Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 683 (19.12.1920)
- Date
- 1920-12-19
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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1 Rr. 683 Wien. Comrtag Wiener MsvgenMtmrg 1.6. V eiernd?r 1920 Serie A itjfut irn dedizierLs, wie Fürst Lvbkowitz tinb Fürst HinM. die Jahve 1809 gemeinsam mit Erzherzog Rudolf ein IahrcSgehalt von 4000 Gulden äüSsetzten."Aus 'de'm .darüber 'auSgestellten'Vertrag bestätigt Beethoven' mit ergenhandrpcr Unterschrift, daß er den Vertrag empfangen haste./M-t Rührung betrachten wir die .Bilder seiner Schulesivncu Gräfin Güicciardi Und Grasin Ärünsvik,' die beide für Li? «nNsterbliche Geliebte" Beethovens .gehalten werden.' Mr begegnen seinen Hchülcrn Karl- Czerny, und Ferdinand M"S, seinem Neffen Karl, feinest wenigen Freunden wie den Ange-- hörigLÜ-' dep ' Familie. Breuning, dem Klabieffabrikartten .und dem Komponisten. HüttenLrenner, in dessen Armen er verschied. '' ' . " " 7 ' Wir betrachten die zahlreichen Wohnhäuser,^ ini besten, er. crufi.ewiger, ruheloser Wanderung begriffen ürid in ständkgem' Streit mit seinen Quartiergel ern, in 'Me«',. Äch««'' stnh Mod« lmtz. gewohnt hat, wir lesest das Zeugnis für Therese - Kauft rnanN. die rm Jahre'1823 «erstens ganzen,Dön'ät" als . Stuben« Mädchen'bei ihm gedient hat. besichtigen sein Hörrohr, lind einzelne KonbersätronSblätter, mit deren'Hilfe - Lp 'sich. istden Jahren zunehmender Schwerhörigkeit mit Fremden, berftändift hat, seine Schreibseder, seine'Geigri, seinen letzten'Wäsche- Zettel. . t. _ >r. _ Wir versenken uns in die Abbildung' feines Sterbe z?mMerS. dessen Einrichtung teilweise ausgestellt ist.'Da f.eM ein schöner Rollschrerbtisch auS Nutzholz, ein Bücherregal, dort pin einfaches Nachtlostchen mit Standuhr und.ein Schrerbprüt, das .Beethoven noch -währendder. Todeskrankheit.'den itzt hat. Drei Tags vor feinem Tode schrieb.'er die.letzte Fassung seines.letzten Mllens. und rn den. Schriftzügen erkennt-man den. -Verfall! seiner Kraft. DaS Skrzzenbuch liegt aüfgel reitet, in dem- Maler Teltfcher den sterbenden .'Bssthoben - zweimal gezeichnet hat. auch eine Haarlocke, die et ihiN am ©tecfe&ett abgcfchnitten. Endlich betrachten wir seine Totenmaske/, die drei..Lage nach seinem Ableben abgenommenwurde! Der gewaltige Kopf ist. zusammengeschrumpft, wiv blicken in ern schmales Gesicht mit hecvortretenden Backenknochen. Erschüttert verlätzt man die irdischen Erinnerungen an den Genius, der in die- Unsterblichkeit eingegang-en 'ist.' - ' > E.' F. Neve Wienetz Bühne. - („H a m l et" mit OSkar B e r » g i.s Okwr B r r e g i ist n cht nur em brnrener. sondern auch ein.gewissenhafter, em findender Kmiüler, wodurch er sich von manc! em Lockbegabrnr Kvmodmntm lw^richeidri. . Aber der Hamlet — so dünkt-uns wenigstens' — tfl nich' seine Cache schwer blutige Manul,chkeit, dunkler, kraftvoller Heldennnsi .sind seine Wesens üoe. Nicht aber, leichte Beweglichkeit des Ge stcS, spitzer, bitterer Humor und gen-alische Ueberftgenhrit. Man bntf seinen Dänenpupzen mit jenem, den Stake« vesre./ durch d n Mund Ophelias, ich lterst laßt, nicht verolcikbest.^-'saM-.^cbn ibet Beregis Hamlet schlecht ab. Dennoch rst iestMellen» . daü ei. durchaus unabhängig von bet übmken Porbildeuk.-- eigene We^ gebt .und doß manche Szene, insbesondre jcnr mit Ophelia, von großem Foiinat ist. - < -- ' CtaunenSwe't, w«e trefflrch die Insittnefimg d't! ..Hamle'" trotz aller' leckmsäim Schwierickctten He'rst Tstchor Gey e, Kel'stgr. D'm» künsiler^chen Gesamte ndnÄ drs Ab-n.t>S, 'kannten recht mmderweitige EistMe,fiunge».''mchs.AWüch,.tustund ften daher wöhtwoücnd ubttgangen. ' ' Ä. LieÄsrabsrrde. .'-/Nach mehrj8hr,tztr Pause weilte -nun w'cher.Ikli Lew >n an n in Wi-'m Ueber diese grolle, ergreifende Kunst ,st schon so viel gesagt und-geschycben worden, daß cZ schier unmöglich scheint. NeueL zu sagen, urmsl des. Programm nur B-kmimeß «nd Bewährtes-brachte. Wir begnügen uns mit der Festst/klung. Laßdi Smal der „Ertkömg" den stärlsten Eindruck vern ittrlte und baß. Frau stfthmaim und ■, chr auSgenerchneter AdlamS Herr. S ch-u e g t a f nach Gebühr gefriert.wurden. r, . Stiirmstrber r<od) die Begeifleung. m>t. der das-.Publikum baS Wirde,srhcn MN Vev S l e»' a -hat. .dje'Orach«- birscs NieftumoanS lange-entt ehrt, drunter Reiz anSländstchn Valuta ist zn überniSchtig, als daß ein Kiinstler, undw!i>de er gleich Slezal noch so sehr an Wien bangen, bauernd tHm-wider» stehen könnte. DaS Nei en scheint ilinr aber nickt übermäßig gm anwschlcrgen.-nach dem, leichten Schleier zu r'cklißev. ddr-sich manchmal übcr?den Glanz der CLrmme legen wollte. DaS PulchkW wurde-nicht müde, gegenüber aller Konkunrnz aus dem' Auslände semeu tzvkalpatrrvtismuS M brionen. und zwang dem. Künstler «n«; stattliche Mibe von Zugaben ab. Umer diesen RückaukS «Lockrut', -ber.langsam den Hlldachschen »lftnz". von seiner domm ennden S1cll>:ng ,m inotfiziellcn Teil-der Slezallchen Zrederabende-zu verdrängeü beginnt. Dr. 0. l\ ZahresaSovnemenL in der Volks« per. Infolge der ungemein rege« Naclrsiage wird nochmals darM'an'merkfam gemacht, daß der. De,kauf der Abonnement» bezugschrme't ä g l, ch an der Foyerkasse Haupte ngang) dev BolkSoper von S bis 1 rmd von 3 bis 5 Ubr erfolgt. Die krpsse-AuswaSiJ inrelzmäutcii),l,öcbseii. näheren Nbonnernentsbch'.mrntrng'n- und kategonen sind auS ' den plalanert-:» ersichlbch. tyxrh aller Citz- 'Boraneeige n Aus de« TheyLerm , Fm B. rr r g t h e a t e r arlan'pr Monl ra bei <n»ft aelwb'-ireM Stan-nisit.'- und Iohrcka' drttirmcn' o m I e 1° zur /lnsfiih „ng An'an^ Vr? ll r. — .DonnerS'ag ««-b! nach ’tn* jäbrigrr Barift " ,Ä' 8 n i g 8 e a r" in Szene. Gevui Äft mnS 'v"l' 8.'» Lear, Fräulein Mayer zum ersten Male die Gonerst. Der Wachens p i r'l p l a «"der S t a a t s » v e r k-.iut t: SLNttka». xkl Uhr, „Der Fr/Müs". — Sühntet?, ’/,7 Mr (zu 'erböbterr' P-'e»wn^ »Die Ind n". — ' Dfti'S aa V?7 Uhr l-u et ho* ken Brci'en), „Mcknon". — M ttwoch, '.,7 llhr, »Der stregende Holla-der".... — Donnciskag. 6..Ub-, „Die.F au ol'ne Schattm". - Fniiag geVloffem - - §MSr.'g. '/,7 U r der Mgehob n-'m 's- und Stammsitz,stonn^Mi-nt. zn ei-l'obten 'breiten,- „T rrnl'äu et". Senntag. 2 Nbr nit^cr brrn Iihi Sr gbonnem nfi» .Die I ihres irrten de, -Liehe". ,A'e'«er Bruder ^airemrtct", ,D t 'l'nyr ent e". 7 U>-r (miun en der Bensioni en h«t Sicrarfsve,. bei aufg hoberirni' IahreS - und St mmsttz abounement. zn besondr rn '1{, * *<-„), „Im* Flch-'maus". lEisen- »ein Herr Kamm>>,'än"er Fritz Schis tc>-,, Eii,en.mi'glied der Stratsoper. als Gast, Frank — Herr Kar! Zcska vsw Hmgtdr^t'rIlsMH).'/ ' In der B s l 7 L o v e, wnd h e.u t e. Sonntag, «achrn't'agß d^S Märchen „K l e i n W »! r g a na S Zandern ü ch 1" wiederhol". adc^dS fvebt nvt Frau!ern rviM nr .der Titel,oste „D ' e N e p r m e ri 1 stocht e r" >r,Snne. Hieiaut 'o'gt umer Leiinng des Ballet m rsters Neuber; « Tanrd i v e r t i s ietttcnt des B >llet>ko».v.s . de' Bol Sopei. — Mora'N. Montag, e offn^'dir tükisebe?3ng rin Ä g n c s de Bo n f oi»?; a als Margarete ihr Gast v'el, das sie am 2*>. d. W. als ToZca be'chlrem. Frau Bonkowsta, we ni Kan» '''animopel anücrvld ntlichen Efiolg ,er-«"gen bat, singt dir Margare e in dent'cher. d'e ToSca m its!« nischer Svrache. — H*rr Pacher ist e krank'. D e männliche Haupt'olle >n der am 23 d M. "a 'llndnidkn Erstanfsü! rnna von Ober! iilrn vS „Cäc l e" sin t-H-,r -L uer. als Gisi. — Fist den Monat Jänner wurde b.cr b riilmtc trän ösi che Scitoüi't Dalmo es für ein »i'msa'^rndl cstes G si'v'k! gewonnen. — Am 3V' n. M. findet in der BolkSvver die Erstaunütirüng der Pantom'me ,D e No's " ft.vt, -n der die Haupl'vllen m r den Schwesiem E< a. Bena und Mauha Mieienthal, Aunic tzieier und Ba'lerlMttile, Nenbrr betetzl si'd. / Im Deut? ch e n B o l k S t fi f a t t v gebt mo g n. Mvntrg, „D s n C a r'l o s" in S-rnr. Peg n„ " 6 Uhr.— Donnerstag dein -3d Mfinde die Urcinffschin-" des d'eigksig'N T,auMv>'les , n t e r l e g e n d e" von Bant B n s s o n statt- In Ha'wrrojlen sin" Lesch'iiiiet di; Dame!' Dane..g/r, Hochwald. Jrnvwer, Koller. Tvaller und- Drelstisch und die Her n Ämon, Bunan. Kammans. Kukich.ra, Nowotny und Rcnnenhoser. Spielleiter: Hans Fi'chec. In ken K s m m e r s v i e l e n wird -mv'gen, Mou'aa «K a m e r a d? n" aeg'eben. Beginn7-livt. — Die h.rutlge N a ch r v o r 6 e l Iti n g („Menas-erre") . beginnt um- 10 Uhr. m. . _ .. ... .... - . ... , . .. geben.- Mc>n Nwn .B'-r e Ä» r r, -r- --Abend«' 7 Ufit w tb die Lusispteli'ovität »D'e r R öm. a u e i n er F r a u" wadrrhslr., .Im I o h a n n S t r a u ß ».T,h e a t'e r siudet Mittwoch Vu Sl’O. Ansfiih'nna der-OvereNe a S' H o l! a n dw k l b ch e n" statt. Für den 25. d. M. w rd als Na mtt agSvorsiellüng »Der. Z , g e u n e r v r t nt a 5" von Emmer'ch Kalman, mit Mar B r o d in der T,te!r».Üe, votb rrüer. . . In »er N e n a i s >' a n er - B.ü'b n e sindtt CamStw den?o. b. M die Erstausführung von „Geständnis" lt.lbs v,'t.rnri»,. vb« k-lted tbs yar>ri") r,n' anstt'kanische ©t!di chte in 7 B>il>r-.n; nach dem Original S dnrv Ga-r cke. beirbnt't von -Elnst BijdaS - sittt D-e männlrchen Haupt,ell n tpielen Hrny W a l d e n mrd Osiar B e r e g i. Für d,e weibliche Hauptrolle wurde Maria X e, n von den N inbardt-Buhnen m Berlin«-verpflichtet Wegen Borbereuungen zu dieser P'-emure blerb« d>e Nengissane>'-Bnhne von Dienstag d'n Tl. b-s Donners ag den 23^d. M. g'eschlosten >*tls N tchmnta'g chorsiellung. gelangt, an hrnbr dm WrchnachiS» feiertägen der Tnrfichwgnk i»7i7 :-tv"- zur^ Darstellung. LiLerai« R,WUENschsft.!' EiK MMS'NaffeRhNch. ' Die „wissenschaftlichen" Grundlagen der Nasfen-? theoriew von Weismann, Wilser, Chamberlain u. a. sind in 5Zw<rt> wertvollen -Schriften - -mit. -kritischer Schärfe ad ybsurhnry geführt worden. Jean .F i.n o t. hat als erster,in seinem Buch ^chas Rassenvorurteil" die Un- Haltbarkeit der geltenden Rassentheorien bewiesen und Friedrich H er tz hat in einem ausgezeichneten Buche „Moderne Rassentheorien", das an gründlichem Wissen, glänzender, kritischer Dialektik und Prägnanz -der Formulierung schwer..zu überbieten ist, den Verfasser der „Grundlagen des 19. Jahrhimdorts", den „wissenschaftlichen" RassenanLisemiten Chamberlain vernichtet und darauf hingewiesen, daß die Kulinrentwicklung von den sogenannten ,-anthropologischen RasienfakLoren" ganz und gar nicht beeinflußt sein kann. Nun greift ein neues Buch^) dasselbe Thema , auf. Fritz Kahn untersucht das Verhältnis von Rasse und ,J) Fritz Kahn: „Die Juden als Rasse und Kulturvolk." 1920. Welt-Verlag, Berlin. Kultut bei den Inden (eS ist bezeichnend, -daß fttte Unter-suchungen über die Rasse und. ihre Einflüsse avß die Kulturwertigkeit immer den Juden Zum Para» öignia nebmen). Seine Untersuchungen gelangen zum Ergebnis, daß von einer anthropologischen Rafseneinheijj oder Rassenreinheit der Juden, schon rn den älteste« Zeiten ihres Auftretens als nationale Einheit nichE die Rede sein konnte. Damals setzten sie sich aus'einem babylonisch-ägyptischen und einem axabifch-hettitischM ethnischen Teil zusammen, zu dem frühzeitig auch ein indogermanisches Clement durch die PhriisM kam. Das Verbot der Mischehe durch Esra un.8, Nehemia hat die erste Periode der Rassenkreuzung allge^ schlossen. Dann aber begann die Rassen vermischen gunter' den Juden durch ProselYtiSmus, die den JudM Elements aus allen Zweigen der weißen Rasse1 ZüführtA Er spielte auch in der Frühgeschichte der Ostjuden eine' große Rolle. Der Zustrom slawisch-mongolischen.- Bftrtös'- hat wohl auch die Teilung inMchkenasim und Sefärdim herbeigeführt. Erft vor etwa acht Jahrhunderten begann die Periode der Inzucht bei den Juden, aus der das jüdische Volk als eine anthropologisch umgrenzte Ein» Heit, als eine Rasse, hervorging. -So zeigt Kahn, daß die bisherigen.anthropologrscheu Untersuchungen über die Juden als Rasse durch unbewußte öder bewußte Vernachlässigung der fremdrassigen Proselvteneinschläge unter den Juden falsche Wege gingen. Demgegenüber aber steht nach Kahn die . einheitliche Kulturidee des jüdischen Volkes, mit .der M rassenspezifisch begabt ist und so eine bestimmte Mission-, im Dienste der Menschheit erfüllt: Die Idee des Ethos». - das den Menschen als Geschöpf Gottes' betrachtet?, und seine volle menschliche Auswirkung fördert.. Moses-: Christus und Marx nennt Kahn als die-spezifischen Me-. Präsentanten, dieser Kulturidee der Juden, durch die in Ewigkeit wirken. Das Buch Kahns, mit Temperament geschrieben (La8 manchmal, freilich in nicht allzu glücklichen Formrr^;- Itermtgcrt und Vergleichen, wie zum Beispiel - „Ratiy.w ist Seelenrasse", „Spräche. ist. das Kleingeld des .GM danken8 und dergleichen, überschäumt), hat Wert durch-- seine Kritik des Rassenaberglaubens, besonders deS Chamberlainscken Bluffs. Freilich irrt Kahn, wenn ev meint,' über Kertz hinauszukommen. Hertz hat in der . gänzlichen Ablehnung der anthropologischen Rassen*- ' spielerei Grundlegendes geleistet. Die von Kahn gebrachten Argumente, welche die Einheitlichkeit der/jüdi-« ' schen Raste negieren, sind der beste Beweis dafür. Da8 : auf diesen Grundlagen, das heißt auf mangelnden - , Grundlagen, kein Gebäude von einer ..rastenspetzifischerv Kulturiöee" aufgebttüt werden.kann, ist klar. Kahn hat hier' dennoch den Versuch gemacht, - wahrscheinlich verfirhrk' ^-- durch Z ö lisch a N 9 Mrrnfißverstandliche Airsdeutungöft . der. Semouschen Engrammtheorie. Der Versuch kommt., denn auch über gutgemeinte Glorifikation des jüdischen Geistes nicht recht hinaus. Rastenspezifische - Ideen, wis ' etwader „göttliche - Funke" ru -dsr Wisch-meuichlichAk- . Weltanschauung) - sind nie - beweisbar. - Sie motzen GläubenSsachs sein; 'Ansprüche, lasten sich, dsrauf uW gründen. " .. Die spezifische Begabung eines - Volkes läßt sich wMvom anthropologischen Rästenstandpuukt aus, mag wie . in Kahns' Darstellungnoch so wenig Spielxaun^ '*■ haben, nicht erklären. „Kultur ist nicht durch Raste zit) erfassen" — sagt Kahn selbst in seinem Buche. Er.-cha^ diesen Grundsatz nicht bis zur letzten Konseauenz festge^ halten; darum istsein Buch m seinen Folgerungen mehr auf das Gemüt wirkende ..Wehr^cbnft" (unr lni^> ' seines Ausdrucks zu bedienen), ohne jedoch z:r grtm^- . legenden Ergebnissen zu führen, streun es auch im kritft scheu Teil gut aufgebaut ist und'manches im jüdischest - - Wewn ziem sich scharf sieht. Wa§ jedoch schon öftersgekommen ist.. - ' Siegfried Schmitz. DiL Kurrst' Berlsg Brnckmann Ä. G.. München. . . .: ' fDie: erste«. lxt\ '. Hetze ^Oktober/.Deumber) des' .«ÄHr MirMnarr. d^r delauritm- Münchnerx Ieitschrist ^Die Monatshcste für fre»c and anyrwmdte Knust" (De>lüg F. DnrN mann Ä.-G, Müuchm. Preis v'rrteWrsich SsMark) lreöeu.Wi vor. Sie zriftm dre üusreiordeniliclie Re'chtzMMt und. Gedikse»i beit drö Inkal'eS, der sie in nsirr Wie ihre tührenhs Stellring vAk» danke«. W seien einig Auf-ätze über Malerei genannt v- Hrrreuch'''. „Schinkel a!s ^an^chas«Smalee"uttb „Otto Wrschm-^-' alle dl ei auiS rncbsir »Lusilirrt, mm Teil mit farbigen Taielde'-adM - Dan« ^slge» Aussätze üderPlasttter und über Kraphische Arbeite«!: Fritz K l r m s ch. Srnsi W e« ck, „Die <§ chw.'.rz»Wrid°AuK» ßcSmifl bfv Berliner S^cifion" und' Georg B r o e l S »DÄd» 'ymphsnir". D'e tadeNofe Ausstattung dicker Hefte ist bekannt. „Die AZeitbühns", b« „?chaubühnck° XVI Jahr. WscheV f«ji'ft.Uir Pol ttf, Kuuü. Ä-rvchk t. vemusgkgeben von Sieasrlrd I a e o b s o h n. enthalt in der Nmnnr'r nn: Die Ueberwinbun« Preu'-e 9. von Kaft 8t' bamuier; Der Z'vnirmuS. von Nudols Mtjrrcwpeliseia und FeSaßg»kkoö