Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 689 (25.12.1920)
- Date
- 1920-12-25
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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M. 6ZS Wim, Samstag Die Rolle des Emirs Faisul. Der Londoner Korrespondent des „Temps" erhält von einer englischen Persönlichkeit Mitteilungen über die Mission Faisuls, denen wir. folgendes entnehmen: Emir Faisul ist im Aufträge seines Vaters, des Königs des Hedschaö, nach London gekommen, Vorläufig sind politische Verhandlungen mit Faisul nicht gepflogen worden und die Regierung hat beschlossen, falls sich solche Diskussionen als notwendig erweisen sollten, den französischen Gesandten über alles aus dem laufenden zu erhalten. Angeblich soll Frankreich Faisul das Patz- Visum zur Durchreise von Italien nach England versagt haben. Für England ist die Situation ganz klar. Als König Hussein in den Krieg eintrat, wurde er in einer Note, deren Abschrift der französischen Negierung zugegangen ist, ganz offen in Kenntnis gesetzt, daß England nicht die Absicht habe, in bestimmten arabischen Gebieten, welche vom ottomanischen Joche befreit werden sollten, selbst vorzugehen, weil diese Gebiete Frankreich, welches dort Interesse habe, überlassen wurden. Diese Zone wurde durch die Hauptmächte der Entente genau festgesetzt und es sei ganz sicher, daß keine dieser Mächte an diesem Entschluß rütteln werde. England habe sicher nicht den geringsten Wunsch, dies zu tun. Andererseits hat England Seite an Seite mit Faisul gekämpft und wenn heute zwischen diesem und den Franzosen Schwierigkeiten entstanden sind, so berühre das England in keiner Weise. England nimmt einfach die Beziehungen mit dem König des Hedschas wieder auf, als wenn nichts geschehen wäre. Auf die Frage, was an den Gerüchten wahr sei, datz die englische Negierung Faisul gewisse Kompensationen, zum Beispiel in Mesopotamien für den verlorenen syrischen Thron, anbieten wolle, wurde dem Korrespondenten geantwortet: An diesen Gerüchten ist kein wahres Wort,.und es muß noch einmal betont werden, daß zwischen der englischen Regierung und dem Emir 'keine politischen Konversationen stattgefunden haben. - Die KonstUwierung der j«goslaM?cherr Nationalversammlung. $erstfe]eiben de» Bauernpartei Die Korrespondenz Herzog meldet aus Belgrad: Einzelne parlamentarische Gruppen legten den Eid erst nach Abgabe von Nechtsverwahrungen ab. R a d i c nahm an der Sitzung nicht teil. Tie K o m m unist en verließen nach ziemlich heftigen Zwischenfällen den Sitzungssaal, während die Vertreter des nuifejmcmi» jchen Klubs ihre Loyalität zum monarchistischen Staate sowie ihren Patriotismus beteuerten. In einer mit lebhaftem Beifall aufgenommenen Ansprache erklärte V e s n i c, daß die Geschäftsordnung keineswegs, wie die Kommunisten behaupteten, obstruiert worden sei. sondern ein integrierender Bestandteil des Wahlgesetzes sei. Der Eid. der der Dynastie Karageorgkevic und dem Königtum gelle, schließe nicht aus, datz die Konstituante unter Umständen das Recht Hobe, aus eigener Machtvollkommenheit auch die Republik auszurufen. Zum Präsidenten der Konstituante , rvu'de Dr. R y b a r, der gewesene Trieftiner Reichsratsabgeordnete, mit 192 Stimmen gewählt. Nybar gehört der kroatischen Delegation an und betonte in seiner mit lebhaftem Äeisall ausgenommen Ansprache, daß nunmehr auf dem Balkan Ruhe eintreten werde, nachdem das europäische Problem durch die Friedcnsverträge gelöst sei. Rybar betonte auch das enge Zusammengehen der jugoslawischen Republik mit der tschecho-slowakischen Schwesterrepublik. ( von Puchain zusammengesangt worden. Ein gar fürtrefflicher Mann, der Herr Pilgrim. Hat mir einmal mit eigener Hand auf die Schulter geklopft und gesagt: ..Zacharias Perckhofer," hat er gefaßt, ..wirst sehen. wenn das Jahr 142V m End gaht. ist kein Jud nicht mehr im Land . . . Nicht einer!" . .; und er hat Wort gehalten. Das Hudelman nsgestnd haben wir fürs Tor Hinausgetrieben. der Donau zu. Da Huben wir ihnen erst alles Brot, so sie bei sich gehabt haben, weggenommen. Dann haben wir sie in feie Schiffe geworfen. Aber ohne Ruder. Herben sie abwärts treiben lassem Aber dem Marschall ist's nit recht gewest. Wir haben sie halt eingeholt und eine erkleckliche Zahl erschlagen ... Ein Teil ist freilich in?Schergonhai,S bei der Himmelpfortm gesperrt worden. Dort sind sie bis zum 12. März gelegen. Da hat der Rabbi Meinsterl daran glauben müssen .. " Sarah stöhnte: „Das ist mein lieber Ohm gewest!" „Ob's dein Ohm war oder nit — was gabt mich das an?... Sein Sölm' hoben wir umbracht. Sind in Fässern gewelgert worden, bis daß sie nit mehr bei sich gewest sind. Recht ist ihnen geschehen. Warum haben sie nicht sagen wollen, wo sie ihre Schätze vergraben haben? . .. Was . .. Dann sind wir über den alten Aron gangen..." „lieber meinen Düker?" hauchte sie. „So . . . War's dein Vater? . . . Sieh, das fnst hattest nit sagen sollen, daß du so einem stützköpfigen Tier sein Kind gewest bist. Denn dreimal im Tag haben wir ihn gehörig gestreckt und gemartert, daß er in sich geh' und die Tanf' annehm'. Aber er war lieber gestorben. Da haben wir ibn denn ins Vetbautz abgeschoben. Darin hat er und einen böstn Streich gewillt. Denk' nur. er bat die Männer olle, so mit ibm gefangen waren, einen nach dem andern geschlachtet. Und sein Weib tzqt'S mit hm Frgusy mt Lsmachr. Zum Wiener MorgettAeiLvnz 25. Dezember 192® «trr*: Resierrrngsköntro llore für Syrien. Das französische Amtsblatt veröffentlicht eine Der, ordnung, durch welche für Syrien ein Stab von Kontrolloren geschaffen wird, welche die Aufgabe haben, di: Durchführung des vom Völkerbruck Frankreich übertragenen Mandats über Syrien und de» Libanon zu st Hern. Dieser Kv-ntrollrat untersteht direkt dem OberkommtssLr der Republik und ^handelt nach dessen Weisungen. Die Kontrollore find die ausübenden Organe des Man^atarS Und haben nur im Falls dringender Notwendigkeit das Recht, die auf ihrem Gebiet statiottt:rten MilitarkrSfLe mrfzurusen. , . Gx-Granv-Ral bin NahNm in Paris. Der ehemalige Grand Rabbin der Türkei Chaim N a hum befindet sich, wir uns aus PrriS gemeldet wird, seit einigen Tagen in der französischen Hauptstadt. Er wurde dieser Tage vom Ministerpräsidenten LeygueS in Audienz empfangen. Wie einzelne Pariser Blätter behaupten, strebe Nahnm di« Wiedereinsetzung in fein früheres Amt an Und sei auch, sonst in politischer Mission nach Paris gekomAerr. H-chschulfrsige«. von Dr. Heinrich Klrvs. Zur Zeit, da Oesterreich in den Völkerbund ausgenommen wurde und alle großen Staaten und Parteien ihn um Hille ersuchten, zur Zeit, da sämtliche Fettungen Oesterreichs, von der .Lkerchspost" bis zur „Arbeiter-Zeitung" in allen. Tonarten wiederholten, daß eine Rettung Oesterreichs nur durch amerikanisches Kapital erfolgen, könne, wird das Ansuchen unseres Staates durch Leute, diskreditiert, dir entweder die Absicht habe», es zu tun, qder den Anspruch auf Derzeihmqg ihrer Taten daher ableiten, daß sie nicht wissen, was sie tun. Es handelt sich wieder um dir Grazer Universität, die eine völ.ige Mißachtung der primitivsten »Staatsgrundgcsche bezeugt. Von vornherein muß betont werden, daß die antisenli.ijchen Ausschreitungen dcrlsrlbst nur so nebensächlich betrieben werden. Die Grazer deutschnasi.uralen Studenten haben sich, wie aus den letzten Zeitungsmsldungen bekannt ist, in Ermangelung einer genügenden Anzahl vo^Juden, die katholischen Studenten zum Kärnpsobjekl erkoren. Diese. Ausschreitungen gegen Juden, die nur so nebenbei betrieben werden, sind aber geciznet, die jüdischen Studenten zur Genüge zu treffen. Es seien einige wenige Fälle angeführt: : Das ProftssoreNkollegium. der medi'i lischen Fakultät der Universität Graz hrt .iir die Bestimmungen für die Kollegien'' geldbesreiung in 'eitet Sitzung rieben den Materiellen Bedin^uug-en den 'Passus' ausgenommen. daß -die Kol'.egiengeldbLsrcimtg^n .sin der Regel nur Stridie-renhen deutsi cher Nat t o tla i i t ä tts bÄdttli'gt werden. Dieser -Passus soll angeblich sogar vom Staatsamt genehmigt worden sein, was aber vorläufig noch füg.'Lch bezw-iielt werden darf.- Mit dem Hinweis aus Li.srn Passus wurden Gesuche von Staatsbürgern, deren Eldsrn seit Jahrzehnten in St.ttrmark wohnen und hcimittbereck)tigt -sind, 'abgewiesen. Es ist eine Anzahl von Fällen bekannt, wonach in . Graz g-bvvme, dorthin zuständige Studenten,. die ihre Kolw.mien mit., ausgezeichnetem Erfolg"' bestanden und die den materiellen und sonstigen Bedir-^ungen in vollkommener Wsise entsprachen. Kolle^i.ngeldbefreiung nicht erhielten. Auf dir Fragen der Betroffenen, warum dies geschehen sei, antwortet«. der Dekan der mehisinischen Fakultät: ,M e i l Sie I u d en s i.nd!" unb er mußte selbst zugeöen, daß dieses Verhalten Uloyal sei. ES ist noch bekannt, daß, die Grazer Universität iitr vorigen Semester 16 Studenten, Juden selbstverständlich, aus wies und nicht i iskribierte und als Begründun? W-ohrrUttgS?: lutb LLbcnsrnittelmangcl vorschützte, welche Begründung" über Betreiben des Abgeordneten'S tri'Ü'tx vom StaatSamt als nicht stichhaltig erklärtwurde. »Iler Art liefern nsdi and billig B Wien, II..Praterstr«380 56 J -CISSBERGsc.“ Schluß hat er sich selbst einen Scheiterhaufen errichtet, sich daraufg'esetzt, das 'Holzwerk sangezündet und sich die ' Gurgel abgeschnitten. Aber die Me, nein, die hat dergleichen nicht zuweg gebrecht, die hates denn auch im Feuer büßen müssen ... Wahrlich, es war seltsam, wie die ganze Gemein sich' hat umbringen lassen, wie wenn'3 eine Herde vor Lämmern war gewest. Am andern Tag erst haben wir-die Leichen gefunden. Haben sie ruf dem Judenfreithof vordem Kernertor begraben . . ." I ' Ern leises. Knirschen wurde laut. Sonst rührte sich nichts in den starren Zügen Sarahs.! „Zlveiundneünzig Märrnep mb chündertundzwanzig Weiber sind im SckiergenhauS übrig, blieben. BiZ der Marschall befohlen hat. sic auf der Gänfewiesen dem Feuer anheimzügeben. Getanzt haben sie und . heilige Lieder gesungen, als sie aufs Geland unter den Weißgärbern hinauZgeführt worden sind. Ist ein . tüchtig Stück Arbeit gewest, all die Holzstoß in Flammen zu setzen. .Kannst eZ mir glauben. Nachher wie^ sie alle waren derbrnnnen. haben wir in der Aschen, noch nach allerlei Geschmeid und Kostbarkeit gesucht und auch viel davon gefunden; sonderlich dort, - wo Weiher .waren geschmort worden . . .)So sind sie alle zugruud' aeaangen. die Juden. Bist die Letzte ihres Stammes. Daß du noch atzt Leben bist, das dankst du mir uttd mir allein . . ." Es war dunkel geworden. Er leerte seinen Humpen. Dann warf' er sich schwerfällig aufs Lager: ..Komm!* lallte er und streckte sa'ne barten, haariaen Arme ans. Ufsbald schlief er ein. Sarah erlmb sich schweigend Sie schloß dos ickiwerc eiserne Ter. tat das Fenster au§ und warf den Sckllüsiel in tzaeitem Bogen lnnanZ . . . Es muß ibr Scki'ckias gewest sein, in der Tlamwe zu versterben. Denn in derselbigen Nackst brach im Haus ein Brand ans An der lodernden Gltit ist der??-"'!>nann mit seinem Weib umaekommen . . . ' Der BorlstSndlgkett halber seken noch einige Fäll« ap> geführt. Bekmnrrich ist daS StudLirm der Che ml ke r Ävq vorwkegend prÄtisches' und die Studenten benötigen ein« a Anzahl von Chetzrikalien. De« deutschnatisnale Mediziner^- ' verein hat nun die Ausgabe der Chemikalien «n - sich j - rissen unb teilt dk-se sogar a« Ausländer-auS, uicht' abep^- den zwei Juden, die Chemie stüdkerrn. Beitzr gebürt» r-.j' h i l f! i ch e n P e a k t i k u m müssen die Studenten im Spilalir essen. Das EffeU wird nun wohl «iw Studenteu und: AuS-i länder verteilt, nicht aber an die in- Betracht' kommyLew vier Juden. Baß die Juden nicht in die. Mejiisa^gelassen werden, nimmt ln Oesterreich' weit« niemand wunder ' und ist eine typische Grazer Erscheinung. Die Kurse, 'die von den Assistenten für die Rigorosanten abgehalten werdem,'!-' ' sind wohl für Ausländer zugänglich, nicht aber für in G'raz - heimatbe techtigte Juden. Diese müssen den- Assi» stenten 200 Kronen für eine Privatisiimumstunde zahlest. Diese Beispiele mögen genügen, um aas die Verhältnisse hinzüweisen. Sie mögen aber auch eine Wamung für die jüdischen Sttidenteu in Graz und in Wien sei», den, Anfeindungen, die twu allen Seiten kommen, einig und -geschlosseui gegenüberzüsteh««^ * Die'wMngarrfcheDesge. Die Korrespondenz Herzog meldet aus Belgrad? Nach einer Information aus Budapest beabsichtigt dfe.. ungarische Regierung, in Westunga^rn am 1.Jänner.^ 1921 eine Volkszählung vorzunehmen, und hat .auS diesem Anlaß an alle westungarischen Komitatsbchörden geheime Verfügungen erlassen, auf das Volk mit alle^ Mitteln einen Druck dahin auszuüben, daß sich bei . der Volkszählung möglichst große Mengen zur ungarischen Nationalität bekennen. Aus Kreisen der interalliierten Kommission wirb erklärt, daß die Alliierten wiederholt betonen müssen, daß die Aufrollung neuer territorialer Fragen unter - de» Sukzessionsstaaten ausgeschlossen sei. Die Alliierten seien mit finanziellen Sorgen Nr Zentraleuropa derart , überbürdet, daß sie keine neuen Fragen mutwillig, inden Vordergrund stellen lassen wollen. Die von der nngarrischen. Negierung geplante Aktion in Westungarn, sei daher vollkommen zwecklos. ,, r : - Wie verlautet, steht ein g e me in sa m e r SÄ r t ti der a l! i i er t e n H a u P t m a ch t e in Budapest kn. deü nächsten Tagen bevor, um die westungärische Frage Ruhe zu bringen. . . ... ' $ ';ä Eine Mlsche Adademle.''',,.-- Ein Unternehmen der jüdischen Wissenschaft, desien Verwaltung Albert Einstein den Platz des dritten Vorsitzenden nicht verschmäht hat, darf. , wemr.. nicht blinder Zustimmung, so doch jedenfalls einer überaus freudigen Beachtung sicher fein. Das ist der Fall bei. dem „Verein zur GründuUg und Erhaltung einer Akademie für die Wissenschaft des. Jude nt ums", der sich mit feinem vor kurzem er- - schienrnen Korrespondenzblatt (I. Kanffmann, Verlag, Frankfurt a. M., 1920) zum ersten Male an die weitere"' Oeffentlichkeii wendete Die Gedankengänge,' aus denen^- er entstanden ist, sind hier nicht zu erörtern. Sie fomtneri; aus der geistigen Welt Hermann Cohens, dessen Aüschaunngen vom Judentum, bewundernswert in /ihrer' - philosophischen Vertiefung, aber durchaus anfechtbar V'-- der Auffassung des nationalen Problems, durch dieposthume Schöpfung der Akademie eine Art von krönen«^ dem Abschluß erhalten sollen. Jedoch ist von Politik und- Tendenz hier nirgends die Rede. Wissenschaft ist cme^ sächsiche Angelegenheit. Solange über ihre Möglichkeiten^ und Wege sachlich gesprochen wird, kann ganz und ßöiP gleichgültig sein, was im Hintergründe der Ereignisse schlummert. ,/* Der programmatische Schwerpunkt der Pnblik.itioy^ liegt in dem Aufsatz deS Berliner Dozenten Eugen/ T a ü hsier' über Organisation und Arbeitsplan hcS * Forschungsinstituts, das mit der zu gründenden Akademie'^' aber nicht identisch ist. Da stößt der Leser nun nach wenig'en Zeilen auf eine' sehr wichtige Feststellung. Es' rfte das Geständnis, daß „die Wissenschaft des Judentums^ von wenigen Einzelleistungen abgesehen^ nicht vermocht/ hat, das Dnrschnittsniveau der artverwandten Wissenschäften -zuerreichen". Hier' wird also zugegeben, wast atzS falscher Diskretion und durch Mangeln Einsichtfast immer verschleiert worden ist. Man bedenke den Sach-k -.verhalt. Äie kritische Erforschung des. historisch, gewordenen Judentums'leidet bis zum heutigen Tago rmter-g einerzweifachen Schwierigkeit. Sie hat nicht nur ei)wn, Gegenstand zu behandeln, der über Zeiten und Länder,, gerdehnt ish wie bei keinem anderen Volke, . sondern:, muß auch mit einer Hemmung rechnen, die im Svbjetz^ liegt. Denn. mit wenigen Ausnahmen wird sie -Don., amtierenden Nabhinern betrieben, deren persönliche Hiri£ gebnng an den Stoff die hier, besonders erforderlkche hochwertige Qualifikation zwar zum Teil ersetzt/ abernicht ganz, lieberdies ist sie als organische Entwicklün^ erst hundert Jalre alt. während die historische und literarische Kritik in der allgemeinen europ'Hschey Mssenstbaft auf einen viermal io langen Zeitraum zurüch > blickt. Wer aber bei uns aus Grund dieser nicht zu l leugnenden VomuZjetznnAen cwMige