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Wiener Morgenzeitung · 1921-01-07 · Heft 700 (7.1.1921) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 700 (7.1.1921)
Date
1921-01-07
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Sk. M . Wien, FkMg ' Archive verlorengegangen find. Bon den ostgalrzischen Behörden werden ihnen nun üb er Wunsch Duplikate auSgesteÜt und so weisen jetzt alle ostgalizischen Juden nach, daß fie deutsche Schulen besucht Haben, obwohl man weiß. Laß es in Galizien, mit Ausnahme der großen Städte, wie Krakau und Lemberg, keine deutsche Schule gegeben hak In dieser Weise werden letzt Lausende und Tausende von Ostjuden sich die öfter» reichliche Staatsbürgerschaft erschwindein, weil sie dann überhaupt nicht mehr ausgewiesen werden können. Die ersten, die das tun werden, werden die gefährlichsten sein, weil sie über Geld und Verbindungen verfügen. Die Frage der Ausweisung der Ostjuden ist also durch die Sozialdemokraten verschleppt worden, so daß wir leider damit rechnen müssen, daß wir einen Großteil der Ostjuden auf normalem Wege überhaupt nicht mehr aus Wien bringen werden. (Stü-r-> «rischtz Entrüstung.) __ Deriinderungen im englischer! Kabinett. Paris, 6. Dezember. (HavaS.) Nach dem „Evening Standard" fei die Ernennung Lord Re ad in gs zum Bizekönig von Indien zur Tatsache geworden. Das Blatt glaubt, daß Marineminister L o n g und Kolonialminister Lord Milner demnächst aus dem Kabinett ausscheiden werden; diese Nachricht müsse aber mit Vorbehalt ausgenommen werden. Pilsnbskinicht »ach London eingeladen. London, 6. Dezember. (Wolfs.) Die „Times" schreiben anläßlich des Besuches des Marschalls Pilfudski in Paris, Pilsudski sei nicht eingeladen worden, nach England zu kommen, und es sei wenig wahrscheinlich, daß eine solche Einladung erfolgen werde. Der Kampf in Irland. London, 6. Jänner. (Reuter.) Den Blättern zufolge durfte die Regierung demnächst den Zusammentritt des Srnnfeiner-ParlamentS gestatten. — Der Militärgouverneur von Cork bat die Zerstörung von fünf Häusern in Medlin angeordnet, wo britische Soldaten in einem Hinterhalt gefallen waren. Bor einem Kabinettswechsel in Frankreich. Paris, 6. .Jänner. (Tel.-Komp.) In parlamentarischen Kreisen g'lt die Umwandlung des Kabinetts in ungefähr zwei Wochen als sehr wahrscheinlich. Man nimmt an, daß Leygues bei Zusammentritt des Parlaments am kommenden Dienstag den Rücktritt des Kabinetts verkünden und gleichzeitig den Auftrag zur Neubildung übernehmen wird. Bon entscheidendem Einfluß wird hiebei auch der Ausfall der Senatswahlen am Sonntag sein, da nicht weniger als fünf Minister bei diesen Wahlen kandidieren. Die dentschen Kohlenliefernnge« an Frankreich. Poris» 6. Jänner. (Dsl.-Komp.) Pertinax berichtet jm „Echo de Paris", daß vom 1. Februar die Bedingungen für die deutschen Kohlenlieferungen an die Entente vbgeändert werden sollen. Deutschland hat 250.000 Tonnen nachzuliefern, die an der vertraglich festgesetzten Menge noch fehlen. Es soll nämlich vor-- gekommsn sein, daß die deutschen Kohlentransporte mtunmnmmmnmum» wrin uw rii, .. Wiener MorseyzertMS am Abgangsorte zwar die erforderliche Tonnenzahl auwiesen, daß aber verschiedentlich große Mengen unterwegs verloren gingen. Die neue Monatsrate der Kvhlenlieserungen beträgt nicht mehr zwei Millionen, sondern 2,200.000 Tonnen. Ferner fallt der bisherige. Vorschuß im Betrage von 40 Goldmark per Tonne gänzlich weg und die bisher 5 Goldmark betragende Prämie wird herabgesetzt und nach Güte der Kohle höchstens 2 Mark per Tonne betragen. Wie bas „Echo de Paris" zu berichten 'weiß, sollen diese Beschlüsse der Wiedergutmachungskommission bereits der deutschen Regierung unterbreitet worden sein und man hat ihr bis zum 3. Jänner Zeit gelassen, sich hiezu zu äußern. Deutschland hat diese Frist jedoch ungenützt verstreichen lassen, wahrscheinlich, üm die Wiedergutmachungskommission nicht als zuständig anerkennen zu müssen. '__ Verhandlungen Budapest-Msskau. Budapest, 6. Jänner. Wie die Blätter melden, wird sich in den nächsten Tagen der Sektionsrat im Ministerium des Aeutzern, Jungerth, nach Reval begeben, um dort mit dem russischen Vertreter Litwinow die Verhandlungen wegen des Austausches der Volkskommissare einznleiten. StambulisKi bei Dr. Benesch. Prag, 6. Jänner. (Tschecho-slowakisches Preßbur.) Ministerpräsident Stambuliski ist heute früh aus Warschau zu eintägigem Aufenthalt hier etngetrosfen. Mittags wurde er vom Minister des Aeußern Doktor Benesch empfangen. Abends wird der Ministerpräsident die Reise nach Rumänien fortsetzen. Dis Förderung «ach Verlegung der dentschen Hochschulen ans Prag. Pr^g 6. Jänner/ Das „P ager Tagblatt" meldet: Heute und Sonntag finden in einer Reihe von deutschen Städten Böhmens Volksversammlungen statt, deren Tagesordnung die Frage der Verlegung der deutschen Hochschulen bildet. Die Referate werden von Mitgliedern des Pcofessorenkollegiums der deutschen Universität und der deutschen Technik erstattet werden. In den Versammlungen wird eine gleichlautende Petition wegen Verlegung der deutschen Hochschulen in deutsches Siedlungsgebiet zur Annahme vorgelegt werden, die dann dem Abgeordnetenhaus, dem Senat und dem Ministerrat übersendet werden soll. Der FM Lsrs. Aus S z e ge d i n wird uns berichtet: Das hiesige Gericht, bei welchem die Affäre des Szegediner Oberrabbiners Dr. Immanuel L ö w anhängig ist, scheint über Auftrag der Regierung entschlossen zu sein, diesen Prozeß nunmehr zu Ende zu führen. Der Untersuchungsrichter des Szegediner Gerichtshofes hat die Einvernahme einer Anzahl Budapester Persönlichkeiten angeordnet. Wie erinnerlich, wurde gegen Oberrabbiner Dr. Löw auf Grund eines im „Nemzeti Üjsag" erschienenen Artikels: „Der Oberrabbiner von Szegedin schmäht das Magyarentum" das Strafverfahren wegen des Verbrechens der Majestätsbeleidigung, des Hochverrats und anderer Delikts eingeleitet. Bekanntlich spielte in dieser Affäre — —jtiiTiT~rtn—r<mrnriiiinLrm »i n~—i—n i . fnrnn-Tnrfni i pmh minim ■h — 7. Stenn 1921 fcitt?*7 " . —- - —: . nebst dem inzwischen von Wien' nach Madrid - der' schlagenen Denunzianten Hollosy auch der holländischr Journalist NyPelS eine bisher noch nicht hinreichend aufgeklärte Rolle. Die Einvernahme der Budapester Zeugen soll nun darüber Aufschluß geben» welche Aeubvi rungen Nypels machte, als ihm im.Parlament der Artikel gleich nach dem Erscheinen in deutscher Uehexsetzuug vorgelesen wurde. Nypels selbst befindet.sich-im Ausland und kann daher persönlich nicht einvernommeu werden. Unter den einzuvernehmenden Zeugen befindpt sich der gewesene Ministerpräsident Karl H ü s z a r, der AbM ordnete Stephan M i l o t a y, der Chef der PreßbMeauß Ministerialrat Dr. Eckhardt und andere mehry Ministerialrat Eckhardt soll über den Jnhald eines Gespräches, welches er seinerzeit bei einem gemeinsamen. Abendessen mit Nypels und Hollosy im Hotel Hungakiv in der Affäre Löw geführt hatte, Auskunft gehen. Die Zeugeneinvernahme wird am 8. d. M. vom Unterffichuiigsrichter des Budapester Strafgerichtes Dr. Bela Vasarhelyi vorgenommen werden. - _0 ,<J LagesberichL. SchSrfste Ueberwachnng der Luxnslokale. . Die Staatskorrespondenz meldet? In der letzten Zeit hat das Treiben in den NäiA und Luxuslokalen einen ärgerniserregenden Grad er« reicht, so daß sich der Bundesminister für Inneres und' Unterricht insbesondere im Hinblick auf die Vorgänge in der Silvesternacht veranlaßt sah, an den Polizei» Präsidenten von Wien folgenden Erlaß zu richten: Aus den mir vorliegenden Berichten ist mir bekannt daß Sie bereits im eigenen Wirkungskreis eine Reihe von Maßnahmen getroffen haben, um den immer mehr um sich greifenden Mißständen in den zahlreichen sogenannten Luxuslokalen zu steuern. Ich karin diesen Vorgang, dessen Notwendigkeit durch die Vorkommnisse in der Silvesternacht noch bekräftigt wird, meinerseits nur vollkommen beipflichten. In einer Zeit, in der der größte Teil der ehrlich arbeitenden Bevölkerung aller 'Berufe sein Leben nur unter den härtesten Entbehrungen notdürftig zu stiften vermag, kann es nicht geduldet werdest, daß Elemente, die ihrer überwiegenden Mehrheit nach ihren Wohlstand nicht redlicher Arbeit verdanken, unter Mißachtung der gesetzlichen Vorschriften einen übermäßigen und unter den gegebenen Verhältnissen vielfach geradezu aufreizenden Aufwand treiben. Hiezu kommt, daß durch ein solches Verhalten der Oeffentlichkeit und' speziell dem Ausland ein vollkommen falsches Bild unserer wirtschaftlichen Verhältnisse borgetäuscht wirddas mit der schweren Notlage weiter BevölkerungskreW in schärfstem Widerspruch steht und nur geeignet ist, die zu unseren Gunsten eingeleiteten und geplanten Hilfsaktionen deZ Auslandes zu beeinträchtigen. Ich ladt daher Euer Hochwohlgeboren ein, den Vorgängen in best sogenannten Luxuslokalen auch fernerhin das schärfste Augenmerk zuzuwenden, in UebertretungZfällen unuachsichtlich mit allen gesetzlichen Strafmitteln vorzugehen und im Falle der Wiederholung oder qualifiziertest Übertretungen die Sperre der betreffenden Betriebe ist Erwägung zu ziehen. Von den gemachten Wahv» I nehmungen wollen Sie mich fortlaufend in Kenntnis l halten. | Bnrgtbeater. G»rn ersten Male: „Der Hof", eine Schicksalstragödie in vier'Akten von Elisabeth Raming.) M4n verstatte dem Referenten den nicht üblichen Vorgang, daß er sich 'zunächst an die junge Schöpferin dieses Erstlingswerkes wendet. Nach seiner Meinung entdeckt sich tn diesem unförmigen, mit ungelenken Händen gebauten Stück, eine ungewöhnliche Begabung von großem Format und mit der steudigen Rührung, die den Kunstfreund überkornmt, wenn er die Flamme der Dichtkunst in einem jungen Geschöpf aufleuchten sieht, wünschen wir Elisabeth Räming. bah sie freibleiben möge vom verderbenden Erfolgswahn und nur auf die Stimme in ihrer Brust horchen.möge, die sich verheißungsvoll ankündigt. Federleicht wiegen die zahlreichen Unzulänglichkeiten, die unbewußten Nachahmungen,- die übermäßig gedehnten Zwiegespräche, die dann plötzlich von einer Fülle plötzlicher Erkignungen abgelöst werden, gegenüber der Tatsache, daß aüS jedem der vier Akte, ja fast aus jeder Szene, ein Dlcht-rgeniuS spricht, an manchen Stellen sogar sehr eindringlich. Die alte Idee, die diesem Drama — halb deutsche Ballade» halb griechische Schicksalstragödie zugrunde liegt, ist scharf gefaßt: Der Moloch „Besitz" frißt den Menschen auf. Er knechtet ihn, höhlt ihn aus, saugt seine Seele in sich. Gibst du dich den toten Dingen hm, den aufgetürmten Quadern, dkm eingezäunten, zum „Eigentum" gezwungenen Stück Erde» de« aufgehäusten Gold, dünn bist du als Mensch verloren. Wende dich dem Lebenden zu, fliehe den Fluch des Besitzes, bwttt bu bist »tot mit dem Toten, lebendig 'mit dem Lebendigen". ' Da ist der Muth-Hof. Acht Generationen von Grundjttten hat er nivderqehalten, versklavt, an die Mite gelegt. Nun sehen wir die beiden letzten Sprossen der Mvth- Vauevn, Vater und Tochter, auf dem Hof Staunenswert, wie sicher diese beiden Gestalten geformt sind. Insbesondere die Tochter» An junges Meid von antiker Leidenschaft und Der Vater: Hart gegen Knechte und Häusler, in keuchender Hast für den Hof schaffend, jede Regung von Liebe und Mitleid vorn Muth-Hof fernhaltend, weil der Moloch „Besitz"' Liebe und Mitleid nicht duldet. Deshalb darf die einzige Tochter den Jugendgeliebten nicht heiraten, muß mit dem alten Großknecht ins Ehebett und soll jetzt, da der aufgezwungene Gatte rasch ins Gras biß, den neuen Großknecht ehelichen. Aus gezwungener, freudloser Begattung soll der zu- . künftige Erbe stammen. So will es der Muth-Hof. Der Dc.rftrottel fallt in den Bxunnen des Hofes. Rasch läßt sich der alte Muth in den Brunnen hinab, holt den Idioten mit Lebensgefahr heraus. Keine Leiche darf den Muth-Hof beflecken. Aber dann kümmert er sich um den Halbtoten nicht mehr. Draußen kann er verrecken, im Muth-Brunnm nur durfte er nicht ersaufen. , Die Tochter: Furchtbar haßt sie den Muth-Hof, grausam haßt sie seinen verftlavten Bogt, den Vater. Keine Blume durfte sie als Kind im Anwesen pflücken, keine Wiese betreten, und ihr Hund wird vom Alten in den Kotter gesperrt, weil er im geheiligten Boden nach Maulwürfen gräbt. Freiwerden vorn entsetzlichen Joch des alten Gemäuers und der verfluchten, überreichen Stecker. Jetzt ist sie großjährig geworden und kann ihren Willen durchsetzen. ' Eine Probe, wie mitunter mit überraschend knapper, dramatischer Kraft die Szenen hingestellt sind: Der Vater bereitet, ohne die Tochter zu befragen, mit finsterer Ruhe ihre Verlobung Mit dem Großknecht vor. Kurze Minuten vor der Feier kündigt. er ihr an, was bevorsteht. Die Tochter autwortet hohnlachend, sie gehezum Tanzen. Der Vater tefiehlt als Antwort, die Schränke zu öffnen und die Wäsche zu lüften, die dort seit dem Tode.des,,ersten aufgezwuugenen Ehemannes ddr Tochter verwahrt ist. Die Tochter springe zum Schranköffnet ihn kicherM. Der Schrank ist leer. Sie hat die Wüsche des Ehebetts, in das sie der Vater gejagt Hai, Stück'für Stück verbrannt. —, Messerscharf geht die Auseinandersetzung dieses zweiten leinzig gelungenen) Aktes weiter und endet mit dem plötzlichen Tode des Alten. Jetzt ist dis Junge cm der Reihe, vom Muth-Hof l-e- | zwungen zu werden, man sieht sie schon als robottende. 'das Gesinde geißelnde Herrin, dis der Jugendgeliebte auftaucht. Jäh reckt sich die Sehnsucht in ihr auf» den Hof unterzukriegen und ihrer Liebe zu leben. Aber der Hof stellt sich gegen sitz und will sie zerbrechen. Letzte Kraftcnffaltung der Ruth«. Herrin. Sie zündet den Hof an und schleicht mit dem Ge» liebten fort. Doch das brennende Gemäuer zieht sie mächtig an und sie stürzt sich in die Feuergarben. Dieser zweite Teil ist recht unsicher, ja mühselig gezimmert, aber immer wieder wird dem Hinhorchenden offenbar, daß eine leikhäftigez Dichterin das ungefüge Szenengebilde schuf. Wunderschön die ergreifende Episode mit dem Hunde, trefflich die ChaM des Versicherungsagenten, von ansehnlicher Kraft der letzte Dialog. ' Die tragende Rolle der Marie spielt Frau M ed.e l s k y? mit allen Vorzügen und — Schwächen ihrer Kunst. UM schienen ihre Schwächen diesmal ihre Leistung besonders stack zu keeinträchtigen. Vom ersten Augenblick schreit sic dLrart markerschütternd, daß Steigerungen nicht mehr möglich sind, Sie würde gut tun, sich diese Ausbrüche für die letzten'Szcncitz zu sparen, wenn die Marie schauerliche Gesichte bedrängen« Den Vater spielt H e i N e mit klaren,. großen Konturen« .Hervorragend seine' Wiedergabe der Ahnengeschichte, m welches der „Sturm und Drang" der jungest Poeün allzu kraß zum Ausdruck kommt. Die zahlreichen Mitwirkenden, von . der Regie zu trefflichrm Zufammenspiel gebunden, sind durchaus zu loben. Besonders gefiel uns Herr H'uber (der erneu überstächtigen, angesäuselten Knecht vortrefflich darstellte)^ Herr Forest und Herr ReimerS sowie die Dornen Helm, Glüssy ustd Mell. Herr HöbliNg wußte sich mit der verunglückten Rolle deS Jugendgeliebten abzusindeu« Mit großer Liebe wurde das unreife, aber verhetßungS-- volle dramatische CrsMngsgedicht Elisabeth RämingS auLge^ stattet und inszeniert. Es liegt an . der jungen Dichterin, diq seltene Gunst des Schicksals zu rechtfcrügen, das ihr für die, erste Schöpfung die Pforten des Burgtheaters öffnete« , Ktto J

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