Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 683 (19.12.1920)
- Date
- 1920-12-19
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 85% known words query
- IRI
…/2979076-2979416-2979761--06132-2992055- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Ne. 688 Wie«, Sonntag Familie hier zurückl>assenL, da za Hause alles zerstört ■ coar) nach Hause zu fahren. Nach zwei Mona^n /ftun der Umsturz und mit ihm die kolossale Teuerung. Statt sie Pension zu erhöhen, wie es überall geschah, entzog das Kuratorium alle« Lehrern die Teuerungszulage, so baß man sich mit der reinsn Tage begnügen mußte. Den Lehrern, die scharenweise m die Dominikanerbastei (Sitz des Kuratoriums) pilgerten, wurde verschiedenes erzählt. Einmal, daß das Erwögen der Stiftung, als für Ausländerzwecke bestimmt, von der deutschöfterreich'.schen Regierung beschlagnahmt wurde, ein andermal, daß der Saint- Germainer Friede dem Kuratorium das Verfügungs» recht über das Stistungsvermögen entzogen hat. Nie dagegen wurde etwas davon erwähnt, daß das vermögen zur Erhöhung der Pension«» nicht ausreicht. Oie also die Sache wirklich steht, wissen die Lehrer nicht, da sie keine Einsicht in das Vermögen der Stiftung haben. Tatsache ist aber, daß die eventuelle Sperre des Stiftungsvermögens seitens der Hrutschöstepveichischen Regierung (den guten Willen des Kuratoriums vorausgesetzt) leicht zu beheben wäre, ha es sich um kein Privatvermögen, sondern um eine Stiftung handelt. — Dis Entente hat im Saint-Germainer Frieden die Existenz der Lehrer, die jetzt polnische Untertanen sind, sicher nicht ruinieren wollen. Es handelt sich nur darum, daß die Wiener Kuratoren, die fetzt ihre Würben und das gesamte Stiftungs-- dermögen an. polnische Juden" übergeben sollen, ^in Interesse daran haben, es zu verhindern oder wenigstens in die Länge zu ziehen! Was das Stiftungs-- vermögen selbst anlangt, so sind, da während des Krieges nur ein kleiner Teil der Schulen in Tätigkeit war und seit langer Zeit alle gesperrt wurden, so große Ersparnisse an Beleuchtung, Beheizung, Bedienung, Bücher- und. Kleiderausgabe «sw.' gemacht worden, daß . schon aus diesem Grunde einer teilweise» Erhöhung der Pensionen sicher nichts im Wege sicht. Wäre schließlich die Stiftung wirklich so arm, daß sie gar nichts tun könnte, wozu bann diese vielen Zimmer, Beamten und Diener beim Kuratorium, wenn die Schulen gesperrt sind? Die Angestellten begnügen s'.ch sicher nicht mit dem lächerlichen Friedensgehalt und an ihrer Seite könnte man doch ruhig Lehrer, die in Wien beschäftigungslos herumgehen, verwenden! Wohltätigkeit oder Fürsorge. Das ist eine Erfahrung, die jeder, der jemals mit Wohlfahrtspflege zu schaffen gehabt hat, bcstlitigen wirb: So laicht der Mensch für Wohltätigkeit zrt gc>oinnen ist, so schwer ist er für FürsorgeakLonen zu haben; Bei den Juden spielt zum Teil sicherlich das traditionelle Moment eine Rolle. Der Jude ist, auch wenn er durchs aus keine religiöse Erziehung genossen hat und sich durch religiöse Gebot« nicht gebunden fühlt,' im Gedanken der -Wohltätigkeit aufgewachsen. Die Armen zu beschenken, gilt für den Besitzenden nicht einfach als Pflicht, sondern , eher als Selbstverständlichkeit. Die Neigung zur Wohltätigkeit ist auch vom rein psychologischen Standpunkt wohl zu begreifen. Bor allem geht sie von Person zu Person und verschafft so die immerhin angenehmen Gefühle des Schenkenden. Auch wirkt ein Einzelfall mit seinen oft erschütternden Details immer stärker als dis Masfenerscheinung/ Jede Schilderung des Elends einMner findet Widerhall, ruft mildherzige und gütige Helfer herbei, jede Schilderung von Massen-' odee Gruppenetend versinkt ins Leere. Für ein krankes Kind ein paar Tausender, ja sogar ein paar Körbe voll Lebensmittel zusammenzubringen, ist nicht einmal jetzt allzu schwer. Dieselben Menschen aber, die so bereitwillig helfen, für eine geordnete Krankenfürsorge zu inLer* essieren, ist fast ein Ding der Unmöglichkeit. Wir haben uns nur allzu sehr und allzu leicht daran gewöhnt, die Sorge für die notleidenden Mit-- mettschen vertrauensvoll einer vagen und undeutlich vorgestellten höheren Instanz zu überlassen, einer Institution (die es vielleicht nicht gibt), einer Abstraktion, dem großen Herrn „Irgendwer". Irgendjemand muß sich brr jüdischen hilflosen Kranken annehmen, , muß den Alten beistehen, muß die Blinden in ihrem namen- Lösen Elend stützen, muß die Waisen erz'ehenund muß die Krüppel versorge«. Irgendjemand — nur nicht du und ich. Wer daS sein soll, wie et in der allgemeinen Tci nahmslosigle't das Werk zuwege bringe« [Sil, danach fragt niemand. Auch Juden, die sich für sehr moderne Menschen halten, tun es nicht und wenden sich eher der Wohltätigkeit als der Fürsorge zu. Natürlich werden auch Vereine bedacht (obwohl man sich,, ehrlich gefaxt, oft wundert, welch lächerlich niedrige Beträge anerkannt reiche Mitbürger zeichnen), aber das sind meistens diejenigen, die ihrerseits nun wieder als Verein Wohltätigkeit übe«, das heißt, einzelne bedürftige Personen beschenken und im übrigen den Herrgott einen guten Mann sein lassen. Wenn die richtig auSgeübt« Fürsorge sich bemüht, jedes Uebel an der Wurzel zu fassen, wenn sie sich nicht damit begnügt, bedürftigen Kranken Geld oder Medikamente zu verschaffen, sondern bestrebt ist, den ganzen Lebensstandard zu heben und damit Aussichten fstr die Zukunft zu erschließen, wenn sie nicht ein krankes, verwahrlostes oder zurückgebliebenes Kind in ihren Schutz yjmmt, sondern stetals Familienfürsorge wirkt, so befaßt sich die Wohltätigkeit immer mit dem Einzelsall und da nur mit der Not des Augenblicks. Die MrsorAL hat di« Gesamtheit der Erlckemungrn im Dis Schl»tzsiß;«8 der VölkerbimÄ- „. «erfammlumg. Genf, 18. Dezember. Die Schlußsitzung der Völkerbundverfammlung wurde üm 4 Uhr nichwilt.chs bei vollbesetztem Hause eröffnet. Die Versammlung, nahm einen Antrag an, an alle Länder einen Appell zu erlassen,, der Bekämpfung dtzs Th phus in Polen alle Ulrterf j» stützung angedeihen zu lasten. Zum Schlußergriff Bundes Präsident Mottü das Wort: zu^ einer Abschieds-? rede an die Versammlung, die ihren Seist piUK Ziel - perkündet habe> indem sie ^esterrW",'üntz' M^tgärren, aufnahm. Damit habe sie ö-K-mdet, daß sich diese Lander nicht umsonst an die Großmut und Loyalität de« Sieger gewendet Haben. Damit endete die ersie Völkerb.mdvetsamsickvng. An, den heutigen Sitz«nge,n, der VöikerömrdversanrMlnng nahm der osterteichfschö .MögierLs Mensdcrff teil, r der von den Delegierten auf tzas lvarmsie begrüßt wurde. ArgelMs; des Ei?MbrchNMrKbhrs Mischen Oesterreich,ÄKMÄRieA NAdÄNgaM Bndapest,..1S» Mezemher.. .(Ung^ LeE.-Ävrr.-Bud.) Im Laufe der von Ungarn» Osfterreich' . und- Rumänien 'geführten Verhandlungen, ^tvefM»Me Aufnahme des G i s e N b a h jk Verkehrs, wurde zunächst "dir Vereinbarung getroffen, daß die ZkonvLntion Über )den Warenverkehr zwischen Ungarn \ivp Rumänien am 1. .Jüstyer 1921. ins Lehen tritt. Im Sinne der ltonvention, Setr^fsend, die Aufnahme des Warenverkehrs mit Oester« ich, dir ebenfalls am 1. Jänner 1921 in Kraft, tritt, wird der. Verkehr mit geschlossene«. Zügen äbge-' wickelt, zu deren Beförderung.!):« österrtr.hiich«n StaatsSahnen die notwendigen Kohle« liefern. Der aus Paris-Ostends -aller Mund. Jetzt ist es Sinn zu beweisen. Bor allem dadurch, daß wir. endlich! > den- FürsÄrgegcdanken als - Grundlage aller -^ozialen'f .Hilfe.in,Mseren ArbeiLsplau aufnehmen. . * Beteug E geWschter Gi«f«hr-. . s SewMgANg. T 'Am 8. d". M. hat die Firma Brüder An gar, Marrahilferstrahe 88 a, von . dem 42jährigen Kaufmann Ju.iutz Weil, Pratersipatze 33 wohnhaft, einen Waggon. — 10.000 Kilogramm — Nw-Kaffee um 1,467.817 Kronen gekauft - Der Kauf schien vollständig einwandfrei, da Weil in bet Lage^ war, Frachtbriefs und Einfuhrbewilligung vorzuzeigen. Kaufpreis wurde denn auch äusbezählt. Als nun am ll b. M. die Firma Brüter Ungar den Waggon- Kaffee im Nordbahn» Hof übernehmen wollte, stellte sich heraus, daß der Er« f u hr». schein gur Gänze gefälscht war. Der Kaffee, den' wohl 8a war und eben verzollt werden sollte, würde von der, .Finanzkehorde beschlagnahmt. De« ^Kauf Hatte der., dreißigjährige Kaufmann Benno W e i tz m a n n, 8.. Bez., Erd- . hergstraße 10 wohnhaft, vermittelt.' Er hatte den Einfuhrschein von ddm 46jährigen Kaufmann Hans'Hermann Müller/ -Ottäkting,, Palletzgasse 10 wohnhaft, bezogeni Müller gab l>D -seiner Eivvernqhme an, er habe durch Vermittlung des/ -2öjähvigen Optikers Friedrich Dirndl, Hernalfer Haupts straße 79 a, den Cirifnhrschem von Mem Mann erhalten, det.« sich als Beamter im StaatsaMt für FinanzeHn' Franz Martin ausgab. Dieser ängstliche Beamte Hatte die Beistellung H er Änfuhrbewilligung 50.000 Kronen erbäüey.^' ^Da-.Müller.;mrü>: Sthndl'Am dringenden Verdacht stehen,^MberN Fälscher im Einverständnis gehandelt zu haben,- wurden^ siß verhaftet uüd dem Äandesgericht Wie« 1 -einMsfertkr - ftf rb'WiS '/Wrsner Ms■ 19. DÄember 1920 Seite 7 'Mißgriff, ürrmlsdeu werden, dür b^i der HilettaMscheu. Wütz5LäLigkert nicht ausbleibeu Formte.. Als hev/KrreA begann, da war die Phrase vom „sozialen Sinn" - i« an,dev Zeit,. diesen -soziales nach Wien verkehrende Gxpreßzug: erhält den Anschluß durch - Elnstellüng, eines von Wknr nach Bukarest verkehrenden bFsonderen D - Z n g e s, der am .16. Jänner 1921 zum ersten.. Male von Wien - abgeht. Parallel. mit diesen Ver>. Handlungen kam auch zwischen Oesterreich und Ungarn eine Vereinbarung bezüglich der ^aus Jugoslawien über ' Szabadka . nach Oesterreich beförderten Getreide» und Mehllieferung e« zustande. Die VorgäAge in der Lschecho- Slowakei. Prag,-13. D^embet. pPravo LiduE teilt mit» daß es heute wieyMm iMÄäs Md l k s ß au s zmückkehrt.' Wie ' Kie'.Blätter melden, sind bisher über 500 ko m inu nistif ch e R ä d e lsfuh rer beim Prager Oberlandesgericht eingeliefert worden. Auch die Brunner Tefängiste sind überfüllt. Sperre non Der'wSgenser«last-n in Mgarm ' - Budapest» 18. Dezsiuber. In der morgigen Nummer des Amtsblattes krschrim die erste Verordnung des Flnanzmintstcrs H e ged üs, mit wMer er dir Attion der finanziellen Sanierung^, m Angriff stimmt. D e Brrvrdnnng bringt 2V*,« der S p a r- I aff e n u n d K o n t o korr enter » lag e» p r o v is o r i s ch » n 1 e r -'S V e r r e und hebt plsichzeiüg i sämtüche Huderusse des Neberweisrrrrgs.verkehrs »nd dcS Desifsrrverkehr sauf. W'.e auS dem Text der Berordnnns tnifkornmen werden kann, wird die Besten« «ng der Sp rrkasseneinlagkn m piogresfiver. Form geplant. D>e E nliigen nmer ki 1000 werden siergegebk». Hervorzubeben ist jener Teil der Verordnung, der die a n 8l ä n d r s ch en E i nl a w ir rt fl.i b t imit Arrsnahmr der Einlagen der;schecho-slowaki>ckcn StaatWraer. Auge, ihr Wirkuniskreis ist mit dem Begriff des Gebens nicht abgeschlossen, während die Wohltätigkeit über das „Schenken und- Gutes tun", das eigentlich nur Stelle des Gebers festlegt, nicht hinauskommt. Natürlich ist Wohltätigkeit, eine viel bequettreve Maßnahme und verschafft auch der Eitelkeit, vkit größere Befriedigung, aber so weit sollten wir alle speziell denken gelernt haben, um uns -die grundlegenden Ideen der modernen Wohlfahrtspflege zu eigen zu machen. Offen sei es ausgesprochen, daß. leider, auch die Hilfsbedürftigen vielfach die alte Methode vorziehen..,Sie habest die/Enischuldigmlg . ihres Elends in diesem tpie in manchem anderen Punkt. Der «pdere hat sie nicht und müßte die Entwürdigung empfinden, die für beide Teile, in der Wohltat enthalten ist. Die jüdische Wohlfahrts-' .pflege ist zunr größten Teil in der Wohltätersi stecken? geblieben — man gibt da ein paar Kr-oyen und dort ein paar Kronen und kümmert sich nicht weiter um das Schicksal der zu Boden Gefunkenen. Am Jahresendesummiert man die Beträge und ist gar stolz auf die Ziffer, die sich ergibt. Daß jeder einzelne mit der geringen Gabe, ohne Rat, ohne tatkräftige Unterstützung, ohne Arbeit und Verdienst, ohne'wirkliche, verftehenve Hilfe immer wieder und wieder betteln muß, das machen sich die Wohltäter und ihre Amtswalter nicht immer klar. So wird die Bettelei und das „Schnorrertum" gezüchtet, über das gewisse Lügend'eiche Menschen sich dann nicht genug entrüsten können. Wer sich wirksich »Mrdicnst ererben" will, der wsnde sich der Fürsorge zu. Schon dadurch, daß hier dis Woh'fahrLSpsiege in , bcu Hänbrn geschulter Fachleute liegt, wird mancher ' Msd-MUsMÜrrns 'Ln 'Äer. HsfKurF.,. b In Richard Wrgtters- „Meistersingern" entbkstett . lkiche Zünfte, ihre Huldigung dem großen., Meistpr Sachs. .-Aucht 'heute sind eS die Zünfte der Gewrrbetreib-enden iii des Wv^teA^ weitester. Bedeutung, die si h in AZiens . schwerster iL-tünde-zu-" chämmengetan, um den Ruf unserer Stadt als MödezentrrM weit hinaüszutrage»' und sowohl uns Wimern aV' auch deir. stier, weilenden Vertretern fremder Missionen lundzuttm. ,in-. wieweit Wien auf dem Gebiet der Mode heute '! leistungs-^. fähig ist. So haben' denn Kürschner, Schneider, . Modistem und Wäscheerzeuger sowie' die 'Vertrettr.''''alM-MNschlSgiE' Industrien ihre Zelte Ln den Prachtfälen der.Ll^hrwürdiaen^ HofburgaufgeMageu und stellen" hiL, Früchtzi...ihres --FleisM, zur Schau. ' U-/,.''; *: " " ■ .U-. : / Zu den ältesten in Wien bodenstündiien Mwerhsn qg?. hört die Kürschnerei. Auf Anvegung eines Vorstanbsmitgliebtzi der Kürschnergenosstvschast, Herrn O. I. Pipersberg, mobilisierten sämtliche M itglieder dieser. Gcn«ssenschaft, so - daß' innerhalb des knappe» Zeitraums von vierzehn Tagen wirklich! sehenswerte. Modelle stustande 'gebracht wrrden kymrten, was-i, bei dem herrschnrden Mangel - an Rohmaterial und geschültLN-^ Ärbeitskräften ' Sesonders ' anerkennenswert ist. Der Ritker--' saal der Hofburg nahm die Vertreter der Pelzbränche gastlichst ans. l^rr O. A. PiperSberg/ 2. Bezirk, Praterstraßs.-R'r. S^i hat alles darangesetzt, die Helzmödeschau mit erstklafsigew Modellen zu beschicken. Die erlesenen Pelze dieses HcursU fanden den. ungeteilten Beifall der Damen der. Gestllfchafr und Künstlerinnen, die in dem Sketch „Aus dem Lebew'. .einer Künstlerin^ emsige herrliche PelzmÄrtel trugen. Wahres- Entzücken erregte der russisch geschöpfte Hermelinmantel mir echtem Silberfuchs «in vorbildliches Schaustück für Bühyctz und Loge, das sicherlich s inen Käufer in Gestalt ebnes Balui«°;i Prinzen bald finden wich. Besonders originell in SchniE sowie in der Zusammensetzung der Felle ist ein Persigner-l. mantel mit Skunksbesatz, das -Meisterstück des Chefs, bep Firma. - Po« vornehmer Eleganz ein hervorragvird schöyerli Nerzmantel mit langem, tiefgehendem Kragen, flott fM' Straße und Abend, ein Sealottermantel mit ChmchUlaverbrämung, apart in Schnitt- und Fell das auserlesene Modelt... eines Maultvurfmüntels,.eine wahre Sehenswürdigkeit. Weitevr., stellt die Firma einen eleganten, uerzgefütterten Herrenpelzl mit Kragen und Manschetteü' aus virginischem Fischotter au§^ dessen Gewicht mit'' dem leichtesten - Herrenüberzreher lvetd»-. eisern'ckann; ferner tadellos geschnittene, waschbärgefüttertD Reisepelze fÜri Autö--, Wagen-, und Schlittenfahrten «ny".' opossumverbrämte. Sport- und'Jagdprlze, gar nicht zu sprecherr.i von Heu erleMen Exemplar«« LN/Weiß-,' Kreuz- und Alaska^, füchfen. '''• ® WetterLericht. In den nördlich'« AlvenkanLini sickeu feine N eder'chläge mehr. Abends war der Himmel stellenwttsd i wollenlos. Morgens lag in Salzburg Md Obcrostcrrnch N-'be!.. .In Sie ermmk und Kärnren sielen geringe Nuderschlägk. Dat» Tauw tlrr ist bis Krssmsckljnsiea vorgedrungen. Ju Wien regnete es gestern. Das Tauwetter hält an. Die Kälielu'tmaffe ÜeM heute mit ih>ein. Zentrum ü'oer dm Secalvm. In Polen hat sich der Frost neuerdings beträchtlich verichä' st... In Nordmesteui op«s ,ft der Lustdruck stark gefallen.. — Voraus sta a e : Vor»- .w egend trüb, N-igung zu leichten N«ede»schlagen, vorerst nyek' Tauwetter. Montag »eurrstcher Mteemdruch wahrschcinlrch. j Karterrfteuee zugunsts«» des Jüdischen sondd Der Zrontürfche Panatag hat beichlossen,.. daß i alla . non stucken Berrine und Organ sanoncn von allen chrcst geseltq ügen Verähstalnrngen ewe mindestens 10*/»,ge Karrtnsteüer"’jiti den Jüdischen Natwnal'vndS ablühren. 3» vcr letzten Zelt haben; fo'gmde uonistilwe Verbände diesem Be'chluß Rcchnung gctragm:. DaS Z r o n i st r l ch e L » n d e « k » m i t e,e K 4YM die P a l 8 st e n a » S e k t i o n d r s I ü d i l ch e. »' M e d r z r u e r v e r e r n e s K 7?»n0. der. I ü d', s ch-e- Hochschulau sich u ß llber K SiOO. und d r Berery' E r e k I.' t o f t. Es ist m hoffen, datz rm kommenden Jahre, der Gedanke restlos durchgeführl wird. . "4 * Ein Märchenfilm. Die Gesellschaft der Freunde (ZovisL^ ok Friends teilt mit. daß d« UrauMb'Mg der Märchenfilm .Das Gänl,madchen" und .O Gott. d>ei<K »der!- samt Kiiristleinkadem!« Sonntag den 18.. d. M. u m tt Uhr v e t* mittags <m Tuchlaubrnklirs tzattfinbck, an deffea Kaste d« Karten erhälisich und. . . .j 9 ErhShnng der Mnkertar f Mit einer. Brrvrbmm« der AandeSreg erung Wen wurde d.r Mmimrltaiif för -dq« Plühfuhrwerl in Wien um Ui% echöht- D-tsi Swerömm® '-isrt ru Kraft,