Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 687 (23.12.1920)
- Date
- 1920-12-23
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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Erttr ' LNm. Donnsrsrüg /Wiener Morgenzeittmg /2S. Se-emd« l« , . /Ar. 687/ Nach dem Bukärester Attentat. Don «nserrm SPezialkorresyonde«t»«. . Der Ministermord in Bukarest bedeutet einen Rückfall in die. frühere..Geschichte Rumäniens. Zur Zeit der Tückenherrschaft war die Ermordung der Vojvodcu und' ihrer Ratgeber geradezu auf der Tagesordnung. Seit den Tagen Cuzas hat sich die politische-Situation in &wnü-. nien. gründlich geändert. Politische Attentate waren im letzten Jahrhundert in der rumänischen Geschichte kaum vorhanden. Ditz Ereignisse im? Senat haben.-ungHeureS Aufsehen im In- und Ausland,hervorgerufen. Fast die gesamte rumänische Presse pekhorreszieri dieses Vorgehen und bezeichnet dasselbe als ein gemeines Verbrechen. Ganz Großrumänien steht noch heute unter dem Eindruck des Mimstermördes. Die Negierung hat zwar versucht, in den ersten Stunden dös Attentates dieses als mögrichst harmlos hittzustellenl"General Ave reseu gab.die Erklärung in der Kammer ab, daß dieses Verbrechen von einem w a h n sinnigen Jpdividium hernibren müsse. Allein diese Aeuß^erung des Premiers war in den Wind gesprochen, denn kern Mensch konnte daran glaubendaß dieses äußerst komplizierte und gut vorbereitete/' Attentat von einem Verrückten hörrühke. - ''? Die vorurteilslosen Kritiker sahen in dem Ministermorde das vorletzte - Glied inder langen Kette. des Kampfes um die vollständige Gleichberechtigung de^ rumänischen Volkes. Bekanntlich. Haben sich, die Sozialisten im Königreich der Moskauer Dritten.Internationale ängeschlossen, und ihr ganzes Sinnen und Trachten zielt daraus ab, ihr Programm. zu. verwirklichen.' Der seinerzeit proklamierte Generalstreik'bedeutete'in ihren Mstrebun»- gen einen Schritt vorwärts.-Allein in Rumänien ist der' Baden für ein Sowjetregimr mcht vorhandem Rumänien' ist kein Industrieland und die großen Bauernmasien denken nicht im entferntesten daran, ihr Land den Sowjetbeglückern preiszugeben. Aber noch mehr? im -Rcich gibt es heute nationale Gewerkschaften (gelbe),: welchein erster Linie'patriotisch und dann'erst'sozialistisch orientiert sind. Der Generalstreik ist im Reich.auch vollständig mißlungen, die Sozialistenführer' wurden verhaftet und ein mikikänscheS Regime folgte'auf/den "Generalstreik. Welchen ungeheuren Schaden dieser'Streik dem Lande' bereitete, kann daraus ersehen werden, daß' die' meisten Arbeiter Sabotage betrieben'.' Zahlreiche -Eisenbahnlokomotiven wurden ruiniert, Fabriken beschädigt, wenn nicht in die Lust gesprengt. Die Folge der Verurteilung,^, der SoZialisLeuführcr war, daß ihre Parteigänger' ntlt' allen Mitteln der Regierung Schwierigkeiten zu bereiten suchten. Es war geradezu auffallend, daß in den letzten Tagen Rumänien von R lesen branden heimgesucht wurde. So sielen das Temesvarer Theater, das Bukarester Theater „Exzelsior", die medizinische Fakultät, in: Jassy und viele andere öffentliche Gebäude den Flammen zum Opfer. Kurz vor . dem erfolgten Attentat entsprangen die verhafteten Kommunisten aus den Gefängnissen zu Jlaza, welcher Umstand mit dem Ministermord in Zusammenhang gebracht wird. Das Werk war so gründlich vorbereitet, daß es trotz der. fieberhaften Tätigkeit der Bukaresier Polizei und Gendarmerie und trotz der Prämie von 200.000 Lei, die die Regierung auf das Ergreifen der Attentäter aussetzte, bis heute nicht gelungenist. ihrer habhaft zu werden. Aber auch diesmal sahen sich, die Konrrnunisten in ihren Hoffnungen getäuscht. Was sie erträumt haben, ging nicht in Erfüllung. Sie erwarteten nach diesem Attentat den eventuellen Ausbruch der Revolution und die Befreiung der Sozialistenführer, wie seinerzeit der bekannte Sozialist Rä k ö w s ki von den russischen Truppen unter der Regierung Keren ski unter Musikklängen aus dem Gefängnisse geführt wurde? Für alle Fälle bedeutet dieses Attentat einen Fingen zeig für die Regierung, endlich einmal der lommninsti^ schen Propaganda den Boden zu entziehen, und energische Schritte zur Wiederherstellung der normalen Verhältnisse einzuleiten. Es geht nicht an, daß man nicht Rücksicht aus die Opposition nimmt, und sich ein Draufregieren in den Kopf setzt. Die Regierung hat dnrch dos bekannte Streikgesetz, durch die unparlamentarische Geschäftsordnung, durch das Hinansschleppen der Agrar»? reform die Unzufriedenheit bei ihren eigenen- Anhängern hervorgerufen, die in der Kammer zum Ausdruck kam. Die bei der Eröffnung der Aarkiy-rWhalMe Thronrede hat nicht den gewünschten Eindruck gemacht, wofür selbstverständlich die Regierung Averescu veranftvortlich gemacht wird. Dieses reiche Rumänien geht wirtschaftlich zugrunde, weil die Negierung ihr Hauptinteresse auf die Bekämpfung der Opposition konzentriert. Das Land befindet sich tatsächlich in einem desolaten Zustand. Das Verkehrswesen liegt ganz darnieder. Tw Regierung arbeitet ohne ein Budget. Die Agrarreform, hat es bewirkt, daß in diesem Jahre weder der Bauernoch der Großgrundbesitzer den Boden faktisch blitzen/- und daß ihn weder der eine noch der andere bebaut hat. Rumänien wird im nächsten Jahre kaum die Hälfteseiner diesjährigen Ernte erzielen können..Der gewesene- Ministcrpräsidcnt Marghiloman macht über die Verwaltung Rumäniens anerst interessante Bemerkungen: „Alles geht zugrunde, die Landstraßen, die Eisenbahnenpnd die Betriebe." Ein Umstand, der Rumänien sinn Ausland diskreditiert. Alle Versuche Take Joneftus,. eine Anleihe für Rumänien in den Ententeländern ab,; zuschftcßen. scheiterten an dem wirtschaftlichen Niedergang des Landes. Eine tiefe Wehmut beschleicht einem, wenn man sich nur für kurze Zeit aufs Land hinausbegibt. Einst wohlgepflegte Straßen, heute ganz unwegbar — Halbaficn. Seit der rumänischen Verwaltung Wurden gar keine Ausbeß'erunaen vorgenommen. Tie P 0lnisch -Mische Ksrrfereirzen. Wersch--«.' 22. Dezember. (Privat.) Die Bera'nrigen, welche die Statthafter in den einzelnen polnischen Provinzen mit den Vertretern der jüdischen Parteien über das jüdische Problem und die polnisch-jüdischen Bezieh ungell abhalten, haben den Zweck, dem Minister Däsz YNski Material über die Anschauungen der' M1/-Z schon-JnEgenz. PolenS überdW McrgsN zn-fteftvnft' Der Minister hat diese Konferenzen Esr AojwvdSn am» ( geordnet, dartttt ihr Material ick.-den KoNftrenzett ± DaszhnskiS mit den jüd'scheu Harteiew verwertetsioertv«/ Im Zusammenhang damit hat auch' der Aenerälbevollmüchiigte in Galizien, Dr. Galeeki, am W. d. M. eine Konferenz mit den Vertretern der jüdischen Parteien abgehalten. Die Beratungen waren ge heim. Lord CeerZ über verr DSlkerbmsd. Lcmdon, Z2. Dezember. (Reuter.)' Einem Mitarbefter des R^euterschrn Vüröaus gegenüber gab Ldkd' Robert Cecil folgende Erklärungen über den Völker- ' bund -abk. Die. VöckerbuM'rrsammlUng ins Genf Wich einen fast vorbehaltlosen Sr folg und 'darf nsit immer wachsendem Vertraüen betrachtet - werden. Ein gutes Vorzeichen, für die Zukunft, bedeutet die Aufnahme- Oesterreichs und Bulgariens. Die Aufnahme DLnsichlands wird deü gleichen Vorbedingungen unterliegen wie die bereits erfolgte Zulassung Bulgariens. Das will, nicht sagen,, .daß Deutschland zuvor alle Bedingungen des . Friedens Vertrages ohne Ausnahme erfüllthaben muß,' es wird.genügen, daß es aufrichtige Betveise seines guten Willens gibt. Eisenbahnstrecken sind in desolateni Zustand. Me Züge legen kaum 20 bis 25 Kilometer in einer Stunde zurück. Die Waggons sind ohne Scheiben, ohne Licht, und seit Jahr und Tag nicht mehr gereinigt.Der Gütowerkehr stockt. Die Regierung hat in' ihrer' Ohnmacht einzelnen JndustrieünternehmüngeN beschädigte Waggons und Lokomotiven-für längere Zeit unter dvi- Bedingung zur Verfügüng gestellt, daß das betiefftttde Unternehmen die Reparaturen aus eigenen Mitteln bestreite. Me ^lsiführ sist durch hohe' Zölle-''erschwdrtsi trotzdem. kommen sehrviele Luxusartikel. ins LaUd, nicht aber Maschinen, mit deren Hilfe man eine eigene Industrie schaffen könnte. Die.Mgierung steht ohne jedwede Initiative da.. Dazu' kommt noch. daß Rumänien leinen Goldschatz bet Ra- ^kowski.in Moskau „geborgen" . hat,, und infolge der ' Währungsvereinheitlichung in. den geschlossenen Gebiete eine, neue ungedeckte Banknotenemission herausgab, was zur Folge hatte,, daß dierumänische Valütaim Ausland , stark sank. Erwägt man. nchh, daß der.'Export Rumäniens - nicht nach Ländern mit.starkes Valuta erfolgt,;sondern nach* Pdlen, das selbst in einer Wirtschaft-' lichen Agonie sich, befindet, so ist es leicht plausibel, daß; Rumäniens wirtschaftliche Läge eine äußerst triste ist. Marghiloman, der als Germanophile gebrandmarkt Wird/ siehft eine Stärkung des rumänischen Wirtschaftslebens im wirtschaftlichen Anschluß an Deutschland, das i viel und billig produziert und Lessen Valuta der rumänischen bald ''gleichkommt. In den'letzten Tatzen hat ein. iUttifizierUngsfieber die Regierung- Averescus ergriften: Allgemeine Zentralisierung. - Die ..Staatssekretariate in den angeschlosseneu Gebieten solleuckrüfgehoben und durch königliche Kommissäre ersetzt werden. Der wirtschaftliche Apparat wird dadurch noch 'Möhr in Stockung geraten. -Heute kann Rumänien vom wirtschaftlichen Zusammen- 'bruch nur eine systematische Wiederaufbauarbeit retten, und diese bestünde in folgendem: Förderung der Industrie durch Steuerfreiheit, Behebung der Wohnungsnot durch vorteilhafte Ausnutzung des Privatkapitals, baldige Inangriffnahme von Staatsbauten, Schaffung von günstigen Ein- , und Ausfuhrbedingungen, intensive Ausnützung der Bodenschätze, Erlassung günstiger ArLeiLergesetze, energische Bekämpfung der Korruption, dezentralisierte Verwaltung der angeschlossenen Gebiete, Bedingungslose Durchführung des MinontätenschutzeS, i Friede mit Sowsetrußland. Rumänien hat einen gesunden Kern im Bauernstand, es wird' gewiß einen wirkschaftlichen Aufschwung nehmen. Es muß von den Krebsschäden im Interesse seiner Bewohner geheilt werden,, und diese sind nach Marghiloman dreifacher Natur: Eine Negierung, die nicht arbeitet, ein Budget, das nicht vorhanden ist, und eine Wirtschaftspolitik, die niemand betreibt. ' '. Diese Umstände haben etz bewirkt, daß die O.ppo- ' sition' sich geeinigt hat und mit gemeinsarnen Kräften gegen die. Negierung Averescu losarbeitet, und in der letzten Kammersitzung. die hauptsächlich mit Nachrufen für die. Opfer im Senat ansgefüllt wurde, kam es zu Müßerst unliebsamen Szenen zwilchen dem Führer der ^Opposition Professor Iorga und dem Minister Ar- -getosinanu. 0' Die Stellung der Negierung Averescu scheint, trotzder Opposition, gerade dirrch den letzten Ministermord gestärkt worden zu sein. Die Negierung sieht jetzt klipp und Nar. daß es sich um Sein oder Nichtsein handelt/ Sie will cneigische Schritte einleiten, um alle KtiegSschaden im Lande auszubessern, um auf diese Weise den anarchischen Bestrebungen kräftig entgegenzuarbeiten. DaS GroS der Bevölkerung in Großrumänien ist sicherlich nicht einverstanden mit der Negierung Averescu. und hat das Ministerattentat vom menschlichen und politischen Standpunkt auS verurteilt, muß sich jedoch entschieden verwahren gegen ein NegiermigSsystem, das das Land an den Rand des Abgrundes bringen kann. Wer einmal dis Sowjetreglerung aus eigener Erfahnny gesehen und ihren ungeheuren Terror kennen gelerrt hat, der wird gewiß ein solches Mgime nicht herbei sehnen. Eine Umbildung. deS Kabinetts.AvevescU.steh bevor. Es werden Mitglieder der Opposition in dasselbe eintretcn, UNö neue Bahnen in der ru'mämschei Politik einsHcigün. Der letzte Ministermord bedeute! ein Mömento fiir, die regierenden Kreise, eine Mahnuni zupvEiNsicht Und. zur Umkehr.' Dr.- M. R. Das Mische-PrMeA. Der Angriff türkischer Bauern auf ein ftanzösisches- Detachement in Syrien macht in der französischen Presst: viel von sich reden. Man ist erstaunt» daß dieser Angrisi in Syrien und so weit weg von der türkischen Dera- Lionsbasis erfolgte. Das Ereignis wird allgemein aft Folge der Agitation Emir FaisnlS betrachtet unsi man bedauert deshalb, daß L l o y d G e o r g e ben Emn / gerade jetzt in London freundschaftlich empfängt» Einig< Zeitungen dringen darauf, daß der Vertrag von SevrtzS uNgefäumt tevrdiert werde, nicht des äti sich Unwichtigen Militärischen Angriffes wegen. siSW dcrn weil die Ungewißheit der Lage im Orient nickrilängee andaueni kann. Sie koste Frankreich zu viel und sichre zu «Ws. "Paris, 23. Dezember. (Funkspruch.) Der-Minister'." Präsident hat in der Kommission für auswärtige Ajige.' legenheiten deS Senats tpitgeteilt, Frankreich würdet im Fülle einer Revision des Friedens von Sevres Syrien nicht räumen, aber seine Truppen ans ZiliZieN zurnckziehen. ' Eine »kkamrsche Falfch«eld«üs. Die ziüntftschr yresittlbe für Ö st g «rl t z i «n verMtch ' licht ein Communftutz, tvonach die Meldung des ukrainischest' .Mpered", d<rß die ostgLlftischen Zionisten durch ihre Dertreter in dev Schtveiz die Forbenuigen der ostgalizisch^n. ukrainischen Delegation in Genf unterstützt Hütten, vollkommen unwahr sei. Die Ztsnisten DstgalizÄts 'Hütten.', in der Schweiz überhaupt keine Äertretunz. . Der nette Geist in Detttschla»'s. Das „Prager Tagbla.t" schreibt: Im dritten Jahr der deutschen Republik sind iu Eiseuach die BürMnschasten zusamm-engetret-en und haben neben dem selbstverständlichen Beschluß, daß nur deutsche Studenten arischer Abstammung ausgenommen werden dürfen, auch noch den weiteren gefaßt, die Mitglieder so zu erziehen, daß eine Heirat mit einemjüdischen oder farbigen Weib ausgeschlossen ist! Das-ist: in der Tat eine weitschalierwe Politik '? Einbernfuttg des ttngnriZchert ' / 1 Magnate«han?es. Auö Budapest wird uns geschrüben: Grit langem werden in den Kreisen der sogenannten ältere^ politischen Größen Bemühungen beobachtet, bas Mag na teruhaus^ welches seit dem Umsturz nicht wieder «inberufcn wurde,' neuerlich aktiv zu machen. Diese Aktion ging von', dem . einstigen Präsidenten des Dragnatenhauses und des Der-. waktungSgerichishofeS.Julius Wlas.si-cS aus und bildetewiederholt den Gegenstand von Jlnterpeftationen in ' der Nationalversammlung.- DaS DeLeki-Kabinett Nr. 1 hat ^solch^ Abfragen in tzer Regel damit 'bea«üvvrtst„chaß die Mgarifcha Negierung nicht daran denke, das MaguatenhauS zu aktivieren und dadurch dir Souveränitht - der Aationalver-' sammlung in Frage zu stellen.' DaS jetzige Teleli-siabinett scheint nun andere^ Ansicht geworben zu sein, denp< die ihm nahestehende Presse bringt mit auffallender Üebercinstimmung die Meldung, daß die R-egierung ernstliche die Einberufung des Magnatenhauses vorbcreite. Allerdings ptL.i.ren die meistcki für eine .^sitgemäß^ Form des unga'ch'chen Oberhauses. Danach soll die Zusammensetzung dieser zweiten Kammer nicht mehr ganz nach den früheren Prinzipien erfolgen. In dem zeitgemäß reformierten Oberhaus sollen nach den bisher bekannt gewordenen Plänen Sitz und Slimnro haben: Die KomitatS- und städtischen Munizipien, die rangaltesten. Bischöfe aller christ.'ühen Kirchengemeinsü) asten, beziehuugs- - weise deren weltliche Oberkuratoven, mit Ausnahine der. kcüholtschen Kirche, welche, .wie ausdrücklich hervorgehoben wird, „von atterSher auf. AuSuahmsrschte Anspruch Haft-, Außerdem sqLlen die wirtschaftlichen JnteresstuvertreLungen ihre Delegierten in dstS Oberhaus entsenden. Aus , der Reihe der bisherigen erblichen MaguatLnhanSsitzeichen' soll. dm. Nationalversammlung über Borschlgg der Regierung...£Q. bis. 60 Mitglieder in das Oberhaus Wahlen. , / .: Antisemitische Propaganda in AmrrMa Seit einiger Zeit wird in Amerika eine intensive antisenritische'Propaganda betrieben, dis aus rechtft'Übkst Quellen gespeist wirdl Neb-er ihre Mittel und'Wegs." unterrichtet gut eine in der New-Aorker .. schlenene Erklärung, welche von L-ouis Märshäl-l, Julius- Ro senwasd. und einer Reihö' anderer. deutender Vertreter' Mischet- Ocganisatlönen Amerikas in deren Namen unterzeichnet ist. Es heißt darin unter anderem: - . ' - Zur Zeit des Weltkrieges wurde durch Geheim» agenftrren eine Schrist' unter versch'.edenen Namen verbreitet, wie: „The Prötovols vf the alderS of. S'on", „The Protodols of the Meetings of the Sionistmen. of Wisdom", „The ProtooolL vs''the Wise men of SioN" (eshandelt sich in' alten'Fällen >un die sattsam bekannten ..Gebeirnnille der weisen Mlkesten von Zion".