Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1921-01-06 · Heft 699 (6.1.1921) · p. Seite 2

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 699 (6.1.1921)
Date
1921-01-06
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
92% known words query
IRI
…/2979076-2979773-2979778--06292-2992230
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

4 entity mentions

Seite 2_ Men. Donnerstag_ Die Krisenpolitik der deutschen Regierung. Die Krise, welche durch die neuerliche Forderung der Entente, die Entwaffnung Deutschlands entsprechend dem Friedensvertrage durchzufühven und hie Einwohner, und Sicherheitswehren aufzulösen, herbeigeführt wurde, ist von der Lösung weit entfernt, s'e wird von Stunde zu- Stunde kritischer. Die unter dem Diktate der Reaktion stehende Neichsregierung hat sich vergeblich bemüht, den schweren Konflikt zu vertuschen. Zuerst hat sie es für gut befunden, den bezüglichen Notenwechsel der Oeffentlichkeit vorzuenthalten, dann hat sie durch die ihr zur Verfügung stehenden Zeitungen das deutsche Publikum dahin belehren lassen, das; es sich lediglich um einen Uebergrisf Frankreichs handle und es so gut wie gewiß fei, daß England und Italien lich an die Seite Deutschlands stellen würden. Dieses ebenso zwecklose als gefährliche Manöver hat aber nicht hindern können, daß in den verschiedensten politischen Kreisen des Reiches die Schwere des Konflikts erkannt wurde. Vorerst im Lagern der Arbeiterschaft, deren Organe' gegen eine Verschleppung der Angelegenheit protestieren und die schleunige Entwaffnung der Wehren fordern. Dann aber auch in Kreisen der bürgerlichen Demokraten und Christlich,sozialen, welche gegen die Erhaltung der bewaffneten Heimwehren sind, weil sie durch den damit verbundenen Streit die friedliche, politische und ökonomische.Entwicklung des Reiches bedroht sehen. So schreibt diedemokratische „Frankfurter Zeitung": Es fällt schwer, zu glauben, baß das von der Neichsregierung bei der ‘ Behandlung der ganzen Frage beliebte Verfahren im Interesse-der Sache notwendig oder gar zweckmäßig gewesen wäre; denn' tatsächlich ist, wie ein Blick auf die französische Presse zeigt, , nicht daS geringste Anzeichen dafür wahrzunehmen, daß bas .Vertrauen der' Gegenseite zu unserem-- guten Willen dadurch irgendwie gestärkt worben wäre. Man wird sich in Deutschland gewiß vor dem Fehler hüten müssen, jede Drohung eines Pariser Blattes ohneweiters für bare Münze zu nehmen und deshalb die Nerven' zu verlieren. Es wäre aber auch verhängnisvolle u^ichtsertigküt, deck Ernst der Situation zu unterschätzen, den die Zuspitzung der Entwafsnungssrage ln den, letzten' Lochen herausbcschworen hat. Für die Alliierten besteht jedenfalls in dieser Hinsicht — wir möchten heute nur an das Protokoll von Spa vom 9. Juli erinnern/ wo Einwohnerwehren. Sicherheitspolizei und... Reichswehr in konditionaler Verknüpfung in einem Satze genannt, waren -- nur ein einheitliches Problem, bas Problem der . Entwaffnung Deutschlands, wie sie im Friedensvertrag festgesetzt ist. Die Franzosen wenden diesem Problem, wie man weist, mit besonderem Argwohn ihr Augenmerk zu, und die Hoffnungen mancher Leute in. Deutschland daß die anderen alliierten Mächte ln. diesem Punkte etwa, eher mit sich Händeln ließen, findet, so weit wir sehen,' nirgends einen positiven Anhaltspunkt. Wenn aus England bis zur Stunde noch keine Aeußerung vorlirgt, hie auf die Haltung der englischen Regierung in dieser Angelegenheit einen Schluß ziehen ließe, so möchten wir kiudri^gli h daoor warnen, daran irgendwelche Komkln/i'i'nen zu knüpfen. Die Erfahrungen von Spa. wo Lloyd George als Wortführer in der Entwaffnungsfrage auftrat und seinen Namen unter das Protokoll vom 9. Juli setzte, sollten auch heute noch nicht vergessen sein. Noch eindringlicher ist aber die Sprache gewisser rechtsstehender Organe. So äußerte sich das „Neue Volk", die Zeitung der bayrischen christüchsozialen Partei, wie folgt: " Aber nein, man mußte auftrumpfen. Es war zu schön, Feste zu feiern und sich anhochen zu lassen. Daß u.'ir gerade so wie die Regierung Kahr die Einwohnerwehr als nötig erachten, braucht keines. Wortes der Beteuerung. Wir brauchen auch noch so manch' anderes. Wir hätten unsere Kohlen nötig und ein stärkres Heer.. Aber wir müssen uns eben als Unterlegene dem Diktat von Versailles beugen, und daS gilt auch in der Frage der Einwohnerwehren. Hier die Frage so zu stellen: Müssen wir an einer Form des Selbstschutzes festhallen, auch wenn wir dadurch das Reich zertrümmern- Damm dreht eS sich heute. Und da sagen wir: Wie wir blutenden Herzens den Friedensvertrag unterzeichnet haben, um bas Reich, das Ganze, zu retten, so . müssen wir. wenn die letzte Entscheidung kommt, auch eine Form aufgeben, die wir gern hätten, wenn der Bestand deS Reiches es erfordert. Wir brauchen einmal StaatSpo'ttlk. keine Jlluuonspolitik. Wir brauchen einmal Ruhe und nicht ständige Bedrohung. Bisher haben wir diese Staatspolitik vermißt, besonders in Bayern, und das arme Volk muß unter dieser JliuswnspoDik leiden, kommt nützt zur Ruhe, nicht zum gesunden Aufbau! Dieser Haltung von Parteien und Oraanen, welche ja der vom Zentrum und der demokratischen Partei getragenen Neichsregierung nahestehen müßten, läßt erkennen, daß die Regierung, wie so oft in letzter Zeit, ins Fahrwasser der äußersten Rechten geraten ist. Sie treibt in der Entwafsnungssrage eine Politik, welche von allen Einsichtigen im proletarischen und bürgerlichen Lager abgelehnt wird und hat dadurch eine Situation geschaffen, die allen offiziösen Vertuschnngsversuchen zum Trotz als äußerst gefährlich bezeichnet werden muß. Ein Protest flehen die französische Weltpolitik. Die Pariser Wochenschrift „L'Europe Nouvelle", deren Kampf gegen die reaktionäre Richtung in der französischen Weltpolitik wir schon erwähnt haben, schreibt unter anderem: „Noch immer haben die Habsburger in Frankreich einflußreiche Protektoren. Aus politischer Kurz-' sichtigkcit. hypnotisiert von dem Gedanken eines Anschlusses Oesterreichs an Deutschland (den sie dadurch ja nur doppelt wahrscheinlich, machen), zielen sie ab Wiener Morgenzeitrmq auf die Einsetzung eines Schattenkaisers in Wien, aus die unseres erb: te lsten Feindes, des schlauen und grausamen Erzherzogs Josef. in Budap st. We ß man denn nicht, daß unter zehn Oesterreichern neun von einem Kaiser nichts wissen wollen, und daß in Ungarn der bäuerliche Kern der Bevölkerung das demokratische. bauernfreundliche Frankre'ch mit neidvoller Bewunderung betrachtet, indes nur eine Cl'que rational stischer Berusspoli'isev. royal'stisch gesinnt;st? Freilich, was hat für unsere großen Politiker das Volksrinpfinden zu bedeuten! Einen König in Pest, einen Kaiser in Wien brauchen sie ja vor allem um ihrer.großen Pläne willen. Kurzsichtig.an der Donau, sind sie am Rhein — weitsichtig. Ein katholisches Re'ch in Mitteleuropa, das von der badischen bis zur serb'schen Grenze reicht, das Deutschland in zwei Teile zerschneidet und die deutsche Einheit ruiniert, das erträumen sie; um diesen Traum zu verwirklichen, würden sie uns, wenn man sie gewähren ließet an die Ruhr hinführeu, -u einem Kampf auf Leben und, Tod mit dem besiegten Deutschland, zum Bruch mit unseren Alliierten! . . . Schwer drückt die Rüstung des Kreuzfahrers, schwerer noch die Don Quixote's. Der keineswegs revolutionärer Gesinnung verdächtige „Temps" sagte vor kurzem, infolge von' Fehlern in seiner Eingeborenenpolitik gelte Frankreich in Tunesien, überhaupt in Nordafrika, für die rückständigste unter den Mächten, was nicht ' ganz ungefährlich sei. Weiskirchner und seine Cligue, ihm befreundet Horthy mit seinen Banden (die zweimal mehr Morde auf dem Gewissen haben als Bela Kun) rühmen sich französischer Protektion. Haben wir' sie Lügen gestraft?" Ungarische Nüstungen gegenRumänien. Wie die „Times" erfahren, haben die rumänin schen Gesandtschaften von London und Paris den Negierungen von England und Frankreich eine gleichlautende Note zugestellt, worin sie die Mächte auf die militärischen Vorbereitungen in Ungarn aufmerksam machen. An verschiedenen Stellen der rumänischen Grenze sej die ungarische Infanterie in die neutrale Zone eingedrungen, wo sich nach dem interalliierten Uebereinkommen nur Polizeitruppen aufhalten sollten. Die rumänische Regierung wisse auch, daß in den magyarischen Mu itionifabriken V'llbrt ieb herrsche. Die ungarische Regierung gebe vor, diese Vorbereitungen seien Vorsichtsmaßnahmen gegen die Ansammlung bolschewikischer Truppen an den Grenzen- Galiziens. Die rumänische und südslawische Regierung sipd jedoch nicht beruhigt. * _ Pvtschpläne in Nnmünien? In her Bukarester Kammer hgt knapp vor ihrer Vertagung der sozialistische Abgeordnete Dragu detaillierte Mitteilungen Über einen geM di/ Dynastie gerichteten Plan des.Miu'st.'rpräsid.'Nten Averescu gemacht. Nach seiner Darstellung hätten Averescu und der Minister des Innern Argentoianu die Sozialdemokraten, darunter den Czernowitzer Abgeordneten G r i g o r ov ici (der auch österreichischer Reichsratsabgeordneter war) dafür gewinnen wollen, die Hohenzollern zu beseitigen und einen eng lischen Prinzen auf den Thron zu bringen oder die Rätediktatur einzuführen. Dragu erzählte, daß diese Besprechungen im Restaurant Enescu in Bukarest stattfauhen, und daß : auch starke Fäden von. Averescu zu dem in Odessa in der Verbannung lebenden R akows ki führten. Diese Beschuldigungen hat auch der gewesene Ministerpräsident Vajda ausgesprochen. Dragu geht aber weiter und gibt eine Erklärung für die von Averescu in der jüngsten Zeit inszenierte Sozialistenhetze, die bekanntlich in der Verhaftung mehrerer Abgeordneter kulminierte. Darnach handelt es sich dem jetzigen Ministerpräsidenten um die Beseitigung unangenehmer Zeugen. Einige Wahrscheinlichkeit gewinnt diese Anschauung durch die Handhabung der Zensur, cie in den rumiin schen Blättern jede Erwähnung der heiklen Angelegenheit verhindert. Auch das jüngst in der Kammer vorgefallene Bombenattentat erklärt sich jetzt als Symptom einer durchaus vergifteten politisch;« Atmosphäre. Französische Hetzer und Alldeutsche über den Zionismus. , Aus Paris wird uns geschrieben: DaS Erscheinen der deutschen Kommunistin Klara Zetkin auf dem Sozialistenkongreß in Tours, der es trotz des gegen sie erlassenen Einreiseverbotes gelungen ist, bis nach .Tours zu dringen und dann spurlos zu verschwinden, hat die reaktionären- Chauvinisten zur Raserei gebracht. Im Parlament haben sie aus diesem Anlaß heftige Angriffe gegen den Minister des Innern Steeg gerichtet. Ihr Hauptsp.recher, der bekannte Nationalist Daudet, hielt eine große Rede über ein ang blich bestehendes dru sch-bolsch.'tvikischeZ'K mplott gegen Frankreüij und sagte unter anderem: „Der Fall Klara Zetkin ist ein bedeutsames Symptom. Max Nordau. der bebekannklich wä're-d des Krieges deutscher A.ent in Spanien war, hat kürzlich in Frankreich Vorträge über den Zionismus gehalten. Aber hinter der zionistischen These verbirgt sich die altdrutsche Propaganda!" ES bedeutet den Hör Punkt pol ti-chrr Rasere', Max No da: aU altdeut,chen Age.rvrn und oen Zionismus als ein W.rkzeug der Deut,chnatioualen hinzustellen. Aber die H.^r sind überall gleich und die französischen kopieren nur ihre deutichen Gesinnungsgenossen. In den Blättern der ,6. Jänner 1921_Nr. 699 deutschen Junke/'und Siegfriedler werden beständig dü Zionisten als Agenten der Entente bezeichnet und geschmäht. Flugs haben sich unsere Reaktionäre der fa> mosen Erfindung bemächtigt und verkünden dem ent« setzten Frankreich, daß der Zionismus eine gefährlich« alldeutsche Mache ist. So fördert die Ge ste?« mut. der' Kriegshetzer hüben und drüben die gleichen lächerlichen Giftmärchen zutage. - „Der Friede der Profesioren". Der „Matin" veröffentlicht eine Schilderung des. amerikanischen Diplomaten Elkus, in der die Art gezeichnet wird, wie der Friede von Versailles durch den Präsidenten Wilson vorbereitet wurde.. "Herr Elkus sagt,' daß dieser Friede lediglich von dem Amerika der Professoren ausgearbeitet und unterzeichnet worden ist, Als in der Mitte des Jahres 1918 die Wahrscheinlichkeit, des' Friedensschlusses näherrückte, hielt es der Präsident Wilson für seine Hauptaufgabe, so viel Spezialisten wie möglich zusammenzubringen, die den Ent-«., wurs für den Frieden vervollständigen sollten. Er ließ, ' was bisher nicht bekanntgeworden ist, den Obe.st Ho u se rufen und beauftragte ihn, selbst eine Auswahl für die künftigen Delegierten, Sachverständigen und Techniker ' zu treffen. Dabei gab er den grundsätzlichen Hinweis: „Ich will aber nur Universitätsprofessoren." Vergebens wandte House ein, daß Amerika bedeutende Botschafter. Industrielle und Staatsmänner besitze, die Europa genaukennen. Der Präsident versteifte sich darauf, „nur Pro^ fessoren" zu verlangen. Man ging also an die Arbeit und suchte Professoren für Versailles. House wandte sich. sofort an den Leiter einer Mw-Porker Bildungsanstaltzweiten Ranges, einen sehr achtungswerten, aber keines- Wegs hervorragenden Mann, der die schwere Aufgabe erhielt, für das technische Personal der amerikanischen Friedensdelegation Vorschläge zu machen. So kam eine Gesandtschaft zustande, die, mit höchstens zwei oder drei Ausnahmen, ausschließlich aus Männern vierten oder? fünften Ranges bestand. Diese Männer beherrschten/' die Kommissionen, fabrizierten die Texte, schmiedeten.die . Theorie, nach welcher der Vertrag gemacht wurde. Und/ so kam (dies sind die Worte des „Maün") dieser schlechtgeschnittene, schlecht geheftete und schlecht genähte Friede von Versailles zustande, der die Völker zum Entsetzen, die Vernunft zum Heulen und vie ganze Welt zurE Seufzen bringt und den der Botschafter Elkus den „Frieden der Professoren" nennt/ Es mag richtig sein, daß Präsident Wilson s.ch für t seine Delegation nicht die besten Fachmänner - ausge-t wählt hat. Es ist aber grundfalsch, wie dies der „Matin" / tut, diesen Leuten bestimmenden Einfluß auf heu? Friebeusvertrag zuzuschreiben. Es war vielmehr die > bekannte Ignoranz der gesamten Siegerdiplomat'.euüd; ihre hochmütige Ablehnung aller Ei nwenduugen . der/ Besiegten, die die Verantwortungfür das Entsetzen der-: Welt trägt. __ Verpfändung der bayrischen Wasserkräfte an Amerika. Wie die deutschen Blätter melden, war vor einiger' Zeit der bayrische Finanzminifter in der Schweiz, wo er mit einem Arnerikandr, wie er selbst zugab, eine, Besprechung hatte, did..darauf hinzieltc, eine große., amerikanische Anleihe .anfzünehmen, um die großen, elektrischen Kraftwerke Walchensee und mittlere Isar raschestens auszubauen. In Bankkreisen wird von einer' Summe von 20 Milliarden Mark gesprochen. — Demh deutschen ReichsfinaNzministerium hat Bayern von dieser' Transaktion keine Mitteilung gemacht. Das verschärft? noch die wirtschaftliche Bedenklichkeit für das Reichs bas an den Wasserkräften, die am 1. April verstaatn licht werden sollten, das größte Interesse hat. Es könnte.' jetzt gezwungen werden, einen Teil seiir-r Kohlen '51t' verpfänden und würde überdies in der Verfügung über den von den bayrischen Kraftwerken erzeugten Strom von ausländischen Aktionären abhängig. Dieses neue Kapitel der bayrischen Separationsbestrebungen könnte also als ' wirtschaftliche Kriegserklärung Bayerns an das Reich gedeutet werden und wird jedenfalls zn einer; sehr ernsten politisch-wirtschaftlichen Auseinndersetzung führen. _______ fiitaiten rei« Kantonstaat? „East Expreß" meldet aus Grodno: In Wilnafand eine Konferenz zwischen den Führern der polnischen Sozialdemokratie und dem Vertreter der litauischensozialdemokratischen Partei, dem gewesenen Minister: Keiris, statt. Sie ist der erste Versuch einer direktenpolnisch-litauischen Verständigung. KeirS gab die Er-iklärung ab, daß alle politischen Gruppen Litauens einstimmig für das Prinzip der Anerkennung weitestgehender' Minderhcitsrechte für alle Nationen des Gebiet.s voü» Wtlna.eintreten. Litauen sei bereit, ein Kantonalsystem' einzuführen. Das Zentralparlament des kündigen: Kantonstaates würde sich in' Wilna befinden, lokale: Sejms würden in Wilna, Kowno und Kiapeida ein-- geführt werden. Für die Abgrenzung der Kompetenz zwischen der Zentralregieruyg und den Kantonsregierungen würden folgende Prinzip en zugründcgelegt werden':' 1. Die Notwendigkeit einer Staatseinheit, 2. die unde-r dingte Garantie für die einzelne» .Kantone, daß sie von der Zetttralrcgieru.lg nicht majcrisiert we.den. lieber die Beziehungen Litauenzu Polen sagte-. Keiris, daß er wohl kein endgültig ansgra.beimeS- Programm voclege, jedoch der Meinung sei, die polili< schen Kreise in Kowno würden auf solcher Verhandlung^

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.