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Wiener Morgenzeitung · 1921-01-09 · Heft 702 (9.1.1921) · p. Seite 9

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 702 (9.1.1921)
Date
1921-01-09
Page
Seite 9 (sequence 9)
Language
German
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Sk. 702 . Wien. Sonntag Wierrev MorgLnzeAurrg 9. Jänner 1921 'Seite" SR »andspvlitik. — R. BcrnsteimWischnitzer, - Die Kul'müga. — Mark Wlschnitzer. Brie» aus London. - I. Obermann, UelMonspchenschaf? Südlicher Bella«. Berlin «As. 7. DmotkeMraße 35. . Abonnement '/«lährlich.Mark 15, daZ Doppelheft Mar! 11. ■■ k®ic Weltbi'chne", der rSchaubnkinc" ^Vl. Jahr, Wochenschrift für Politik, Kunst, Wirischaik, heraüZaeg beu von SirgMed I a e o b s o h u, enthält in der Nummer 1: '. - - Reaktion und Weltpolink. von Karl Rotbammer. -Ber- ^staatl-chlln« derNirstungslndulirie. von L. Persius.!— DrcAuNu. ' vdu'Suao Grotius. -- Bolschewik und G.-n:leman, von Georg >Fr. Nicvlä'. Heinrich ZlÜe. vo^ Robert Breuer. — Das hrltere .i Jahr. von Rena Scknckele. Caesar und Cleopatra,, van S. I. ' — Slernhe'M und dre Foloen, von Alf,cd Polaar. ' Weltwirtschafiskrisc, von R.cardus. - Buef ans enum haynschen ,Gefänan;§. — .Nundichau, von Wrobel, p Grrlach, Panter. — Antworten. . . . BÄ1S3CHAUS ROHATYN "iiW. M fllfek Die Futzb aAmMerMast. .^7''" - Heute kommen gemäß DerbcaldSbeMuß drei Müster-- - schaftsspiele zur Austragung/ die für die Placierung, ,-der 'Herbstserie von großer Bedeutung sind. Auf dem Rüdo'fshüg'el-Sportplatz treffen ' R u d o! f» h ü g e l und S.i m m ex-inAl.zusammen. Die Favoritner müssen dieses Wettspiel fgetvinirem wenn sie-den dritten Püch erreichen wollem Die < Simmeringer treten zum ersten Male ohne ihren abtrünnigen ■ Star . Swatosch an, so daß ihre Chancen fast null sind. — (Der Floridsdorser A. C. hat'den^S. C Wacker zu lAastet. Die >Me:dlinger werden einen durchaus, ebenbürtigen - Eignerabgeben, schließlich aber doch den Floridsdorsern den i Sieg 'überlassen muffen. — In Dörnbach'treffen der W i e n e r Sportklub ünd A'dmrra zusammen. Die Dornbdcher 'Ersten' nach scharfem'Kampf/einen knappen Sieg erringen. „ , 7 - G - * ‘f . " ' _ In Schwechat findet ein Freundschaftsspiel zwischen mania unb Crickei statt, während in Hürtcldorf e, ,W5 A. F. urid LibertaS Zusammentreffen. D:e erst- /genannten Mannschaften dürften siegreich bleiben. vi‘S __' ■ f tyifzy *’ ,< ’s '; ww,,. .; ' ' Der CRP. , ftft''"f Der 'S. C. Un.itas trägt heute sein rückständiges CupiWettspiel gegen den StreberSdorfer Sportklub aus. - Amtäs * tvird Mühe haben, einen knappen Sieg ZU erringen. Auf' dein' Hakoab-Platz treffen H e ch a w e r und N e u d o r f : . gleichfallsint Cup zusammen. Die Hechawer-Maimschaft . dürfte sich für die nächste Runde qualifiZieran. VVisn,!., Maria Tlieresienstrasse 10 Telephon 20-3-63 I, myifT'TffmT'n ° wnr-m.gvsii JUJfMWQaW,.mMMf HTIIlBnB Das Meisterschaftsspiel Sportklub—Admira, für da? das Schiedsrichterkollegium keinen Unparteiischen nominiert hat, wird von Herrn Dressier, dem Sektionsloitec der Vienna,'geleitet werden.'- : . Französische Propasanbaspiele in Serbien. Die ftanzösiche Regierung hat 500.000 ,Francs für Sportpropaganda aus« geworfen.. Nach Spielen in Holland und Belgien sind jetzt die südlichen Bundesgenossen an der Reihe.. -Zwei franzöffscho Mannschaften werden in SeMeu eine Reihe von Fußballspielen abhalten. .; Sportklüv Hakoah. Die Fußballer der ersten und ztr-eiten Mannschaft haben sich Montag um 7, Uhr abends zuversichtlich beim Saaltraining in der Volksschule Renngaffe Linzufiuden. Bkftdepiiscke Spoetabteilüng IirSaea (lX Tinkcnftraße Sl. Das Tnrnrn für Hcrrcn ffudet fedcu Montaz und M'ttwoch ab 1}'M Uhr abends mt Turulaal des Elisobrih- Kymnaffum. lV./W,edner Hauptstraße/ Ecke Krrcmrberraffe, statt. Anmeldungen täglich von ^12 bis Uhr ,m Sekecteriut. Heros. Heute V-3 Uhr Training für alle MamifchOen. , Prvfesstonal-Bvxkampfe im Sophiensaal.' Wie bereits berichtet, findet am Dienstag im, Sophiensaal ein Boxmatch Zwischen dem' Wiener MittelgewichtZmeistcr Lhudernatch und dein. Pmge.r, Schwergewichtsmeister Iahelka statt. Außerdem ' werden sich vor diesem Hanptkampf die Professionals Glanz lWicn) und/Herfert (Prag) 'sowie.-hie Amateurs Berger (röten) --und Di-eckast'(Prag) treffen. Dieckast ist ein Schüler Jahelkas. ' Dis Veranstaliung findet zugunsten der Wiener Frsiwklligsn NstftrugSgefellschafL statt. . . Der Bcrüanbötag des RingsportverbandeS findet heute um 4 Uhr nachmittags in Tischlers Restaurant, 1. Bezirk, - Schcruflergaffo 6, statt. Auf der Tagesordnung steht unter anderem >bet eigene Sportplatz im Prater, für den ein Kredit von 300.000 Kronen einzuräumen ist, falls das gewiß für . den Ringsport nützliche Projekt verwirklicht werden soll. Die Do^elehe eines Zngornetrss. Bor dem Schöffengericht unter dem Vorsitz des O'brrlLnbesgerichtSrates Dr. K.arne.r llMte: sich gestern der 5'ljährige ehemalige Ingenieur Ferdinand Hofer wegen Verbrecherrs des Betruges, Veruntreuung, der zweifachen Ehe und des. Diebstahls zu verantworten.' . .Hofer war während' des Krieges ein gerückt, kam schwer erkrankt nach Ungarn und war drnr^ feiner Angabe nach, in Debreczin als Ingenieur tätig. Im Frühjahr 1920 ließ er sich in Waidhofen an der Iöbs nieder, hatte keine Beschäftigung^ und lebte, seiner. Angabe nach, von 10.000 Kronen, die er von .einem ungarischen? Ofsizier als Werüegeld für seinen Eintritt in 8ie"Wd ße G ar d e erhalten hatte. Er blieb aber in Waidhofen und'? lockte zahlreichen Personen unter allerlei Vorspiegelungen große Geldbeträge heraus. In Bruck an der Leitha machte. .Hofer die Veknuntschast der Privaten Gisela Nosner und ließ sich von ihr .25.000 Kronen, zuck Ankauf von. Bedarfsartikeln aller, Art ausfolgerr. Er 'gab sich in der Familie als ledig ^aus ..und überredets die Schwester der Nosnör, .ihn zu heirat-en.- In Preßburg fand die Trauung statt und Hofer lebte nun abwechselnd mit feiner Frau in Höllenstein und mit feiner erstenj Frau in ThaÄ- Hofen. Eines Tages verschwand er mit hemgrößten Teil der, Ausstattung der zweiten Frau und wurde endlich verhaftet, da schon zahlreiche Anzoigen gegen -ihn emgelaufe'^ .waren. ■ Der Angeklagte war. zum Teil geständig und suchte seine Handlungsweise mit großer Notlage zu rechtfertigen. Der Gerichtshof verurteilte Ferdinand Hof e r z>r f ü n ft zehn M'onaten schweren Kerkers. Der VMsWirt, . Etzre Krone ---- 1.45 CeNtimes Geld.' In Zürich notierte: ' die vsterreichischr Krone- . . die osterr. gestempelte Krone' , die tschechische.Krone -v :d'i'e Mark. Ägram. Bukarest Vudaveff Warschau » t . 1.45 ( 1.45 o'nt 7. Aämi^ . 1.— ( 1-— am 7/ Jänney . 7.35 ( 7.20 am 7. Janne^ . 9.-—!8.S2Vz am 7. Jänners . 4-— ( 4'.-^ am 7. JSnnefz . 8 40 ( 8.30 am 7. Jänner) .1.10 (T.07VS am 7 Ignnc .90 (1.— am 7. Aanmrj EürbsrttTMg' der? EMLLrmrgSV Mv-Mgemems' - - ErWrr'bfteuev für: das Zshr LSM. - ) - [ . . Die zum Zwecke der Bemeffung. dSr allgemeine^ Er^ werbsteuer füp das 5jahr 1920 .gesetzlich geforderten; (Sw 'k^ärungen.sind bis spätestens 13. Februar 1921 bei den 83$ zirkssteuerbehorden (in Wien bei den Steueradministrationen^ emzubringen. Zur Abgabe der Erklärungen sind die arntlrihcn Formularien zu verwenden. . " \ Die, BetriebsberhAtniffe sind nach > ihrern . tzurW schnittlichsn Staud.> .im Fahre ISISbei AnteÄ nehmnngen, die noch nicht.da^ ganze Jahr 1919 Hindus, bestanden haben, nach dem durchschnittlichen Stand' währeM des kürzeren Zeitraumes ihres ^Bestehens?anzugcbsn. FÄ die neuzuwachsenden, noch nicht „ in eine Steuergesellschä» eingerrihten Betriebe sind die Betriebsverhältnjffe de§ Jahr<H 1920 maßgebend. Die Pflicht zur Uebexreichung?der ErweiW steüererklärungen und die Folgen der allenfalls unterlaffens»' Einbringung find von der Zustellung einer besonderen/Aühs sardsL'Ung nicht abhängig. ., j'L Dis Lage in BrrZg^riLn. •' Der „FrLnkfurter Aeitung" wird geschrieben': Daß NA^ vierjährigLM Kriege der Warenhunger in.Bulgarien? Sbentzi wie in dem-ander?» kämpfenden LLlchern eür enormer war, selbstverständlich. Die' größten Schwierigkeiten 1 erhoben sich dadurch, daß die bürgerliche Regierung- «durch das Anwachsev radikaler, von Rußlmrd aus genährter Strömungerr bedräng^ zurücktreten und - einer r ad ikaleu Bauernrogierun c Platz ^rachen mußte. Mit dieser-Regierung begann die Unters drückung des Bürgertums, die Einschränkung des Handels, big Reduktion derindustriellen Betriebe auf ein Minimum, mi^ einem Worte: der Sturmlau f des Bauern, gegen den SSürgtcr, des Dorfes geHeu die'-Stadt." Selbstverständlich konnte äuch diese 'radikale, .rein - bäuerl-icha Regier-nng'^yicht umhin, 'dgh wahrend' des Krieges eingeführte - RLiisrLÄrukrgZfyftÄn iq ganzen s und großen Seizübehalten und die Zwa^gswirtscha^ Iveiterzuführen, Ebenso- Wid früher das' Amt für öffentlich^ Fürsorge die Verteilung öiw LLbenSmittel und unentbehrliche^ GtzbvmrchSgegenstLntzsvorgsnoryme» ^yatte, 'besteht' -die^ Institution fetzt in ähnlicher Form weiter. D'sr Bedarf heh Landes au Warerr wird größtenteils durch dis halbamtlich^ Stelle eines Regierungskommissariats (Narobru^ Magazin) gedeckt. Dadurch erscheint nätürlich die Aüsga^ des Kaufmanns und Händlers größtenteils' überflüssig/ nwz :sM, 'M Zentrale Pressfenrg“Filials Wien, l.,Wippliriprs!rasse 24-26 ° Taiepboa 12358,18296,17488 n»wrMMjiiinaPBWMp»viwn«PiiCTirMarj«gtfUMgtifamflj^ Der König der Schnorrer. K -..st Bon'<' st st '-stst^^ stst :"+]; , Israel. ZLAgwikl. // , (Scdlnß.) ■ ' . ' . „Wic, in dieser Weise sprecht shr von euren:, -'Gaste?" sagte Manasse in schmerzlichem--''Erstaunen. , Ergeht ihr, daß Jankel-e an eurem-Tische ges-essön^ ffüt? Nun, vielleicht sprecht ihr in dieser Weise «uch über^ mich, wenn ich den.Rücken kehre. Aber hüteh euch: Gedenket der Worte, unserer Weisen: „Dü und -ich. können nicht zusammen in der Welt leben", sprach Mott zu dem Hochmütigen. — Zum letzten Male also: -Ihr weigert euch, mir diese lumpigen fünf Mund zu .geben?"- -'„Ganz entschiedeit!" " .'»Also gut." - ' - ' . - Manasse rief den Kellner. ,/Las wollt ihr tun?" 'riöf".Grobstock furchtsam. / ' „Das werdet ihr sehen," sprach - Manass-r erlt- 'schlossen und als der Kellner kam/drückte er ihm bas für seine.'Tasse Kafft: in die Hand. Grob stock errötete vor Beschämung. Manasse erhob sich. Grob- -stocks verhängnisvolle Charakterschwäche verursachte ihm ■ tft elfter Stunde einige Gervisscnsblsj'L: „Jhr seht selbst, wie unvernünftig eure Forderung.war," rnurinelir er.. - „Gebt euch nicht die Mühe, euch zu rechtftrtigen. Als- Menschenfreund bin ich mit euch fertig" sag io Manasse. „In Zukunft mögt ihr euren Rock .mit /Schnupftabak 'beschmieren,-- soviel ihr wollt; mich geht es nichts mehr an. Als Financier respektiere ich euch noch immer und zu dein Financier werde ich möglicherweise noch kommen — aber zu dem Mnschen« freund nie mehr." „Alles, was ich tun kann"—- stammelte (st'robstock. „Halt, ich habe, eine Idee,", sagte Manasse nach-- beu'stch zi» ist'..! n-'öerblicken.d. ..Ich Ist:ste estnaI übc.^ sechzig Pfund gesammelt. Wenn ihr sie für mich >n-- legen würdet"— „Gewiß! Gewiß!" fiel Grob stock mit versshrrlicheM Eifer ein.' -- „Gut! Mit eurer unvergleichlichen Kenntnis der Märkte wird es euch ein Leichtes sein, in ein paar Tagen die fehlende Summe zu ergänzen. Vielleicht habt ihr sogar einen großen Coup im Sinnes Grob stock nickt« unbestimmt vor sich hin. Er yattL sich bereits erinnert, daß etwas derartigeZ unter seiner Würde sei. Er war kein Makler und hatte bisher nie etwas derartiges getan. „Aber wenn'ich. alles verliere?" sagte er, einen Rückzug versuchend. * '-st „Unmöglich!" sprach der Schnorrer mit heiterer Ruhe. „Vergeht ihr denn, .daß es der Synagvg« hört? Glaubt ihr, daß der Allmächtige sein Geld Perlorengehen lassen wird?" „Warum spekuliert ihr da' nicht selber?", fragte Grobftock listig.. „Die EhpL'des- Allmächtigen muß gewahrt werben. Wie, sollte man ihm wenigergut dienen 'als einem irdischen Monarchen? Meint ihr,., ich kenne nicht eure finanziellen Beziehungen zum Hof? Der -Dienst des Allmächtigen erfordert die geeignetsten Männer. Ich war der GeelgnLtstü zum Gammeln des .Grlbss — ihr seid der Geeignetste, um es anzulegen. Morgen früh soll eZ in euven Händen sein." „Nein, gebt euch nicht die Mühe," sprach stock schwack). „Ich habe nicht bas wirkliche Geld nötig, um damit Geschäfte zu nttrchen." „Ich danke euch für das Bertraurn, bas ihr mir schenkt," antwortete Manasse bewegt. „Nun sprecht ihr wieder wie ihr selbst. Ich ziehe zurück, waS ich zic euch sagte; ich Werda wieder zu such foninmi — zu dem Menschenfreund geradeso ibie' zu dem Financier --- und es mt mit Uid, daß ich, den Kaffee selbst lu-L-ablt?."' <-:me Ttimrne behje. EcsorK-tmc; aller bankg-csdüiftl. Transaktioncrt. gre^oiuiabiue von Creldeinlagren, Ausgabe Ton Einlaß bachern* tfebernakmo ron V«rmöxvvsrorrraltzauFE! Warenabteilusig. Bspwrfi Yen Seri«Hm8?jalÄ n. iLvL^irtseÄakLl. Gsväte 8 Import von dentsohon 0foimat«rlaliou ete, aaggHBwaaBfflMggaeMBBHi^^ Grobstvck War gerührt. Lr zsz einen |ä! Schilling hervor und srststtetL die RuSgabr» Gastes mit Zinsen. Manasse steckte dis Münz» Dafchr - und nahm kurz dara.uf Ab schied,, nachdem qZ seinem Makler nochemige Weisüngeü gegeben hatM Da Gwbstock das Geschäft einmal, üb-ernomms^k hatte, beschloß er, es so gut als möglich durchzuführLH^ Heimlich bewog ihn die Eiielkeit, den VetLLerftiu staunen zu setzen.' Zufälligerweise war er wirklich W Begriff, «in großartiges Manöver auSzuführe» st «rr^ neben seinem eigenen Triton mochte Msnassetz' Fischch^ mitschwimmen. .Ev rnschtL ««K den sechzig Pfund ftchch! hundert. .1 Cur M«r Lage nach'- de« königlichen Hochz-vi^ bereu Herrlichkeiten unter den degcnericswn GchnorreM von heute noch immer von Mund zu Mund Lehen,/ macht» Manasse de« Kanzler vor Erstaunen stumM indem er ihm einen Beutel überreichte, der m UoW hundert Pfund enthielte ^o erfüllte er ehrenhaft -sein^ Pflicht gegen die Synagoge, und zwar mir größeres Geschwindigkeit, als mancher Vorsteher es getan staben; würde. Uber das toat noch nicht genug. Da er deä richtigen Ansicht war. daß daS' Ergebnis der SpekA lation der Synagoge gehöre, nachdem ihr Geld <m$ dem Spiels grstandrn hatte, übergab er mit D-ötzk Quixote scher' Gewissenhaftigkeit den Nest von hundert Pfuüd dem Machamad, indem er nur die dingung stellte, daß sie unter dem Titel einer da 'Eostsi^ Stiftung zu einer lebenslänglichen Rente für ein arurHj würdiges Mitglied der Gemeinde verwendet werdW sollten^ bei dessen Wahl er als Spender die enifcheidenöcl Stimme haben müsse. Der Rat der Fünf, stimmte hew Bedingungen eifrig zu und berief für die Mffk einsk besondere Versammlung. 1 - Des Spenders Wahl fiel aus Mnuasse BuerM Barziltai Azevedo da Costa, der fortan allgemein als König der Schnorrer aner?Mnt, und [jkmi; der. L«-z ditünr iiheo!eefert iü. ' ,

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