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Wiener Morgenzeitung · 1921-01-07 · Heft 700 (7.1.1921) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 700 (7.1.1921)
Date
1921-01-07
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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«tBe'4 ruiWinySiiiTff 7» DZim, KsVas 53t*ite* Morge«Hettu«ch Der Streik -er jüdischen Religions- Lehrer.!' Der Streik der Mischen RrligiorrZKhrer dauett irr vsllrut Umfang an. Vertreter der Lehrerarnppe traten gestern in Fühlung «it der Organisation der städtischen Angestellten, die sich voll- Bändig solidarisch ml ben Relipionslehrnn rrklärte» Heute »erden die Streikenden bei» BrzirksschnKat uud in' dm Ministen« kitr Unterricht und sosiake Verwaltung «vrsprecken's wo sie die gestellte» Forderungen begründen wolle«. Vertreter der Elter», die Steuenräger der Kultusgemeurde sind, beabsichtigen in den nächste« Tagen bei« KultuSvorstande sowohl alt such bei den Schulbehörden Protest zu erheb« und zu fordern, daß durch Regelung der Lehrrrfrage der gegenwärtige unhaltbar* Zustand sosort beseitigt werde. Die Plenarsitzung der Kultn-gemeinde, i» der zu de« Arhrerfordermrgrn hätte Stellung genommen werde» sollen, ist vertagt «orde«. Veilegurrg des Konflikts im Münzamt. Lwrlich wirb mitgereilt: In Angelegenheit der Arbeiterschaft des HauptmöntamreS wurden gestern im Bundesministerium für fokale Verwaltung unter dem Vorsitze deS Ministerialrates' Dr. Adler die Verhandlungen seitens der Rcaierung unt dm Bertreteru der Technisches ttniou und dem Betriebsräte des HauptminzavrteS wieder ausgenommen, m deren Verlaufe auch Vertreter der christlichm Arbeiterschaft berpezogen wurden. Die Verhandlungen führten schließlich zu einer Einigung.' Die Technische Union und der Betriebsrat des HauptmönzamteS verlangte» die sosortige Wiederaufnahme und rasche Beendigung der Lohnverhandlunge». wogegen sie sich damit einverstand« erNärten. daß die de« christlichen MetaÜ'arbeitervrrband sugchörenden Arbeiter nud Arbeitennnru am Montag dre Arbeit w:eder antrete«, rmd ihnen erforderlichenfalls gegen jede Behelligung vollen Schutz zusicherteu. Der Fall der Arbeiten» Thum, der ein; aufreirende Aeußmmg zu» Vorwurf gemacht wrrd, soll durch das Emigungsamt oder rin Schiedsgericht uw ersucht und rhreWirderemkellsng m de« Betrieb vom Ergebnis dieser Uksersuchang abhängig gernacht »erd«. __ Europa 1814 und Europa 1928. Die Pariser Zeitung „Eroelsror" bringt in ihrer Wethrrachrsnummer eine Gegenüberstellung der europäischen Staate^ Mid Staatsoberhäupter im Jahre. 1914 und 1920. Die Zusammenstellung bringt die Porträts der Regenten,, die bis Zum Umsturz noch an der Herrschaft waren, .nebst ihren Mtersdaten und ihrer Regierungszri't. Ars der Gegenüberstellung geht dann hervor, daß 1914 Europa 23 Staaten, im Jahre 1920 aber um fünf mehr, nämlich .28, Lähltv. Drei vyn den 1914er Staaten sind verschwunden: Oesterreich-Ungarn, Albanien . und Monteyrgro; an ihre Stelle sind acht neue getreten, nämlich Polens die Tschecho-Slowalei, das heutige Oesterreich, das heutige Ungarn, Finnland, Sst- Fand, Lettland und Litauen. Bon den Staatsoberhäupter^ bis im Jahre 1914 in Europa regierten, sind neun während der ganze« Kriegszeit auf ihrem Posten verblieben, nämlich der englische König Georg V., der italienische König Viktor Emamrel Al., der spanische König Alphons XIII., die Königin der Niederlande Wrlhelmiue, die drei nordischen Könige Christian X., Gustav V. und Haakon VA. sowie der Prinz' von Monaco Albert I. Geändert, beziehungsweise neu ge» schaffen wurden, die obersten Würden in folgendes Staaten: Frankreich, Deutschland, Rußland, Polen, Rumänien, Serbser^ Tschecho^Slowaker, Oesterreich, Ungarn. Griechenland, Karten, Türkei, Portugal, Schweiz sowie in de» vier auf dem früheren russischen Gebiet entstandenen Ran/>staaten und Luxemburg. Das jüngste Staatsoö-rhaupt ist gegenwärtigdie Großherzvgin Charlotte von Luxemburg, die erst 24. Jäher, «lt ist, das älteste der tschechische Präsident Masaryk, der im vorigen Jahre seinen 70. Geburtstag , gefeiert hat. Die Namen der Oberhäupter der russischen Randstaaten sind bisher hier gar nicht bekannt gewesen; sie lauten: Für Finnland Perr Statlberg, für Estland. Herr. Piip, für Litauen Herr Ä. Stulginskij und für Lettland .Herr Tschakstr. Der „Ex-; eelsior" bringt auch bereits dis Bilder des Präsidenten Harnisch ebenso wie die des neuen Schweizer Oberhauptes Herrn Schultheß. Unter ben 28 Staatsoberhäuptern find nur die HÄsfte Adelige, beziehungsweise Abkömmlinge von Herrscher^ Geschlechtern; unter den 14 bürgerlichen Präsidenten besinnen sich zwei Militärs, nämlich Marschal! Pilsudfki (Pole«) 'und Ndmiral Horthy. . - . - Die »»Achwart". Die LnglisOe Revue „Rsar Eflft" bringt' fuker--. effemts Mitteilungen . über das Wiederuuslsben der Sekte der Wahabiten in Arabien. Diese Sekte, eine der fünatischesten muselmännischen Gruppen, hat im vorigen Jahrhundert in Arabien viel von sich reden' gemcul)t. Ursprünglich war sie in Arabien dominierend und wurde schließlich durch die vereinigten Kräftz des Mohammed Ali, Ibrahim Pascha und der Dynastie Abu Kaschrd, welche in Hall in Nordärabren regierte, um ihre Macht und ihren Einfluß gebracht. Die Bewegung her Wahabiten wurde seinerzeit durch Mohammed Abd-al Wahab gegründet. Der englische Historiker Palgrave nannte die Anhänger dieser Sekte „b i t $ ur t* ianer düs Islam". Nach Zusammenbruch der ottomanischen Macht in Arabien hat nun der Wahabismus sich neuerlich' zu wegen begonnen, invem dir Wnhäbitrn Sinter Führung des I L n S a o u d, eines direkten Abiköinmlings des Dahabitensührers Mohammed Len Saoud Ähre alte fanatische Propaganda in Arabien in Szene ätzten und nnrer die Stämme die Fackel des Bürgerkrieges warfen. Diese neuen mohammedanischen Puritaner nennen M &■'&»* *lt Jrtfc Arühr.r. Ihre Lehrsätze, lllffM. M. Mitttil««gen aus dm Publikum. Statt Einladung fierr vüS Fra« Wa fala ffi Zlwis Salten bringen zur Kenntnis, dass die Trauung ihrer Kinder Etka u«d Michael am Sonniag.de« 9,.J5iiner 1921 um 5 Uhr nachmittag« im israelitischen Tempel, Wien, V., Pazmanft^ngasse, stattflndet Wien, im Jänner 1931 . ins OBIL anne TiI.,ScMteofelilg.24 GRÖSST« AOSWäHL IH 13X03- ONBSTU- KÖBELR mSssise PREISE 440 8 RDLLÄflTSM, Perlon, Gold, Silber, Pl&tia a.Uhren ksatt niad TsrüttRft?T8 STTEH Botentsmetr. 23, Mbrlftbillenrir. VS KnisiSkÄsm Wien Antwerpen Erster grösste* K&ufe? für «>o Brillanten, Perlen Juwelen ®to. Babinowitsch, Juwelier I. Bezirk Maxfmitiarretrasae 5, keksst jetzt ^ahleretr. H. Bezirk, Stephaniestrasss 3, m? 3 im eigenen Hause rrdte» tb 4 Uhr and Sawsttir resch'ossea. Körea Sie auch anrcre Pretss. Telephon 8541 und 45140 JEDE I., Bilserstrasae 9. Schreibmaschine kauft und bezahlt am besten Leopold Steinhart 152 Tel. 4073/VIII i« dem Hauptsatz zusammen fassen: die Rücktehrzum Koran. Allah ist überirdisch, übernatürlich und allmächtig, das Leben im Jenseits ist das wichtigste für den Menschen. ÜDte. Wahabiten verabscheuen das Tabakrauchen als eine Sünde, die mit dem Tode zu bestrafen sei.-Sie sind unerschütterliche Fatalisten. Fällt zum Beispiel ein Mensch in den Brunnen, so läßt der Achu,-der Bruder, ihn ruhig im Brunnen, weil es> der Wille Allahs war, daß -dieser Zufall sich ereigne. Jeder Bruder muß den Koran auswendig kennen undfeine. regelmäßig:. verrichten, bei sonstiger Prügelstrafe^ober 'Verbannung ober Vernichtung seines Hauses durch Feuer. Dir Wahabiten müssen auf Wein, Äesuund. den Verkehr mit Frauen, außer her eigenen, verzichten. Die Männer dstrfen weder in. Seide, noch in goldgewebien -iStoffen' gekleidet. gehen, müssen.e'infackjr Kleidung mit langen. Mänteln tragen, ihren Schnurrbart schneiden und pen Bart lang wachsen' lassen. Die Frauen.dürfe»' sich nur,bas Gesicht mit langen schwarzen Schleiern., bedecktzeigen. Umden Wucher zu verhüten, darf das. Geld nur nach Gewicht gewechselt werden. Die modernen Erfindungen sind a lle he'r^p.'ö. n £ und'..dÄMn,.chür'sy wenig als möglich in Anspruch genMmetr. Hierhen. Dir s Achwan hüten sich vor jedem Ärrkehr mit den Ungläubigen, den „Kasirs^, zu . hrnen ^'nicht nur. die. Nichtmuselmanner. sondern's.a.uch alle zur' Sekte^der Äahabite» ge-, hörenden Muselmänner, gezählt toerden. Wer. aus Lokalitäten der „Ungläubigen" kommt, in welchen das Tabakrauchen und' die^Kafirs geduldet werden, wird, drei Tage läng nicht gegrüßt. Der Gruß Salah-Lmaleikum gebührt nur dem Bruder im Wahabitenbund. Im Kampfe zeigen sich hirsiL NcowahabitLN als fanatisch und Heldenmütig, zusamme»haltend und mit», unter 'r«r. g^öMn,.G!räus.iunierten, fähig. Als. sie.Ja» yrra, einen BörpöfiL» von Aowrit am Persischen Golf, im Süden Bassorahs an griffen, krochen die fenigsn, die weder Gewehr' noch Sähel. hatten, bis an die Mauern heran, welche von den Soldaten des Scheichs von Kvweit verteidigt wurden, breiteten ihre Arme.aus, wiesen auf ihre -Brust hin und schrien: -,^Hier bin ich! Ich bin einer der Achwan! Wer will mich töten? Schicket mich in den Himmel,, tötet mich!" Wenn sie getroffen werden, fallen ^sie nach vvrne öder ein. Bruder hilft ihm nach vorne zu fallen,.um auch im letzten .ÄugeMick hie vvrgestreckte Lage Leint Gebet einzuhalten. Die Ueberlebenden rufen dem Sterbenden 'zu: „Gedenke Meiner vor deinem . Herrn!", Sie Löten nicht nur die Kafirs,. sondern auch deren Frauen und Kinder urrd geben allen Verwundeten den Gnadenstoß. Sie schöpfen mit ihrer Hand das Blut des getöteten Feindes und waschen , sich damit das Gösicht, mn öer Gnade teilhaftig zu werden. . Die Wiederbelebung dieser Bewegung ist von Wdul Wz .ibn Ssoizd ausgegangen,.. der ssine Jugend im Exil in Koweit unter dem Schutze bsZ Scheich MuLavak verbrachte. Ms der Krieg, ausbrach, schloß er sich den Englättdern an. Nach Abschluß des Krieges „bekehrten" die Achwan . sämtliche beduinifchen Stämme der Wüste, das, heißt, sie unterjochten sie und zwangen ihnen ihren Glauben auf. Ihn Saoud griff bann hinterdinander den Sheriff von Mekka und die Scheichs von OstarabM «.n». Zu Wüftnr des. JabreL 1.820 Mluir kr 7. Mm« 1V2L. Rr. 700 den Sheriff von Mekka, in» Frühjahr entriß er dei- Scheich von Ko w eit die Plätze Jgria und Ham. Diese Plänkeleien bauerten während des garrzsn Jahres an, bis vor zwei Monaten die Engländer sich W' Mittel legten, um den Frieden zwischen ben Emir von Zeutralarabien und dent Scheich vou 8koweit zu vermitteln. Diese Verhandlungen sind noch nicht abgeschlossen. Die Achwan, welche gegenwärtig S&ötoeü.. beherrschen,, scheinen. jedoch nicht gewillt zu fein, ihw Beute auszuliesern, angeblich um Bekehrungen vorszunehmen, in der Tat sedvch auch aus strategischen Gründen. . . , - ■ Die „sieben magere« Jahre". Wie aus Alexandria berichtet wird, gelang Professor Brugsch, altägyptische Hieroglyphen aufzufinden. und zu deuten, die, so seltsam. es klingt, einen geschichtlichen Bericht über die in der BiveL erwähnten sieben mageren Jahre enthalten, die Josef vvraustzesagL hat. Bis jetzt konnte die historische Forschung nirgends eine Bestätigung der Bibelerzählung bezüglich der Mißernte und der Hungersnot finden, die siebeV Jahre lang in Aegypten herrschten. Das einzige," was darauf, wenn auch nicht mit Sicherheit, hindeutete, waren'Reste von Getreidespeichern, deren Ursprung in jene Zeit versetzt wurde. Aus den von Professor Brugsch jetzt aufgeftmdenen Inschriften' geht jedoch herv or, dast die biblische Erzählungein t r e u e'L Bericht der tatsächlichett. Vorgänge iH Der Nil trat in sieben aufeinanderfolgenden Jahreüi nicht aus 'seinen Ufern, die. Ernte schlug vollständig! fehl/ es entstand eine Hungersnot Mit ihrem Leidem im Lande. Auch die Zeitangabe der Bibel stimmt jmt den Hieroglyphen überein. Bis jetzt nahm die Bibelforfchüng ' an. daß die siebenjährige Mißernte etwal' mn 1709 vor der jetzigen Zeitrechnung eingetretertz war. Nach'der Bibel soA Josef um das Jahr 1729 vor unserer Zeitrechnung nach Aegypten gekommen sein. . Er wurde erst eine Weile. gefangen .gehalten,, bis er die beiden Hofb.eamten, den Koch und den. Bäcker,- kennen-lernte. Er deutete, wie die Bibel berichtet, und bat sie, ihn nicht zu vergessen, wenn es ihnen gut gehe. Wahrscheinlich , wurde- Hann Josef um 1715 zu Pharao gerufen, um dessen Trüunre zu deuten. Er erhielt dann die Tochter, des Kanzlers dpr Hochschule von Heliopolrs zur Frau. In den sieben reichen Jahren,, den „fetten" Jahren der Bibel, ließ er dam, dir. grdßen Getreidespeicher -auffüllen, um darin den Ueberfluß der Ernten aufzuhäufen. Dann kamen dia sieben. mageren Jahre. Nach der Bibel endeten die. sieben fetten Jahre um 1708 vor unserer Zeitrechnung,' im .'Jahre .dyräuf, .1707, hLgaben sich .Jakohs Söbrie nach ' Aegypten,' Um Getreide zu /kaufen-, -1706 ließ'.sich die ganze Zamilie im Lande Goschen nieder. und 1700 waren dann die Hungerjahre zu Ende. Die- Hieroglyphenberichte stimmen im wesentlichen mit den. Angaben der Bibel Übereim Diebe rrnd SchwindLer. In den letzten Monate» wurden wieder eitvttd dir Lerzie- Wiens von einem Gauner heimgesucht, der sich in der MaSl'2 sitreS Patienten einfand und im Wartezimmer-Wertsachen; meist SkuostgegeustLnbe, stahl. Monatelang - dauertepj die Diebstähle .an, ohne daß es gelungen wäre, beS-Wartezimmerbiebes'habhaft zu. werden. Am. 6. d. M. hat ihn ei» Krimiuaü'.jspektor.. verhaftet: Der Bursche ist, bet 16jährkge angebliche Privatöeamtr Mar zell P i n k a s, zu Brüssel Qt? bvre«','ijäch Wien zuständig-''Zuletzthatte-dev frühverdorben« Bursche, der auS gutem stammt, fteiuen ftsterr Unterstand. Dem BerhafbeiLN' wurde 'fchvn eins Reihe Diebstähle dieser Art nachgewiesen. Der bedeubendste ist der Diebstahk eines Ör'lgvmAdes in-'dev Wohnung des Professors Dr. Friedkünder.' Das Oelgemälde wird vom EigenLÜNter mit 100.000 Kronen Vewevtet. EiV hiesiger.'Antiquitätevhändk«: hatte das-. Bild um 600 Skronep gekauft. ' Bei 'ihm' würde eS' nicht geftmden- und brr - Mannbehauptet, das BW einem urM kannten -Liebhaber um 1500 Krone» weiterverkruft zu-häbem- . . .*:■ e. . .... ■ - .> ... - .5 ■ .\}:‘ ^,,A. . " '# ' ■ ' .. - Ich der Wohnung des Aron Z L'h « g a t, Kaiser,ME. flrüIe. ' SV, erschien m; S'.,'b.' M. ein Mann, Ler.stch^-M einen"ÄriminLlinsp2kt0p''ausgLS'' und eins Rövifiö^ vorwahin.. Zwei' Männer'/ dir sich als Kriminalbeamte' ausgaben und auch Abzeichen vorzergten, erschienen, am 5. d. M. m der Wohnung der Käthe S av.e l, 12. Bezirk,'. Oswaldgasse 13,. nahmen eine'Revision vor und beschlagnahmten, 1000 Kponeu^ bar Und' drei goldeite Ringe' im Werte' von 3260 Kronen^' -Am 20. v. M.. hat das EzMLionSgerüht dem Sicher-! heitZbureau die Anzeige. erstattet, daß ein unbekannter Maupj; im KundmachungSraum desGerichtes eine Anzahl.Versteigerungs-- edikte <chyveitdet. und auf Grund dieser Edikte bei den mit Exekutionbedrohten .Parteien erschienen ist. Der Gauner, gab sich für ein Exekutionsorgan aus und verhandelte mit. de» -Pariere», über die Einstellung des Verfahrens, die .ec in sichere Aussicht stellte. Er hob bann für seine JntervLntioft. - Gebühven ■) ein. Am 3.' d.M-. wurde der Betrüger . i#\ 6. Bezirk , in der Mahnung rineü gleichfalls, mit der Exekuft-N) Bedrohten auf frischer Test verhaftet, als er wieder mdt, einem '-Ehikt. erschien u-id^ Gebührendafür, einheben wollte, um LaS "ÄErjahre»' einzustellen.. Der' ..Behaftete ist .... d«,. AIjähtige Handelsvertreter. Gpttlieh Groß, Hernals, Weiß-- gassefts/wohnhaft. , .,r^ ' \ . ’ ' ' ’ v " ' , " . . ' . Alm 31, v. M. würdest im''Hütet ^PstuhauS ans, denlj SemnÜMgdkm Mosiuwkjch^u ' Gesandten ' Tr. §iLw«i.

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