine Art Kreuz, die ein Jude tragen darf. Aber — sann sie weiter ist das wirklich etwas so Wichtiges, daß eS sich lohnt, dafür fein Leben in Gefahr ..zu bringen? „Es ist ein goldenes Kreuz!- sagte endlich der Zunge Mann. Er hatte das erfunden, da er meinte, damit Schlojmke zu beruhigen. D>h Schlojmke schien gar .nicht gehört zu haben, was ihmder junge Mann gesagt hatte, und schrie: „Ich will keinen Vater mit oinem Kreuz! - x - Die Mutter setzte sich auf Bett, streichelte ihn und begann ihm dorzuphanlasiere?, daß der Vater .heim» kommen und für das Kreuz viel viel Geld erhalten werde. „Und dann wird er Schlojmke viele, viele schöne Sachen kaufen . . .- Doch Schlojmke sah ihr in dje Augen und erkannte, daß die Mutter ihn belog — d«nn e8 lag zuviel Trauer in ihren Augen, dieselbe Trauer, die er selbst gespürt hatte. Jetzt war er dessen noch mehr sicher,. daß der Later nicht mehr da sei. Und in seinen Gedanken verband sich das Kreuz mit dem gestorbenen Vater. Der junge Mann war gegangen. Die Mutter blieb mitdem Kinde, allein im Zimmer. Beide schwiegen stumm und mit ihnen schwieg alles im Zimmer kalttraurig. Der weiße Schnee blinkte durch ö2s Fenster . . . Lvetn mit Formaldehyd. Der angebliche Geschäftsführer und Gesellschafter ' 8er Gyomaer und Boecsaer ' Weingutsverwaltung. Ignaz Palfy, 9. Bez., Türkenstraße 28, verkaufte einer Weinbrennereigesellschaft etwa 260 Hektoliter essigstichigen Wein für Brennereizwecke. Bei der Destillierung. entwickelte dieser Wein jedoch unerträgliche und betäubende. Dämpfe, eine Erscheinung, welche beim Destillieren von Naturwein, selbst wenn er essigstichig ist, nicht Vorkommen kann. Eine Untersuchung dieses Weines ergab das Vorhandensein von Formaldehyd, wodurch der' Wein für die beabsichtigten Zwecke überhaupt ungeeignet erschien. Als die Brennerei deshalb ihr Geld zurückverlangte, lehnte Palfy dies mit dem Bemerken ab, daß er von Einern Vorhandensein von Formaldehyd nichts gewußt hätte, ferner, daß er den Schlußbrief, nicht gezeichnet habe. Bei dieser Gelegenheit kam femer heraus, daß die Firma Gyomaer und Borcfackr Weingutsverwaltung als G. m. b. H. im Wiener Handelsregister gar nicht eingetragen erscheint, somit überhaupt nicht existiert. Palfy hatte diesen Wein vorher dem Gastwirt Franz Gussenbauer in Ärrrnn am Gebirge verkauft, welcher ihn aber nicht annahm, weil , er bereits essigstichig war. Es ist nicht ausgeschlossen, daß Gussenbauer. welcher durch den Weiterverkauf den von ihm bereits geleisteten Kaufschilling von Palfy zurückerhieft, von den Machenschaften des letzteren Kenntnis hatte. Palfy wurde wegen Betruges und wegen Vergehens gegen das Lebensmittelgefetz und Gussenbauer wegen Verdachtes der Mitschuld vom Kciegswucheramt der Staatsanwaltschaft angezeigt. Schleichhandelsgeschäste mit Kohlen. Das Kriegswucheramt hat während der letzten Tage in zwei Fällen umfangreiche SchleichhandelSgeschäfte von Kohlenhändlern aufgedeckt. In dem einen Falle hatte der Kohlenhändlerssohn Josef Täuber. 16. Bez., Nauseagasse 24. der das Kohlengeschäft seines Vaters gleichen Namens führte, mehr als 8000 Kilogranlm Kohle in die Wochenausweise über vorhandene Kohienvorräte, die er der amtlichen Kohlenstelle vorzulegen hatte, nicht eingetragen. UeberdieS-erwirkte er durch Vorspiegelungen die Zuweisung von AuShilfS» fuhren, indem er angab, daß er mit der zugewrefenen Menge für die bei ihm eingetragenen Kirnden das Auslangen nicht finde. Durch didse Machenschaften gelang es ihm. insgesamt zirka 47.000 Kilogramm Kohle beiseite zu schaffen, die er zun: Preisevon 350 Kronen per 100 Kilogramnr unter der Hand absetzte. Schließlich gestand er zu, von einem Unbekannten 140 Kohlenkarten gekallft zu haben. Mein Vater will von diesen Machenschaften keine Kenntnis' gehabt haben, doch scheint dies unglaubwürdig,^ da. nicht'angenommen werden kann, daß. sein Sohn ohnr Mfsgst des Vaters, de: Inhaber des Geschäftes ist, mit solch großen Kohlen- NlengerrMnipulieren könne. Der zweite Fall betrifft den Kohlenhändler Anton Neitmeier, 16. Bezirk. Nettenbachergasse 48, bei dem gelegentlich einer Revision drei Küchenb.rcmdkarten gesunden wurden, die sich als gefälscht erwiesen haben. Anton Neitmeier sowie sein als Geschäftsführer fungierender Sohn Franz waren nicht in der Lage, über die Herkunft dieser Karten Wiener MorgenZelttnr^ Zuteilungen ans dem Publikum. RILLANTSH. Perlon. SorS.Sl1der.pl»«» ».Uhren «nd veckiuit 770 £TTYf£l? &otesxtarae<r. 23, fi£&ri»hilier*fr> SS glaubwürdige Aufschlüsse zu.geben, sondern behauptelen, daß Ihnen drese Karten aus Rache heimlich in die TiMade gelegt worden seien. Nach der Sachlage rft es. * wahrscheinlich, daß sie die Karten gekauft und die fctHfcJ auf füllenden Kohlenmengen 4m Schleichhandel nbge- - geben Haben. In beiden Fällen wurde die Anzeige andre Staatsanwaltschaft erstattet. Me Schrsisdeleren des Ehepaares - Mels-Eolloredo. Die frühere Gräfin SÄVlS-Sonoteio, Me gemeinsam mit ihrem in Graz verhafteten Gatten Josef Mels-Chlloredo, dem Dr. Scapadetti in Graz das prächtige Gut Blankenwart ohne einen Heller -Geld um 44 Millionen Kronen abgekauft hat, wurde gestern vom Sicherheitsbureau dem Landesgericht eingeliefert. Bezeichnend für die Kreditfähigkeit der früheren Gräfin ist, daß sie, als sie zum Abschlüsse des Gutskaufes nach Graz fuhr, in einem fo desolaten Aufzug war, daß sie sich von .einer Wiener Freundin, der Gattin eines Ingenieurs, ein Kleid ausleihen mußte, um reprasentabler auszusehen. __ Die SpielhMe im Keklrr. Die Polizei erhielt die Verständigung, baß allnächtlich \jOr Cafe Augartenbrücke, S. Bezirk, Obere Donaustraße nach der offiziellen Sperrsturrde in einem Souterrainlokal von Brofessionsspielern hasardiert werde. Gestern um 3 Uhr früh drangen Polizisten durch den Hof des Hauses in daS Kellergeschoß, wo in einem größeren Raum dreißig Personen beim Spiel angetroffen wurden.- Die polizeiliche Kommission beschlagnahmte an Einsätzen der letzten Bank 6200 Kronen. Der. Kaffeesieder Ernst Knöpflmacher wellte in der Küche. Bedient hat die Spieler der Markör Oökar Mosch» der im Spielzimmer anwesend war. »Unternehmer" der Spielpartie war der angebliche Kaufmann Ernst S a l l m a y e r, der mts verschiede, nrn früheren Spielaffären bekannt ist. Bankhalter war tm Augenblick des Einschreitens der Kaufmann Naab. Dw Bank wurdeimmer versteigert. Raab hat sie fünfmM hintereinander an dem Abend erstanden, aber Pech gehabt UM» schon einmal nach Hause geschickt, Um 40.006 Kronen neues Geld holen zu lasten. Ein Liebesdrsma. Gestern früh fand ein Tourist wenige Schritte wir der Restauration am Hamean einen in die Erde gesteckten Spazierstock mit einer Papierfahne, euf der ein Pfeil ge» zeichnet war und die Worte standen: «Hier liegen zwei 3f.» U!" Der Tourist ging in der Richtung des Pfeile» und sah hinter einem Gebüsch die Leiche eines jungen Spanne» und eines jungen Mädchens. Beide wiesen Schußwunde» auf. Eil, Abschiedsbrief gab darüber Auffchiuß, daß es sich um ein Liebesdrama handelt. In dem Abfchiedkbrief hieß eS^ daß die Stunde des gemeinsamen Sterbens die s ch 5 n st e Stunde ihre» Lebens fei. Verrckutlich hat er da» Mädchen und dann sich selbst erschossen. Die Lebensmüden sollen der Bankbeamte Baudisch und eine Dankbcamtin sein. ' Gin Iawnr-tzaire. Der Akademische Kulturverein Jawne, der bisher 149 Bäume gepflanzt hat, hat die Anlegung ekireZ Hains von 1000 Bäumen ans den Namen „Agnda akademith l'tarbuth, winah" beschlossen. Der INdischr NatisnAlfonds i« DeEchlarrd. In' Deutschland wurden km Jahre 1920 1,733.66t Mark, gegenüber 1,001.000 Mark im Vorjahre für den Jüdischen National,'vnds gesammelt. * Von dev Mke«ev DSosekrsmmew. In der hcutiyen Bollv^r^ammlung der Vieler Dörftkammer wn de mit Äkckncht auf die Nedertestlmg der Giro» «nd KasftnvneioeS beschlösse», M am l*., IS n«d 26. tz. M. keine BZrsevers a m m l n n g r n ststtzufinim haben. * @tn Grubenbvend. Aus M ii n ch e n wird gemeldet: I» d'« Kohlengrube» »an Hanerau bei Penzberg biack m der »ero«»genen Nacht m Grubrnbiand aus, dem sieben Per,»neu w« Op'er sielen. * Sie Schntsimpsrrng gegen Hundowut^ AuS P a rH wab ecmclöet Die Gescll'eliaft iiir vwküiche Petkimälmee.iz'11 bat beschlossen, daß d'Ntniichst mrsqttebn'e Erpniinen-r am d>m Gebiete der S ch u y , m v i u u g c a e n H u n d s w u l vorgeuommn, wcrdklr 'ollen. Prozessor Bciilöe, dn.mit der L-nrung dieser Versuche be baut ist, schrubb im ..Mat-l/, cs handle sich , um die Durch ührung der vor einigen Iabren begonnenen Vev- 'üche m e ncm grösjcren MMab. D^eie Versuche Imtim ftbr -älttsti> r E-gc'nrste gezeigt und brw-neu,. daü Wau Hunde mit, Erfolg gegen Tollwut uupnn lann. Professor B Me bosfikdurch Wi^eramnahme d^'sir Vc nche^. aus breue^r. Grundla.'e den B-w' is zu ctbtunvn. -da-r t*c Scßütz'mvsuny? gegm,K,nih^ w«! e,NchsttNÜM w rte i))k.>!!na'>nm rft de en- VesallUnseine'üNst dazu 1'ätr.igen werke, diese .i^ankne! i'beu'gubt^ zu bc>e.t»p n Die ber.d n irüheeen 35et• ud1 r.vc11c Jmuurm'.ät er'jrsckte sich auf z»vei bis die' Iubie und Prosi-ssor B hosfl. d tftii Zeurum?,u v^grtziicui. Aumrdmpwchden tic nuzustellenden Vn rich? dfti Hiöerf vemolgcn, lestzüstelleu. daß kos vov Mmik Neuisingtrvom Pastem-J-nstUM bcrgesiellle Jmpncrmu gcg?« -kollwur dm Kranthrrt nicht nur ve» hüten, sondern auch wahrend der IerlubaüonSperiode de^eu Ausbruch verhlndcrn tann. ro. Jänntt 1921 Nette I * '4».ie 'Affäre vvn». Durch Fer-in<md Do NUN Beß schulden Müßte beka,ntlich am vorige« Sonntag die Abend vorstollttvg in den K a mm«rspis4en de» Deutsche» BolkStheaterS abgesagt und da» EintrlltsgeÄ an kum zurückgezahlt werden. Direktor De r n a u 'sprach aisiläNys. die Entlassung Bonns auS, zog diese aber wieder unter der Bedingung, daß Don« den materiellen Schaderb yv» mache. Wie wir nun erfahren, hak Ferdinand Bong mtt Di » rekior Dernau die Wmachnng getroffen, daß Bonn» neue, Mühnenstück ,M ar.ra Dmtainel'veärn Dolkötheater z>i\ Wtlfführung gelangt und Dorm nou de« Tantiemen Stückes nach und nach dir durch die Absage deeDörstÄlAng li den Karmnerspielen enlstandene Schädendsmume Hecken wW- * Goltfried Keller .frei". Mir dun Beai«»< d» i»«»v $7*175» wurde einer der gr-vren MM«r deutscher Pros». Hvtt fi'td K^Ser. ^kre'"; seine Werke l-unen nuv m»«dhä«o« w, allen Nr dtt'ei ücklcht n m» Volk dringen. Die erste Volkstümlich llnSgsde Kellers wi d deren» i» de» «ächllen Wdckeu ttt bs: Reklomschen Univers«l-Bldl<»sdek «scheinen. Stim beiden großer Romane .Der «'üne Hrmr-ch- und .W«em StriamaNdr^ eden'o wieferne Novelle» und seine Gedichte werde» irr GnM arkSgabm dero»8g'bracht. Sodosa «der erscheint auch äniaNsst s^rrrar r »e Ge'»Wt«»SH«be sei»er Werke, ber»oSg«^drs vr» de« deka»»t«n Berliner Historiker. Pr oft Karl Eudets, dir m vollständiges Bild seines geiamten Schosintt vermutelu. 9 K»ude«»«klch ci«sdf»«eri Bei rmer Revisto». ßtz, do» KrirHswuch r«mt bei der Dekfkoteste»b«»dleri» Eläslirki G ch llha»lmer. Petersplatz 1 vomshm, wurde» in de»r är d«S Lokal onschl eßenden Kücken» «nd Anfl?ivrr..'vm »in Kistkr KovdeuSm'lck gefunden. Bre Angabe der Gsckclldariwrer. datz ft-, Mrlch ikL fjrc auL tth» Kopsen destebende Fmnilre delfimmt ist ist unjrl^wkides. »»mal der von t&r angegebene Lrefrrant st. gar p. chr kennen will und dir von ibr vorgewleirne NrchnMg bedenst'ch rrschemt ES ist vielmehr anm^edmen, daß die Kvndenst. milch in MnStreiberiicker Absicht angehäuit wurde, »m die grgSk» wnnige Koniunltnr auSznnützr». D'.e G^chellhammer wurde votz, Krieokwnche-mnt a»g'»e!gt «»d die Ansordervng der Konde«4> r» lch in die Wege -'leitet. 9 Großer HrteldkebsLahi Nach einer erst s» dev letzt«» fteit ersi.'.Ueteu An'-eixe w«rde emem Siu't-mter Jnstizrat. Ät» vom .12. bis 28. Oktober v. I. im »ouen Hauke de- Hotel Brchol g -mobnt da», dam/ils ei» Ledere ui m" Iuwlom >m Verte dp» mehr olS ll 500000 gestohlen. Daß E m enriuckt zwei groß« Perlmutterknäpfe tür F-ackbemden. zwei Paar einfach? MaUtv sch'ttenknopf?, eine K^awattenna>el mit einer halben Perl«, acht nngefaiite Brillanten, ungefähr 4 Karat» eme« Gie-elr»«ß mit Wappen auf viereckigem Blusissp-s und Goldreck mit dtz G'gvie-.nng .Para 3". Mai 1908", einen BerlobungsriUg W .Thia^ einen breiten ornainemierten Goldreifen «ck großer Pctte, vier Bamenr n»e. je mu zwei Vnllanten rechts und link» vgb Smr'«»d/Saphir. Rnb-n und Perle m der Mitte. Der JrcktM rat bat auf die Zustandebringung «ne Belohnung von kl »tzloW arr-sesetzt. * Ei« Gffttr» absttdr d« M Mo»« rmr Ax»l«äenschrtbe der W6rkie»:ber»fche« RrtaRwatt»" vtedk'laste. 1, Karnlanstraße 27, zertrümmert und große» Schaden »estjftei. Ms der Oberwachmann ffuckrr ih» «rretecre« wollte. ver'«chle er m t de« Fuße »ine zweite Speegelscheibe zs zenrümmcrn. Er wmde däran gehindert «»d zäm PolfteckvA- «isiaeiot Innere Stadt Erbracht. Dort »aö er an. der 87jährige Tiich'e'gehilfe Ferdmand Dubeck aus St. Stephan. im RoftklW in S ei^rmark zu sein und bei iemovt Bruder,. Hlxiustetgasse 87. zu wohnen. Er teilte mit, daß er die Tot aüS ÄHl verübt bat. Im Nooencher v lk. ist er Ü«s russische KMgDr> k>et*uaenschatt zu'ückackeb't. Geirher will er außer »rr böh»»st» von & SIS ferne Kater&ftgsjig vom IuvalrbLsautt er halte« hobeü. Da aber fei« rechrei Ar« insolse einer im Krlkge mutten«» vre» lotzuna stftf ist. kan« er a«ch n-chr arbeiten tfftö tst dadurch in biltetste Kol gerars« Daber hat er die Scheibe zettrstmmert. 9 Berhaftete KaGenoinbvechsr. In der Nacht Mt 14 v. M ««rde das Geschäft der-Firma Rubin, Vk* Mariabilfe'straße 117, erbrochen. Aach d»e Kasse wurde, mb ßfi'pi enfl'. Er wurde» Bargchd «vd Pelze im Werte von ll SügMst aestoblen Konrevi-beamtor Dr Fiala uvd die Kriminalbeamte« . Hackt »nd Pcichel vom Polizeik»»,«isia:iat Landstraße haben tr«st u. rch mübrvvlleü Eibedun-en die Täter »r»r>trell und den yroßt-»-' Teil der Ware rustondeoebracht. Die Schränker sind deck av» der Sira'haft enlspm«grne S3jährige Scklvsiergchilfe IM Nowvtntz, oh;-e Nmerstand, der 23jLbr'ge Schlosiergrh-.lfe Leopold Darss, XU» Sieberthgosse 6 wohnhaft, der Stjnht^r Peter DübZlh, Skr 3> Mrige Josef Sautner, X.. Trosiaasse 1l6 wohnhaft, und tzr stljabnge EcklosieigeWr Max Pallas. Es wurde ferner frstgest'klt. daß PallaS rmd Dad»ky in der Recht jnm 22. Ollsbre v. I. bei der F-rm« Leon Jäger, Gßlinggasie 15, d,r Kaste ^brocken und einen Betrag von K SS'i.OOO gestohlen HM». Al» Hehler wurde unter anderem-auch ein Kaffeesieder ans Favorite» ermift4t. Alle Teilnehmer an der Dirbsbande sind Grwdbuheitt- Verbrecher. S-e winden brS auf DnbSky, der noch siüchttg ist, de» LandeSgerichte e-ngeliefett. 9 Verhaftete Einbrecher. Am 5. November ». I. er» stutlete der Konimann Enu! Pelzer, llft Marxergastc 25 wohrtda't. dem Pol'zrikvmmisiariat Landsieaße die Anzeige, daß ,hmans dem Magazin feit zwei Mv,ateu tzarbwarev im Werre von K 44000 gestohlen «»lden seien Am S. b. M. wurden uu» als -Tater der 1 AdrigeHrl^ardeiterAnton Gödl. M., MmrerOssw S> «»hudalt, verhaftet. Er gestand bloß. Waren im Werte von X 10.600 gestohlen und r-nnn Firdworenhiindler in Xll. Bezirk »erk«nft pr Kadett. De, d.-r Am Sdandlnng wurde anfgedrekk, Uot in der D«ch?rnckerei Gottlud G stcl öi Komp., ttft. Münzgaste <8, vom Schn.'iietzrr Iran» Albinger, 15 Jahre alt, nnh von dej« inifier' bei bei Sam« atS Httftai beiter beschäftigten Ivsiidrigr« geg nwärtigeu ^'ehrmoun Joies Hern»o»n, im Annral ßeyüattiert. van Aniana 1919 biS En»r 199Ö etwa '400 kx Mermatmal ira Werte vo» k \> ÖO gestohlen and ttilS durch die dewett Diedo. ie ts knick Hödel, erneut Alieisendändttr u»d;«ri Eisenbänbikk« veil'Uist worden 'st. Dir drei Händler machten den Schaden w cder gut. Hödel, Albiutzer und Heimonn wurden dem L-Mergericht eiugeliefret.^ " Hebräische Eprschschvlv he- Züdischsn ^chalverelrreS. Die Echluswrüfung dcüchSmon-Uigen AniängE. tursiS'sindft S mStag am 15. d. M. uachnuttags um tkhr der g-lURmn Gästey statt. — Am 17. d. beginnt nrl Anschluß uVi sen Kurs der Kurs für B o r g e s ck r i, t e n e. 'ti: A n fckn a l) m s p I ü t u n p für in diesen ^KurZ Neiriiulrettttd" -siud'kt D i e u S t a g dm 11. d. M. um, '/z6 sibr nachrnittaM ,m IO.fchen Nmlhyuumsium. t , Drabt^asie 4, statt. Änuielduntz btt dün ftttirer Hmm Gelernt e.r. iPrnlimgstr^e £ 20.) -- - Am 17. d.' M, begmnt auck der sechsmonatige A n f Ü Y st k >- - De diesem Kurs angenickdet.tt Teilnebm-r wollest W . Daune;stmpräzise j6 Uhr nachmiltasts, ttn Unkenichisantt des .''stiackrn Nttwhal' .ttrs zu einer Bcftrcttuug rinsinden. W6 nvch N-.u.;nru:tLnir,;eu entgegengeuommen weiden. .. ' Vrlsflrssten der NrdLfttrvtt. .. . S-. Kleisfeld-. EtzoL«r»w. Da§ ,Emwgndcrn«aSo<iL-vt ist noch nich: in Kir.st. Mau m.i(? nljo eine eventuelle Grsrtzeßfassmtü erst aLwarlen. — ZiywlÜ 03. VsirnöbeberrschMZ! 'Vie

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